Bayer AG
Seite 245 von 1003 Neuester Beitrag: 13.02.25 09:41 | ||||
Eröffnet am: | 17.10.08 12:35 | von: toni.maccaro. | Anzahl Beiträge: | 26.062 |
Neuester Beitrag: | 13.02.25 09:41 | von: Fastpanzer | Leser gesamt: | 9.810.901 |
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Seit Baumann kann man Bayer eigentlich nur Shorten.
Wie sich so ein CEO halten kann verstehe ich nicht.
Wie kann man nur einen Vergleich verkünden, der nicht mal zu Ende abgestimmt ist ...
Vertrauen scheint weg zu sein.
Warum ich dabei bin, habe ich ja schon geschrieben. Und ich sitze es wie immer aus. Der größte Frust bei mir kommt nicht mal von der Kursentwicklung her. Man trifft sogut wie nie den idealen Einstieg und ich schon dreimal nicht. Was mich ärgert ist, dass ich nie in Bayer zu dem Zeitpunkt reingegangen wäre - auch nicht wenn der Kurs weiter im Aufwärtstrend verblieben wäre, wenn man den Vergleich nicht gemeldet hätte.
Warum ich noch drin bin? Nun, ich denke einfach, dass der Kurs fundamental abgesichert ist. Ich bin im Grunde genommen ein viel zu großer Optimist - vermutlich keine gute Sache für die Börse. Ich glaube auch nicht an einen extremen Absturz des DAX - egal wie hoch er aktuell ist. Wohin soll das Geld denn gehen? Und die Wirtschaft meldet auch wieder positive Signale. Zudem ist der Dax dort, wo er ist, weil vor allem die Techwerte gestiegen sind. Andere Werte sind gar nicht am Hoch. Wenn ich heute verkaufe, dann ist morgen ein wasserdichter Vergleich da und dann ärgere ich mich auch. :)
Ich bleibe dabei, sitze es aus, und wenn ich kann, kaufe ich dazu.
Wenn ich erwarte dass der Kurs fällt brauche ich mich doch nicht beklagen wenn es so kommt wie ich erwarte. Bin ich meiner Erwartung sicher dann verkaufe ich.
Ansonsten bleibt nur nachlaufen wenn man es sich leisten kann. Ich kanns nicht - es sei denn ich verkaufe andere Aktien zugunsten Bayers. Dazu sehe ich im Moment keinen Anlass.
Darf ich mal fragen wie viele Bayer Aktien zu hälst und zu welchem Einstandskurs?
Ich 600 zu knapp 66 Euro....
Du sagst:
Ich glaube auch nicht an einen extremen Absturz des DAX - egal wie hoch er aktuell ist.
Ich schon. Du hast zwar recht dass das Geld irgendwohin muss und grundsätzlich stimme ich Dir auch zu, aber das heisst nicht dass es keinen Crash geben wird.
Ich BEFÜRCHTE diesen nach der US Wahl. Aber nicht wegen dem Präsidenten, sondern weil dann Corona richtig wütet (wünsche ich mir nicht, befürchte ich aber) und dann plötzlich Weltuntergangsstimmung aufkommt. Denke mal an das was ich schreibe wenn der November kommt. Evt. dauert es auch noch bis Anfang Januar.
Vor der Präsidentschaftswahl sehe ich es als unwahrscheinlich.
Mal sehen ob ich Recht behalte....
Mich würde man interessieren ob es hier wirklich keine Leerverkäufe gibt. Die 09 Uhr Attacken sind schon auffällig ...
Aber Baumanns Unfähigkeit lädt dazu auch ein.
-Entweder ein vollständiger Vergleich oder Baumann muss weg...
-Baumann hat scheinbar jedes Vertrauen verspielt...
-Wie sich so ein CEO halten kann verstehe ich nicht.
-Aber Baumanns Unfähigkeit lädt dazu auch ein.
Vor ihm Stand die Bayer Aktie über 100 EUR ohne Schulden...
CropScience kann vielleicht 4 Mrd EUR EBITDA beisteuern pro Jahr.
Dafür hat man dann über 70 Mrd EUR bezahlt und gute Bereiche wie Animal Health oder Covestro verscherbelt ....
Etwas zu deiner Diversifizierung. Ab einer bestimmten Aktienzahl, so etwa 20-25 unterschiedlicher Werte, die besser aus verschiedenen Branchen kommen sollten, ist es fast egal ob du 50, 100, oder gar 500 Aktien in deinem Depot hälst. Eine gute Streuung erreicht man schon mit 5-8 unterschiedlichen Aktien.
Beispiel: Microsoft, Apple, Novartis, Bayer, Münchner Rück, BASF, Unilver,Linde, Symrise.... und noch einige kleine Werte aus dem S-Dax/Tech-Dax.
Bin wie viele hier im Forum mit einem größerem Depotanteil ( 13%) investiert und halte die Aktie seit seinem Tief in 2019 (EK 57€), zwischebzeitlich ein Drittel mal verkauft zu 64 und anschließend unter 60 wieder gekauft.
Ich gehe davon aus, dass das jetzt die Ruhe vor dem Sturm ist. Die Mediatoren und Rechtsanwälte stehen ähnlich unter Strom wie der CEO Bauman selbst. Sie wissen, dass sie liefern müssen, der Druck ist enorm hoch und P. Singer, richtig? wird seinen Teil dazu beitragen.
Lasst die Aktie einfach liegen und nicht ständig ärgern, ist zwar verständlich, hilft aber nichts.
Aber Bayer ist halt der größte Posten.
Und ich rechne halt damit, dass nach unten wohl bald Ende ist...
Dividende sollte ja -egal wielange die Klage noch dauert- sicher sein.
EBITDA 2021: 12,8 Mrd., 2022 14 Mrd
EPS: 2021 7,36 , 2022 8,33
Schätzungen von Börsen online
Das Thema ob Monsanto teuer war oder auch nicht stellt sich nicht dass ich schon längst in Kurs eingepreist. Aktuell geht es nur noch darum um einen vernünftigen Vergleich im Fall Glyphosat zur erzählen. Denn keine Seite hat es vor den Prozessen hinauszuzögern und schon gar nicht die Kläger. Kommt es zu einem Vergleich was höchstwahrscheinlich in der Nähe Zukunft passieren wird gibt es einen gewaltigen Befreiungsschlag für den Aktienkurs.
Was, wenn jedoch keine Einigung zustande kommt?
Bestimmt dann in den USA ein Gericht, dass alle Klagen zu Entschädigen sind?
Je länger das Ganze dauert, umso mehr Anwaltskosten fallen an. Nicht nur für Bayer, sondern auch für die Kläger.
Und einige ältere Kläger werden das evtl. gar nicht überleben.
Zum anderen, kommen jedoch immer mehr hinzu.
Bayer möchte ja die gesamten Sammelklagen auf einen Wisch entschädigen.
Aber nur, wenn danach keine neuen Klagen zugelassen werden.
Und das ist ja das Problem. Hier könnte es keine Einigung geben.
Wielange kann dieses Spielchen denn gehen?
Und was wäre das schlechteste Zenario für Bayer?
wäre, wenn es über die zukünftigen Klagen keine Einigung gibt. die laufenden sind bereits unterschrieben, hier müssen nur die einzelnen Kläger innerhalb einer bestimmten Frist entscheiden, ob sie dem Vergleich zustimmen oder ausscheren und weiter prozessieren.
d.h. man hätte ca 9 mrd bezahlt und trotzdem noch eine unbestimmte Anzahl Klagen offen. das ist es, was den Kurs gerade so gruselt...
Baumann/Bayer hat immer gesagt, sie wollen eine Lösung, die beides erledigt. Im Call vorgestern hat er aber gesagt, juristisch sind das zwei getrennte Vereinbarungen. Aber da bislang lt. Gerichtsprotokoll noch so gut wie keine Klagen zurückgenommen wurden (das müssen alle tun, die Teil des Vergleichs sein wollen), scheinen sich hier auch die gegnerischen Anwälte wohl daran zu halten.
ein noch schlechteres (und somit noch unrealistischeres) Szenario wäre, wenn kein Kläger zustimmt, und alle weiterprozessieren. Dann würde Monsanto in die Insolvenz geschickt und somit mind. ca 60 MRD (=60,- Aktienkurs) verbrannt. davon steckt aber schon mindestens die Hälfte in der derzeitigen Bewertung.
Die Amis wollen sicher Bayer aussagen...
Aber dann geht monsa wohl unter...
Um das geht es doch hier grob?
Sowas sollte man wissen wenn man Teilhaber eines Unternehmens ist.
ABer mal so ein vergleich mit BASF über 5 jahre.
BASF -40,6% Bayer -57%
Betrachtet man die höchstände, dan ist BASF bei etwa -50%.
Nur einen unterschied gibt es hier schon, BASF sinkt, seitdem sich die konjunkturdaten
eintrübten (also ca anfang 2018 ) .
Bayer fällt aber schon seit 5 Jahren kontinuierlich.
Bezüglich Vergleich und Befreiungsschlag. Mein ihr bei der Erfolgmeldung steigt der kurs direkt mal um 25% oder gibt die Aktie erst mal nach so wie bei der Erfolgsmeldung vor wenigen Wochen?
Sell on good news?
Wer noch nicht investiert ist, hat im Moment mMn keinen Handlungsbedarf, außer geduldig abzuwarten.
BASF +200%, Bayer +100% wenn man etwa das jahr 2000 zu grunde legt.
Beiersorf hingegen + 500% , DAX etwa +200%
Im peak war Bayer definitiv besser, aber wem nutzt das.
Nur sollte man nicht irgendwelche ideologien in die sache projezieren, wie es bei WDI gewesen ist ( in beide richtungen ).
Fakt ist , das der kurs die erwartungen widerspiegelt und die sind dem entsprechend mau.
Und die chartechnik hat da auch noch ein wörtchen mitzureden.
Das kann sich schnell ändern, wenn sie das monsantoproblem gelöst bekommen.
Vieleicht sollten sie die firma ausgliedern und einen gewinnabführungsvertrag machen, bis die kuh vom eis ist.
Bisher gehe ich eher davonn aus, das ich die aktie doch noch für 45 - 50 ( bei wenige würde ich sehr nervös werden )
bekomme und sie dann als günstige dividendenaktie behandeln kann, ähnlich, wie die telekom.
Bei WDI haben alle auf ein Testat gewartet. Ergebnis ist ja bekannt.
Doch was haben die Kläger/Richter überhaupt für Vorstellungen?
Was erhoffen sich die Kläger?
Warum kommt einfach kein Schlussstrich?
Zocken die Kläger zu hoch? Oder ist Bayer zu geizig?
Je länger das dauert,umso mehr neue Klagen kommen doch hinzu.
Erst jetzt, wo alle in den USA Kohle brauchen...
Und: Gibt es keine Alternative zu Roundup?
Entwickelt Bayer kein Nachfolgeprodukt?
Oder geht es immer noch darum, ob Roundup überhaupt Krebserregent ist?
Dann könnte das Ganze ja noch lange so weitergehen?
Roundup wird ja weiterhin verkauft?
Nur war dieser eben nicht komplett angestimmt. Wenn ein wasserdichter Vergleich kommt, geht es hier auch hoch ...