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Strabag geht in Wien an die Börse:


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Neuester Beitrag: 04.01.19 11:08
Eröffnet am: 10.10.07 16:53 von: juche Anzahl Beiträge: 210
Neuester Beitrag: 04.01.19 11:08 von: Intelligentinve. Leser gesamt: 54.378
Forum: Börse   Leser heute: 1
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8396 Postings, 5497 Tage jucheStrabag geht in Wien an die Börse:

 
  
    #1
12
10.10.07 16:53
Aus dem Wirtschaftsblatt.at:
Strabag: Kein Reisser und doch hochinteressant

von Hans-Jörg Bruckberger

Im Branchenvergleich werden Schwächen deutlich – doch gerade die machen die Aktie auch interessant

Es ist soweit: Die Strabag kommt an die Börse! Eines vorweg: Die Strabag ist eine österreichische Erfolgsgeschichte. Der Konzern zählt mittlerweile zu den europäischen Marktführern, und das nicht in irgend­einer Nische, sondern in einer so grossen Branche wie der Bauindustrie. Sieht man sich den Emis­sionsprospekt sowie die Bilanzen genauer an, so muss man allerdings zunächst einmal doch ein paar Dinge relativieren:.Der Konzern hat nicht umsonst im Frühjahr den russischen Milliardär Oleg Deripaska an Bord geholt und geht natürlich auch nicht umsonst an die Börse: Hohe Schulden, relativ bescheidene Cash-Reserven und vor allem wenig Fantasie. Das ist bzw. war der Status quo vor den heurigen Kapitalmassnahmen. Dank Deripaskas Russland-Connec­tions, seinen Milliarden sowie jenen, die nun via IPO in die Kassen gespült werden, sieht die Situation nun aber anders aus.

Wie wohl man auch Letztere relativieren muss:Kolportiert wird das Strabag-IPO ja als Milliarden-Deal, tatsächlich geht ein Teil der Einnahmen jedoch an die Altaktionäre, und vom Rest bleiben netto selbst im besten Fall keine 900 Millionen übrig. Doch egal. Die Strabag ist saniert. Dank den beiden Kapitalerhöhungen (Deripaska-Einstieg und IPO) wächst das Eigenkapital von 924 Millionen € auf 2,65 Milliarden, der Cash-Bestand von rund 331 Millionen auf über zwei Milliarden! Dem stehen verzinsliche Verbindlichkeiten von 1,3 Milliarden gegenüber. Die Relation von Schulden und Cash bzw.Eigenkapital wird sich also geradezu dramatisch verbessern.

Doch was ist der Konzern nun wert? Vergleicht man die Strabag mit anderen börsenotierten Baukonzernen, so wird zunächst wieder etwas Nega­tives deutlich:.Die Margen sind vergleichsweise schwach. Auf EBITDA-Basis sind es nur rund fünf Prozent, der Branchenmedian ist hingegen zweistellig. Der Grund liegt auf der Hand:Auch wenn sich der Konzern als Osteuropa-­Player präsentiert, erwirtschaftet er derzeit noch den Grossteil seines Umsatzes in Deutschland und Österreich – gesättigten Märkten mit grossem Preisdruck. Andere Baukonzerne sind hingegen längst in den Boom-Märkten Asiens vertreten oder haben sich in neue Geschäftsbereiche eingekauft – spanische Riesen etwa bei Versorgern, Frankreichs Bouygues ist im Mobilfunk engagiert.

Einmaleffekt belastet. Ganz wild wird die ­Sache beim Kurs-Gewinn-Verhältnis. Zum mittleren Preisband von 45 € wäre die Strabag mit rund 5,1 Milliarden € bewertet. Daraus errechnet sich ein KGV von 26. Bedenkt man jetzt noch, dass es bei der Strabag heuer wohl Gewinnrückgänge geben wird, da im Vorjahr ein Einmaleffekt von rund 70 Millionen € durch den Deutag-Verkauf zu ­Buche geschlagen war, und somit das KGV für 2007 noch höher wird, wohingegen der Branchenschnitt bei rund 15 liegt, so scheint die Aktie schon beinahe uninteressant.

Dem ist aber nicht so. Bei anderen Kennzahlen sind die IPO-Konditionen gar nicht so un­attraktiv, nämlich sehr wohl schon Abschläge eingepreist. So sind bei der Konkurrenz Umsatz-Multiples von 1,0 keine Seltenheit, die Strabag gibt’s hingegen nur zum halben Umsatz. Aufgrund der schwachen Margen ist das auch verdient. Bei 45 € ergibt sich hier eine durchaus faire Bewertung, auf Kurs-Buchwert-Basis ­wären – trotz schwacher Eigenkapitalrentabilität – sogar über sechs Milliarden Marktwert (54 € je Aktie) gerechtfertigt. Allerdings sagt das eher wenig aus, da Eigenmittel ja wohl bald wieder für die Expansion ausgegeben werden.

Fazit. Unterm Strich ist die Strabag schon interessant, vor allem, wenn sie nicht gerade am oberen Ende des Preisbandes kommt. Ein IPO dieser Grösse sollte auf jeden Fall ein Erfolg werden: Gross genug, um Aufmerksamkeit zu bekommen und für die Banken zum Prestigeobjekt zu werden, klein genug, um die Aktien am Markt unterzubringen. Und die Story mit der Ostexpansion hat sowieso ihren Reiz. Sie sollte auch die Margen auf Vordermann bringen.

08.10.2007 | 18:23

Quelle:http://www.wirtschaftsblatt.at/

 

8396 Postings, 5497 Tage jucheZeichnungsfrist für Privatanleger endet früher

 
  
    #2
1
10.10.07 16:55
10.10.2007
Strabag - Zeichnungsfrist für Privatanleger endet früher

Orders sollten jedenfalls bis Freitag aufgegeben werden

Die Strabag, die voraussichtlich ab 19. Oktober an der Wiener Börse notiert, trifft bei den Investoren auf reges Interesse und wird die Zeichnungsfrist für die Privatkunden am kommenden Freitag beenden müssen. "Wir haben versprochen, 250 Aktien bevorzugt an Privatanleger zu geben. Damit wir dies ohne grosse Kürzungen tun können, sollte die Retailkundschaft aber auf jeden Fall bis Freitag die Bestellungen aufgeben, weil die Nachfrage so gross ist", sagte Strabag-Sprecher Christian Ebner am Mittwoch zur APA.

Ursprünglich hätte die für die Privatkundschaft eingerichtete "Frühzeichnerperiode" am Dienstag nächster Woche zu Ende gehen sollen.

Das Interesse sowohl der professionellen Investoren als auch der Privatkundschaft an dem Anteilsschein sei "überwältigend", "de facto ist bereits die ganze Emission verkauft. Es geht eigentlich nur mehr um die Zuteilungsquote", sagte Ebner. Bei den Investmentprofis sei der Zulauf zu den von der Strabag angesetzten Informationsveranstaltungen auch stärker als erwartet.

Quelle:APA/red

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Run auf Strabag-Aktie: Zeichnungsfrist verkürzt

von Irina Frühmann, Günter Fritz

Der Retail-Verkauf der Strabag-Aktie wird bereits am kommenden Freitag vorzeitig geschlossen.

Vor dem Börsestart der Strabag-Aktie zeichnet sich ein Run auf das Papier des Baukonzerns ab:

Die Retailbanken wie Raiffeisen und Erste verkürzen die Zeichnungsfrist für Privatanleger wesentlich: Der Vertrieb an die Privatkunden wird bereits am Freitag beendet, sagt Strabag-Sprecher Christian Ebner. Ursprünglich war eine Zeichnungsfrist für Private bis 17. Oktober geplant.

Raiffeisen komme etwa mit den Bestellungen nicht mehr nach, da die Nachfrage das Angebot bei weitem übertreffe, heisst es. Insgesamt dürften rund 20 Prozent der aufgelegten 25,2 Millionen Aktien an Kleinanleger gehen – zu einem Preis von 42 bis 48 €, der noch festgelegt wird. Ob und wie weit sie bei einem möglichen Greenshoe von drei Millionen Stück zum Zug kommen, ist offen.

wirtschaftsblatt.at

 

8396 Postings, 5497 Tage jucheISIN-Code

 
  
    #3
10.10.07 16:56
AT000000STR1  

673 Postings, 5061 Tage flakaFrage über bookbilding

 
  
    #4
10.10.07 18:34
Ich hätte da eine Frage der Kurs wird ja irgendwo zw. 42 und 48 Eur festgelegt.

Wie ist das nun wenn man
a) mit Limit zb 44Eur ordert

oder

b)ohne Limit bestens kauft.

Hat man mit a) überhaupt Chanchen einer Aktienzuteilung

und bekommt man bei b) genau den Erstnotierungspreis der Aktie zugeteilt?  

673 Postings, 5061 Tage flakaGraumarktpreise

 
  
    #5
11.10.07 07:24
10.10.2007
Strabag im Graumarkt am oberen Ende des Preisbandes
Erste ausserbörsliche Quotierungen für die Bau-Aktie

Erstmals seit dem IPO von Raiffeisen International darf man sich wieder über einen Graumarkt bei einem Austro-IPO freuen. Lang & Schwarz (Deutschland) startete heute mit Strabag-Quotierungen für das institutionelle Publikum.

Die Aktie wurde heute Vormittag "mit 46,5 auf 48,5 Euro" angeboten, bestätigten Institutionelle dem Börse Express, öffentlich ist das auf der Lang & Schwarz-Homepage derzeit nicht einsehbar. Was heisst diese Quotierung nun? Verglichen mit dem Preisband von 42 bis 48 Euro zeigt sie natürlich einen Emissionspreis am oberen Ende an, schliesslich kauft der Broker ja um 46,5 an und verkauft um 48,5, also über dem offiziellen Preisband. Diese Graumarktindikation ist natürlich nur ein Richtwert, Informationen auf die Umsätze zu diesen Kursen fehlen freilich. Aber meist hat das mit dem Graumarkt gut gepasst.

Parallel dazu haben wir von den Banken (Raiffeisen, Erste Bank, Sparkassengruppe) die Info erhalten, dass die Strabag-Aktien von Privatanlegern sehr stark nachgefragt werden. Institutionelle argumentieren wiederum mit der raschen ATX-Aufnahme. "Da die Aktie in absehbarer Zeit im ATX-Index enthalten sein wird, stellt sich nicht die Frage, ob man zeichnet, sondern wie viel man zeichnet", sagt ein Manager eines Österreich-Fonds.
(dra/cp/kaba)

Aus dem Börse Express vom 10. Oktober 200  

8396 Postings, 5497 Tage jucheWirtschaftsblatt:

 
  
    #6
1
13.10.07 09:08
Exklusiv: Welche Austro-Manager Strabag-Aktien kaufen

von Irina Frühmann, Günter Fritz, Thomas Pressberger

Während institutionelle Anleger noch nächste Woche Strabag-Aktien zeichnen können, ist für Private am Freitag Schluss. Ausserbörslich notiert das Papier bereits bei über 50 €.

Am Freitag ist der letzte Tag, an dem Privatanleger die Strabag-Aktie bei ihrer Bank bestellen können: Nachdem die Zeichnungsfrist ob der grossen Nachfrage halbiert wurde, hat sich das WirtschaftsBlatt unter prominenten Managern umgehört, ob sie das neue ATX-Papier zeichnen oder nicht – mit teilweise überraschenden Ergebnissen:

So sagt Anlegerschützer Wilhelm Rasinger, der erst zu Wochenbeginn Börsenneulinge vor der Strabag-Aktie gewarnt hat, dass er selbst dennoch 250 Stück kaufen wird:„Ich wollte nur vor zu grosser Euphorie im Zuge des Börsegangs warnen und glaube, dass die Saat erst mittel- bis langfristig aufgehen wird.“

Wesentlich mehr geordert hat Böhler Uddeholm-General Claus Raidl – nämlich um 500.000 €. Auch Baugewerbe-Obmann Johannes Lahofer outet sich als Strabag-Fan: „Ich habe geordert und hoffe soviel wie möglich Strabag-Aktien zugeteilt zu bekommen.“ Branchenkenner und UBM-Vorstand Heribert Smolé glaubt vor allem an Hans Peter Haselsteiner, der „ein Garant für expansives Wachstum“ sei: „Ich habe 500 Stück geordert“.

Renner bei Raiffeisen

„Ein Mega-Renner“ soll die Strabag-Aktie auch bei Miteigentümer Raiffeisen sein. In der Wiener Raiffeisen-Zentrale hätten „alle vom Top- bis hinab zum Mittelmanagement hinab“ gezeichnet, berichtet ein Unternehmenskenner. Dort gibt man sich jedoch wie in heiklen Fragen gewohnt schweigsam: Raiffeisen-Oberboss Christian Konrad und Raiffeisen-Holding-General Erwin Hameseder wollen dazu „keinen Kommentar“ abgegeben, lediglich LLI-Vorstand und RZB-Mann Christian Teufl meint: „Ich kaufe aus Prinzip keine Papiere von Unternehmen, mit denen Raiffeisen etwas zu tun hat.“

Kommunalkredit-Vorstand Reinhard Platzer oder Conwert Vorstand Johann Kowar wiederum ist die Strabag-Aktie zu teuer oder zu spekulativ. Airliner Niki Lauda wieder will in bekannt selbstbewusster Manier „nur ins eigene Unternehmen investieren“.
Wichtiges Detail am Rande:Kosten soll die Strabag-Aktie zwischen 42 und 48 €, ausserbörslich notierte sie gestern aber bereits bei über 50 €.

11.10.2007 | 17:39

Quelle:wirtschaftsblatt.at

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Graumarktkurs (ohne Gewähr)

A0M23V STRABAG EUR (BID) 50.50 (ASK) 52.50 17:50:11 »

 

8396 Postings, 5497 Tage jucheStrabag: Nachhaltige Wachstumsstory

 
  
    #7
13.10.07 09:09
Strabag: Nachhaltige Wachstumsstory
2007-10-12 14:27:20

Besonders „heiss“ an Strabag wird die Russland-Fantasie gesehen. Der Oligarch Deripaska hat ja im Frühjahr für den Kauf einer Sperrminorität bei Strabag 44,73 Euro je Aktie auf den Tisch gelegt. Strabag besitzt über ihre Tochter BHB bereits ein aktives Russland-Geschäft. 2006 wurden hier 191 Mio. Euro umgesetzt, zur Mitte des laufenden Jahres lag der Russland-Auftragsstand bereits bei 869 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden bereits im Rahmen des Österreichbesuchs des russischen Präsidenten Putin im Frühjahr Letter of Intents für die Umfahrung Wolgograd (600 Mio. Bauvolumen), für das Projekt Korston Hotel/Malls (500 Mio. Euro) sowie die Entwicklung eines ganzen Stadtteils in Yekaterinenburg (25 Mrd. Euro bis 2020) unterzeichnet. Hier ist allerdings noch unklar, in welchem Ausmass Strabag letztlich tätig sein wird, weshalb keines
dieser Projekte im aktuellen Auftragsstand beinhaltet ist.

Einzigartige Situation in Russland
Durch den Deripaska-Einstieg kommt die Hoffnung auf einen entsprechenden Anteil am Kuchen der olympischen Spiele in Sotschi hinzu. Ab 2010 werden dort für die Spiele 2014 voraussichtlich 9,4 Mrd. Euro investiert werden, etwa 38% davon sind für Infrastrukturmassnahmen vorgesehen.
Der Grund für die besondere Euphorie am russischen Markt hat insgesamt fundierte realwirtschaftliche Hintergründe: In Russland ist derzeit nämlich die durchaus einzigartige Situation zu sehen, dass es nicht nur erheblichen Baubedarf gibt, sondern auch die entsprechende Finanzkraft. Limitationale Faktoren sind vor allem qualifizierte Mit- arbeiter und Projekt-Know-How vor Ort. Strabag beschäftigt derzeit bereits einige hundert russisch sprechende Mitarbeiter und versucht konzentriert qualifizierte Arbeitskräfte vor Ort zu bringen.

Aussichten
In Summe halten wir bis 2010 eine Steigerung der Bauleistung um rund 15% p.a. für realistisch, wobei beim EBITDA mit einer noch etwas besseren Entwicklung zu rechnen ist. Dies gründet sich auf einer besseren Preissituation in Deutschland und auch Österreich sowie einem verbesserten regionalen Mix in den CEE-Ländern - insbesondere einer Forcierung der Russland-Aktivitäten, wo höhere Margen möglich sind. Zudem sind in Deutschland durch die Integration der Züblin-Gruppe noch erhebliche Synergieeffekte zu erwarten.

Buy - Kursziel 56 Euro
Auch wenn die Aktie im Frühjahr wohl noch deutlich billiger an die Börse gekommen wäre: Der Austria Börsenbrief glaubt an die Nachhaltigkeit der Wachstumsstory und empfiehlt die Aktie zur Zeichnung.
Der Track Record des Managements in CEE und auch beim Erwerb von Akquisitionen ist über die letzten Jahre wirklich beeindruckend gewesen und die Wachstumschancen sind ungebrochen. Dies sollte auch einen entsprechenden Aufschlag gegenüber der Peer Group rechtfertigen, weshalb wir eine sehr hohe Nachfrage für die Aktien erwarten und mit einer Preisbildung am oberen Ende der Bandbreite rechnen. Wir beginnen unsere Einstufung mit einem Kursziel von 56 Euro. Grösstes Risiko für den Investor ist das historisch betrachtet sehr gespaltene Verhältnis Herrn Haselsteiners im Umgang mit der Börse und den Minderheitsaktionären.

http://www.be24.at/blog/entry/10075
 

673 Postings, 5061 Tage flakaStrabag 10fach überzeichnet , Ausgabepreis 47 EUR

 
  
    #8
18.10.07 16:24
Die Aktien des börsenotierten österreichisch-deutschen Baukonzerns Strabag SE kommen zu einem Preis von 47 Euro an die Börse, teilte ein Firmensprecher am Donnerstagnachmittag der APA mit. Das Papier wird morgen, Freitag, zum ersten Mal gehandelt. Das Preisband hatte sich zwischen 42 und 48 Euro bewegt.
Die Emission sei zehnfach überzeichnet gewesen, 26 Prozent der Aktien gingen an österreichische Kleinanleger. Diesen war im Vorfeld eine bevorzugte Zuteilung von bis zu 250 Stück zugesichert worden. Tatsächlich werden nun 70 Anteilsscheine für eine solche Zeichnung zugeteilt.
Damit fließen der Gesellschaft rechnerisch brutto 893 Mio. Euro an frischem Kapital zu. Bis zu 9,2 Mio. bestehende Aktien könnten nach früheren Angaben von den Altaktionären verkauft werden. (Forts. mögl.) mer/cs

ISIN  AT000000STR1
WEB   www.strabag.com

Autor:  APA - APA/mer/cs  

8396 Postings, 5497 Tage juche70 Stück für Private :-)

 
  
    #9
18.10.07 17:44
18.10.2007

28.200.001 Aktien (einschließlich Mehrzuteilung von 3.000.000 Aktien) zugeteilt

Angebotsvolumen von rund EUR 1,325 Mrd. zehnfach gezeichnet ? Nachfrage von rund 100.000 Privataktionären bedeutet neuen Rekord im Retail ? Erster Handelstag 19. Oktober 2007

Wien, 18. Oktober 2007 - Unmittelbar nach Ende der Angebotsfrist für institutionelle Investoren wurde der Angebotspreis für die im Rahmen des Börsegangs angebotenen Aktien der STRABAG SE mit EUR 47 je Aktie fixiert. Das Preisband war zu Beginn der Emission mit EUR 42 bis EUR 48 festgelegt worden. Die sowohl in Österreich als auch bei internationalen institutionellen Investoren sehr starke Nachfrage führte zu einer rund zehnfachen Zeichnung des Angebotsvolumens von 28.200.001 Aktien. 19.000.000 Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung und 9.200.001 Aktien aus dem Bestand der bisherigen Aktionäre. Die Marktkapitalisierung der STRABAG SE beträgt zum Angebotspreis EUR 5,358 Mrd. Dem Unternehmen fließen EUR 893 Mio. Kapital zu.

Erstmals Nachfrage von mehr als 100.000 Privatanlegern bei einem IPO in Österreich Überaus hohe Nachfrage bestand seitens privater Aktionäre. Insgesamt haben rund einhunderttausend Österreicher STRABAG Aktien gezeichnet - die größte je in Österreich bei einem IPO erreichte Zahl an Aktionären. Insgesamt wurden über 26 Prozent der Emission bei privaten österreichischen Investoren platziert; weitere 15 Prozent bei institutionellen österreichischen Investoren. Der Großteil der Aktienplatzierung verteilt sich auf internationale institutionelle Investoren mit dem Schwerpunkt Europa. Erstmals wurden im Rahmen des Börseganges eines österreichischen Unternehmens aber auch gezielt russische institutionelle Investoren erfolgreich angesprochen. Die bevorzugte Zuteilung für Privatanleger wird bei 70 Stück liegen.

STRABAG-CEO Hans Peter Haselsteiner: "Mit 47 Euro wollen wir ein Zeichen setzen für eine dauerhafte und faire Beziehung mit unseren neuen Aktionären. Wir haben bewusst nicht die gesamte Preisspanne ausgenutzt."

Die Aktien der STRABAG SE werden ab dem 19. Oktober 2007 im Prime Market Segment der Wiener Börse (unter dem Kürzel "STR") gehandelt. Die Aufnahme in den ATX erfolgt am 22. Oktober 2007. Die Lieferung der Aktien erfolgt am oder um den 23. Oktober 2007 gegen Zahlung des endgültigen Angebotspreises.

Joint Bookrunners dieses bisher größten Börseganges in der Geschichte der Wiener Börse waren Deutsche Bank AG, Raiffeisen Centrobank AG und Goldman Sachs International. Die Transaktion wurde im Retailbereich von Raiffeisen Centrobank AG und Erste Bank als Joint Lead Managers geführt. Weiters fungierten als Co-Manager Dresdner Bank AG, Landesbank Baden-Württemberg, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sowie Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG.

 

13451 Postings, 7021 Tage daxbunnyunter welcher WKN ISIN werden die dann gehandelt?

 
  
    #10
18.10.07 17:51



Gruß DB  

673 Postings, 5061 Tage flakaStrabag Aktie ISIN, WKN

 
  
    #11
1
18.10.07 20:12
Hallo, anbei die ISIN und WKN der Strabag SE Aktie.

     ISIN:§ AT000000STR1
      WKN:§ 1885546060

Wird morgen spannend, ich tippe so auf 5 -10%+ am ersten Tag. Mal sehen wie es kommt.


Gruß flaka  

673 Postings, 5061 Tage flakaBevorzugte Zuteilung von 70 Stk

 
  
    #12
19.10.07 08:36
Leider nicht bei mir, ganze 10 Stk wurden mir nur ins Depot gebucht. Naja bevorzugte Zuteilung bekommt man wahrscheinlich nur wenn man Kunde der Emmi Banken ist.

 

164 Postings, 4785 Tage safeharbourAber auch mit den 70 Stk.

 
  
    #13
19.10.07 08:53
bin ich nicht wirklich zufrieden, die ich bekommen habe. Hab extra ein 2. Depot eröffnet, um insgesamt 500 Stk. zu zeichnen. Mein erster Kurs: jedenfalls über 50 €!  

673 Postings, 5061 Tage flakaIch wollte auch 250 Stk haben

 
  
    #14
19.10.07 09:14
Bei Lang und Schwarz steht sie derzeit so um die 50 Eur.  

673 Postings, 5061 Tage flakaRT 49,8

 
  
    #15
19.10.07 09:31
 

673 Postings, 5061 Tage flakaNachgelegt

 
  
    #16
1
19.10.07 10:15
So habe bei 48,9 nochmals 140Stk gekauft. Die Aktie kommt ja bereits am Montag in den ATX. Ich rechne deshalb mit weiteren Kursanstieg.  

673 Postings, 5061 Tage flakaNachrichten vom Wiener Parkett

 
  
    #17
1
19.10.07 11:01
Der insgesamt ruhige Handelsstart wurde von dem mit Spannung erwarteten ersten Handelstag der Strabag dominiert. Die Erstnotiz der Aktie lag bei 50,00 Euro und damit 6,4 Prozent über dem Ausgabepreis bei 47,00 Euro.
Nach der Eröffnung setzten Aktienhändlern zufolge leichte Gewinnmitnahmen ein, die die Aktie bis auf 48,70 Euro führten. In Folge konnte das Papier aber wieder zulegen und sein Plus ausbauen. Bis 9:45 Uhr stieg die Aktie um 4,21 Prozent auf 48,98 Euro. Auch die Umsätze waren hoch, bis dato wechselten 2.552.310 Stück (Einfachzählung) Strabag-Aktien den Besitzer.

Damit entfiel mehr als 90 Prozent des Börsenhandelsvolumens allein auf die Strabag.


Aktienhändler stellen sich nun auf weitere Gewinne im Handelsverlauf ein. "Auf Grund der vielfachen Überzeichnung dürfte die Aktie heute noch viel machen", sagte ein Händler. Auf dem Niveau von 50,00 Euro liegen zwar größere Verkaufsorder im Markt, sobald diese ausgeführt seien, dürfte die Aktie aber weiter hinaufgehen. Ein Niveau von 51,00 Euro dürfte in diesem Fall schnell erreicht sein, hieß es am Markt.  

673 Postings, 5061 Tage flakaStrabag SE 2008 Zusammenlegung mit Srabag Köln?

 
  
    #18
1
19.10.07 12:18
Die Emission der Strabag ist der größte Börsengang in der Geschichte der Wiener Börse. Das Preisband für den Baukonzern hatte sich zwischen 42 und 48 Euro bewegt. Die Emission sei zehnfach überzeichnet gewesen, teilte die Strabag mit. Am Freitag startet die Strabag-Aktie im prime market, gleich am Montag rückt das Papier in den Blue Chips-Index ATX auf.

Die Strabag SE könnte im nächsten Jahr mit ihrer ebenfalls börsenotierten Tochter Strabag-Köln zusammengeführt werden. "Ich glaube, dass wir das 2008 angehen werden", sagte Strabag-Sprecher Christian Ebner am Freitag am Rande einer Veranstaltung in Wien. Bevorzugtes Szanario einer Zusammenführung sei eine Fusion, bei der die Aktionäre der Strabag-Köln für ihre Aktien Anteilscheine der Strabag SE bekommen würden.  

8396 Postings, 5497 Tage jucheläuft schön weg,

 
  
    #19
2
19.10.07 13:33
leider nicht viel erhalten zu 47 Euros, Rest habe ich zu 50 zugekauft. Sollten jedenfalls einmal für 1 - 2 Jahre im Depot bleiben.

Gruß
Juche  

136 Postings, 4622 Tage new broker77 Stück

 
  
    #20
19.10.07 15:23
Hab auch nur 77 Stk erstehen können!

70 Stk bei der Bank
7 Stk (na toll) bei meinem Online-Broker

da muss man einfach nachlegen!!  

8396 Postings, 5497 Tage jucheBörse Express:

 
  
    #21
1
19.10.07 16:06
19.10.2007
CEO Haselsteiner zu Russland: "Kein Unterschied, ob Putin Präsident oder Fischer in Alaska ist"

Die Strabag ist in den den ersten Handelsstunden um gut 300 Mio. Euro wertvoller geworden. Knapp 6 Mio. Aktien und damit mehr als 20% des ursprünglichen Angebots im Rahmen des Börsegangs wechselten bereits den Besitzer. Die aufgrund der zehnfachen Überzeichnung restriktive Zuteilung wirkt sich aus: Viele Zeichner, die im institutionellen Bereich teils komplett leer ausgegangen sind, ordern heute kräftig.

Von den rund 28 Mio. angebotenen Aktien sind etwa 40% an Österreicher verkauft worden, circa 26% davon an Kleinanleger, womit diese mehr erhalten haben als österreichische Institutionelle. Die verbleibenden 60% gingen zur Hälfte an Fonds mit Sitz in England, die restlichen 30% teilen sich Investoren aus Frankreich, der Schweiz, Polen, Norwegen und Russland auf. Der Anteil der in Russland gezeichneten Aktien sei nur gering.

Privatanleger, die bei Konsortialbanken gezeichnet haben, erhielten pauschal 70 Aktien zugeteilt. Sollte jemand etwas mehr Aktien am Depot vorfinden, so könnten Orderstornos nach Schliessung des Buchs, damit zusammenhängen, heisst es etwa seitens brokerjet. Derartige Überhänge wurden nach dem Zufallsprinzip auf grössere Zeichner aufgeteilt.

CEO Haselsteiner, der den Handelsstart live in der Wiener Börse mitverfolgt hat (im Bild mit Börse-Vorstand Heinrich Schaller), will nicht nur den Grossteil des IPO-Erlöses, sondern auch des künftigen Cash Flows in Russland investieren. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren zumindest 600 Mio. Euro nach Russland fliessen. Dabei kann es auch zu "kleineren" Übernahmen kommen, sagte er auf Bloomberg TV. Politisches Risiko in diesem Markt sieht er nicht: Die Oligarchen, zu denen auch Strabag- Grossaktionär Oleg Deripaska zählt, werden zumindest für die nächsten 20 bis 30 Jahre an der Macht bleiben. "Es macht keinen Unterschied, ob Putin künftig Präsident, Premierminister oder ein Fischer in Alaska ist. Es wird in gewisser Art und Weise sein Land und seine Regierung bleiben", so Haselsteiner.

Am deutschen Baumarkt, der vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung profitiert, sieht Haselsteiner derzeit keine Übernahmekandidaten für die Strabag. Die Hochtief, an der Deripaska ebenfalls beteiligt ist, sei Konkurrent und Partner zugleich. Laut Strabag-Sprecher Ebner könnte die Strabag SE im kommenden Jahr mit der Strabag Köln zusammengeführt werden. "Ich glaube, dass wir das 2008 angehen werden", sagte Ebner gegenüber der APA. Bevorzugtes Szenario einer Zusammenführung sei eine Fusion, bei der die Aktionäre der Strabag-Köln für ihre Aktien Anteilscheine der Strabag SE bekommen würden. (bs/mos)

Aus dem Börse Express vom 19. Oktober 2007
 

8396 Postings, 5497 Tage jucheStrabag - Viele sind leer ausgegangen

 
  
    #22
19.10.07 16:51
Die Enttäuschung mag bei vielen Kleinanlegern gross sein, erhielten sie doch - unabhängig von der Ordergrösse - 70 Stück Strabag-Aktien zugeteilt. Falls sie nicht bei Syndikatsbanken gezeichnet haben, wahrscheinlich noch weniger. Aber mit 26% der gesamten Emission entfällt insgesamt kein kleiner Brocken auf das österreichische Retail. Eine viel schwierigere Gradwanderung als die Pauschal-Aktion für die Privaten war für die Banken das Zuteilungs-Chaos bei den institutionellen Zeichnern. Viele von diesen sind - obwohl sie teilweise in letzter Minute noch kräftig aufgestockt haben - komplett leer ausgegangen.

Warum? Einen Fonds, der ein paar 100.000 Stück zeichnet, kann man nicht mit etwa 5% seiner Zuteilung abfertigen. Das wäre auf das Gesamtportfolio hochgerechnet eine Miniposition, von der sich der Fondsmanager sofort wieder trennen würde. Die Konsequenz: Viele Investoren, die laut Aufteilungsschlüssel eine solch geringe Tranche erhalten hätten sollen, haben gar nichts bekommen, damit anderen eine einigermassen rechtfertigbare Position zugeteilt werden kann.

Jene, die leer ausgehen, können am ersten Handelstag zugreifen - der extrem hohe Umsatz (bis Mittag wurden mehr als fünf Mio. Aktien gehandelt) - spricht dafür. Dennoch gibt es natürlich auch hier enttäuschte Gesichter und die Erkenntnis, dass bei derart hoher Nachfrage die Zuteilung immer zu einem Desaster wird.  

673 Postings, 5061 Tage flakaFonds werden wohl zugreifen müssen

 
  
    #23
1
19.10.07 17:00
Die Österreich Fonds und ETFs´s auf den ATX werden wohl in den nächsten Tagen zugreifen müssen.

Ich denke es wird hier mal eine Zeitlang langsam aber stetig hochlaufen, die Fonds kaufen ja nicht alles auf einmal da sie ja sonst den Kurs zu sehr bewegen, man wird aber in nächster Zeit einsammeln.

Viele Kleinaktionäre die nur wenige Aktien (habe von Fällen gehört die 3 Stk Aktien ins Depot gebucht bekamen)zugeteilt bekamen werden heute oder in den nächsten Tagen entweder die Aktie verkaufen oder nachkaufen um auf eine vernünftige Positionsgrösse zu kommen.

Man darf sich auf die nächste Zeit freuen.    

8396 Postings, 5497 Tage jucheCall

 
  
    #24
19.10.07 17:10
Call gekauft:

DB3V69 um 0,77  

673 Postings, 5061 Tage flaka@juche

 
  
    #25
19.10.07 17:34
Gute Wahl,

Bin auch dabei auch um 0,77. Mal sehen was der Montag bringt.  

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