Inflation
Seite 8 von 8 Neuester Beitrag: 31.01.25 15:40 | ||||
Eröffnet am: | 27.12.22 13:09 | von: Highländer49 | Anzahl Beiträge: | 184 |
Neuester Beitrag: | 31.01.25 15:40 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 30.251 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 8 | |
Bewertet mit: | ||||
Seite: < 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | > |
In den vergangenen Monaten hat sich das Leben in Deutschland wieder stärker verteuert. Volkswirte erwarten jedoch keine neue Teuerungswelle - auch wenn es 2025 manchen Inflationstreiber geben dürfte.
https://www.handelsblatt.com/dpa/...chtung-zwei-prozent/30154414.html
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/...eisindex/_inhalt.html
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,4 Prozent. Auch dies war erwartet worden.
Verantwortlich für den Anstieg der Jahresinflationsrate ist der leichte Zuwachs der Energiepreise im Jahresvergleich. Im Vormonat waren sie noch merklich gefallen. Zudem stiegen die Preise im Dienstleistungssektor stärker als im Vormonat.
Die Kernteuerung ohne schwankungsanfällige Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmittel verharrte im Dezember bei 2,7 Prozent. Die Kerninflation bildet die grundlegende Teuerung ab und stellt den Inflationstrend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Im Dezember hatte die EZB die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte verringert.
Quelle: dpa-AFX
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/...otz-hoher-teuerung.html
https://www.ariva.de/news/...on-erwartet-deutschland-weniger-11500904
https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/...e/100099133.html
https://www.ariva.de/news/...in-deutschland-setzt-sich-ueber-11503713
Zu Jahresbeginn waren Tanken und Heizen billiger als ein Jahr zuvor. Energie verbilligte sich um 1,6 Prozent und dämpfte so die Inflationsrate. Zudem schwächte sich im Januar der Anstieg der Lebensmittelpreise auf 0,8 Prozent ab, nachdem es im Dezember hier noch ein Plus von 2,0 Prozent gegeben hatte.
"Für Verbraucher beginnt das Jahr mit einer positiven Meldung", sagte Michael Heise, Chefökonom beim Vermögensverwalter HQ Trust. "Preisermäßigungen bei Nahrungsmitteln und Pauschalreisen gegenüber Dezember 2024 haben dazu wesentlich beigetragen."
Dass der Preisauftrieb im neuen Jahr noch erhöht bleiben würde, hatten viele Volkswirte erwartet - nicht aber einen solch deutlichen Rückgang. Denn die Anhebung des CO2-Preises je Tonne Kohlendioxid (CO2) von 45 auf 55 Euro zum 1. Januar 2025 verteuert Benzin, Heizöl und Gas tendenziell. Zudem ist der Preis für das Deutschlandticket, das bundesweit Fahrten in Bussen und Regionalbahnen ermöglicht, gestiegen.
Inflation dürfte vorerst erhöht bleiben
Zwar plane die Industrie seltener, die Preise zu erhöhen, zeigt eine neue Erhebung des Ifo-Instituts. Dafür wollten konsumnahe Dienstleister wie Hotels, Reisebüros und der Einzelhandel häufiger die Preise anheben, etwa für Spielwaren, Bekleidung, Blumen. "Damit dürfte die Inflationsrate auch in den kommenden Monaten bei etwa 2,5 Prozent und damit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank liegen", sagt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
Für den Euroraum insgesamt gelten 2,0 Prozent Inflation als Preisstabilität. Denn wenn Preise dauerhaft sinken, könnten Unternehmen und Verbraucher Investitionen aufschieben in der Erwartung, dass es bald noch billiger wird. Auch wenn Preise zu stark steigen, ist das Gift für die Konjunktur: Dann verlieren Verbraucher Kaufkraft, weil sie sich für einen Euro immer weniger leisten können und ihr Geld lieber zusammenhalten.
Auf Jahressicht erwarten Ökonomen für Deutschland eine durchschnittliche Inflationsrate von etwas über zwei Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie 2024. Damals lag die Inflationsrate in Europas größter Volkswirtschaft im Schnitt bei 2,2 Prozent.
Dienstleistungen verteuern sich seit Monaten überdurchschnittlich
Seit Monaten verteuern sich Dienstleistungen wie Versicherungen, Flugtickets und Gaststättenbesuche hierzulande überdurchschnittlich. Im Januar zogen die Preise in diesem Bereich um 4,0 Prozent an nach 4,1 Prozent im Dezember.
Ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel errechneten die Statistiker für Januar 2025 eine Inflationsrate von 2,9 Prozent. Diese Kerninflation bildet die grundlegende Teuerung ab und stellt den Inflationstrend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate.
Quelle: dpa-AFX
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/...eisindex/_inhalt.html
8 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Ciriaco, claudia, Claudimal, cosmoc, Der_Held, Floretta, GrünerMann, hulkier