Greiffenberger - Turnaroundwert mit Nachholbedarf


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Neuester Beitrag: 03.01.21 03:50
Eröffnet am: 23.06.10 17:28 von: Triade Anzahl Beiträge: 202
Neuester Beitrag: 03.01.21 03:50 von: Ggierca Leser gesamt: 303.334
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402 Postings, 5505 Tage TriadeGreiffenberger - Turnaroundwert mit Nachholbedarf

 
  
    #1
4
23.06.10 17:28
Haben auf der HV vielversprechende Zahlen gemeldet.

Der Auftragseingang (+48 %) und Umsatz legen deutlich zu.

Denke, hier sind auf Sicht wieder 2-stellige Kurse möglich. Haben viel Nachholbedarf.

Konnte heute noch zu 6,15 Euro einsteigen. Kurs zieht aber schon an.

Es werden meiner Meinung nach, bald Kaufempfehlungen kommen.

Unten die News von gestern.

Keine Kauf- /Verkaufsempfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr

Gruß Triade


Greiffenberger AG: Vorstand berichtet Hauptversammlung von deutlich anziehendem Geschäftsverlauf mit einem Plus im Auftragseingang von 48 Prozent
14:01 22.06.10

Hauptversammlung

Greiffenberger AG: Vorstand berichtet Hauptversammlung von deutlich
anziehendem Geschäftsverlauf mit einem Plus im Auftragseingang von 48
Prozent

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory
AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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- Gute Geschäftsentwicklung des 1. Quartals mit einem Umsatzwachstum von 27
Prozent setzt sich auch im April und Mai 2010 fort

- Positive Resonanz auf Strategie zur Erschließung neuer Märkte wie
Windkraft und Elektromobilität

Marktredwitz und Augsburg, 22. Juni 2010 - Die Greiffenberger AG konnte auf
der heutigen Hauptversammlung von einer weiterhin positiven
Geschäftsentwicklung in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres
berichten. Nach einem Umsatzplus von 27 Prozent im ersten Quartal konnte
die Greiffenberger-Gruppe dieses Wachstumstempo auch im April und Mai 2010
beibehalten. Der Umsatz beläuft sich nach 5 Monaten auf 51,2 Mio. EUR (Vj.
39,9 Mio. EUR). Auftragseingang und -bestand entwickeln sich positiv und
konnten sogar an Dynamik zulegen. So stieg der Auftragseingang im
bisherigen Jahresverlauf überproportional um 48 Prozent auf 57,9 Mio. EUR
(Vj. 39,0 Mio. EUR). Nach drei Monaten hatte das Plus bei 22 Prozent
gelegen. Der Auftragsbestand beläuft sich zum 30. Mai 2010 auf 30,6 Mio.
EUR. Vorstand Stefan Greiffenberger erläutert: 'Das Jahr 2010 sehen wir als
Übergang zwischen 2009, dem Jahr der Weltwirtschaftskrise, und 2011, in dem
wir schon wieder an das Ertragsniveau früherer guter Jahre anknüpfen
wollen. Gestützt auf einen guten Finanzierungsrahmen werden wir 2010 eine
deutliche Umsatzsteigerung und eine sehr deutliche Ergebnisverbesserung
gegenüber 2009 erreichen. Unser Betriebsergebnis wird wieder deutlich im
schwarzen Bereich liegen. Weiter konkretisieren werden wir unsere Umsatz-
und Ergebnisprognose 2010 im August bei Veröffentlichung der
Halbjahreszahlen.'

Der Greiffenberger-Gruppe ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009
gelungen, trotz eines in nahezu allen Zielmärkten und Segmenten sehr
schwierigen Umfelds, die begonnenen Investitionsprojekte erfolgreich
abzuschließen. Erster Schwerpunkt des knapp 10 Mio. EUR starken
Investitionsprogramms waren der Produktionsaufbau von Azimut-Antrieben für
Windkraftanlagen, mit denen ABM das eigene Produktportfolio in diesem
Zukunftsmarkt erweitern konnte. Zweitens hat das Unternehmen bei der
Tochter BKP an dem 2010 erfolgenden Umzug des Unternehmens in einen Neubau
in Verbindung mit einer Ausweitung der Fertigungskapazitäten festgehalten.
Drittens wurde bei Eberle in eine erste Fertigung für
Hartmetall-Sägeblätter investiert.

'Reine Zukunftsinvestitionen in dieser Größenordnung in diesem extrem
turbulenten Marktumfeld zu tätigen, muss für ein mittelständisches
Unternehmen wie die Greiffenberger AG sehr genau abgewogen werden. Es stand
für uns aber außer Frage, dass wir auch in der allgemeinen konjunkturellen
Krise an unserer Strategie festhalten wollten, mit Investitionen und
gezielten F&E-Aktivitäten unser Produktspektrum auszubauen. Azimut-Antriebe
für Windkraftanlagen ergänzen unsere am Markt eingeführten Pitch-Antriebe
bestens. In der Elektromobilität verfolgen wir interessante Projekte, in
denen wir unsere besondere Kompetenz beispielsweise bei leistungsfähigen
Gabelstaplerantrieben übertragen und weiterentwickeln können. Bei den neuen
Hartmetallbandsägeblättern für besonders anspruchsvolle industrielle
Anwendungen sehen wir uns technologisch ganz weit vorn. Und in der
Kanalsanierungstechnologie arbeiten wir schon an den nächsten signifikanten
Weiterentwicklungen unseres ohnehin technologisch bestens aufgestellten
Verfahrens', so der Vorstand.

In allen drei Unternehmensbereichen, Antriebstechnik, Metallbandsägeblätter
& Präzisionsbandstahl sowie Kanalsanierungstechnologie, sind die
grundsätzlichen Trends und Markttreiber intakt. Energieeffiziente und
ressourcenschonende Verfahren und Prozesse bleiben auf dem Vormarsch - eine
Domäne der Lösungen der Greiffenberger-Gruppe. Die hohe Internationalität
und die technologisch ausgezeichnete Stellung in den drei Wachstumsmärkten
sind zusätzliche Wettbewerbsvorteile.

Auf der Hauptversammlung 2010 waren rund 40 Aktionäre, die rechnerisch 74
Prozent vom stimmberechtigten Grundkapital repräsentierten, anwesend. Alle
vier zur Beschlussfassung stehenden Tagesordnungspunkte, sowohl die
Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Wahl des Wirtschaftsprüfers
als auch die Satzungsänderungen zur Anpassung an das Gesetz zur Umsetzung
der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) wurden mit großer Mehrheit angenommen.

Die Rede des Vorstands sowie weitere Informationen zur Hauptversammlung
stehen unter www.greiffenberger.de/hauptversammlung/ zum Abruf bereit.
Druckfähiges Bildmaterial, das Firmenlogo sowie Rohfilmmaterial ist im
Pressebereich zum Download hinterlegt.

Über die Greiffenberger AG:
Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte
Industrieholding die mit rund 950 Mitarbeitern und bei einer Exportquote
von 54 Prozent weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen
Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:
* Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die
marktführende Lösungen entwickeln, insbesondere  Industrieanwendungen,
Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
* Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für
anspruchsvolle industrielle Anwendungen
* Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie  
Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen
und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Windkraft,
Biomasseheizungen und Kanalsanierungstechnologie. Das organische Wachstum
wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und
Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit
1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 5897300, ISIN
0005897300, Börsenkürzel GRF).
Kontakt:
Greiffenberger AG
Stefan Greiffenberger
Vorstand der Greiffenberger AG
Eberlestraße 28
86157 Augsburg
Tel.: 0821/5212-261
Fax: 0821/5212-275  
e-mail: stefan.greiffenberger@greiffenberger.de

Christina Hauptmann
Vorstandsassistentin
Investor Relations Manager
e-mail: ir@greiffenberger.de
(c)DGAP 22.06.2010  
--------------------------------------------------  
Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  Greiffenberger AG
             Friedenfelser Straße 24
             95615 Marktredwitz
             Deutschland
Telefon:      0821 / 5212 261
Fax:          0821 / 5212 275
E-Mail:       ir@greiffenberger.de
Internet:     www.greiffenberger.de
ISIN:         DE0005897300
WKN:          589730
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), München;
             Freiverkehr in Berlin, Stuttgart
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service

http://www.ariva.de/news/...agseingang-von-48-Prozent-deutsch-3462667  
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7 Postings, 2449 Tage FJonesGekappte EBIT-Prognose

 
  
    #178
1
30.10.18 14:40
Gerade wurde die EBIT-Prognose für das Jahr 2018 gekappt. Das EBIT dürfte sich damit leicht unter dem aus 2017 bewegen.
Als Grund wurden gestiegene Materialkosten genannt. Ob da wohl die Stahlzölle/preise mit reinspielen? Ich bleibe vorerst investiert und
warte die nächsten Geschäftszahlen ab, auch wenn es jetzt sein kann, dass die Aktie wieder ein bißchen fällt.  

78 Postings, 1471 Tage elzeroWas bringt der Dienstag?!

 
  
    #179
1
28.04.19 09:04
Zweifelsohne wird es interessant, mit welchen Zahlen Greiffenberger nun wirklich das Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen hat. Kann man die korrigierten Prognosen aus dem Oktober erreichen oder liegen die Kennzahlen für Umsatz und ebit noch darunter (was häufig der Fall ist, wenn Prognosen kassiert werden).

Spannend wird natürlich der Prognosebericht mit den ersten Werten und Einschätzungen für 2019, über allem schwebt aber die Insolvenz.

Es ist Greiffenberger bisher nicht gelungen, eine Anschlussfinanzierung ab September zu gewinnen.

Die Idee mit dem Sale and Lease Back-Verfahren ist gar keine verkehrte Idee, allerdings verschafft einem eine solche Veräußerung nur Zeit.

Wenn es Greiffenberger gelingt, einen Käufer zu finden und mit diesem langfristige und vor allem vernünftige Konditionen auszuhandeln, kann dies helfen, um sich wieder für mögliche Finanzierungsgeber in Position zu bringen und man spart sich die Zinsen für Kredite (waren immer so 300.000-500.000€ pro Jahr). Andererseits wird man fortan Miete zahlen müssen, vermutlich in ähnlicher Höhe, der der Investor seine niedrige zweistellige Millioneninvestition sicher nicht erst in 30 Jahren refinanzieren will.

Man versucht sich aus meiner Sicht also Zeit zu kaufen und Abhängigkeiten abzubauen. Das ist vermutlich die einzige Lösung überhaupt, will man nicht im September Insolvenz anmelden.

Es ist verdammt eng für Greiffenberger, das Wasser steht Ihnen bis zum Hals.

Das kann aber auch eine Chance sein. Und je nachdem wie man in 2019 gestartet ist, könnte ich mir sogar vorstellen mit ner kleinen Position am Dienstag wieder einzusteigen. Der Kurs ist auf jeden Fall attraktiv. Es bleibt hier spannend! Wie schätzt ihr die Lage ein? Wer ist hier überhaupt noch investiert?  

78 Postings, 1471 Tage elzeroSolides Ergebnis, gute Prognose für 2019

 
  
    #180
2
30.04.19 14:31
Der Jahresabschluss ist pünktlich (wenn auch ungeprüft und nicht festgestellt, aber auch nicht abgelehnt) veröffentlicht worden.

Anbei schnell ein paar Kennzahlen für 2018
Umsatz: 52,4 Mio. (+7,4%)
EBIT: 1,9 Mio. (+6,5%)
EBIT-Marge: 5,5% (unverändert)
Mitarbeiterzahl: 308 (+5,8%)
Auftragsbestand (31.12.): 8,7 Mio. (-0,2 Mio. ggü 2017)

Zudem konnte man die Verbindlichkeiten leicht abbauen und die EK-Quote auf 15,9% (+0,5%) erhöhen.

Für 2019 geht man von stabilen Umsatz und EBIT-Kennzahlen aus, d.h. EBIT wird im Korridor von 1,6-2,2 Mio. erwartet.

Das hört sich für mich erst einmal beruhigend an, weil das Geschäft trotz in 2018 stark gestiegener Preise für Stahl und Legierungen weiter profitabel ist und weiterhin so eingeschätzt wird.

Des Weiteren geht der Vorstand von einem Fortbestehen über den 30.09.2019 hinaus aus, man befindet sich in Gesprächen mit Finanzierungsgebern.

Da sich die Einkaufspreise der Produktion (Stahl und Legierungen) seit Ende 2018 wieder erholen, stimmt mich der Bericht durchaus positiv. Ich bin wieder eingestiegen und glaube, dass hier ein schöner Gewinn möglich sein kann.  

78 Postings, 1471 Tage elzeroFrage

 
  
    #181
02.05.19 10:00
Ist aus dem Forum eigentlich überhaupt noch jemand investiert?

Ich würde gerne mal wissen, wie ihr die Lage nach der Veröffentlichung der Zahlen für 2018 einschätzt?  

78 Postings, 1471 Tage elzeroEinschätzung Blue Cap Jahresabschluss 2018

 
  
    #182
2
10.05.19 15:39
Da die IR von Greiffenberger eine sehr sparsame und aktionärsunfreundliche Informationspolitik verfolgt, suche ich regelmäßig nach Informationen, die das Unternehmen betreffen.

Im (ziemlich soliden) Jahresabschluss 2018 der Blue Cap AG habe ich die folgende Information zur Beteiligung gefunden und möchte sie mit euch teilen:

S. 24: "Bei der Beteiligung Greiffenberger AG liegt der bilanzierte Buchwert bei TEUR 844 und damit über dem Wert auf Basis des Aktienkurses zum 31.Dezember 2018 (TEUR 266). Nachdem von einer vorübergehenden Wertminderung auszugehen ist, da sich auf Basis eines anerkannten Bewertungsverfahrens ein höherer Unternehmenswert ergibt, erfolgt im Geschäftsjahr keine Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes."

Am 31.12.18 lag der Kurs übrigens bei 0,55€.

https://www.blue-cap.de/fileadmin/HV_2019/BlueCap_GB2018_web.pdf
 

1 Posting, 660 Tage KlauMichGewinnwachstum

 
  
    #183
1
15.05.19 15:46
Die Aktie ist super interessant. Vielen Dank für die vielen spannenden Einblicke in den Geschäftsbericht.

Nach den positiven Zahlen könnten wir hier erneut einen kräftigen Kursanstieg erleben.
Im Bericht sehe ich, wie ihr, viele positive Signale, die auf ein Wachstum und eine Steigerung der Nachfrage hinweisen. Die Stahlpreis entwickeln sich aktuell ebenfalls positiv, hier könnte Eberle eine schöne Kostensenkung im Einkauf erzielen.

Die Situation stimmt mich optimistisch und zuversichtlich und ich glaube, dass das Unternehmen von der zu erwartenden Nachfragesteigerung nach E-Autos profitieren wird. Wenn die Hersteller die Produktion im nächsten Jahr hochfahren, ist hier ein ordentlicher Umsatz- und Gewinnsprung bei den Zulieferern drin. Der Zeitpunkt ist ideal, um auf den Turnaround zu setzen. Ein Boom bei der Elektromobilität steht quasi bevor. Ich überlege hier nochmal nachzulegen. Die Gelegenheit scheint mir günstig und lukrativ.

 

78 Postings, 1471 Tage elzeronicht nur Automobilindustrie

 
  
    #184
1
16.05.19 14:29
Danke KlauMich für deinen Beitrag.

Neben dem Automobilsektor sehe ich insbesondere auch in der Holzwirtschaft einen entscheidenden Markt für Eberle.
Durch die starke Nachfrage im Bereich Bau und dabei insbesondere in der Holzindustrie sollte Eberle mit seinen Sägeprodukten in diesem Markt ebenfalls profitieren. Die Holzindustrie ist in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,7% gewachsen, insbesondere die Sägewerke haben mit über 8% Umsatzplus stark zugelegt und der Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie geht auch in 2019 von einem weiteren Wachstum aus.

Zumindest im Baugewerbe geht man in 2019 von einem Umsatzplus von insgesamt über 6% aus, da sollte auch in der Holzindustrie die Nachfrage steigen. Der Boom geht also weiter!

Wenn es dem Konzern gelingt, die Finanzierung zu verlängern, steht einem Kursanstieg eigentlich nichts im Wege.  

78 Postings, 1471 Tage elzerosehr gute Entwicklung im Einkauf

 
  
    #185
1
23.05.19 15:30
Seit Wochen und Monaten gestalten sich die Einkaufspreise für Stahl immer besser für Greiffenberger.

Waren die Einkaufspreise für Warmbandstahl in 2018 zeitweise auf über 930$ pro Tonne gestiegen, liegt der Tageskurs nur noch bei knapp 580$:

https://finanzen.handelsblatt.com/rohstoffpreise

Für Greiffenberger ist das eine hervorragende Entwicklung. Mit einer Materialaufwandsquote von 41% profitiert Eberle immens von den nun günstigen Vorproduktpreisen. Die Vorproduktpreise liegen nun auf dem Niveau von 2017, damit sollte das Unternehmen einiges an Kosten einsparen können und somit die Gewinn steigern können. Aus meiner Sicht sollte sich diese positive Entwicklung auch die Verhandlungsposition ggü. den Fremdkapitalgebern verbessern. Das Unternehmen ist rentabel und so wie es ausschaut, sollte man die Jahresziele locker erreichen können, evtl. kommt auch nochmal eine Erhöhung der Gewinnprognose.  

78 Postings, 1471 Tage elzeroHJ-Bericht

 
  
    #186
1
27.09.19 16:28

Heute hat Greiffenberger seinen Halbjahresbericht veröffentlicht:

https://www.greiffenberger.de/fileadmin/...berichte/GRF_HJFB_2019.pdf

Bevor ich auf die Zahlen eingehe, die wichtigste Info zuerst:

Greiffenberger steht kurz vor dem Abschluss des Verkaufs der Immobilie und somit vor der vollständigen Ablösung der Fremdfinanzierung!!!

Auf den Seiten 7-8 wird ausgeführt, dass man konkrete Angebote auf dem Tisch liegen hat, der Vorstand mit einem Abschluss der Verhandlungen im Oktober rechnet. Offensichtlich entscheidet Greiffenberger nur noch über die Länge der Miet-Verträge, wenn sie die Geschäftsstätten zurückmieten. Es steht 5 oder 10 Jahre (plus 2x5 Jahre Optionen) zur Auswahl. Dies bietet Greiffenberger eine Flexibilität bei den Verhandlungen. Der Vorstand geht davon aus, dass man durch die Ablösung der Fremdfinanzierung eine Höhe an Mietkosten erreicht, die den aktuellen Zinskosten entsprechen. Nimmt man den erwarteten Geschäftsverlauf zugrunde, wird der Unternehmen somit ab 2020 profitabel arbeiten und seine Eigenkapitalquote sukzessive steigern können. Eine super Nachricht, wie ich finde! Die Vorstände haben sogar bereits in der Bilanz eine Höhe der Veräußerung angegeben, sodass ich davon ausgehe, dass man bereits sehr weit in den Verhandlungen fortgeschritten ist und jeden Tag die Nachricht über die Rettung kommen kann.

Zwar sind Umsatz und EBIT im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, ich hatte aufgrund der Konjunktur aber mit schwächeren Zahlen gerechnet
Umsatz: 25,8 Mio. (-6,1%)
EBIT: 0,7 Mio. (-0,7 Mio.)
AE: 25,2 Mio. (26,9 Mio.)

Der Vorstand geht allerdings von einem besseren zweiten Halbjahr aus, hat dafür plausible Gründe (Ergänzungen Tarifverträge und Weitergabe der höheren Kosten für Materialien) geliefert und geht von einem vergleichbaren Umsatz und einem positiven EBIT in einer Spanne von 1,6 - 2,2 Mio. € aus.

Super entwickelt hat sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, er ist mit 2,4 Mio. deutlich höher als im Vorjahr (1,6 Mio.). Meines Erachtens ist dies ein super Indikator, dass das Geschäft läuft und Greiffenberger/ Eberle eine Zukunft hat.


 

495 Postings, 4263 Tage FinalCountdownPleite?

 
  
    #187
24.03.20 23:00

78 Postings, 1471 Tage elzeroGreiffenberger vor Restart

 
  
    #188
26.06.20 09:15
Nun hat mich Greiffenberger doch positiv überrascht.

Ich hatte angesichts der fortschreitenden Zeit schon auf eine Ad-hoc-Nachricht des Unternehmens gewartet und diese kam heute Nacht tatsächlich auch. Entgegen meiner Erwartungen ist diese aber äußerst positiv:

https://www.greiffenberger.de/2838/

https://www.handelsblatt.com/dpa/ad-hoc/...9-6oqfn3X6BVuoQsVQuzAP-ap1

Greiffenberger hat es geschafft die Immobilie von Eberle für einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag zu veräußern und wird dadurch wesentliche Teile der Fremdfinanzierung ablösen. Das Konsortialdarlehen wird bis 30.09.20 verlängert, um parallel eine kleine Anschlußfinanzierung auf die Beine zu stellen.

Die beste Info aber lautet: Die Immobilie steht Greiffenberger/Eberle für 5 weitere Jahre (+2 Jahre einseitige Option) zur Verfügung, die Mietkosten werden die Zinskosten, die nun aufgrund der wegfallenden Fremdfinanzierung im wesentlichen wegfallen, nur leicht übersteigen.

Eberle wird sich aber in den kommenden 5 Jahren nach neuen Räumlichkeiten in Augsburg umschauen, d.h. man hat die Chance einen modernen, zeitgemäßen Standort zu beziehen, der ggf. auch niedrigere Mietkosten beinhaltet und zudem verkehrtechnisch besser gelegen ist.

Das sind super Nachrichten! Wenn Eberle es gelingt, nach Corona wieder in die Spur zu finden und einen positiven Cashflow zu generieren, steht der Zukunft des Unternehmens nichts mehr im Wege.

Eine super Leistung des Vorstandes, das muss man echt mal sagen!  

78 Postings, 1471 Tage elzeroUnd hier nochmal im Detail

 
  
    #189
26.06.20 09:44
Greiffenberger AG: Kaufvertrag über die Betriebsimmobilie am Standort Augsburg geschlossen

Greiffenberger AG / Schlagwort(e): Sonstiges Greiffenberger AG: Kaufvertrag über die Betriebsimmobilie am Standort Augsburg geschlossen

25.06.2020 / 23:59 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Kaufvertrag über die Betriebsimmobilie am Standort Augsburg geschlossen Verkauf erfolgt im Rahmen eines Sale and Lease Back-Modells mit Rückvermietung für einen Zeitraum von fünf Jahren mit Verlängerungsoptionen Positiver einmaliger Sondereffekt im Geschäftsjahr 2020 in Höhe eines unteren zweistelligen Millionenbetrages Veräußerungserlös soll größtenteils zur weitgehenden Rückführung der Fremdfinanzierung verwendet werden; das bestehende Konsortialdarlehen ist bis zum 30. September 2020 verlängert worden.

Augsburg, 25. Juni 2020 - Die J.N. Eberle & Cie. GmbH, Augsburg ("Eberle"), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Greiffenberger AG (die "Gesellschaft"), hat heute einen Kaufvertrag über den Verkauf der Betriebsimmobilie der Eberle in Augsburg (die "Betriebsimmobilie") geschlossen.

Der Vollzug, insbesondere auch die Zahlung des Kaufpreises, steht unter dem Vorbehalt verschiedener, marktüblicher Bedingungen und ist bis spätestens Ende September 2020 geplant. Durch den Vollzug des Kaufvertrages erwartet die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 auf Konzernebene (IFRS) einen positiven einmaligen Sondereffekt vor Steuern in Höhe eines unteren zweistelligen Millionenbetrages. Mit dem Erwerber der Betriebsimmobilie, der PHI Immobilien GmbH, wurden eine Rückvermietung (sog. Sale and Lease-Back) für einen festen Zeitraum von fünf Jahren (die "Festlaufzeit") und zwei anschließende einseitige Verlängerungsoptionen zugunsten der Eberle von jeweils einem weiteren Jahr vereinbart.

Die von Eberle während der Festlaufzeit zu zahlende Miete übersteigt dabei die heutige Zinsbelastung durch das zur Finanzierung des Greiffenberger-Konzerns bestehende Konsortialdarlehen nur unwesentlich. Mittelfristig ist geplant, den Betrieb der Eberle in eine andere Immobilie innerhalb des Stadtgebiets von Augsburg zu verlagern. In diesem Zusammenhang wurden bereits erste Gespräche geführt. Der Veräußerungserlös wird größtenteils zur weitgehenden Rückführung der bestehenden Fremdfinanzierung des Greiffenberger-Konzerns verwendet.

Vor diesem Hintergrund haben die Konsortialdarlehensgeber der Verlängerung des bestehenden Konsortialdarlehens über den 30. Juni 2020 hinaus bis zum 30. September 2020 zugestimmt. Die Zustimmung steht unter üblichen auflösenden Bedingungen, insbesondere der Nichterteilung einer Kreditzusage für eine Anschlussfinanzierung in signifikant geringerer Höhe. Mit diesen Mitteln soll ein als Folge der Covid-19 Pandemie im Greiffenberger-Konzern entstehender zusätzlicher Finanzbedarf gedeckt werden. Verhandlungen über eine solche Anschlussfinanzierung werden bereits geführt.

Greiffenberger- günstig bewertet und steuerfreie Dividende | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/...idende#neuster_beitrag  

78 Postings, 1471 Tage elzeroArtikel zum Verkauf des Eberle-Geländes

 
  
    #190
05.07.20 09:25
Ein recht aufschlussreicher Artikel über die Zukunft des Betriebsgeländes von Eberle nach Ablauf der 5 bzw. 7 Jahre.

Es wird dort ein großes Wohnungsbauprojekt umgesetzt, d.h. der neue Käufer ist wohl daran interessiert, dass Eberle eher früher als später die Immobilien verlassen wird. Aus meiner Sicht ist dies eher positiv zu werten, da Eberle so den Druck hat sich nun neu aufzustellen. Der aktuelle Immobilienmarkt dürfte bedingt durch Corona gar nicht so schlecht sein, um Gewerbeimmobilien zu finden.

https://www.immobilien-zeitung.de/1000071968/...urger-eberle-gelaende

 

78 Postings, 1471 Tage elzeroUnd noch ein Artikel

 
  
    #191
05.07.20 09:27

2059 Postings, 5648 Tage Börsentrader2005Kurs

 
  
    #192
31.08.20 11:00
Was ist hier los?  

78 Postings, 1471 Tage elzeroBlue Cap hat Beteiligung reduziert

 
  
    #193
02.09.20 12:40
https://www.dgap.de/dgap/News/pvr/...iten-verbreitung/?newsID=1394111

Meine Einschätzung hat sich bestätigt, Blue Cap hat seine Beteiligung von 9,09% auf 4,59% reduziert. Es würde mich nicht wundern, wenn Blue Cap auch noch weitere Anteile veräußert.

Aus meiner Sicht kann es dafür drei mögliche Erklärungen geben:

1. Blue Cap schätzt die Zukunft Greiffenberger nicht positiv ein und möchte noch möglichst viel vom eingesetzten Kapital "retten". Aktuell nehme ich wahr, dass in der Presse vielfach über die schwierige Situation der Zulieferer bereichtet wird. Das betrifft Greiffenberger bzw. Eberle auf jeden Fall und betrifft wiederum auch deren Zulieferer. Wir müssen uns schon darauf einstellen, dass das Jahr noch wesentlich schlechter als in der Einschätzung des Vorstandes zum Jahresabschluss ausfallen wird. Umsatz und vor allem EBIT-Marge werden massiv leiden in 2020 und die Perspektiven sind alles andere als positiv auch für 2021. Es könnte auch sein, dass Blue Cap bereits Insider-Informationen zu den für Ende September angekündigten Halbjahreszahlen erhalten hat und deshalb aussteigen möchte.

2. Blue Cap benötigt kurzfristig Kapital und sieht sich gezwungen bestimmte Beteiligungen aufzulösen. Dafür sprechen einige Pressemitteilungen, dass andere Investments nicht erfolgreich verlaufen (https://www.pressebox.de/inaktiv/blue-cap-ag/...nz-an/boxid/1012459). Diese Möglichkeit ist durchaus reell, da Blue Cap damals zu 2,33€ je Aktie eingestiegen ist. Einen Verlust i.H.v. knapp 80% innerhalb von 3 Jahren realisiert man eigentlich nicht einfach so, ohne dass man versucht hätte, mit einer weiteren Finanzspritze (die durchaus durch eine weitere KE möglich wäre) das Unternehmen zu unterstützen und den Kurs zu stabilisieren bzw. wieder zu steigern.

3. Der bereits verkündete Verkauf der Immobilie von Eberle hat sich doch noch zerschlagen und Greiffenberger steht unmittelbar vor der Insolvenz, muss diese aber noch nicht anmelden. (siehe: https://www.deutschlandfunk.de/....1939.de.html?drn:news_id=1168426). Die Welt hat kürzlich berichtet, dass viele Unternehmen der Branche aktuell akut von der Insolvenz bedroht sind. (https://www.welt.de/wirtschaft/article212278749/...er-Insolvenz.html)

Fazit:
Wenn ich mir etwas aussuchen könnte, würde ich Option 2 wählen und hoffe, dass Blue Cap einfach selbst Probleme hat, die sie mit dem Verkauf der Anteile lösen wollen. Die Pleitewelle der Zulieferer bei der eh schon angespannten finanziellen Situation von Greiffenberger machen mir aber durchaus Sorgen. Eine Insolvenz hätte vermutlich die Folge, dass Eberle verkauft werden muss und die Holding aufgelöst wird. Dann wären die Aktien vermutlich wertlos. Selbst bei Verkauf der Immobilie von Eberle dürfte ein Zwangsverkauf von Eberle kaum die Differenz zu den Verbindlichkeiten decken.

We will see!

 

78 Postings, 1471 Tage elzeroDie nächsten Tage werden spannend

 
  
    #194
02.09.20 12:52
Übrigens: Am 08.09. könnten wir schon mehr erfahren, da Blue Cap dann seine HJ-Zahlen veröffentlicht.

Mich beruhigt übrigens aktuell, dass Blue Cap noch 4,59% seiner Anteile hält und den Verkauf heute (noch) nicht weitergeht.  

78 Postings, 1471 Tage elzeropositive Zukunftsaussichten

 
  
    #195
20.11.20 11:40
Erfreuliche Nachrichten in den letzten Tagen:

1) Aufgrund des erfolgreichen Verkaufs des Eberle-Gebäudekomplex i.H.v. bis zu 31 Mio. € hat Greiffenberger das Konsortialdarlehen komplett ablösen können und hat somit aktuelle Schulden mehr -> Eigenkapitalquote durch die Bewertung des Gebäudes bei Verkauf deutlich gestiegen.

2) Der Wirtschaftsprüfer hat die Jahresabschlüsse nun nachtröglich uneingeschränkt testiert.

3) Die alten Kosortialdarlehensgeber vertrauen Eberle/ Greiffenberger und sind in fortgeschrittenen Gespräche für ein Darlehen in einstelliger Millionenhöhe, um Corona-Risiken abzufedern

4) Die Suche nach einem neuen, geeigneten Standort sind gestartet. Wer das Gelände in Augsburg kennt, wird sicherlich feststellen, dass hier ebenfalls ein erhebliches Wertschöpfungspotential herrscht. Das Gelände besteht seit 150 Jahren, da haben sich in der Zwischenzeit die Erkenntnisse hinsichtlich Logistik und Aufteilung der Gebäude sicherlich verändert. Eberle wird diese Überlegungen sicherlich aus Effizienzgründen in ihre Suche einfließen lassen und vermutlich auch einen verkehrsgünstigeren Standort (Nähe Autobahn) suchen.

Wenn Eberle nun auch operativ gut arbeitet, kann der Konzern durch Überschüsse relativ schnell die neuen Verbindlichkeiten wieder abbauen. Ich bin optimistisch, dass die Story funktioniert und Greiffenberger eine Zukunft hat. Der Kurs spiegelt das aktuell nur sehr bedingt wieder.  

78 Postings, 1471 Tage elzeroEin paar Links

 
  
    #196
20.11.20 11:43
Hier noch ein paar Links zu den Meldungen im Detail:

https://www.greiffenberger.de/2840/

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...fsichtsrat/?newsID=1409099

Hatte glatt vergessen zu erwähnen, dass am 18.12. die virtuelle HV durchgeführt wird. Für mich ein absolutes Muss, bin total gespannt.  

78 Postings, 1471 Tage elzeroDGAP

 
  
    #197
02.12.20 15:51
Axxion S.A. hat seine Anteile von 3% auf 5% erhöht:

https://www.dgap.de/dgap/News/pvr/...iten-verbreitung/?newsID=1411551

Das heißt, sie glauben an eine positive Entwicklung der Aktie (des Unternehmens). Stimmt mich positiv  

113 Postings, 2562 Tage peterpeterDa es "nur" eine

 
  
    #198
03.12.20 12:07
Fondsübernahme war und hier die Axxion nicht aktiv aufgestockt hat, ist es meiner Meinung nach neutral zu bewerten. Trotzdem ist Greiffenberger bei einer derzeitigen Marktkapitalisierung unter 4 Mio bei einem Eigenkapital am Jahresende von ca. 12 Mio Euro und keinerlei Bankschulden massiv unterbewertet. Es müssen halt wieder Gewinne her damit der Kurs wieder in ganz andere Regionen steigt!
 

78 Postings, 1471 Tage elzeroBericht von der Hauptversammlung

 
  
    #199
24.12.20 17:05
http://mobile.dgap.de/dgap/News/corporate/...ichtsrat/?newsID=1415312

Und nun auch die offizielle Zusammenfassung durch den neu gewählten Unternehmenssprecher und Vorstand Martin Döring. Sieht ganz so aus, als wolle durch mehr Kommunikation etwas für den Kurs und die Aktionäre tun.  

2983 Postings, 70 Tage WinsloaLöschung

 
  
    #200
31.12.20 22:46

Moderation
Zeitpunkt: 01.01.21 10:33
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1649 Postings, 70 Tage CiencelyaLöschung

 
  
    #201
02.01.21 01:20

Moderation
Zeitpunkt: 02.01.21 10:35
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1794 Postings, 70 Tage GgiercaLöschung

 
  
    #202
03.01.21 03:50

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Zeitpunkt: 03.01.21 10:17
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