Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Seite 1237 von 7962 Neuester Beitrag: 30.08.25 13:34 | ||||
Eröffnet am: | 05.11.12 08:09 | von: permanent | Anzahl Beiträge: | 200.038 |
Neuester Beitrag: | 30.08.25 13:34 | von: kosiol | Leser gesamt: | 42.221.885 |
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Am Rhein geben die Zahlenverhältnisse ein eindeutiges Bild ab: Rund 1000 Menschen stehen weniger als 100 Pro-Pegida-Demonstranten gegenüber, berichtet n-tv Reporter Carsten Lueb. Auf einem Banner ist zu lesen: "Kartoffeln statt Döner". Auf der Seite der Gegner befinden sich "alle, die in Köln Rang und Namen haben".
....ich habe immernoch Tränen in den Augen vor Lachen....
Ich würde übrigens jetzt Titeln: "Kölner Elite gegen Kartoffel-Fans", wie geil...
Ich glaube auch nicht, dass die Fed wie erwartet Mitte 2015 die Leitzinsen erhöhen wird. Der seit Herbst halbierte Ölpreis beflügelt auch weiterhin die Deflationstendenzen. Es gibt daher keine Inflation, der durch Zinserhöhungen "begegnet" werden müsste.
Falls Draghi - "inspiriert" von der Öl-Deflation - im großen Stil Euro-QE durchzieht, könnten die Kurse von deutschen Zehnjährigen (Bund-Future) auch deutlich einbrechen, weil bei einer Schuldenvergemeinschaft Kapitalflucht aus den PIIGS nicht mehr nötig ist. Wer fliehen wollte, ist bereits geflohen. Der deutsche Anleihenmarkt ist in dem Sinne "etwas ganz Besonderes".
Denkbar ist auch, dass Draghi von Weidmann auf Dauer zurückgepfiffen wird. Vielleicht fliegt Draghi auch bei der EZB raus, bevor er seinen Euro-QE Nasstraum realisieren kann. Sein Standing hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert.
Wer wollte bei all diesen Unwägbarkeiten deutsche Zinsprognosen wagen?
Mir ist auch bekannt, dass es hier einen Permabullen gibt, der glaubt bei Anleihen wäre nur den Zins (meint er die Rendite?) wichtig und der anscheinend nicht weiß dass es auch Kurse gibt (so als ob man bei Aktien nur die Dividende betrachten würde). ;0)
http://x.onvista.de/...TATION=323591&TIME_SPAN=5Y&QUALITY=DLY
Damit ist einem die wirkliche Gefahr die droht unbekannt. Theoretisch können die Kurse bei Anleihen auch unbegrenzt steigen, spätestens bei einer Rendite nahe 0 bei längeren Restlaufzeiten rappelt es im Regelfall im Karton. Eine Wegstrecke, die wir in wenigen Monaten zurücklegen können. Ein Grund weshalb die Finanzbranche bettelt, dass die EZB die Anleihen auf ihr Konto nimmt.
Die Fed besitzt eh schon den größten Teil der US-Staatsanleihen und hat damit das Risiko für das Finanzsystem erheblich reduziert. Aus den gleichen Gründen muss auch die EZB den Aufkauf tätigen. Nur steckt sie im Dilemma, dass im Euroraum die Anleihen erheblich unterschiedliche Renditen haben und sie bei einem proportionalen Anleihekauf von den Staaten aufkaufen muss deren Renditen schon nahe bei Null liegen.
http://www.huffingtonpost.com/2014/12/31/...rs-message_n_6400108.html
Putin reminded Obama of the upcoming 70th anniversary of the allied victory in World War II and said that it should serve as a reminder of "the responsibility that Russia and the United States bear for maintaining peace and international stability." Moscow is anxious for the relations to advance but only as long as there is "equality and mutual respect."
Conspicuously absent from the list of the recipients of New Year's messages was Ukrainian President Petro Poroshenko....
www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4581#jumppos114538
Der Gesetzgeber kann jederzeit diese Regeln ändern. So ist auch Jens Weidmann nicht prinzipiell gegen den Aufkauf von Staatsanleihen, er meint nur die EZB dürfte das nicht eigenmächtig tun. Würde jedoch die Politik die entsprechenden Vorgaben machen, wäre die EZB nur noch ausführendes Organ und er wäre einverstanden. Eine derartige Vorgabe wird es auch, wenn es wirklich ernst wird, durch die Politik geben - allerdings im Geheimen.
http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...en-Boersencrash-voraus.html
Ääääh, ich möchte nur mal schüchtern einwerfen: 2008 lag der Preis kurz mal deutlich drüber, seitdem immer drunter (WTI) oder zweimal kurz gestreift (Brent).
Wovon leben die Bahreinis dann eigentlich?
Dagegen wächst die Förderung seit Jahren in Russland stark. Große Ölproduzenten mit riesigen Vorräten wie der Irak und der Iran erscheinen wieder laufend stärker auf dem Markt (der Iran unter Einsatz von chinesischer Fördertechnik). Die Vorräte vom Irak und vom Iran haben eine Größenordnung wie in Saudi-Arabien. Die Russischen sind größer. Die Welt ersäuft im Rohöl und es gelingt den USA nicht mehr Förderkapazitäten in einem ausreichendem Ausmaß zu zerstören. Die letzten Jahrzehnte waren sie erfolgreicher.
Hätte also Saudi-Arabien sukzessive vom Markt freiwillig verschwinden sollen? Hätten die USA ihr Fracking einstellen sollen? Die Lage ist mMn etwas komplizierter als manche sie darstellen. Deshalb kann der Preis ohne weiteres bis unter 30 $ je Fass sinken. Als erstes wird Venezuela, kein kleiner Förderer, im Chaos versinken und dadurch den Preis stabilisieren.
Außer eben es gibt eine Währungsreform mit "Streichen" der Notenbankschulden, was faktisch ebenfalls auf "Der Steuerzahler zahlt die Zeche" hinausläuft.
Wäre in USA eine Währungsreform nötig, weil sich die Notenbank (Fed) verzockt hat, so käme dies einem wirtschaftlichen Super-GAU gleich, der auch die Börsen runterreißen würde.
* "Negatives Eigenkapital" bei einer Notenbank bedeutet: Der Wert der aufgekauften Staatsanleihen in ihrer Bilanz ist weniger wert als die Schulden, die für diese Aufkäufe aufgenommen wurden.
www.marketwatch.com/story/...traders-are-betting-on-20-oil-2015-01-05
(Wobei solche Artikel auch als Kontraindikator gelesen werden können.)
Wir müssen unser Öl nicht verschleudern, wir können darauf warten, dass wir es gut verkaufen können.
Die Panik in Kölle muss ähnlich groß wie in den Bombennächten '45 sein...
Bin sehr gespannt, wie der mediale Hype weitergeht...
Untertitel: "Wie üblich sind alle unsere Aktionen neutral"
Man fragt sich, wieso die Aktionen (erst Aufkäufe, danach Schuldenstreichungen) überhaupt durchgeführt wurden, wenn sie - tatsächlich - neutral wären.
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Zeitpunkt: 06.01.15 08:06
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