Steinhoff International Holdings N.V.
Seite 6857 von 14453 Neuester Beitrag: 31.07.25 18:50 | ||||
Eröffnet am: | 02.12.15 10:11 | von: BackhandSm. | Anzahl Beiträge: | 362.308 |
Neuester Beitrag: | 31.07.25 18:50 | von: Investor Glo. | Leser gesamt: | 104.856.308 |
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kleiner aber bedeutender unterschied.
Hier ein kleiner Auszug: "Conforama, the leading European player in furniture retail in-store and online, finalized the bond issue on April 15, 2019 with around 30 equity and debt funds, all Steinhoff group creditors, in order to finance its activity."
Interessant finde ich, dass das Geld ausschließlich von den SH Gläubigern zu kommen scheint.
https://www.whitecase.com/news/press-release/...16-million-bond-issue
Durch das Nichttestierten der Bilanzen war es dringend geboten, das Cash Pooling auszusetzen auf dem Stand zu dieser Zeit. Dadurch entstanden ja auch entsprechende Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Rechtliche Voraussetzungen zum Betreiben eines Cash Poolings sind sehr eng gestrickt, musst du selbst mal nachlesen, v.a. im Zusammenhang mit möglichen Tochterinsolvenzen.
Die Drecksbande die bei der Gesellschaft mal das sagen hatte, hat ja nun mal aus den cash pools auch Darlehen an Unternehmen vergeben deren einzige Geschäftstätigkeiten es ja nun mal war, die vorhandene wirtschaftliche Unfähigkeit zu kaschieren, Getreu dem Motto Hokospokus liebes Ergebnis von beispielsweise K/L eigentlich biste rot aber von nun an bist du grün oder als weiteres Beispiel wäre die ehemalige Konzerneinheit wo die Konsumentenkredite verbucht wurden, diese Vollpfosten haben die Konsumentenkredite unbesichert vergeben, logischerweise gingen somit die Ausfälle direkt zu lasten des Ergebnis, diese Einheit hat man auch mit diesen Tricks so kaschiert das diese Verlustpositionen nie in den Bilanzen aufgetaucht sind usw. & sofort - hinzu kam dann halt noch die Veruntreuung von Geldern über diese Vehikel, da konnte man ja über die Panama Papers unter anderem auch unseren schnuckeligen B. Steinhoff Codename Fisch da verstummt und seine prächtige Familie als Profiteure ausmachen.
Kurzum, der in den Seitens des Konzern mit den 2015 und 2016 Abschlüssen vermeldete cash Bestand existiert in der ausgewiesenen Form selbstverständlich nicht mehr, die Bilanzen wurden ja auch bereits zurückgezogen.
Und nun kommt aber wieder ein großes ABER, durch die forensischen Untersuchungen von PWC wird man die Geldabflüsse feststellen können und neben dem Geld was auf operative Ebene effektiv verbrannt und unteranderem auch zur Auszahlung von Dividenden verballert wurde, gibt es halt auch eine Summe "X" die veruntreut wurde, diese Summe gilt es wieder zurückzuholen.
Die kann man unter Kassenbeständen in den alten Bilanzen finden.
Die Aufrechnungen in den Proposal der SEAG enthält ja Verbindlichkeiten von ca. 6 Mrd € an verbundene Unternehmen im Konzern SEAG und auf Gesamt SH-Ebene und CVA - Investments in subsidiaries and intercompany receivables von 3,886 Mrd €.
Aus meiner Sicht sind die 2017-er wohl die Ergänzungen mit der besten Aussagekraft.
Nennen wir das ganze mal so wie es nun mal ist Massesicherung. ;-)
Aus Haftungssicht ging es dahingehend dann um den Schutz der Geschäftsführer der Tochterunternehmen die auf das Poolsystem zurückgreifen konnten, wären aus den Pools dann noch Gelder an Tochterunternehmen ausgezahlt worden, dann wären die Geschäftsführer der Tochterunternehmen im worstcase dem Risiko einer Haftstrafe ausgesetzt gewesen.
Es würde mich sehr schwer wundern wenn die gemeldeten cash Bestände der Steinhoff Finanz und SEAG per 30.09.2018 nicht auch die Bestände der ehemaligen darstellen würden.
Es gab zwei Pool Systeme im Konzern und diese Systeme müssen auf Ebene der Steinhoff Finanz und der SEAG angesiedelt gewesen sein, beide genannten Einheiten waren zur Aufnahme von Fremdkapital zuständig und haben dieses Fremdkapital dann über die pool Systeme innerhalb des Konzerns verteilt.
Die Gläubigerstruktur die die Forderungen gegen die genannten Konzerneinheiten hält hat nun mal einen Anspruch auf die barmittel, daher mussten die Barmittel ja auch offen gelegt werden und die letzte uns bekannte Offenlegung ist ja nun mal die Bestandsmeldung vor Eröffnung des CVA per 30.09.2018.
Falls ich mich täusche bin ich der erste der nen Flic Flac im Büro vollführt, aber ich gehe nicht davon aus, dass dem so sein wird.
Meine Sicht der Dinge ist diese:
In den 2015 und 2016 Bilanzen sind die Kontostände des Verrechnungskontos nachgewiesen. Rödl & Partners hat das auch testiert und gestempelt. Gehe mal von aus, dass bei dieser Summenhöhe auch mal ein Blick auf den Kontoauszug erfolgte. Bei dieser Summenhöhe wird auch das zuständige Finanzamt näher hinschauen.
Ende 2017 wurde aus bekannten Gründen dieses konzerninterne Finanzierungsverfahren eingestellt/gefroren. Die Gründe, warum dies geschehen musste hast du exakt so benannt. Haftungsrecht der Geschäftsführer!
Ich glaube die Abschreibungen die bisher getätigt worden umfassen die Forderungen an verbundene Unternehmen auf der Aktiva Seite und ließen auf der Passiva Seite die Verbindlichkeiten an verbundenen Unternehmen übrig, die man im CVA Prop. sieht. Selbe Sichtweise setze ich dann auch noch auf die SFHG an.
Die ganze Sache beschäftigt mich schon geraume Zeit und ich wäre froh, wenn mich hier mal ein Bilanzspezialist entweder bestätigen könnte oder auch die Füße wegzieht, damit ich aus eventuellen Fehlern lernen kann.
Kurz gesagt: Ich hoffe nun stark, das mein Optimismus und die völlige positive Überzeugung meinerseits gegenüber STEINI ,
sich nun in den nächsten Wochen in schnell wachsenden Kontozahlen niederschlägt.
Hach....am Strand liegen und zuguggen wie die Kohle sich vermehrt......
Grüne Wochen und prall gefüllte Geldsäcke wünsche ich Euch Allen....
er behauptet ja, es sei alles korrekt abgelaufen.
bald wissen wir es genauer.
eins wissen wir aber schon jetzt: solch verschachteltete dinge gehören sich nicht für eine ag. aktionäre haben anrecht auf information. zauberhüte sind intransparent. über ein jahr brauchen die buchprüfer jetzt schon um alles nachzuforschen.
dass ist für mich persönlich die lehre aus dieser geschichte, dirty. eine börsenkotierte firma braucht transparenz in der buchhaltung, zauberhüte haben da nichts zu suchen.
Moderation
Zeitpunkt: 26.04.19 08:33
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Kommentar: Regelverstoß - Quelle fehlt
Zeitpunkt: 26.04.19 08:33
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Auch die fröhliche buying Group über die ja dann irgendwelche Phantasie Rabatte an den Konzern ausgeschüttet hat wurde durch die obenstehend genannten Darlehen gefüttert.
SEAG/Finanzamt - ohne da nun hier zu viele Worte drüber zu verlieren - ich sehe die SEAG als steuerlich toxisch an, daher ist Verlagerung der Kredite und das herausschälen der Assets schon sinnvoll. Nicht vergessen womit die Razzia 2015 unteranderem auch begründet wurde.
Bilanzexperten, da solltest du mal Helmut84, Garion & Funtrader anschreiben, die Jungs sind aus meiner Sicht gemessen an Ihren Posts in Sachen Bilanzierung sehr fit.
Und da ist bei mir ein dicken Fragezeichen. Haben die Aktionäre nie wirklich richtig hingeschaut ? Wenn schon die Prüfer Jahre brauchen ,um mal "genauer" hinzuschauen, nehmen ernsthafte Anteileigner doch Unternehmen buchstäblich auseinander.
Vermutlich nicht alle, aber es fällt mir schwer zu glauben, dass nicht einer der Profi-Analysten bei Banken und Lenders da mal gewisse Zweifel verspürt haben soll bei undurchsichtigen Konzernstruktur.
Moderation
Zeitpunkt: 26.04.19 08:35
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Kommentar: Urheberrechtsverletzung, vollständige Quellenangabe fehlt
Zeitpunkt: 26.04.19 08:35
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Die Abschreibungen mussten geschehen, die Erklärungen dazu lieferte auch der PwC Bericht.
Ich gehe davon aus, das SH nach den CVA´s auch nicht mehr zum Cash Pooling zurückkehrt und alte Kassenbestände bargeldlos mit den neuen Finanzierungsgesellschaften in Luxembourg verrechnet werden.
Übrigens hatte ich mal in einem Artikel die Erwähnung des Cash Pools seitens der Hedgefonds, die heute zu den relevanten Gläubigern zählen, nachgelesen.
Damit dürfte das Thema Angriff auf den Bereich knapp oberhalb des ATL zu den Akten gelegt werden können.
Somit können wir wohl tatsächlich seit Ausbruch der Krise im Dezember 2017 mal von einem Boden beim Kurswert sprechen.
Das war wohl gestern auch der Grund für den Anstieg. Mir kam es schon etwas komisch vor, dass der Kurs sich gestern um 9 Uhr kaum bewegt hat und dann plötzlich gegen die Mittagszeit kontinuierlich gestiegen ist.
Kann mir gut vorstellen, dass der Kurs in den nächsten Tagen langsam auf die 0,13 oder sogar 0,14 klettern wird.
- heute wenig vola
- heute keine daytrader im forum
dafür ist der kurs schön stabil und leicht im plus. perfekt.