Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0
Es vergeht keine Woche, in der nicht irgendein noch hochdefizitäres deutsches Für-was-auch-immer-Hoffnungs-Techunternehmen mit dreistelligen Millionenbeträgen zugeschüttet wird und so auf eine Bewertung im mittleren Milliardenbereich kommt.
Hypoport könnte bei der Smartinsurtech AG einfach mal 10% über eine Kapitalerhöhung an Investoren abgeben. Hypoport könnte damit vom aktuellen Fundingwahnsinn vielleicht mit einem ebenfalls 2- oder sogar 3-stelligen Millionenbeträgen partizipieren, hätten immernoch das Sagen und genügend Geld, um schneller zu wachsen. Außerdem wäre es ein Signal, dass die Smartinsurtech AG hochinteressant ist.
Slabke twittert regelmäßig - nach meinem Gefühl fast etwas neidisch- über die Geldeinsammelerfolge von WEFOX, will aber selbst von Venturecapital nichts wissen. Er hat Hypoport ohne Venturecapital aufgebaut- und ist mit Recht stolz darauf. Allerdings soll man Geld ja auch nicht auf der Straße liegen lassen...Und Hypoport ist mittlerweile fast nur die Hälfte wert wie eine vor 5 Jahren gegründete Trading-App und noch geringer bewertet als Wefox.
Die Smart Insurtech AG fliegt in der öffentlichen Wahrnehmung für viele von uns sicher noch etwas „unter dem Radar“. Zu unrecht, denn das Unternehmen zählt zweifellos zu den stärksten Innovationstreibern in der Digitalisierung der Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Das Ziel dabei ist ebenso ambitioniert wie faszinierend: Smart Insurtech will die komplette digitale Prozesskette zwischen Vertrieb und Produktgeber in einer integrierten Plattform abbilden.
Wie das funktionieren soll oder kann, was das für den stationären Vertrieb bedeutet, warum Vermittler dabei eine erhebliche Rolle spielen und ob Pools dadurch vielleicht eines Tages überflüssig werden, darüber sprechen wir in dieser Folge mit Vorstand Marcus Rex.
https://checkpoint-charlie.tv/...grosse-ganze-zur-verfuegung-stellen/
https://www.youtube.com/watch?v=XLE3D3yquxU
Gibt im Augenblick viel naives Geld im Markt..
wenn einer schon Haipoport und Juropace sagt wissen wir daß der sich mit der Firma nicht wirklich auseinandergesetzt hat. Warscheinlichhat er die GB's von 2019 und 2020 überflogen und die Zahlen in sein Analyse-Excel übertragen, denn die Zahlen sind ja wirklich schlecht ...
Und genauso sind dann auch seine Aussagen: Die Immobilienplattform und die Versicherungsplattform wachsen "nicht mehr" so stark. (Sind die denn früher stärker gewachsen?)
Einen großen Burggraben gibt es auch nicht ...
Und am Schluß: Die Chance, na ja, es gibt eine kleine Chance, denn sie sind ja schon sehr hoch bewertet. Das Risiko ist sehr hoch, und in mein Depot kommen sie auf gar keinen Fall, nicht mal auf die Watchlist.
Damit stellt er seiner Fangemeinde eine Aktie vor von der er rät die Finger zu lassen. Ganz am Ende gibt er zu daß er vielleicht etwas übersehen hat.
Vielleicht sollte er sich ein oder zwei Interviews mit Ronald oder die HV Präsentation mal anschauen. Oder ein paar Seiten hier im Ariva Thread lesen.
Kommt es so (oder sogar noch besser), wird dieser Wunsch (ganz und gar) erfüllt, bzw. übererfüllt. Kommt es anders, dann bleibt halt "was zu wünschen übrig".
Sollte meine "was-zu-wünschen-übrig-Formulierung" als Zetern rübergekommen sein ... sorry dafür.
Dass RS und sein Team einen super Job gemacht haben und auch noch machen, dürfte klar sein.
Perfekt ist niemand und wenn das mit der Versicherungsplattform sich länger hinzieht, als eigentlich kommuniziert - dann ist das halt so. So, wie es halt auch so ist, dass der Kurs seit dem Hoch fast ein Drittel nachgegeben hat. Ich schreibe ganz bewusst "nachgegeben" und nicht verloren, da der Kurs seit einigen Jahren sehr, sehr viel gewonnen hat. Dank RS und seines Teams(!)
Wünsche allen einen guten Start in den Tag. :)
Umso mehr ist man dankbar für so ein Klasse-Forum!
Und anscheinend gibt es immer noch viele die diesen Hypoport Case nicht erkannt haben, daraus ergibt sich schönes Upside Potential
Als Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag ein Link über den Blog Finanzszene. Wenn man genau liest, findet man dort eine Zahl über das Umsatzvolumen, das man für den Insurtechbereich erwartet. Wenn Hypoport nur einen Bruchteil davon für sich und die Plattform sichern könnte, reicht mir das schon für eine langfristige Investitionensentscheidung.
https://sifted.eu/articles/european-fintech-record-2021/
Da die Ausbildung frühestens mit 16 Jahren beginnen wird, wird er die Matte nun ziemlich lange besetzen.
Ich lehne mich nun entspannt zurück und freue mich über den nächsten Quartals-Call.
Kurzer Rückblick auf SmartInsur im Jahre 2017 / Aussagen von Vorstand, Herr Gawarecki:
..Hypoport hat ehrgeizige Ziele:
"Der deutsche Markt hat ein Gesamtvolumen von 200 Milliarden Euro Prämie p.a., davon wollen wir uns in zehn Jahren einen Marktanteil von zehn Prozent sichern", sagt Gawarecki. "Dafür nehmen wir auch Verluste für eine längere Zeit in Kauf."
Pro Jahr will er bis zu 15 Millionen Euro in den Ausbau der Maklerplattform investieren. Im ersten Quartal 2017 hat Smart Insurtech einen Umsatz von 3,8 Millionen Euro erwirtschaftet (Anmerkung: Hier war aber Bezugsgröße noch das Projektgeschäft), unter dem Strich stand ein Verlust von 100.000 Euro.
Das Hypoport/ Smart Insurtech ist nur als Plattform tätig, nicht als Versicherer oder Vermittler . Für Versicherer ist die Anbindung kostenlos. Smart Insurtech geht mit 130 Mitarbeitern an den Start, ein Drittel !!! sind Softwareentwickler. Die Plattform hat nach Angaben der Gründer bereits rund 500 Unternehmenskunden, also Maklerorganisationen und Pools, 150 Versicherer sind angebunden.
2017 im Überblick:
-Gesamtvolumen von 200 Milliarden Euro Prämie p.a. (deutscher Versicherungsmarkt) -
-Umsatz Q1 = 12,5 Mio. (Grundlage Projektgeschäft)
-Marktenteil geschätzt ca. 1-2%
-500 Unternehmenskunden, also Maklerorganisationen und Pools,
-150 Versicherer sind angebunden
-Nutzer ?
-Mitarbeiter 130
-jährliche Investitionen ca. 15 Mio. EUR
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Stand Mai 2021:
Der deutsche Markt hat derzeit ein Gesamtvolumen von 230 Milliarden Euro Netto-Vers.Prämie p.a., davon möchte SmartInsur in 10 Jahren (ab 2017) einen Marktanteil von 10 Prozent erreichen. Tatsächlich erreicht sind nach 4 Jahren:
-Umsatz Q1 = 13 Mio. +3% (Grundlage TAV aus Plattformgeschäft)
-Jahresnettoprämien (angebundener Versicherungsbestand): 8,6 Mrd.EUR
-Marktanteil 3,74% (?)
-1.200 Unternehmenskunden (Maklerorganisationen, Banken, Pools )
-200 Versicherer sind angebunden
-50.000 Nutzer
-250 Mitarbeiter
-Verlustphase (Matze 91: wohl) beendet (Anlaufverlust 2020 rd. 1 Mio EUR)
-jährliche Investitionen ca. 40 Mio. EUR 2021 (im Wesentlichen in Versicherungs- und Immobilienplattform) und 2023/24 Breakeven erreichen.
Das ist für manchen vielleicht noch nicht griffig genug, aber die Daten zeigen schon, dass da was Großes angestrebt wird mit einem hohen finanziellen Einsatz. Klar ist das ein langer und auch steiniger Weg. Aber klar ist auch, das Ziel ist erreichbar!
Korrekturzeile Textteil Q1/2017 oben:
falsch: -Umsatz Q1 = 12,5 Mio. (Grundlage Projektgeschäft)
richtig: -Umsatz Q1 = 3,4 Mio. (Grundlage Projektgeschäft) (Gesamtjahr Jahr 2017 15,2 Mio.EUR)
Entschuldigung für den ja offensichtlichen Fehler!
(ab diesem Quartal wurde der Versicherungsbereich erstmals in den Quartalsberichten separat ausgewiesen)
Alle, die irgendwie die Delle zu nutzen wussten, Heiter Weiter.
OneLife: Kluger Papa, glückliches Kind.
Einfach weiterarbeiten / Sonne tanken.
Nicht mehr so viel, heiß ja nicht gar nicht. Gar nicht arbeiten, will ich ja gar nicht Perfekt wäre es, wenn ich mir die Arbeitstage nach Wetterlage aussuchen könnte. Das machen hier ja anscheinend einige - oder sind hier nur noch Rentner,Urlauber oder Studenten dabei? Die Underperformance von Hypoport ist ja immer nur eine Frage der Zeitschiene. Da gibt es noch schlimmere Krepierer- mais je ne dis rien.
Du meinst also, angesichts der letzten Monate sollte ich damit eine Sommerpause einlegen, am See chillen und ab Herbst wieder den Kurs anfeuern? :-o
Dann folge ich der Empfehlung natürlich sofort!
FAZ+ Artikel
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/...hen-sanierungen-17396293.html
Danke für den Link Risikoklasse!