Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Seite 1242 von 7962 Neuester Beitrag: 30.08.25 13:34 | ||||
Eröffnet am: | 04.11.12 14:16 | von: permanent | Anzahl Beiträge: | 200.038 |
Neuester Beitrag: | 30.08.25 13:34 | von: kosiol | Leser gesamt: | 42.220.523 |
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looool...
Wir Deutschen durften uns wiedervereinigen, nachdem wir zuvor mit Hurra den größten Krieg aller Zeiten ( 55 Mill. Tote) losgetrampelt hatten.
Dieses Selbstbestimmungsrecht steht genau so den ehemaligen Sowjet Satelliten zu, die Stalin rekrutierte.
Das nur mit Moskaus Gnaden zu gestatten, ist krank. Stalinismus pur...
Putin wird oft gefeiert.
Aber ich bin sicher, die Mehrheit der Deutschen denkt nicht so...
Wie könntest du das im Ernst bestreiten?
Es gibt keine "Bisset-Studie".
Sondern den Vortrag eines daddeligen und früher völlig unbedeutenden kanadischen Ex-Botschafters in Jugoslawien, als das zufällig damals hochkochte. Was der da zu Kosovo, Bosnien und Serbien erzählt, ist so absurd, als wäre er noch nie in seinem Leben aus Belgrad oder Ottawa herausgekommen. Nur gut, "dass Serbien keine Atombombe hatte" - mannomann.
Verständnis habe ich für alle, die den US-Größenwahn der neokonservativen Bush-Zeit äußerst negativ sehen, das tue ich auch. Das war aber in der Clinton-Ära nicht so, und das ist seit 2009 weitgehend vorbei, weil die USA dafür nicht mehr die Gründe und Ressourcen haben, sich selbst notgedrungen zunehmend besser integrieren und etwa mit China und Europa bei aller Konkurrenz immer enger kooperieren müssen.
Diese "Geostrategie", dass der Westen die Welt militärisch (!!) erobern und verwüsten würde, ist Fills und deine ewige altkommunistische "Imperialismus"- Kinderkacke. Tatsächlich erobert der Westen die Welt durch Ökonomie, Medien, Medizin, und friedlich - und in diesen zivilen Auseinandersetzungen stecken fast alle großen Sauereien und Gefahren als politökonomische EFFEKTE. Das sind dann aber völlig andere Themen.
Allerdings gibt es diesen Artikel auch von John Bisset selbst
NATO at the heart of a new Cold War, says former Ambassador for Canada
http://ottawacitizen.com/news/national/...-war-says-former-ambassador
und einen älteren Artikel von ihm von 2000 Der tragische Irrtum im Kosovo,der ihm mehr Glaubwürdigkeit verleiht in seiner Empörung über die USA und die Nato
We led the way in Suez, so why didn't we know better than
to be led into a flagrant violation of international law,
asks James Bissett, Canada's former ambassador to Yugoslavia
JAMES BISSETT
Monday, January 10, 2000
The bombing of Yugoslavia in the closing days of the 20th century has
raised disturbing and unresolved issues about international security that
must be addressed. Hailed as a victory for the North Atlantic Treaty
Organization, the bombing, on closer analysis, can be seen as an
unmitigated failure with far-reaching implications for world peace. Canada
must demand more of its political leaders before they lead us into another
war.
Canada's participation in this undeclared war against a sovereign state was
carried out without public awareness or debate in Parliament. The bombing
was conducted without the approval of the United Nations Security Council
and was a direct violation not only of the UN Charter but also of Article 1
of the NATO Treaty itself, which requires NATO to settle any international
dispute by peaceful means and to refrain from the threat or use of force,
"in any manner inconsistent with the purposes of the United Nations."
Foreign Minister Lloyd Axworthy and Defence Minsiter Art Eggleton have
assured us this flagrant violation of international law was necessary to
stop ethnic cleansing and human-rights violations against the Albanian
population of Kosovo.
Six months have passed since the end of the bombing. Now the war is over,
it's time for sober analysis about why it was fought. The public has been
bombarded with NATO propaganda, not only about the reasons for the
intervention but also about its results. I believe we have been subject to
duplicity and misleading information. ..
Our political leaders and much of the media have said that the bombing of
Yugoslavia was launched to stop ethnic cleansing and atrocities. This is a
myth. All the evidence shows that there were approximately 2,000 casualties
in Kosovo up to the time of the NATO bombing ........After the NATO bombs began to fall, more than 800,000 Kosovars were forced to flee from Serbian retaliation and from NATO bombs.....
A number of credible OSCE observers have publicly stated that in
the weeks leading up to the bombing they witnessed no murders, no
deportations and nothing that could be described as systematic persecution.
One of these observers, the former Czech foreign minister, Jiri Dienstbier,
has further testified that NATO was fully aware that bombing would force
the Serbs to expel Kosovar Albanians as a military tactic.
The immediate reason for the air strike was the Serbian refusal to sign the
infamous Rambouillet Agreement -- a 57-page document that called for a
referendum on autonomy in Kosovo and provided access to NATO forces to all
of Yugoslavia. No sovereign state could possibly have accepted such
conditions. This document was not made public until well after the bombing
was under way. The chairman of the French National Assembly's defence
committee did not receive a copy until June 3, after the Serbs had already
accepted the terms of the ceasefire! I doubt any Canadian member of
Parliament has bothered to request a copy. In any case, the Rambouillet
document, drafted by the Americans, was clearly designed to ensure a Serb
rejection. NATO needed its war.
The bombing began on March 25, 1999. NATO expected Yugoslavia to capitulate
in a matter of days. When this did not happen and the bombing was extended
to more and more civilian targets, public support in some NATO countries
began to wane. The alliance found itself in trouble: None of its objectives
had been achieved and the bombing was creating a humanitarian catastrophe
and pulverizing a modern European state.
A negotiated settlement was essential. But NATO had to save face. Although
it had in effect excluded the Russians through the insulting terms of
Rambouillet, the alliance now turned to Moscow to get it out of the jam it
found itself in. Former Russian prime minister Victor Chernomydrin
persuaded NATO to drop the two most objectionable conditions, the
referendum and access for NATO troops to Yugoslavia. NATO made further
concessions -- acknowledging Yugoslav sovereignty over Kosovo, putting the
occupation of Kosovo under UN auspices, and letting Yugoslav troops guard
Serbian holy sites.
Frankreich im Jahre 2022. Es ist das Jahr, in dem der Goncourt-Preisträger die Französische Republik sterben lässt. Liberté, Égalité, Fraternité: tot. Ein fiktiver muslimischer Charismatiker, Mohammed Ben Abbes, hat im zweiten Wahlgang die Präsidentschaft gewonnen. Unterstützt wurde er von Linken und Konservativen, die lieber eine gemäßigte Muslim-Bruderschaft an der Macht akzeptieren wollen als die Kandidatin des rechtsextremen "Front National", Marine Le Pen. Nach Tumulten und Gewaltszenen in den Städten kommt das Land schnell zur Ruhe und entwickelt sich zum Gottesstaat. Frauen müssen Schleier tragen, Polygamie ist erlaubt, Lehrer und Professoren müssen konvertieren, wenn sie weiterhin unterrichten möchten. Schon bald sinkt die Arbeitslosigkeit, weil alle Frauen wieder zurück an den Herd müssen. Allgemeine Zufriedenheit.....
http://www.tagesschau.de/kultur/houellebecq-101.html
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/...er-dem-islam-a-1011332.html
22,90 im Dumontverlag
... also Islamfeindlichkeit aus Angst vor dem Unbekannten, dem was man nicht kennt.
Das ist sicher ein dummer menschliche Reflex, der noch aus der Steinzeit stammt und vom intelligenten Menschen überwunden sein sollte.
Doch etwas gibt schon zu denken. Wenn man über den deutschen Tellerrand hinaus schaut, stellt man fest, dass in französischen Gemeinden mit einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil der Front National besonders stark ist. Sicher spielen dort andere Gründe als die Angst vor dem Unbekannten eine Rolle.
jetzt hat auch Frankreich seinen Sarrazin!
FAZIT: In der US-Politik gibt es - seit dem Zweiten Weltkrieg - eine anmaßende, repressive und außenpolitisch aggressive Kontinuität, die weitgehend unabhängig vom jeweiligen Präsidenten fortbesteht. Es ist fast egal, wer jeweils Vorturner war. Und Merkel nickt hier in bedingungsloser Vasallentreue wie ein naiver Ossi alles ab.
Der ursprüngliche Maidan und der am Ende mit Europa und Russland ausgehandelte Annäherungsprozess hatten das hehre Ziel, beide Fangarme sanft zu durchtrennen und einen für alle Seiten praktikablen Kompromiss zwischen tatsächlich größerer ukrainischer Unabhängigkeit und den russichen Interessen in Sachen Wirtschaft und Sicherheitspolitik zu finden. Dieser Kompromiss wurde durch den Putsch der Nationalisten und Oligarchen leider zu Nichte gemacht.
Man entschied sich, die alten Bande mit Gewalt zu zerschneiden und einen radikalen einseitigen Schwenk Richtung Westen zu vollziehen. Das war viell. aus Sicht ukrainischer Nationalisten eine Genugtuung aber praktisch in der gezeigten Radikalität Harakiri. Dass Russland das nicht dulden würde, war absehbar. Diese Einschätzung ist bei den existenten Abhängigkeiten in Sachen Energie, Wehrtechnik und Militärbasen purer Realismus und hat nichts mit Putin-Versteherei oder ukrainischem Selbestimmunsgrecht zu tun. Dass der Westen diesen Harakiri-Kurs unterstützt und forciert, ist partiell dem Ziel der strategischen Schwächung Russlands geschuldet. Eigentlich ein absolutes Unding, das man hier abzieht. Das schlichtweg Geniale daran ist: Das Opfer wird durch geschickte Inszenierung und unter Inkaufnahme realer Menschenopfer in der Ukraine, gleichzeitig zum Sündenbock gestempelt. Dadurch haben die aktuellen Nationalisten und Oilgarchen in der Regierung freie Hand, das Selbstbestimmungsrecht und die Freiheit der Ukrainer tatsächlich mit Füßen zu treten.
Diese Erkenenntnis als Stalinismus zu bezeichnen, ist nicht nur sackdumm sondern zeigt, wie einfach die Simpel hier dem totalitären Move unserer Regierungen und Presse auf den Leim gehen.
Sarrazin hingegen gerierte sich in "Deutschland schafft sich ab" als Wissenschaftler, obwohl er vom Metier (Genetik, Vererbungslehre) keine Ahnung hat. Er brachte lediglich aus dem Finanzwesen seine Statistikverliebtheit mit, die er - mit Täuschungsvorsatz - auf teils von US-Rassisten gefälschte Daten anwandte.
Als vorgeblicher Wissenschaftler hat Sarrazin KEINE Narrenfreiheit. Ungeachtet dessen ist der ein Narr.
Sie bettelten um Einstieg zur Nato.
Das als als westlich gelenkte Medienpropaganda hier darzustellen, ist dumm. Saudumm...
Anfallende Opfer sind nichts als politökonomische EFFEKTE, bedauerliche aber unvermeidliche Nebenwirkung einer hochwirksamen und gerade deshalb bitteren westlichen Medizin (Krebsforschung ? Multiple Sklerose ?). Wer etwas anderes behauptet betreibt rüchlose und widerwärtige Hetze. Im Auftrag des einzig wahren Faschismus, nämlich des putin'schen...
Ich poste nur den Link, damit Kiel stehen bleibt.
Und um den Natobeitritt geht es ja eben - hier wie in Georgien. Selbstbestimmungsrecht bedeutet nicht, dass ein unabhängiger Nachbar Russlands folgenlos einfach so alle Beziehungen zu Russland kappen und amerikanische Marschflugkörper bei sich stationieren kann. Mexiko würde sich im umgekehrten Fall auch einige Problemchen einhandeln - siehe Kuba. Das sollte wohl einleuchten, oder?
http://www.nzz.ch/wirtschaft/...antasien-der-suffizienzler-1.18456518
...Die Vision der Bewegung ist die «2000-Watt-Gesellschaft». Und zur Erreichung dieses Ziels bedarf es nach Lesart von deren Protagonisten nicht nur der Effizienz, sondern auch der Suffizienz. Was damit gemeint ist, hat 2013 eine vom Amt für Hochbauten der Stadt Zürich eingesetzte Arbeitsgruppe in einem Bericht festgehalten. Qualität, nicht Quantität soll im Vordergrund stehen, heisst es hier; Lebenszufriedenheit soll durch Zeit, nicht durch Besitz erreicht werden; auf Fernreisen soll man verzichten, dafür die Nähe und den «Charme der Langsamkeit» entdecken. Gefordert wird auch mehr vegetarisches Essen......
und hierzu auch Manfred Linz, Theologe 23.12.2013
Suffizienz – Unentbehrlich für die Nachhaltigkeit
Viele Jahrhunderte hindurch gehörte Suffizienz allein in die Sphäre der Lebenskunst. Ihre Ratschläge und Mahnungen waren an die Einzelnen gerichtet. Ihnen galt die Empfehlung, die über dem Eingang des Tempels zu Delphi zu lesen war und allem Nachdenken über Suffizienz zugrunde liegt: Von nichts zu viel! Diese Herkunft aus der Lebenskunst hat die Suffizienz nicht aufgegeben; aber sie ist weit darüber hinausgewachsen und hat gesellschaftliche Bedeutung gewonnen. Wo es heute um ökologische und soziale Nachhaltigkeit geht, ist Suffizienz eine der drei Säulen, die diesen fragilen Bau tragen – zusammen mit Effizienz und Konsistenz
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/...die-nachhaltigkeit-1.18209665
habe ich mich mal bei Google umgeschaut
Der Grundgedanke der Bewegung beruht auf dem Überdenken von Lebensformen und Bedürfnissen in Richtung stärkere Befriedigung von immateriellen Bedürfnissen, mehr Zeit und mehr sozialen Beziehungen. Im Gegenzug soll der materielle Konsum reduziert werden. Ziel ist die Optimierung von Lebensqualität und Zufriedenheit.
Wer sich von einem «homo consumens» zu einem «homo sufficiens» entwickelt, der wird sein Leben entrümpeln von Produkten (Coffee-to-go), Mobilität (dank Billig Airlines) oder Kommunikationstechnologien (Smartphone), die er nicht zwingend zum Leben benötigt. Oder wie nachfolgende Definition so so schön beschreibt:
Suffizienz verbindet sich für mich mit Wohlbefinden, Zufriedenheit, einem neuen Wohlstandsverständnis, mit Mass und Masshalten, mit der Übereinstimmung von Überzeugung und Handeln, von Zielen und Mitteln, von der Beziehung zwischen dem, was benötigt und dem, was produziert wird, mit der Bevorzugung des Optimums vor dem Maximum, mit dem Verhältnis von materiellen Gütern und immateriellen Bedürfnissen, mit aufgeklärtem Eigennutz und mit Solidarität. Suffizienz ist von einem Antrieb zur persönlichen Lebensgestaltung zu einer Strategie der Nachhaltigkeit geworden.
Suffizienz beschreibt im Zusammenhang der Nachhaltigkeit eine doppelte Aufgabe. Sie richtet sich einmal auf Massnahmen, Instrumente und Strategien, mit denen Ressourcen eingespart werden können, und zwar dadurch, dass Personen und Gesellschaften ihr Verhalten verändern und weniger Energie und Rohstoffe verbrauchen als bisher. Suffizienz sucht zweitens Konflikte dadurch zu verhindern oder abzubauen, dass Personen und Gesellschaften um des sozialen Ausgleichs willen auf das Streben nach dem Maximum des erreichbaren Güterwohlstandes verzichten. Eine ressourcenschonende und auf soziale Befriedung gerichtete Lebens- und Wirtschaftsweise ist also das doppelte Ziel der öffentlich gewordenen Suffizienz.....
garantiert ist Suffizienz etwas ,was den Draghis und ihren Anhängern nicht gefallen wird,es bedeutet weniger Konsum und gar oh Schreck Deflation
aber wer sagt eigentlich,dass das so furchtbar wäre?
Kein Wunder dass die NZZ nun fragt:.... ist aber nichts anderes als ein Plan für eine Diktatur. Wer soll «verordnen», wenn sich eine Gesellschaft nicht «freiwillig» zur Genügsamkeit bewegen lässt? Und was soll verordnet werden? Tomaten nur noch im Sommer? Weniger Joghurt-Auswahl in den Supermärkten? Eine behördliche Erlaubnis für transatlantische Flüge?
Man bombardiert von Feuerland bis Grönland, von Kenia bis Hainan, von Portugal bis Wladiwostock.. die Welt ein einziges militärisches Schlachtfeld der NATO. Und dann werden die frisch eroberten Filetstücke Irak, Libyen, Afghanistan vom Imperium natürlich ausgeschlachtet. Da muckst nix mehr, fast alles tot, da wird vom Imperium nur noch die Droge Öl gesaugt for nothing.
Meint jedenfalls Fill,
unser selbsterklärter Sowjet-Experte für die imperialistische Kampfführung.
(und Konsument äußerst schlechter B-Actionfilme. Vom gesamten zivilen Leben auf dem Planten hat er als geistiger Bombenwerfer allerdings sowieso keinerlei Ahnung)
cui bono sollte man fragen