Steinhoff Informationsforum
Gläubiger gehen Fremdkapital dem Unternehmen, während Anleger Eigenkapital zusteuern.
Das hat nichts mit Kläger/ Nichtkläger zu tun, sondern mit Aktiengesetzen.
Bei einer Insolvenz bekommt der Aktionär nur den Rest, wenn alle Gläubiger-Vereinbarungen erfüllt, alle Rechnungen bezahlt und alle ausstehenden Gehälter gezahlt sind.
Das bedeutet Totalverlust für die Aktionäre.
Was will ich? Eine anständige Abfindung für meine fünfjährige Leidenszeit mit einem mindestens zweistelligen Centbetrag.
Alles andere ist mir bei Steinhoff mittlerweile egal, das Management kann machen was es will. Die haben das gesamte Vertrauen verspielt, daher möchte ich eigentlich kein Steini-Aktionär mehr sein.
Vernünftige Abfindung zahlen und dann war es das für mich.
Mit einem Totalverlust via. eleganter Enteignung kann ich mich nicht anfreunden.
Die Aktionäre werden doch wohl hoffentlich nicht jene sein, die die Kröte zu schlucken haben. Alle anderen haben auch anständige Abfindungen erhalten.
Und zumindest die Abfindung, in welcher Höhe die auch immer sein wird, erhoffe ich mir durch den Einsatz von der SdK. Ohne SdK hätte das Management die Besitzer der firma, also uns Aktionäre, über die Klinge springen lassen. Und sie versuchen es ja immer noch, in knapp einer Woche ist die HV angesetzt und es sind immer noch die Punkte 8 und 9 auf der Agenda.
Dann kann man auch gerichtlich gegen Gläubiger und Management vorgehen, was ihnen gar nicht schmecken dürfte und woraufhin eher ein Vergleich angestrebt werden sollte. Sonst wird es dreckig. Denn wenn tatsächliche Werte bekannt sind kann es im WHOA Verfahren genau umgekehrt kommen, als wie es im Vorschlag vom 15.12. beschrieben wurde. Nämlich kann es dann sein dass Gläubiger gezwungen werden auf
A: einen Teilverzicht der Schuld
B: auf eine Verlängerung der Laufzeit ohne eine Gegenleistung
C: auf einen von SdK ausgearbeiteten Vorschlag des Beitrags zur Sanierung
im Idealfall sogar alle 3 Optionen zusammen. Sagen wir Verzicht auf 25% Schulden, weitere 25% als Debt to Equity Swap, Restliche 50% Verlängerung um 3 Jahre, dann auch von mir aus zu aktuellem Prozentsatz (10%). Und das Unternehmenskonstrukt bleibt wie es ist.
Bevor es aber überhaupt zu einer möglichen Entwicklung in diese Richtung kommt, wären die Gläubiger schön dumm, wenn sie die Aktionäre nicht mit einer Abfindung abspeisen würden und ihren Plan durchziehen würden dann ohne dem Gegenwind von der SdK und den Aktionären und den eventuellen Prüfungen und Klagen und so weiter. Denn diese Entwicklung würde die Gläubigervorteile stark einschränken und in Frage stellen. Jeder Fall ist eben anders, es muss nicht grundsätzlich immer so sein dass Gläubiger immer bevorzugt behandelt werden.
Moderation
Zeitpunkt: 13.03.23 11:43
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Kommentar: Provokation
Zeitpunkt: 13.03.23 11:43
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Kommentar: Provokation
dann hätten wir doch ein Sahnestückchen, zwar mit kurzen bitterem Beigeschmack betreff Vergangenheit,
aber die Töchter haben doch eine glänzende Zukunft vor sich, und mit einer Dividende, lässt es sich, sicher sehr gut leben!
MartinSP - gibts was neues von Ihrer Front?
Von SDK kommt auch nichts - laufen bereits Verhandlungen? Spannend
insbesondere Interessiert mich auch , wo
Martin SP abgeblieben ist!!!!!!!! Oder hat er seine Millionen Aktien an die Gläubiger verkauft? oder gar glatt gestellt, schon komisch
gefühlt hat er uns vor Wochen , alle zwei Minuten
aufgefordert, der SDK beizutreten. Alles nur meine Meinung.
Sorry verstehe Euch nicht!
SIR
Aber anstatt sich einfach mit dem Management und den Gläubigern allein zu einigen und dann gegen die Interessen der restlichen Aktionäre zu voten, kämpfen sie gemeinsam mit den "Kleinen" für ihre Rechte, und würden auch eher einen Totalverlust in Kauf nehmen anstatt sich selbst zu retten.
Dieses selbstlose Verhalten lässt mich wieder an das Gute im Menschen glauben.
jetzt mal abwarten!
In unserem Fall wird das anders sein!
Wenn kein Fehlverhalten vorliegt und der Wert der Beteiligungen korrekt sind, dann sieht es schlecht aus!
Aber, wollen die Gläubiger wirklich die Insolvenz? Im Leben nicht, daher müssen alle gegen 7,8,9 Stimmen, dann müssen Sie selber sich das Grab schaufeln und die Börsennews drehen gerade ins Minus.
Das wäre schlecht bei einer Verwertung.
"Aber, wollen die Gläubiger wirklich die Insolvenz?"
Eine Mehrheit wollte laut Steinhoff die Insolvenz, ja. Sie mussten mit dem 80/20 Angebot überzeugt werden darauf zu verzichten.
02.03.23 07:15 @ https://www.ariva.de/forum/...ionsforum-577450?page=3037#jumppos75944
03.03.23 17:15 @ https://www.ariva.de/forum/...ionsforum-577450?page=3053#jumppos76343
Heute ein weiterer: FTSE/JSE All Share Minimum Variance Index (J703) @ https://www.sharenet.co.za/v3/...=20230313071500&seq=4&scode=
Es spielt keine Rolle, ob man dem Management Fehlverhalten nachweisen kann.
Erst muss das Fremdkapital bedient werden. Der Aktionär bekommt prinzipienbedingt immer erst als letzter Zugriff auf Unternehmensvermögen.
Bei einem Nachweis von Fehlverhalten gegenüber dem Management, muss man dieses auch mit mindestens grober Fahrlässigkeit oder besser Vorsatz beweisen.
Erst dann hätte man die Möglichkeit Einzelpersonen zu verklagen. Das hat aber nichts mit den Unternehmenswerten zu tun.
Dort geht man als Aktionär mit Totalverlust raus, sofern die nicht durch ein 10. Weltwunder (die anderen zusätzlichen Weltwunder braucht man ebenfalls!) irgendwo ein Schatz vergraben ist, den man nicht bilanzierte.
Ich halte das für nahezu ausgeschlossen bei 4 Millarden Goodwill.
https://www.businesslive.co.za/sens/445501/
Übermorgen um 11 Uhr ist Deadline, nicht vorher ! Auch Stimmen, die um 10:59 Uhr übertragen werden, helfen uns. Oft genug werden Rennen auf den letzten Metern entschieden, also los wer noch nicht dabei ist !
Was ab Mittwoch 11 Uhr bis zur HV hier geschrieben wird, werde ich nicht lesen. Außer es kommen noch von der SdK oder per EQS neue Karten auf den Tisch. Ansonsten dürfen sich die Trolle meinetwegen miteinander vergnügen lol
1/3 der Vermögenswerte von Steinhoff ist Goodwill.
Das ist praktisch heiße Luft die bilanziert wurde. Darunter versteht man mehr oder weniger die Differenz aus einem möglichen Verkaufswert am Markt zu dem tatsächlichen Kaufpreis.
Das Problem ist aber, dass alles an der Börse ordentlich nach unten rutschte und man prinzipienbedingt bei einer Insolvenz deutlich weniger am Markt realisieren kann.
Die 4 Millarden Goodwill werden deutlich nach unten korrigiert werden müssen.
Ich glaube, dass nicht einmal die Hälfte realistisch ist!
Moderation
Zeitpunkt: 13.03.23 11:59
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Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
Zeitpunkt: 13.03.23 11:59
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Moderation
Zeitpunkt: 13.03.23 11:57
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Zeitpunkt: 13.03.23 11:57
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