Sowas tut einfach nur weh...
@Weckmann
"Wir haben in den letzten Jahrzehnten mit den Amerikanern recht gut gelebt und ich denke, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird."
Wie denn? Als Komplize? Als Überwachungsobjekt? Als Profiteur von Menschenrechtsverletzungen?
Du hast in den letzten Jahrzehnten nicht viel davon mitbekommen, was die USA eigentlich tun. Nun bekommst Du Stück für Stück eine andere Wahrheit präsentiert. Du solltest Dich an den Fakten orientieren und nicht an Nostalgie.
US-Amerikaner können gerne hier leben, aber als Zivilpersonen und nicht als Militärs oder Geheimdienste.
Vielleicht waren deren Aktionen der Grund für unser gutes Leben?
HlHr
Gegenwärtig ist jedoch Russland der "militaristischere" Staat.
Die Gefahr eines neuen großen Krieges in Europa sehe ich aber trotz des Ukraine-Krieges nicht. Nützen würde ein solcher Krieg auch niemanden, auch nicht den USA, auch wenn dies bisweilen behauptet wird.
potzz., als Profiteur recht freier Unternehmenstätigkeit und auch sonst vieler Freiheiten, die die Menschen in vielen anderen Staaten nicht hatten und teilweise immer noch nicht haben.
Da halte ich mich ja an die Fakten.
Die Schwächeren müssen halt sehen, dass sie in irgendeiner Koalition kostengünstig unterkommen.
Wir sind mit den USA nach 45 prima gefahren, Alternativen gibt es keine wirklichen.
Du kannst mir dann 200.000,-- Euro überweisen.
In ein paar Jahren machen wie dann einen Schuldenschnitt,
oder schieben die Rückzahlung auf die lange Bank,
oder ich schleiche mich mit einem Schuldenmoratorium davon. Einverstanden?
Deutschland hat sich aus Ruinen (im Gegensatz zu den anderen europäischen Staaten) an die "Weltspitze" (von Europa ganz zu schweigen) hochgearbeitet.
Der Ausgangspunkt lag in ganz Europa 1945 gleich.
Russland hat seinen Besatzungsstatus gegen Deutschland aufgegeben, die USA halten jedoch daran weiter (bis 2090) fest.
In der Ukraine herrscht heute ein Bürgerkrieg, der wahrscheinlich seinen Höhepunkt noch nicht erlebt hat.
Dieser ist entstanden, weil Poroschenko auf sein eigenes Volk schießen läßt und dafür sogar die Armee eingesetzt hat.
Russland hat von Anfang an für eine friedliche Lösung geworben, nur hat das in der USA und EU niemanden interessiert.
Tausende Frauen und Kinder wurden mit Unterstützung der USA und EU ermordet, die Infrastruktur massiv vernichtet.
Ehe das wieder aufgebaut ist und sich der Hass sich zwischen den Mördern in der Westukraine und den Überlebenden der Ostukraine einiger Maßen gelegt hat werden mehrere Jahrzehnte vergehen.
Griechenland ist im Gegensatz zur Ukraine noch das reine Schlaraffenland.
Nun ja, die Sache in der Ostukraine ist wohl doch etwas anders gewesen. Teile der russischsprachigen Bevölkerung griff zu den Waffen, was wiederum die ukrainische Übergangsregierung mit Waffengewalt beantwortete. Die Unterstützung aus Russland für die Separatisten war und ist nicht unerheblich.
Ich hoffe mal, dass man sich zu einer vernünftigen Lösung durchringen kann und das Blutvergiessen ein Ende findet.
Das ist eine Behauptung bar jeder Realtität - nein, das ist ist sogar eine freche Lüge.
"Gut, die Art und Weise, wie sie diese in den letzten Jahrzehnten verfolgt haben, war nicht gerade immer die feine englische Art."
Ach was, das ist alles? Die Welt brennt aufgrund des Irak-Krieges, des Afghanistan-Krieges, des Libyen-Krieges, den unrechtmäßigen Dronen-Morden, den politischen Manipulationen in vielen afrikanischen Staaten, insbesondere in Ägypten, aber auch in der Ukraine. Das ist zu überdeutlichen Teilen die Schuld der USA und Großbritanniens. Und Du nennst das "nicht gerade immer die feine englische Art"?
Was soll diese Schönrederei? Es sind schwerste völkerrechtliche Verbrechen! Viele hunderttausende Menschen sind ermordet worden. Die Staaten sind heute alle sogenannte failed states. Es gibt keine Strukturen mehr, nur noch das Recht des Stärkeren. Der islamistische Terrorismus hat eine absichtlich bereitete Bühne erhalten, um die Welt noch langfristig zu tyrannisieren.
Das sind die Fakten. Was Du von Dir gibst, hat mit Fakten nichts zu tun.
indem sie Kriegsgefangene erniedrigen und misshandeln
indem sie den Willen anderer Völker vollkommen missachten
in dem sie ihre eigene schwarze Bevölkerung regelmäßig durch ihre Polizei erschießen läßt
davon kann Europa und Deutschland natürlich nur lernen
Und die USA haben nach 45 die staatsrechtlichen, macht- wie wirtschaftspolitischen Bedingungen entweder inspiriert, vorgegeben oder abgesichert. Einzig dadurch konnte D prosperieren - im Schatten des großen Bruders.
Wie es alternativ möglich gewesen wäre, zeigt die Geschichte der DDR beispielhaft.
Der Irak-Krieg war aber in meinen Augen in der Tat der größte Fehler der USA seit dem Vietnam-Krieg.
Das war von mir keine Schönrederei, sondern eine zurückhaltenedere Wortwahl, um das Ganze mal etwas sachlicher anzugehen. Im Gegensatz zu den üblichen Hetzereien hier.
Die meisten Menschen in den von Dir angesprochenen Ländern starben übrigens nicht durch die Amerikaner.
"Over the last decade, the United States has provided hundreds of thousands of small arms—including machine guns, grenade launchers, and rifles—to the Afghan security forces. But the US and its Afghan counterparts are doing an inadequate job of tracking these weapons, government investigators claim, increasing the likelihood that they could wind up in the hands of the resurgent Taliban, which has recently made key military advances that are threatening Afghanistan's fragile stability."
http://www.motherjones.com/politics/2014/07/...ons-wind-up-insurgents
Das ist keine Naivität oder Dummheit. Die USA-Administration und das Militär sind sehr wohl bewusst, was sie tun. Das sind absichtliche Taten.
diese lagen u.a. auch für Spanien, Italien, Griechenland usw. vor, hat aber nichts genutzt.
Ursächlich für die aktuelle Misere ist die UdSSR mit ihrem Einmarsch 1979.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Intervention_in_Afghanistan
Kein Krimineller gesteht ohne Not.
Jetzt versteh ich das die Amis die Guten sind.
https://en.wikipedia.org/wiki/Soviet_war_in_Afghanistan
Der Krieg begann im Dezember 1979 mit der Invasion der Sowjetunion. Der Zeitpunkt ist wichtig.
Lies Dir die Operation Zyklon durch:
https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Cyclone
Ab 1978 wurden Rebellen militärisch ausgebildet, um das Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Zuerst durch Pakistan:
"In April 1978, the communist People's Democratic Party of Afghanistan (PDPA) seized power in Afghanistan in the Saur Revolution. Within months, opponents of the communist government launched an uprising in eastern Afghanistan that quickly expanded into a civil war waged by guerrilla mujahideen against government forces countrywide. The Pakistani government provided these rebels with covert training centers, while the Soviet Union sent thousands of military advisers to support the PDPA government."
Die Sowjetunion sandte Militärberater, um die Regierungstruppen zu unterstützen.
Dann fing noch vor dem Einmarsch der Sowjetunion die Finanzierung der Mudschahedin durch die CIA an:
"By mid-1979, the United States had started a covert program to finance the mujahideen.[5] President Carter's National Security Adviser, Zbigniew Brzezinski, was later quoted as saying that the goal of the program was to "induce a Soviet military intervention",[6][7] but later clarified that this was "a very sensationalized and abbreviated" misquotation and that the Soviet invasion occurred largely because of previous U.S. failures to restrain Soviet expansionism."
Brzezinski wurde also damals schon zitiert, dass die USA ein Eingreifen der Sowjetunion erzwingen wollen. Das ist heute auch der Stand der geschichtlichen Forschung. Man wollte der Sowjetunion ein eigenes Vietnam verschaffen.
Der Afghanistan-Krieg war auch eine maßgebliche Erfindung der USA.
Es war natürlich ein Fehler von Russland dort militärische Hilfe zu leisten, aus dem Russland gelernt hat.