Böse FDP...


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Neuester Beitrag: 11.04.12 12:48
Eröffnet am: 30.03.12 09:22 von: lehna Anzahl Beiträge: 196
Neuester Beitrag: 11.04.12 12:48 von: lehna Leser gesamt: 10.179
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19551 Postings, 6812 Tage lehnaBöse FDP...

 
  
    #1
30
30.03.12 09:22
will keine Steuergelder einem Multi nachwerfen.
"Ich bin stinksauer auf die FDP. Auf dem Rücken der Schlecker-Frauen will sie unbedingt Profil schinden" heulte SPD-Generalsekretärin Nahles...
Heey, das Geschäftsmodell Schlecker war gescheitert, künstliche Beatmung mit Steuermillionen hätte wohl nur das Leiden verlängert.
Da  aber in allen Massenmedien auf die Tränendrüse gedrückt wird, wollten Politiker den edlen Spender machen- mit andrer Leute Steuern...
Daaaaanke FDP- ihr seid wieder wählbar...  

25086 Postings, 3300 Tage Lumberjack77lehna so ist es.

 
  
    #2
9
30.03.12 09:25

776 Postings, 3390 Tage TschuckMorrisglaubwürdigkeit!?

 
  
    #3
9
30.03.12 09:28
im prinzip würde ich der fdp da ja tatsächlich auch mal zustimmen - nur wo war die fdp bei den banken!?

fazit: dieser verlogene drecksverein wird sich nie ändern  

19551 Postings, 6812 Tage lehnaAlso ich bin ja ein Schwarzer...

 
  
    #4
9
30.03.12 09:29
aber ich würd jetz FDP wählen.
In allen Massenmedien wird für die künstliche Beatmung eines sterbenden Multis krakehlt und geheult.
Und die kleinste aller Parteien stemmt sich als einzige gegen den Blödsinn. Die Steuergelder kann man wahrlich sinnvoller einsetzen.
Daaanke an Rössler und co...  

19551 Postings, 6812 Tage lehna#3 jaaaa tschuk...

 
  
    #5
7
30.03.12 09:32
alles Drecksvereine-- nur Tschuk ist Gott mit Volldurchblick, hehehehe...  

6456 Postings, 4776 Tage relaxedIn der Sache hat die FDP recht

 
  
    #6
6
30.03.12 09:36
... ich wähle sie trotzdem nicht (mehr) ...  

776 Postings, 3390 Tage TschuckMorrisstatt so ner polemik, lehna

 
  
    #7
1
30.03.12 09:39
beantworte doch lieber die frage! aber wird nix kommen - oder!?  

24273 Postings, 7485 Tage 007BondKlar könnte man die Steuergelder

 
  
    #8
4
30.03.12 09:42
sinnvoller einsetzen - eine Alternative wäre die Rettung Griechenlands! ;-)

Wie viele Milliarden an Steuergeldern hier bereits verballert wurden, weiß inzwischen doch jeder?!  Stimmt - das Geld war ja nicht umbedingt direkt für Griechenland, sondern für die Casino-Banken hier im Ländle ... ich verstehe! Man musste letztendlich ja auch der Sache einen anderen Namen geben, d. h. das Kind beim Namen, also "Griechenland" nennen - die Banken wurden doch vor gar nicht langer Zeit schon einmal "gerettet". Leider hat man es dann aber politisch versäumt, aus den Fehlern der jüngsten Vergangenheit zu lernen und analog hierzu entsprechend neue Regeln und Kontrollinstrumente zu definieren, um "Wiederholungstaten" zu verhindern. Und es kam, wie es kommen musste ....  

5772 Postings, 4872 Tage MoutonDer Familie Schlecker gehts ja gut

 
  
    #9
5
30.03.12 09:43
Das war die Hauptsorge der FDP.  

5772 Postings, 4872 Tage MoutonEs ging auch außerdem

 
  
    #10
4
30.03.12 09:47
zuerst mal um ne Bürgschaft. Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme gewesen? Außerdem sollte den Angestellten mehr Zeit verschafft werden, sich ne neue Stelle zu suchen und nicht um die Auferstehung von Schlecker.  

7135 Postings, 5919 Tage Crossboy@ Mouton: ich würd schätzen...

 
  
    #11
2
30.03.12 09:51
100,00%...  

25086 Postings, 3300 Tage Lumberjack77mouton-ja, aber hättest den beck mal

 
  
    #12
11
30.03.12 09:52
gestern bei illner hören sollen. das wird den menschen anders verkauft-der beck wollte sich alls retter und heilsbringer von 12000 mitarbeitern hinstellen. das war ein geschleime-das war schon ekelhaft  

5772 Postings, 4872 Tage MoutonLumberjack

 
  
    #13
2
30.03.12 10:05
Dass sich hier welche profilieren wollen und Mitgefühl heucheln ist klar. SPD und FDP versuchen hier Vorteile für sich zu schaffen. Da nimmt sich keiner was. Ich denke aber, wenn auf einen Schlag über 10.000 Menschen arbeitslos werden, kann man als Staat Maßnahmen ergreifen. Die Schwarz-Gelb hat im Saarland rund 30 Mios für nen Museumsanbau verschleudert (geplant waren 7 oder 9 Mio.). Wenn man mit 70 Mios so vielen Menschen etwas helfen kann, dann befürworte ich das. Bei Opel z.B. ging es um die künstliche Aufrechterhaltung eines defizitären Unternehmens. Das ist wiederum was anderes.  

1547 Postings, 3745 Tage imagineJa, Ja, Ja die böse FDP,

 
  
    #14
24
30.03.12 10:22
hat es gewagt darauf hinzuweisen das wir ein voll funktionierendes Sozialsystem bereits haben. Sie hat mit der Bundesagentur für Arbeit gesagt das 25 000 Verkäuferinnen gesucht werden. Sie hat es gewagt alle daran zu erinnern das die Spielregeln von der Politik gemacht wurden und das sie gut sind. Das hier der frühkapitalistische Schlecker gescheitert ist lag daran das das Managment Fehlentscheidungen getroffen hat. Es lag daran das die Gewerkschaft und die Schleckermitarbeiter über ihre eigene Firma gehetzt haben bis zum kaufboykott. Unter diesen Umstände war der Untergang von allen einwenig gewollt. Und nun kommen die Schuldzuweisungen und das schäbige geheuchel der Politiker um eine Transfergesellschaft, dabei gibt es in Deutschland ein vollfunktionfähige Organisation die nur allein dafür da die mencshen von einer Arbeit zu einer anderen Arbeit zuvermitteln und die Betroffene erhalten dafür auch noch Transferleistungen. Schlecker und seine Mitarbeiter haben ja jahrlange dafür eingezahlt.Was eine Transfergesellschaft leisten soll, sollten Sozialpläne und Jobcenter allemal leisten können, erst recht in Zeiten, in denen die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt größer ist als das Angebot.  Was sie nicht vermögen, ist es, dem Insolvenzverwalter die Arbeit abzunehmen und die Kosten für einen Investor zu senken. Das Ende mit Schrecken ist deshalb das Gegenteil von politischem Discountertum: nicht billiger, aber besser.

Und die nicht weit entfernte schäbig Profilisierungssucht einer Kraft, Kretschmann und Nils Schidt wird das nur noch von Horst Seehofer und der CSU, die ihrem Koalitionspartner genüsslich in den Rücken fallen übertroffen.

Das Getöse scheint also völlig übertrieben. Und es verschleiert, wer der eigentliche Profiteur einer Transfergesellschaft ist: der potentielle Investor für Schlecker. Gelänge die rechtzeitige Gründung einer oder mehrerer solcher Gesellschaften noch, hätte Schlecker mit einem Schlag 11.000 Mitarbeiter weniger, und zwar ohne Entlassungen. Das Risiko, einer Flut von Kündigungsschutzklagen ausgesetzt zu sein, wäre damit beseitigt. Das würde das Investment kalkulierbarer machen.

Das Interesse des Insolvenzverwalters an einer solchen Lösung ist legitim, rechtfertigt aber nicht das Eingreifen des Staats.

imagine  

50278 Postings, 6073 Tage SAKUNur zum Vergleich...

 
  
    #15
8
30.03.12 10:25

Verlust Soffin:  

Q 1-4 2009: 4.260.000.000

Q 1-4 2010: 4.800.000.000

Q 1-2 2011: 8.000.000.000

 

Warum Banken und nicht Drogeristen? Die 71 Mio Bürgschaften entsprechen nicht mal einem Halben Prozent am bisher erlittenen Verlust des Soffin.

 

Das politische Schmierentheater von Beck, Seehofer, Bode, Seehofer und Co. mal außen vor gelassen - wo ist da die Konsequenz?!

36521 Postings, 6140 Tage TaliskerDas man das nochmal erleben darf -

 
  
    #16
6
30.03.12 10:34
die FDP (und einige im arivaBoard) haben vollstes Vertrauen in die Agentur für Arbeit. Wie sich die Zeiten (oder ist es Opportunismus?) ändern.

imagine, "Was eine Transfergesellschaft leisten soll, sollten Sozialpläne und Jobcenter allemal leisten können, erst recht in Zeiten, in denen die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt größer ist als das Angebot.", gilt das auch für Verkäuferinnen?  

36521 Postings, 6140 Tage TaliskerSind übrigens

 
  
    #17
30.03.12 10:34
erkennbar Ferien.

535 Postings, 7329 Tage BärentatzeHatte Rößler nicht einmal eine

 
  
    #18
3
30.03.12 10:38
geordnete Insolvenz Griechenland angeprochen? Sie hätten dabei bleiben sollen. Nun sind sie wieder in ihre Spur zurück. Mal sehen wie lange.

5772 Postings, 4872 Tage MoutonDas mit der Hetze von

 
  
    #19
2
30.03.12 10:39
Mitarbeitern und Gewerkschaften find ich auch extrem gut.  

1452 Postings, 4308 Tage publicaffairsWarum Banken und nicht Drogeristen??

 
  
    #20
1
30.03.12 10:42
Die Frage ist eigentlich in den letzten Jahren mehrfach erschöpfend und zumeist zutreffend beantwortet worden, aber vielleicht hatten Sie ja keine Zeit den Medien zu folgen.
Recherchieren Sie die Bedeutung folgender Begriffe und unterschätzen Sie dabei nicht, dass das keine Floskeln, sondern klar definierte Begriffe sind. Dann dürfte Ihnen ein Licht aufgehen.
1. "Systemrelevant"
2. "Sozialstaatsprinzip"

5772 Postings, 4872 Tage MoutonGenau und wegen der Systemrelevanz

 
  
    #21
3
30.03.12 10:53
gibts auch Geld für Griechenland. Griechenland ist für den EURO so systemrelevant, wie das Saarland für Deutschland.  

535 Postings, 7329 Tage BärentatzeSystemrelevant ?

 
  
    #22
2
30.03.12 10:58
Scheinbar war dies, allerdings sollte die Regierenden endlich auf den Trichter kommen diese Systemrelevantheit zu reduzieren.

36521 Postings, 6140 Tage TaliskerSo siehts aus, Bärentatze,

 
  
    #23
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30.03.12 11:03
wenn für bestimmte Unternehmen die Regeln des Kapitalismus außer Kraft gesetzt sind (wegen Systemrelevanz), sollte man da schleunigst was gegen tun. Und dabei hat sich die FDP nun nicht gerade hervorgetan. Im Gegenteil.

19551 Postings, 6812 Tage lehnaBeschämend bleibt...

 
  
    #24
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30.03.12 11:04
dass bei einem Multi, der in Konkurrenz unterlegen war, gleich der Steuerzahler abgeschöpft werden soll.
Politiker wie Beck plustern sich dann öffentlich zu Moraltheologen- zum Retter des kleinen Mannes- freilich mit andrer Leute Abzüge.
Ich hasse diese Heuchler.
Tausende, die sich monatlich nach Entlassung in einem Kleibetrieb nen neuen Job suchen müssen, intressiert keine Sau....
Daaanke FDP- und bleibt standhaft....  

50278 Postings, 6073 Tage SAKU#20

 
  
    #25
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30.03.12 11:11
Systemrelevanz könnte man einfach verändern. Das IB sollte vom Kerngeschäft streng getrennt werden. Wenn die Jungs sich dann verzocken, gehen sie eben pleite, feddich. Durch die Trennung aber ist das Kerngeschäft, die originäre Aufgabe der Banken, nicht betroffen und der Staat müsste den Bankern nicht immer mit Milliardensummen unter die Arme greifen.

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