RWE/Eon - sell out beendet?
Bei diversen Börsenblättchen hätte mich das nicht überrascht.
Der AR soll beaufsichtigen nicht weniger, aber auch nicht mehr.
"Viel vorhaben" sollte der Vorstand, von dem, wie immer, nichts zu hören ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vorstandsvorsitzender
https://de.wikipedia.org/wiki/Aufsichtsrat
Ich glaube, RH ist weg. Ich glaube, ich bald auch. Hier wird nicht immer sachlich argumentiert.
Zum eigentlichen Thema:
Ich bin davon überzeugt, der Sell-Off beginnt nun. Der 18. Sept wird für RWE nach meiner (selbstverständlich: "unmaßgeblichen und nicht frei von Irrtümern gebildeten") Meinung zu einem bewegenden Tag.
Ich schließe selbst auch nicht aus, dass es eine ad hoc-Meldung der RWE à la EON gestern gibt. Mit anderen Worten, die von mir gestern "angefragte" bilanzielle Auswirkungen der Energie-Gesetz-Pläne etc. könnte Platz greifen. Gibt es auch bei RWE Milliarden-Abschreibungen, stellt sich die weitere Frage, ob - wie allem Eindruck nach bei EON - der ausschüttungsfähige Jahresüberschuss - im HGB-Einzelabschluss - von Abschreibungen im Konzern (d.h. in der Konzernbilanz) relativ unberührtt bleibt. Anderenfalls kann die Dividende schlicht "kippen". Viel Spaß dann! - Bei EON scheint dies der Fall zu sein, denn EON kann - trotz Verlust "im Konzern" (d.h. in der Konzernbilanz) - eine Dividende ausschütten, hat somit (scheinbar) ausschüttungsfähigen Jahresüberschuss erwirtschaftet. Scheint gelungene Konzernstruktur dort zu sein.
Für den schlimmsten Fall:
Auch Teilverstaatlichungen können Spaß machen!
Wir werden sehen, wer in seiner persönlichen Einschätzung "Recht" behält; letztlich ist die Rechthaberei aber zweit- bis x-rangig.
Z.Zt. sind die Postings hier etwas unausgewogen, nicht zuletzt, weil RH sich zurückhält.
Deshalb wäre es interessant zu wissen, ob er nochAktionär ist.
Zudem ist für Außenstehende nicht erkennbar, dass der RWE Konzern besondere Sympathien bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) genießt, die offenbar darauf setzt, dass die Probleme von RWE letztlich der SPD auf die Füße fallen. „NRW braucht Hilfe“, ist deshalb zu hören.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...13793851-p2.html
Auf der Telefonkonferenz von E.ON heute Morgen wurde deutlich klargestellt, dass es sich nicht wirklich um Abschreibungen handelt, sondern um eine Übertragung in Goodwill.
Die Abschreibungen sind also reversibel. Ändert sich die Marktsituation - und davon ist nach Einführung des neuen Strommarktgesetzes zwingend auszugehen - wird aus diesem Abschreibungen schnell ein außergewöhnlicher Gewinn resultieren. In 2015 werden diese Abschreibungen voraussichtlich die Steuerlast mindern.
Darüber hinaus hat E.ON die Höhe der Dividende bestätigt. Der Vorstand hat darüber hinaus mehrfach darauf hingewiesen, dass er um die Wichtigkeit der Dividende wüsste, für beide Konzerne, E.ON und Uniper.
Viel Jewese um nichts.
Sollte sich Werner Müller bei der AR-Sitzung am 18. Sep durchsetzen,
wird man sehen was passiert.
Die machen Alles mit, nur keine "Teil-Verstaatlichung"
Zitat:
"Auf der Telefonkonferenz von E.ON heute Morgen wurde deutlich klargestellt, dass es sich nicht wirklich um Abschreibungen handelt, sondern um eine Übertragung in Goodwill."
Schade, dass RH - er hat wohl profundere bilanzrechtliche Kenntnisse - nicht mehr "hier" ist.
"Übertragung in Goodwill" .... - Gut, dass das noch einmal klargestellt wurde.
Ich komme vor Lachen nicht mehr zu etwas Anderem.
@Pendulum
Besten Dank für den Hinweis auf den weiteren FAZ-Artikel. - Nach meiner (wiederum: "sicher irrigen und tendenziösen") Meinung, wird Herr Brandt nicht mehr kandidieren. Die Front und das Pendel sind zu sehr zugunsten Herrn Müller ausgeschlagen. - Mit dem Thema "Teilverstaalichung" müssen wir uns wohl beschäftigen.
Mich interessiert nur noch: Wer wußte was wann? Wer wußte so etwas schon am 13. Aug. ?
und großer Zukunft - Netze, Energievertrieb , Windenergie