SOLAR MILLENNIUM AG Namens-Aktien
Ok, ok, da hab ich Dich missverstanden. Zur Frage nach der Gerechtigkeit: Ich bin mittelständischer Unternehmer, und zu dem, was da in den letzten Jahren in der Hochfinanz und Großindustrie so abgeht, fällt mir genau so wenig ein wie Dir vielleicht. Blessing, Funke, neuerdings Nonnenmacher, die ganzen Abfindungen, Hochseilakte und Goldenen Fallschirme - einfach schlimm.
In Bezug auf den Fall UC-SoM habe ich mir noch keine Meinung gebildet, weil ich - anders als z. B. bei Nonnenmacher - noch nichts Fundiertes gehört oder gelesen habe. Mir ist schleierhaft, was da passiert ist. Und insofern ist die Aussicht, dass es zu einem öffentlichen Prozess kommt und nicht alles einvernehmlich unter den Teppich gekehrt wird, eigentlich ganz angenehm.
Mit den "Zahlen" hast Du natürlich auch Recht: Meine Gewinnprognosen werden durch diesen Konflikt zugegeben wackliger. Ob plus 9 Mio. Euro oder minus 7 Mio. Euro, das macht in Summe rund 1,50 Euro pro Aktie Unterschied.
Und über Deine Frage, ob er doch ein gewisses Gerechtigkeitsempfinden hat, muß ich doch leicht schmunzeln. Den User MarcHe mit dem Begriff "Gerechtigkeitsempfinden" in Bezug auf SM in Verbindung zu bringen, halte ich für den Witz des Jahres. Der Mensch versucht in -zig Postings, SM bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Pfanne zu hauen. Seine seit vielen Monaten zu beobachtenden eindeutig und ausnahmslos negativen "Beiträge" lassen sicherlich nicht nur bei mir den Schluß zu, daß er eine überaus starke Abneigung und Ablehnung gegen SM hegt, ja geradezu einen unversöhnlichen Hass auf das aufstrebende Unternehmen für jeden erkennbar offen zur Schau trägt. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, daß er selbst in einem früheres Posting wortwörtlich zum Besten gab: "Ich habe mich niemals positiv zu SM geäußert." Jetzt magst Du selbst einschätzen, was Du von dem User MarcHe und seinen Argumenten zu halten hast.
Ich bin in SM investiert und die nie endenden negativen Aussagen von MarcHe schaden SM, dem Aktienkurs und damit letztlich auch mir. Ich denke, ich habe daher das Recht,
mich so zu den Dingen und zu MarcHe zu äußern, wie ich das hier getan habe.
Wen interessieren denn diese einseitigen und durchsichtigen Texte tatsächlich, wenn man sich durch vielerlei andere Informationen von einem Unternehmen, seinem Geschäftsmodell und den langfristigen Zukunftsaussichten in dieser Industrie überzeugt hat? Und nur dann sollte man auch wirklich investieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...18%2C728804%2C00.html
Solar Millennium wollte sich in den außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen wohl nicht dazu bewegen lassen, die mit dem Hinschmeissen von UC verbundene Arbeitsverweigerung zuguterletzt dann auch noch als "eine zu Recht erfolgte Kündigung" gelten zu lassen.
Damit steht seine ursprüngliche Klage auf Feststellung der Rechtmäßigkeit seiner "Kündigung" wieder im Vordergrund. Und sollte sich UC mit dieser Klage tatsächlich durchsetzen können, so wäre aus heutiger Rechtsprechung ggf. vielleicht auch eine Abfindung möglich, über deren Höhe letztlich nach Billigkeit zu entscheiden hätte.
Unser größeres Interesse würde es natürlich finden, wenn sich UC mit seiner Feststellungsklage nicht durchsetzen kann. So wie ich das sehe, hätte das zur Folge, dass dann auch seiner nachgeschobenen Klage auf 7,1 Mio Abfindung die rechtliche Grundlage fehlen würde.
Die Gegenklage von SM werte ich als logische Konsequenz zur Stärkung der Position von Solar Millennium im Gesamtzusammenhang der nun zu erwartenden rechtlichen Auseinandersetzungen.
Meine persönliche Meinung zu UC: Ihm geht es bei der nun nachgeschobenen Klage wohl in erster Linie um den Versuch einer Rehabilitation, um den ihm in der Öffentlichkeit bereits anhaftenden Ruf eines "Hinschmeißers" wieder los zu werden. Und er hätte sich allem Anschein nach wohl auch auf einen Vergleich eingelassen, aber wie es scheint, eben nur unter der Voraussetzung einer "Generalabsolution". Und um dem Verdacht auf schiere Geldgier zu begegnen, ganz geschickt, will er das Abfindungsgeld dann auch gar nicht behalten, sondern in einer Stiftung unterbringen. Naja.
Wenn man davon ausgeht, dass es mit ein primäres Ziel von UC war, seine Ruf zu rehabilitieren, kann man seinen Schritt der Abfindungsklage vielleicht sogar verstehen. Auch wenn seine "gefühlten" Aussichten auf Erfolg zunächst mal gering erscheinen, verstärkt er letztlich damit dann doch seine Verhandlungsposition in einer vielleicht immer noch möglichen außergerichtlichen Einigung.
Auch wenn ich den UC mit dem, was er bei SM angerichtet hat, persönlich absolut nicht mag, frage ich mich heute aber doch, ob es klug war, ihm die "Generalabsolution" zu versagen, nur um - aus verletzter Eitelkeit heraus? - nun endlos mit diesem Typ weiter zu streiten.
Wie gesagt, alles nur meine persönliche Meinung . . .
UC wollte sich mit SM auf 3 Mio für UC einigen. Die Einigung sollte heute erfolgen.
Offensichtlich spielte UC bisher nicht ehrlich. Gegenstand der Vereinbarung sollte ja auch die Anerkennung der von UC behaupteten rechtmäßigen Kündigung sein. Hiergegen wehrte sich SM.
Nur wenn UC das Beschäftigungsverhältnis zu SM unzumutbar war, wird er bei einer eigenen Kündigung einen Abfindungsanspruch haben. Demnach begehrt UC quasi insgesamt 10 Mio. Seine Verhandlungsposition wird aktuell sein, die 9 Mio behalten zu dürfen und alle gegenseitigen Ansprüche für erledigt zu erklären.
Akzeptiert SM die Kündigung, wäre es das Eingeständnis dubioser Machenschaften - in der jetzigen Sitaution kann SM eine solche Erklärung nicht abgeben, da dann wohl jegliches Vertrauen in SM verloren gehen würde und eine Finanzierung von Blythe sicherlich deutlich scherer werden würde.
UC verhält sich wie ein geldgieriges Monster - dennoch die Verhandlungsbereitschaft zeigt, dass sich beide Parteien der Durchsetzbarkeit ihrer Positionen nicht sicher sind - was mich bei unseren Gerichten allerdings nicht verwundert, da manches auf eine persönliche Wertung des Richters hinausläuft - und da ist dann alles möglich.
Nun haben beide Parteien das Problem, des drohenden Gesichtsverlustes. Für UC wird es schwierig nochmals eine anständige Anstellung zu finden - und für SM ist das ständige Mißtrauen in die Seriosität des Unternehmens ein großes Problem.
Aktuell liegen also beide noch ca. 6 - 7 Mio auseinander. Egentlich klingt das danach, als sei eine Einigung nicht möglich. Es ist also die Frage, ob SM auf die 3 Mio weitere Scheinchen packt. Vielleicht würde UC bei 5 - 7 Mio einer Vereibarung zustmmen. Die Aktionäre wären da sicherlich nicht zufrieden.
Es ist aber auch klar, dass sich UC nicht mit 3 Mio abfinden lassen will.
Persönlich erachte ich allerdings den Abfindungsanspruch in Höhe von 7 Mio für nicht realisierbar. Also will UC noch 1 - 2 Mio rausschlagen und instrumentalisiert dafür die Presse, andernfalls würde sein Gang in die Öffentlichkeit in diesem Stadium der Verhandlungen keinen Sinn machen - der Zeitpunkt dieser Pressemitteilung liegt natürlich daran, dass für heute eine Vertragszeichnung geplant war, aber auch die bisher fehlende Finanzierung für Blythe gestört werden kann.
Es wird wahrscheinlich sein, dass SM das Angebot von 3 Mio erhöhen wird.
Ich persönlich würde mir ein Klageverfahren wünschen - aber nur, wenn SM auf der ganzen Linie triumphieren würde.
1. Führst Du für SoM die Prozesse, oder kannst Du die Angaben irgendwie belegen oder hast Du sie Dir ausgedacht (was ich eher nicht glaube)?
2. Was hat das ganze mit Blythe zu tun. Für Blythe sind - bis zur Auszahlung des Cash Grants 2014 - 3 Mrd. Gesamtkapital erforderlich, davon 20%, also 600 Mio. Dollar Eigenkapital. Da fallen ein paar Millionen Prozessrisiko doch überhaupt nicht ins Gewicht!
jetzt neigt sich der November auch schon bald wieder dem Ende zu und dann wollen Anleger Erfolge sehen:
Wie geht es weiter mit
Blythe (loan guarantee und Investoren),
Ibersol (Ibersol Fonds und weitere Investoren),
was sagt die Staatsanwaltschaft zur kreativen S2M - Bilanzierung,
wird Deloitte ein uneingeschränktes Testat erteilen?
So einige dieser Fragen werden bereits übernächste Woche Anleger und Analysten beschäftigen ... die Zeit bis dahin wird durch das UC - Theater überbrückt.
Was Blythe und Ibersol betrifft geht es nach meiner Einschätzung wie folgt weiter:
Ibersol: Der Ibersol-Fonds wird mangels starker Partner zum totalen Flopp und S2M findet bis Jahresende keinen Großinvestor.
Blythe: Entweder ein finanzstarker Großinvestor wie Chevron, Siemens, Areva übernimmt das Blythe-Projekt zu 80 bis 90 % (den Rest teilen sich dann Ferrostaal und S2M) oder S2M kann noch lange auf den Baubeginn warten. Ohne finanzstarke Großinvestoren, kein Baubeginn. Die Finanzierung über Privatinvestoren (vgl. Ibersol) ist eine Illusion (ein Hirngespinst der SoM-Verantwortlichen)
Klar, 600 Mio. Dollar EK schafft nur ein ganz starker Partner. Das sehen sicher alle im Forum so. Und selbst dann sind die zusätzlichen Fremdkapitalmillarden noch nicht gesichert.
Aber beim Zusammenhang mit dem Baubeginn zweifle ich: Möglicherweise zieht SoM den Baubeginn ohne Rücksicht auf Verluste, also ohne EK, Loan Guarantee und FK durch. Avisiert wurde ja der November. Hierin liegt die größte Spannung! Wenn der Bau startet und die Finanzierung nächstes oder übernächstes Jahr nicht klappt, ist Schluss.
SM geht meines Erachtens mit Claasen viel zu kulant um. SM sollte stattdessen einen Prozeß bis zum Ende führen. Ich glaube nicht, daß das irgendeinen Einfluß auf die Finanzierung von Blythe hätte.
Ich rechne kurzfristig mit einer Einigung auf 4 bis maximal 5,5 Mio. EUR, warum?
(mich würde eine Einigung ohne Betragsangaben (Stillschweigen) nicht überraschen)
S2M ist immer für Überraschungen gut. Eigentlich wär jetzt mal eine außerordentliche HV an der Reihe oder eine Absage des Herrn Dr. Wolff (Dr. Wolff wird sich die dubiosen Last-Minute-Transaktionen sehr genau ansehen)
a) SoM steht bekanntlich massiv unter Druck,
b) das Geschäftsgebahren der SoM war objektiv betrachtet mindestens unsauber (Stichwort Cross Capital),
c) wenn UC jetzt auspackt (zB zu Cross Capital und den Verbindungen von CC zum Solar Trust of America und zu Ferrostaal), gibt es möglicherweise nur noch einen Ausweg: kompletter Neuanfang (außerordentliche HV, neuer Aufsichtsrat, 2 von drei Vorstände sind dann nicht mehr zu halten).
d) die Verlierer eines Neuanfanges (Kuhn, Pflaumer & Co.) werden jetzt erst mal ein paar Mio. opfern (geradezu Peenuts gegenüber dem was Kuhn & Co. an Kursgewinnen im vergangenen Jahr realisiert haben).
Kommt er zu einem Ergebnis, interessiert ihn in der Regel nicht die öffentliche Meinung (Es gibt Ausnahmen, siehe ehemals Schill) Letztlich will der Richter die Akte vom Tisch und überlegt sich, wer hier der Böse ist und spickt das ganze mit .§
Prognose: Alles ist möglich ! Leider funktionieren Gerichte so.
@ MarcHe
Ich habe keine Interna zu SM - Meine obigen Ausführungen sind nur strategiesche Überlegungen, die ich aus meiner Berufspraxis ableite und mit den verschiedenen Kommentaren der Beteiligten in der Öffentlichkeit kombiniere - hieraus ziehe ich meine Mutmaßung.
Die Problematik zur Finanzierung, bedarf keiner Ausführung, da Du diese im Kern verstanden hast, und dieses nur als Aufhänger für Deine gegative Haltung nutzt - was Schade, aber auch aus Deiner Sicht konsequent ist.
PALEN SOLAR POWER PROJECT (Docket Number 09-AFC-7). We have prepared
this document pursuant to the requirements set forth in the Commission's regulations.
(20 Cal. Code Regs., §§ 1749-1752.5.)
The Committee recommends that the Application for Certification be approved,
subject to the Conditions of Certification set forth herein, and that the Energy
Commission grant the Project Owner a license to construct and operate the Project.
Dated: November 12, 2010, at Sacramento, California.
http://www.energy.ca.gov/2010publications/...EC-800-2010-010-PMPD.PDF
Manchmal denke ich, es wäre für einige hilfreich, mehr CNBC als hier ins Forum zu schauen. Seht mal, was da drüben im Moment los ist:
1. Nach den Midterm Elections müssen die Amis brutal sparen, so wie die Iren (Wachstum -15%) oder UK, die gerade die Studiengebühren von 3.000 auf 9.000 Pfund verdreifacht haben. Die US-Schulden laufen stramm auf griechische Verhältnisse zu.
2. Auf CNBC sieht man, was geplant ist: Steuererhöhungen, Rente mit 68, sogar die Abschaffung der bisher sakrosankten mortgage deduction. Da sind irgendwelche Energiesubventionen politisch ein Klacks dagegen!
3. Diese Woche wurde hier im Forum ja schon gepostet, dass Obamas Runde eventuell die Loan Guarantees "killen" will.
4. In diesem Umfeld ist es schlechterdings ausgeschlossen, kurzfristig eine Finanzierung auf die Beine zu stellen.
5. Der STA hat vor drei Tagen angekündigt, man habe jetzt Finanzleute mit Erfahrung mit Loan Guarantees an Bord geholt. Sollen die etwa bis Sylvester erfolgreich sein?
Optimismus ist das eine. Der Glaube, in den nächsten Wochen stehe die Finanzierung, ist ein anderes.
Die nächsten Wochen wird auch die Staatsanwaltschaft sich durch diese Akten durcharbeiten. Nach objektiver Beurteilung ist mit einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren zu rechnen. Das müsste den SoM Verantwortlichen auch bekannt sein - ein weiterer Grund sich wenigstens zügig mit UC zu einigen.
http://www.focus.de/finanzen/news/...provoziert-eklat_aid_571469.html
Das sagt schon einiges über den Schmarotzer aus, der in seinen Büchern über die fehlende Zurückhaltung de Manager schreibt.
Ist doch eigentlich ein Witz.
Wer wird dann noch nach Solar Millennium so in die Sch.... greifen und ihm Führungsaufgaben übertragen außer einem Fußballclub oder Karnevalsverein vielleicht?
http://www.focus.de/finanzen/news/manager-ranking/...l?surveyItem=672
Viele Grüße
das war klar .... und nächste Woche kommt die Einigung auf 3 Mio. EUR X (mit X = 1 bis 2 Mio. EUR)
Bin ja jetzt schon ein ganzes Weilchen bei Ariva unterwegs, aber so was habe ich bis jetzt noch nie in einem Thread erlebt. Ist wirklich einsame Spitze und ich bin echt froh, dass ich einen neuen Thread über SM aufgemacht habe. Das was MarcHe und The-Link hier schreiben ist nun wirklich zum Schießen komisch.
Aber mal ganz ehrlich: Warum unterhaltet ihr euch mit MarcHe und The-Link noch ?? Wenn hier keiner mehr schreibt außer The-Link und MarcHe, dann schaut in diesen Thread kein User mehr rein. Ist eigentlich ganz einfach und dann können beide hier ihren eigenen Block aufmachen und denen wird es dann recht schnell langweilig.
Außerdem fällt jetzt bald die Vorentscheidung über Palen, was wesentlich wichtiger ist und dann müsste das Gesetz in Spanien doch bald über CSP auch durch sein. Somit könnte dann SM endlich die Investoren für Ibersol nennen und das dürfte der SM-Aktie schon einen Auftrieb geben. Wenn dann noch alles gut läuft, dann könnte es im Dezember noch die Loan Guarantee-Zusage geben und dann wird mit ganz großer Wahrscheinlichkeit der endgültige Startschuss für den Kurs kommen in Richting 30 € oder auch darüber. Das sind die wichtigen Fakten und alles andere auch der Claassen interessieren doch nur am Rande.
will doch noch mal mit dir reden, weil es langsam etwas klarer wird was euch umtreibt.
Du hast geschrieben, daß du mittelständischer Unternehmer bist. Nun, SM ist auch ein mittelständisches Unternehmen, mit sehr innovativen und hochriskanten Projekten und ohne eigenes Geld golbal erfolgreich. Da könnte dich (und die anderen) natürlich die Frage umtreiben: Wie geht das? Warum können die das?
Wenn man das Beispiel USA nimmt: Sie haben vor einigen Jahren den Papiertiger STA gegründet, der jetzt langsam mit hochkarätigem Personal (Uwe. T. Schmidt (CEO) und Josef Eichhammer haben immerhin die Grundlagen geschaffen, daß Leute wie Mr. Clapp (CFO) von der CitiGroup, Steven J. Breuwer (CCO)kommen) zum Leben erwaeckt wird
Meiner Beobachtung nach (seit 10 Jahren) ist das immer das gleiche Schema: SM liefert die Idee und die Grundlagen (Blythe Genehmigung) und dann wird von den Mitarbeitern die (freiwillige) innovative, produktive Leistung gefordert und und erbracht von SM (freiwillig) gut bezahlt.
Das gleiche Schema konnte man bei Utz Claassen beobachten: Rennomierter EnBW-Manager (der hat die nachträglich noch blamiert!!) wird gut bezahlt und verweigert die innovative, prokuktive Leistung weil er ein Idiot ist.
Das pasiert, ist aber kein Grund das System zu ändern, weil die Vorteile aus dem System wesentlich größer sind als die gelegentlichen Mehrkosten.
Ich bin mit dem System sehr gut gefahren, keine Reibereien, immer produktive Arbeit. Aber man muß eben eine tragfähige Idee haben.
Du sagst - sympathischerweise durch die Blume - ich sei als Mittelständler vielleicht neidisch auf SoM. Das ist aber nicht der Punkt. Ich bin vielmehr Freund einer nachhaltigen, unspektakulären Geschäftspolitik und deshalb nicht mit dem einverstanden, was SoM macht.
Natürlich kommt SoM, im Gegensatz zu mir, immer wieder freiwillig oder unfreiwillig in die Schlagzeilen. Schaut man aber auf den Gewinn, den sie seit 1999 gemacht haben, sieht das ganz anders aus. Die Summe aller jemals erzielten Gewinne betrug am letzten Stichtag 30 Mio. Euro und ist seither gefallen, auf welchen Wert genau, erfahren wir bald.
Ein Gewinn von weniger als 3 Mio. Euro pro Jahr ist angesichts des von den Aktionären eingezahlten Kapitals (rund 60 Mio. Euro) sehr dürftig. Da hätte ein Sparer mit geringem Risiko mehr verdient. Eine derartige Geschäftspolitik lässt sich nicht ewig durchhalten, denn letztlich wollen die Märkte echte Gewinne sehen. Das war vor zehn Jahren bei den Dotcoms genau so - Hoffnungen tragen eine Weile, aber nicht ewig.
Du selbst hast durch Deinen frühen Einstieg 1999 eine hervorragende Rendite erzielt, das ist klar. Weil es aber insgesamt um ein Nullsummenspiel geht, haben andere, die z. B. vor einem Jahr eingestiegen waren, entsprechend verloren. Aus meiner Sicht ist jetzt bald das Ende des Weges erreicht, und das wird sich schon in den nächsten Monaten zeigen.
. . . soll SM erreicht haben? Ich glaub Du hast nicht alle Tassen im Schrank. Dein krankhafter Hang zur Diffamierung von Solar Millennium und seiner Mitarbeiter wird langsam unerträglich.
Wenn Du hier den erfolgreichen Mittelstandsunternehmer spielen willst, darf ich nur an Deine dauerhaften Falschberechnungen der letzten Monate erinnern. Und dann Deine ständigen Lügen. Einfach schrecklich.
Du hast Dich von Deiner Herkunft in früheren Beiträgen als ehemals Selbständiger im Finanzsektor bezeichnet. Nun bist Du ein Unternehmer im Mittelstand? Muß ein schreckliches Unternehmen sein, mit so einem Chef wie Dir. Ein Chef der lügt, der diffamiert, der unterstellt, der übel nachredet, der andauernd falsche Berechnungen anstellt, der seine Zeit im Intenet verbringt, sich mit Firmen beschäftigt, in die er angeblich weder investiert ist noch sonstige Berührungspunkte hat. Na, die "Firma" würde ich gerne mal sehen.
Dass Du hier herumlügst hatte Dir auch schon Ulm000 bewiesen.
Lügen, Diffamierungen, Unterstellungen. Damit sprichst Du jeweils ein wahres Wort gelassen aus. Deine Aussagen kann ich 100 %ig unterschreiben !
So, jetzt genug der unerfreulichen Dinge. Gleich steht die "Mutter aller Schlachten", das
rheinische Bundesliga-Derby 1. FC KÖLN vs. BOR. MÖNCHENGLADBACH als Duell der Kellerkinder auf dem Programm. Hoffe auf einen Sieg des FC, aber natürlich auch darauf, dass alles ruhig und ohne große Konfrontationen über die Bühne geht.
Allen ein schönes Wochenende und eine erfreuliche nächste Börsenwoche.