IVU - sachlich und konstruktiv


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Neuester Beitrag: 12.05.21 13:38
Eröffnet am: 08.01.15 20:16 von: AngelaF. Anzahl Beiträge: 9.124
Neuester Beitrag: 12.05.21 13:38 von: Goethe21 Leser gesamt: 2.010.868
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433 Postings, 288 Tage moneymakerzzzVM-Steuer

 
  
    #7951
1
10.04.21 00:09
früher hatten wir halt aber auch deutlich höhere Freibeträge UND 1 jahr bei aktien steuerfrei etc. wenn wir dahin zurückgehen hab ich kein Problem mit VM-Steuer ;)  

104 Postings, 7515 Tage cadHier wird es treffend beschrieben

 
  
    #7952
1
10.04.21 09:51

201 Postings, 5597 Tage Boarder66Die FDP macht es besser

 
  
    #7953
12
11.04.21 18:31
Teil des Wahlprogramms:
Um die Geldanlage in Aktien zu fördern, will die FDP die sogenannte Spekulationsfrist wieder einführen. Wer Wertpapiere länger als drei Jahre hält, soll anschließend keine Abgeltungssteuer auf etwaige Gewinne beim Verkauf zahlen müssen. Zudem soll der Sparerfreibetrag angehoben werden.

Gruß
Boarder  

122 Postings, 4051 Tage piri?

 
  
    #7954
4
12.04.21 10:21
gibts auch noch was über IVU?

Oder soll hier vielleicht zunächst noch jemand etwas über die Steuergerechtigkeitsideen der AFD ausführen?

Im übrigen zahle ich gerne Steuern; in der Regel sind dem Gewinne vorausgegangen. Sehr sympathisch auch finde ich den Ansatz von Threadgründer Angela, einen Teil der Gewinne freiwillig in die "richtigen" Kanäle weiterzuleiten.
Ich finde es nämlich wichtig, dass es funktionierende Krankenhäuser, Schulen,Feuerwehren gibt. Auch Investitionen für den Klimaschutz finde ich richtig und daher auch eine Förderung des ÖPNV, auch deshalb finde ich die Produkte der IVU gut und bin hier gerne Aktionär.  

3871 Postings, 1367 Tage CoshaWenn Ideologen & Aktivisten

 
  
    #7955
18
12.04.21 10:55
mit guten Absichten, aber wenig Fachkenntnis in Positionen gelangen, in denen sie über das Schicksal der Bevölkerung entscheiden können, dann geht das selten gut aus.
Was die Grünen vorgelegt haben atmet eher den Geist von Staatsglaube, Bürokratie und Dirigismus, ihr Programm strahlt ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber  Marktwirtschaft, Unternehmertum und privater Initiative aus.

Die Vorschläge zur Abgeltungssteuer sind nur ein Detail, aber schon Olaf Scholz ist fachlich eine Pfeife sondergleichen und ein Bündnis, bestehend aus hm und den Grünen macht einfach nur Angst.

Es ist auch eine Mär, das Systeme effizient und gut funktionieren, wenn man nur ordentlich viel Gelder hineinpumpt. Corona bringt das auch gerade schonungslos ans Tageslicht.
Wem sein persönlicher Steuersatz und seine Abgabequote zu niedrig erscheint, sollte freiwillig mehr zahlen dürfen, gar kein Disput.
Wer meint, das der Steueraufwand hierzulande in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag für die Bürger steht, der darf den ständigen Forderungen nach noch höheren Steuern hoffentlich noch widersprechen, ohne gleich mit den Nazis der AfD in einem Atemzug genannt zu werden.

Grün ist nur dann gut für unsere Gesellschaft, die Zukunft und auch uns IVU Aktionäre, wenn grüne Politik im Zeichen von Sachverstand und Pragmatismus stehen, Ökologie mit Ökonomie im Einklang steht und eine liberale Wirtschaftsordnung gestärkt wird.  

1886 Postings, 3883 Tage sonnenschein2010bald mal wieder

 
  
    #7956
1
12.04.21 11:25
Kaufkurse in Sicht bei IVU.  

122 Postings, 4051 Tage piri@ Cosha

 
  
    #7957
12.04.21 13:06
"Wer meint, das der Steueraufwand hierzulande in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag für die Bürger steht, der darf den ständigen Forderungen nach noch höheren Steuern hoffentlich noch widersprechen, ohne gleich mit den Nazis der AfD in einem Atemzug genannt zu werden."

Es gibt viele Themen, die eine Diskussion wert sind; an anderer Stelle. Es ging mir einfach darum, die Diskussion zu IVU zurückzuführen und es war nicht meine Absicht dich oder sonst jemand mit der AFD in Verbindung zu bringen. Falls ich mich damit mißverständlich ausgedrückt habe, bitte ich hiermit gern um Entschuldigung.    

3854 Postings, 4145 Tage Juliette@ Cosha

 
  
    #7958
4
12.04.21 13:16
Es ist ebenfalls eine Mär, zu glauben, die Grünen bestehen nur aus Ideolgen und Aktivisten. Die Zeiten sind längst vorbei. Die Grünen sind so konservativ wie noch nie. In etlichen Landesregierungen handeln/handelten sie pragmatisch und sind kompromissbereit, fernab von ideologischer Engstirnigkeit.

 

102236 Postings, 7730 Tage Katjuschaach Cosha

 
  
    #7959
10
12.04.21 13:18
So einen populistischen Spruch, wonach ja jeder freiwillig mehr Steuern zahlen kann, hätte ich von dir ja nicht erwartet. Das ist ja fast das gleiche „Niveau“ wie die Typen, die meinen, wer mehr Familiennahzug bei Flüchtlingen will, soll doch selbst Flüchtlinge zuhause aufnehmen.
Nein, es gibt schlicht staatliche Aufgaben, die der Staat zu erledigen hat, und wofür keine Privatpersonen zuständig sind, die sie aber in dieser halbwegs gerechten Sozialen Marktwirtschaft eigentlich mitfinanzieren sollten.

Fakt ist, wir hatten in den frühen 90er Jahren noch einen Umsatzsteuer auf Aktieninvestments. Im Grunde das was man heute Finanztransaktionssteuer nennen würde. Fakt ist, bis 2008 wurden Finanzgewinne nach dem persönlichen Steuersatz versteuert, was bei vermögenden bzw. gut verdienenden Leuten deutlich mehr als 25% waren.Fakt ist, in den 90ern gab es auch noch eine Vermögenssteuer und unter Kohl auch höhere Spitzensteuersätze.
Fakt ist, in den frühen 90ern gab es weitaus mehr Staat bevor die große Privatisierungswelle in diversen Bereichen (Wohnen, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheit etc) einsetzte. Ich habe nicht unbedingt den Eindruck als geht es Konzernen seither um langfristige Investitionen in Infrastruktur. Oft geht es denen um kurz/mittelfristige Gewinnmaximierung. Wo kommt eigentlich die Mär her, der Markt würde schon alles richten? Beim Privatisieren und Gewinn optimieren schreien immer alle Hurra, aber wenn dann die Infrastruktur am Boden liegt, nicht mehr genug Geld für Schulen, Sportplätze etc vorhanden ist, schreien zwar alle nach dem Staat, aber mehr Steuern will niemand zahlen.
Ich frag mich immer, wieso heutzutage immer so getan wird, als wäre es fast schon Kommunismus, nur weil man auch nur ansatzweise , nur ein klein bisschen in die alte Zeit der Sozialien Marktwirtschaft zurückwill und für etwas mehr Steuergerechtigkeit sorgen möchte. Da kommen dann Leute echt mit so (sorry!) niveaulosen Aussagen, man könne ja gerne freiwillig mehr zahlen. Nein, es sollen eben auch die zahlen, die denken sie müssten im Schlaraffenland des zunehmenden Finanzmarktkapitalismus immer reicher mit Finanzanlagen werden (manche denken gar ans Auswandern, nur weil sie statt 25% vielleicht 28% Steuern auf ihre Finanzgewinne zahlen sollen), während der kleine Arbeiter und Selbstständige kaum in der Lage ist monatlich 30-40 € zurückzulegen. Da ist nix mit der Möglichkeit privat vorzusorgen. Dafür sollte die Parteien mal sorgen, die meines Wissens seit 16 Jahren an der Macht sind. Haben Die Grünen dafür gesorgt, dass wir technologisch im weltweiten Vergleich hinterherhinken? Haben die Grünen dafür gesorgt, dass die Staaten immer mehr Schulden machen, aber die Privathaushalte immer reicher werden, aber es kaum in langfristige Investitionen in die Wirtschaft fließt? Wieso haben wir denn seit 30-40 Jahren weltweit immer höhere Staatsdefizite und immer reichere Privathaushalte? Die Regierungen haben sich schlicht von der Finanzlobby jahrelang auf der Nase rumtanzen lassen, solange bis sie nicht mehr zurückkonnten und nun ständig Banken und ganze Märkte retten müssen.

Ich würde dir hinsichtlich Olaf Scholz sogar zustimmen. Auch ich will keine Steuerpolitik (explizit auch hinsichtlich Finanztransaktionssteuer), wie er sie vorgeschlagen hat. Aber so viel schlechter kann man es gar nicht machen, wie Politiker und Notenbanken in den letzten 15-20 Jahren, im Grunde schon die 20 Jahre davor. Es ist systemisch was im Argen, und das ist sicher kein Kommunismus, wie Krall und Co ständig propagieren und in Foren seit ein paar Jahren übernommen wird. Wir haben nicht zu viel Staat. Das ist ein totales Märchen. Der Staat muss nur effektiver mit dem Geld umgehen, aber verschwendetes Geld bei einzelnen Projekten ist das kleinste Problem. Die großen Fehler geschehen auf ganz anderer Ebene.

Sorry, ich finde den Egoismus , der in weiten Teilen unserer Gesellschaft vorherrscht, teilweise auch hier in den Foren sichtbar, nur noch ekelerregend. Und das heißt nicht, dass ich denke, der Staat solle in die Wirtschaft eingreifen bzw. wäre der bessere Investor. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass er genug Geld haben muss, um seine für ihn typischen Aufgaben in Sachen Infrastruktur, Gesundheit, Energie, Verkehr, Soziales etc nachkommen zu können. Das ist aber kaum noch möglich, weil der Staat ständig Löcher stopfen soll, wenn es am Finanzmarkt mal wieder kracht, egal ob er die sozialen Folgen abfedern muss oder Banken rettet und Geld in die Finanzmärkte pumpt. Und gleichzeitig verdienen wir halbwegs Vermögenden und die ganz Reichen sich an dem System zunehmender Privatisierungen und dem Ersatz von Arbeitseinkommen durch Finanzeinkommen dumm und dämlich. Dass es Leute gibt, die diese Spirale durchbrechen wollen und zumindest zur Sozialen Marktwirtschaft zurückwollen, kann ich sehr gut verstehen. Dass die Leute oft nicht die besten Ideen haben, ist ne andere Geschichte. Da kann man Scholz gerne kritisieren. Damit habe ich kein Problem. Aber wir sollten beispielsweise eine unserer verbliebenen Kompetenzen, wie Umwelttechnologie vielleicht auch mal im weltweiten Wettbewerb nutzen, statt sie immer als Grüne Hysterie auch noch zu bekämpfen. Dümmer geht’s nimmer. Von Sprüchen über freiwillige Steuerzahlungen mal ganz abgesehen. Kannst ja mal ne Umfrage machen, wer aus den Foren hier gerne freiwillig 28% statt 25% Steuern zahlen würde? Die Leute sind dafür schlicht zu egoistisch. Bei Leuten mit wenig Vermögen kann ich das sogar verstehen. Genau für diejenigen wäre ich ja auch für höhere Freibeträge auf Finanztransaktionen als auch Abgeltungssteuer, damit sie private Altersvorsorge betreiben können. Aber wenn ich in den Finanzforen mit Leuten diskutiere, die auswandern wollen, weil sie mehr Steuern zahlen sollen, dann sind das eher reiche Typen, die zumindest von sich behaupten, mindestens hohe sechsstellige Depotvolumen zu haben. Und wenn die mir dann was von angeblichem Sozialismus unter Merkel erzählen oder das Gespenst der ach so linken Grünen an die Wand malen, muss ich entweder laut lachen oder werde richtig wütend.

2892 Postings, 3944 Tage nuujviel

 
  
    #7960
12.04.21 13:40
Mühe zeigt das vorg. Statement. Off topic, dann schließe ich mich an. Die 25% Abgeltungssteuer kommen aus der Finanzkrise. Die Reichen verstehen es immer, ihr Geld vor der Steuer zu verstecken. Also machte man 25%.  Wenn dann alle Staaten zur Veröffentlichung verpflichtet sind, dann könnte man umschwenken auf eine andere Art. Man könnte z.B. auch den Soli abschaffen (für Kapitalerträge) und dafür einen Soli Corona einführen. Da kommt noch etwas auf uns zu. Das Ganze hat auch immer einen individuellen Charakter. Also daeinen gerechten Maßstab zu finden ist schwer.  

102236 Postings, 7730 Tage Katjuschaklar nuuj, und dmait ich nicht falsch verstanden

 
  
    #7961
1
12.04.21 14:09
werde.

Ich bin niemand, der generell für höhere Steuern ist. Ganz im gegenteil. Man kann und muss unsere Probleme durch andere Dinge lösen.

Was mich nur immer vor allem in Finanzforen ärgert, ist dieser Reflex schon bei kleinsten Steuererhöhungen für Reiche (und das sind letztlich viele der Leute hier in Finanzforen, schon allein deshalb weil sie mehr als genug Depotvolumen haben, um im Gegensatz zu vielen Arbeitern und Selbstständigen ohne Vermögen), sofort von Sozialismus und dem linksgrünen espenst zu schwafeln.

Ich bin sehr gerne für Steuererleichterungen, Freibeträge, etc, aber an der richtigen Stelle. Gegen Steuererhöhungen bei der Abgeltungssteuer von 25% auf 28% und eine geringe Finanztransaktionssteuer von 0,1% auf Aktien und 0,2% auf Derivate habe ich nicht das Geringste. Und wie gesagt, natürlich muss man dann über andere Instrumente (Freibeträge, Betriebsrenten, Staatsfonds) dafür sorgen, dass die Leute mit sehr geringem Vermögen auch Altersvorsorge betreiben können. Dann bleiben allerdings immernoch dienjenigen ohne Vermögen und mit wenig Bildung, für die wir eben auch sorgen müssen. Und das kann nur der Staat. Selbst die Deutsche Bank und die Allinaz sagen derzeit, dass es eine Umverteilung von Arbeitseinkommen zu Finanzeinkommen gibt. Die Frage ist, was man daraus schließt. Einerseits heißt das, wir müssen Kloeinsparer besser einbinden. Andererseits heißt das, der dadurch entstehende Reichtum ganz oben muss letztlich füpr diejenigen vom Staat abgeschöpft werden, die keine Altersvorsorge mangels Vermögen und Bildung betreiben können.  

812 Postings, 2226 Tage BerlinTrader96Mit 28%

 
  
    #7962
12.04.21 14:09
hätte ich kein Problem. Aber wo steht das denn? Die Grünen etc. wollen doch, dass alle Kapitaleinkünfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Also dann eher im Bereich 40% bis 50%. Oder?  

102236 Postings, 7730 Tage Katjuschaja, laut Programm wollen die Grünen zurück

 
  
    #7963
1
12.04.21 14:20
zum Einkommensmodell.

Es gibt aber auch andere Modelle, die eher von einer Erhöhung der Abgeltungssteuer sprechen, in verschiedenen Parteien. Grundsätzlich ist die AgSt ja auch einfacher zu handhaben, wobei das Einkommensmodell ja sogar den Vorteil hat, dass man mit dem Geld meist noch 1-2 Jahre arbeiten kann. Scansoft hatte es kürzlich hier schon angesprochen. Wobei das rollierend dann letztlich auch egal ist. Am Ende zahlt man die Steuer trotzdem genauso.

Ich weiß jedenfalls noch, dass ich 2009 Luftsprünge gemacht habe, weil ich als Anleger nur noch 25% Steuer zahlen musste. Habe dann aber serh schnell die Ungerechtigkeit bemerkt, da in meinem persönlichen Umfeld viele meiner Freunde und Verwandten hart arbeiten, aber dan nach ihrem Einkommenssteuersatz und gegebenenfalls Gewerbesteuer höher bestuert werden. Da sollte man sich entegegen kommen und kann sich ja vielleicht irgendwo in der Mitte treffen und vor allem ärmere Schichten und Selbstständige steuerlich entlasten und dafür Vermögende und Gutverdiener vor allem aus Finanzanlagen belasten. Ich persönlich würde dabei viel verlieren, aber sehe neben der Steuergerechtigkeit gegenüber der arbeitenden Bevölkerung auch die Aufgaben des Staates, die zu finanzieren sind.  

14497 Postings, 5741 Tage ScansoftIch finde ein neues Steuerkonzept

 
  
    #7964
9
12.04.21 14:28
müsste Spekulanten härter besteuern und Investoren entsprechend privilgieren. Meintwegen kann man auch Steuererleichterungen nach über 3 Jahren Haltezeit festlegen, aber der langfristige Vermögensaufbau muss gerade in Hinblick auf die Demographie deutlich entlastet werden, dann kann man die Abgeltungssteuer von mir aus auch verdoppeln. Würde für nachhaltige Anlagemodelle sehr gute Anreize schaffen.

102236 Postings, 7730 Tage Katjuschaja, eine Steuerfrist fände ich auch schön, wobei

 
  
    #7965
12.04.21 14:39
man sicherlich nicht wie vor 2009 dann nicht komplett steuerfrei bleiben dürfte. Aber die Idee, wer mindestens drei Jahre an seinem Investment festhält, muss nur pauschal 20% Steuer zahlen, das hätte einen gewissen Charme, auch für Leute wie F.Merz, die ja eine Art Sparmodell auf Aktien etc. für alle Bürger wollen. Da hat er zwar nicht bedacht, dass es sich 30% der Bevölkerung trotzdem nicht werden leisten können, aber generell ist die Idee ja nicht blöd.
Muss halt darum gehen, Investoren zu fördern, aber ab einem gewissen Volumen dann auch wieder steuerlich zu belasten, um die Aufgaben des Staates mitzufinanzieren.  

3854 Postings, 4145 Tage Juliette@BerlinTrader96

 
  
    #7966
2
12.04.21 14:59

50% zahlt keiner. Der persönliche Steuersatz liegt bei Normalverdienern deutlich unter 30% (siehe Grafik):


 
Angehängte Grafik:
screenshot_(83).png (verkleinert auf 26%) vergrößern
screenshot_(83).png

2892 Postings, 3944 Tage nuujIch meine so

 
  
    #7967
2
12.04.21 15:16
ein Staat darf Steuern verlangen. Wie soll er sonst seinen Aufgaben gerecht werden. Da fängt der Schlamassel an. Die Quellen der Steuern sind recht verschieden. Von daher wird es nie eine richtige Entscheidung geben. Ich vergleiche das mal mit der Maslowschen Pyramide. Der Mensch braucht im Grund; Nahrung, Kleidung und Essen. Diese Grundbedürfnisse umgesetzt auf einen Staat wären z.B. Infrastruktur, Verteidigung nach Innen ud Außen, Rechtssicherheit, Schaffung von Arbeitsplätzen im Anblick von Industrie 4.0, Erhaltung der Natur wie z.B. Humusbodenbildung, Versorgung der Armen, ausreichende Mittel fürs Alter usw.  Nicht notwenig sind z.B. u.a. die hohen Diäten in so manchem Parlament, wo so manche nichtstuende Sesselpuper herumsitzen.  Das ist eine unendliche Geschichte. Letztendlich eine Rechenaufgabe. Alles mehr für den Staat bringt meist nur Unsinn. Wird dann so wie Herr Heil, der wohl gerne auf dem Karnevalswagen sitzt und Kamelle verteilt.
Insgesamt ein äußerst schwieriges Terrain. Die Grenze ist da, wo der Staat das eigenständige Leben finanziell unmöglich macht.
Für mich als Keinaktionär wäre es sinnvoll, die Freibeträge zu erhöhen, um eine Ansparung zu fördern. Staatl. Zuschüsse für Beteiligung an Nachhaltigkeitsprojekten, sprich die vermögensb. Leistungen erhöhen.  

14497 Postings, 5741 Tage ScansoftKatjuscha hat schon Recht mit dem

 
  
    #7968
6
12.04.21 15:22
Blick auf das große Ganze. Seit 1990 verlieren die mittleren Arbeitseinkommen an Kaufkraft, während Kapitaleinkommen stattdessen deulich schneller anwachsen, letztere sind aber natürlich sehr ungleich verteilt. Also ich persönlich arbeite Vollzeit als angestellter Akademiker und habe Schwierigkeiten mit dem Gehalt den Lebensstil zu halten, den ich in meinem Lehrerelternhaus gekannt habe. Da hat sich etwas erheblich zum Negativen verschoben. Weil solche Prozesse schleichend passieren merkt man es nicht, dass man immer weniger Kaufkraft besitzt, zumal die Finanzindustrie mit Konsumkreditangeboten eine kurzfristige Brücke schafft, fehlende Kaufkraft durch Kredit zu kompensieren. Diese Entwicklung ist klar negativ und muss korrigiert werden, weil es den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft gefährdet, Radikalität fördert und Schwächeren Aufstiegchancen nimmt.

Ich persönlich bin natürlich nicht betroffen, da ich merkwürdigerweise früh ein Interesse für Kapitalmärkte entwickelt habe und daher von der Privilegierung des Kapitals natürlich mehr profitiere als ich durch die Belastung meines Arbeitseinkommens einbüße.  Da ich aber schon aus Prinzip fast ausschließlich vom Arbeitseinkommen lebe, fällt es auf, dass es irgendwie immer knapper wird.

102236 Postings, 7730 Tage Katjuschaso, jetzt haben wir mit unserem Gefasel den Kurs

 
  
    #7969
12.04.21 15:23
torpediert.

Aber morgen ist ja Dienstag.  

14497 Postings, 5741 Tage ScansoftIVU ist aktuell

 
  
    #7970
1
12.04.21 15:37
wtc (worse than Cegedim) was bei diesem Qualitätsunternehmen eigentlich ein schlechter Scherz ist.

4174 Postings, 4280 Tage Versucher1Natürlich liegt Cosha mit seinem 1. Satz in

 
  
    #7971
12.04.21 17:08
seinem #7955 völlig richtig. Was auch sonst. Ideologen und Aktivisten zeichnen sich dadurch aus, daß sie  vermögen die menschliche Lebens-Realität (lange, bezogen auf ihr eigenes Lebensalter)  und energetisch kräftig zu ignorieren.
Was nicht heissen soll, daß sie selbst im Leben wenig erfolgreich bleiben müssen.
Aber soweit sie ihre Sichtweisen auf größere Menschengruppen ausweiten wollen, geht das idR in den westlichen Demokratien nur auf Kosten der diese Demokratien konstituierenden Grundsätze.
ZB dem der ans Individuum geknüpften Menschenrechte. U.a.  zB dem 'Streben' nach individuellem Glück, natürlich immer im Rahmen der Gesetze.   Usw.
Bspw:
Wenn einer hier seine Steuern zahlen muß, zahlt er sie.  Ob gern, ungern, oder so lala .... er zahlt sie! ... und alle 3 Varianten kommen beim Finanzamt an.  Nach Katjuscha-Sichtweise sind seine gern gezahlten Steuern wertvoller, oder was?! Und werden für richtige/wertvolle Zwecke verwendet (zB gute Schulen, gute Krankenhäuser(sind die in DE idr nicht privat?), gute Verwaltung, gute Justiz, usw. ... wer aktuell damit  zufrieden ist mit  den Leistungen dieser Institutionen, ok; ich finde sie sind überfordert).  Oder gehen seine Steuern etwa an die EU und dann an Erdogan damit der die Flüchtlingsstöme kurz hält ? Keiner weiß es ...  
Was wenn der, der ungern Steuern zahlt, höhere zahlt?
Individuum ... wenn jemand auswandern will kostest das erstmal hier einiges, schätze ich,  er macht hier ne Wohnung/Haus frei, vielleicht nen Arbeitsplatz, usw. ... und im Zielland gibt er ordentlich 'was aus, um sich dort zurecht zu finden, oder ? ... und dort leben ja auch Menschen, die davon !!vielleicht!! etwas haben. Könnt ja sein.  
Und sonst ... wieviele qualifizierte Ärzte/PflegerInnen in DE arbeiten und das weil sie hier bessere Bezahlung/Umstände vorfinden als in ihrer Heimat Polen, Rumänien, Ungarn, Bulgarien, baltische Staaten .... uuuhh ... bin aus Erfahrung froh für deren auswandern.
Und wie ist das in anderen Branchen ...?
Aber sonst ... siehe Satz 1.    
 

931 Postings, 1465 Tage xy0889wäre doch schön wenn man an

 
  
    #7972
1
12.04.21 17:23
GD 200 kaufen könnte ... ;-) ich hab mal was freigemacht und hoff auf 16,xx  

102236 Postings, 7730 Tage KatjuschaVersucher1

 
  
    #7973
12.04.21 17:24
Wer sagt denn das meine Werte deinen oder Coshas widersprechen?

Ich würde mal behaupten, individuelle Freiheit ist für mich das wichtigste überhaupt. Das ist das was ich aus der Geschichte am meisten gelernt habe und was auch am meisten meiner Person charakterlich entspricht.

Nur wieso muss das denn im gegensatz zu einer solidarischen Gemeinschaft stehen, in der Leute mit sehr hohem vermögen auch etwqas an ihrem Geld abgeben? Oder ist für dich Geld gleichbedeutend mit individueller Freiheit und persönlichem Glück?

Bei deinen letzten Absätzen komme ich nicht mehr ganz mit. Ich nehme mal an, du willst darauf hinaus, dass Steuern auch oft falsch verwendet werden. das sehe ich ganz genauso, wobei man da ja unterschiedlicher meinung sein kann, was sinnvoll ist und was nicht bzw. richtig oder falsch. Ich finde generell, dass der Staat überall da einspringen muss, wo es seine ureigenste Aufgabe ist und dort wo eben die individuelle Freiheit (die ich nicht beschneiden will) zu extremen Ungleichgewichten führt, die dann eben steuerlich ausgeglichen werden können. Das beschneidet ja nicht die Freiheit des Einzelnen zu tun und zu lassen, was er für sinnvoll hält. Von mir aus kann derjenige auch auswandern, wenn er meint, er müsse halt als Millionär unbedingt 3% weniger Steuern auf seine Finanzgewinne zahlen. Das recht hat er. Dann halte ich ihn halt für ein Arschloch, aber ich denke damit wird derjenige leben können.

244 Postings, 1767 Tage Porter70Politisieren

 
  
    #7974
12.04.21 17:32
ist leider nicht zielführend. Wir haben völlig unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Gerade bei dem Thema werden völlig sinnfreie Debatten geführt. Wenn man die Foren bei Tagesschau oder Spiegel online liest, könnte man sich schwarz ärgern, nur weil die anderen Foristen nicht die eigene Meinung vertreten. Habe längst aufgehört mich für Politik zu interessieren, da wir ein Volk von Dogmatikern sind. Was jedoch verhindert werden muss, sind Extremisten welcher Couleur auch immer.  

102236 Postings, 7730 Tage Katjuschayepp, der Bereich 16,3-17,1 € und mittendrin die

 
  
    #7975
1
12.04.21 17:34
200 TageLinie interessiert mich auch als Nachkaufzone.

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