Nationalismus stoppen


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Neuester Beitrag: 06.06.20 22:51
Eröffnet am: 21.01.17 20:16 von: ulm000 Anzahl Beiträge: 17.113
Neuester Beitrag: 06.06.20 22:51 von: Fritz Pomme. Leser gesamt: 1.181.378
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15623 Postings, 4276 Tage ulm000Nationalismus stoppen

 
  
    #1
54
21.01.17 20:16
Nach der gestrigen katastrophalen Trump-Rede muss eigentlich jedem überzeugten Demokraten mulmig geworden sein, dass dieser Typ nun der mächtigste Mann auf der Welt ist. Ein Typ bei dem Ignoranz, geschürter Hass und Halbwahrheiten ganz oben auf der Agenda stehen ist ein gefährlicher Typ und wenn man sich dann noch anschaut welcher rechtsgesinnter Mainstreet sich heute in Koblenz getroffen hat und mit Parolen nur so um sich geschmissen haben (z.B. "Gestern ein neues Amerika, heute Koblenz und morgen ein neues Europa" von diesem Holländer Geert Wilders), dann wird es langsam Zeit, dass jeder freiheitsliebende Demokrat diesen Nationalisten die Stirn zeigt. Sei es im Internet, sei es in normalen Gesprächen/Diskussionen mit Verwanden, Freunden und Bekannten, aber auch auf Demonstrationen. Man sollte, NEIN man muss eigentlich diesen Nationalisten mittlerweile zeigen, dass sie nicht das Volk sind. Wenn man das nicht tut, dann meinen diese selbstherrlichen Nationalisten wirklich sie seien das Volk.

Wohin Nationalismus hinführt das haben uns der 1. Weltkrieg und der 2. Weltkrieg gezeigt. Wer möchte seinen Kinder/Enkel eine Welt hinterlassen in der Andersdenkende und Ausländer geschasst werden und wo es nur eine Frage der Zeit ist wann es zu einem ganz großen Krieg kommen wird ?

Sehr, sehr positiv ist, dass sehr iele Amerikaner heute Flagge zeigen gegen diesen Trump und gehen auf die Strasse um gegen die „Trumpsche Plattform für Hass und Bigotterie“ zu demonstrieren:

http://www.faz.net/aktuell/politik/...ieren-gegen-trump-14714828.html
("Hunderttausende Frauen demonstrieren gegen Trump")

Ich denke die Zeit ist nun wirklich gekommen um generell diesen aufkeimenden Nationalismus ganz energisch anzukämpfen und zu zeigen dass das europäische Nationalismus-Establishment um die Le Pen, dem Hölländer Wilders, dem Italiener Salvini und der Petry nichts anderes sind als reine Schaumschläger.
 
16088 Postings ausgeblendet.
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20266 Postings, 3057 Tage HMKaczmarekWenn die Grünen endlich wieder

 
  
    #16090
1
04.06.20 18:51
...unter die 10% Marke rutschen würden, dann hätte Corona ja doch wirklich doch noch was
Gutes gehabt.

Und den Rest der Oppositionsparteien konnte/kann man ebenfall in der Pfeife rauchen. Q.e.e..

 

98715 Postings, 7390 Tage KatjuschaAfD Pegida

 
  
    #16091
2
04.06.20 19:40
AfD Kriesvorsitzender Meißen greift Christen nach Gottesdienst an, weil ihn das Glockenspiel der Frauenkirche störte.
https://www.tag24.de/dresden/...zkirche-und-greifen-frauen-an-1535986

7211 Postings, 887 Tage AgaphantusGruß an den Radelfan

 
  
    #16092
3
04.06.20 20:03
Wer die Wahrheit nicht verträgt, der lässt halt löschen.
Zeigt nur, wie recht du hast.

Aber wenn Corona ein positives hat, es wachen viele Menschen auf. Viele die sich auf einem Irrweg befanden, merken langsam, dass nationalistisch zu sein, der falsche Weg ist. Nicht umsonst wird auf Twitter oder auch bei Ariva verbal beleidigt und um sich geschlagen.

Schönen Abend euch allen!

Schon älter, aber passt zum derzeitigen "Machtkampf" der AfD. Wobei die LePen wahrscheinlich über die AfD nur bemitleidenswert lächelt.

https://www.derstandard.de/story/2000079889439/...e-auf-dem-vormarsch  

16282 Postings, 2646 Tage WeckmannMichael Jacksons Nichte niedergestochen, "weil ich

 
  
    #16093
1
04.06.20 21:32

352 Postings, 79 Tage Fritz Pommes# 16 122 Literaturtipp:

 
  
    #16094
4
04.06.20 21:47
Didier Eribon: Rückkehr nach Reims
(übersetzt auch ins Deutsche)

wie aus dem Anhänger von Marine le Pen aus einer Arbeiterfamilie in Reims ein Demokratie-Anhänger wird.

Sehr lesenswert  

352 Postings, 79 Tage Fritz Pommes# 16 115 Und anschliessend wurde

 
  
    #16095
3
04.06.20 21:56
der Verteidigungsminister, der es wagte seinen Präsidenten zu kritisieren, sofort geschasst.

Das nenne ich doch mal Demokratie - von der so manche arivaner träumen....  

46595 Postings, 4383 Tage FillorkillDidier Eribon: Rückkehr nach Reims

 
  
    #16096
6
05.06.20 11:55
Da scheinst du doch was missverstanden zu haben. Dieses Buch von 2009 analysiert entlang der eigenen Lebensgeschichte die Hinwendung der Arbeiterklasse zum Front National. Die Analyse lebt dabei von drei Unterstellungen: 1. Dein Herkunftsmilieu ist dein Schicksal. 2. Die Arbeiterklasse war immer schon rassistisch und homophob, nur gab es dafür lange keine für sie wählbaren Parteien. 3. Die traditionellen Linken haben das soziale Anliegen der Arbeiterklasse für eine Teilhabe am neoliberalen Zirkus verkauft. In die sich öffnende Lücken stiess der FN.  

1409 Postings, 173 Tage qiwwi"La société comme verdict. Classes, identités,.."

 
  
    #16097
4
05.06.20 12:04
von Didier Eribon; dt. "Die Gesellschaft als Urteil".   Geht in dieselbe Richtung; ein bisschen fatalistisch, aber auch anarchisch... Sehr lesenswert !!  

46595 Postings, 4383 Tage FillorkillLa société comme verdict

 
  
    #16098
4
05.06.20 12:11
Dabei ist ironischerweise der Autor selbst der leibhaftige Gegenbeweis seiner Determinationsthesen:

Eribon wurde 1953 in Reims geboren, wo er seine Kindheit verbrachte. Er wuchs in einer typisch französischen Arbeiterfamilie auf: Die Mutter arbeitete als Putzfrau, der Vater als Fabrikarbeiter. Die Familie wählte die Kommunistische Partei.[1] In seiner „autobiografischen Analyse“ Rückkehr nach Reims aus dem Jahr 2009 (dt. 2016) erinnert er sich an Reims „als Stadt der Beleidigung“ und an seine dortige Existenz als Arbeiterkind, das seine Homosexualität entdeckt und deshalb geschmäht wird.[2]

Er studierte Philosophie zunächst in Reims, dann in Paris. Er wollte Lehrer am Lycée werden, scheiterte aber und schloss auch seine Doktorarbeit nicht ab. Anders als seinerzeit in den deutschsprachigen Ländern kann man in Frankreich auch ohne Habilitationsschrift an Universitäten als Hochschullehrer tätig sein. Eribon begann als Journalist über Philosophie und Literatur zu schreiben. Von der Libération wechselte er zum Magazin Le Nouvel Observateur.[3] Er wandte sich zunehmend dem Schreiben über die Themen Geschichte des schwulen Lebens und schwuler Subjektivität zu[4] und verstand seinen Beruf als Journalist vermehrt als Broterwerb, der ihm das Verfassen von Büchern erlaubte.[5] Später erhielt er eine Anstellung als Hochschullehrer an der Universität Amiens. Daneben hatte er mehrere Jahre Gastprofessuren an der University of California in Berkeley sowie am Institute for Advanced Study in Princeton inne.    https://de.wikipedia.org/wiki/Didier_Eribon

1409 Postings, 173 Tage qiwwiDie Durchlässigkeit der französischen Gesellschaft

 
  
    #16099
6
05.06.20 12:17
für Unterschichtkinder ist nach wie vor sehr begrenzt, fast wie in UK.   Damit hat auch zu tun, daß überproportional viele zwar das Baccalaureat absolvieren, dann aber eines (oder mehrere) der sog. "weichen" Studienfächer wählen wie  Philosophie, Soziologie, Literatur, was, weil dafür dann nicht genügend Beschäftigungsmöglichkeiten existieren, leider häufig zu prekären Erwerbssituationen führt    

1002 Postings, 3730 Tage 38downhill@Fritz Pommes, ich würde "Rückkehr nach Reims"

 
  
    #16100
6
05.06.20 14:14
ja eher wie folgt inhaltlich zusammenfassen :

Verwunderung eines jungen, schwulen Intellektuellen, der sich seiner Arbeiterherkunft weitgehend entfremdet hat und voller Erstaunen und Entsetzten später feststellt - und versucht zu ergründen, dass oder wieso aus den ehemaligen linken, französischen Arbeitern unisono Front National-Anhänger geworden sind.

Aber sehr, sehr lesenswert fand ich es auch.  

352 Postings, 79 Tage Fritz Pommesok, downhill und Fillorkill - Kritik angekommen

 
  
    #16101
3
05.06.20 15:07
und auch angenommern, was meine angaben zu "Rückkehr nach Reims" angeht.

War wohl  doch zu kurz gesprungen mit meiner Inhaltsangabe.

Danke für Eure Anmerkungen - auch an qiwwi wg seiner Ergänzung zu Eribon und Titel

Fritz Pommes  

1409 Postings, 173 Tage qiwwium die Entwicklungen in Frankreich noch besser be-

 
  
    #16102
2
05.06.20 15:38
greifen zu können, ist die Lektüre von  "Le dépaysement. Voyages en France" von Jean-Christophe Bailly  auch sehr lesenswert  

352 Postings, 79 Tage Fritz Pommesqiwwi:

 
  
    #16103
2
05.06.20 21:48
Meine öffentliche Bücherei hat nur EIN Buch von Jean-Christophe Bailly  (und das auch nur als e-book)
mit dem Titel:

"Fremd gewordenes Land"  aus dem Verlag Matthes & Seitz in Berlin

Meinst Du das?

(Die Übersetzungen der Titel folgen ja manchmal seltsamen Pfaden....)

Fritz Pommes  

1002 Postings, 3730 Tage 38downhillaber angesichts der antirassistischen

 
  
    #16104
2
05.06.20 23:06
protestwelle in den usa (und darüber hinaus) könnte man vielleicht auch mal sagen :

AMERICA IS GREAT AGAIN!  

46595 Postings, 4383 Tage Fillorkill......IS GREAT AGAIN!

 
  
    #16105
4
06.06.20 00:14
Das Momentum in den Strassen enthält ja auch eine Botschaft an die Konterrevolutionäre: Anders als erhofft bekommen sie 'ihr' Land nicht zurück, von ein paar Steppen, Urwäldern und Sümpfen mal abgesehen. Der grosse Traum, dass eine Bande ununterbrochen wütender Analphabeten alle anderen Bevölkerungsteile dominieren und in Angst und Schrecken halten könnte, ist mit einem Knall zerplatzt. Trump ist der König einer enthemmten Minderheit, aber ein König ohne Land, sprich ohne Städte, ohne die produktiven, kreativen und sozialen Zentren und ohne deren Bewohner. Da kann er noch so viel mit dem Schiessbefehl fürs Militär winken.  Man hatte das ja schon so geahnt und auch gehofft, aber jetzt liegt es doch deutlich auf dem Tisch.  

352 Postings, 79 Tage Fritz Pommes38downhill

 
  
    #16106
2
06.06.20 00:38
Wo ist die Grösse ?

... wenn ein Botschafter in Berlin sein Amt niederlegt, weil er es nicht mehr vertreten kann oder will?
... wenn Polizei mutwillig Bürger zu Tode bringt ?

Ich fühle mich sehr an die Strassenschlachten 1968 erinnert, mit dem Unterschied, dass diese Unruhen damals "nur" in den Südstaaten stattfanden, heute auch in Kalifornien und in den Staaten der Gründerväter......

Wo sind sie denn, die gastfreundlichen Amerikaner ?  

1409 Postings, 173 Tage qiwwi6133 - ja

 
  
    #16107
06.06.20 02:52

8631 Postings, 4072 Tage AkhenateTrumpl, unser heimlicher Verbündeter,

 
  
    #16108
1
06.06.20 05:32
plant einen Truppenabzug von 9500 Soldaten. Und da soll noch mal einer sagen der POTUS meinte es nicht gut mit uns. Der Landvogt Grenell wurde auch bereits abberufen.

Bravo, Trumpl, und weiter so.  

3629 Postings, 869 Tage FernbedienungVorbereitung auf den „Rassenkrieg“

 
  
    #16109
7
06.06.20 13:00
"Ein anderer aus der Gruppe arbeitete bis Herbst 2019 für die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und stand jüngst ebenso als Reservist zum Corona-Einsatz bereit. Die Gruppe ist dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen."

"Die Männer der Gruppe sind alle Mitglied der Burschenschaft Germania Leipzig, die dem völkischen Dachverband Deutsche Burschenschaft angehört. In internen Chatnachrichten, die der taz vorliegen, träumen Mitglieder dieser Burschenschaft offenbar davon, als Freikorps-Kämpfer die Republik zu übernehmen. 2015 heißt es im Burschenschafts-Chat: „Unser Gedanke ist, die Ortgruppe Leipzig [der „Identitären Bewegung“] zu übernehmen und daraus ein neues Zeitfreiwilligenregiment aufzubauen.“ Es sollte „militanter“ sein als die bislang stärkste deutsche Gruppe der Identitären Bewegung in Halle. Die Burschenschafter äußern sich in zahlreichen Chatpassagen rassistisch und antisemitisch. Mehrere von ihnen sind für AfD-Fraktionen tätig gewesen."
https://taz.de/taz-Recherche-zu-rechtsextremen-Preppern/!5690721/  

8631 Postings, 4072 Tage AkhenateTime to go

 
  
    #16110
4
06.06.20 15:37

8631 Postings, 4072 Tage AkhenateBitte auf allen Euren Plattformen teilen

 
  
    #16111
3
06.06.20 15:43
damit ein globaler Schneeballeffekt entsteht.  

98715 Postings, 7390 Tage KatjuschaWas sollen wir teilen?

 
  
    #16112
1
06.06.20 20:14
Gehts um Haare?
Angehängte Grafik:
a1e45670-f28f-45f4-8e58-5f2d07472b27.jpeg (verkleinert auf 76%) vergrößern
a1e45670-f28f-45f4-8e58-5f2d07472b27.jpeg

1002 Postings, 3730 Tage 38downhillWo ist Grösse? (@fritz pommes)

 
  
    #16113
2
06.06.20 22:22
beschämend natürlich in einer angeblich demokratischen gesellschaft überhaupt darauf bestehen zu müssen, dass "black lives matter". Aber groß und großartig und für mich auch bewegend, wenn das dann eben hunderttausende auch tun : "All lives don´t matter until black lives matter" hatte ein (weisser) demonstrant auf seinem selbstgemalten schild in new york stehen. Größe ist dann wohl eher auf der strasse zu finden, als im weissen haus oder an der wall street, so meinte ich meinen einwurf oben. es sind ja nicht "die amerikaner" oder "die brasilianer" oder "die nigerianer" oder "die österreicher" blöd oder scheisse oder reaktionär,  ihre regierungen aber halt manchmal schon.  

352 Postings, 79 Tage Fritz PommesProblem mit "den" Amerikanern hab ich nicht

 
  
    #16114
1
06.06.20 22:51
aber ich weiss, was Rassismus ist.

Und ich weiss, dass Armeen Probleme mit Rassismus haben. International. Insofern finde ich es auch nur begrenzt bedauerlich, wenn die US-Army ihre Standorte in Deutschland reduziert. Das tun sie schon seit vielen Jahren - in Nordbayern gab und gibt es in Naturschutzgebieten bei Grafenwöhr grosse "Übungsgelände" die mit Panzern regelmäßig "umgepflügt"werden.

Natürlich entstehen den Gemeinden, gleich welcher Grösse, finanzielle Nachteile bei Standortreduzierungen  oder -schliessungen der amerikanischen Streitkräfte - aber Bamberg und auch Augsburg haben die ehemaligen Kasernen umgewidmet und anderen Nutzungen zugeführt; auch im sozialen Bereich.

Any life matters - black, red, white or mixed colours.....

In diesem Sinne: ein schönes Wochenende
wünscht

Fritz Pommes

 

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