US Daten
Nicht zu vernachlässigen ist doch wohl in erster Linie die psychologische Wirkung in der Wirtschaft der Ankündigung die Zinsen werden nicht mehr erhöht bzw. wie zuletzt sogar die Äußerung die Zinsen müssten bald wieder gesenkt werden um nicht in eine Rezession abzugleiten.
Die Zinsen wurden erhöht um ein zu starkes Wachstum zu verhindern!
Also wurden doch durch die zuletzt kolportierte Zinspolitik in erster Linie, mit der Aussicht auf niedrigere Finanzierungskosten, einige Investitionen in der Wirtschaft zurückgestellt.
Mögliche Szenarien der Zinsfantasien:
Szenario 1: Die Zinsen werden langfristig erhöht werden.
Ergebnis: Der Investitionsstau wird sich auflösen
Szenario 2: Die Zinsen werden gesenkt werden
Ergebnis: Der Investitionsstau wird sich auflösen
Durch beide Szenarien dürften die Gewinne der Unternehmen weiter Ansteigen.
auch hier sind Aktien immer noch günstiger als Anleihen:
USA(DOW Jones Ind.)= 0,7
USA ( S&P 500)= 0,62
Dax 0,53
377 - das ist der Ed-Yardini-Unsinn (Fed-Modell aus dem Jahre 1997), eine zweifelhafte Methode zur Rechtfertigung überhöhter Indexstände. Sie liefert auch jetzt wieder das gewünschte Ergebnis, dass die "Index ja in Wirklichkeit billig sind". Vielleicht sind ja in Anbetracht aufkeimender Inflation auch nur die Bond-Renditen zu niedrig?
Bush selbst hat ja gewarnt das während der Wahlen und zum Ende des Ramadan verstärkt mit Kämpfen und Unruhrn zu rechnen ist.
24.10.2006 - 14:19
Die US-Filialumsätze sind in der Woche zum 21. Oktober gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,9 Prozent gestiegen. Dies meldete heute das International Council of Shopping Centers (ICSC). Gegenüber der Vorwoche ist jedoch ein Rückgang von 1,1 Prozent zu registrieren.
Laut ICSC-Chefökonom Mike Niemira rechnet die Branche für Oktober weiterhin mit einem Jahreserlöszuwachs von rund 3 Prozent. Die Monatsperformance der Einzelhändler werde voraussichtlich mit einer Reihe von Abweichungen verbunden sein.
aktuell:
Der State Street Investor Confidence Index notiert bei 82,5 nach zuletzt 80,7 (revidiert von 80,8).
aktuell:
Die Zahl der Hausverkäufe ist um 1,9 % auf 6,18 Mio. gesunken nach zuvor 6,30 Mio.
aktuell:
Die Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 3,3 Mio. Barrel gesunken, nach zuvor +5,1 Mio. Barrel.
Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich im Wochenvergleich um 2,8 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt Minus 5,2 Mio. Barrel.
Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche um 1,4 Mio. Barrel geschrumpft, nach zuvor -4,5 Mio. Barrel.
aktuell:
Der Offenmarktausschuss der Fed belässt die Zinsen unverändert bei 5,25 %. Damit war bereits im Vorfeld der Sitzung gerechnet worden.
Volkswirte hatten im Vorfeld ebenfalls keine Erhöhung erwartet. In besonderem Maße ziehen Hinweise auf die zukünftige Zinspolitik das Interesse der Anleger auf sich. Speziell die weitere Entwicklung auf dem Immobilienmarkt, sowie im Automobilsektor findet derzeit seitens der Fed Beachtung, aber auch die Energiepreise werden weiter beobachtet. So werde derzeit noch abgewartet, ob sich die Situation in den genannten Bereichen weiter verschlechtert, oder ob sich die Wirtschaft auch hier erholen kann. Insgesamt hält die Fed den Inflationsdruck für begrenzt, da das Wirtschaftswachstum moderat steige. (25.10.2006/ac/n/m)
Den übrigen Text des Kommentars beließ die Notenbank unverändert. Der Inflationsdruck scheine sich im Zeitverlauf zurückzubilden, heißt es. Sinkende Energiepreise, zurückhaltende Inflationserwartungen und die Wirkungen der bisherigen Zinserhöhungen dämpften den Inflationsdruck.
Nichtsdestoweniger blieben einige Inflationsrisiken bestehen, heißt es in der Mitteilung. Das Ausmaß und der Zeitpunkt einer möglicherweise erneuten nötigen Zinserhöhung hänge von der künftigen Inflations- und Wachstumsentwicklung ab.
Nicht alle elf Mitglieder des geldpolitischen Ausschuss der US-Notenbank stimmten für unveränderte Zinsen. Jeffrey M. Lacker stimmte für eine Leitzinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte./js/fn
aktuell:
Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind um 7,8 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 2,3 bis 4,5 %.
aktuell:
Die Zahl der Erstanträge ist auf 308.000 gestiegen. Erwartet wurden 308.000 bis 310.000 neue Anträge nach zuvor 300.000 (revidiert von 299.000).
26.10.2006 - 16:11
Der Durchschnittspreis für ein neues Eigenheim in den USA fiel in den vergangenen 12 Monaten bis Ende September um 9,7%. Das ist der höchste Preisverfall seit fast 36 Jahren.
Die Verkäufe von neuen Eigenheimen stiegen unerwartet auf 5,3% im September auf eine saisonal bereinigte und annualisierte Rate von 1,075 Millionen. Volkswirte hatten einen Absatz von 1,05 Millionen erwartet.
Die Anzahl der Verkäufe für neue Eigenheime ist damit im Jahresverlauf 14,2% niedriger ausgefallen. Der Bestand an unverkauften Häusern fiel um 1,9% auf 557.000. Die Bestände insgesamt liegen damit 14,4% höher im Jahresvergleich.
aktuell:
Der Help Wanted Index notiert überraschend bei 30. Der Vormonatsstand wurde von 31 auf 30 nach unten revidiert. Ein Jahr zuvor hatte der Index noch bei 37 notiert.
26.10.2006 - 16:45
Die US Energiebehörde gab die Daten für die Bestände von Natural Gas bekannt: Die Bestände stiegen um 19 Milliarden ct. Analysten nach Global Insight hatten einen Zuwachs von 35 Milliarden ct erwartet.
Die gesamten Bestände belaufen sich damit auf 3,461 Billionen ct und damit 333 Milliarden über dem Stand im Vorjahr.
Die Futures für Natural Gas stiegen um 12,7 Cents auf 7,82 Dollar nach Bekanntgabe der Daten.