Thyssen, gute Chancen, einige Risiken.
Dies sagte für den Geltungsbereich der Lufthansa der Vorstand Carsten Spohr. Der Zinssatz könnte in der Größenordnung der Bauspardarlehens-Verzinsung liegen. Mehr als 1,0 oder 1,30 Prozent p.a. sollten die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen nicht bezahlen müssen. Ich hoffe, dass der Bund dies auch so sehen wird. Mit welchem Zinssatz wird gerechnet?
habe gerade abgestoßen und kaufe mir jetzt einen großen Beutel Möhren ;-)
Am Ende perfekt gelaufen trotz großer Schmerzen!
Danke Thyssen, vielen Dank!
Leverage
hab mich jetzt paar Wochen zurückgezogen bei TK bzw. bewusst nicht hingschaut und nichts gelesen.. um ruhig zu bleiben.
Ich hab jetzt weniger gehört von den 17 Mrd durch den anvisierten Verkauf der Aufzugssparte - damit könnten die doch in der aktuellen Situation und gleichzeitig durch Kurzarbeitergeld/Staatshilfen/Stellenabbau eigentlich den gesamten Markt leerkaufen und sich berappeln. Also sogar die Corono-Pandemie nutzen zum "aufräumen" und insgesamt dadurch sich neuaufstellen. Oder gibt es da Probleme? Hab jetzt wie gesagt nichts mitbekommen..
Danke.
Wenn TK es richtig macht, können sie gestärkt aus der Krise gehen. Die Möglichkeiten mit günstigen Staatshilfen (ob Kurzarbeit oder Kredite) sind da. Und dann kommt ordentlich Cash vom Elevator-Deal rein.
Aber ob sie es richtig machen, weiß man nicht. Große Deals gelingen bei TK nicht immer, daher bleibt ein Risiko. Offen bleibt auch wie das Cash von Elevator genutzt wird. Im Mai wissen wir vielleicht mehr (Zahlen / Zukunftkonzept).
Meine Meinung: Die positiven Meldungen der vergangenen Zeit (abgesehen vom Kursverfall) zeigen einen richtigen Weg: der Abbau von Arbeitsplätzen (auch wenn es für das Individum schei*e ist), die Gespräche über eine Konsolidierung im Marinebereich, der Elevator-Deal,...
Bericht: Thyssenkrupp erhält Staatshilfe
Der Industriekonzern Thyssenkrupp erhält einem Zeitungsbericht zufolge Staatshilfe. Bei der Staatsbank KfW habe sich das MDax-Unternehmen einen Kredit von rund einer Milliarde Euro gesichert, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf sogenannte informierte Kreise.
Von Thyssenkrupp gab zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Die Aktie von Thyssenkrupp notierte 0,5 Prozent fester.
Regulärer KFW Kredit oder wie bei LH 9 % plus Mitspracherecht des Staates gefordert ?
Vielleicht MTU?
In meinen Augen eher ein Vertrauensbeweis in das Unternehmen. Die Regierung hat von Anfang an klar gemacht, kein Unternehmen unterstützen zu wollen, die vorher Misswirtschaft betrieben haben. Wenn dann im Juni das Geld zu Verfügung steht, wird Thyssen Krupp ein Highflyer werden ;-)
Zeitung stand am 28. April 2020, dass der Bund von der Lufthansa 9.0 % p.a. gewollt hätte. Dies
ist der Lufthansa aber zu viel gewesen. Ist die Bundesregierung inzwischen mit ihren Zinsansprüchen
nach unten gegangen? Hypothekenkredite kosten in Deutschland nur zwischen 1,0 und maximal
1,60 % p.a. .
Diese gelten für Mittelständler
Lufthansa, Thyssen,Puma usw liegen mit Sicherherheit unter 3 Prozent
KfW-Schnellkredite können seit Mitte April beantragt werden.
Anfangs hielt sich die Nachfrage nach diesen Darlehen, die mit einem festen Zinssatz von drei Prozent etwas teurer als die anderen KfW-Kredite, in Grenzen. Banker führten das darauf zurück, dass die Unternehmen sich erst einen Überblick über die verschiedenen Hilfsprogramme und ihren eigenen Finanzbedarf verschaffen müssten. Bis Freitag wurden 732 Schnellkredite beantragt, eine Verdoppelung gegenüber dem Vortagesstand.
zB. daß TH plant den Stahlhandel los zu werden.
Finanzieller Spielraum bei Thyssen "weitaus geringer als angenommen" - Zeitung
FRANKFURT (Dow Jones) - Mit dem Milliardenerlös aus dem Verkauf der Aufzugsparte wollte sich Thyssen-Krupp sanieren - doch die Coronakrise zwingt Vorstandschefin Martina Merz zu einer Neubewertung der Strategie. "Mittelfristig werden die Corona-bedingten Liquiditätsabflüsse aller Voraussicht nach dazu führen, dass der finanzielle Spielraum aus dem Verkauf des Aufzuggeschäfts weitaus geringer als ursprünglich angenommen sein wird", zitiert das Handelsblatt aus einem Brief des Vorstands an die Mitarbeiter vom vergangenen Donnerstag, der der Zeitung vorliegt. "Wir bereiten Lösungswege dafür vor."
Die Presseabteilung des Unternehmens war am Sonntag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Ursprünglich hatte Merz den Ruhrkonzern mit den erwarteten Einnahmen von 17,2 Milliarden Euro entschulden und restrukturieren wollen. Doch weil die Nachfrage in zahlreichen Geschäftsbereichen in den vergangenen Wochen rapide eingebrochen ist, rechnet Thyssen-Krupp in diesem Jahr mit deutlich höheren Kapitalabflüssen als zunächst veranschlagt. Die Prognose für das laufende Jahr, die einen negativen Cashflow vor Verkäufen und Übernahmen von deutlich über einer Milliarde Euro vorgesehen hatte, wurde wegen der Coronakrise schon im März kassiert. Um Liquiditätsengpässe bis zum Abschluss des Elevator-Deals zu überbrücken, hatte sich Thyssen-Krupp vor wenigen Tagen ein Darlehen über eine Milliarde Euro bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gesichert.
Noch in diesem Monat wolle Merz ihre Strategie nach dem abgeschlossenen Verkauf der Aufzugsparte konkretisieren, schreibt die Zeitung. Bislang sehe der Plan eine größere Eigenständigkeit für die verbleibenden Geschäfte sowie den Abbau von mindestens 6.000 Stellen vor. "Zur weiteren Ausgestaltung der Strategie und vor allem für die konkrete Umsetzung werden wir die Auswirkungen der Corona-Krise weiterhin kontinuierlich analysieren, bewerten und unsere Planungen entsprechend aktualisieren", zitiert das Handelsblatt weiter aus dem Mitarbeiterbrief.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/cln
Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
Es bleiben sogar noch weniger Finazielle Möglichkeiten übrig zur Neuaufstellung des Konzerns.
So was aber auch !
Na wo seit Ihr Großmäuligen Besserwisser und Schönredner eines am Abgrund stehenden Konzerns
der ums Überleben kämpft ??
Warte auf Vorschläge !!