Nordex vor einer Neubewertung


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Neuester Beitrag: 09.07.20 23:48
Eröffnet am: 06.05.19 19:24 von: Taunusknack. Anzahl Beiträge: 38.841
Neuester Beitrag: 09.07.20 23:48 von: Andinity Leser gesamt: 8.902.320
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15700 Postings, 4309 Tage ulm000Nordex vor einer Neubewertung

 
  
    #1
93
20.06.13 10:12
Bin ja eigentlich kein großer Freund von vielen Threads für eine Aktie, aber bei Nordex muss es meiner Meinung nach sein.

Ich habe leider keinen Nordex-Thread gefunden in dem der User meingott nicht schreibt und ich habe wirklich keine Lust mich mit diesem User tagtäglich auseinanderzusetzen. Zumal meiner Meinung nach meingott durch seine Dauerposterei sehr viele Beiträge zuspamt und somit interessante Posts nach hinten verschiebt und die dann eventuell gar nicht gelesen werden.  Mal ganz abgesehen davon, dass meingott sehr gerne polarisiert und polemisiert und auch das ist nun wirklich alles andere als hilfreich für eine sinnvolle Diskussion.

Weniger ist manchmal mehr bzw. Qualität vor Quantität und das soll ja eigentlich das Motto eines jeden Aktienthreads sein.

Letztendlich geht es doch in einem Aktien-Thread um eine sinnvolle Diskussion und sonst um nichts und ich sehe bei Ariva keinen Nordex-Thread wo diese Voraussetzung für mich derzeit gegeben ist. Deshalb und weil ich der Meinung bin, dass Nordex vor einer Neubewertung steht nach dem schwierigen letztjährigen Restrukturierungsjahr mache ich einen neuen Nordex-Thread auf. Ob die Ariva-Mods diesen Thread lange stehen lassen weiß ich nicht, aber wenn sie den löschen, dann werde ich nichts mehr zu Nordex schreiben. da ich keinen anderen Nordex-Thread bei Ariva erkennen kann wo eine sinnvolle Diskussion ohne meingott möglich ist.  
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18 Postings, 78 Tage ZwCN8OG@US21

 
  
    #37818
02.07.20 16:02
@US21, ja sorry habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte natürlich den Verwässerungseffekt der eintritt, wenn die Gesamtaktienanzahl um 40% steigt und somit "der Kuchen" auf 40% mehr Aktionäre aufgeteilt wird als bisher. Der Unternehmenswert steigt damit ja nicht um 40% bloß weil entsprechend mehr Geld da ist - wichtige Werte stecken ja eher im Humankapital der Angestellten, im KnowHow, Kundenbeziehungen etc etc.  

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1282 Postings, 3227 Tage Flaterik1988Noch bin ich drin

 
  
    #37819
1
06.07.20 09:46
mein sl wirde letzte woche knapp veffwhlt im bereich 8,30. Puhhhh.
Könnte mir vorstellen das es diese woche noch was aufwärts geht bei einem positiven gesamtmarkt. Allerdingst lastet die mögluche ke schwer.
Weiter positive könnte sein, wenn nordex wie zu letzt neue aufträge meldet. War häufiger vor einer hv.
Wann waren nochmal die q zahlen?

Überlege sogar deswegen nochmal nachzukaufen.


Naja was wäre wenn es deztlich weniger ankiten werden oder gibt es ein szenario was postiv aufgenommen werden könnte? Kann mir halt nicht vorstellen warum man ca. 2 monate später eine außerordentliche hv einberuft um dann doch keine ke zu machen??? Alles sehr komisch.

Bleibe wohl lieber nur dabei und stocke nicht auf. Lieber auf nummer sicjer gehen und sl nacv ziehen  

18 Postings, 78 Tage ZwCN8OG@Flaterik1988

 
  
    #37820
06.07.20 11:18
>>Kann mir halt nicht vorstellen warum man ca. 2 monate später
>>eine außerordentliche hv einberuft um dann doch keine ke zu machen???

Verstehe den Gedankengang nicht. Die Abstimmung über eine KE steht doch auf der Tagesordnung der AO-HV. Wenn wir (die Aktionäre - insb. Großaktionäre) der Meinung sind, dass die Argumente für eine KE überzeugend sind, dann stimmen wir dem zu - sonst stimmen wir dem nicht zu. Für den Stimmberechtigen Aktionär sind aus meiner Sicht hier 2 Standpunkte am relevantesten:

Sicht 1: eher Großaktionär: Ist die KE notwendig damit es dem Unternehmen gut geht bzw. damit es langfristig überlebensfähig bleibt.

Sicht 2: eher Kleinaktionär: Ist die Rendite der Unternehmensintern investierten Gelder aus der KE höher also wenn ich mein Geld in andere Firmen investiere.  

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18 Postings, 78 Tage ZwCN8OGAusbaupotentiale in Europa

 
  
    #37821
1
06.07.20 11:39
Hier übrigens mal ein Artikel über die Windkraft-Ausbaupotentiale in Europa (Bebauung, Landschaft, Windstunden etc bereits eingerechnet) falls ihr den noch nicht kanntet:
https://www.scinexx.de/wp-content/uploads/w/i/windeuropa2g.jpg
https://www.scinexx.de/news/energie/...otenzial-groesser-als-gedacht/

Man kann sich als zusätzlichen Indikator zur künftigen Auftragsvergabeentwicklung auch anschauen, welcher Anbieter in welchen Ländern jeweils einen "guten Stand" (letze zurückliegenden Vergaben) hat und wie deren WKA-Ausbaupotentiale wiederum überhaupt sind...  

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6212 Postings, 5261 Tage beegees06Die Kursentwicklung der geplanten KE geschuldet ?

 
  
    #37822
08.07.20 10:45
Bitte Infos von den Profis  

60 Postings, 177 Tage Wind29KE

 
  
    #37823
08.07.20 11:26
Ich bin mir momentan auch sehr unsicher was ich tun soll  wegen der KE! Ich habe noch nie eine mitgemacht! Wie ist das? Wer bekommt die neuen Aktien ? Wird mein Bestand aufgestockt ,oder kommen die neuen Aktien in den freien Markt?  Fällt die Aktie dann um den auffgestockten Betrag? Fragen über Fragen!  So eine M....! So unsicher wie Momentan war ich noch nie bei Nordex.  Über ein paar Antworten zu meinen Fragen  würde ich mich freuen.  

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997 Postings, 3767 Tage alexis62Genaue Details der Traktanden a.o.HV

 
  
    #37824
08.07.20 14:10

60 Postings, 177 Tage Wind29Danke für den Link..

 
  
    #37825
08.07.20 14:35
..aber leider verstehe ich nicht sehr viel was hier geschrieben wird.
 

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18 Postings, 78 Tage ZwCN8OG@Wind29

 
  
    #37826
08.07.20 16:43
Zu deinen Fragen:
Wenn die KE dem Unternehmen gut tut und sich positiv in künftigen Gewinnen oder Gewinnerwartungen wiederspiegelt, dann muss der Kurs auf Grund der KE nicht zwangsläufig sinken sondern kann sogar steigen. Bezüglich des Kurses könnte man vereinfacht sagen, dass eine KE dann nicht zu sinkenden Kursen führt, wenn im gleichen Maße die Nachfrage nach den Aktien des Unternehmens steigt wie das erhöhte Angebot der Aktien steigt (durch "raus geben" neuer Aktien = KE).
Diese Steigerung der Nachfrage nach den Aktien könnte wie schon erwähnt z.B. durch bessere Gewinnaussichten oder bessere Fundamentaleinschätzen künftiger Käufer begründet sein. Auf der anderen Seite würden Gewinne künftig auf mehr "Mäuler" ausgeschüttet werden, also weniger Dividende zu erwarten sein - aber in dieser Phase sind wir ja immer noch nicht - wir können ja froh sein wenn es überhaupt mal zu einer  Dividenden  kommen wird...

Ich persönlich sehe die KE gelassen und steige deshalb nicht aus der Aktie aus. Ich denke die KE wird dem Unternehmen gut tun und hoffentlich endlich wieder in die Gewinnzone führen.  

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60 Postings, 177 Tage Wind29Danke ZwCN80G für die Antwort

 
  
    #37827
08.07.20 17:18
Das heißt aber doch erstmal, dass wenn zb. 40Mil neue Aktien ausgegeben werden, stehen die erstmal zum Verkauf an der Börse und wenn niemand da ist der alle kauft sinkt der  Kurs erstmal bis wieder mehr Käufer da sind als Aktien  am Markt sind? Sehe ich das Richtig so ?  

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15700 Postings, 4309 Tage ulm000KE zB. 40 Mio.

 
  
    #37828
3
08.07.20 19:01
Sollte Nordex wirklich eine solch hohe KE durchziehen, dann wird das nur mit einem großen Investor passieren, denn ein großer Investor ist nur interessiert an einem großen Aktienpaket. Wer ja richtig irre, wenn Nordex eine riesige KE durchziehen würde in dem 40 Mio. Nordex-Aktien aufeinmal an die Börse geschmissen würde.

Könnte auch sehr gut sein, dass es mit dem Verkauf des europäischen Projektgeschäftes, das laut Pressemitteilungen, zu 800 Mio. € zum Verkauf ansteht , im Zusammenhang steht:

https://www.eleconomista.es/empresas-finanzas/...El7TB79_hE_Mpq_6v3AY

Möglicherweise könnte ein Interessent dann zugleich auch an einem größeren Nordex-Aktienpaket interessiert sein. Wäre sogar sehr wahrscheinlich und auch logisch, wenn jemand so viel Cash in die Hand nimmt um die europäische Projektentwicklungsabteilung von Nordex komplett mit der 3 GW-Pipeline zu kaufen. Könnte aber sein, dass der Verkauf der Projektentwicklungsabteilung gescheitert ist.

Positiv ist diese mögliche riesige KE für mich zunächst mal nicht. Warum ? Viel zu wenig Transparenz.

In großen Cash Problemen kann Nordex eigentlich nicht sein. Erstens hatte Nordex Ende März eine Liquidität von satten 432 Mio. €, zweitens hat Nordex erst vor ein paar Wochen mit 21 nationalen und internationalen Bankenpartnern ihre Aval- sowie Bar-Kreditlinien über insgesamt 1,2 Mrd. € bis 2023 verlängert und drittens hat Nordex eine Auftragslage so gut wie noch nie.

Warum nun Nordex sich so große Freiheiten nehmen will bezüglich Kapitalerhöhung - keine Ahnung. Darüber kann man nur spekulieren und Nordex hält sich dabei natürlich noch bedeckt, so lange es keine spruchreife Vereinbarungen gibt.

Es könnte sein, dass Nordex ein Unternehmen aus der Branche übernehmen will. An Teilen von Senvion war ja Nordex bekanntermaßen durchaus interessiert. Es könnte sein, dass Nordex eventuell einen neuen Investor einsteigen lassen will. Es könnte aber auch sein, dass Nordex schlicht weg Cash-Probleme hat. Und und und.

Fakt ist aber, dass Nordex über eine schwache Eigenapitalquote von nur 17% verfügt. Hier gibt es sicher Auflagen von den Banken/Anleiheneigentümer. Da Nordex in diesem Jahr die Eigenkapitalquote wohl kaum richtig nach oben bringen kann wegen Corona, aber auch wegen der super Auftragslage und auch wegen den weiterhin hohen geplanten Investitionen von über 130 Mio. €, könnte ich mir vorstellen, dass Nordex da gegen Jahresende eventuell in Probleme kommen könnte. Zumal es ja mittlerweile so aussieht, dass Nordex auch im kommenden Jahr locker einen Umsatz über 4 Mrd. € erzielen wird aufgrund der top Auftragslage. Sprich damit wird Nordex auch im kommenden Jahr keine Bilanzverkürzung z.B. durch das Working Capital oder durch Rückstellungen hinbekommen. Eine Erhöhung der Eigenkapitalquote geht nur über eine KE, über größere Gewinne oder über eine Bilanzverkürzung. Anders funktioniert das halt mal nicht. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die Projekte immer größer werden. Siehe z.B. Australien mit dem 1 GW-Projekt.

Dass Nordex mit der geringen Eigenkapitalquote Probleme bekommen könnte kann man schon erahnen, denn 17% sind nun wirklich alles andere als gut. Diese schwache Eigenkapitalquote ist großteils dem Umsatzwachstum geschuldet - nicht den Schulden. Die Nettofinanzverschuldung von Nordex liegt bei 156 Mio. €. Also durchaus überschaubar. Hoch ist das nun wirklich nicht.

Ich war bis jetzt der Annahme, dass Nordex durch den geplanten Verkauf ihres Projektgeschäftes, das zwangsläufig zu einer größeren Bilanzverkürzung führen könnte, die Eigenkapitalquote wieder locker auf 25% bringen könnte und zudem hätte man dann noch genügend Cash um weiter zu investieren.  

2765 Postings, 2887 Tage US21KE

 
  
    #37829
1
08.07.20 20:33
Naja. Da möchte ich noch einige Punkte ergänzen.

1. Das klingt jetzt nach Haarspalterei, ist es aber meiner Meinung nach nicht. Im Augenblick geht es noch nicht um eine Kapitalerhöhung um 40 Prozent, sondern um die Ermächtigung dies die nächsten Jahre eventuell in mehreren Schritten zu machen. Warum sie diese Möglichkeit haben möchten bleibt eben leider immer noch unklar.

2. Viel wichtiger ist aber, daß sie damit bei der HV gescheitert sind und nicht die notwendige 75 Prozent Mehrheit bekommen haben. Jetzt versuchen sie es über eine außerordentliche HV, aber wieder ohne klare Aussagen zu machen was sie mit dem Geld machen wollen (ob sie müssen oder nur Chancen nutzen wollen).

3. Und es bleibt die Frage, was ist wenn sie die Zustimmung wieder nicht bekommen. Brauchen sie das Geld oder wollen sie nur Chancen nutzen.
.  

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60 Postings, 177 Tage Wind29Danke Ulm für deine Info

 
  
    #37830
08.07.20 20:39
...dann können wir ja nur hoffen dass alles gut geht!  

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6212 Postings, 5261 Tage beegees06Wir spekulieren doch nur

 
  
    #37831
08.07.20 22:09
es weiß nur die die Führung von Nordex - leider halten die sich im Schweigen  

15700 Postings, 4309 Tage ulm00049,5 MW Repower- Windpark mit Nordex-Mühlen

 
  
    #37832
1
08.07.20 22:20
Sie sind doppelt so hoch und produzieren viermal mehr Strom als ihre Vorgänger: In der Uckermark werden neue Windräder aufgestellt. Aber die alten Modelle kommen nicht einfach in den Müll. Aus ihnen entsteht Sandersatzstoff und noch ...
Ich habe eigentlich erwartet, dass Nordex in dieser Woche wie schon in den letzten Quartalsenden zuvor den Q2-Quartalsauftragseingang meldet. Bis jetzt aber leider vergebens. Darum was aus der Nordex Auftragsfront vom Deutschlandgeschäft.

Denker & Wulf startet mit den Arbeiten beim Repower-Windpark "Güstow"

Dieser Windpark wird mit 11 Nordex-Mühlen N149/4500 gebaut. Somit ist er 49,5 MW groß und wird damit so Mitte/Ende 2021 der größte N149-Windpark in Deutschland sein.

Zuerst müssen aber die 20 Jahre alten 28 Windräder abgebaut werden. Manche der alten Mühlen werden verkauft, andere verschrottet, wobei Stahl und Beton wiederverwendet werden können. Die glasfaserverstärkte Rotorblätter werden nach Bremen transportiert, wo sich ein Unternehmen auf die Verwertung von Rotorblättern spezialisiert hat. Dort werden die Rotorblätter dann klein gemacht und werden dann vermischt mit einen Papiermischstoff. Das wird dann an die Zementindustrie geliefert, die das das Gemisch als Brennstoff benutzt. Die zurückbleibende Asche kann dann noch als Sandersatz verwendet werden.

Ein weiterer größerer Repower-Windpark in Deutschland wird ebenfalls mit Nordex-Mühlen gebaut werden. Baywa hat schon im letzten Jahr mit dem Bau des Windparks "Uetze" in Niedersachsen begonnen und musste nach der Pleite von Senvion die Bauarbeiten dann wieder einstellen. In der letzten Woche bekam Baywa nun die Genehmigung von der Umweltbehörde in Hannover, dass man die zuvor 8 genehmigte Senvion-Mühle M122 auf die Nordex-Mühle N117 umswitchen darf. Damit wird der Repower-Windpark "Uetze" nun 24 MW groß. Ich gehe davon aus, dass Baywa recht zeitnah melden wird wann es mit dem Bau weiter gehen wird.

https://webcache.googleusercontent.com/...a1lyTqmYpXVB8ChHcq8H45fHPHA

Für Nordex ist zwar der deutsche Markt nicht mehr allzu wichtig, aber so übel sieht es für Nordex mittlerweile in Deutschland gar nicht mehr aus. In diesem Jahr könnte es für Nordex in Deutschland so um die 170 MW an Errichtungen geben (2019: 108 MW) und im kommenden Jahr sieht es so aus, als ob es sogar über die 200 MW gehen könnte. In meiner Liste stehen für 2021 aktuell schon knapp über 150 MW drin mit den oben genannten 2 Windparks und z.B. mit 2 Windparks von Innogy ("Jüchen" - 27 MW - 6 N149/4500 und - "Krusemark" - 16,5 MW - 5 N131/3300). Ist aber natürlich meilenweit von den Bestzeiten entfernt von 2016 und 2017, als jeweils über 600 MW an Nordex-Turbinen errichtet wurden.  

7160 Postings, 6839 Tage bullybaerich denke

 
  
    #37833
09.07.20 11:45
dass für jemand, der in Windkrafft investieren will Vestas die bessre Altenative ist.

Bei Nordex sind mir zu viele Unsicherheiten und die haben keine Gewinnmarge bzw. schreibt man dauerhaft rote Zahlen....  vergleicht man dann noch den 3 Jahreschart würde bei mir die Wahl auf jeden Fall auf Vestas fallen anstatt auf Nordex ...  

997 Postings, 3767 Tage alexis62KE

 
  
    #37834
09.07.20 13:54
Nordex schreibt:

. Bei einer Kapitalerhöhung würden Sie grundsätzlich ein Bezugsrecht erhalten, Sie könnten sich also an der Kapitalerhöhung beteiligen und damit eine Verwässerung vermeiden. Eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss wäre auch möglich, aber gedeckelt bei 10%, die Verwässerung also überschaubar. Es bestünde in diesem Fall zudem die Möglichkeit, dass Sie über die Börse nachkaufen, um einer Verwässerung entgegenzuwirken.  

18 Postings, 78 Tage ZwCN8OG@bullybaer

 
  
    #37835
09.07.20 14:40
Vestas ist auf jeden Fall die bessere Firma aber spielt auch in einer anderen Liega - insbesondere was auch die Bewertung angeht. Was Offshore angeht sehe ich dagegen aktuell aber Siemens Gamesa eher noch weiter vorn. GE war letztens mal günstig bewertet weshalb ich auch dort einstieg. Ich habe aktuell alle 4 im Depot jede Aktie hat dabei ihr ganz eigenes für und wieder. Ich fände es gut wenn sich Nordex ausschließlich auf onshore konzentrieren würde und hier über Preis und Schaffung lokaler Arbeitsplätze (Beton-Untertürme) die Aufträge an Land zieht / überzeugt. Jedes Unternehmen muss hier seine eigene Nische finden. Es ist aber sicher genug "Platz" für bis zu 10 Anbieter auf dem Weltmarkt für den es meiner Meinung nach noch viel Wachstumspotential gibt.
Ein Beispiel: in Virginia will man per Gesetz bis 2045 komplett auf erneuerbaren Strom umgestellt haben.
Siemens Gamesa baut deshalb dort bis 2026 seine neuen 15 MW Turbinen (Rotor größer als Berliner-Fernsehturm echt Wahnsinn). Wenn man berücksichtigt das von der Planung bis zum Anschluss mindestens 6 Jahre Vergehen (eher 10 je nach Land) bis ein Windpark fertiggestellt ist, sieht man dass schon sehr bald riesige Investitionen anstehen...  

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6212 Postings, 5261 Tage beegees06Nordex nervt mal wieder

 
  
    #37836
09.07.20 16:33
Citi hebt Kursziel auf 10 € an und was macht die Aktie - seti 10 Minuten wieder im Minus - das Warten bis 12 € wird doch noch länger dauern  

18 Postings, 78 Tage ZwCN8OG@beegees06

 
  
    #37837
1
09.07.20 17:42
Also mein Kursziel liegt eher bei so 30 Euro.
Wenn man sich den Chart längerfristig anschaut gabs alle 6-8 Jahre ein Hype (2002,2007,2016) bei der er jedesmal x3 oder mehr anstieg. Mit den Weltweiten angeschobenen Klimagesetzen in den jeweiligen Ländern bleibt den Entscheidern eig. nichts anderes übrig als in den nächsten 10-20 Jahren in bisher ungeahnten Größenordnungen in erneuerbare zu investieren. Wir stehen meiner Meinung nach vor einem Hype der seines gleichen sucht:

Was nämlich bei der Betrachtung oft außer acht gelassen wird, ist dass selbst in Deutschland der Anteil der Erneuerbaren am  Brutto-Endenergieverbrauch über alle Sektoren hinweg bei gerade mal 17,1 Prozent liegt (also wenn man mal nicht nur den direkten Stromverbrauch betrachtet sondern auch Verkehr und Wärme etc).
(Quelle https://www.umweltbundesamt.de/themen/...nergien-in-zahlen#statusquo)

Wenn man dann noch bedenkt, dass von diesen 17,1 Prozent, PV und WK gerade mal zusammen auf 38% Anteil davon kommen - also 6,5% vom Brutto-Endenergieverbrauch , auf der anderen Seite jedoch nur PV und WK in große Dimensionen skalierbar sind, sieht man was für eine unglaublich Mamutaufgabe auf uns zu kommt. Selbst wenn wir unsere Ziele in DE weit verfehlen und nur auf 50% kommen,  würde das bedeuten, dass wir die aktuell installierte Leistung verfünfachen müssten. Und das nur im ohnehin bereits gut ausgebauten Deutschland. Dann noch die Planungs- und Errichtungszeiten von bis zu 10 Jahren pro Windpark mit einkalkuliert und dann noch berücksichtigt, wie lange es gedauert hat die bisherigen 6,5% zu errichten und man sieht, dass wir eigentlich jetzt schon ein zig faches der Kapazität der Windbranche bräuchten um mit der künftigen Arbeit hinterher zu kommen. Oben drauf kommt dann noch der Effekt, dass durch die Fortschritte bezüglich KWH-Gestehungskosten die Anlagen inzwischen so Wettbewerbsfähig sind dass es selbst ohne Klimagesetze inzwischen oft wohl keine Alternative zu PV/WKA an vielen Standorten/Ländern mehr gibt.
Und da oben drauf kommt noch, dass bei dieser Betrachtung alle sonstigen Sektoren der DeCarbonisierung außer acht gelassen sind. Z.B. wenn Stahl nicht mehr mit Kohlenstoff sondern mit Wasserstoff hergestellt wird, so muss dieser Wasserstoff wenn er im großen Maßstab gebraucht wird auch via Elektrolyse mit hilfe von Strom erzeugt werden. Der Strombedarf wird also auch aus anderen Sektoren (alles was mit Wasserstoff zu tun hat) also zusätzlich auch noch weiter ansteigen...

 

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2765 Postings, 2887 Tage US21Nordex

 
  
    #37838
09.07.20 17:53
Träume und Illusionen sind doch was schönes.

Wenn man den Gewinn 2021 (0,16) nimmt erwartest du also ein KGV von knapp 200 für nächstes Jahr.

Wer bietet mehr.

Wenn man deiner Logik folgt, dann müßten doch eigentlich die Solarfirmen die letzten Jahre explodiert sein und eine rosige Zukunft haben.

Realität ist was anderes.



 

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18 Postings, 78 Tage ZwCN8OG@US21

 
  
    #37839
1
09.07.20 18:23
>>Wenn man deiner Logik folgt, dann müßten doch eigentlich die Solarfirmen
>>die letzten Jahre explodiert sein und eine rosige Zukunft haben.

In den letzten Jahren wurde weder die Energiewende ernst genommen noch waren die WKAs wettbewerbsfähig genug. Es wurde unterm Strich doch überhaupt nicht an der DeCarbonisierung gearbeitet - und genau das ändert sich meiner Wahrnehmung nach gerade vielerorts in der Welt. Selbst in USA haben viele Bundesstaaten Gesetze (also nicht nur Absichtserklärungen) die die Energiewende festschreiben. Durch die immer größeren Anlagen sind die WKA-StromGestehungskosten massiv gesunken. Und es gibt meiner Meinung nach noch ein Punkt der den Ausbau in den letzten Jahren massiv behindert hat: Dass Amerika vom Öl-Importland durch das Fracking zum Öl-Exportland geworden ist. Doch beim Fracking sehen wir doch gerade dass viele Firmen vor dem aus stehen. Sehr hohe Verschuldungen - das  Fracking lohnt sich erst ab einem bestimmten Barrel-Preis und diese Schwelle steigt immer mehr an je mehr Quellen bereits gefrackt wurden. Durch den Corona-Preissturz könnte jetzt eine ganze Insolvenzwelle auf die Frackingfirmen zurollen. Auch andere Mineralölkonzerne auf der Welt verringern ihre Förderkapazitäten bzw. planen weniger neue Projekte. Das wird mittel- bis langfristig wieder den Ölpreis massiv anziehen lassen. Wenn der Ölpreis dann erstmal durch die Decke geht, werden Ölheizungen und Verbrenner umso unrentabler etc. und Wärmepumpen(Strom) und E-Autos gefragter.
Aber das ist wie gesagt ja nur ein Aspekt von vielen. Der Wasserstoffplan der Bundesregierung und das viele Geld dass jetzt vielerorts in die Hand genommen wird ist mindestens genauso entscheidend.
Also meine Prognose: 2025 sehen wir Nordex bei mindestens 30 Euro oder sie wurden geschluckt und der Aktionär erhält einen Gegenwert in derselben Höhe.
 

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2765 Postings, 2887 Tage US21?

 
  
    #37840
09.07.20 19:44
Super wenn man eine Erleuchtung hat, daß sich der eigene Besitz in wenigen Jahren mit 100prozentiger Wahrscheinlichkeit vervierfachen wird.

Warum mühen sich die Leute an der Börse so ab wenn es doch so einfach ist.  

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15700 Postings, 4309 Tage ulm000Erste Nordex-Mühle N163 verkauft

 
  
    #37841
09.07.20 20:54
Der Projektierer aus Dresden realisiert nun sein erstes Windkraft-Projekt in Skandinavien – der Anfang einer Projektpipeline mit 400 MW.

Der Dresdner Projektierer VSB hat die erste Nordex-Mühle N163/5.x gekauft. Die neue Nordex Flaggschiffturbine wird Anfang kommenden Jahres in Serie gehen.

VSB wird ihren finnischen Windpark „Juurakko“ mit 7 N163/5.7 bauen.  

386 Postings, 2601 Tage Andinity...

 
  
    #37842
09.07.20 23:48

Da kann man nur hoffen das wird in einer Woche schlauer sind und bei der HV mal die Fakten offen gelegt werden. Unsicherheit ist an der Börse ohnehin immer schlecht, aber aktuell schlimmer denn je.  Ich habe es auch so verstanden, dass es erstmal nur darum geht die Option zu haben eine KE durchzuführen, aber wieso und weshalb muß dafür schon mal auf den Tisch. Und ich bin immer noch sicher das Acciona bald Nordex komplett übernimmt, aber wie das genau abläuft da kann ich mir auch noch keinen Reim drauf machen. Viele Fragezeichen und die P

Fakt ist leider aktuell auch, das sich die Mitbewerber seit dem Corona Crash Anfang März schon wieder komplett erholt haben und sogar im Plus sind, Nordex ist da wieder mal ziemlich abgeschlagen. Aber diese Meldung mit der KE hat da natürlich einen großen Anteil das der Kurs aktuell unter 10€ dümpelt.

Seit Anfang März: Siemens Gamesa:~ + 10% / Vestas: + 6% / Nordex: - 20% ...


HV ist am 16.07. übrigens um 12 Uhr.



 

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