Apple Short Only
... er schreibt auch (witzig auch seine Sicht auf die Apple Keynote zu Beginn ... ;-)) etwas über den Keylogger:
"https://kowabit.de/windows-10-tag-9/"
Und wer sein Win 7 nicht kaputtmachen möchte: "Aber ist Windows 7 und 8/8.1 jetzt besser? Vielleicht! Aber auch nur, wenn Ihr bei den letzten Updaterunden die Updates KB3068708 (KB3022345 wurde dadurch ersetzt, ist aber auch Sch****e), KB3075249 und KB3080149 nicht installiert habt. Diese Updates haben nämlich diese Diagnose und Telemetriegeschichte, die trotz Deaktivierung nach hause telefoniert, auch auf die vorherigen Betriebssystemversionen installiert."
Begeisterung klingt anders. :-D
Stell Dir vor, Microsoft würde wie bei Privatanwendern einfach so, ein Update (z.B. neuer Treiber für die Tastatur) in die Handelsabteilung der Deutschen Bank verteilen - und er wäre 'buggy'. Man könnte den gesamten Handel damit lahmlegen. Und niemand würde dafür haften.
Daher dürfen Ultimate Kunden bestimmen, wann Updates erfolgen. Bei Privatanwendern und kleineren Unternehmen ohne Ultimate Version (viele nutzten früher Win Pro, und wurden nun zu Home zurückgestuft) nimmt man krine Rücksicht. Home kriegt Updates, wenn Microsoft das entscheidet, Pro Anwender können das einige Zeit verschieben. Aber mit jedem Update tickt die Uhr, d.h. die IT Abteilungen werden von MS getriggert, ob sie wollen oder nicht.
Nun kenne ich die Win 10 Ultimate Version nicht, und ich vermute, dass man da auf Registry und Richtlinien Ebene einiges mehr abschalten kann, vielleicht dauerhaft. Vermutlich kann man damit auch den Keylogger abschalten, weil sonst die IT Revision das nicht abnickt.
Unternehmen können auch auf Netzwerkebene (von hosts/DNS, Routing, IP Adressen filtern/umbiegen, bis hin zur Paket Ebene) ungewünschte Kommunikation nach Außen unterbinden, z.B. zu bestimmten MS Cortana Servern, die 'lauschen' könnten.
Aber welcher Privatanwender kann das? (ginge z.B. über eine Blacklist auf dem DSL Router) Und: wer bezahlt den Unternehmen die Aufwände, was ist mit Anwendern, die nicht wissen wie es geht? Denen gibt Microsoft nicht die Möglichkeit - selbst wenn sie wollten, sie könnten nicht. Warum?
Microsoft nimmt sich diverse Rechte bei 'normalen' Anwendern heraus, und lässt sie im Regen stehen, und bei Großkunden ermöglichen sie, dass nicht/weniger geschnüffelt wird, bzw. zwingen diese zu Mehrarbeit - das schafft kein Vertrauen.
Also: die Großen können sich helfen, obwohl auch sie damit Kopfschmerzen haben werden. Die Privatanwender haben nur die Wahl zwischen Kröte fressen oder Windows in die Tonne zu treten. Da an dieser Entscheidung mitunter mehrere Hundert Euro teure Software dran hängt, ist das schon kein faires Vorgehen. Vorsichtig ausgedrückt.
Man könnte es auch als "Friss oder stirb, Du bist eh egal." interpretieren.
BTW: Es gibt kein Win 10 Ultimate. Muss dir entgangen sein.
Du hast anscheinend Schwierigkeiten mit dem Umdenken, und das rächt sich mitunter, wenn sich die Dinge ändern. Wenn Du das 'unerträglich' findest, solltest Du zumindest mal Deinen emotionalen Kompass prüfen - es ist nur ein Betriebssystem. Nicht mehr, und nicht weniger - das Win 10 schnüffelt nun eben, aber was soll's.
Wann hast Du das Letzte Mal Linux ausprobiert? Muss lange her sein. Schon mal selber installiert? Dann wüsstest Du, wie einfach und, im Vergleich zu Windows, mühelos das geht. Und es sind keine Schnüffelfunktionen dabei.
Immer der selbe Käse mit Dir - wenn es mit Argumenten nicht klappt, wirst Du persönlich. ;-)
Meine Bekannten nutzen das was sie wollen. Der Win 7 Support läuft noch lange, bis Anfang 2020, und wenn jemand zu Linux wechseln möchte, helfe ich eben. Ärgerlich ist nur, dass Microsoft die Win 7 Anwender gezielt verunsichert, und mit Telemetrie Updates auch zu beschnüffeln versucht. Aber da gibt es ein schönes c't Tool, das die entsprechenden KB Updates entfernt.
Wenn meine Befürchtungen zutreffen, werde ich nur Win Phone von der Empfehlungsliste streichen - ob Android oder Win Phone, es wäre bezüglich Datenschutz wie Pest oder Cholera. Nur die Update Versorgung und einfachere Bedienung spräche noch für Win Phone.
Tja, und wie es so ist: mir täten die Leute leid, denen Du von Win 10 vorschwärmst, obwohl Du das durch eine rosa Brille betrachtest. Microsoft wird schon 'nett' sein. Und wenn kritische Anmerkungen kommen, holst Du Deine typischen Weichzeichner Argumente heraus: 'das machen die alle so.'
Cheers.
Du hast anscheinend Schwierigkeiten mit dem Umdenken, und das rächt sich mitunter, wenn sich die Dinge ändern. Wenn Du das 'unerträglich' findest, solltest Du zumindest mal Deinen emotionalen Kompass prüfen - es ist nur ein Betriebssystem. Nicht mehr, und nicht weniger - auch Apple schnüffelt nun eben, aber was soll's.
Cheers :-))
Ja, klar - jeder, wie er möchte. Wenn Du das 'kaufmännisch' siehst, relativiert sich das natürlich sehr - und es befreit - bist Du erst mal gläsern, musst Du Dir nie wieder Gedanken machen. :-)
Es ist zwar sinnlos, aber hier einer der vielen Artikel, die diesen ganzen Win 10 Spy-Mist als Hype erklären. Interessant daran ist insbesonder ein Auszug aus den Privacy Statements von Google, Apple und MS. Die sind praktisch gleich.
No, Microsoft is not spying on you with Windows 10
http://www.zdnet.com/article/...is-not-spying-on-you-with-windows-10/
"The Windows 10 privacy agreement doesn't mean Microsoft is secretly stealing the data from your hard disk. Where do people come up with these crazy ideas?"
Das ist zwar auch sinnlos, aber ein Wort:
inux in seinen diversen Distributionen ist im Prinzip UNIX + ein aufgesetztes GUI (+ Installations-Erleichterungen). Ungefähr so wie vor Hundert Jahren die ersten Windows-Versionen (DOS + GUI). UNIX ist so ziemlich das älteste und veraltetste Betriebssystem, das noch eine Rolle spielt. Mich hat das ein IT-Architekten-Leben lang zur Raserei gebracht mit seinen ständig sinnlos pollenden x Prozessen, keinerlei Multitasking (aber natürlich exzessives, Ressourcen-verschleuderndes Multiprocessing), keine Events, Callbacks, etc. Und am Ende immer diese idiotischen kryptischen Kommandozeilen, x Konfigurations-Files, Krontabs, Scripts und der ganze Mist aus der Steinzeit der Computerei.
Das wurde natürlich im Laufe der Zeit da und dort verbessert und vor allem versteckt, ändert aber nichts daran, dass das einfach hoffnungslos veraltet ist. Und keinem Privatanwender zumutbar. Im Server-Bereich, insbesondere Web, Firewalls, Print, File und dgl. spielt es aus alter Gewohnheit immer noch eine Rolle.
Dazu kommt natürlich, dass es aus Anwendersicht im Vergleich zu Windows oder sogar OSX so gut wie keine gleichwertigen Anwendungen gibt, insbesondere wenn es um Branchenspezifische Anwendungen geht.
Lange Zeit wurde es als Open Source - beständig missverstanden als kostenlos - propagiert. Kostenlos ist es in Form der Distributionen, die es erst erträglich machen, natürlich nie gewesen. Und die seltsam romantische Vorstellung, dass Open Source was mit Freiheit zu tun habe, ist auch längst Geschichte. Ich habe mich im Profi-Bereich immer massiv gegen Open Source gewehrt, weil ich keine Firma von Programmierer-Dilettanten, die jederzeit verschwinden können, abhängig machen wollte. Lieber gegen gutes Geld von IBM, Microsoft, Oracle, etc., gerne auch von Apple (der Fall kam in meiner Welt allerdings nie vor).
Deine Prognose, dass 50% der Windows-Desktops durch Linux abgelöst werden, also praktisch die Hälfte der ganzen Welt, ist absurd. Linux und alle UNIXe werden einfach eingehen. Und das zu Recht.
Na, dann vertraue ihm eben. Your choice.
Die Kritiker sind wahrscheinlich alle verbohrt, und können AGBs, EULAs etc. nicht lesen. Und die genannten Tools und Funktionen sind gar nicht da. Warum Cortana trotz Deaktivierung weiter Netzwerktraffic verursacht, keine Ahnung, wird schon ok sein. Warum der Keylogger keinen Einblick in die Datei ermöglicht, die an Microsoft geht? Muss man ja nicht wissen. Microsoft sagt doch: es ist zu Deinem Besten. Alles klar.
Tipp: lies sie selber, und lies sie kritisch.
Sorry, so viel Text, und er zeugt einfach nur von einem - fehlenden persönlichen Erfahrungen.
Meine Frage lautete: wann hast Du das letzte Mal Linux installiert?
Offensichtlich seit Jahren nicht. Und wenn ich Deinen langen Kommentar so lese, dann merke ich einfach, dass Du Dich damit nie beschäftigt hast. Was nicht schlimm ist, aber dann solltest Du mit Kritik vorsichtiger sein. Denn fast alles, das Du da beschreibst, ist Vergangenheit. Linux ist seit mindestens 2005 erwachsen geworden, und das ist nun zehn Jahre her.
Erstell Dir eine Linux Mint Boot DVD mit einem Live System. Boote Deinen Rechner damit, und Du wirst sehen:
- eine Oberfläche, die Windows XP ähnlich sieht, und teils bei OS X Anleihen vornimmt
- Einstellmöglichkeiten, die an einer Stelle gesammelt sind (wie bei OS X)
- kein Bedarf um mit der 'Konsole' herumzufummeln - normale Anwender brauchen sie nicht
- Medien nutzen, Surfen im Internet (Firefox), Office Paket (LibreOffice, Zweig vom Oracle OpenOffice), alles dabei, vieles davon bekannt
- Drucker, Bildschirm, Maus, WLAN/LAN inkl Konfiguration, USB Geräte - werden erkannt, wenn man nix Exotisches nutzt
Da ist nichts kryptisch, verwirrend oder unverständlich.
Klar: wenn Du spezielle Windows Anwendungen weiter nutzen willst, geht das nicht so leicht (bei OS X mit Crossover), und es gibt sehr viele Profi Anwendungen nicht für Linux.
Aber mal im Ernst: welche Profi Software würdest Du vermissen? Foto/Video/Musik Bearbeitung auf 'normalem' Level geht. Oder nutzt Du Photoshop?
Man muss schauen was man mit dem Rechner tut, welche Software man verwendet, und kann dann schauen, ob man bei Linux fündig wird. Wenn nicht, Pech - es geht auch Dual Boot, wo man diese Dinge vom Rest trennt. Bei rechenintensiven Anwendungen ist das die bessere Alternative, da Windows in einer virtuellen Maschine Performance einbüst. Aber auch das: Installation etwa eine Stunde, inkl. Patches eineinhalb. Und das war's.
Aber Surfen, Office, Medien? Du wirst staunen wie leicht das geht.
(Für OS X müsstest Du Dir darüber keine Gedanken machen - da gäbe es auch dafür Auswahl. Aber es geht ja um Linux)
Du weißt schlicht nichts über Linux und nichts über Open Source. Das ist Dein Problem. Und da ist jedes erklärende Wort zu viel, weil Du nicht die Bereitschaft mitbringst dazuzulernen, und neue Informationen an Dein festgefahrenes Windows Weltbild zu lassen. Deswegen verstehst Du auch Apple nicht, und nicht dessen Produkte.
Linux IST: kostenfrei, Open Source, und da propagiert niemand etwas - lad es Dir gleich herunter, niemand kassiert.
Was Du meinst, ist der Support, den Du Dir bei bestimmten professionellen Paketen dazu erwerben kannst. Du kannst aber auch selber Know-how einkaufen oder lernen/ausbilden, dann brauchst Du diese nicht.
Ich kenne ein börsennahes Unternehmen, das sehr hohe Anforderungen (täglich Millionen Umsätze), weite Teile der Backbone Serverinfrastruktur mit CentOS (eine freie Version, die auf eine professionelle Distribution aufsetzt, aber nichts kostet - weil kein Support, aber ALLE Patches etc selbstverständlich dennoch beinhaltet) umgesetzt haben. Dafür müssten sie bei Microsoft alle Jahre wieder für Lizenzen UND Support zahlen.
Aber: die meisten Linux Distributionen kosten nichts, Du musst sie nur selber installieren.
Linux Mint: Support fünf Jahre bis 2019, baut auf Ubuntu Linux auf, andere, Windows-ähnlichere Oberfläche und ---> kostenfrei.
Da kannst Du noch so viel Unsinn über Open Source und Linux schreiben. ;-)
Du bist schlicht Windows-konditioniert, und da lässt Du nix anderes ran, weil Du nichts anderes kennst. Aber es gibt mehr da draussen ... Du musst nur die Augen aufmachen und sehen.
... der Meinung bin, dass Du von Linux und Open Source keine Ahnung hast - und nur aus düsterer Theorie weißt, was UNIX sein könnte:
"Lange Zeit wurde es als Open Source - beständig missverstanden als kostenlos - propagiert. Kostenlos ist es in Form der Distributionen, die es erst erträglich machen, natürlich nie gewesen. Und die seltsam romantische Vorstellung, dass Open Source was mit Freiheit zu tun habe, ist auch längst Geschichte. Ich habe mich im Profi-Bereich immer massiv gegen Open Source gewehrt, weil ich keine Firma von Programmierer-Dilettanten, die jederzeit verschwinden können, abhängig machen wollte. Lieber gegen gutes Geld von IBM, Microsoft, Oracle, etc., gerne auch von Apple (der Fall kam in meiner Welt allerdings nie vor)."
Google mal nach IBM und Linux: http://www-03.ibm.com/linux/
Nur mal so zum nachdenken. Weil Du gerne IBM das Geld geben willst ... ;-)
Zu Hause habe ich selber ein Ubuntu-Server als NAS gebaut. Dazu noch 4 Rechner (Desktop, Laptop, Mini und Raspberry Pi) mit Ubuntu, Kubuntu...
Vergleich mit früher ist Linux schon sehr benutzerfreundlich geworden. Aber viele Anwendungen sind noch ohne GUI beim Installieren. Muss ich immer Hilfe von Linux-Forum holen. Per Konsole Zeile für Zeile abtippen (ohne viel zu verstehen).
Es hat auch geklappt, aber ohne Linux-Forum dann stehe ich leer da.
Bei Windows verstehe ich auch nicht viel (weil es intern unsichtbar läuft), aber mindestens gibt es Button "Weiter" oder "Zurück" oder "Abbrechen"..
Bei Linux gibt es fast alle Anwendungen von Amateur bis zu Profi. Und alle kostenfrei.
Nur Hardwaretreiber gibt schon Minuspunkte. Z.B. habe ich ein Kombigerät (Drucker, Scanner, Fax). Zwar gibt es Linux-Treiber, aber ich kann nur die Grundfunktion benutzen.
Linux ist auch toll, aber der Anwender muss auch Mühe geben zu lernen. Aber der Mensch ist ein Faultier.
Stadt München hatte vor 10 Jahren ihre 10.000 Rechner in der Stadtverwaltung auf Linux umgestellt, mit sehr viel Abneigung von Users. München will zig Millionen EUR sparen. Bis jetzt ist noch nicht klar ob es so wet ist, weil die Umstellung auch viel Geld kostet. Und viele andere Stadtverwaltung will auch wie München machen oder in der Planung.
Das wäre kein Problem, wenn die Hardware Hersteller mit der Linux Community zusammenarbeiten würden, und ihnen Informationen über die Treiber geben würden - was sie nicht machen. Es gäbe sonst bereits für viele Geräte Linux Treiber.
"Nur Hardwaretreiber gibt schon Minuspunkte. Z.B. habe ich ein Kombigerät (Drucker, Scanner, Fax). Zwar gibt es Linux-Treiber, aber ich kann nur die Grundfunktion benutzen."
Bezüglich Windows: wenn Du professionell damit arbeitest, musst Du idealerweise auch mit der Konsole herumfummeln (cmd.exe), all die schönen 'Unix' Befehle wie netstat, Ping, ifconfig (Windows: ipconfig) gibt es da ja auch. Und spätestens wenn Du skriptest, nutzt Du sie auch.
Aber: ja, Windows setzt stärker auf GUI Bedienung - ich hab mir damals sechs MCSE Schulungen für Windows 2000 angetan, und das Hauptaugenmerk lag bei: merke Dir wo Du klickrn musst. Und weniger bei: 'das ist so, weil...'.
Ich will nicht Windows schlechtreden, weil Win 7 gut läuft, stabil ist - und viele können damit gut arbeiten. Win 8.x ist ein Update zu Win 7, eben mit Kacheln und dem App Store, und Win 10 ist um die Cloud und 'Nutzerdaten Schnüffelfunktionen' erweitert worden - unten drunter ist das stabile Windows 7.
Was ich schlecht finde, ist die verankerte Schnüffelei von Microsoft, die die nun in Win 10 eingebaut haben. Das Technische ist dabei belanglos - was nutzt ein sehr stabiles System, das mich ausspioniert, und über das ich nicht die Kontrolle habe? Deswegen kritisiere ich Microsoft, und deswegen ist Win 10 nicht akzeptabel. Es erfüllt die Voraussetzungen, um als Mal- und Spyware bezeichnet zu werden, siehe obrn.
Wen das nicht stört, der wird gut damit arbeiten können - es ist ja noch immer das gute Win 7 darunter.
Sondern wenn ich Windows starte dann werden haufenweise Virus eindringen, machen das System lahm bzw. nicht mehr läuft. Der Grund ist auch einfach, bei so viele Windows-Users ist ein lukrative Geschäft.
Mein Sohn hatte schon mal eine Virus-Warnung. War er in Panik geraten, in dem Moment meldet eine Fa. Lösung dazu. Hatte er akzeptiert und 40 EUR gezahlt. Lustig war die Warnung und Lösung aus derselber Fa. stammt.
"Du bist schlicht Windows-konditioniert,..."
Nein, nicht im Geringsten. Ich habe so viele Betriebssysteme im Leben erleben und damit Projekte machen müssen/dürfen, dass ich ganz bestimmt keine Vorlieben für eines von denen entwickelt hätte. Außer irgendwas von Apple kenne ich ziemlich viele ganz gut. Das Apple-Zeugs kenne ich persönlich unglücklicherweise nur ein klein wenig aus privaten Umständen, weil das in meiner professionellen Welt nie irgendeine Rolle gespielt hat. Habe aber genug darüber gelesen, um die elementaren Features zu kennen.
Da waren sehr viele Mainframe-Sachen (BSX, MVS, z/OS samt zugehörigen Transaktionssystemen IMS, CICS und zugehörigen Datenbanken), x UNIXe (Sun-OS, HP-UX, AIX, Linux, allerdings meistens Server-side). Ein paar sehr spezielle Betriebssysteme für Realtime-Anwendungen. Dann natürlich das ganze PC-Zeugs von DOS, Win 3 (was in meiner Welt niemanden je professionell interessiert hat). Dann OS/2 und danach MS Win NT. Mit beiden haben wir damit wirklich was auf die Beine gestellt, weil die so ungefähr alles hatten, was man sich als IT-Architekt und -Entwickler unter einem richtigen Betriebssystem vorstellt. Später nach IBMs Rückzug von OS/2, den ich damals beweint habe, Windows XP, 7, 8, jetzt 10. Alle ok und brauchbar für alles.
Wichtig: Wenn man ein ernsthaftes Problem auf einem Computer lösen muss, also nicht nur einen Vogel, der über eine Barriere hüpft, Musik spielen, TV gucken, Selfies machen oder Bilder/Videos bearbeiten, dann kommt es nicht mehr auf das GUI (Kacheln oder sonstwas) an, sondern auf die Internals des Betriebssystems. Siehe oben. Aus diesem Grund haben Apple Betriebssysteme niemals eine Rolle in einem professionellen Umfeld, abgesehen von Kreativen gespielt. (Was immer das sein soll. Wenn ich recht verstanden habe, malen die Bilder und Kataloge aller Art und schreiben Zeitungsartikel und Bloggs mit zumeist gefärbten, wenn nicht frei erfundenen Inhalten aller Art.)
In den frühen 20ern war ich bei meinen Kunden ein extremer Gegner von Microsoft. Nicht wegen Windows, sondern wegen Office. Ich versuchte, meine Kunden davon zu überzeugen, dass MS sie via Office in eine gnadenlose Abhängigkeit zwingt. Das wurde zwar zur Kenntnis genommen, aber abgelehnt. Ich habe diesen Kampf komplett verloren. Inzwischen musste ich zugeben, dass mein damaliger Kreuzzug Blödsinn war. Weil Office zwar Geld kostet, Abhängigkeiten schafft, aber vor allem super-gut funktioniert.
Ich habe also keine Affiniität zu irgendeinem Betriebssystem. Ich habe allerdings konkrete Einwände gegen manche, z.b. UNIX/Linux - siehe oben. Die sind das Hinterletzte, die Steinzeit der IT.
Klar habe ich mich im Lauf der Jahre daran gewöhnt, Windows zu benützen. Einfach, weil es sich so ergeben hat, es gut ist, und jederzeit alles tat, was ich wollte. Was will ich mehr?
Jeder kann sein OS benutzen, hauptsächlich er kommt in Beruf und Privat vorwärts.
Was ich noch weiter denke, sind die Menschen in armen Länder.
Mit einem Schrott-PC und Linux kann man Rechner schon treiben, für Weiterbildung.
Und die Menschen müssen keine Sorge haben, ob die Licence gesperrt werden, weil nicht gezahlt hatten.
ich verneige vor Linux-Gemeinde, weil jeder hilft jeden, ohne finanzielle Hintergründe.
Was wirklich nicht schlimm ist wäre, weil keiner alle Betriebssysteme kennen kann - wenn Du nicht felsenfest derart starre Positionen vertreten würdest.
"Die sind das Hinterletzte, die Steinzeit der IT."
Lassen wir das - es bringt nix.
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Beispiel Aufgabe: erstelle eine Liste aller exe oder txt Dateien, die sich auf der Festplatte herumlümmeln.
Es gibt einfache Aufgaben, bei denen und unter Unix in der Konsole ist das eine Zeile.
In der Unix Konsole ist das eine einzige Zeile: ls Abfrage mit anschließender grep Abfrage und umlenken in eine ergebnis.txt Datei.
Was ist unter Windows erforderlich? Du musst unter der Windows GUI entweder ein Programm schreiben, oder mit den Bordmitteln (cmd/dir Befehl), Office/Access etc herumfummeln. Das dauert sehr lang. Oder geht das einfacher?
Was ist da nun praktischer? Klicken und programmieren und auswerten - oder eine einzelne Zeile Text schreiben?
(Tipp: unter Windows geht das sortieren in der cmd Konsole ---> dir /S c: >ergebnis.txt. Aber: das Format ist Mist, weil eben die ganzen Unterverzeichnisse zwischendrin genannt werden, und 'leere Verzeichnisse und Zusammenfassungen. Man hat kaum Optionen/Parameter, die man setzen kann.
Unter Unix kann man mit 'ls' schon bei der Abfrage nach Größe/Datum/etc. sortieren, das Format (was wird gezeigt?) der Ausgabe festlegen, und legt sofort das Ergebnis in einem übersichtlichen Listenfotmat ab. Das bedarf keiner weiteren Bearbeitung.
Bei Windows musst Du dann erst richtig arbeiten - Excel/Access, Filter und und und.)
"Es gibt einfache Aufgaben, bei denen und unter Unix in der Konsole ist das eine Zeile." einfach ignorieren. :-]