Wirecard 2014 - 2025
das kannst noch 50x schreiben, nützt nischt. wenn die flitzkacke haben nützt beten, singen, betteln, erpressen, alles nischt.
dann kommt am montag wieder so‘n käse, dummerweise vll. vom aktionär der das ganze wochende gelobt wurde. und wieder hämmern viele auf den verkaufsknopf.
von der wahrnehmung dürften die die schon mind. die 2016er attacke mit erlebt haben relativ zurückhaltend mit dem verkaufsknopf aber der rest....
die haben dann den dr, riedel auch wieder vergessen sobald der erste artikel mit senf erscheint.
nachdem wir jetzt aber ne knappe woche ohne negative news (die lächerliche anzeige von TCI die ja total verpufft ist nehm ich jetzt mal nicht ernst) hatten und gleichzeitig der riedl einen kleinen "weckruf" verlauten lässt und unterstreicht wie unterbewertet die aktien ist, dann nehm ich das erstmal positiv zur kenntnis. aber basierend darauf eine anlageentscheidung treffen??
letztendlich muss sich jeder sein eigenes bild machen und die meinungen die von riedl (positiv) oder auch maydon von "der aktionär" (eher negativ) suggeriert werden schon noch gut überlegt abwägen.
Anstatt froh zu sein dass einer endlich ( Riedel ) mit positiven Stimmung zu WDI kommt muss Zwetschge leider alles schlecht machen was von Riedel kommt.
Mann muss beim Riedel Video auch verstehen, dass in der kürze der Zeit Riedel gar nicht in der Lage ist alles genauer zu beleuchten.
Welche Alternative hätte man den Wachstumsmarkt einzupreisen?
Ernst gemeinte Frage an den Profi!
Aber die sind hier rar gesät.
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Wollte noch etwas aus technischer Sicht zum Besten geben.
Ein von mir wohl beachteter Indikator ist der RSI. Dieser bildet seit Kurzem auf Wochen- und Tagesbasis eine Divergenz zum Kurzverlauf aus.
D.h. tiefere Tiefs im Kurs werden nicht mehr durch tiefere Tiefs im RSI bestätigt. Stattdessen erkennt man eine steigende Tendenz im RSI mit höheren Tiefs.
Meist ein früher Indikator für anstehende Trendwechsel.
Eben....oder es wird ein angesagter Gerichtstermin mit der Ft aufgeblasen, eine angeblich fehlende Lizenz in Singapur, lächerliche Klagen.
Alles Manipulation und Rufschädigung.
Kurzum, der Kurs ist ausgebombt wie seit 11 Jahren nicht mehr und bietet viel Luft für eine ausgedehnte Rally.
Inzwischen gibt es zu Wirecard genug Meinungen, dass sich jeder die herauspicken kann, die seinem Weltbild entsprechen.
Als Longie freue ich mich über begründete Negativbeiträge und nachvollziehbare negative Betrachtungsweisen, die sind aber dünn gesät in Hinblick auf Begründungen und Nachvollziehbarkeit.
Am lächerlichsten ist die Meinung : "In Wirecard darf man nicht investieren weil der Kurs niedrig ist, und der Kurs hat immer recht."
Dann hätte man bei 140 kaufen und bei 75 verkaufen müssen.
Es geht doch gar nicht darum ob jemand auf Grund des Riedle Video seine Anlageentscheidung ausrichtet.
du hast es doch treffend in deinem Posting geschrieben
aus # 954
und gleichzeitig der riedl einen kleinen "weckruf" verlauten lässt und unterstreicht wie unterbewertet die aktien ist, dann nehm ich das erstmal positiv zur kenntnis. !!!
So habe ich auch das Riedel Video gesehen. Deshalb ist es gut.
"Am lächerlichsten ist die Meinung : "In Wirecard darf man nicht investieren weil der Kurs niedrig ist, und der Kurs hat immer recht."
Dann hätte man bei 140 kaufen und bei 75 verkaufen müssen."
Nein, man hätte bei ca. 100 gekauft und kurz vor dem KPMG Report verkauft. In der Annahme "Sell on good news".
Und selbstverständlich darf man überall und zu jeder Zeit kaufen. In einen Downtrend himeinzuspringen und die Aktie zu kaufen, weil sie vermeintlich billig wäre, ist jedoch ein Glauben, den man meist bei unerfahrenen beobachten kann. Der Markt straft eine Aktie ab und wer meint, es könne nicht mehr tiefer gehen, der wird schnell eines Besseren belehrt. Hinzu kommt, dass schlechte Nachrichten meist im Cluster kommen. Ich habe das schon sehr oft beobachten dürfen.
„...
Mann muss beim Riedel Video auch verstehen, dass in der kürze der Zeit Riedel gar nicht in der Lage ist alles genauer zu beleuchten....“
also ich fand den riedel jetzt auch so fürs gemüt ok, wenn man es mag.
aber die oben genannte aussage von dir na ja,
nur ein bsp.: er spricht bei den 7% umsätzen von „nicht vorhanden sein“. kpmg hat lediglich davon gehandelt, dass 7% % der tpa umsätze nicht mit den verträgen übereinstimmen, bzw abweichungen bestehen.
auszug kpmg:
– die für die Jahre 2016 und 2017 jeweils vorgelegten Verträge keine Konditionsvereinbarun- gen enthielten,
und:
– Für die verbleibenden 13 % der Umsatzerlöse konnte KPMG aufgrund der oben genannten Einschränkungen keine Überprüfung im Hinblick auf die Vertragskonformität im Untersu- chungszeitraum durchführen.
das heisst nicht das diese umsätze auf null oder annähernd null zu setzen sind.
das hat der riedel aber gemacht. hätte er sorgfalt walten lassen dann hätte er erkannt, dass diese umsätze sehr wohl vorhanden sind aber der höhe nach nicht mit den betteffenen verträgen übereinstimmem.
somit wurde halt zu viel bezahlt oder zu wenig, bei 7% der umsätze!!
oder zu 1% der umsätze gar keine vertragsgrundlage gefunden.
wenns aber so gelebt wurde, passt man nun den vertrag an die zahlungen an oder die zahlungen an den vertrag. dann gibts halt jetzt eine endabrechnung wie bei deiner stromrechnung.
aber diese umsätze zu streichen wie riedel, na ja..... hat er wohl zu schnell gelesen.
unter dem gesichtspunkt kann ivh zwetschge sehr gut verstehen mit der aufregung über riedel.
jetzt hat kpmg schon nur einen „fetzen“ als bericht auf die beine gebracht und die riedel‘s die darauf aufsetzen machen den fetzen auch noch zu einen ausgeschis... fetzen.
Gab dabei immer viele Zulieferer für die Großen, heute Milliardenbestellung von Amazon, morgen aber weg gewesen. Selbst bei Software, schwieriger wieder rauszukriegen, aber was ist mit Sun Micro passiert und x anderen Milliardenbuden.
Hoffe dass WDI mittlerweile so breit aufgestellt ist und gerade in Gesamtasien ein so wertvolles Fundament hat, dass man sich als Aktionär darüber erfreuen darf. Ungeachtet dessen, dafür müssen intelligente Verknüpfungen, Weiterentwicklungen und Plattformen wie SAP weiter durchdacht und finanziert werden können; so gesehen der tolle „operative“ Cashflow aus welchen Gründen auch immer in Verbindung mit der Person Braun wohl ein Segen gewesen
KGV - Wenn für Dich das KGV nicht wichtig ist dann ist das ok. Für mich stellt das KGV einen wichtigen Wert dar. KGV im Branchenvergleich ist immer einer der wichtigsten Punkte auf die mein erster Blick geht. Danach kommt das Entwicklungspotenzial des Unternehmens innerhalb der Branche. Wie gesagt, da gibt es vielleicht versch. Herangehensweisen. Für mich elementar.
Analysten-Kursziele - Ich weis dass viel die Analysten Kursziele nicht mögen. Für mich sind sie durchaus interessant weil sie das Unternehmen im Branchenvergleich einordnen. So als ganz dumm halte ich die Leute nicht. Fällt mir bspw auf dass einer bei einer aktuellen Kursziel extrem abweicht ist das für mich ein Anlass mir die dazugehörige Argumentation zu besorgen. Hinter Kurszielen stecken ja auch Informationen. nun gut, wenn das für Dich nicht wichtig ist dann ok. Jeder hat seine Herangehensweisen. Mir ist es eine gute Bestätigung wenn ich ein Unternehmen als interessant ansehe und alle Analysten eine hohes Aufholpotenzial haben. Es ist für mich also eine Info.
Ob das Management performt ist sicherlich wichtig. Allerdings kann man dies ja auch ein wenig an der Unternehmensentwicklung ablesen. Wenn ein Unternehmen so herausragend wächst wie Wirecard dann machen die etwas richtig. Ebenso gefällt mir die Herangehensweise wie sie inzwischen mit den Vorwürfen umgehen. In meinen Augen gibt es eine Gesamtstrategie wie damals bei der Deutschen Börse AG. Die Verpflichtung von Eichelmann hat sich in meinen Augen ausbezahlt und die neuen die jetzt dazu kommen sind oberstes Regal. Bei mir hätte das Management aufgrund der offensichtlichen Hedgefondmasche ohnehin mehr Kredit gehabt. Wobei ich sagen muss dass ich durchaus kritische Gedanken hatte und ich erstmals nach Veröffentlichung des KPMG Berichts bei Wirecard eingestiegen bin.
WDI fundamental unterbewertet. Dies ist der Punkt den ich seit meiner Anmeldung immer vertrete. Da sind wir vielleicht sogar einig.
Meine Auffassung ist dass ich in Krisenzeiten Long nur in Unternehmen investiere die fundamental unterbewertet und in Wachstumssektoren angesiedelt sind. Fundamental finde ich in Krisenzeiten wichtiger als Charttechnik weil die Ereignisse jedes Chartbild versauen. Ich hinterlege Chartbilder gerne mit erfolgten Ereignissen und versuche diese in eine Beurteilung einfließen zu lassen.
Zu Deinen Ausführungen zum Wenn-Fall. Nun gut, Du hast ja sicher gelesen was ich mit Pojeux diskutiert habe.
Prognosen haben immer eine Variable. Entweder ich lasse mich darauf ein oder ich lehne sie komplett ab.
An der Art und Weise wie Dr.Riedl die Simulation durchgeführt hat sehe ich nichts falsches bzw wenn ich das für mich privat so durchspiele gehe ich genauso vor. Wichtig ist mir dabei nicht mich an den fiktiv angenommen 50% Umsatzrückgang aufzuhängen sondern der Umstand dass jede Menge Puffer vorhanden Gewinne einzufahren. Ich sehe nicht wie das jemand anders Simulieren könnte. Ansonsten bleiben bei mir 50% immer 50%. Ich möchte Dich verstehen und kann bestätigen dass es oft Entwicklungen gibt die man nicht vorher sehen kann aber das ist Abwägungssache und in meinen Augen gibt's keine Faktoren daran zu zweifeln warum Wirecard plötzlich aufhören sollte zu wachsen. Selbst dann wäre es für mich noch immer ein höchst profitables Unternehmen bei dem eine Kurssteigerung zu erwarten ist. Auch hier kann ich nicht mehr dazu sagen als wie ich das sehe. Jeder hat so seine Herangehensweise du muss das für sich entscheiden. Ich schätze die Arbeit von Dr. Riedl durchaus
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Bei diesem Punkt gebe ich Dir in der Hinsicht recht als dass der Aktionär im frei zugänglichen Bereich zum Anfang ebenso drauf gehauen haben wie andere auch. Doch man muss durchaus unterscheiden. Der Aktionär ist nicht gleich Riedl Report. Riedl möchte durchaus mit Performance glänzen. Dies wird er jetzt unzweifelhaft auch immens tun ;) Nun mal im Ernst, in einem meiner ersten Beiträge habe ich genau beschrieben, weil das oft so gehandhabt wird, dass sich die Berichterstattung um 180% drehen wird.
An den Kursverlusten von Wirecard ist aber nicht wie Du schreibst der Aktionär schuld. Einerseits gibt's da die Hedgefonds. Diese sind aber in meinen Augen gar nicht das Problem sondern gewissen Börsenjounalisten die eigene Börsenbriefe unterhalten und verbundene Leute die auch hier im Forum aktiv sind. Es wird gezielt in Handelsschwachen Phasen agiert und so der Kurs manipuliert. Dazu noch Marktmanipulation mittels Artikeln und Stimmungsmache in Foren. Dies sehe ich als das entscheidende Problem an. Autonome gibt's natürlich auch. Nicht Wirecard ist das Problem. Zumindest in meinen Augen.
So, ich habe nun meine Sichtweise erläutert. Es darf ja auch jemand eine andere Sichtweise haben.
Das Problem ist aber einfach wie mit sowas umgegangen wird. Wenn ich auf Meinungen/Meldungen ohne Substanz reinfalle, habe ich auch selbst keine Substanz in meiner Anlageentscheidung.
Riedel, damals Sharewizard, wenn ich einen Plan habe von dem ich überzeugt bin, brauche ich solche Luftpumpen nicht.
Hier war mal an einem Sonntag eine riesen Euphorie nachdem ein Interview von Dr. Braun veröffentlicht wurde. Ich habe an dem Sonntag noch geschrieben " heute jubelt ihr und am Mittwoch seid ihr wieder in Panik." Ich hatte mich geirrt, bereits am Montag herrschte schon wieder Panik. Ich verstehe nicht wie man so agieren kann.
Wir sind alle keine Profis, wir können alle keine Bilanzen analysieren. Zumindest nicht soweit um wirklich die Details zu kennen. Aber man muss sich doch trotzdem eine Meinung bilden.....und die ändert sich doch nicht alle 36 Stunden.
Falls ich mal Zeit habe suche ich ALLE Fake News der letzten 15 Monate raus und reihe sie chronologisch aneinander.....es waren weit mehr als ein Dutzend. Und jedes mal ist hier Panik ausgebrochen. Lerneffekt??
Jedes mal absolut heiße Luft....aber jedes mal wurde der Quatsch wieder ernst genommen.
Echt traurig.
Natürlich muss man das immer in Beziehung zu anderen Dingen setzen, also Wachstum, Vertrauen ins Management und diverse andere Fragen, sowohl mikro- als auch makroökonomisch. Aber da das makroökonomische Umfeld alle Unternehmen betrifft und sich Wirecard dort mehr als gut hält, kann man ganz selbstverständlich die Aktie anhand von Aktienkennzahlen vergleichen und daraus Aussagen zu persönlichen Kurszielen ableiten. Dass diese Kursziele nicht erreicht werden müssen und das Kursziele von Analysten mit Vorsicht zu genießen sind, ist auch richtig, aber daher sollte man ja auf die Inhalte der Analysten schauen. Riedl hat das in diesem Report ziemlich oberflächlich gemacht, gerade was die Auswertung des KPMG-Berichts betrifft, weshalb mich die erste Euphorie hier im Thread auch etwas wunderte, aber in so einem Video kann man auch nicht viel mehr an Analyse verlangen. Andere User hier im Forum versuchen das seit Wochen und Monaten, und bekommen auch kein abschließendes Urteil hin, das allgemeingültig und für jedermann nachvollziehbar wäre. Insofern war das von Riedl schon okay, aber sollte auch nicht überbewertet werden.
Ich werde jedenfalls weiter KGVs und andere Kennzahlen in Beziehung zu Wachstumsperspektiven, Bilanzkennzahlen, Geschäftsmodell und Peergroup setzen.
Deshalb finde ich dass kein Weg daran vorbei geht dass sich jeder die Analysen selber ansieht. Da ich Hans A. Bernecker ebenfalls schätze stelle ich auch hierzu den Link mit zur Verfügung.
Dr. Riedl 1+2
https://www.deraktionaer.de/artikel/...riedl-report-010-20201359.html
https://www.youtube.com/watch?v=hr75XpXQq34
Hans A. Bernecker zu Wirecard:
https://www.youtube.com/watch?v=ZtYFDujVMbQ&feature=youtu.be
Soll sich doch jeder selber informieren und eine Meinung bilden und zwar so wie er es für richtig hält
Ich bin ja nicht Mutter Maria die alles weiß ;)
Wir werden ihn niemals vergessen, den Retter von Ehen, der mit den schönen Grafiken, in den sich hier so viele verliebt haben...
Dr. Dennis Riedl
Video Teil 3, please
Natürlich muss man sich die Geschäftsperspektiven ansehen. Das macht man bei jedem Unternehmen zuerst. Und wenn man dann zur Meinung kommt, dass Umsätze und Gewinne steigen werden (genau das ist ja Sinn der von dir geschilderten Analyse von Firmenkonzept und Zukunftschancen), dann spielt am Ende das KGV und KCV eben doch wieder eine Rolle, natürlich nur wenn man andere Dinge wie Bilanzdaten, Kapitalintensität und Ähnliches ach noch einfließen lässt.
Mir ist es jedenfalls ein Rätsel wieso hier plötzlich so auf selbstverständliche Kennzahlen eingeschlagen wird. Auch Wachstumsaktien werden nicht im liftleeren Raum gehandelt. Auch die haben Grenzen in ihrer Bewertung. Man setzt letztlich immer Wachstumserwartungen (auf Grundlage von Analyse von Firmenkonzept, Geschäftsmodell etc) in Beziehung zur Bewertung. Wer stärker wächst, höhere Skaleneffekte hat, verdient höhere Kennzahlen als ein Unternehmen, das nicht wächst, keine Burggräben hat, keine Skaleneffekte etc.. Aber zu behaupten, Kennzahlen wie das KGV spielten keine Rolle, nur weil Gewinne naturgemäß sich verändern, macht es sich aber arg einfach.