Wohin geht die Reise der Lufthansa ab 2021


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Neuester Beitrag: 28.06.22 09:34
Eröffnet am: 02.01.21 14:54 von: 123456a Anzahl Beiträge: 575
Neuester Beitrag: 28.06.22 09:34 von: BaerStierPan. Leser gesamt: 124.666
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7128 Postings, 6342 Tage 123456aWeitere positive Vorzeichen....

 
  
    #376
09.04.21 16:38
Lufthansa hat bereits 50 Prozent der Flotte reaktiviert

Lufthansa kann einen Aufwärtstrend in den Buchungszahlen verzeichnen – mittlerweile hat die Kranich-Airline bereits 50 Prozent der aktuellen Flotte wieder reaktiviert.

Auch wenn die Reisebeschränkungen im internationalen Flugverkehr noch immer andauern, gibt es in der Branche positive Tendenzen zu sehen und zu vermelden. So auch die Lufthansa, die mittlerweile wieder 50 Prozent der aktuellen Flotte in Betrieb hat. Ein Zustand, den die Lufhansa Group bereits im vergangenen Sommer mitteilen konnte, sich jetzt aber auch bei der Konzernmutter Lufthansa bestätigt. Mit Beginn der Osterferien konnten Airlines auch hierzulande einen ersten Buchungsanstieg verzeichnen, welcher länger anhalten soll.


Flugzeuge kommen aus dem Winterschlaf
Die Sonne scheint, der Frühling ist da – auch wenn es die Temperaturen zumindest noch nicht vermuten lassen. Die Osterferien neigen sich dem Ende zu, normalerweise die ideale Reisezeit! Das Corona-Virus, mittlerweile hinlänglich bekannt, hat dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Sehnsucht nach Urlaub und ferne Kulturen ist dennoch ungebrochen und so machten sich vor allem nach Mallorca einige Touristen auf dem Weg zum Flughafen. Airlines reagierten schnell auf die gestiegene Nachfrage und reaktivierten mitunter eingelagerte Flugzeuge.


So auch die Lufthansa, die zwischenzeitlich einen Großteil ihrer Kurz- und Langstreckenflotte an diversen Flughäfen in Deutschland und Europa einlagern musste. Schon vor kurzem hat die Kranich-Airline acht “ältere” Airbus A320ceo reaktiviert. Die gesamte Kurzstreckenflotte besteht ausschließlich aus Flugzeugen der Airbus-A320-Familie. Insgesamt 182 Flugzeuge besitzt allein die Lufthansa. Mittlerweile befinden sich alle Varianten dieser Flotte in der Luft, insgesamt 78 Flugzeuge fliegen für die Lufthansa wieder quer durch Deutschland und Europa. Vor allem die älteren Airbus A319 sollen jedoch ebenfalls bald die Flotte wieder verlassen.


Insgesamt 267 Flugzeuge
Offiziell befinden sich zwar noch 267 Flugzeuge in der Flotte der Lufthansa. Das Aus von diversen Flugzeugen der Flotte ist schon endgültig beschlossen, einige andere Entscheidungen stehen noch aus. Deshalb ist die inoffizielle Zahl auch deutlich geringer. Flugzeuge wie der Airbus A340-600 oder die Boeing 747-400 werden jedoch noch dazu gezählt. Damit ist die Flotte der Airline schon im Vergleich vor der Corona-Pandemie deutlich verkleinert worden. Dennoch kann die Lufthansa einen Teilerfolg vermelden, weil mittlerweile wieder 50 Prozent der Flotte im aktiven Betrieb sind.

In der Langstreckenflotte betrifft das vor allem Flugzeuge der Typen Airbus A330-300, A340-300, Airbus A350-900 und Boeing 747-8. Insgesamt befinden sich von diesen Flugzeugen aktuell 41 Flugzeuge in der Luft. Mit den 78 Flugzeugen der Langstreckenflotte sind aktuell insgesamt 119 Flugzeuge aktiv. Bekannterweise wurden die Flugzeuge des Typs Airbus A340-600 schon gänzlich ausgeflottet. Auch die Zukunft des Airbus A380-800 und der Boeing 747-400 ist mehr als ungewiss.

Mit dieser Flotte schafft es die Lufthansa aktuell auch, die Slots vor dem Verfall zu schützen. Eine entsprechende Regelung hat die EU-Kommission nur kurzzeitig ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Lufthansa im Austausch für Staatshilfen der Bundesregierung unter anderem Slots an den Flughäfen Frankfurt und München abgeben musste. Das Interesse anderer Fluggesellschaften dafür hält sich aktuell jedoch in Grenzen.

Fazit zur Rückkehr der Lufthansa-Flotte
Die Flottenplanung in der Corona-Pandemie gestaltet sich während der Corona-Pandemie äußerst flexibel. Immer wieder werden Mitteilungen veröffentlicht, dass ältere Flugzeuge nicht mehr in den Dienst zurückkehren werden, andere dafür gerade das Rückgrat darstellen. Ähnliche Beobachtungen lassen sich auch bei der Lufthansa feststellen. Immerhin befindet sich 50 Prozent der aktuellen Flotte bereits wieder in der Luft, was nicht gleichzeitig auch 50 Prozent der ursprünglichen Sitzplatzkapazität der Airline bedeutet. Dennoch ist es ein positiv zu wertender Trend, der hoffentlich noch länger anhält.
https://reisetopia.de/news/lufthansa-reaktiviert-50-prozent-flotte/  

7128 Postings, 6342 Tage 123456aSelbst der Aktionär sieht positive....

 
  
    #377
09.04.21 16:39
Zeichen.
Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat im März mehr als doppelt so viele Flugzeuge ausgeliefert als noch im Februar. 08.04.2021
 

7128 Postings, 6342 Tage 123456aBesser als gedacht und dennoch muss es besser...

 
  
    #378
09.04.21 20:52
werden.
Zum befürchteten sehr extremen Einbruch der Bewegungen in der Luft ist es laut Eurocontrol nicht gekommen. Mit einem Minus von 65 Prozent bleibt das Verkehrsniveau verglichen mit 2...
 

7128 Postings, 6342 Tage 123456aAb Juni startet Eurowings Discover...

 
  
    #379
09.04.21 23:37
zu insgesamt acht Destinationen weltweit starten – für die geplanten Destinationen in den USA wurde nun die Fluggenehmigung beantragt.

Der Start von Eurowings Discover im Juni steht kurz bevor. Die neue Lufthansa-Tochter soll hauptsächlich auf der touristischen Langstrecke agieren. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den USA. Dafür hat die neue Fluggesellschaft nun die Fluggenehmigung in den USA beantragt. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland steht aktuell noch aus, wie airliners.de berichtet.


Fluggenehmigung steht aus
Der offizielle Start von Eurowings Discover im Juni ist nicht mehr weit entfernt. Vor allem im Jahr 2021 haben die Pläne für die neue Fluggesellschaft der Lufthansa ordentlich an Fahrt aufgenommen. Überraschend, da der internationale Reiseverkehr noch immer stark eingeschränkt ist. Doch genauso wie die Konzernmutter wird sich Eurowings Discover auf touristische Destinationen konzentrieren. Damit füllt die Airline eine Lücke, die sie selbst hinterlassen hat. Ursprünglich war die Billigfluggesellschaft Eurowings ebenfalls für die Langstrecken zuständig, nachdem airberlin mit der Insolvenz vom Himmel verschwunden ist. Das Konstrukt war jedoch zu unübersichtlich und wurde unter Eurowings Discover nun neu gebündelt.

Zum Start sind insgesamt acht Destinationen mit vier Flugzeugen des Typs Airbus A330 vorgesehen. Neben Zielen in Afrika und der Karibik sollen auch wieder hauptsächlich die USA angeflogen werden. Hier sind zum Start die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen.

Destination-Frequenz
Anchorage-3x / Woche
Calgary-3x / Woche
Las Vegas-5x / Woche
Mauritius-2x / Woche
Mombasa/Sansibar (in Kombination)-2x / Woche
Punta Cana-3x / Woche
Windhuk-5x / Woche
Um die Flüge auch durchführen zu können, hat Eurowings Discover einen entsprechenden Antrag zur Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen beim US-Verkehrsministerium eingereicht. Sobald die Genehmigung erteilt wurde, darf die Fluggesellschaft im Rahmen des Open-Skies-Abkommens von jedem Ort in der Europäischen Union aus in die USA zu fliegen. Interessanterweise fehlt der Fluggesellschaft aber auch noch die Betriebserlaubnis vom Luftfahrtbundesamt (LBA) in Deutschland.


Start auf der Kurzstrecke verschoben
Die fehlende Betriebserlaubnis seitens des LBA könnte auch Grund dafür sein, dass die neue Fluggesellschaft die geplanten Flüge auf der Kurzstrecke von April auf Mai verschoben hat. Vor dem offiziellen Start wollte Eurowings Discover im Auftrag für Air Dolomiti Slots der Lufthansa nach Barcelona und Rom übernehmen. Diese Flüge sind als erste Tests für die Crews und Flugzeuge vorgesehen. Zum Einsatz sollten hier die zwei ehemaligen Flugzeuge von SunExpress kommen. Buchbar sind die Flüge über Lufthansa. Wie der Seite heute jedoch zu entnehmen ist, finden die Flüge nun erst im Mai statt.

Währenddessen machten Spekulationen die Runde, dass der Markenname Eurowings aus dem Namen der neuen Airline gestrichen werden könnte. Offiziell firmiert die Fluggesellschaft unter dem Namen EW Discover GmbH, was der Grund für diese Annahme war. Eurowings Discover verneinte dies jedoch und stellte klar, dass der Name Eurowings beibehalten wird.

Buchen könnt Ihr die neuen Verbindungen von Eurowings Discover ganz einfach auf der Webseite der Lufthansa:

Unter den Namen Eurowings flog die Airline zuvor ab Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn und München eine Vielzahl an Destinationen in den USA an. Dazu gehörten unter anderem Fort Myers und Miami in Florida, New York City und Phoenix. Die Expansion von Eurowings Discover wird ebenfalls bereits geplant. Neue Langstreckenziele sollen schon bald ins Streckennetz aufgenommen werden, neue Pläne wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.


Fazit zum Antrag zur Fluggenehmigung
Eurowings Discover kommt dem offiziellen Start wieder einen Schritt näher. Auch wenn die Betriebserlaubnis vom LBA in Deutschland noch aussteht, hat die neue Fluggesellschaft bereits die Fluggenehmigung für die USA beantragt. Vor allem dort wird die Airline in Zukunft noch weitere Destinationen dem Streckennetz hinzufügen wollen. In der Zwischenzeit musste jedoch der Testlauf von April auf Mai verschoben werden. Nach aktuellem Stand wird Eurowings Discover dann jedoch ab dem 1. Mai Flüge ab Frankfurt nach Barcelona sowie Rom durchführen.

https://reisetopia.de/news/ew-discover-antrag-fluggenehmigung-usa/  

7128 Postings, 6342 Tage 123456aMuss das in der jetzigen Krise sein....

 
  
    #380
09.04.21 23:40
ich denke nein.
Obwohl die Auflagen zu den Staatshilfen sie eigentlich verbieten, will Lufthansa Boni an Führungskräfte auszahlen, schreibt "Der Spiegel". Ein Rechtsgutachten bestätige die Airline...
 

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTALöschung

 
  
    #381
12.04.21 10:32

Moderation
Zeitpunkt: 03.05.21 12:18
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Kommentar: Nutzerhetze

 

 

7128 Postings, 6342 Tage 123456aHier mal eine interessante Antwort der IR...

 
  
    #382
12.04.21 13:00
Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,

es tut mir leid dass es diesmal etwas länger dauert und die Antworten erst nach und nach kommen. Die Themen sind alle recht komplex und ich habe natürlich den Anspruch die Fragen ausreichend umfangreich zu beantworten.

In der Tat waren wir seit letztem Sommer sehr erfolgreich am Kapitalmarkt und konnten mehrere Anleihen platzieren. Dies hat die Liquidität der Lufthansa Group nachhaltig gestärkt, so dass wir erwarten auch bei einer langsameren Erholung des Geschäfts ausreichend liquide Mittel für mindestens das ganze Jahr 2021 zu haben. Die Geldaufnahme über diese Fremdkapitalinstrumente hat jedoch dazu beigetragen, dass der Verschuldungsgrad des Unternehmens stark gestiegen ist. Das bilanzielle Eigenkapital ist über das Geschäftsjahr von 10,3 Mrd. Euro auf 1,4 Mrd. Euro abgeschmolzen. Da die weiterhin negativen operativen Ergebnisse das Eigenkapital weiter belasten werden, wird neben weiteren Eigenkapital-stärkenden Maßnahmen, wie umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen und dem möglichen Verkauf weiterer Unternehmensteile, mit dem genehmigten Kapital C auch eine mögliche Kapitalerhöhung vorbereitet. Aktuell gibt es keinerlei Entscheidung zur Ausnutzung des zu genehmigenden Kapitalrahmens. Das genehmigte Kapital würde es dem Unternehmen aber erlauben vorteilhafte Marktopportunitäten flexibel auszunutzen zu können.

Die Höhe von 5,5 Milliarden hat einen rein technischen Hintergrund. Die Möglichkeit der Schaffung eines Genehmigte Kapital C wurde im Wirtschaftsbeschleunigungsstabilisierungsgesetz (WStBG) der Bundesregierung geschaffen, mit der klaren Anforderung hiermit staatliche Stabilisierungsmaßnahmen abzulösen. Entsprechend reflektieren die 5,5 Milliarden Nominalwert die Summe der zugesagten Stillen Einlage I+II des Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Es handelt sich um den Nominalwert, das heißt die 2,1 Mrd. Aktien errechnen sich über den Nominalwert von 2,56 Euro pro Aktie. Eine mögliche Kapitalerhöhung würde jedoch auf aktuellen Marktpreisen basieren, bei den aktuellen Preisen wären die 2,1 Mrd. Aktien sogar mit Abschlag um die 20 Mrd. Euro wert. Das ist natürlich ein vollkommen utopischer Wert, der ebenfalls den reich technischen Charakter der Höhe des Genehmigten Kapitals deutlich macht.


Ich hoffe das hilft für diese Frage schon mal weiter, die Antworten zur AirTrust folgen schnellstmöglich.  

7128 Postings, 6342 Tage 123456aPositive Vorzeichen beim TUI Chef....

 
  
    #383
12.04.21 17:46
Tui-Chef: Deutlicher Buchungs-Anstieg für Reisen im Sommer
Von dpa | 12. April 2021, 14:48 Uhr
Die Erholung des Tourismus verläuft wegen der Corona-Lage zäher als vermutet. Für Tui-Chef Joussen hängt jetzt vieles an einer möglichst raschen „Durchimpfung“. Steigende Buchungszahlen lassen den Reisekonzern auf den Sommer hoffen.

Für so manchen Reiseanbieter droht es mit dem Sommergeschäft 2021 eng zu werden – Tui-Chef Fritz Joussen hält ein rechtzeitiges Anziehen der Buchungen bei weiteren Impffortschritten aber für möglich.

„Ich weiß nicht, was die Politik in den nächsten Wochen entscheidet“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur zur Diskussion über einheitliche Corona-Regeln und die Urlaubs-Chancen im Land der „Reiseweltmeister“. „Was ich aber sehe, sind einige gute Signale und Entwicklungen – in Heimat- wie Zielländern der Kunden.“

Deutlicher Buchungs-Anstieg
Es bestehe Grund zur Zuversicht: „Israel ist offen. In England ist die Inzidenz 30, es gibt nur noch wenige Sterbefälle. In den USA und Kanada zieht das Geschäft zurzeit am stärksten an.“

Der weltgrößte Touristikkonzern aus Hannover – im vergangenen Jahr schwer von der Pandemie getroffen und mit Milliarden vom Staat gerettet – muss 2021 wieder mehr Umsatz machen. Grundsätzlich gebe es trotz der wackligen Lage Hoffnungszeichen: „Die mittelfristigen Buchungen für Reisen in drei bis fünf Monaten – etwa die Karibik, aber auch einige Kreuzfahrten – sind deutlich angestiegen in den letzten Wochen.“


Auch interessant: Erste Reedereien bieten Mittelmeer-Kreuzfahrten für Geimpfte an

Tui hatte im März wieder Urlaub auf Mallorca angeboten. Viele deutsche Kunden flogen auf die Balearen-Insel. Es gab jedoch auch Kritik, zumal daheim nach wie vor ein weitgehender Tourismus-Lockdown herrscht. Joussen verteidigte die Teilöffnung in Spanien: „Wenn Sie in einen Flieger nach Mallorca steigen, wo es eine niedrige Inzidenz gibt, werden Sie nach der Rückkehr keine größere Ansteckungsgefahr für andere sein, als wenn Sie zu Hause geblieben wären.“

Die eigenen Mallorca-Buchungen hätten über den Werten der Vorjahre gelegen. Ein Sondereffekt dabei: „Die Menschen sind dorthin geflogen, weil die Inzidenzwerte um 30 extrem niedrig sind und sonst kaum andere Ziele zu Hause und im Mittelmeerraum zur Verfügung standen.“ Meist seien im Winter und über Ostern eher die Kanaren gefragt.


Tui-Chef hofft auf Durchimpfung
Joussen bekräftigte, entscheidend seien nicht nur mehr Tests, sondern vor allem mehr Impfungen. „Wir müssen die Durchimpfung schnell hinkriegen.“ Noch im April werde wohl auch in der Bundesrepublik bereits ein wachsendes Angebot vorliegen. „Wenn nicht alles völlig schief läuft, könnte es im Mai oder Juni dann eine erste Phase geben, in der es in Deutschland mehr Impfangebote als Impfwillige gibt.“

Auf dem Weg zur Rückzahlung erster Staatshilfen solle die Ausgabe der neuen Wandelanleihe eine mögliche Voretappe darstellen – gesetzt den Fall, dass auch die Buchungen und die entsprechenden Anzahlungen der Kunden in den kommenden Monaten so zurückkehren wie erhofft.

Auch interessant: Europas neue Airlines im Check

Das am Freitag ausgegebene Papier sei zweifach überzeichnet gewesen, berichtete Joussen. Einen Zinssatz von fünf Prozent am freien Markt könne man durchaus zufriedenstellend nennen – so lasse sich die Refinanzierung des Unternehmens leichter organisieren. Im Juli 2022 würden für Tui die ersten Kredite fällig. „Wir konnten jetzt eine Duftmarke dafür setzen, wie wir die Umschuldung hinbekommen.“

Joussen betonte, dass sich die Gesamt-Finanzierungslage schon weitaus weniger gefährlich zeige als noch vor einem Jahr. „Vor dem ersten Lockdown war klar: Wir hätten am Markt gar nichts bekommen. Alle haben nur die Schotten dicht gemacht. Heute sind wir ein deutliches Stück weiter.“ Dazu habe auch die Kapitalerhöhung im Januar beigetragen. Rückzahlungen an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds würden so bald wie machbar angepeilt – sie könnten „möglicherweise sehr schnell anlaufen, sobald das Geschäft wieder losgeht“.

Digitalisierung vorantreiben
Tausende Menschen im Konzern sind derzeit noch in Kurzarbeit. Joussen schätzt, dass es im Fall einer Aufhellung über das Frühjahr wieder deutlich mehr Vollzeit-Beschäftigung geben kann. „Im Augenblick haben wir den Fuß auf der Kostenbremse.“ Parallel zur Krisenbewältigung müsse Tui indes auch den eigenen Umbau fortführen: „Wir wollen ab dem Geschäftsjahr 2023 dauerhaft 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen, ohne Kompromisse beim Wachstum und bei der Qualität zu machen.“

Die Digitalisierung gehe voran, der mit den Gewerkschaften lange umkämpfte Kompromiss für Tuifly leiste wichtige Spar- und Strukturbeiträge. Hinzu komme die IT-Erneuerung. „Dabei werden zum Beispiel viele alte Systeme nach der Krise nicht mehr hochgefahren, die Prozesse laufen dann auf der neuen IT sukzessive wieder an.“

Hoffnung auf Kreuzfahrten
Ohne Krise sei das wohl noch nicht denkbar gewesen. „Wenn die Buchungen wieder stärker reinkommen und wir auch den Betrieb wieder richtig aufnehmen, dann müssen wir sehr schnell in der Lage sein, die Firma hochzufahren. Das Instrument der Kurzarbeit wirkt sehr gut.“

Im Kreuzfahrtgeschäft zeige sich das Kundeninteresse recht stabil. „Die Buchungen für das Ende des Jahres laufen gut. Die Kunden hoffen, dass die Pandemie dann vorbei ist.“ Kurz-Kreuzfahrten funktionierten bei den Reedereien in Europa, so Joussen. „Aber auch in den USA zieht die Nachfrage an – die längeren Touren in den USA und der Karibik.“ Etwas schwieriger zu beurteilen sei die Situation in vielen eigenen Hotels: „Die Auslastung hängt natürlich stark vom Zielland ab.“

Insgesamt gibt sich die Branche aktuell eher verhalten, sie stellt sich auf ein weiteres schwieriges Corona-Jahr ein. Die Buchungen für 2021 seien deutlich schlechter als die schon schlechten Zahlen vom Vorjahr, sagte Michael Frenzel, früher selbst Tui-Lenker und nun Chef des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, der WELT am SONNTAG: „Für die Sommersaison liegen die Buchungen gemessen am Umsatz um 76 Prozent unter den Zahlen im Vorjahreszeitraum.“ Im Frühjahr hätten die Stornierungen die Buchungen weiter übertroffen.  

1496 Postings, 4536 Tage leopard2/3 der Deutschen für Verbot von Auslandsreisen

 
  
    #384
12.04.21 19:12
Deutliche Mehrheit für ein Reiseverbot

Die Inzidenzwerte steigen bundesweit immer weiter an. Dennoch sind Urlaubsreisen in viele Länder aktuell noch möglich – und werden auch genutzt. Das zieht weitere Risiken für das öffentliche Leben in der Heimat nach sich. Einer Umfrage zufolge stimmen viele Deutsche daher für ein Reiseverbot.

https://www.rtl.de/cms/...fuer-verbot-von-auslandsreisen-4735397.html
 

1496 Postings, 4536 Tage leopardSommerurlaub 21 Buchungen brechen %76

 
  
    #385
12.04.21 19:17
https://www.rnd.de/reise/...ozent-ein-FAZGY3P3ARGMBMYQ4UTETG4S5E.html

Die Menschen in Deutschland zeigen sich noch sehr zurückhaltend mit Buchungen für den Sommerurlaub.

Die deutsche Reisebranche verzeichnet einen Rückgang um drei Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Grund dafür sei auch die Stigmatisierung von Reisen durch die Politik, kritisieren Branchenvertreter.

2020 war ein schlechtes Jahr für die deutsche Reisebranche – und 2021 verspricht bislang kaum besser zu werden. Die Buchungen seien derzeit noch unter dem Niveau des Vorjahres, erklärte Michael Frenzel, Chef des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), gegenüber „Welt am Sonntag“. „Für die Sommersaison liegen die Buchungen gemessen am Umsatz um 76 Prozent unter den Zahlen im Vorjahreszeitraum.“

Im Frühjahr habe es mehr Stornierungen als Buchungen gegeben. Eine Verbesserung erwarte die Branche erst ab Herbst. Die Buchungsrückgänge für das dritte Quartal seien laut Frenzel niedriger als in den Sommermonaten davor: Für den September bezifferte er den Rückgang auf 36, für den Oktober auf 22 Prozent.  

7128 Postings, 6342 Tage 123456a@leopard

 
  
    #386
12.04.21 19:27
Und wieder mal verkaufen Sie eine Umfrage als aktuelle Umfrage.
Dies ist es aber nicht.
Mallorca füllt sich mit Urlaubern – und die müssen nach der Rückkehr nicht mal einen Coronatest machen. Das finden viele Menschen problematisch, wie eine Umfrage nun gezeigt hat.
 

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTALöschung

 
  
    #387
12.04.21 19:56

Moderation
Zeitpunkt: 13.04.21 12:02
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

7128 Postings, 6342 Tage 123456a@SARASOTA

 
  
    #388
12.04.21 19:59
Ich habe ihn öffentlich darum gebeten, mir die Erlaubnis für eine Veröffentlichung der privaten Nachrichten zu bekommen.
Bisher noch keine Reaktion.
 

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTALöschung

 
  
    #389
12.04.21 20:12

Moderation
Zeitpunkt: 13.04.21 21:12
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTALöschung

 
  
    #390
12.04.21 21:53

Moderation
Zeitpunkt: 13.04.21 21:12
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

7128 Postings, 6342 Tage 123456a@SARASOTA

 
  
    #391
13.04.21 13:18
Danke für die Info.  

7128 Postings, 6342 Tage 123456aEs wurde ja viel über die Swiss und Airtrust....

 
  
    #392
13.04.21 14:09
geredet.
Nun bekommt man Klarheit.

Sehr geehrter XXXXXXXXXX,

die Hebung der stillen Reserven, erfolgte zur Stärkung des Eigenkapitals im Einzelabschluss der Deutschen Lufthansa AG. Wichtig ist, dass dies keinen Einfluss auf die Ergebnisse der Lufthansa Group (Konzernabschluss nach Internationaler Rechnungslegung) hatte, da es sich um einen rein internen Sachverhalt handelte. Das Adjusted EBIT der Lufthansa Group hätte also in jedem Fall bei -5.4 Mrd. Euro gelegen. Profitiert hat hier lediglich der Einzelabschluss der Lufthansa AG nach deutschem Rechnungslegungsstandard HGB, in der Tat wäre das Einzelergebnis ohne die Transaktion deutlich negativer ausgefallen.

Zum Hintergrund:  

Die Airtrust wurde bei dem Kauf mit ihrem damaligen Buchwert in der Bilanz der Deutschen Lufthansa AG aufgenommen. Der Wert entspricht dabei nicht dem Kaufpreis, da zusätzlich Darlehen gewährt wurden. Seit dem Kauf hat sich der Wert der Airtrust sehr positiv entwickelt, da Swiss sich von einer Fluggesellschaft in wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu einer sehr erfolgreichen Marke der Lufthansa Group entwickelt hat. Laut HGB Bilanzierung gilt für die Bilanzierung jedoch das Anschaffungskostenprinzip, das heißt der in der Bilanz aktivierte Wert spiegelt keine Wertentwicklung wieder. Jegliche positive Entwicklung spiegelt sich jedoch in steigenden stillen Reserven wieder, das ist ein ganz regulärer Vorgang.

Das Heben der stillen Reserven ist mit größerem Aufwand verbunden - die Airtrust musste hierfür intern umgehängt werden, von der Lufthansa AG in die Lufthansa Commercial Holding. Die Umhängung hat dazu geführt, dass die AirTrust neu bewertet wurde und die stillen Reserven hervorgetreten sind. Vor dem Krisenjahr 2020 bestand für die Durchführung eines so aufwendigen Prozesses schlicht keine Notwendigkeit, da das Eigenkapital der Lufthansa AG ausreichend stark war und in der Steuerung des Unternehmens der Konzernabschluss ausschlaggebend ist, der von der Transaktion nicht betroffen war. Die Neubewertung der AirTrust wurde unter Beteiligung externer Expertise gemäß der anzuwendenden Bilanzierungsstandards durchgeführt und vom Wirtschaftsprüfer separat geprüft und bestätigt.



Mit freundlichen Grüßen  

7128 Postings, 6342 Tage 123456aEndlich tut sich auch bei Curevac etwas....

 
  
    #393
13.04.21 16:19

7128 Postings, 6342 Tage 123456aWenn sich dieses Medikament durchsetzen....

 
  
    #394
14.04.21 10:36
würde!
Wird der Piks bald überflüssig? US-Forscher testen einen neuen Corona-Impfstoff, der schützen soll, ohne dass eine Injektion erforderlich ist.
 

7128 Postings, 6342 Tage 123456aPech für Ryanair und gut für unsere Lufthansa....

 
  
    #395
14.04.21 15:31
Staatshilfen für Airlines ab :-)


EU-Gericht weist Ryanair-Klagen gegen Staatshilfen für Airlines ab
AktienVor 3 Stunden (14.04.2021 12:24)

Frankfurt/Brüssel, 14. Apr (Reuters) - Der Billigflieger Ryanair RYA.I ist mit weiteren Klagen gegen staatliche Finanzhilfen für Airlines in der Corona-Krise gescheitert. Das Gericht der Europäischen Union urteilte am Mittwoch in erster Instanz, die im vergangenen Jahr gewährten Beihilfen für Finnair FIA1S.HE und die schwedisch-dänische Fluggesellschaft SAS SAS.ST seien mit EU-Recht vereinbar. Dass die Regierungen SAS stützten und andere Airlines nicht, ist nach Auffassung des Gerichts damit zu rechtfertigen, dass die SAS in ihren Heimatmärkten einen viel größeren Marktanteil als ihre Konkurrenten hat. Das EU-Gericht bestätigte damit erstmals die Rechtmäßigkeit staatlicher Einzelbeihilfen in der Corona-Pandemie. Diese seien zum Ausgleich wirtschaftlicher Schäden durch außergewöhnliche Ereignisse möglich. "Aufgrund der Bedeutung von Finnair für das Wirtschaftsleben Finnlands war die Garantie erforderlich, um eine beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben dieses Mitgliedstaats zu beheben", erklärte das Gericht in Luxemburg weiter.

Ryanair kündigte an, Rechtsmittel gegen beide Entscheidungen Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof einzulegen. Die unfairen Subventionen müssten im Interesse des Wettbewerbs und der Verbraucher in Europa untersagt werden. Insgesamt habe die "rückgratlose" EU-Kommission in der Krise überhastet mehr als 30 Milliarden Euro diskriminierender Subventionen für nationale "Zombie"-Airlines zugelassen, erklärte Ryanair.

Wegen des fast völligen Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise konnten viele Airlines in Europa nur mit staatlichen Finanzhilfen vor der Pleite bewahrt werden. Europas größter Billigflieger Ryanair klagte in 16 Fällen gegen die von der EU-Kommission genehmigten Beihilfen, darunter auch gegen das milliardenschwere Rettungspaket für die Lufthansa LHAG.DE . Erste Klagen gegen Hilfen für Air France AIRF.PA und SAS waren schon im Februar abgewiesen worden.

https://de.investing.com/news/stock-market-news/...irlines-ab-2125039  

7128 Postings, 6342 Tage 123456aWeiter geht es mit den positiven Nachrichten...

 
  
    #396
14.04.21 15:48
für unsere Lufthansa und auch für Deutschland.
Endlich auch gute Impf-Nachrichten von der EU! EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen (62) hat in Brüssel eine neue Impfstoffstrategie verkündet, einen Mega-Deal und gute Zahlen. BILD nennt die Details. Mehr mit BILDplus.   *** BILDplus Inhalt ***
 

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTAGott sei Dank sind im

 
  
    #397
15.04.21 11:00
andern LH die Rechtschreibfehler besser geworden.  

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTALöschung

 
  
    #398
15.04.21 13:22

Moderation
Zeitpunkt: 16.04.21 11:27
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Nutzerhetze

 

 

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTAVom Leo ein schwarzes

 
  
    #399
15.04.21 21:39
Sternchen süss!  

2859 Postings, 6977 Tage SARASOTALöschung

 
  
    #400
15.04.21 22:00

Moderation
Zeitpunkt: 16.04.21 11:23
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

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