SOLAR MILLENNIUM AG Namens-Aktien
Auf Seite 4 spricht SoM von ..."der attraktiven Rendite" und auf Seite 12 ...."zu guten Renditeaussichten" - das war es dann auch schon.
Ich bin der Meinung, dass Dr. Henner Gladen und Thomas Mayer mit der Entscheidung, am 31.10.2010 diesen Fonds aufzulegen, einen Bärendienst erwiesen haben - diese Fehlentscheidung müssen dann leider andere ausbaden.
Angaben wie im Andasol Fondsprospekt, "die Rendite betrage x %" sucht man vergeblich.
Bei Andasol hat die Speicherung, also Salzspeicher, Wärmetauscher, Verrohrung, wesentlich größeres Solarfeld und Wäremverluste, rd. 20% der Gesamtkosten von um die 350 Mio. € ausgemacht. Somit hat bei 50 MW alleine die Energiespeicherung für 7 Std. bei Andasol letztendlich 70 Mio. € gekostet.
Ist aber auch irgendwie klar, denn das Solarfeld musste ja bei Andasol durch den Speicher fast doppelt so groß demensioniert werden wie ohne vorhandenen Speicher und das Solarfeld macht immerhin rd. 50% der Gesamtkosten bei einem CSP-Kraftwerk aus. Der Generatorenblock z. B. nur 9%.
Wobei ich jetzt natürlich nicht sagen will, dass meine Daumenrechnung das Non Plus Ultra wäre. Ist ja im Prinzip nur eine Ableitung von der kleinen Abengoarechnung aus der verlinkten pdf-Datei um aufzuzeigen wie absurd die ganzen unzähligen Rechnungen, Kalakulationen und Kommentare von diesem MarcHe sind.
Es war doch absolut nicht mehr zu ertragen, wenn ein User wie der MarcHe gebetmühlenartig behauptet, dass ein CSP-Kraftwerk in Kalifornien nicht profitabel arbeiten kann. Eine solche Ignoranz ist doch unglaublich, aber im Internet kann ja leider jeder daher kommen und absurde Behauptungen aufstellen.
Aber schon ganz alleine die von Abengoa selbst erstellte kleine Kalkulationberechnung für Solana zeigt doch, dass ein CSP-Kraftwerk im Südwesten der USA mit Cash Grants, verbilligten Krediten und Loan Guarantees ohne Wenn und Aber sehr profitabel betrieben werden kann. Immerhin rechnet Abengoa mit einem Free Cash Flow von 24 Mio. $ für Solana im Jahr und die Rechnung zeigt auch, dass Abengoa eine Einspeisevergütüng von 0,14 $/kWh über das PPA erhalten wird.
PECT, wenn du meine Rechnung aber etwas genauer betrachtest, dann komme ich bei Abengoa mit Speicher im Nachhinein auch auf Stromgestehungskosten von um die 0,12 $/kWh. Siehe Post #5464 mit "Nimmt man dann noch den von Abengoa erwähnten Free Cash Flow von 24 Mio. $ her, dann wären die Stromgestehungskosten sogar bei nur bei 0,12 $/kWh." 121,5 Mio. $ - 24 Mio. $ = 97,5 Mio. $ / 875 GWh = 0,111 $/kWh. Wobei ich mir bei der Angabe von 875 GW nicht sicher bin ob die wirklich so stimmt. Aber nach meinen Infos wird für Solana mit einem Kapazitätsfaktor von 0,4 gerechnet und das wären dann 3.500 Betriebsstunden bzw. 875 GWh im Jahr. Nach meinem Gefühl müsste das etwas weniger sein.
Wie schon erwähnt, das ist eine reine Daumenrechnung und dazu ist diese Rechnung nur von einer kleinen Rentabiltätsrechnung von Abengoa für Solana abgeleitet und die Rechnung sollte eigntlich auch nur zeigen, dass die von mir gestern erwähnten Stromgestehungspreise einigermaßen stimmen, da dieser MarcHe meine Posts mit den Stromgestehungskosten löschen wollte. Außerdem wollte ich anhand der kleinen Rechnung aufzeigen, dass die Bemerkungen von diesem MarcHe von heute Morgen ganz einfach total falsch sind. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit dieser Rechnung bezwecken und ich denke das habe ich sehr eindrücklich gezeigt.
Jedoch kann man ganz sicher auf Basis der Stromgestehungskosten die Cash Flows wesentlich besser kalkulieren bzw. schätzen wie die mysteriösen Annahmen von diesem MarcHe. Vor allem muss dieser MarcHe seine Parameter immer wieder sehr stark abändern.
Bei Nevada Solar One von Acciona wurde beipielsweise nur ein Speicher von 30 Min. gebaut um einen kurzfristigen Ausfall der Energieerzeugung durch beispielsweise vorbei ziehende Wolken zu verhindern.
Der von Dir angesprochene Carnot-Wirkungsgrad spielt bezogen auf die Umgebungstemperatur (Wetter) bei CSP-Anlagen nur eine geringfügige Rolle.
Entscheidend für die Berechnung der Leistung des CSP-Systems ist das mechanische Wärmeäquivalent, das sich maßgeblich aus der Differenztemperatur der CSP-Trägerflüssigkeit und der (gekühlten oder ungekühlten) Temperatur der Expansionsumgebung (Turbine/Dampf) errechnet. Die Umgebungstemperatur hat zwar insofern einen Einfluß, als die Temperatur der Expansionsumgebung bei ungekühlten Systemen sich mit Änderung der Umgebungstemperatur (Wetter) gleichermaßen ändert. Das heißt, dass die Leistung grundsätzlich höher oder niedriger sein kann als die angestrebte mittlere Leistung - je nach Abweichung der Umgebungstempertatur von der zu Grunde gelegten mittleren Temperatur des Standorts.
Da das Delta der Umgebungstemperatur in Kalifornien wohl so um die ca. +/- 10° C von der zu Grunde gelegten mittleren Umgebungstemperatur betragen dürfte, ergibt sich - selbst im ungünstigen Fall - an heißen Tagen - eine Minderung der mittleren Leistung, die sich aus lediglich ca. 2-3% Temperaturdifferenz (Trägertemperatur/Umgebungstemperatur) errechnet.
Umgekehrt wird bei fallender Umgebungstemperatur natürlich ein Leistungsanstieg zu verzeichnen sein, der im Rahmen der hier betrachteten Temperaturdifferenzen aber ebenfalls als gering einzustufen wäre. Es sei denn wir haben mal Frost in Kalifornien, dann würde sich die Leistung doch merklich erhöhen. Deshalb kann eine Kühlung - je nach Aufwand - durchaus sinnvoll sein.
Schlußfolgerung: Bei CSP-Anlagen hat eine höhere Umgebungstemperatur - anders als bei PV-Anlagen - nur geringen Einfluß auf die angestrebte mittlere Leistung.
mann, mann, mann..."...WÄRE ein draufzahlgeschäft..."...ist dir das großgeschriebene wörtchen geläufig...?? dieses wort setzt zwangsläufig eine bedingung voraus...diese ist nicht gegeben...
dann die leier wieder...ulm ist draußen...das wissen wir seit wochen...ulm macht daraus kein geheimnis...unter 21 euro ist die aktie einfach momentan noch zu volatil...
Kein Argument ist zu dumm, um hier nicht vorgetragen zu werden: Dass Abengoa einen respektablen Free Cash Flow in seinen Rechnungen ausweist, ist irrelevant, sofern man nicht die genaue Finanzierungsstruktur kennt.
Mit im Extremfall 100% Eigenkapital entspricht der Free Cash Flow dem Operativen Cash Flow, weil keine Finanzierungskosten anfallen. Das ist doch eine Milchmädchenrechnung! Entscheidend ist, ob das Projekt seine Kapitalkosten verdient.
Klar, einige werden diese Platitüde wieder für einen Bash-Versuch halten. Aber es gibt hier offenbar auch genügend Leser (wie etwa lorotlo), die sich mit Finanzierungsrechnungen auskennen.
das Geschäftsjahr ist in 6 Stunden herum. Da bin ich gespannt, was morgen abgeht, und mache erst mal Schluss.
"Wie schon erwähnt, das ist eine reine Daumenrechnung und dazu ist diese Rechnung nur von einer kleinen Rentabiltätsrechnung von Abengoa für Solana abgeleitet und die Rechnung sollte eigntlich auch nur zeigen, dass die von mir gestern erwähnten Stromgestehungspreise einigermaßen stimmen..."
Bei deinen Berechnungen, die ja auch immer wieder anders aussehen (Hauptsache SM kommt dabei schlecht weg), stellst du diese sozusagen als Fakt dar!
Kein Wort davon, dass niemand die genauen Zahlen kennt!
Wer so einseitig und undifferenziert schreibt wie du,verfolgt selbstverständlich ein persönliches Ziel!
http://www.investprofi.de/...&id=1043&catid=4&func=fb_pdf
Ich möchte an dieser Stelle mal Caesar danken, dass er sich immer wieder die Zeit nimmt, in ausführlichen Artikeln potenzielle neue Leser auf die kriminelle Energie gewisser Posts in diesem Forum aufmerksam zu machen. Was zwei Personen in diesem Forum an Diffamierungsgeschwafel von sich geben, ist nicht nur unglaublich, sondern an Unverschämtheit und Gewissenlosigkeit kaum noch zu überbieten. Natürlich muss man von den aktiven Leuten keinen mehr auf die Qualität von Links oder MarcHes Postings hinweisen, geschweige denn ihre Glaubwürdigkeit diskutieren. Aber es treten hier denk ich doch immer wieder neue Personen ins Feld und da bin ich froh, dass immer wieder jemand eine Warnung an stille Leser übermittelt, was von MarcHes und ganz besonders The-Links Beiträgen zu halten ist.
Was in Gottes Namen schreibst du wieder für einen Blödsinn zusammen MarcHe. Fakt ist, dass die Stromgestehungskosten bei um die 0,12 $/kWh liegen und Fakt ist, dass Abengoa für das Solana-Kraftwerk einen durchschnittlichen Stromabnahmepreis von um die 0,14 $/kWh bekommt. Alles in meinen beiden Post von heute klipp und klar belegt.
Aber MarcHe interessant dabei ist, dass du wieder mal ein Super-Eigentor geschossen hast. Du widersprichst dir, das ist nun echt nicht mehr normal. Jetzt mal ein Satz von MarcHe aus Post #4816 aus diesem Thread vom 17,10. über diese Abengoa-Berechnung:
8. Multipliziert man den jährlichen Cash Flow von 88,8 Mio. mit 13,06, ergibt sich ein DCF von rund 1,2 Mrd. Dollar. Dieser Wert liegt knapp, aber nur unwesentlich über den oben berechneten 1,3 Mrd. Dollar.
Ist es nicht witzig wie sich MarcHe andauernd widerspricht. Siehe heutige Post #5482 mit diesem Satz:
Dass Abengoa einen respektablen Free Cash Flow in seinen Rechnungen ausweist, ist irrelevant, sofern man nicht die genaue Finanzierungsstruktur kennt.
Es ist einfach herrlich mit anzusehen wie der MarcHe was behauptet, aber auf der anderen Seite genau das Gegenteil macht. Der MarcHe ist so leicht zu durchschauen - einfach köstlich MarcHe. du glaubst doch nun wirklich nicht im Ernst, dass dich noch irgendeiner für Voll hier nimmt. Dir geht es wie The-Link. Das interessant auch keinen User mehr was The-Link schreibt, denn da hat es auch schon so viel Widersprüche gegeben und noch nicht eine einzige Prognose von The Link hat bis dato gestimmt. Nicht einmal annährend. Ist wie bei dir MarcHe, deine ganzen Rechnungen waren für völlig für die Katz, denn die Stromgestehungskosten liegen bei einem CSP-Kraftwerk im Südwesten der USA bei um die 0,12 $/kWh. Deine erwähnten 0,19 $/kWh sind ohne Cash Grants und ohne verbilligte Kredite. Habe ich doch heute schön aufgeziegt.
Man sieht dann halt schon bei MarcHe, das er erstens keine Ahnung hat von der Materie und sich noch nicht allzu lange mit dieser Materie beschäftigt. Auch die ganzen anderen Berechnungen von MarcHe in der oben erwähnten Post #4816 sind von Anfang bis Ende komplett falsch.
Wenn du willst MarcHe, dann stelle ich liebend gerne die komplette Post #4816 hier noch mal rein und zeige dir deine dillitantischen Fehler und rechne dir vor wie es richtig geht.
http://www.ariva.de/articles/forum/bewertungen.m
Schönen Abend noch
"Die in diesem Verkaufsprospekt enthaltenen Angaben beruhen auf dem Stand vom 5. Oktober 2010."
Gemäß Prospekt Seite 78 behauptet SoM als Prospektanbieterin, die Ferrostaal AG sei mit 50 % der Vorschaltgesellschaft Soliber GmbH beteiligt. Nach der aktuellster Gesellchafterliste der Soliber GmbH ist Ferrostaal jedoch noch gar nicht bei Soliber beteiligt. Ich gehe davon aus, dass der Verkauf - entgegen der Aussage der SoM Organe - immer noch unter aufschiebenden Bedingungen steht. Möglicherweise gingen die Prospektverantwortlichen am 5. Oktober 2010 noch davon aus, dass Ferrostaal im Laufe des Oktobers endgültig bei Soliber einsteigen würde. Ist der Prospekt etwa auch hinsichtlich der Beteiligung von Ferrostaal überholt?
SoM wird sich sehr zeitnah
a) über den Baubeginn und
b) die tatsächlichen Beteiligungsverhältnisse äußern müssen.
Vielleicht sollte man mal bei Ferrostaal nachfragen, wie sich die Beteiligungsverhältnisse tatsächlich darstellen und warum Ferrostaal in der aktuellen Gesellschafterliste noch nicht als Soliber Gesellschafter aufgeführt wird!!
Diese Investition könnte sich lohnen.
... seit einiger Zeit, ob ulm meine Posts nicht versteht oder ob er sie versteht und nur bei Dritten Zweifel schüren will. Auch in #5486 werden mir "Widersprüche" unterstellt, wo keine sind. Zunächst wird meine folgende Passage zitiert:
Multipliziert man den jährlichen Cash Flow von 88,8 Mio. mit 13,06, ergibt sich ein DCF von rund 1,2 Mrd. Dollar. Dieser Wert liegt knapp, aber nur unwesentlich über den oben berechneten 1,3 Mrd. Dollar.
Das ist das übliche WACC-DCF-Verfahren: Man nimmt die operativen Cash Flows, zinst sie ab und schaut, ob der so ermittelte Ertragswert über oder unter den Anschaffungskosten liegt. Das zweite Zitat lautet:
Dass Abengoa einen respektablen Free Cash Flow in seinen Rechnungen ausweist, ist irrelevant, sofern man nicht die genaue Finanzierungsstruktur kennt.
Ein Free Cash Flow von z. B. 24 Mio. Euro ist bei 200 Mio. EK-Einsatz prima und bei 500 Mio. armselig. Daher sagt diese Zahl nichts aus. Deshalb habe ich nicht mit Free Cash Flows gerechnet, sondern mit WACC-DCF. Zwischen den beiden obigen Zitaten besteht nicht der mindeste Widerspruch. Man muss lediglich zwischen operativen und freien Cash Flows unterscheiden, das sind zwei verschiedene Philosophien.
The-Link zitiert aus dem SoM-Fondsprospekt, Ferrostaal sei Fonds-Gesellschafter. Und er zitiert aus dem vom Bundesministerium der Justiz geführten www.unternehmensregister.de, Ferrostaal sei nicht Fonds-Gesellschafter. Was ist daran kriminell?
Ich für mein Teil zitiere die US-Regierung, Bloomberg, SoM und STA, nehme deren Zahlen und rechne öffentlich nach, dass Blythe nicht profitabel ist. Was ist daran kriminell?
ulm000 bezieht sich auf ungenannte Quellen und "eigene" Rechnungen, die man aber niemals sieht. Die Frage, ob Tobias F. Bosler seine Quelle sei, hat er nicht beantwortet. Dieses Vorgehen ist wohl weit anfechtbarer.
Ein Vorschlag zur Güte: Wenn Du in den Posts von The-Link und mir "kriminelle Energie" erblickst - dann gehe doch einfach zur Staatsanwaltschaft und bring das zur Anzeige. Die Staatsanwaltschaft wird dann die Angaben im Fondsprospekt mit den Angaben des offiziellen Unternehmensregisters vergleichen. The-Link wird dadurch kein Problem bekommen.
seit sehr langer Zeit, ob der meine Posts überhaupt noch verstehen kann.
Offenbar sind meine Postinhalte für MarcHe viel schwer zu verstehen. Wenn ich bedenke, dass MarcHe gestern noch von Stromgestehungskosten von um die 0,28 $/kWh für ein CSP-Kraftwerk im Südwesten der USA geschwafelt hat, dann muss man echt richtige Zweifel haben über den Sachverstand von MarcHe.
Wissen tun wir ja alle mittlerweile, dass die Stromgestehungskosten bei um die 0,12 $/kWh liegen aufgrund den üppigen US-Subventionen mit Cash Grants, verbilligten Kredite und Loan Guarantee. Aber der liebe nette MarcHe schrieb gestern frei und lustig von 0,19 $/kWh. Außerdem wissen, dass Abengoa für ihr Arizona CSP-Kraftwerk über das PPA einen vertraglich vereinbarten Strompreis von um die 0,14 $/kWh erhält. Alles gestern von mir sauber belegt mit Rechnungen und Links.
Jedoch schreibt diese MarcHe immer wieder von 0,11 $/kWh. Gut meine Rechnung mit Abengoa von gestern hat ja alles deutlich widerlegt was dieser MarcHe geschrieben hat, denn wenn Abengoa schon 0,14 $/kWh erhält, dann wird Blythe sicherlich einen höheren Durchschnittspreis bekommen, denn Blythe erzeugt rd. 50% des erzeugten Stroms in Strompeakzeiten und Abengoa mit ihren CSP-Kraftwerk mit Speicher wird gerade mal auf 25% des erzeugten Stroms in Peakzeiten kommen. Außerdem sind die Auflagen für die Erneurbaren an die Energiekonzerne in Kalfornien noch um einiges höher wie in Arziona.
Es sieht also tatasächlich so aus, dass MarcHe meinen Posts nun echt fnicht olgen kann und wie seine Aussagen ja beweisen keine allzu großen Kenntnisse über CSP und der US-Stromwirtschaft hat. Bei MarcHe erkennt man dann halt recht gut, dass man sich zwar Infos aus dem Internet raus sammeln kann, aber ohne ein Backgroundwissen bringen diese Infos halt nicht sehr viel bzw. man schreibt halt immer und immer wieder sehr falsches.
... über die Stromproduktionskosten tu nicht ich, sondern Bloomberg, eine recht zuverlässige Quelle: http://www.bloomberg.com/news/2010-10-26/...engoa-executive-says.html
"Solar-thermal power costs about $288 per megawatt-hour to generate compared with about $60 for electricity from coal-fired plants, according to Bloomberg New Energy Finance data" .
288 Dollar/Mwh macht nach Adam Riese 28,8 Cent/kwh. Mit 30% Cash Grant kommt das auf rund 20 Cent/kwh. Stimmt gut überein mit den Angaben von Abengoa, die auf 19 Cent/kwh mit Cash Grant kommen.
In diesem vom MarcHe verlinkten Bloomberg-Artikel Das steht nicht aber gar nichts drin über die USA. Bei diesen Angaben geht es alleine über Desertec und nicht über die USA. Die angebenen Kosten in diesem Bloomberg-Artikel beziehen sich auf spanische CSP-Kraftwerke, denn die angegeben Kosten mit 288 $/MWh sind nahezu Deckungsgleich mit den Kosten von Andasol und Extrosol.
Ich habe in diesem Thread jetz schon mehrmals geschrieben, dass man die wesentlichen kleineren spanischen CSP-Kraftwerke nicht zum Vergleich mit den US CSP-Kraftwerke heranziehen darf.
Nun mal ein Kostenvergleich zwischen Andasol mit einem Speicher von 7,5 Stunden und einer Kapazität von 50 MW un dem derzeitig im Bau befindlichen CSP Turmkraftwerk von Bright Source in der Mojave-Wüste nur rd. 100 km von Blythe entfernt ohne Speicher:
- Bei Andasol (50 MW) liegen die Stromgestehungskosten bei 0,26 $/kWh bzw. die Kosten pro MW bei 10 Mio. $
- Beim Bright Source Ivanpah CSP-Kraftwerk (390 MW) liegen die Stromgestehungskosten bei 0,11 $/kWh bzw. die Kosten pro MW bei 3,3 Mio. $
Bei diesem Kostenvergleich sieht man den riesen großen Unterschied bei den Kosten in Spanien und in den USA. Hier mal eine Aufstellung:
- in den USA gibt es direkte Subventionen auf CSP und die schlagen sich dann natürlich voll auf den Bau des CSP-Kraftwerkes nieder (30% der Investionskosten werden von den USA bezahlt),
- Die Soneneinstrahslwerte sind in dee Mojave-Wüste wesentlich höher
- Die US CSP-Kraftwerke sind um das acht- bis zehnfache größer (Skaleneffkte !!)
- Das Bright Source CSP-Kraftwerk ist nicht mit einem sehr teuren Speicher ausgerüstet
Wer nicht begreift, dass man die spanischen CSP-Kraftwerke nicht mit denenen aus den USA vergleichen kann, der hat nun wirklich null Ahnung von dem was er schreibt. Denke mal diese Post sagt zu diesem Thema nun wirklich alles. So sehen nun mal die Fakten aus.
https://www.boerse-stuttgart.de/de/factsheet/...mbol=DE000A1C94H2.STU
Ich habe inzwischen die Angaben von The-Link überprüft und festgestellt, dass am 29.10.2010, also am letzten Werk-Geschäftstag des laufenden Geschäftsjahres, eine neue Eintragung im Handelsregister erfolgt ist: Und zwar hat die Gesellschafterversammlung das Stammkapital der Soliber GmbH durch Sacheinlage von 25 TEUR auf 30 TEUR erhöht. Nachzulesen im vom Bundesministerium der Justiz geführten www.unternehmensregister.de .
Ibersol hat jetzt folgende Struktur:
1. Ibersol Elctricidat Solar Iberica S. L. Soll das Kraftwerk bauen und betreiben.
2. Soliber GmbH (Zwischengesellschaft): Hält alle Anteile an 1.
3. Ibersol Kraftwerks GmbH (Vorschaltgesellschaft): Hält 5.100 Euro (17%) an den 30 TEUR Stammkapital von 2. Die übrigen Anteile liegen allesamt bei SoM.
4. Die Ibersol Kraftwerks GmbH hat ein Genussrecht (Anspruch auf ihre Gewinne) an SoM ausgegeben.
5. SoM hat dieses Genussrecht an die Ibersol Fonds GmbH & Co. KG verkauft. Die Anteile an dieser Gesellschaft sollen nun schrittweise veräußert werden.
6. Im Prospekt der Ibersol Fonds GmbH & Co. KG wird mehrfach angegeben, Ferrostaal sei zu 50% an der Soliber GmbH beteiligt. Selbst nach dem am letzten Freitag aktualisierten Handelsregisterauszug ist das nicht der Fall.
Deshalb berichtet SoM weder über den Ibersol - Fonds noch über den "Baubeginn des Ibersol Projektes" noch über den "Einstieg" von Ferrostaal in die Soliber GmbH.
Ich denke, MarcHe weiß sicher ganz genau, wo er falsch rechnet. Da steckt Methode hinter. Nur gut, dass Du ihm das immer so nachhaltig beweisen kannst.
Es geht ihm m.E. auch gar nicht um die Wahrheit. In Summe erinnern seine Beiträge doch eher schon an einen beinah religiös anmutenden Fanatismus. Starr das Ziel vor Augen, Solar Millennium zu diskreditieren, dem Unternehmen was Negatives anzuhängen.
Es macht von daher kaum Sinn, sich tiefergehend auf eine inhaltliche Diskussion einzulassen. Die Diskussion kann zwangsläufig immer nur in das Berichtigen seiner verdrehten “Wahrheiten“, Unterstellungen und Lügen abgleiten. Lügen wie Du sie ihm hier im Thread ja auch selbst schon mehrfach nachgewiesen hast.
Dieser MarcHe ist dennoch einfältig genug, sich und seine bizarren Ziele zuweilen selbst zu verraten, z.B. wenn er schreibt (#5458):
" . . . SoM käme der Insolvenzgrenze einen guten Schritt näher . . ."
Ein “guter Schritt“ ist bei ihm eben immer ein Schritt in seine Wunschrichtung, die Insolvenz von SoM. Irgendwie krank das Ganze.
Und wenn man ihn auf seine erfundenen "Beweise" festnagelt und nachhakt, antwortet er plötzlich nicht mehr.
So z.B. als er anlässlich der Genehmigung von Blythe diesen herabwürdigenden Kommentar von sich gab:
". . . Auch in Deutschland kann man mit Baugenehmigungen für Projekte, die sich hinterher als nicht finanzierbar herausstellten, eine ganze Altpapierindustrie füttern . . ."
Auf entsprechende Nachfragen konnte MarcHe hierzu dann kein einziges vergleichbares Projekt benennen (vgl. #5433, #5434, #5438).
Ganz typisch für diesen mir immer abstruser erscheinenden MarcHe.