Citigoup - wann einsteigen ?
Seite 267 von 968 Neuester Beitrag: 17.01.25 10:30 | ||||
Eröffnet am: | 05.11.07 21:36 | von: Optionimist | Anzahl Beiträge: | 25.188 |
Neuester Beitrag: | 17.01.25 10:30 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 3.258.643 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 1.738 | |
Bewertet mit: | ||||
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Danke, jetzt kann man deiner Aussage auch glauben schenken, warum hängste den Link nicht gleich mit dran ? =)
heute haben wir es wieder auf den punkt hinbekommen.
$4 calls wertlos
$3 puts wertlos
$3calls fast wertlos.
herz, was willst du mehr.
jetzt sehen überlegen wir uns die strategie für die august optionen und die umwandlung.
eure MMs.
so geht das und alle kleinanleger sind melkkühe. also immer schön mit dem markt schwimmen und genau beobachten, was die großen machen. nur so verdient man was dabei. dagegen ankämpfen ist fast immer sinnlos. wenn die großen eine richtung vorgeben, dann geht's genau dorthin und sonst nirgends, egal ob quartalszahlen oder gute news anstehen.
hoffe der kindergarten hat was gelernt.;)
ich genieße weiter meinen urlaub (BTW: CIT ist immer noch einen zock wert, so wie in den letzten beiden tagen - und nochmal - immer beobachten, was die masse macht).
heute haben wir es wieder auf den punkt hinbekommen.
$4 calls wertlos
$3 puts wertlos
$3calls fast wertlos.
herz, was willst du mehr.
vielen dank und genieß dein Urlaub
Jeder der den Scheiss handelt, hat es nicht anders verdient, denn er ist dafür mitverantwortlich, dass Systeme am Leben gehalten werden, die "virtuelle Banksysteme" und künstliche Aufblähungen erst ermöglichen, welche Crashs wie den letzten auslösen können.
In diesem Sinne, NULL Beileid für alle die sich mal wieder von den Banken haben verarschen lassen. NULL Beileid generell für alle, die Papiere handeln, die sich nicht direkt auf die Realwirtschaft sondern auf das reine Spekulieren beziehen. Sorry, aber wie naiv muss man denn auch sein, um insbesondere derzeit solche Optionsscheine bei Banken zu zocken.
Die Banken haben bislang GENAU NULL dazu gelernt...und viele Anleger offensichtlich in ihrer Gier ganz genauso wenig. Armselige Menschheit! Ich hoffe jeden Tag, dass wir endlich Maßnahmen zu registrieren bekommen, welche die Börse wieder zu einem Wirtschaftsinstrument machen...und welche Roulettespieler wieder ins Casion verbannen. Traurigerweise scheint selbst der letzte Supergau dies nicht mit sich bringen. Insbesondere die Politik macht sich gerade mal wieder in einer neuen Dimension unglaubwürdig. Bedauerlich für UNS ALLE!
Also ganz so krass würde ich das nicht sehen. Optionsscheine und Futures hatten ja durchaus ihren Sinn, zumindest bei den Rohstoffen, nämlich dem Produzenten in Zukunft einen Abnahmepreis zu garantieren, mit dem der Leben und arbeiten kann. Das soetwas zum Missbrauch verleitet ist bedauerlich, aber war schon immer so und wird auch immer so ein. Bei den Rohstoff Futures wird man die Anzahl der Kontrakte die eine Institution halten darf wohl begrenzen, dann ist Schluss mit der Zockerei und die Papiere erfüllen auch wieder ihren eigentlichen Zweck.
Optionsscheine auf Aktien erinnern mich an das Spiel mit den Stühlen, das wir als Kinder immer so gerne gespielt haben, einer findet zuletzt keinen Platz mehr und fliegt raus. Nun kann man ja als erwachsener Mensch nicht mehr solche kindischen Spiele spielen. Das machen wir bischen ernsthafter, mit sehr viel komplizierteren Regeln. Ist doch auch OK, wer solche Spiele mag bitte sehr, mitspielen muss dabei ja nun wirklich niemand. Auch der Hinweis aufs Spielcasino ist hier nicht angebracht. Bei den Spielen dort handelt es sich um reine Glücksspiele, die von den Regeln so angelegt sind, das statistisch gesehen die Bank immer gewinnt.
Auf Spiele mit Optionsscheinen und sonstigene gehebelten Zertifikaten sollte man sich als privater Kleinanleger nur einlassen, wenn man die Spielregeln 100%tig verstanden hat. Und selbst dann ist das Risiko sehr hoch, da springen dann auch schon mal Leute die dachten sie beherschen das vom Hochhaus oder vor den Zug.
Und im übrigen verleitet meine Anlageberaterin bei der Bank mich nicht zum Handel mit gehebelten Zertifikaten, ganz im Gegenteil, sie rät mir von solchen Dingen ab.
Es wäre aber sinvoller, irgendeine kleine Dorfbank die Farmer Joes Landmaschinen finanziert am Leben zu halten, und dafür die reinen Wall Street Inverstment Banken hops gehen zu lassen. Oh ihr habt euch verzockt? Schade auch, too big to rescue, und eh nicht systemrelevant, sorry.
Je größer die Chance, desto größer das Risiko. Ich finde, einen call auf einen guten Wert ist weniger Risiko als direkt in risikoreiche Aktien zu investieren, vor allem wenn der Gesamtmarkt eine Richtung hat.
Mit einem call kann man Aktien auf Kredit kaufen, ohne dabei selbst einen Kredit aufnehmen zu müssen oder Zinsen zahlen zu müssen. Stattdessen verliert ein call-Optionsschein aus-dem-Geld, jeden Tag ein wenig Wert (theta), das wird dann auf der Seite vom Emitenden als jeden Tag größerer Hebel angezeigt. Je kürzer die Laufzeit je schneller verliert der Optionsschein an Zeitwert. Wer einen call mit einer kurzen Laufzeit kauf, muss selbst wissen was er macht.
Daraus folgt, dass man den Call sofort wieder verkaufen muss, wenn sich der Kurs in die falsche Richtung bewegt, man kann nicht hoffen, dass sich der Kurs erholt, selbst wenn er das tut ist der schein weniger Wert als vorher, man muss auch nicht erst einen Käufer suchen, weil der Handel immer direkt zwischen Anleger und Emitent stattfindet.
Wenn man nicht ständig kaufen/verkaufen will oder mit sehr wenig Geld handelt, sollte man darauf achten, dass die Laufzeit sehr lang ist. Für Citigroup hab ich TB2M0J, Basis 2,50$, Laufzeit bis 2012
Ein Put-Optionsschein erlaubt dem normalen Anleger eine Aktie leerzuverkaufen, also von fallenden Kursen zu profitieren ohne das übliche damit verbundene Risiko einzugehen. Man riskiert maximal den Totalverlust, beim normalen Leerverkaufen kann man mehr verlieren als man eingesetzt hat. Mit VW-Leerverkäufen sind einmal 13 Mrd€ an einem Tag vernichtet worden.
Knock-Outs sind von der Berechnung einfacher, hier gibt es keinen Zeitwert, keine Fällilgkeit sondern nur den Preis des Underlying, den Referenzkurs und die Bezugsmenge. Ein Knock-Out für citi mit Bezugsmenge 1/10 und Refernzkurs 2$ kostet demnach (Kurs-Referenzkurs)/10 = (3.02$ - 2$) / 10 = 0,102$. Man hat also einen Hebel von ca. 3, wiel man 1.02$ pro Optionsschein bezahlt. Fällt der Kurs unter 2$ verfällt der Schein wertlos, aber dafür gibt es ja die Stop-Loss-Funktion.
Mit CFDs kann man ohne Optionsscheine im Sekundentakt mit einem bestimmten Hebel handeln, bei vollem Risiko. Bei igmarkets hat man zum Beispiel einen Hebel von 20, man zahlt für eine citi also 0,151 cent und man kann auch nur eine davon nehmen (zumindest im Demokonto ging das), man kann also mit sehr wenig Geld zocken :-)
Zur Einführung sollte man die Akademie bei Goldmann-Sach lesen und das Buch Optionsscheine und Zertifikate von HSBC, beides kostenlos und mindestens einige Monate im Börsenspiel üben. Gute Charttechnik ist ebenfalls überlebenswichtig, zumindest bei Knock-Outs.
Es gibt noch einen anderen Vorteil: Wir können Kostenlos gute Analysen lesen, zum Beispiel die Knock Out Neuemmissionen von HSBC, daraus kann man lesen, was die Experten für bestimmte Aktien erwarten (aktie x steigt aber fällt nicht unter y). Ziemlich oft stimmt das.
andere schuften 16h am tag viel härter und verdienen weniger. ;-)
NEW YORK (Reuters) - Citigroup Inc on Friday said loan losses surged again in the second quarter, yet gains from selling most of its Smith Barney brokerage helped the company report the highest profit among big U.S. banks.
Citigroup, twice deemed too big to fail by the U.S. government during the past year, recorded an $11.1 billion pretax gain from selling Smith Barney into a joint venture with Morgan Stanley's brokerage unit. Citi received a 49 percent stake in the venture and cash.
The deal boosted Citi's net income to $4.28 billion, or 49 cents a share, compared with a year-earlier loss of $2.50 billion, or 55 cents. That surpassed the $2.7 billion profits reported this week by both Goldman Sachs Group Inc and JPMorgan Chase & Co. Yet strip out the gain and Citigroup had an operating loss.
Analysts pegged the loss at 62 cents a share, compared with the average forecast for a 31 cent per share loss.
Es ist dringend empfohlen alles lange genug in einem Börsenspiel auszuprobieren oder mit ganz wenig Geld bei einem billigem Broker (z.B. Nlatex oder Nordnet), 100-200€ oder so. Das Geld dann im Geist schon mal als Totalverlust buchen und es als Spielgeld ansehen.
Ein schön langfristiger Optionsschein auf einen konservativen Wert ist sicherer als zu versuchen mit Zockeraktien besser als der Markt zu sein. Gesucht sind dann nicht Werte die 50 oder 100% machen, Aktien die ein paar % pro Woche steigen reicht mit Hebel auch aus um nach kurzer Zeit 50-100% zu ertraden.
Auch Knock-Outs sind kein Hexenwerk, die verlieren zwar 100% ihres Wertes im Fall eines Falles, aber dafür hat man den Hebel. Für 1000€ könnte ich mir 456 citis für 2,19 kaufen, als Knock Out (TB2Y9T) kostet es 0,90€ also 410€. Der Knock Out ist bei 2,011$ = 1,422€. Wenn ich mit den Aktien so lange warte, habe ich noch 648€ übrig also 352€ verloren (könnte aber so lange warten bis Totalverlust oder Geld wieder da). Unterschied = 58€. Gerechnet mit dem Spread vom Wochenende, zu Börsenzeiten ist es billiger, außerdem kann man kurzfristige Schwankungen ausnutzen und mit Limit bestellen. Man kann also entweder am Anfang weniger Geld einsetzen oder für das gleiche Geld mehr Basiswerte kaufen.
Das ganze ist nur im Börsenspiel anstrengend, weil dort meistens die Funktion Stop Loss nicht existiert und entweder einen Ticker braucht oder zumindest einmal pro Tag nachsehen sollte.
Ich sehe ja schon wieviel Zeit ich verbrate, um mir halbwegs ein Bild der wirtschaftlichen Lage zu machen, das nicht von der Propaganda der zensierten Medien wunderschön gefärbt ist
Von Zockeraktien halte ich mich ebenso fern, wenn überhaupt ist da nur etwas mit daytrading zu holen, das ist aber eben nicht möglich wenn man noch einen Beruf ausüben möchte. Und vermutlich fährt man da mit Optionen auf halbwegs solide Werte so wie du sagst erheblich besser. Irgendwelchen Index muss ich auch nicht schlagen, ich brauche keine 100% Gewinn, es reicht mir wenn ich 25% Gewinn heraushole mit weniger riskanten Aktionen, dann gehöre ich ja schon zu den besten der besten und das habe ich in diesem Jahr bisher mit jedem Aktien trade geschafft. Den Vorteil in den Aktien sehe ich erstmal darin das ich die liegen lassen kann. Selbst wenn die C 50% runtergehen sollte juckt mich das nicht, dann warte ich eben, die gehen auch wieder rauf.
Irgenwann werde ich mich wohl auch mit Optionen befassen, spätestens wenn ich in Rente gehe habe ich dann auch die Zeit dazu. Zur Zeit habe ich nicht das nötige Wissen und auch nicht die Zeit mit einem Spieldepot rumzuprobieren. Trotzdem finde ich deine Ausführungen sehr interessant, danke dafür.