Porsche: verblichener Ruhm ?
s. hier
http://finance.yahoo.com/q/...=on&z=m&q=c&p=b&a=ss,vm,r14,m26-12-9&c=
Wie Du sagt, hat der RSI schon hoch, aber er hat noch etwas Luft nach oben ;-)
Die "ausgekugelte S-K-S-Formation vom ansonsten sehr akribisch analysierenden Tom Firley #123 kam mir auch auf Anhieb sehr an den Haaren herbeikonstruiert vor - es lässt sich bei anderem Zeithorizont durchaus auch eine INVERSE S-K-S herauslesen [für einen findigen Mathematiker problemlos ;-)]
Übrigens scheint der Großteil der Arivaner zu glauben, dass eine hohe Korrelation zwischen der Anzahl Mathematiker und Chartisten existiere. Mein Beispiel als Eher-Fundi-nur-zur-Orientierung-Chartist zeigt entweder das Gegenteil oder belegt die Regel als Ausnahme. Auf alle Fälle kann es nicht schaden, wenn man Charts ein bisschen lesen kann.
Auswertungen gleichzeitig darstellen.
Die Trendfolger sehen übrigens im Kurzfrist-Chart anders aus, als im 1-Jahres-
chart. Bei der Stocha ist der Unterschied am auffälligsten.
29.07.2008 - Die Analysten von Close Brothers Seydler sprechen eine Verkaufsempfehlung für Aktien von Porsche aus. Bisher stand das Rating bei „buy“. Das Kursziel sinkt von 163,00 Euro auf 150,00 Euro ab.
Der Kauf von VW-Anteilen könnte eine Untersuchung durch Behörden nach sich ziehen, fürchten die Experten. Der Erwerb von Optionen vor der Bekanntgabe einer Übernahmeabsicht könnte als illegal bewertet werden. Im schlimmsten Fall könnte es zu einer Rückabwicklung dieser Transaktionen kommen.
Porsche verzeichnet im Juli leichten Absatzrückgang in den USA
19:07 01.08.08
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Die Porsche Cars North America Inc., die Nordamerika-Tochter des deutschen Sportwagenherstellers Porsche Automobil Holding SE (Profil), hat am Freitag die US-Absatzzahlen für den Monat Juli 2008 veröffentlicht.
Demnach ging der Absatz um rund 3 Prozent auf 3.128 Einheiten zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte sich der Absatz auf 3.230 Einheiten belaufen. Der Verkauf des populären SUV Cayenne ging von 1.149 Fahrzeugen auf nunmehr 958 Fahrzeuge zurück. Daneben verkauften sich die Modelle Cayman und Boxster etwas besser. Hier stieg der Absatz von 1.051 Fahrzeugen auf nun 1.095 Einheiten. Der Absatz beim Topmodel 911 erhöhte sich von 1.030 Fahrzeugen auf nun 1.075 Einheiten.
Die Aktie von Porsche notiert derzeit im Frankfurter Handel mit einem Minus von 4,86 Prozent bei 92,00 Euro. (01.08.2008/ac/n/nw)
Geschäft stammen. Der Rest stammt aus Finanzgeschäften und der VW-Beteiligung.
Da sowohl die VW-Geschäfte als auch die Finanzgeschäfte bei Porsche besser denn
je laufen, können folglich allenfalls die 15% des Kerngeschäfts betroffen sein.
Die aktuelle Marktkapitalisierung von Porsche reflektiert NUR DEN VW-Anteil.
Porsche selbst ist KOSTENLOSE DREINGABE. Folglich hat der Markt antizipiert, dass Porsche selbst NULL GEWINN macht bzw. machen dürfte, ohne dass es den Kurs groß berührte.
Nun haben die Absatzahlen aus den USA einen Rückgang um 3 Prozent gezeigt. Na
und? Bezogen auf den laut obiger Rechnung 15%-Anteil am Gesamtgewinn, macht
sich das allenfalls im Zehntelbereich bemerkbar - wenn überhaupt: inwieweit der
Absatzrückgang der USA nicht durch die Absätze in Russland und Fernost aufgewo-
gen wurde, muss sich nämlich erst noch zeigen.
Richtung: der Ölpreis sinkt, der Dollar steigt. In beiden Fällen wird der Malus in den kommenden Wochen auszupreisen sein. Selbst Hans Bernecker (AB-Daily), der noch vor wenigen Tagen zu Finger-weg bei Autoaktien riet, schreibt in seiner heutigen
Ausgabe, er überlege sich eine Auto-Spekulation.
Wer etwas von der Wirkweise der Märkte versteht, weiß, dass die höchsten Gewin-
ne mit Käufen in der Akkumulierungsphase und Verkäufen in der Distributionsphase
gemacht werden. Die Schwierigkeit ist allerdings, den Beginn der Akkumulierungs-
phase zu erkennen. Schaut man auf die Definition, sieht man, dass diese Phase
beginnt, während ein Wert vom Mainstream noch negativ gesehen wird. Der Main-
stream hängt insoweit noch dem vorangegangenen Denk- und Handlungsmuster nach (schlechtes Sentiment, "Untergewichten").
Ein Indiz für das Einsetzen der A.-Phase ist anschwellender Umsatz bei kaum ver-
änderten Kursen: die Profis platzieren sich sukzessive, während der Mainstream
immer noch verkauft.
Ich habe das Gefühl, dass diese Phase nun bei Porsche (aber auch Daimler, BMW
usw.) langsam anbricht. Sollten die Tiefststände nochmal getestet werden, wären
erste Positionen sicher keine Fehlentscheidung.
Und Porsche gibt es im Augenblick umsonst.
wieviel potensial hat der porsche kurs nach oben was meint ihr ??
Es geht aber nicht nur um Ausfall durch Beschuss, sondern um einen neuen geo-
strategischen Konflikt zwischen den USA und Russland: die USA haben klar Partei
zugunsten Georgien ergriffen, da hier vorgebliche NATO-Interessen auf dem Spiel
stehen. Für Russland geht es um die Umzingelung, die um jeden Preis zu verhindert
werden soll. In diesem Zusammenhang hat Russland nun eine zweite Front in der
Sezessions-Republik Abchasien aufgebaut.
Mit Porsche hat das insoweit etwas zu tun, als Porsche sich wie ein Derivat auf
den Ölpreis verhält. Und geopolitische Instabilitäten bedeuten nun einmal hohe
Preise auf dem Ölmarkt. Alleine die bereits eingepreiste Reduzierung der strategi-
schen Ölreserven in den USA dürfte revidiert werden, da der von Barrack Obama
verkündete Entschluss unter diesen Bedingungen keinen Bestand haben dürfte.
Dazu kommt der schwelende Konflikt mit Iran, der nach den Olympischen Spielen
einem neuen Höhepunkt entgegen eilen dürfte. Ob Russland an seiner Südgrenze
eine Atommacht -und damit einen potenziellen Kriegsfaktor- dulden wird, bezweifle
ich. Zur neuen Doktrin der Herren im Kreml passt das jedenfalls nicht.
Machen wir uns also nichts vor: der Ölpreis könnte sich erneut verselbständigen,
sprich steigen, diesmal aber aus anderen Gründen. In diesem Fall kann man von der Porsche-Aktie keine Wunder erwarte. Aber aufgeschoben, ist ja nicht aufgehoben.
Es geht aber nur um Ausfall durch Beschuss, sondern um keinen neuen geo-
strategischen Konflikt zwischen den USA und Russland: die USA haben nicht klar Partei
zugunsten Georgien ergriffen, da hier keine NATO-Interessen auf dem Spiel
stehen. Für Russland geht es um die Umzingelung, die um jeden Preis zu verhindert
werden soll. In diesem Zusammenhang hat Russland nun eine zweite Front in der
Sezessions-Republik Abchasien aufgebaut.
Mit Porsche hat das überhaupt nichts zu tun, als Porsche sich nicht wie ein Derivat auf
den Ölpreis verhält. Und geopolitische Instabilitäten bedeuten nun einmal fallende
Preise auf dem Ölmarkt. Alleine die bereits eingepreiste Reduzierung der strategi-
schen Ölreserven in den USA dürfte revidiert werden, da der von Barrack Obama
verkündete Entschluss unter diesen Bedingungen keinen Bestand haben dürfte.
Dazu kommt der schwelende Konflikt mit Iran, der nach den Olympischen Spielen
einem neuen Höhepunkt entgegen eilen dürfte. Ob Russland an seiner Südgrenze
eine Atommacht -und damit einen potenziellen Kriegsfaktor- dulden wird, bezweifle
ich. Zur neuen Doktrin der Herren im Kreml passt das jedenfalls nicht.
Fazit: Wer Porsche fährt, dem ist der Benzinpreis eh egal
Machen wir uns also nichts vor: der Ölpreis könnte sich erneut verselbständigen,
sprich steigen, diesmal aber aus anderen Gründen. In diesem Fall kann man von der Porsche-Aktie keine Wunder erwarte. Aber aufgeschoben, ist ja nicht aufgehoben.
Das hätte ich bis vor ein/zwei Jahren auch noch so unterschrieben! Aber mittlerweile ist Porsche maßgeblich an VW beteiligt und bei dieser Verbrauchergruppe spielt der Kraftstoffpreis doch eine nicht unerhebliche Rolle!
bin vorsichtig bullish!
Denke, man kann auf den Niveau bei POR langfristig wirklich keinen Fehler machen.
Fundamental spricht alles für diese Aktie!
Die Nachfrage nach Luxus- und Geländewagen sei offensichtlich unter Druck geraten.
Ein wegen sinkender Umsätze mit dem 911er verschlechterter Umsatzmix, höhere Forschungs- und Entwicklungskosten, ungünstigere Wechselkurseffekte, Anlaufkosten für den neuen 911er und mögliche Abschreibungen könnten für ein erneut enttäuschendes Ergebnis der Marke Porsche für das Geschäftsjahr 2008 sorgen.
Auf Grund der hohen Gewinne mit Volkswagen zähle dies aber möglicherweise nicht mehr. Die Bewertung der Kombination Porsche/VW halte man aber für überzogen.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Merrill Lynch die Vorzugsaktie von Porsche weiterhin mit dem Votum "neutral". (Analyse vom 22.08.08)
läßt sich dieser löblicherweise von Fuzzi08 vorbildlich gepflegte Thread, DER Porsche-Thread schlechthin, nicht zur neuen
WKN: PAH003 ISIN: DE000PAH0038
verschieben respektive dieser WKN zuordnen? Bitte gebt Eurem IT-ler doch den Auftrag dazu, das kann technisch doch nicht so schwer sein (ich bin selber so ein IT-Fuzzi ;-)), würde aber allen (nicht wenigen) Liebhabern und Lesern dieses (ohne Neuzuordnung veralteten) Threads sehr viel Freude bereiten.
Danke vorab.
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Von Dorothée Junkers
Brüssel. Der Zwist zwischen Berlin und Brüssel um das VW- Gesetz nimmt kein Ende. Glasklar forderten die obersten EU-Richter vergangenen Oktober, die Sonderregeln zugunsten des VW-Aktionärs Niedersachsen zu kippen. Seit mehr als vier Jahrzehnten hatten sie dem Bundesland entscheidenden Einfluss beim größten europäischen Autobauer gesichert. Doch von den drei zu kippenden Sonderbestimmungen warf das Bundeskabinett nur zwei über
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Massenproteste in Wolfsburg angekündigt
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Bord. Die dritte und umstrittenste, die Sperrminorität für Niedersachsen mit 20 Prozent statt der üblichen 25 Prozent, möchte die Bundesregierung erhalten.
Jetzt will der bärbeißige irische Wettbewerbskommissar Charlie McCreevy Ernst machen und Deutschland erneut vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zerren. Dass seine Kommissars- Kollegen dem Vorschlag zustimmen, ist nur eine Frage der Zeit. Damit drohen Berlin diesmal Strafgelder in Millionenhöhe. In Brüssel gilt es als wahrscheinlich, dass die höchsten EU-Richter zum zweiten Mal den Daumen senken. Das VW-Schutzgesetz widerspricht nach Ansicht der EU-Kommission einem der wichtigsten Grundsteine der Europäischen Union: dem freien Kapitalverkehr. McCreevy sieht in der Klausel die Gefahr, dass ausländische Investoren abgeschreckt werden könnten. Es sei unklar, warum es für den Schutz von Arbeitnehmern erforderlich sein soll, beim VW-Kapital staatlichen Akteuren eine stärkere Position einzuräumen, haben auch die Luxemburger Richter bereits einmal unmissverständlich klargemacht. Seit 1960, als Volkswagen privatisiert wurde, ist jedoch genau das ein Ziel des VW-Gesetzes. Deutschlands Arbeitnehmer fuhren denn auch schwere verbale Geschütze auf. Mit seinem „Säbelrasseln“ mache sich McCreevy zum „willfährigen Gehilfen des Kapitalmarktes“, schimpft die IG Metall. Die Gewerkschafter befürchten den Verlust von Arbeitsplätzen, wenn das Land Niedersachsen Entscheidungen im Aufsichtsrat nicht mehr blockieren kann. Für diesen Freitag ist in Wolfsburg eine der größten Demonstrationen der VW-Geschichte angekündigt, die IG Metall erwartet 30 000 Teilnehmer.
Der Sportwagenhersteller Porsche, der in den nächsten Wochen die Mehrheit an VW übernehmen will, würde von einer Beschneidung des Einflusses der niedersächsischen Landesregierung profitieren. Die von McCreevy angekündigte Klage sei „durchaus in unserem Sinne“, sagte Porsche-Sprecher Albrecht Bamler gestern.
Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) forderte die Bundesregierung auf, den Entwurf zur Neufassung des Gesetzes „zu überdenken“. Dieser Auffassung ist auch Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU).
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) steht dagegen auf der Seite des VW-Betriebsrats bei seinen Bemühungen um den Erhalt des Gesetzes. In zwei Wochen, am 23. September, will die Kanzlerin auf einer Betriebsversammlung im Wolfsburger VW-Stammwerk sprechen. Begleitet wird sie dabei von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU). - dpa/AP
Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/...&Ressort=wi&Ausgabe=&RessLang=&BNR=0
Wie Wolfgang Porsche bin auch ich entsetzt über das Verhalten vom VW-ARV Piëch. Wenn er es tatsächlich schafft, auch noch Wiedeking abzusägen, dann sind beide Aktien (POR3 und VOW) über mehr kurz als lang für mich gestorben - ich werde sie (hoffentlich mit Gewinnmitnahme) abstoßen, weil ich mir nix mehr vom Konzern erwarte außer ein weiteres "Brasilien für den weiter korrupten Betriebsrat".
Die Spielchen vom zweitgrößten Holder Niedersachsen (problemloses Aufstocken auf 25%+ - dann wieder Dementieren von seinem Pressesprecher; als wenn das Land soviel Knete hätte ...) mit seinem smarten Wulff, der sich wahlkampfmäßig populistisch mit dem VW-Betriebsrat solidarisiert, gehen mir ebenfalls (gelinde gesagt) auf den Sack. Ohne Wiedeking-Philosophie seh ich langfristig schwarz für VW-Arbeitsplätze. Bis die kurzsichtigen VW-Arbeitnehmer das kapiert haben, wird es zu spät sein ...
Ein trauriger Omega.
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Wirbel um Ferdinand Piëch
Eklat bei Volkswagen
VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hat in der Sitzung am Freitag in Wolfsburg bei einem Antrag nicht für den Sportwagenbauer gestimmt und sich damit auf die Seite von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh gestellt.
"Ich bin entsetzt über das Abstimmungsverhalten des Aufsichtsratsvorsitzenden", sagte der Chef des Porsche-Kontrollgremiums, Wolfgang Porsche, zum Vorgehen seines Cousins.
Mit dem Abstimmungsverhalten wird eine der größten Befürchtungen Porsches wahr: Wenn Porsche künftig beispielsweise einzelne Teile von Audi übernehmen möchte, muss dieses erst vom VW-Aufsichtsrat genehmigt werden.
Piëch war bei der Sitzung selber nicht anwesend. Er hatte seine Stimmenthaltung vorab an seinen Stellvertreter Jürgen Peters von der IG Metall übergeben. Die Gründe für das Fernbleiben von Piëch bei der wichtigen Sitzung waren zunächst nicht bekannt.
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Bei dem nun genehmigten Antrag ging es um einen Vorstoß von VW- Betriebsratschef Osterloh. Dieser hat nun erreicht, dass alle Geschäfte, die Porsche mit Audi macht, vom VW-Aufsichtsrat genehmigt werden müssen. Piëch hat als Vorsitzender ein Doppelstimmrecht. Porsche unterlag bei dem Antrag mit neun zu zehn Stimmen. |
Volkswagen hatte in den letzten 15 bis 20 Jahren stets 3 bis 4 Kandidaten in den eigenen Reihen, die mit Erfahrung bei den Töchtern im In- und Ausland in der Lage waren, die jeweilige Nummer 1 zu ersetzten. Dies halte ich auch für den entstehenden neuen Konzern für zwingend notwendig. So gut Wiedeking sein mag - ein solch grosser Laden darf nicht von einer Person abhängig sein.
Deshalb mache ich mir eher Sorgen um Porsche, falls Wiedeking gehen oder rausfliegen sollte. Für den Erfolg von Volkswagen ist Wiedeking bisher noch nicht verantwortlich. Den kann man allenfalls Piech, Pietesrieder, Berhardt und Winterkorn zuschreiben. Und der Erfolg wurde mit dem VW-Gesetz und dem Mitwirken des BRs erreicht (bei Daimler gab es solche "Bremsen" nicht, sie haben trotzdem (oder deshalb ?) Milliarden verbrannt und sind weit weit weg von der Erfolgsgeschichte vergangener Jahre).
Ich sehe es jedenfalls so, dass Wiedeking, sollte er denn bleiben, bei der Übernahme von VW zunächst viel lernen müßte, denn die Philosophie, die für einen Luxusgüterhersteller (kleine Stückzahlen - hohe Gewinnmargen) paßt, läßt sich nicht auf einen Massenhersteller (grosse Stückzahlen - niedrige Gewinnmargen) übertragen. Das wäre gerade so, als wolle der Manager eines 5-Sterne-Luxus-Hotels seinen Methoden einen Massenanbieter wie MacDonalds steuern. Man kann zwar einiges von einander lernen, doch vieles ist und bleibt grundsätzlich anders.
Deshalb mache ich mir um VW wenig Sorgen, wenn sie nicht mit Porsche zusammen kommen sollten. Der Kurs würde sicher auf ein fundamental gerechtfertigtes Niveau zurück gehen, doch der derzeitig Trend würde nicht beeinflusst. Und sollte der Zusammenschluss mit Porsche unter einer anderen Führung als Wiedeking erfolgen, so müsste noch nicht einmal der Kurs absacken.
Eine Spekulationsvariante, die in der Braunschweiger Zeitung schon mehrfach angedeute wurde, kommt mir zur Zeit wieder in den Sinn. Danach teilen die Familienestämme Porsche und Piech nach der VW-Übernahme den Konzern untereinander auf: Die Porsches behalten Porsche komplett (Mit Wiedeking ?) und die Piechs erhalten den VW-Konzern. Dann könnte jeder seinen Teil nach seinen Vorstellungen weiter betreiben.
Gruß
FredoTorpedo