Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Seite 1239 von 7962 Neuester Beitrag: 29.08.25 18:55 | ||||
Eröffnet am: | 04.11.12 14:16 | von: permanent | Anzahl Beiträge: | 200.035 |
Neuester Beitrag: | 29.08.25 18:55 | von: Katzenpirat | Leser gesamt: | 42.217.516 |
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– Finland är starkt beslutet att vara en medlem av eurozonen, och vi tycker att euron är nyttig för Finland. Men Finland kommer inte att hänga fast vid euron till vilket pris som helst och vi är förberedda för alla olika scenarier, säger finansministern till tidningen enligt Economictimes.
(Hervorhebung von mir)
Finnland bleibt entschlossen, ein Mitglied der Eurozone zu sein, und wir glauben,dass der € für Finnland nützlich ist. Aber Finnland klebt nicht am Euro um jeden Preis und wir sind vorbereitet für alle anderen Szenarien, sagt die Finanzministerin gemäß der Zeitung Economictimes.
Im folgenden Text wird erwähnt, dass die Finanzministerin auch nicht daran glaubt, dass eine Bankenunion funktionieren kann, genausowenig wie Eurobonds.
http://www.svd.se/naringsliv/nyheter/varlden/...-euroexit_7327585.svd
Und der Ex-Notenbankchef der Svenska Riksbanken denkt über eine Währungsunion der Staaten Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland und evtl. Estland nach:
Lars Wohlin: "Der Euro hat kein Zukunft" :
http://www.svd.se/naringsliv/nyheter/varlden/...n-framtid_7311381.svd
Aktuelle Beiträge aus dem Svenska Dagbladet.
Sternzeichen
Koblenz (ots) - Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat eine Studie zum Thema "private Altersvorsorge" durchgeführt, die im Dezember 2014 veröffentlicht wurde. Dafür wurden die Experten vom Fernsehsender n-tv beauftragt, Riester- und Rürup-Renten im Hinblick auf Service und Leistung zu testen. Mit der höchsten Punktzahl belegt die Debeka Lebensversicherung im Gesamtergebnis jeweils den ersten Platz und geht als Sieger aus der Analyse hervor. Im Detail wurde getestet, welche Policen qualitativ und hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses überzeugen. Die Beratung der Verbraucher stand unter den Gesichtspunkten Freundlichkeit und Kompetenz ebenfalls im Fokus. Insgesamt nahm das private Marktforschungsinstitut 15 Versicherungsunternehmen unter die Lupe. Laut n-tv überzeugte "Testsieger" Debeka mit "hervorragenden Ratings sowie insgesamt den höchsten Rentenzahlungen für die Kunden". Somit biete das Unternehmen die besten Rundum-Produkte.
In einem Beitrag wies der Nachrichtensender auch deutlich auf die Versorgungslücke hin - die Differenz zwischen Gehalt und Rente. Um sie zu schließen, sei es für Verbraucher empfehlenswert, einen guten Anbieter zu wählen. Denn aus der Studie gehe hervor, dass der Verbraucher bei der Wahl des besten Riester-Rentenanbieters mit einer um bis zu 10,7 Prozent höheren Auszahlung rechnen könne. Ähnliches lasse sich bei der Rürup-Rente beobachten, so das DISQ. Vergleiche der Kunde hier die prognostizierten Überschüsse, stelle er fest, dass das beste Produkt fast 26 Prozent über dem niedrigsten Angebot liege.
Abschließend kam der Nachrichtensender zu dem Ergebnis, dass der privaten Altersvorsorge eine sehr große Bedeutung zukomme, um im Rentendasein abgesichert zu sein. Es sei wichtig, schon in jungen Jahren für das Alter vorzusorgen.
http://www.presseportal.de/pm/57398/2919973/...t-aber-moeglich-debeka
Aber das Plakat "Kartoffeln statt Döner" fand ich wirklich humorvoll und kreativ.
;-)
PS: Türkische Jugendliche titulieren deutsche Jugendliche gerne als "Kartoffel". Natürlich alles ganz harmlos und nicht rassistisch gemeint, gell Lemming...
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Die Forderungen der rechten Apo, die in diesen Tagen auf die Straße geht, klingen wie das CDU-Programm von 1980, meint Harald Martenstein. Von den Medien wünscht er sich daher etwas weniger Schaum vor dem Mund.
Es gibt jetzt also eine rechte Apo. Ich bin leider alt genug, um mich noch an die außerparlamentarische Opposition der späten 60er zu erinnern. Die Parallelen sind auffällig. Auch damals gab es eine große Koalition, auch damals spiegelte das Parlament nicht mehr das politische Meinungsspektrum der Bevölkerung, standen Presse und Fernsehen, zumindest am Anfang, fast geschlossen gegen die Apo und waren nicht immer fair. In der Apo war die Meinung verbreitet, dass es sich bei der Presse um eine Lügenpresse handelt.
Diese Meinung war nachvollziehbar.
Zumindest in der Springer-Presse wurde manchmal so getan, als seien die linken Demonstranten allesamt Kommunisten. Das stimmte natürlich nicht, so wenig, wie es stimmt, dass alle AfD- Leute verkappte Nazis sind. Demonstranten warfen, nach dem Attentat auf Rudi Dutschke, Steine auf das Verlagshaus von Axel Springer, sie versuchten, den Verlag zu stürmen und das Gebäude anzustecken.
Schon einmal brach der Kreml zusammen, (1998) weil der Ölpreis den Bach runterging.
Und auch Fracking beim US Konkurrenten lohnt so nicht mehr...
...
It was revealed last week that Germany offered Greece a “friendly” return to the drachma in 2011. Months later, Mrs Merkel was prepared to eject Greece from EMU altogether.... Mrs Merkel retreated only after it became clear that Spain and Italy would be engulfed by contagion if Greece was thrown out.
This time, Berlin seems almost eager to finish the job. Yet Syriza’s ice-cool leader, Alexis Tsipras, is equally convinced that the EU elites will back down, knowing that they have invested too much political capital in Greece’s salvation to walk away.
After all, the sums involved now are tiny compared to the €245 billion in loans already dispersed since the crisis erupted in May 2010. Surely, after having claimed so confidently that the crisis was essentially over, Mrs Merkel can hardly admit that her strategy has failed?
.... Mr Tsipras clearly wants Greece to remain in the euro. But he continues to insist on terms that negate that. He says: “We will cancel austerity. Under a Syriza government Greece will exit the bailout. This is not negotiable.” Twisting his knife into the German psyche, he wants the same level of debt relief – 50 per cent – that Germany secured in 1953, which Greece signed up to despite the death of some 300,000 of its citizens under Nazi occupation.
As a result of this crisis, the head of the European Central Bank (ECB), Mario Draghi, is caught in a horrible bind. He is itching to kick off a trillion-euro blast of quantitative easing on January 22 to head off the deflationary forces that threaten to lock the eurozone into a Japanese-style trap. To make any difference, this must entail the purchase of sovereign debt. Yet Mr Draghi can hardly agree to buy Greek bonds three days before the likely election of a party that has vowed to repudiate that same debt. Nor can he exclude Greece’s bonds from the purchases, for to do so would be to pre-empt democracy.
The German Bundesbank, and a core of ECB hardliners, are seizing on the unfolding drama in Athens to demand a further delay to QE – a policy that they view as fiscal union by the back door. But meanwhile, the eurozone is tipping into outright deflation, with the oil price crash almost certainly having pushed inflation below zero in December. ........
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...carpet-treatment.html
...The UK has long been far and away Germany’s largest European export market. Since the onset of the eurozone crisis, German reliance on British export markets has become bigger still. Amid the general wreckage of the European economy, it sometimes seems that Britain is indeed the only decent source of demand left. Since the crisis began, our current account deficit with the rest of Europe has virtually doubled, to a breathtaking and record £102.3bn in 2013.
Recent data point to an even wider deficit last year. Were it not for this trade imbalance with Europe, Britain might actually be a surplus economy, such is our balance of payments position with other Anglo-Saxon economies. More than a third of this deficit is accounted for by Germany, which dwarfs the next largest surplus economy, China, and as a consequence is fast becoming Britain’s biggest creditor. .....
Wenn man aus allen Büchern, die Kriege, Grausamkeiten von Revolutionen und blutigen Geschäften politischer Führer und ihrer Systeme beschreiben,
§satanisches Prinzip
eine Sammlung zusammenstellte, würden die meissten Menschen es vermeiden solch eine Bibliothek zu besuchen, zuviel von total entartetem kriminnellem Irrsinn wäre darin enthalten.
Versuchen Sie, wenn Sie diesen Artikel lesen, die Wahrheit über die Natur des des Bösen ohne Reflex des Protests zu sehen, vielleicht zu akzeptieren, den unser natürlicher Egotismus entstehen lässt.
http://www.dragaonordestino.net/...reies-Konsensforum/Pathokratie.php
Eventually debtors will find a way of defaulting, or otherwise escaping their obligations. In the meantime, Britain grows, providing Germany with abundant export markets, even as Europe languishes.
Und was mit "Britain grows" gemeint ist, wird dann auch erklärt: Das extreme "Deficit-Spending" inklusive massiver Geldschöpfung (beides ist de-facto äquivalent heutzutage).
Diesen Quatsch glauben Leute beim Telegraph wohl tatsächlich. Und für Evans-Pritchard ist selbst Krugman zu "rechts", da Krugman glaubt, dass die Geldschöpfung keine zusätzliche Inflation schafft, und E.P. kontert, man müsse nur noch (viel) mehr Geld drucken. In seinem Blog kassiert E.P. einhellig Prügel dafür - doch das Kalkül scheint zu sein : Stumpfsinn setzt sich am Ende durch, wenn man ihn nur oft genug durch die (Mainstream)Medien prügelt.
...Wenn man mir mit dem Verweis auf die „Mitte der Gesellschaft“ kommt, als wäre das ein demokratisches Gütesiegel, bin ich deswegen stets versucht zu sagen: „Genau, das ist es ja gerade. Da stammt er ja her, der Nationalsozialismus. Dass man der Mitte der Gesellschaft entstammt, heißt doch noch lange nicht, dass man kein Nazi sein kann.“ Ein Mitarbeiter der Berliner taz erhält auf die Frage, ob unter den Demonstranten in Dresden Nazis seien, die Antwort: „Hier sind keine Nazis. Ich bin Maler, hier gibt es Professoren, Polizisten, Hausfrauen – alles.“
Die einen halten das Nazi-Sein offenbar für einen Beruf, andere für eine Eigenheit gewisser Randgruppen der Gesellschaft, die an bestimmten körperlichen Stigmata zu erkennen sind. Das Nazitum ist aber kein Klassen- oder Schichtenmerkmal, sondern eine Frage des Bewusstseins und vor allem des Unbewusst-Seins, des Umgangs mit dem Unbewussten. Als Produkte dieser Gesellschaft sind wir alle nicht frei von der „bürgerlichen Kälte“, die sich Adorno zufolge mit dem sich verallgemeinernden Tauschverhältnis wie ein Alb auf die Gesellschaft und ihre Bewohner legt und deren Fähigkeit zur Identifikation mit fremden Leiden systematisch beschädigt und einschränkt.
Es gibt jenseits des politischen Begriffs einen Faschismus der Gefühle, einen Faschismus weit unterhalb des Kopfes. Manche Leute leiden unter einer Art braunen Juckens beim Anblick von Menschen, die nicht sichtlich Ihresgleichen sind, bei der Wahrnehmung von kleinsten Zeichen der Differenz und Fremdartigkeit.
Der durchschnittliche Erwachsene dieser Kultur ist ein Produkt von Wunschvernichtung und verinnerlichter Repression. Immer, wenn ihm außerhalb seiner etwas begegnet, das auf ein Mehr an Freiheit und Glück hindeutet oder das einfach nur anders ist, „geht ihm das Messer in der Tasche auf“. Der autoritär erzogene Mensch wird eine Neigung davontragen, das, was er selbst unter Schmerzen in sich abtöten und begraben musste, aus sich herauszusetzen und dort am Anderen zu bekämpfen und zu vernichten.
Auf der Basis eines an seiner Entfaltung gehinderten, durch pädagogische Dressur partiell getöteten Lebens entwickelt sich eine konformistische Bösartigkeit, ein Zugleich von Anpassung und Aggression. Ihr wohnt eine Tendenz inne, sich am Anderen schadlos zu halten und zu verfolgen, was einem lebendiger vorkommt: „Der da, der reißt sich nicht so zusammen wie ich!“ Ressentiments und Feindseligkeit schlagen dem um sein Glück Betrogenem aus allen Poren.
„Gleiches Unrecht für alle!“, avanciert zur unausgesprochenen Maxime seines ungelebten Lebens. Dieser Faschismus der Gefühle oder der Gefühllosigkeit ist zu verstehen als eine Parteinahme für das Abgestorbene und Tote in der eigenen Person. Faschismus oder Nicht-Faschismus sind also in erster Linie eine Frage der Achtung und Verachtung des Lebendigen und erst dann eine im engeren Sinn politische Entscheidung für Links oder Rechts. Dass ein Mensch soziologisch der Mittelschicht angehört, sagt nichts darüber aus, ob er Faschist und Nazi ist oder auf der Seite derer steht, die für Freiheit und die Entfaltung des Lebendigen kämpfen. Er kann sich entscheiden, und auch, wenn er sich nicht entscheidet, hat er sich entschieden...'
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24465
Angesichts des Kursanstiegs des Dollar und fallender Erdölpreise sei es schwer vorstellbar, dass die Zentralbank die Zinsen vor Ende 2015 anhebe, "wenn überhaupt", sagte Gross am Montag. In fast allen entwickelten Ländern würden die Zinsen weiterhin nahe Null bleiben.
Autor des Artikels ist allerdings nicht Evans-Pritchard, sondern das kleinere Licht Jeremy Warner.
Warner nennt darin zugleich die wahren Gründe für das chronische britische Handelsbilanzdefizit mit Deutschland: "Germany makes some of the most desirable cars, vacuum cleaners, washing machines and other consumer goods in the world. It also makes some of the best machine tools, construction materials and so on."
Ursache ist also die hohe Qualität der deutschen Exportgüter, für die aus britischer Fertigung keinen gleichwertigen Ersatz gibt. Gäbe es den nämlich, könnten sich die Briten am eigenen Markt bedienen, was das Auftürmen von Handelsbilanzdefiziten von Vornherein verhindern würde.
Ich kann ein Lied singen von der "Qualität" angelsächsischer Produkte. In USA fuhr ich in den 1990er Jahren einen älteren Toyota. Ich kaufte einen zugegeben preisgünstigen Schraubenzieher, um eine große, festgerostete Schraube zu lösen. Als ich mit hoher Kraft an dem Schraubenzieher drehte, bewegte sich der Kopf der Schraube keinen Millimeter. Dafür aber hat sich der Schaft des Schraubenziehers spiralförmig verwunden (eine halbe Umdrehung). Dieses "Qualitätsprodukt" konnte ich danach in den Müll werfen. Es war preisgünstig, aber eben nicht Preis-wert. Der Wert bemisst sich nach dem Gebrauchswert, den man bei diesem "Selbstverwinder" mit nahe Null veranschlagen kann.
Dasselbe gilt z. B. für Pferdegeschirr. Ein Ami-Freund aus Maine, der Pferde besitzt, kauft dieses ausschließlich aus Deutschland, weil US-Produkte viel zu schnell kaputt gehen. Das ist auf Dauer teurer, als gleich (anfangs teurere) Qualitätsware zu erstehen.
Diese Unfähigkeit (oder auch dieser UnWILLLE), vernünftige Produkte herzustellen, ist einer der Hauptgründe, warum es in angelsächsischen Ländern chronische Handelsbilanzdefizite gibt. Die Briten und die Amis lösen dies "finanztechnisch", indem sie sich verschulden und die Schulden (Staatsanleihen) zu möglichst hohen Anteilen an Ausländer verscherbeln. Zwingend hinzu kommen muss die von angelsächsischen Ökonomen verbreitete Schutzbehauptung, dass schuldenbasiertes ""Wachstum" äquivalent zu organischem Wachstum sei. (Was manche hier im Thread kritiklos als "in Stein gemeißelt" nachbeten...)
Doch leider haben Schulden (und Währungen) faktisch nur den Wert, den die Qualität der dortzulande gefertigten Waren, Güter und Dienstleistungen widerspiegelt. Außer Computertechnik/IT (auf dem absteigenden Ast) kommen aus USA vor allem windige Finanzprodukte. Der Subprime-Beschiss machte einen Teil des chronischen Handelsdefizit der Amis wett: USA importierte qualitativ hochwertige Waren und exportierte betrügerisch "Anlage-Schrott", dessen Wert sich nach Veräußerung schnell in Luft auflöste. Das Ergebnis war der Banken-Crash von 2008.
Ähnlich würden es auch die Briten gern machen. Verräterisch ist der von mir fett hervorgehobene Satz in J. Warners Telegraph-Artikel: "Britain cannot forever keep supporting European demand through credit-fuelled monetary and fiscal stimulus. Nor can Germany indefinitely keep clocking up charges against its main export markets. Eventually debtors will find a way of defaulting, or otherwise escaping their obligations. In the meantime, Britain grows, providing Germany with abundant export markets, even as Europe languishes. "
Auf Deutsch heißt dieser fette Satz: "Am Ende werden die Schuldner[länder] einen Weg finden, sich durch Pleiten oder anderweitig ihren Rückzahlungs-Verpflichtungen zu entziehen."
Dumm nur, wenn man, wie die Briten seit 1945, nicht mehr die Weltleitwährung hat. Während früher das Geld, das aus Überschüssen der Exportländer anfiel, zu einem erheblichen Teilen in britischen Staatsanleihen angelegt wurde - was die Refinanzierung des britischen Defizit-Spending sicherstellte - , fließt es heute woanders hin. Gingen die Briten an ihrem Defizit-Spending pleite, könnten sie HEUTE ihre Gläubiger NICHT mehr mit runter ziehen. Das Erpressungspotenzial ist klein geworden.
Anders bei den Amis. Sie können dank des Leitwährungsstatus des US-Dollars immer noch die Welt mit Greenbacks als "Anlageobjekt" überschwemmen. Doch seit 2008 zeigen sich auch hier Risse. Der Subprime-Beschiss und andere amerikanische Kredit- bzw. Finanzabenteuer (letztlich auch das anrüchige QE) haben bei den Betroffenen nicht mehr recht heilen wollende psychologische Wunden hinterlassen. China investiert nur noch einen relativ geringen Teil seiner Überschüsse in US-Staatsanleihen, da das Reich der Mitte 2008 ff. begriffen hat, dass das angelsächsische Finanzsystem ein Schneeballsystem ist. Es ist ein "Deal", bei dem schweißtreibende chinesische Arbeit gegen beliebig vermehrbare Papierdollars "verschenkt" wird.
Exportländer, die unter den angelsächsischen Finanz-Eskapaden litten und leiden, bleibt nichts anderes übrig, als deren Methode der Wertkonservierung nachzuahmen. Und das ist die Flucht in Sachwerte. China legt seine Überschüsse seit einigen Jahren bevorzugt in ausländischen Firmen, Argarflächen, Rohstoffen, Fördergebieten, Grundstücken sowie anderen harten Assets an, um nicht länger Opfer der Geldwert aufweichenden Ponzi-Spielchen zu werden.
Man kann die Welt mit Finanz-Gimmicks eine ganze Weile für dumm verkaufen. Aber irgendwann hat auch der letzte hart arbeitende Hinterwäldler begriffen, dass die Währungen der Defizit-Zockerländer ein leeres Schuldversprechen sind, das deren Emittenten - wie der Telegraph-Autor (fast schon zynisch, aber durchaus hellsichtig) schreibt, auf längere Sicht in grenzkrimineller Manier zu entwerten trachten. Was unterm Strich auf "Raub" der damit gekauften Arbeit hinausläuft.
Glauben Sie, dass Pegida der Stadt Dresden schadet?
Glauben Sie, dass Pegida der Stadt Dresden schadet?
Natürlich, die Pegida-Aktivisten rücken die Stadt in ein falsches Licht. Sie vergraulen Gäste aus aller Welt.
7 Prozent | 717 Stimmen
Nein, warum denn? Endlich traut sich jemand, die unbequeme Wahrheit zu sagen.
92 Prozent | 10043 Stimmen
Die Folgen für Dresden sind jetzt überhaupt noch nicht abschätzbar.
1 Prozent | 132 Stimmen
Das ist mir vollkommen egal.
1 Prozent | 66 Stimmen
Die Abstimmung ist beendet.
06.01.2015 | 15:30:00 Uhr | 10958 abgegebene Stimmen
Die Abstimmungsergebnisse sind nicht repräsentativ.
http://www.mdr.de/mdr-um-4/voting-pegida-dresden100.html
- Wie wollen wir mit der gewollten und ungewollten Zuwanderung umgehen, dabei wissend, dass wir sehr viel nicht beinflussen können. Wie statten wir unsere Behörden aus, dass die Flüchtlinge nicht jahrelang zwischen den Seilen hängen. Wie gehen wir mit Asylbewerbern um, wo wir von vornherein wissen, dass wir sie nicht zurückschicken können da in deren Heimat staatliche Strukturen nicht mehr existieren.
- Was wollen wir gegen die steigende Kriminalität von internationalen vagabundierenden Gangs unternehmen, die zum Teil Kinder für die Taten einsetzen. Hier wären z.B. etliche Gesetzesanpassungen notwendig. Und es reicht auch nicht dass Staatsanwaltschaft und Polizei in einem selbst erzeugten Datenmüll ersaufen und nicht mehr auf der Straße präsent sind.
- Es ist klar Position gegen außerstaatliche Rechtssystem zu beziehen und diese abzuschaffen. Das gilt für die Scharia, aber auch für das Kirchenasysl oder Sonderrechte der Kirchen auf dem Arbeitsmarkt.
- ....
Nur wenn wir offen darüber diskutieren und die notwendigen Änderungen umsatzen, werden wir keine heile Welt erreichen aber die braune Brut wieder in ihre Löcher zurückdrängen können. Exkommunikation hilft dabei nicht!
wie kann man so jemanden überhaupt ernst nehmen?
Ein Austritt sei wie die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers nur “im Quadrat”, erklärt der Wirtschaftshistoriker aus Kalifornien auf der Jahrestagung der American Economic Association. “Auch wenn es teuer, schwierig und schmerzhaft wird, die Eurozone zusammenzuhalten, wäre es noch teurer und schwieriger sie aufzuspalten”. In der Diskussion Eichengreens mit anderen Ökonomen meinte Martin Feldstein, alter Kritiker des Euros, dass Maßnahmen die EZB nicht dazu beitragen würden, die Eurozone wiederzubeleben, und empfahl, dass jedes Land versuchen sollte, mit seiner Steuerpolitik, einschließlich einer Senkung der Mehrwertsteuer, den Konsum zu beleben.Kenneth Rogoff nannte den Euro ein historisches Desaster,das heisse aber nicht,dass es leicht sei ,ihn aufzubrechen
http://www.marketwatch.com/story/...hers-squared-economist-2015-01-03
The exit would also spill into other countries as investors speculate about which might be next to leave the currency union, he said.
“In the short run, it would be Lehman Brothers squared,” Eichengreen warned.
He predicted that European politicians would “swallow hard once again” and make the compromises necessary to keep Greece in the currency union.
“While holding the eurozone together will be costly and difficult and painful for the politicians, breaking it up will be even more costly and more difficult,” he said.
Kenneth Rogoff, a former chief economist at the International Monetary Fund and a Harvard professor, said the euro “is a historic disaster.”
“It doesn’t mean it is easy to break up,” he said.
Martin Feldstein, a longtime critic of the euro project, said all the attempts to return Europe to healthy growth have failed.
“I think there may be no way to end to euro crisis,” Feldstein said. The options being discussed to stem the crisis, including launch of full scale quantitative easing by the European Central Bank, “are in my judgment not likely to be any more successful,” Feldstein said.
The best way to ensure the euro’s survival would be for each individual eurozone member state to enact its own tax policies to spur demand, including cutting the value-added tax for the next five years to increase consumer spending, Feldstein said.
....http://www.marketwatch.com/story/...hers-squared-economist-2015-01-03
In dem von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einberufenen TTIP-Beirat regt sich Unmut über die Haltung des Ministers zu den transatlantischen Freihandelsabkommen Ceta und TTIP. In einem Brief an Gabriel äußern sich mehrere dem Gremium angehörende Verbandschefs irritiert darüber, dass der Minister im November Eindruck erweckt habe, dass, wenn die anderen europäischen Mitgliedstaaten die Abkommen wollten, auch Deutschland zustimmen müsse. .......
Auskunft verlangen die Unterzeichner des Briefs auch darüber, inwiefern die im TTIP-Beirat formulierten Bedenken gegenüber den Abkommen von Gabriels Ministerium gegenüber der Europäischen Kommission als Verhandlungsführerin vertreten würden. Außerdem wird Klarheit darüber verlangt, ob Gabriel offen dafür sei, Ceta und TTIP „insgesamt abzulehnen“, wenn bestimmte für Deutschland wichtige Aspekte von der EU-Kommission nicht aufgenommen würden oder er dem Votum anderer EU-Mitgliedstaaten folgen werde.
Dem TTIP-Beirat gehören 22 Vertreter von Gewerkschaften, Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden sowie des Kulturbereichs an. ...
Ansonsten moniert man die Haltung zu regionalen Spezialtäten:Wir wollen keine Original Nürnberger Rostbratwürstchen aus Kentucky...Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger sagte der "Bild", die regional geschützten Produkte seien "ein hohes Gut, das hart erarbeitet wurde". Sie seien identitätsstiftend. .......http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...ebensmittelwirtschaft-101.html
Gratulation Udo Ulfkotte, alter Hexenjäger, das Geschäftsmodell wird funktionieren.
Der berühmteste Hexenjäger des 20. Jahrhunderts war übrigens der amerikanische Senator Joseph McCarthy, der überall in der amerikanischen Gesellschaft Kommunisten erspähte.
Aber aufpassen, Udo-- dass von eigenen Vorstellungen nicht noch am am meisten verfolgt wirst.
Ähm--- besessene Aufklärer geistern eigentlich schon genug durchs Netz-- aber dank Udo kann ich jetz alles im Schrebergarten nachlesen...