Thyssen, gute Chancen, einige Risiken.
Um dieses Problem zu lösen, hat Winkelmann nun eine Kooperation mit Thyssen-Krupp Steel ins Auge gefasst, um die Schrauben in der Zukunft aus grünem Stahl herstellen zu können. Bei geeignetem Baugrund wären die Schraubfundamente vor allem für einstöckige Modulbauten, also bei geringen Lasten, denkbar, bestätigt ein Bauexperte, der namentlich nicht genannt werden möchte. Doch für größere und mehrstöckige Bauten gebe es derzeit wirtschaftlichere und nachhaltigere Lösungen. In der Bauindustrie sei das Konzept aufgrund des sehr speziellen Anwendungsspektrums bislang eher in Nischen vertreten.
Das Konzept überzeugt allerdings für den Wiederaufbau in den von russischen Angriffen zerstörten Teilen der Ukraine: Im Januar gingen bei dem Unternehmen entsprechende Anfragen ein – das Schraubkonzept eigne sich gut für den Wiederaufbau vor Ort, hieß es. „Wir sind mit Politikern, Kommunen und Bauunternehmern im Gespräch“, bestätigt Jakob. Dabei geht es aktuell vor allem um die Städte Kiew und Lwiw.
„Beim Wiederaufbau der Ukraine wird serielles Bauen und Modulbau eine große Rolle spielen,“ schätzt der Unternehmer. Vor allem hier seien die Schraubpfahl-Fundamente gut geeignet – und durch den schnellen Prozess zeitsparend. Im September ist das Unternehmen auf einen Kongress zum Wiederaufbau der Ukraine vor Ort eingeladen und wird dort das Konzept präsentieren.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...eren-sollen/29334548.html
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Nur zusammen schaffen wir das!
Montag, 21.08.2023 12:18
Quelle: reuters.com
Düsseldorf, 21. Aug (Reuters) - Die Stahlindustrie in Deutschland mit Playern wie Thyssenkrupp und Salzgitter hält sich mit der Produktion weiter zurück.
Die Rohstahlproduktion sei im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent auf knapp drei Millionen Tonnen gesunken, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mit. Von Januar bis Ende Juli betrage das Minus 4,6 Prozent. Die Elektrostahlwerke, die weniger klimaschädlich als die klassischen Hochöfen seien, aber viel Strom verbrauchten, hätten ihren Ausstoß im Juli um 17,3 Prozent verringert. Die hohen Strompreise machen den Herstellern ebenso zu schaffen wie die schwache Industrie- und Baukonjunktur.
https://zbr.com.mx/noticias/...reline-coal-fired-blast-furnace/33257/
https://www.merkur.de/deutschland/...und-effizienter-zr-92476006.html
Zitat:
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Der reine Bau ohne Planung und Erprobung eines U-Boots der modernsten Klasse dauert nach Burkhards Angaben etwa dreieinhalb bis vier Jahre. In der neuen Halle soll der Zeitvorteil mehr als 20 Prozent betragen. Das auf 1250 Betonpfählen gegründete Gebäude sei problemlos in der geplanten Zeit und etwas unterhalb des geplanten Budgets gebaut worden. Es ist Teil einer Modernisierung der Werft im Umfang von rund 250 Millionen Euro. dpa
Dienstag, 22.08.2023 20:43
Quelle: reuters.com
- von Vera Eckert Lehrte, 22. Aug (Reuters) - Der Stahlkonzern Salzgitter hat sich angesichts der hohen Kosten für die Umstellung auf eine grüne Produktion für einen zeitlich befristeten Industriestrompreis ausgesprochen. "Im jetzigen Preisumfeld kann die Industrie eine solche Transformation schwerlich gestalten", sagte Vorstandschef Gunnar Groebler am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.
Deshalb sei ein zeitlich befristeter Brückenstrompreis notwendig. Dadurch solle der Industrie ermöglichen werden, sich zu transformieren und Investitionsentscheidungen zu treffen.
"Denn sonst wird die Industrie sie nicht treffen. Sie könnte abwandern."
zuächst würde mich Eure fundierte und sachliche Meinung zu den Auswirkungen eines Industriestrompreises von z. B. 6 Cent pro kW/h für TK interessieren und zur Wahrscheinlichkeit, ob sich der Kinderbuchautorende und der scholzende Kanzler dabei gegen die GrünInnen und RotInnen durchsetzen können.
Naja, vielleicht wird auch dieses Mal von den Gedönsministerinnen zunächst eine andere soziale Wohltat verlangt, bevor unsere Industrie mit den unzähligen Arbeitsplätzen vor dem Exodus bewahrt werden.
Danke