Baumot AG mit BNox Technik zum Erfolg
Der Andi kann sich doch jetzt keine Fehlschuss mehr leisten. Das Treffen macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn, wenn da nichts Wesentliches zu den Hardware-Nachrüstungen bekannt gegeben wird. Auf die Woche kommts jetzt hier nicht mehr an.
Ich hatte für ein paar Tage tatsächlich die Hoffnung, dass die Sache vom Kanzleramtsminister Braun durchgezogen wird. Vergeblich gehofft ! Leider !
Und Baumot ? Traut sich nicht, die für gestern avisierten Halbjahreszahlen zu veröffentlichen ? Hausser mag von technischen Dingen durchaus Wissen haben. Ne Ahnung von effektiver Kurspflege hat er offensichtlich nicht - auch nicht seine PR-Abteilung.
Merz arbeitet für „Blackrock“, den grössten Vermögensverwalter der Welt
Wird DIESER Job
zum Problem?
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/...132512.bild.html
Ich habe das Gefühl, dass es einfach ein super gehyptes Thema ist "Nachrüstung"
Ein Unternehmen X hätte einen Umsatz von ca.100-200 Millionen und einen Gewinn von ca. 20-30 Millionen .
Welche MK wäre für dieses Unternehmen gerecht ?
Baumot hat halt mit der Nachrüstung bislang wenig Glück (Scheiß Politik) ist aber bewertet wie ein Wachstumswert.
Alles weitere kann sich jeder selbst ausrechnen
Allein das Umsatzpotential für über 5.000 Busse in BRD und UK und die 20.000 kommunalen Fahrzeuge beläuft sich auf ca. 200 MIO € (die Baumot natürlich nicht allein bekommt). Und da ist noch kein Handwerker Fahrzeug, kein privater PKW und auch nicht das Potenzial anderer Länder eingerechnet.
Alles ist angerichtet - und jetzt kann es nur noch bergauf gehen.
Die Halbjahreszahlen bezeugen einen Umsatzeinbruch von ca. 40% gegenüber dem Vorjahr. Das allein ist dramatisch. Darüber hinaus ist Baumot nicht in der Lage aus seinem operativen Geschäft (EBITDA) einen Gewinn zu erwirtschaften. Dort steht ein herber Verlust von 2,6 Mio . Hier geht es nicht um Investitionen. Es geht nur darum das man nicht in der Lage ist aus dem laufenden Geschäft Gewinne zu erwirtschaften. Da stimmt etwas ganz grundlegend im Geschäftsmodell nicht.
Zum Roll-out: Wenn eine Firma so lange Verlust macht, dann steht sie bei allen Lieferanten auf Vorkasse. Um den Roll-Out zu finanzieren werden sie also noch mal eine Menge Geld benötigen und wo soll diese Menge Geld wohl herkommen? Zumindest nicht aus dem operativen Geschäft.
Baumot hat in seit März insgesamt 3 mal eine Kapitalerhöhung platziert, es wird noch eine kommen müssen - hoffentlich! Warum ? Ich zitiere:
"Selbst der Abschlussprüfer weist darauf hin, dass die Gesellschaft nach eigenen Aussagen wegen drohender Illiquidität in ihrem Fortbestand gefährdet wäre, wenn es nicht gelänge, wie geplant positive Cashflows zu generieren, und wenn keine geeignete Finanzierungsform zur Verfügung stünde. "
Was ist dahin zu tun? Abwarten ? Oder sind das jetzt echte Kaufkurse, weil´s nie mehr billiger wird ?
"Allein das Umsatzpotential für über 5.000 Busse in BRD und UK und die 20.000 kommunalen Fahrzeuge beläuft sich auf ca. 200 MIO € (die Baumot natürlich nicht allein bekommt). "
Der Markt für Busse Nachrüstung in BRD ist alleine schon bei ca. 200 Millionen
"107 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bereit, um die Diesel-Busse nachzurüsten. Die Förderrichtlinie tritt am Donnerstag, 29. März 2018 in Kraft und gehört zum "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020".
Bei Fördersätze von 40-60% ...diese Fördersätze wurden nun auf 80 % erhöht !
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/...er-dieselbusse-nachruestung.html
Kommunale Fahrzeuge Markt :
-•Die Kosten für eine Hardwarenachrüstung betragen 15 bis 20.000 Euro pro Fahrzeug. Davon sollen 40 bis 60 Prozent förderfähig sein.
-•Für eine Hardwarenachrüstung kommen deutschlandweit mindestens 20.000 Fahrzeuge in Betracht
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/...kommunalfahrzeuge.html
Also "Mindestens" 20.000 Fahrzeuge mal 17.500 Euro = 350 Millionen Euro
Quelle: Redaktion dts | 01.11.2018 | 10:21
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die von der Bundesregierung vorbereitete Gesetzesänderung zu Stickoxid-Grenzwerten würde nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Fahrverbote in dutzenden deutschen Kommunen verhindern: "Die geplante Regelung betrifft über 50 Städte, in denen dann zumindest zeitnah keine Fahrverbote drohen und somit das wirtschaftliche Leben in den Kommunen nicht gefährdet ist", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Landsberg stellte sich hinter das Vorhaben: "Es ist richtig, dass der Gesetzgeber durch eine Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes klarstellt, dass Fahrverbote bei geringfügigen Überschreitungen regelmäßig unverhältnismäßig sind", sagte er. Den neuen Entwurf des Bundesumweltministeriums für Änderungen am Bundesimmissionsschutzgesetz bezeichnete er als "gerechtfertigt".
Demnach sollen Fahrverbote nur möglich sein, wenn die Stickoxid-Werte im Jahresmittel 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschreiten, statt wie bisher 40 Mikrogramm. Der Entwurf soll kommenden Mittwoch das Bundeskabinett passieren. Der Hauptgeschäftsführer forderte die Hersteller auf, den Einbau moderner Abgasreinigung auf eigene Kosten anzubieten: Die Diskussion über Fahrverbote sei umso schneller vom Tisch, "je früher sich die Industrie zu Ihrer Pflicht bekennt, Hardware-Nachrüstungen - wo sie möglich sind - auf den Weg zu bringen und zu finanzieren", sagte Landesberg der Zeitung.