Nikkei..wie weit läuft er noch?!


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Neuester Beitrag: 25.04.21 13:09
Eröffnet am: 10.03.04 15:17 von: sbroker Anzahl Beiträge: 136
Neuester Beitrag: 25.04.21 13:09 von: Heikevljwa Leser gesamt: 27.951
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1945 Postings, 7414 Tage Twinson_99@ Opti - umfassende Japan Info

 
  
    #26
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19.03.04 11:00

Markteinschätzung
 
Situation am japanischen Aktienmarkt (März 2004)

Die Kurse am japanischen Aktienmarkt befinden sich - unterstützt von guten fundamentalen Daten aus dem Inland - weiterhin in einem Aufwärtstrend, der z.T. von sehr hohen Umsätzen getragen wird.

Abgesehen von dem relativ festen Yen (mit zeitweisen, durch massive Interventionen seitens der japanischen Zentralbank hervorgerufenen Abwertungsschüben), der in den kommenden Monaten aller Voraussicht nach ein Belastungsfaktor bleiben dürfte sowie der anhaltenden Deflation, die die privaten Ausgaben unvermindert dämpft, sollten 2004 u.a. steigende Unternehmenserträge, weitere Restrukturierungen, operative Verbesserungen im Bankensektor, positive Fundamentaldaten und nicht zuletzt die Wachstumsdynamik vieler asiatischer Volkswirtschaften (hier ist vor allem die boomende VR China hervorzuheben) dem japanischen Aktienmarkt weiter Aufwind verleihen. Vor diesem Hintergrund bleibt die japanische Börse auf mittlere Sicht eine attraktive Anlagealternative. Weitere Schwächephasen sollten daher konsequent zum Positionsaufbau genutzt werden. Kaufen (mittleres Risko)(15.03.2004)


Kaufempfehlungen (Stand: 15.03.2004):

Export/Technologie: Sumitomo Electric; Matsushita Electric Ind.; Sharp; NTT Docomo
Konjunkturzyklisch: Mitsubish Estate, Sekisui House, Sumitomo Chemical
Automobilaktien: Toyota
Finanzwerte: Nomura

Einflussfaktoren

 
Zahlen für das BIP im vierten Quartal 2003

Die japanische Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2003 ggü. dem Vorquartal (annualisiert, d.h. bezogen auf das Gesamtjahr) um 7 Prozent, das stärkste Wachstum seit 1990. Das Wachstum wurde neben den Exporten (+4,2%) und privaten Investitionen (+5,1%) auch von einer anziehenden Binnennachfrage (+0,8%) getragen. Infolge des Deflators in Höhe von 4,4 Prozent stieg das nominale BIP nur um 2,6 Prozent (Q/Q). Auf Jahresbasis kletterte das reale BIP um 2,7 Prozent und das nominale BIP um 0,2 Prozent (Deflator: -1,5 Prozent). Das nominale BIP ist in den vergangenen drei Quartalen gestiegen (2,4%, 1% und 2,6% Q/Q annualisiert). Dieser Trend dürfte sich auch im ersten Quartal 2004 fortsetzen. Insbesondere die Exporte dürften vor dem Hintergrund des sehr robusten Wachstums in weiten Teilen Asiens unverändert eine wesentliche Wachstumsstütze in Japan bleiben. Daneben erwarten wir in 2004 weiterhin eine solide Entwicklung bei den privaten Kapitalinvestitionen. Der Binnenkonsum dürfte sich dagegen im Jahresverlauf nur leicht verbessern und nicht so dynamisch wachsen, wie es derzeit in einigen anderen Ländern der Region der Fall ist. (19.02.2004)

Positive und negative Faktoren in Japan

Die konjunkturelle Erholung (siehe Zahlen zum BIP 4.Q 2003) dürfte sich in der ersten Hälfte 2004 aller Voraussicht nach fortsetzen (BIP 2004e: 1,8%). Der Export bleibt dabei eine unverzichtbare Stütze. Das Wachstum könnte jedoch weiteren Aufwind vom jüngst anziehenden Binnenkonsum bekommen, der rd. 55 Prozent am BIP ausmacht.

Positiv

- Arbeitslosenquote, Zahl der Konkurse und notleidenden Kredite jüngst rückläufig

- Restrukturierungen und Kostensenkungen (v.a.bei Großunternehmen) setzen sich fort

- Erholung der Erträge insbesondere bei großen, multinationalen Konzernen

- Unternehmensinvestitionen dürften sich auch in 2004 dynamisch entwickeln (e: +7,2 %)

- weiterhin expansive GP zur Bekämpfung der strukturellen Probleme (Rekordinterventionen
in 2003: Dollarkäufe im Gegenwert von rd. 150 Mrd. EUR; im Januar 2004: 53 Mrd. EUR)

- Exporte nach Asien nehmen stark zu (46%, nur ein kleiner Teil in US-Dollar denominiert;
Bedeutung der USA für Exporte schrumpft, Anteil sinkt von 32% auf 25%)

- insbesondere China gewinnt zunehmend an Bedeutung für japanische Exporte


Negativ

- hohe Verschuldung v.a. des unternehmerischen Mittelstandes

- finanzielle Schieflage mehrerer Geschäftsbanken

- Deflation --> bremst u.a. die Konsumnachfrage und belastet besonders kleine und mittelständische Firmen, deren Erträge durch das fallende Preisniveau besonders in Mitleidenschaft gezogen werden (Folge: eingeschränkte Kreditvergabe)

- Defekter Transmissionsmechanismus: expansive Geldpolitik erreicht Realwirtschaft kaum; Kreditvergabe der Banken im siebten Jahr geschrumpft; kleine und mittelständische Unternehmen konzentrieren sich auf Rückzahlung der Schulden

- Yen-Aufwertung tendenziell belastend (Gefahr für den Aufschwung)


Ertragserwartungen der Unternehmen

Für das laufende Geschäftsjahr (per 31.03.2004) sind die Gesellschaften wieder recht zuversichtlich. Vor allem die immer noch gute Absatzlage in Südostasien und die verbesserte Kostenstruktur sprechen für eine weitere Margenverbesserung. So wird auf konsolidierter Basis bei leicht steigenden Umsätzen (+1,25 %) mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern und a.o. Posten von rd. 18,5 % gerechnet. Diese recht ambitionierte Größenordnung erscheint im Hinblick auf die anziehende Binnennachfrage, die zu einer höheren Auslastung der Kapazitäten führen sollte, durchaus realistisch.

Für die mittelfristigen Ertragsaussichten besonders wichtig wird die kontinuierliche Fortsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen bei den japanischen Gesellschaften sein. Hierzu zählen u.a. die Reduzierung der Teilevielfalt, die Optimierung der Produktpalette, der langsame aber kontinuierliche Abbau des Personals und die Straffung der Vertriebswege. Positiv auswirken sollten sich zudem das stabile Lohnniveau, sinkende Finanzkosten (niedrige Zinsen, rückläufige Verschuldung) und die gekappten Unternehmensteuern. Gleichzeitig wollen mehr und mehr Gesellschaften die Möglichkeit nutzen, über die Gründung von Holdinggesellschaften und eine engere Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Unternehmen die Umstrukturierung wesentlich flexibler voranzutreiben. Ohne eine nachhaltige Belebung der Binnennachfrage und damit einer wieder steigenden Auslastung der Kapazitäten wird eine Gewinnverbesserung jedoch vorübergehender Natur sein.


Tankan-Report (Dezember 2003)

Daß sich die wirtschaftliche Lage weiter verbessert hat, wurde auch durch die letzten beiden Tankan-Berichte, die vierteljährliche Umfrage der Bank von Japan bei über 8.000 japanischen Unternehmen, untermauert. Die jüngste Tankan-Umfrage, die als wichtigster Konjunkturindikator für Japan gilt, zeigte eine weitere Aufhellung der allgemeinen Stimmungslage. Der Diffusionsindex der Großunternehmen des verarbeitenden Sektors verbesserte sich gegenüber der vergangenen Erhebung stärker als erwartet auf 11 Punkte. Damit steht der Index auf dem höchsten Stand seit 1997. Erfreulich ist auch die optimistischere Einschätzung der Kleinunternehmen, die in den vergangenen Jahren häufig stärker unter der wirtschaftlichen Flaute litten als viele Großunternehmen. Nach wie vor gibt es aber deutliche Differenzen zwischen den Sektoren. Während die Automobilindustrie, die Elektronikbranche oder die Hersteller von Präzisionsmaschinen durch florierende Exporte in die USA und in die asiatischen Nachbarländer weiter auf der Sonnenseite stehen, leiden binnenorientierte Sektoren wie der Bau oder der Einzelhandel nach wie vor unter der stagnierenden Inlandsnachfrage.
Trotz des insgesamt erfreulichen Stimmungsbildes reagierte der japanische Aktienmarkt kaum auf die Veröffentlichung des Tankan-Reports. Die Gründe hierfür liegen u.a. in der erwarteten Stimmungsverschlechterung insbesondere bei Unternehmen aus dem verarbeitenden Sektor. Die prognostizierten Werte für den nächsten Diffusionsindex im März 2004 liegen häufig unter den Dezember-Werten. Sorgen bereitet insbesondere der erstarkte Yen, der den exportorientierten Unternehmen zusehends zu schaffen macht.


Ergebnisse der Unterhauswahlen vom 9. November 2003

Bei den Unterhauswahlen am 9. November erzielte die regierende Dreiparteienkoalition einen glanzlosen Sieg. Die LDP von Ministerpräsident Koizumi blieb zwar hinter ihrem Ziel einer Parlamentsmehrheit zurück - sie erreichte 237 von insgesamt 480 Sitzen. Dennoch dürfte die Stellung von Koizumi als Regierungschef unangefochten bleiben. Die Dreiparteienkoalition aus LDP, Neuer Komeito (NK) und Neuer Konservativer Partei (NKP) verfügt über eine Mehrheit von insgesamt 275 Sitzen. Mit diesem Wahlergebnis wird es Koizumi u.E. weiterhin möglich sein, die Reformpolitik voranzutreiben und durchzusetzen.

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Ein äußerst einseitiges Bild zeigt seit Anfang 2003 der "flow of funds". So wurde der Kursaufschwung in den letzten Monaten nur von den massiven Käufen der ausländischen Investoren getragen (seit April netto 6.250 Mrd. Yen), die im japanischen Markt trotzdem immer noch untergewichtet sind. Die einheimischen Marktteilnehmer haben unisono und teilweise in erheblichem Umfang, Bestände abgebaut. Auch im bisherigen Jahresverlauf standen per Saldo nur die ausländischen Investoren (+6.450 Mrd. Yen nach +760 Mrd. Yen im Gesamtjahr 2002) auf der Kaufseite. Die übrigen Anleger haben sich von Aktien getrennt. So sind z.B. von den Unternehmen für 136 Mrd. Yen (2002: +412 Mrd. Yen), von den Privatanleger für 948 Mrd. Yen (2002: -346 Mrd. Yen), von den Versicherungen für 795 Mrd. Yen (-827 Mrd. Yen), von den Banken für 1.232 Mrd. Yen (-1.295 Mrd. Yen) und vor allem von den Pensionskassen für 3.325 Mrd. Yen (+2.093 Mrd. Yen) Aktien netto verkauft worden.

Vor dem Hintergrund fehlender attraktiver Anlagealternativen (z. B. anziehende Zinsen am Rentenmarkt), steigender Kapitalzuflüsse und der Notwendigkeit einer stärkeren privaten Altersvorsorge dürfte bei einer nachhaltigen Verbesserung des fundamentalen Umfeldes allerdings auch bei den einheimischen Anlegern die Aktie als Anlageinstrument wieder an Attraktivität gewinnen. Unterstützend wirken sollte die weitere Deregulierung und Liberalisierung des japanischen Marktes für Finanzdienstleistungen. Diese Maßnahmen verschaffen, neben Versicherungen und Geschäftsbanken, besonders ausländischen Investmentgesellschaften, die der Aktie wesentlich aufgeschlossener gegenüberstehen, einen erheblich besseren Zugang zu diesem wichtigen Markt. Dass diese Form der Anlage noch in den "Kinderschuhen" steckt, zeigt die Tatsache, dass bisher nur rd. 2 % der privaten Vermögen in Japan in Investmentfonds angelegt sind gegenüber ca. 11 % in den USA. Entsprechend besitzen die Aktienfonds in Japan nur rd. 5 % der Marktkapitalisierung ggü. rd. 17 % in den USA. Ähnliche Trends gelten z.B. für die öffentlichen Pensionsfonds, die gegenwärtig ein Volumen von umgerechnet annähernd 1.300 Mrd. Euro verwalten (Zuwachs in den nächsten 10 Jahren auf rd. 3.600 Mrd. Euro erwartet). Hiervon sind z.Z. nur knapp 5 % in japanischen Aktien investiert, und es ist beabsichtigt diese Quote in den nächsten Jahren tendenziell anzuheben. Gleichzeitig gibt es Pläne des Postministeriums bei der Postsparkasse bzw. der Post-Lebensversicherung (umgerechnet zusammen ca. 2.800 Mrd. Euro) die Anlage in Aktien in den nächsten 5 Jahren von gegenwärtig rd. 5 % auf bis zu 10 % anzuheben.

Einen erheblichen Unsicherheitsfaktor für die Angebots-/Nachfrageseite stellen z.Z. noch die Aktienverkäufe der betrieblichen Pensionskassen dar. Es gibt z.Z. in Japan 1653 Pensionskassen die ein Vermögen von rd. 53.000 Mrd. Yen verwalten. Diese Anleger sind seit letztem Jahr berechtigt, einen Teil ihrer Pensionsverpflichtungen (die sog. "substitutional components") an den staatlichen Pensionsfonds (Government Pension Investment Fund = GPIF) zurückzugeben. Die Rückgabe an den GPIT kann allerdings nur durch Barmittel oder in Form von Indexfonds erfolgen. Diese müssen am TOPIX ausgerichtet sein, mindestens 90 % aller rd. 1.500 Werte der ersten Sektion enthalten und der "trecking error" darf höchstens 0,2 % betragen. Nach Brokerschätzungen dürften Aktien mit einem Gegenwert von rd. 5.000 Mrd. Yen (ca. 2,4 % der Marktkapitalisierung) zur Rückgabe berechtigt sein, wobei 1.000 - 1.500 Mrd. Yen auf Indexfonds entfallen sollen. Entsprechend könnten Aktien mit einem Volumen von 3.500 - 4.000 Mrd. Yen zum Verkauf stehen. Die Trust Banken, die diese Fonds verwalten, haben seit Jahresanfang Aktien im Wert von netto rd. 3.300 Mrd. Yen verkauft, d.h. es könnten noch bis zu 1.000 Mrd. Yen an den Markt kommen. Da in den Fonds die sogenannten "Blue Chips" deutlich übergewichtet sind besteht vor allem bei den Aktien dieser Unternehmen (z.B. Fuji Photo, Sony, MEI, Toyota, Ito-Yokado, Mitsubishi Estate, Nomura) überproportionales Risiko. Der Übertrag auf den GPIF ist ab 1. September möglich. Nicht abzusehen ist gegenwärtig allerdings, wann und in welchem Umfang der GPIF Aktien zurückkaufen werden.

 
 
Weiterhin an den Markt kommen werden in den nächsten Jahren auch Aktien durch die Auflösung von sogenannten "Cross-holdings", d.h. den wechselseitigen Kapitalverflechtungen der Unternehmen / Finanzinstitute. Hierdurch werden entweder stille Reserven aufgelöst, oder die Beteiligungen an solchen Gesellschaften / Banken abgestoßen, mit denen keine oder nur geringe Geschäftsbeziehungen bestehen. Der Verkauf erfolgt per Saldo in recht moderaten Schritten von rd. 6.000 Mrd. Yen p.a. (ca. 1,3 % der Marktkapitalisierung) und der Anteil der Marktkapitalisierung in "festen Händen" hat sich im Durchschnitt um rd. 1,0 % p.a. auf ca. 26 % (März 2003) ermäßigt. Vor allem die Banken bleiben auch in nächster Zeit gezwungen, sich von ihrem Aktienbesitz zu trennen. Dies liegt zunächst an neuen Bilanzierungsvorschriften, die u.a. die Bewertung des Aktienbesitzes zu Marktpreisen (früher zum Buchwert) vorschreiben (der Ausweis von Wertpapierverlusten würde zu einer Schmälerung der Eigenkapitalquote führen), und festlegen, daß der Marktwert der Aktienbestände per September 2004 nicht das Eigenkapital übersteigen darf. Auch die Fusionen der Banken hat einen Abbau nötig gemacht, da sie nur maximal einen Kapitalanteil von 5 % an Unternehmen halten dürfen, und durch den Zusammenschluß diese Grenze oft deutlich überschritten wurde. Insgesamt gehen Analysten daher davon aus, daß die Banken bis zu diesem Zeitpunkt Aktien im Wert von rd. 5.000 Mrd. Yen verkaufen müssen. Im Hinblick auf die unverändert angespannte Situation bei den Banken greift die Zentralbank jedoch durch den Kauf von Aktien direkt aus deren Beständen entlastend ein. Die Banken haben von dieser Möglichkeit zunächst regen Gebrauch gemacht (seit Ende November 2002 wurden der Zentralbank Aktien für umgerechnet rd. 12,4 Mrd. Euro angedient). Mit wieder steigenden Aktienkursen hat allerdings der Zwang zu solchen Verkäufen nachgelassen, sodaß die hierfür vorgesehenen Mittel in Höhe von rd. 23 Mrd. Euro bis zum Ende der ersten Kaufperiode (Ende Sept. 2003) wohl kaum aufgebraucht werden. Daneben hat auch die Regierung Maßnahmen ergriffen um dieses zentrale Problem der japanischen Volkswirtschaft zu lösen. So ist z.B. für die Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen worden, Aktien zur Auffüllung der Pensionsreserven zu verwenden (bisher war hierfür nur Liquidität erlaubt). Zudem ist die Zulassung von "Treasury Stocks", niedrigere Steuern auf Dividendenzahlungen sowie die Einführung von Steuererleichterungen beim Aktienerwerb im Zusammenhang mit der Altervorsorge im Gespräch.

Mittelfristig positiv auf die Angebots-/Nachfrageseite sollte sich auswirken, daß die japanischen Unternehmen verstärkt eigene Aktien zurückkaufen. Die Ankündigungen zu solchen Transaktionen zeigen, daß der "Shareholder value" inzwischen auch in Japan eine größere Bedeutung gewonnen hat. So haben im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31.03.2003) fast 1.300 Gesellschaften Rückkaufprogrammen mit einem Volumen von 10.200 Mrd. Yen (dies entspricht rd. 4,4 % der Marktkapitalisierung) angekündigt bzw. für 2.700 Mrd. Yen auch ausgeführt, während es 2001/02 erst 414 (2.340 Mrd. Yen bzw. 1.400 Mrd. Yen) gewesen waren. Solche Transaktionen haben bereits dazu geführt, daß in 2002 erstmals seit 12 Jahren diese Anlegergruppe als Nettokäufer in Erscheinung getreten ist. Würden die Unternehmen ihre gesetzlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen (d.h. den zulässigen Anteil der einbehaltenen Gewinne und der Rücklagen aus Agio), ständen hierzu Mittel in Höhe von umgerechnet rd. 820 Mrd. Euro zur Verfügung (ca. 30 % der Marktkapitalisierung). Hierdurch würde sich zudem die Eigenkapitalrendite von gegenwärtig rd. 5 % auf 26 % verbessern.

Gruß

Twinson_99

Your-Investor.de.tt

 

10923 Postings, 7183 Tage Optionimistperfekt Twinson

 
  
    #27
19.03.04 11:05
vielen dank.. damit kann ich was anfangen..

;-))

GRUSS

O P T I

ariva.de

 

1945 Postings, 7414 Tage Twinson_99Kein Problem.

 
  
    #28
19.03.04 11:12

9261 Postings, 7215 Tage sbrokernikkei chartupdate..: er läuft gen 12200

 
  
    #29
1
25.03.04 11:36

9261 Postings, 7215 Tage sbrokernikkei rennt...

 
  
    #30
26.03.04 09:15
über letztem zwischenhoch.. flat beendet.. jetzt können die 12175/200 ins auge gefasst werden!


 

ariva.de...be happy and smile

 

 

9261 Postings, 7215 Tage sbroker...und rennt

 
  
    #31
1
05.04.04 13:38


lasst euch von der EW-zählerei nicht blenden.. es geht einfach up.. ;)


 

ariva.de...be happy and smile

 

 

9261 Postings, 7215 Tage sbrokernikkei über 12000 Punkte ;)

 
  
    #32
06.04.04 11:19
plötzlich fangen wieder alle an zu trommeln.. japan, thailand, indien...



mE kommen wir nun in eine zone die man genauer beachten sollte... 12000-12200..


 

ariva.de...be happy and smile

 

 

4560 Postings, 7948 Tage Sitting BullDie 12000

 
  
    #33
06.04.04 11:40
werden nicht beim ersten Anlauf NACHHALTIG überwunden sein. Es empfiehlt sich ein Put zum Absichern. Außerdem ist ein Hänging Man sichtbar.  

139 Postings, 6496 Tage highflyersMizuho Financial Group

 
  
    #34
06.04.04 13:30

Moin,

hab den Thread aufmerksam verfolgt. Ich möchte zwar nicht direkt einen Aktientip abgeben, allerdings finde ich Mizuho hochinterresant (200455).

...be happy and smile



Mizuho ist die größte Bank Japans und hat gegenüber dem Nikkei noch Aufholpotential. Bin vor 3 Wochen eingestiegen und habs bisher nicht bereut.



HEITER WEITER, SaM (highflyers)

 

69046 Postings, 7995 Tage KickyUpgrade für Mizuho und UFJ v.Goldman Sachs heut

 
  
    #35
07.04.04 13:09
Mehrere Banken profitierten von einer Branchenheraufstufung durch Goldman Sachs. UFJ Holdings Inc.   gewannen 3 Prozent auf 732.000 Yen, Mizuho Financial   2,5 Prozent auf 497.000 Yen.
Gibt einige interessante OS auf Mizuho von DB und Citi  

139 Postings, 6496 Tage highflyersMeldung

 
  
    #36
07.04.04 14:24
im Orginal:
-------------
April 7 (Bloomberg) -- Japan's Topix index rose after Moody's Investors Service raised the nation's foreign currency- denominated debt rating to Aaa, the company's highest ranking. Mizuho Financial Group Inc. and Ito-Yokado Co. led gains.

The Topix index rose 0.1 percent to 1210.48, after falling as much as 0.6 percent, at 12:58 p.m. in Tokyo. The Nikkei 225 Stock Average rose 2.87, or 0.02 percent, to 12,082.57.
---------------

Bin bei Mizuho mit insg.9 Stk. bei 2800€, 2950€ und 3100€ eingestiegen. Wenn ich mir den Mizuho-Chart ansehe frage ich mich die ganze Zeit wann und ob eine Korrektur kommt. Bin bis jetzt jedenfalls mehr als zufrieden.

Fast täglich 2-5 %+, bei sehr niedriger Volatilität. Hab übrigens alle `Streu`-Regeln begraben und alles in Mizuho investiert ! ( hab deshalb ständig die Hand am Panic-Button :-)  ).


HEITER WEITER, SaM (highflyers)  

9261 Postings, 7215 Tage sbrokerdaiwa seit ulrich14's oeffentlicher empfehlung

 
  
    #37
07.04.04 17:49
auch schon 15% im plus... man muss ja nur mitlesen..haha..

 

ariva.de...be happy and smile

 

 

69046 Postings, 7995 Tage KickyDaiwa Securities

 
  
    #38
08.04.04 00:16
964742 seitdem mit +57% allerdings kaum Umsätze  

2538 Postings, 7275 Tage ulrich14@sbroker/kicky

 
  
    #39
08.04.04 22:21
...muß dringend eine Möglichkeit finden..speziell euch beide an meinem Japan-Wissen teilhaben zu lassen..denn japan..ist der geile Oberwahnsinn..und wird es die nächsten fünf Jahre bleiben...

..nun ist wieder Bau dran..und es gibt nicht nur Misawa Homes..

..heute war etwa 1890 obergeil...und das geht weiter..

..aber ich kann euch die NEWS hier echt nicht in Ariva liefern..davon würden Arschlöcher profitieren..und das lasse ich nicht zu...

..aber ich finde eine Lösung..

..auch für eileen..und jgfreeman..

..seid gegrüßt aus dem göttlichen wien...

..kaffeekäuser...super-weibliche Knackärsche..und Japan...wie gut kann das Leben noch werden?????  

2538 Postings, 7275 Tage ulrich14@Kicky

 
  
    #40
08.04.04 22:26
..wird zeit, daß du nach Heidelberg kommst..denn die OS, die du anschaust..sind leider viel zu teuer..auch wenn sie gerade laufen..

..UFJ: der Londoner Warrant..lief in 11 monaten von 75 USD auf 8400 USD....und das stimmt wirklich..die Aktie lief in dieser Zeit " nur" von 144.00 auf 733.000 Yen..

..also Kicky: löse das Ticket Berlin-HD..es lohnt sich..  

2538 Postings, 7275 Tage ulrich14@Kicky@Eileen

 
  
    #41
14.04.04 10:37
@Kicky...wo bist du...in Urlaub und nicht in Heidelberg??..der Frühling ist da, wird Zeit, daß du kommst...

..und japan läuft weiter...UFJ ist jetzt über 790.000 Yen und der Warrant kratzt an der 10.000 Dollargrenze....und mir war er vor 11 Monaten bei 75 Dollar zu teuer...aua...aua...aua..

@Eileen:...wie wärs mir einem schönen Abend in HD, es gibt soo viel über Wien zu reden...

@sbroker:...Grüße auch in den Fast-Norden....und 1890..läuft weiter....aber auch fast jede andere Aktie..die auf dem ZahlenStrahl..davor oder dahinter liegt....einfach Dart-Pfeile werfen...und die getroffene Nummer nehmen...z.B. 1893...  

9261 Postings, 7215 Tage sbrokerhey ulrich14!

 
  
    #42
1
14.04.04 11:59
habe o.g. werte im chartheft.. und staune des öfteren über eben diese kursentwicklungen.. wahnsinn!

der nikkei long war gestern erstmals seit update der analyse über 100% im plus ;))

und ufj.. ;))





 

ariva.de...be happy and smile

 

 

125 Postings, 6661 Tage eileen@ulrich

 
  
    #43
14.04.04 16:13
ein prima vorschlag, genauen termin müssen wir aber erst finden.... die bank macht mich nur noch wahnsinnig...so viele änderungen und alles will kapiert sein ...bis zum urlaub sind es auch noch 12 wochen ...vorher noch fliesen legen, sprich wohnzimmer is nich *stöhn*. ich missbrauche hier den wertvollen thread, sorry.ich ruf mal spontan an, ja?  

99 Postings, 6569 Tage phillie222hallo ulrich, sbroker und co.

 
  
    #44
15.04.04 00:43
wäre sehr froh, wenn ihr mir verraten würdet, ob ihr direkt in tokyo oder hier in deutschland handelt...lese schon seit geraumer zeit von eurer begeisterung über den japanischen markt und habe mir das erste mal nen os auf den nikkei225 zugelegt...der läuft so gut das ich mich dort ein wenig grösser positionieren möchte...

sbroker: hast du bei tradesignal, als bezahlender kunde, sehr viel mehr, brauchbare tools     als bei der freeware??? die charts sehen auf jeden fall übersichtlicher aus...

gruss ralf  

2538 Postings, 7275 Tage ulrich14@eileen..@sbroker

 
  
    #45
15.04.04 13:40
@sbroker..du hast die falsche UFJ...grins, ich rede von: 8307

@Eileen:...ja ruf an...gibt doch nichts schöneres als diese trockenen Threads..für rein persönl. Vergnügen zu mißbrauchen....jetzt geh ich in die Sonne..und in Ebay hab ich gerade ein Superhaus gefunden..  

9261 Postings, 7215 Tage sbrokerobergrins

 
  
    #46
15.04.04 13:51
warum haste das nicht damals schon gesagt .. naja.. laufen tut sie auch *ggg*
hier ist sonne, sonne und nochmals sonne.. werde heute den ersten grillabend mit freunden auf der terasse machen und somit den sommer herbeirufen ;))

 

ariva.de...be happy and smile

 

 

9261 Postings, 7215 Tage sbroker@phillie

 
  
    #47
15.04.04 13:55
bin bei TS seit anfang an als bezahlender kunde dabei.. davor war es ja noch kostenlos. du hast jegliche werte intraday (nicht gepusht).. wie es mit den tools aussieht weiss ich nicht. da ich halt nur die vollversion kenne.hier hast du eine übersicht zum memberservice: http://www.de.tradesignal.com/content.asp?P=shp/memberInfo.asp  

9261 Postings, 7215 Tage sbroker@ulrich14

 
  
    #48
15.04.04 13:59
es war eine freude heute die kolumne von A.C. von gestern zu lesen.. mehr davon!!

 

ariva.de...be happy and smile

 

 

2538 Postings, 7275 Tage ulrich14@sbroker

 
  
    #49
15.04.04 18:12
..ja, die Kolumnen von A.C. sind schon das allerallerbeste was es in Europa zu Charts gibt...aber auch er kann natürlich nur mit Wasser kochen...

..denn: heute haben viele!!!! jap. Aktien ein wirklich sauübles Verkaufssignal generiert: ...ein zusammengeklapptes runawaygap...findest du auch in keinem Chartbuch..aber es ist im Kurzfristbereich eine Super-Sell-Signal...Eröffnung mit dickem Gap...und Volumen...und dann bricht der Kurs zusammen...schau dir 1890 an...Superbeispiel dafür...

..habe A.C. heute in der Mittagssonne bei meinem Lieblingsitaliener gelesen...Heidelberg ist einfach ein saugeiler Lebensort...  

3315 Postings, 7171 Tage buju@ulrich14

 
  
    #50
15.04.04 18:47
...wenn ich mir so Deine Postings durchlese, bekomme
ich jedesmal ein wenig mehr Lust in Richtung Suchi
und Co. zu schielen (schließlich kommt ja auch unser
Werkzeug aus diesem Gebiet ;-)...und auch Heidelberg
wäre sicher eine Reise wert, bei soviel Sonne...wobei
wir ollen Berliner ja ooch nicht klagen können zur Zeit ;-)

...übrigens vielen Dank für "Flow statt Frust"...stand zwar
nicht viel Neues drin für mich, allerdings ist dort alles
kurz und knapp auf den Punkt gebracht, eben eine gute
Zusammenfassung, sowas mag ich ;-)

Sonnige Grüße, Buju  

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