Hilfe für Wirecard - Aktionäre


Seite 3 von 7
Neuester Beitrag: 30.06.20 19:34
Eröffnet am:21.06.20 18:46von: hgschrAnzahl Beiträge:157
Neuester Beitrag:30.06.20 19:34von: RotensteinLeser gesamt:71.540
Forum:Börse Leser heute:36
Bewertet mit:
11


 
Seite: < 1 | 2 |
| 4 | 5 | 6 | 7 7  >  

380 Postings, 1518 Tage Dax Sucks@daimler

 
  
    #51
8
22.06.20 19:22
Nur ein paar Punkte:

1. Leid und Scheitern gehört zum Leben dazu. Kopf hoch, Kamerad. Es ist manchmal hart, wir dürfen nicht daran zerbrechen und müssen immer weiterkämpfen.

2. Dein Lebensstandard/Sozialprestige wird vielleicht etwas sinken, es war letztlich nur ein Tauschmittel für Leistungen. Viele andere müssen ungleich grausamere Schicksalsschläge ertragen und auch du wirst wohl noch größere bewältigen müssen.

3. Du hast sehr viel riskiert. Hätte es funktioniert, hättest du auch viel gewonnen. Jetzt hast du freilich den Verlust, aber das ist keine Schande. Unzählige Menschen haben hohe Börsenrisiken auf sich genommen und ihre Ersparnisse vervielfacht oder eben verloren.

4. Du hast dein Vermögen auch nicht versoffen oder verjuxt, sondern ein leider durchaus sehr verlockendes Fehlinvestment getätigt. Ich habe die Lage ebenfalls falsch eingeschätzt. Viele meinen jetzt, es wäre doch alles ganz offenkundig gewesen. Aber es war aus meiner Sicht nicht so klar und auch Banken/Profis/Analysten haben sich betrügen lassen.


 

1261 Postings, 3323 Tage hgschrBitte dieses Forum nur nutzen

 
  
    #52
2
22.06.20 19:38
Damit wir uns organisieren können! Besten Dank, heinz  

444 Postings, 1763 Tage 229206391aGesunder Menschenverstand...

 
  
    #53
6
22.06.20 20:04
...zu behaupten man hätte es vorher wissen können ist genau so ein Bullshit, wie das was die Pusher vor dem 18.6. getan haben.

Die Wahrheit ist, dass es niemand hätte wissen können und Ende. Die Bafin wusste es nicht. Die Deutsche Börse wusste es nicht. Der DWS Fond wusste es nicht (bis er vermutlich ausreichend vorab von einem HF gewarnt wurde).

Der Fehler den Anleger hier gemacht habe liegt nicht in einer falschen Analyse der Aktie Wirecard, sondern in falschem Risikomanagement.

Börsenhandel ist sehr einfach, wenn man sich an die simplen Regeln hält, die seit Jahrzehnten bekannt sind:

1.) Wer einen Kredit aufnimmt um Aktien zu kaufen ist ein Idiot (braucht man nicht genauer zu erläutern, ist einfach Fakt).
2.) Investiere nur Geld, dass du nach Abzug aller Kosten übrig hast
3.) Stecke niemals alles in nur eine Aktie - Stichwort Risikostreuung
4.) Halte dich an die Basics der Portfolio-Gestaltung, d.h. je volatiler der Wert, desto kleiner sein Anteil im Gesamtportfolio (außer die bist ultra Risikoaffin)
5.) Halte dich nicht für klüger als den Markt, du bist es nicht. "Der Markt" spielt auch oft einfach mit gezinkten Karten. Dir muss klar sein, dass du da nicht mitspielen kannst.
6.) Overengineering (= 3 Stunden am Tag im Wirecard Forum lesen/schreiben) lohnt sich eigentlich nie.
7.) Investiere in Firmen mit tadellosen Ruf, die in einem Markt aktiv sind, der aus deiner Sicht in 5 Jahren an Relevanz zunehmen wird.

Wer sich an die oben genannten Regeln gehalten hat, der hat heute auch keinen schlimmen Verlust gehabt.

Ich denke wir alle kennen diese Regeln. Viele haben sie aber nicht eingehalten. Der Fehler liegt nicht in einer falschen Analyse der Wirecard Aktie, sondern in mangelnder Impulskontrolle. Bei den meisten war die Position Wirecard im Portfolio einfach viel zu groß. Bei einer Aktie wie Microsoft oder VW ist das ja noch zu vertreten, aber bei einer hochvolatilen Aktie wie WDI ist das einfach riskant.  

3666 Postings, 1689 Tage TobiasJ@hgschr

 
  
    #54
22.06.20 20:47
Du hast eine BM  

112 Postings, 1931 Tage Privatanleger12321Jammern auf hohem Niveau

 
  
    #55
3
22.06.20 20:59
Ich weiß wie es ist wirklich gar nichts zu haben. Alles was ich habe ist selbst erarbeitet mit viel Mühe und Fleiß. Während andere als Jugendliche Party gemacht haben habe ich in einer Tanke gejobbt. Während andere das Dasein als Studenten genossen haben habe ich neben meinem Vollzeitstudium eine 50% Stelle angenommen. Habe hier jetzt auch einen Haufen Geld verloren was unheimlich schmerzt. Aber mal ehrlich, wer tausende EUR Spielgeld hat um in eine Aktie zu investieren hat noch lange nicht „nix“. Ich hatte sehr lange „nix“ und war auch glücklich. Ist nur Geld 💰!?

Das hier ist echt jammern auf höchstem Niveau. Schaut euch mal bitte die Schlangen vor den Tafeln an. Wenn hier jemand 100 TEUR verloren hat dann sind doch immer noch 10 TEUR übrig. Da muss niemand verhungern.  

2 Postings, 1472 Tage EibWenGibt es überhaupt noch Hilfe

 
  
    #56
4
22.06.20 21:09
Hallo WC Community,

tut mir Leid aber gibt es hier überhaupt Hilfe?
Natürlich habe ich Fehler gemacht aber die Weisheit brauche ich nicht von wegen "Setze nicht alles auf ein Pferd".
Das ist richtig, leider ist der Mensch nun mal emotional. Muss man deswegen darauf rumreiten? Nein!

Mein Depot war am Schluss mit 78% WC gefüllt und ich habe bis heute ausgeharrt und gestern sogar nachgelegt. Das ist nunmal die Psyche.....
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht welchen Zweck ich hier verfolge... Wollte einfach mal meinen Senf dazugeben, selbst wenn es niemanden interessiert.

 

10 Postings, 1456 Tage WCDreckLöschung

 
  
    #57
2
22.06.20 21:17

Moderation
Zeitpunkt: 22.06.20 22:50
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verdacht auf Spam-Nutzer

 

 

3666 Postings, 1689 Tage TobiasJEibWen

 
  
    #58
22.06.20 21:54
Wir wissen auch noch nicht wirklich, wie wir helfen können. Gestern hatten wir eine erste Zoom Konferenz mit 40 Teilnehmern. Ich hatte immer schon den Eindruck, dass es im Thread Von hgschr gesitteter, ernsthafter und verantwortungsvoller vor sich geht. Wenn du mit einem ebenfalls Geschädigten sprechen möchtest, schick mir eine BM.  

445 Postings, 1923 Tage Numeratum@hgschr:

 
  
    #59
6
22.06.20 21:58
Ich bin gerne bereit - auch wenn ich zurzeit in einem Projekt involviert bin - zu helfen, ob mit einem offenen Ohr oder Ideen der Vorgehensweise.

Habe selbst massive Verluste erlitten, aber primär mit Geld, was ich nicht "brauche".

Es gibt mehrere Ansätze:

Sich an eine amerikanische Kanzlei wenden. Die arbeiten in der Regel auf Erfolgsbasis, nehmen dafür aber in der Regel eine höhere Quote m Erfolg.

Auch eine deutsche Kanzlei will in Zusammenarbeit mit einem Prozessfinanzierer dafür sorgen, dass man zunächst nicht in Vorleistung treten muss und bei Erfolg müsst Ihr aber (Stand jetzt) 30% abgeben.

Als ersten Ansatz würde ich, um eine "Präsenzmacht" zu erreichen, die es wiederrum für eine Kanzlei interessant macht, einen Interessenverein gründen. Eine e.V.

geht relativ schnell und Satzungen gibt es Muster, die schnell auf eigene Bedürfnisse abgestimmt werden können. Wer möchte, kann dann Mitglied werden. Da jeder Verein einen Mitgliedsbeitrag haben muss, kann man einen Beitrag in geringer Höhe wählen.

Dann ist der Verein als Einzelvertreter, ob Mitglieder mit noch Aktien oder ohne Aktien und Verlust, nach Abtretung der Rechte an den Verein, der Verhandler mit Kanzleien zwecks Durchführung von Schadenersatzansprüchen.

Zusätzlich kann man das Verbandsrecht anstreben, was eine höhere Aufmerksamkeit und ein "schärferes Schwert" darstellt. Siehe DUH.

Als Verein kann man mit der Kanzlei verhandeln oder mit Prozessfinanzierer.

Um alles abzusichern, können Mitgliedsbeiträge, Spenden oder Sonstiges über ein abgesichertes Notarkonto laufen.

Das wären die ersten Schritte.  

1496 Postings, 1839 Tage Lino8888Numeratum

 
  
    #60
1
22.06.20 22:08
sehr guter Ansatz. Wäre dabe.
 

445 Postings, 1923 Tage Numeratum@ Lino8888:

 
  
    #61
1
22.06.20 22:14
Für ne Gründung des Vereins gibt es MIndestanforderungen, die aber nicht hoch sind.

Ich habe mich nicht mehr lange mit Vereinsrecht auseinander gesetzt, aber es sind mindestens 3 Personen notwendig.

Ne Webseite für Infos ist schnell geamcht, ich kann gerne Domain und Server stellen, Wordpress ist kostenlos und nutzbar, nur hab eich davon keine Ahnung. Da bräuchten wir noich jemanden, der ne Webseite über Wordpress (Template gibt es ja viele schon für umsonst) optimieren kann.

Das wird dann der Newskanal / Newszentrale.

 

79 Postings, 1503 Tage heyduEiner der Hauptschuldigen für das falsche

 
  
    #62
2
22.06.20 22:15
Anlegerverhalten von vielen Geschädigten sind solche Foren wie bei ariva.
Negative Meinungen werden durch positive übertönt und es erfolgt in gewisser Weise eine "Gehirnwäsche" mit dem Tenor " hier kannst du in den Aktienhimmel kommen, denn der 200€ Kurs winkt am Horizont.
Wer außerhalb der Foren sich um ein ausgewogenes Bild was WC betrifft bemüht war, wird ein 50:50 an positiven und negativen Analysemeinungen erfahren haben und damit wahrscheinlich kein so großes Risiko eingegangen sein.

Vielleicht interessieren sich noch weitere User, durch welche Quellen Anleger verleitet wurden so viel Geld in WC Aktien zu investieren.  

231 Postings, 1652 Tage BorstenviehStaatshilfe?

 
  
    #63
1
22.06.20 22:27
Einige von euch sind echt verzweifelt, nicht wahr?  

3666 Postings, 1689 Tage TobiasJNumeratum

 
  
    #64
22.06.20 22:27
Endlich kommt Schwung in die Sache :-). Ich habe einen Slack Workspace angelegt. Wer den Einladungslink möchte, bitte per BM.  

231 Postings, 1652 Tage BorstenviehLöschung

 
  
    #65
1
22.06.20 22:27

Moderation
Zeitpunkt: 24.06.20 13:28
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

79 Postings, 1503 Tage heyduWas soll denn ein Verein bringen

 
  
    #66
22.06.20 22:29
Der Richter wird wahrscheinlich fragen:
* Warum seit ihr mit soviel Geld in einer einzigen Aktie investiert?
* Warum seit ihr nicht sofort ausgestiegen als bekannt wurde, dass wiederum kein Abschluß geliefert werden kann? Ihr konntet ohne jede Verzögerung jederzeit verkaufen.
* Aktienanleger stehen ganz hinten in der Reihe wenn noch was zu verteilen wäre, aber seit euch sicher, die Gläubigerbanken und die Vertragspartner werden lange vor euch bedient werden.
* Der Aktienanleger ist in den meisten Fällen der wirklich Geschädigte.
* Und was die Mitarbeiter von WC angeht können nur diejenigen belangt werden, welche eigenmächtig strafbare Handlungen tätigten. Die anderen sind fein raus und haben dies vielleicht mit einem sehr guten Gehalt, welches ihnen niemand streitig machen kann.  

3666 Postings, 1689 Tage TobiasJWordpress

 
  
    #67
22.06.20 22:29
Irgendwelche Cracks dabei? Müsste mich reinfinden, würde es aber übernehmen.  

3666 Postings, 1689 Tage TobiasJheydu

 
  
    #68
22.06.20 22:32
Ließ dir bitte den Zweck des Threads nochmal durch bitte.  

618 Postings, 4287 Tage BusinessPlayaGerade überprüft

 
  
    #69
1
22.06.20 22:33
ich bin leider auch mit 22K investiert. Ich allerdings normalerweise Mr. Short. und genau hier war ich es nicht, was ich selber nicht ganz verstehen kann. 22K hedge ich normalerweise immer mit 2K short.

hab mir grade den optionsschein (short) angeguckt, den ich mir vor 2 wochen rausgesucht hatte.

JFYI:
1K investiert in short - heute 27K
2Kinvestiert in short  - heute 54K!!!!!!!!!!!!!!!!

"dax" unternehmen hielt ich für zu sicher und es war ein herdenverhalten, denn JEDER IN DEUTSCHLAND WAR IN WIRECARD INVESTIERT. VOM BÄCKER BIS ZUM ARZT - WAHNSINN! ich kenne leute, die hatten noch nie zuvor aktien gk, aber sie hatten WIRECARD!!?!?! das gibts doch gar nicht. Keiner hats mehr hinterfragt...  

445 Postings, 1923 Tage Numeratum@ heydu

 
  
    #70
2
22.06.20 22:36
Also ist in Deinem Leben nichts tun und es so hinnehmen, der bessere Weg.

In meiner Welt nicht.

Es geht darum, dass Du als eine Interessenvereinigung (Verein) einen bessseren Zugang / offenes Ohr zu Medien haben könntest, zusammen ist man stärker als einzelne Person...

Beispiel: gehst Du alleine zu einem Anwalt bezahlst DU Summe x - geht der Verein zu einem Anwalt, bezahlt er vielelicht auch Summe X, abe rich kann dann ggf. mit Prozessfinanzierer verhandeln usw.

Und wenn der Richter das fragt, entgegne ich ihm...WO hat geprüft, Vorstandsvorsitzender hat imme rund immer wieder gesag, es ist alles OK, Analysten haben Dauemn hoch gesagt usw.  

191 Postings, 1914 Tage mrdaimler44WC

 
  
    #71
7
22.06.20 22:37
Ich weiß nicht wie viel Wein ich noch vertrage und wie lange ich das noch aushalten kann, doch eins habe ich beschlossen. Geht der Laden unter, gehe ich mit. Ich kann nicht verkaufen. Das geht nicht. Die Verluste sind imens. Meine Familie hat lange dafür geschuftet und wenn alles weg sein soll, dann bitte, doch wenn ich verkaufe und aus irgendeinem Grund, egal wie unwahrscheinlich, geht es wieder aufwärts, auch wenn nur minimal, leide ich nocheinmal und werde die Entscheidung für immer bereuen. Hier investiert zu sein bereue ich bereits, daher ändert sich nichts am Szenario. Ich kann einfach nicht verkaufen. Bin verzweifelt und hab die Hoffnung verloren dachte ich, aber wenn kein Funken Hoffnung mehr da wäre, hätte ich ja verkauft. Tief in mir möchte etwas nicht los lassen. Ihr könnt ruhig über mich urteilen, aber an meiner Stelle wäre es euch auch nicht so einfach wie manche schreiben. Ich bin ein normaler Arbeiter mit einem normalen Facharbeiterlohn. Es ist zu viel was ich hier gesteckt habe. Das tut so weh. Eigentlich wollte ich sachlich sein und nichts mehr schreiben, aber das Bedürfnis sich mitzuteilen ist groß weil der Schmerz unerträglich ist und man versucht sich an jedem Funken Hoffnung festzuklammern, auch wenn es eine Illusion zu sein scheint. Ich drehe offensichtlich durch und schreibe nur Quark. Geht es irgendwem hier eventuell genauso? Klar denken ist mir aktuell schwer möglich. Eigentlich ändere ich meine Entscheidungen gefühlt jede Minute. Das macht mich krank. Trinken ist keine Lösung, aber eine Möglichkeit. Ihr könnt ruhig über mich urteilen, aber ich bin gerade verzweifelt und stehe dazu, was bleibt mir sonst übrig? Verkaufen? Ihr habt leicht reden! Ich weiß nicht wieso, aber an Sammelklagen und Ähnlichem glaube ich nicht. Diese Wege sind für mich zu kompliziert. Vielleicht bin ich zu dumm dafür. Sorry  

445 Postings, 1923 Tage Numeratum@mrdaimler44:

 
  
    #72
3
22.06.20 22:39
ich kann Dich verstehen, aber ein totes Pferd würdest Du ja auch nicht durch die Wüste hinter Dir her schleppen.

Denk dran, sollte Wirecard insolvent werden, aknnst Du nur bis zu 10.000 Euro Verluste gegen Gewinne ansetzen. Wenn Du jetzt Verluste realisierst, kannst Du nich Geld retten und den gesamten Verust über Jahre hinweg mögichen Gewinnen gegenrechnen.  

5236 Postings, 4203 Tage Motzer@mrdaimler44

 
  
    #73
1
22.06.20 22:46
Ein kleiner Trost ist vielleicht, dass es SEHR vielen Kleininvestoren genauso geht wie dir.

Es ist falsch, sich Vorwürfe zu machen. Diese Art von Betrug ist einzigartig und war nicht vorherzusehen. Wenn 2 Mrd. Euro sich einfach in Luft auflösen, ohne dass es die Wirtschaftsprüfer, BAFIN usw. gemerkt haben, ist es einfach unfassbar.

Ich sehe keine Patentlösung in der verfahrenen Situation. Man könnte einen Teil verkaufen und in etwas Sicheres umschichten und bei dem Restbestand hoffen, dass sich der Kurs wieder etwas erholt.

Die Versuchung ist groß, das Geld in eine andere riskante Anlage umzuschichten, um den Verlust schnell wieder reinzuholen. Wenn das auch noch schief läuft, ist alles Geld weg.
 

8 Postings, 1456 Tage Raphael LulayKurz-Interview

 
  
    #74
1
22.06.20 22:48
Tragisch, was man hier so liest. Ich wünsche allen Betroffenen eine rasche Erholung - sei es finanziell, oder emotional.

Ich plane einen Artikel über das Ausmaß geschädigter Wirecard-Aktionäre zu schreiben und zu publizieren. Dabei soll es um besonders gravierende Fälle gehen, bei denen sozusagen Haus und Hof auf der Kippe steht. Ganz wichtig: Es soll nicht im Geringsten darum gehen, jemanden zu verurteilen. Ich denke, dass komplette Ausmaß des Betrugs war nur für eine Handvoll Leute abzusehen.

Falls jemand der hier Schreibenden oder Mitlesenden Interesse daran hat, mir einige wenige kurze Fragen zu beantworten, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr euch per E-Mail meldet: Raphael.Lulay@web.de
Selbstverständlich werden in dem Artikel keinerlei Klarnamen oder detaillierte Angaben veröffentlicht, wodurch man Rückschlüsse auf die Identität einer Person ziehen könnte.

Alles Gute,
Raphael
 

191 Postings, 1914 Tage mrdaimler44@Numeratum

 
  
    #75
1
22.06.20 22:49
Ich sitze gerade auf ca 86% Verluste bei 5820 Aktien. Wie soll ich diesen Verlust jemals wieder erwirtschaften? So geschickt bin ich nicht an der Börse. Habe etwas Kenntnis, das stimmt, aber das ist leider nicht mein Beruf. Aktuell kann ich eh nicht klar denken. Wir ich in einem Post weiter oben sagte, hätte ich eine Pistole, würde ich sie nutzen. Vielleicht besser, dass ich keine habe. Vielleicht sollte ich auch aufhören sowas zu schreiben. Mir geht's einfach scheiße aktuell. Ich weiß auch nicht wohin. Bin überfordert und habe Angst überhaupt eine Entscheidung zu treffen. Dämlich, ich weiß, aber ich schaffe es nicht zu verkaufen. Das ist wie Selbstmord fast  

Seite: < 1 | 2 |
| 4 | 5 | 6 | 7 7  >  
   Antwort einfügen - nach oben