Mutares-Spielchen?


Seite 1 von 2
Neuester Beitrag: 29.11.23 10:27
Eröffnet am:04.05.23 21:16von: DerSkorpionAnzahl Beiträge:36
Neuester Beitrag:29.11.23 10:27von: DerSkorpionLeser gesamt:13.135
Forum:Börse Leser heute:4
Bewertet mit:


 
Seite: <
| 2 >  

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionMutares-Spielchen?

 
  
    #1
04.05.23 21:16
Dividende sollte bekanntlich auf Bilanz 2022 ausgeschüttelt werden. Hier hat man ein neues Spiel eingeführt.   Je nach Exit bis Hauptversammlung wird zwischen 1 und 2 € geben …

Anscheinend will man Dividende 1,5 nicht unterschreiten, sogar steigern, damit Aktie langfristig attraktiv bleibt …  andererseits auch nächstes Jahr diese Story (jährliche Dividendensteigerung)  fortsetzen können.

Setzt man die Latte hoch 2 €,  … Druck wäre hoch, dann … zu toppen, sei den schon vorher Boden dafür geschaffen wird (Exit) …

Ob Vorstand/ Akteure gute Karte in der Hand haben, können nur Interne wissen. Deswegen sind auch Käufe/ Verkäufe von Insider nicht zu erwarten, … wäre rechtlich nicht konform …

Wenn aufgeht, … werden wir 25 € ansteuern, wenn nicht, ist 12 € auch drin …

Professionell ist dieses Spiel nicht …
 

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionwas ist Insiderinformation?

 
  
    #2
05.05.23 12:11
Insider-Informationen sind Informationen über vertrauliche Tatsachen, die mit einem Wertpapier oder Emittenten in Zusammenhang stehen und die geeignet sind, den Preis des Wertpapiers erheblich zu beeinflussen, wenn sie der Öffentlichkeit bekannt werden.  

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionwas ist insiderhandel?

 
  
    #3
05.05.23 12:13
Ein Insidergeschäft liegt gemäß Art. 8 Absatz 1 Satz 1 MMVO vor, wenn jemand ein Finanzinstrument unter Nutzung einer Insiderinformation für eigene oder fremde Rechnung direkt oder indirekt erwirbt oder veräußert.  

10 Postings, 6178 Tage ElisabettaDa ist nichts verwerfliches

 
  
    #4
18.05.23 13:11
In dem Zeitraum vor der Unterzeichnung des Verkaufs von Special Melted Products an Cogne Acciai Speciali gab es eine Lock-Up-Phase. Diese endete am Morgen des 5. Mai 2023 mit der Ad-Hoc. Erst im Anschluss daran haben Johannes Laumann, sowie Julia und Mark Friedrich ihren Bestand an Mutares vergrößert.  

Ich bin ziemlich sensibel bei so etwas. Hier jedoch kann ich nichts verwerfliches feststellen.

Elisabetta  

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionVerwerflich?

 
  
    #5
19.05.23 17:18
Ich unterstelle niemanden irgendwas …

Ich nenne nur Fakten:

Ad-Hoc  05.05.2023 / 08:27 CET/CEST

Man braucht nur Chart an diesem Tag sich anzusaugen, um zu wissen, welche Zeitfenster zwischen Ad-Hoc und Schwellen 22 € bzw. 23 € gab …

Was soll dabei verwerflich sein, rechtzeitig von Ad-Hoc-Veröfentichung  zu erfahren, genug Geld auf Konto zu haben und zuzuschlagen? … Das ist doch ein alltäglicher Prozess, der an der Börse stattfindet …

 

47 Postings, 363 Tage DerSkorpion:point_right: Zu teuer

 
  
    #6
21.08.23 18:46

für Neueinstieg

Kurse unter 20 € abwarten!cool




Mutares SE & Co. KGaA WKN: A2NB65

 

398 Postings, 1351 Tage Entelippens@ Der Scorpion, Kurse unter 20

 
  
    #7
22.08.23 08:31
sehen wir nur wenn
a) der SMP Deal platzt (sehr, sehr unwahrscheinlich) oder
b) der Dax unter 14.000 fällt ( dann wären alle Aktien aktuell "zu teuer")

Quelle: Meine Glaskugel ;-)
 

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionViele Grüße von meiner Glaskugel!

 
  
    #8
23.08.23 15:04

Mit der Botschaft: Abwarten und Tee trinken!  … cool

 

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionKeine Kaufempfelung ...

 
  
    #9
1
02.10.23 17:02
für mich …

Ob Dividende 1€ + X oder 2€ + X, änder sich nichts … ist Prognose und kein Versprechen …

Wenn man so teuer kauft, kassiert zwar in nächstem Jahr 2€ + X , aber Abschläge werden danach gewaltig sein  … darüber hinaus ist eher fraglich …

Diese hektische Wachstumsstory, die hier dargestellt wird, muss sich beweisen … meine Meinung nach … etwas für Spekulanten      

398 Postings, 1351 Tage EntelippensDie "hektische" Wachstumsstory

 
  
    #10
03.10.23 08:35
wie Du es bezeichest, läuft schon seit Jahren 6bs Sogar ambitionierte Langfristplanungen hat das Unternehmen dabei bisher übertroffen bzw  vor Termin erreicht.
Etwas mehr Beschäftigung mit den Fakten sollte man Deiner Glaskugel daher durchaus mal zumuten.  

47 Postings, 363 Tage DerSkorpionIch habe keinen Glaskugel ...

 
  
    #11
1
03.10.23 10:43
… leider …

Mit Glaskugel war ja eine ironische Anspielung auf deinen Kommentar …

, als geschrieben hast … Quelle: Meine Glaskugel ;-)  ... in Kontext lesen, … hilft …

Was du Fakten nennst, ist Geschichte … bei Aktien investiert man in Zukunft …

Wenn ich langfristig investiere, verlange … mehr als 10% Dividende … hier sehe ich nicht … also keine Kaufempfehlung für langfristige Investition …

Was ist hier nicht verständlich für dich?

 

109869 Postings, 8757 Tage Katjuschazumindest finde ich die News zur Dividende

 
  
    #12
2
03.10.23 23:48
kürzlich auch irgendwie unseriös.

Wie kann sich denn ein Vorstand hinstellen und eine Mindestdividende von 2 € für die nächsten Jahre unabhängig der Ertragslage versprechen?

Im Übrigen verringert sich durch Ausschüttungen auch wieder der NAV in gleichem Maße. Das ist etwas was ich bei solchen Dividendenzahlungen nie so recht verstehe, wieso die Anleger immer so tun als wäre das ein Grund für steigende Kurse? Das wäre ja nur so, wenn die Dividendenhöhe wirklich stetig erfolgt und vor allem wenn die Erträge hoch bleiben.
Der Vorstand hier scheint einen Goldesel gefunden zu haben, bei dem er weiß, dass er immer wachsen wird und ertragsreich sein wird. Sowas oder besser so ein Vorstand macht mich irgendwie skeptisch.

6653 Postings, 6091 Tage ObeliskKann den Einwand

 
  
    #13
2
04.10.23 08:56
nicht nachvollziehen. Wenn sich der Vorstand sicher ist, dass, unabhängig von der Wirtschaftslage, immer genug Beratungserlöse fliessen, um eine Mindestdividende von € 2 zu erzielen, warum soll man das nicht so kommunizieren? Und bei 28 Beteiligungen werden auch immer welche Gewinne erzielen, die mutares vereinnahmen kann.
Unseriös ist eher aurelius. Da wäre dein Kommentar angebracht.  

4068 Postings, 6397 Tage allavistaMindestdividendee seriös? Laumann..?

 
  
    #14
1
04.10.23 09:47
Über was sprechen wir denn? Bei 2 Euro Divi sind das um die 45 Mio. E.

Exits die mit ins nächste Jahr rein laufen und danach sind schn gut visibel und in 2 Jahren laufen wir auf einen Umsatz 7 Milliarden hin und darübe. Man muss nur mal schaun wie sich die laufenden sicheren Consultingerlöse entwickeln und heute schon stehen. Nicht vergessen sollte man auch das selbst wenn man reife Unternehmen auf Grund Marktsituationen nicht verkauft, dann aber sehr wohl auch Dividenden ans Unternehmen liefern.
Allein durch diese beiden Positionen ist die Dividende schon gesichert.

Zudem hat jüngst mit der vierten Säule einen weiteren Schwerpunkt im konjunktuunsensibleren Bereich gesetzt.

Aktuelle Harvestingphase, sind mit Terranor und La Rochette zwei Konjunkturunabhängige Unternehmen bei und Frigoscanddia demnächst ebenso. etc.

Laumann mag offensiv und manchem vlt. auch arrogant vorkommen, ist er meines erachtens aber überhaupt nicht. Extrem Shareholder orientiert, was ja dem eigenen Management auch zu gute kommt und er liefert, liefert... gerade auch die letzten 3 Jahre hat man gut gezeigt, daß man in widrigsten Umständen gut mit dem Geschäftsmodell gefahren ist, außer leichte Blessuren..

Wer nicht daran glaubt, kanns sichs ja gerne die nächsten Jahre mal von der Seitenlinie anschaun..  

109869 Postings, 8757 Tage KatjuschaMir kommen einige Sachen halt etwas komisch vor

 
  
    #15
04.10.23 10:20
Ich sag ja nicht dass die Aktie nicht kaufenswert sein könnte, aber

Anleihe mit 12,5% Kupon
Gleichzeitig diese festgeschriebene Mindestdividende
Jetzt diese Insiderverkäufe

Und generell ist mir dieser ständige Handel von Unternehmen etwas suspekt. Seht ihr da wirklich durch? Also ist das alles für jedermann transparent nachvollziehbar? Ich tue mich damit ziemlich schwer.

4068 Postings, 6397 Tage allavista@Kat, schau Dir das Geschäftsmodell in aller

 
  
    #16
04.10.23 10:49
Ruhe mal an. Denn darin liegt der Erfolg, das setup ist einfach genial und Laumann hat es perfektioniert.

Und wenn die Maschine erst mal läuft, spuckt sie Gewinne aus. Man macht auch keine fancy sachen oder Geschäftsmodelle, eher Standardbuisinesses und da liegt eben der Erfolg. Man muss die erworbenen Unternehmen halt "nur" in die Nähe der Branche bringen um massiv daran zu verdienen. Weil man halt meist nix für bezahlt, oft noch Geld zum Ausgleich der aktuellen negativen Ergebnisse für 2-3 Jahre mit bekommt.
Ziel ist es ja einen return auf das eingesetzte Kapital von Faktor 7-10 in 3-5 Jahren zu bekommen. Das hört sich erst mal unglaublich an, wenn man aber fast nix bezahlt... Kannste Dir ja mal die Rendite aufs eingesetzte Kapital ausrechnen. Deshalb kann man sich auch die 12,5% Anleihe leisten, weil das Mangement beides möchte Wachstum und Dividende und das laufende Geschäft das locker rein wirtschaftet. Bei Fälligkeit kommen die großen Buden in die Exitphase, dann kann mans locker mit ablösen, falls man es will.
Das Management hat auch Aktien zu gekauft in der Vergangenheit, aber die Optionen sind halt auch so was wie Gehalt für sie. Kommen ja weitere in den Folgejahren.  

4068 Postings, 6397 Tage allavistaTeil 2, Entwicklung letzte Jahre

 
  
    #17
1
04.10.23 11:10
Hab jetzt nicht alles 100%ig auf dem Schirm, aber er hat meine ich mal die 3 großen Säulen eingeführt. wodurch man eben nicht einseitig in Bsp. Frühzykliker investiert, sondern in Früh und Spätzykliker und nichtzykliker. Somit kann man zu jederzeit Unternehmen kaufen ud verkaufen.

Zum zweiten, Weg von sehr kleinen Unternehmen (die erwirbt man heut meist nur noch als addons zu größeren dazu), hin zu 300-500 Mio. Buden, was die effiziens treibt, nicht viel mehr Aufwand aber deutlich mehr Ertrag und gleichzeitig oft weniger Wettbewerb.
Hier muss man bedenken, daß er so gut zwei Jahre auch noch damit beschäftigt war, alte Aquisen zu veräußern, manche sicher auch ohne Gewinn.
Darauf folgte der Aubau und jetzt sind wir halt nach 3 Jahren in der Phase wo die Firmen reif werden für nen Exit.

Warum so viele Käufe und Verkäufe

Das ergibt sich durch das Geschäftsmodell. Der größte Hebel und stärken, liegen im turn around und Neuausrichtung, Wachstum. Sobald as Unternehmen wieder gut verdient und ausgerichtet ist, ist die optimale Zeit zum Verkauf. Der Käufer hat noch Potenzial was er meist noch erhöhen kann durch Synergien mit eigenem Unternehmen.
Mutares kann mit dem Geld wieder in neue Geschäfte investieren mit größerem Hebel und ausschütten.

Da man sehr wenig für die Unternehmen bezahlt und ja laufend auch Cash zurück fließt, kann man halt gut Dividende ausschütten. Sieht man ja sehr gut die letzten Jahre.

Man fühlt sich mit 30 Unternehmen recht wohl und nöchte diese ja auch in 5 JAhren wieder verkauft haben, ergibt im Schnit 6 pro Jahr. Dafür muss man ja wieder eben so viele kaufen, wieder 6 pro Jahr. Ergibt die 1 Transaktion pro Monat..

Man merkt halt auch das Laumann aus dem Private equity kommt, wo man sehr stark auf die Kapitalallokation schaut. Ich meine er hats perfektioniert.
 

228 Postings, 1118 Tage jjhh100zum Thema "Insiderverkäufe"

 
  
    #18
04.10.23 11:11
...ich war auch erst überrascht,  das hier seitens der Vorstände erstmalig Verkäufe gemeldet wurden - allerdings heißt es ja schon in der Mitteilung, dass diese zur teilweisen Abdeckung der Kosten der Ausübung der 2019er Optionen erfolgten, also praktisch der Optionspreis - hinzu kommt noch die Versteuerung des geldwerten Vorteils.

Daher sind diese Verkäufe m.E. eindeutig keine Kehrtwende des Vorstandes sondern dienen eben schlicht zur Finanzierung der Options-Ausübung - das geht dabei ja um richtige Stückzahlen u. Kosten.

Ansonsten kommen wir bei der Dividende der vergangenen Jahre (https://ir.mutares.com/aktie/#dividende) von deutlich höheren Ausschüttungsquoten - nur von der Guidance 2023 ausgehend (um 100 Mio. Ertrag, alles noch ohne SMP Exit!) liegen wir bei der neuen Min.Dividende jetzt etwas über 40%, Tendenz für die nächsten Jahre insoweit fallend ausgehend von Planzahlen bis 2025 (um 7 Mrd. Umsatz, ca. 140 Mio. Gewinn).

Aus meiner Sicht ist das eine klare Verstetigung des Geschäftsmodells u. hinterlässt bei mir keinen unseriösen Eindruck. Und das CIO Laumann Werbung für die Story macht, ist ja schlicht sein Job ;-)  

4068 Postings, 6397 Tage allavistaFinde die Präsentationen der einzelnen Unternehmen

 
  
    #19
04.10.23 11:15
auf den Kapitalmarkttagen auch sehr interessant und bald ist ja der nächste, kann ja jeder sich online anmelden und ansehen

https://ir.mutares.com/wp-content/uploads/2022/01/...final_upload.pdf

https://ir.mutares.com/event/kapitalmarkttag-2021/  

109869 Postings, 8757 Tage KatjuschaIch kenn das Geschäftsmodell durchaus, aber mir

 
  
    #20
1
04.10.23 11:17
klingt das irgendwie alles zu einfach.

Ständig höre ich immer in den Foren, die kaufen günstig und verkaufen teuer.
Wow, die scheinen die Lizenz zum Gelddrucken gefunden zu haben. Wieso entdecken die ständig Unternehmen, die sie günstig kaufen und neu ausrichten können, um sie später teuer zu verkaufen? Und anderen gelingt das nicht? Sind die Manager hier dermaßen genial?

Allein in diesem Jahr gab es jetzt meinen Infos zufolge 15 Transaktionen. Man hält wie du sagst 30 Unternehmen. Man hat immer diesen regen Flow an Verkäufen und neuen Unternehmen. Ich weiß nicht, da würde ich mich einfach immer unsicher fühlen, ob man da nicht was „verstecken“ kann.

4068 Postings, 6397 Tage allavista@kat, die viele Unternehmen sind ja das

 
  
    #21
04.10.23 11:34
Gegenteil von unsicher. Denn zum eine sind die Unternehmen abgekapselt, heißt es kann nicht einen großen Rückschlag auf die Holding geben und andererseits fallen einzelne Fehlkäufe nicht ins Gewicht, haben nix gekostet und andere holens raus.

Mittlerweile hat man sich sogar eine so gute Reputation im Markt aufgebaut auch bei Gewerkschaften. Weil man in der Regel eben auch die Unternehmen weiter entwickelt und Umsätze steigert, was wiederum das Unternehmen und Arbeitsplätze absichert und aufbaut und gerade Mutares manchmal sogar zum bevorzugten oder sogar einzigen Käufer macht

Klar denke ich manchmal auch was man mit manchem Kauf vor hat. Aber Laumann hat über 100 Consultans mit vielen Branchemwissen und sagt klar, wir kaufen nur was wir verstehen.


Für mich ist auch eines mitentscheidend und aknst Du Dir ja auch mal überlegen wie wichtig das ist.
Mittlerweile sieht man eigentlich jede Möglichkeit am Markt. Laut aktueller Präsi ca. 5.000 .
Davon schaut man sich 600 näher an und daraus resulierten bisher 14 in 2022.
Also vereinfacht von 1.000 Angeboten, pickt man sich 2-3 raus. Denke die Wahrscheinlichkeit da richtig zu liegen..

Und man hat sich da halt auch sehr viel Erfahrung aufgebaut

Nicht zu vergessen, man holt sich oft auch externe Expertise dazu, von Anfang an bis zum Schluss (Verkauf)
Ne Runde Sache  

4068 Postings, 6397 Tage allavistaZum Abschluss, vlt mit das Geheimnis

 
  
    #22
04.10.23 11:44
Man hat eben diese Käufe in der Regel von Großkonzernen,  muss auch, da die Unternehmen oft schon jahrelang Verluste einfahren und sonst schon in den Konkurs wären.
Gleichzeitig brauchen die Unternehmen oft die Unternehmen weiterhin als Lieferant, oder auch deren Kunden, daher ist es sehr wichtig für den Verkäufer das das klappt.
Oft waren die Unternehmen auch reglementiert im Konzern und durften nur für diesen Produzieren, oder waren ne Randbeteiligung die man nicht mehr benötigt und daher vernachlässigt.
Auch verhindern die Gewerkschaften in den Konzernen stärkere Veränderungen etc. oder Arbeitsplatzabbau und Reputationsschäden.

Somit ist der Konzern oft noch bereit zum Unternehmen nch ne Barkomponente zu legen für 3 Jahre Verluste.. Der Konzern weiß das Problem aus der Bilanz und gelöst..

Ebenso ist so ne Ausgleiderung von nem Großkonzern nicht so einfach und hier kann Mutares dann ebenfals punkten..  

1840 Postings, 4807 Tage marathon400Was schlussendlich zählt, sind

 
  
    #23
04.10.23 11:59
Fakten, Bilanzen, Ad hoc, die Wahrnehmung des Marktes, Kursverlauf und die Aussage der Unternehmensleitung zum aktuellen Stand und der Ausblick. Vielleicht zu schön um wahr zu sein, wenn man sich das Umfeld ansieht. Aber dennoch logische Konsequenz und die Mehrheit kauft. Die Gegenwart ist da die Summe der Vergangenheit. Da hat Mutares bisher tolles geleistet.
 

6653 Postings, 6091 Tage ObeliskIm Sanierungsbereich

 
  
    #24
1
04.10.23 12:02
Bereich ist nunmal viel Geld zu verdienen, weil man die unrentablen Unternehmen quasi " geschenkt " bekommt. Oft noch mit Mitgift.
Gelingt es, sie profitabel zu machen werden Werte geschaffen, die man monetarisieren kann. Das Geschäftsmodell rechnet sich auch mit Erfolgsquoten von  unter 50%, weil man wenig eigenes Geld in die meisten Unternehmen steckt.
Gerade im Automobilbereich war ich auch lange kritisch. Mutares hat aber die Strategie, aus vielen kleineren Zulieferern einen großen zu formen. Das spart Kosten und man kann die Großen aus einer Hand beliefern und die Produktion evtl. dorthin verlagern, wo sie günstig ist. So senkt man die Produktionskosten und die Overheadkosten und kann in diesem schwierigen Markt die break even Schwelle senken.
Dieses Konzept kann nicht jeder verfolgen.
Diese Art Sanierer haben durchaus ihre Berechtigung am Markt.
Wie lukrativ das Ganze ist, zeigt Dr. Markus von Aurelius, der sich nicht nur einen erheblichen Teil der Exiterlöse bisher schon in die eigene Tasche steckte, sondern künftig auch die Aktionäre möglichst wenig daran beteiligen möchte.
Habe gelesen, dass der längst Milliardär sein soll......  

398 Postings, 1351 Tage Entelippens@skorpion

 
  
    #25
04.10.23 13:55
Welch weiser Spruch von Dir:

"Was du Fakten nennst, ist Geschichte … bei Aktien investiert man in Zukunft …"

Fakten bei Aktiengesellschaften sind immer "Geschichte". Alles, wirklich alles, was in der Zukunft liegt sind hier "Wahrscheinlichkeiten", mehr nicht.
Und da pickt sich halt jeder die Stories von AGs heraus die er für zukunftsträchtig hält.
Ich bevorzuge insbesondere bei meiner Auswahl Aktien, die in der Vergangenheit positive "Fakten" geschaffen haben und die ein Geschäftsmodell haben, was ich
a) verstehe
b) relativ krisensicher ist und wo
c) keine große Abhängigkeiten auf Kunden- und Lieferantenseite sind
d) das Management Unternehmens- und aktionärsfreundlich handelt

Passt bei Mutares alles. Was passiert wenn nur einer dieser Faktoren negativ ist ("d") zeigt mir grade mein Investment in Aurelius...

Wenn Du seit Corona mit  Deinem Depot jedes Jahr mehr als 10% Rendite erwirtschaftest hast...Respekt! Allein mir fehlt der Glaube.
P.S. Die Mutares-Anleihe rentiert noch bei über 10% m.W.
;-)

 

Seite: <
| 2 >  
   Antwort einfügen - nach oben

  2 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: llbudel, Resol_i