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Wirecard AG: Mobile Payment und Risikomanagement


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Neuester Beitrag: 23.04.17 01:21
Eröffnet am: 03.03.16 14:31 von: Fred vom Ju. Anzahl Beiträge: 5.269
Neuester Beitrag: 23.04.17 01:21 von: PastaPasta Leser gesamt: 420.950
Forum: Börse   Leser heute: 314
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14


 
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2739 Postings, 2580 Tage Fred vom JupiterWirecard AG: Mobile Payment und Risikomanagement

 
  
    #1
14
03.03.16 14:31
Da es keinen Thread zu WDI mehr gibt, in dem sachliche Diskussionen zu diesem Unternehmen stattfinden, die Forenregeln zumindest weitgehend beachtet werden und Sperrungen nicht scheinbar beliebig / willkürlich vorgenommen werden, ist es Zeit für etwas Neues.

Nach den erneuten Kursmanipulationen am 24. Februar gibt es sehr unterschiedliche Meinungen zu einer mysteriösen Studie, die anonym über FT Alphaville verbreitet wurde und in dessen Folge der Kurs von WDI ca. 25% Verluste hinnehmen musste.

Hier sollen ALLE Meinungen hierzu und zu allgemeinen weiteren Themen zu WDI gebündelt werden.
 
4244 Postings ausgeblendet.
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403 Postings, 198 Tage PastaPastaach mein lieber WD...

 
  
    #4246
21.04.17 22:02

November 2016

"Zusammen mit Orange bieten wir Europas erste App-to-Wallet-Integration einer Apple-Pay-Lösung mit Visa, und darauf sind wir stolz", sagt Brigitte Häuser-Axtner, Executive Vice President Sales Digital Goods bei Wirecard.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...y-nach-Frankreich-5179462

 

Mai 2015

shareholders of Brinken Merchant Solutions

... Brigitte Axtner ...

https://beta.companieshouse.gov.uk/company/...rmat=pdf&download=0

also: willst Du leugnen, dass sie Shareholder der BMI war im Mai 2015?

 

Gehen wir zurück in das Jahr 2009, da wurde die Bluetools Limited gegründet

willst Du leugnen, dass kurz nach der Gründung dieser Firma Millionen über das Konto der Bluetool Limited bei der Wirecard Bank geflossen sind, die der Herr Schütt dann in den USA verteilt hat?

Die Inhaber der Firma waren die Fermoya Limited, PO Box 438, Palm Grove House, Road Twon Tortola und die B.M.I.E. Limited

Der Gründungsdienstleister war Jordans Limited, 21st St Thomas Street, Bristol (Quelle: https://beta.companieshouse.gov.uk/company/...rmat=pdf&download=0 )

(die waren übrigens auch der Gründer der 7red - einer Gamblingfirma, deren Chef 2013 pleite ging - wobei man über 36 Mio € auf seinem Wirecardkonto fand - Quelle: https://www.insolvencydirect.bis.gov.uk/piudb/...nterprises%20Limited ) (Ido Raviv wurde von der UK-Behörde als "ultimativer Eigentümer" ermittelt - eingetragen waren, was für eine Überraschung... B.M.I.E. und die Fermoya Limited...)

Der frühere Compliance Manager der Jordans, der der Firma "auch nach seinem Ausscheiden verbunden blieb", ist ein gewisser Casey Roberts (gewesen). Damals hatte Jordans übrigens eine Kontaktperson auf den britischen Jungferninseln und wie es der Zufall will, habe ich mit der Kontaktperson vor langer Zeit Mailkontakt gehabt... Da unterzeichnete diese Person aber für eine "Fidelity Corporate Services Ltd". Na, das ist eine andere (lange) geschichte...

2015 ermittelten die US-Behörden gegen diese Person im Zusammenhang mit einem "Ponzi Scheme", aber auch das ist nur eine Randgeschichte...

Ihr könnt jetzt schreien, dass ich das alles nicht belege - dann lasst es löschen und ich schreibe es mit Belegen noch einmal...

Zurück zu Casey, der war vor seiner Zeit bei Jordans Verantworticher bei SMP. Beschreibung:

SMP Partners is a leading independent trust and corporate service provider which has secured its position over the past three decades by offering a superior level of expertise combined with its focus on delivering results. With offices in the Isle of Man, Hong Kong and Zurich, it provides a full accountancy service, tax and VAT consultancy and compliance, fund administration and an impressive portfolio of specialist services covering capital markets, space and satellite, e-Gaming and e-Commerce, yachts and aircraft.

Casey Roberts ist nun u.a. einer der Direktoren der B.M.I.E. gewesen, das sind die Gesellschafter von Wire Card UK, Bluetool und vielen anderen.

Alles Zufall. Und mittendrin Brigitte Axtner. Bedeutungslos. Schabernack. Völlig irrelevant.

und alle möglichen Leute unterschreiben für die Bournewood, auch mal Simon Dowson. Der Geschäftsführer einer Firma, bei der Wirecardmitarbeiter Aktien halten. Über viele Jahre. Na und? Das EBITDA ist doch super. Und niemals hat jemand etwas beweisen können. Schon klar, wd2006. Werde doch glücklich mit Deiner Wirecard. Dafür ist mein Karma besser. Und das von zatarra auch..

 

PS: für solche Beiträge müsste ich eigentlich Stunden schreiben und alles noch einmal überprüfen. kann durchaus sein, dass der ein oder andere Fehler drin ist. Ich mache das hier nicht beruflich, sondern als Hobby... Aber das Bild, das sich ergbit, ist hoffentlich deutlich genug.

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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

1948 Postings, 686 Tage WD2006.

 
  
    #4247
21.04.17 23:17
Und wo soll der Zusammenhang sein?

BMI Limited
Und
B.M.I.E. Limited

Die Adressen stimmen nicht. Mal abgesehen das hier zwei verschiedene Firmen von dir erwähnt werden. Steht bei der Bluetool ltd. die B.M.I.E und nicht die zuvor erwähnte BMI.  

1948 Postings, 686 Tage WD2006Ich werde mit meiner Wirecard glücklich,

 
  
    #4248
21.04.17 23:53
dafür brauche ich nicht Pastpasta nur Markus Braun, denn der macht alle Aktionäre glücklich. Und ob dein Karma besser ist wird man am Ende der Abrechnung sehen ;-)  

403 Postings, 198 Tage PastaPastaB.M.I.E. und BMI

 
  
    #4249
22.04.17 00:38
die eine Firma steht in den Dokumenten, die andere Firma ist aktiv. Netter Trick, aber es ist belegbar, dass es ein trick ist. Die UK-Behörden wissen es bereits. Google halt, ich habe es schließlich auch gefunden.
Und mein Karma ist völlig unabhängig vom Ausgang dieser Geschichte besser als Deines, das hättest Du nur ändern können, wenn Du im Februar 2016 alle deine Aktien verkauft hättest und die Hälfte des Gewinnes an Amnsty International gespendet hättest. Chance vorbei, rien ne vas plus. Pech gehabt.
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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

1948 Postings, 686 Tage WD2006Auch die Registrierungsnummer

 
  
    #4250
22.04.17 07:41
ist eine ganz andere. Sie stimmt auch nicht. Verbindest durch die Bluetool Ltd.
die BMI Limited und B.M.I.E Limited deren Adressen nicht nur unterschiedlich sind. Dann gehe ich tiefer und stelle fest das auch noch die Registrierungsnummern sich unterscheiden. Du bist ja nicht mal in der Lage sachlich und chronologisch deine Verfassung aufzubauen das es prüfbar.

Warum sind so viele Lücken in deinem Beitrag und das schon in den Eingangssätzen.

Mein Karma ist Spitze und hat sich seit Februar 2016 um 10 Euro erhöht.
Mach die mal über mein Karma keine Sorgen.

Also der Vorstand der Wirecard macht einen besseren Job.  

1948 Postings, 686 Tage WD2006Zu 4246

 
  
    #4251
22.04.17 07:58
Zum Eingangskern und zum Ende den Namen Brigitte Axtner zu erwähnen.
Nichts in deinem Beitrag ist logisch und nachvollziehbar. Dann teilweise auch noch alt.
Bringst Brigitte Axtner ins Spiel mit einer Meldung Orange im Jahr 2016 und BMI im Jahr 2015.
Kommst auf die Bluetool im Jahr 2009 mit dem Hinweis einer anderen Firma B.M.I.E. deren Adressen und Registrierungsnummern nicht stimmen.

Auch ist für mich hier nichts belegt. Du hast einfach nur viel geschrieben, teils um den heissen Brei und sonst nicht. Was soll mit deinem Beitrag belegt sein oder belegt werden? Welche schlüsse ergeben sich daraus? Nur hätte wenn und aber, Fahrradkette.
Klar und nachvollziehbar ist jedenfalls nicht deine Stärke.
 

1948 Postings, 686 Tage WD2006B.M.I.E

 
  
    #4252
22.04.17 08:02
Darüber hinaus wurde die Firma Am 03.06.2014 aufgelöst, also vor drei Jahren.
https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/...tGNdy15ibgMX%2B6xPt0o3vvqxwU%3D
 

1948 Postings, 686 Tage WD2006Bluetool Ltd.

 
  
    #4253
22.04.17 08:07
Darüber hinaus wurde die Firma am 05.07.2011 aufgelöst. Also vor 6 Jahren.
https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/...tGNdy15ibgMX%2B6xPt0o3vvqxwU%3D  

1948 Postings, 686 Tage WD2006Fermoya ltd.

 
  
    #4254
22.04.17 08:14
aufgelöst.
https://beta.companieshouse.gov.uk/officers/...2Ux5-e92c/appointments
Correspondence address
Palm Grove House, PO BOX 438, Road Town, Tortola, British Virgin Islands
Ich sehe hier nichts von B.M.I.E. Limited

Du schreibst "Die Inhaber der Firma waren die Fermoya Limited, PO Box 438, Palm Grove House, Road Twon Tortola und die B.M.I.E. Limited"
 

588 Postings, 397 Tage zwetschgenquetsche.halten wir doch mal fest

 
  
    #4255
1
22.04.17 08:51
1) Nix genaues wissen wir.

2) Der MM-Artikel hat als Aufhänger und Fazit seines Artikels, dass eine ausführlichere Stellungnahme der unbeteiligten Wirecard AG wünschenswert wäre. Das ist natürlich ein Armutszeugnis von Hr. Dohms. Ein stimmiges Fazit hätte heißen müssen: Allem Anschein nach sind 1 Ex-Mitarbeiter von vor 9 Jahren und eine aktuelle Mitarbeiteren von WRI in einer ehemaligen (!) Briefkastenfirma mit allem Anschein nach unredlichem Geschäftszweck involviert gewesen. Wie sie finanziell und inhaltlich involviert waren und aus welchen Gründen, wissen wir (also Dohms und MM) nicht.

3) Es ist ja schonmal ein guter Hinweis, dass die "Brigitte" mit geringen 2% beteiligt war. Das steht nicht im MM-Artikel. Und 2% von BMI könnten vllt. so viel sein, wie ich mit 0,0001% an WRI oder mit 0,00001 an der Deutschen Post halte. Und wehe die Post liefert man nicht, dann bin ich mitschuldig, da ich ja finanziell involviert bin in der Post.

4) Die ehemaligen Geschäfte von BMI laufen allem Anschein nach und gemäß Dohms und MM seit Jahren über EMB Management Solutions (EMB) weiter, einer Firma, an der laut https://beta.companieshouse.gov.uk/company/07311919 die Brigitte nicht beteiligt ist.

1) und 4) sind die entscheidenen Aspekte.  

1948 Postings, 686 Tage WD2006BMI Limited

 
  
    #4256
22.04.17 10:35
aufgelöst 02.02.2016
https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/...tGNdy15ibgMX%2B6xPt0o3vvqxwU%3D  

403 Postings, 198 Tage PastaPastaGanz egal

 
  
    #4257
22.04.17 14:44
BMIE trat faktisch nicht in Erscheinung. Nirgends. Keine Aktivität, keine webseite, kein Telefon, nichts. BMI schon. Simon Dowson hat erklärt, was BMI macht.
In zahlreichen öffentlichen Dokumenten werden Firmen aufgezählt, die Dowson und dem Consett-Clan zugewiesen sind. Nach außen trat die BMI in Erscheinung, nicht die BMIE.
Das war der Trick dabei. Und das steht da auch so drin, ohne dass jemand irgendeinen Satz schreiben würde, von wegen "BMIE hat eine andere Adresse und BMI steht nicht in den Akten"

Aber wenn man es nicht sehen will, hilft es nichts...

Ihr vergesst alle eines: zumindest hypothetisch anzunehmen, hier sei ein Versteckspiel mit höchster krimineller Energie betrieben worden. Macht es mal so - und schaut dann die Beweise an. Dann ist es wesentlich schlüssiger als andersherum, dass nämlich die 1000 Briefkastenfirmen nicht existieren können, weil ja BMIE drin steht und dass selbstverständlich niemand verantwortlich ist für zig Millionen Betrugsschaden, da es ja nicht die BMI ist und nicht die BMIE und nicht die Direktoren und auch sonst niemand, der für Zig Millionen Betrug verantwortlich ist. Also gab es diesen betrug gar nicht.

Es gab auch niemals die Millionen auf dem Bluemaykonto. Alles Luft, denn BMIE hat eine andere Adresse.

Das ist eine schöne Logik.

Die Titanic ist nicht versunken, wenn die Verschwärungstheorie stimmt, dass es nicht die Titanic war, sondern ein Schwesternschiff. Diskutieren wir nicht, ob es so war, sondern diskutieren wir, wie ihr den rest interpretiert: Die Toten auf der Titanic gibt es nicht, denn es war ja ein anderes Schiff, das versunken ist.

Aha.
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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

403 Postings, 198 Tage PastaPastaDass es dem Kurs nichts ausmacht

 
  
    #4258
22.04.17 14:47
liegt daran, dass diejenigen, die seine solche Aktie kaufen, kein Interesse an einer moralischen Bewertung haben.
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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

2739 Postings, 2580 Tage Fred vom JupiterPasta

 
  
    #4259
22.04.17 14:58
Kannst du mal versuchen, in einer klaren, für alle intellektuell durchschnittlich ausgestatteten Forenmitglieder verständlichen Kausalkette darzulegen, warum der Wirecard-Kurs aufgrund der in deinen Recherchen dargelegten Umstände sich verändern sollte? Oder bist du der Meinung - wie zuletzt geschrieben - dass der Kurs auch weiterhin nicht moralischen Grundsätzen folgen wird?
 

2363 Postings, 2509 Tage BirniPasta lesen und antworten = Zeitverschwendung

 
  
    #4260
22.04.17 16:34
 

Optionen

2739 Postings, 2580 Tage Fred vom Jupiter@Birni

 
  
    #4261
1
22.04.17 17:06
Kommt drauf an. Und muss jeder jedes Mal selbst und wieder neu für sich entscheiden. Oder "ignore" einschalten! Stammtischmäßiges Hochjubeln allein bringt auch nix. DAS ist Zeitverschwendung.

"Pasta lesen" heißt im Übrigen auch nicht "Pasta zustimmen". Aber "Pasta nicht lesen" heißt, von vornherein ablehnen, was er schreibt. Wer meint, das sei richtig, möge das tun. Mit "ignore"!  

2363 Postings, 2509 Tage BirniFred von Jupi

 
  
    #4262
22.04.17 17:56
Stimme Die grundsätzlich zu. Das gilt allerdings nicht für offensichtlich Gestörte wie Pasta.  

Optionen

258 Postings, 311 Tage v0000vPastaPasta

 
  
    #4263
2
22.04.17 18:34

[quote]Noch einmal: das hat nichts mit meiner Motivation zu tun, selbst dann nicht, wenn ich KO-Optionen kaufe. Das sehe ich eher als Witz... Diese ganze Wirecardgeschichte kostete mich bisher ein Vermögen, selbst wenn ich meine Arbeitsstunden nicht rechne. Ob ich dann noch ein paar tausender an Optionen in den Sand setze, ist fast schon egal. Ich lerne ja schließlich was dabei :)[/quote]


Und das Alles nur weil Markus Braun deine Liebe nicht erwiedert?

 

403 Postings, 198 Tage PastaPastaworum geht es bei dohms?

 
  
    #4264
22.04.17 21:25

Es geht um Briefkastenfirmen, dabei (auch) darum, die Durchführung illegaler und/Oder krimineller Geschäfte zu ermöglichen und/oder zu vereinfachen und das Risiko aller Beteiligten zu verringern, dabei erwischt zu werden. Das ist "strukturell" illegal und/oder kriminell - und es ist nachweislich zu solchen Ereignissen gekommen.

Wenn eine Bank (unabsichtlich) einem Kriminellen ein Konto gibt und es merkt und das Konto sperrt, dann kann sie sagen "sorry" und es passiert nichts, wenn sie nachweisen kann, der Sorgfaltspflicht genüge geleistet zu haben. Genau das hat die Wirecardbank nach eigener Darstellung 2010 bei Bluetool gemacht.

Interessant ist aber schon einmal die Frage, ob sie nicht früher hätte aufmerksam werden müssen. Man behauptete, über Systeme zu verfügen, die Betrug unmöglich machen. Wie sahen diese aus, wenn doch Betrug möglich war - und sogar recht einfach? Zu sagen "wir handeln mit Immobilien" reichte...

Aber das lasse ich mal weg...

Also: Consettfirmen zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Eigentümer (UBO) nicht in den Akten stehen und die Direktoren willkürlich gewählte und völlig unverbundene Personen sind, sodass man sich 10 dieser Firmen kaufen könnte und es würde nicht auffallen, dass sie alle zusammengehören. Wenn nun eine illegale und/oder kriminelle Handlung mit einer dieser Firmen auffällt, sieht keiner den Zusammenhang.

Bewertung: Consettfirmen helfen Anbietern illegaler und/oder krimineller Dienste, illegale und/oder kriminelle Handlungen weiterführen zu können, selbst wenn sie aufgefallen sind. Es handelt sich um ersetzbare Spielfiguren. Erneut: das ist praktisch direkte Unterstützung illegaler und/oder krimineller Handlungen seitens des Anbieters solcher Firmen in völligem Bewusstsein darüber, dass man die Entdeckung erschwert. Wenn es eine zentrale Figur wie Dowson gibt, ist er direkter Unterstützer illegaler und/oder krimineller Handlungen - zumindest grob fahrlässig.

Wenn man nun Geschäfte mit solchen Firmen und gleichzeitig mit einem Dritten macht, wird es interessant. Mal angenommen, eine Paymentfirma macht einen merchant-Vertrag mit einer Consettfirma und es kommt zu illegalen und/oder kriminellen Handlungen. Dann kann die Paymentfirma ja nichts dafür, oder? Sie sagt dann der KK-Firma (oder den behörden) "sorry, aber wir können nichts dafür"

Wenn die Paymentfirma aber das System selbst (mit-)überwacht und/oder (mit-)kontrolliert und/oder Besitzverhältnisse den Eindruck erwecken, eine soche Überwachung und/oder Kontrolle sei möglich gewesen, dann kann sie ggf. in einem konkreten Fall den wissentlich falschen Eindruck erwecken, sie könne nichts dafür, was wiederum (weitere) illegale und/oder kriminelle Handlungen ermöglicht und zugleich das Risiko verringert, dass die Paymentfirma Ärger bekommt. Das wäre dann aktiver Betrug und zugleich aktive Unterstützung illegaler und/oder krimineller Handlungen.

Nun wäre eine bewusst illegal und/oder kriminell handelnde oder illegale und/oder kriminelle Handlungen bewusst in Kauf nehmende Paymentfirma ja dumm, wenn sie da schreiben würde "wir sind der Anbieter"... Sie werden es vertuschen, beispielsweise durch fake-Direktoren wie Dowson. Möglicherweise wird es aber blöd, wenn es nämlich zu oft passiert und der Herr Dowson dann womöglich zu viel gefährliches Wissen hat. Dann muß man Wege finden, ihn zu kontrollieren. Eine Idee könnte sein, die ganzen Gründungen der Firmen formal so zu machen, dass man nicht selbst auftaucht, sondern eine andere Firma (BMIE zB) - aber dazu weiß ich zu wenig.

Kurz:

wenn Patrick M, Elisabeth W und Brigitte A Gesellschafter einer Firma waren, die theoretisch illegale und/oder kriminelle Handlungen ermöglicht und deren Entdeckungsrisiko verringert haben, handelten sie womöglich kriminell. Einen ausreichenden Verdacht würde ich nach all dem, was öffentlich bekannt ist, mit vollster Überzeugung bejahen.

Wenn Wirecard davon gewusst hat und/oder davon profitiert haben könnte, besteht der Verdacht, sie habe - bewusst oder nicht - durch illegale und/oder kriminelle Handlungen ihrer eigenen Mitarbeiter profitiert.

Ein Anfangsverdacht ist nach allem, was man lesen kann, ja wohl gegeben - muß die Staatsanwaltschaft in München oder die Polizei in UK oder die FCA oder Mastercard oder Visa jetzt eigentlich von sich aus aktiv werden oder muß das jemand melden?

PS: Das ist das, was ich verstehe, wenn ich den Artikel lese. Es ist kein juristisches Statement. Mir ist es egal, ob es eine Auswirkung auf den Kurs hat, mir geht es darum, ob es illegale/Kriminelle Handlungen gab, an deren Aufdeckung die Wirecard sich beteiligen kann/muß.

Ob dabei etwas rauskommt, was in irgendeiner Weise Einfluß auf den Ruf der Firma hat? keine Ahnung. Würde jemand die Firma auf eine Art und Weise attackieren, die nicht der Sachlage entsprechend ist, würde ich selbstverständlich dagegen vorgehen.

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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

403 Postings, 198 Tage PastaPastaNachtrag

 
  
    #4265
22.04.17 21:51

Der Dohmsbeitrag überrascht keinen, der in den Foren liest. Das tun aber sicher nicht alle 17.000, die den Beitrag aufgerufen haben. Ich werde in den nächsten Tagen genau verfolgen, ob es irgendwo jemanden gibt, der den Beitrag kommentiert. 

Wer nicht mit einer Binde über den Augen herumläuft, den springt es nach dem Reutersartikel förmlich an, was das Problem für die Wirecard ist... Man hat 2011 vor dem LG und 2016 in FINANCE gesagt, es sei unmöglich, dass es bei wirecard illegale Zahlungen geben kann und nun kommt heraus, dass hochrangige Mitarbeiter verwickelt sind in einen Gründungsservice, der als Geschäftszweck Gründungen hatte, die an sich schon grenzwertig sind in Sachen KYC... und zu allem Überfluß gibt es Dutzende von Firmen, die in illegale Machenschaften und Betrügereien verwickelt sind- Über Jahre hinweg! Zigmillionen an Wirecardgeldern liefen über dieses System - und nicht genug damit, wurde dieses System offenbar auch in anderen Fällen systematisch verwendet, Visa und Mastercard zu betrügen - eben nicht über die Wirecard selbst, weshalb es hierzulande noch keinem aufgefallen ist.

Dohms hat ausgesprochen, was Reuters - aus welchem Grund auch immer - nicht ausgedrückt hat. Es geht nicht mehr um "gossip" - Brinken Merchants ist ein rauchender Colt. Ein zentrales Puzzlestück und wenn man endlich aufhört, so zu tun, als sei völlig ausgeschlossen, dass an Wirecards scharfem Dementi etwas nicht stimmt, dann kann man anfangen, Fragen zu stellen.

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2739 Postings, 2580 Tage Fred vom JupiterPasta

 
  
    #4266
22.04.17 22:13
Könntest du noch auf #4259 antworten?

Deine letzten Posts enthalten mir persönlich übrigens zu viele tatsächliche oder sachlich gebotene Konjunktive! Das erschwert es, der Argumentation zu folgen (nicht kognitiv gemeint).
 

588 Postings, 397 Tage zwetschgenquetsche.ich brauche Quellen

 
  
    #4267
22.04.17 22:20
Sonst muss ich, während du deinen Verdacht bejahst, ihn weiterhin verneinen und bei meinem "Niemand weiß wirklich was" bleiben.

Wo steht, dass alles Geld in diesem Konstrukt über die Wirecardbank lief?
Und vor allem, wie lange und in welchem Umfang?
Illegale Aktivitäten lassen sich nie gänzlich verhindern und aufdecken und jede Bank hatte oder hat irgendwo mal Schmutz gehabt. Leider.
Dass aber Wirecard in diesem ganzen Konstrukt involviert war, auch noch absichtlich und aktiv, ist, solange du mir keine Quelle dafür nennst, ist das für mich so nicht nachvollziehbar.
Zudem: Wo steht, dass die ausländischen Online-Shops, die sich mit den Briefkastenfirmen für Kreditkartenzahlungen qualifizierten, Verträge mit Wirecard hatten? Wo steht, dass Wirecard deren Acquring-Partner war?

Selbst wenn, kann es nicht auch sein, dass Visa und Mastercard hinter solch einem Briefkastenkonstrukt steckten und andere "Partner" mit ins Boot holen bzw. dazu erpressten?
Schließlich haben sie ja das vordergründigste Interesse daran, dass Kreditkartenzahlungen verbreitet werden.

Auch weiß man nix zu den Motiven und dem finanz. und inhaltlichem Involvement von Brigitte A.! Ob sie es bewusst tat, ob sie es aus Profitgier und überhaupt zu deinen und Dohms gemutmaßten Absichten tat, weiß man leider (noch) nicht.

Auch wird Brigitte nur bei BMI genannt, die ja seit Jahren geschlossen ist. Sollte es Nachfolgeorganisationen geben, welche sind das und wäre da Brigitte erneut mit an Bord oder überhaupt jmd. mit Wirecard-Bezug?

Kann es nicht auch sein, das Reuters deswegen keinen Bezug zu Wirecard herstellte, weil sie feststellten, dass es keinen gibt? Oder nur in äußerst geringfügigem Maße?

Zudem: Das alles ist Jahre her, hat auch nicht viele Jahre gedauert und ob es überhaupt im Ansatz fortbesteht, weiß man auch nicht.

Ich sehe in dem Ganzen momentan wenige Indizen, keine Beweise und sehr viele Mutmaßungen in alle Himmelsrichtungen.

Ich bin gespannt wie die Sache weitergeht, denn ein kritischer Blick schadet ja nicht. Ein abstruser Blick schon!
Das es eine Auswirkung auf Wirecard von heute haben wird, glaube ich nicht.
Wieso auch?
Selbst wenn was dran wäre: Es ist Vergangenheit.

Und skandalfreie Unternehmen gibt es sowieso nicht. Bei den einen sind es Kartelle, bei den anderen Datenschutzskandale, etc.

 

403 Postings, 198 Tage PastaPastaBoah what a day...

 
  
    #4268
23.04.17 00:14
in den letzten 48h habe ich unfassbar viel geredet und geschrieben...
Mails, tweets, auf skype, am telefon... hätte nur noch gefehlt, dass mich jemand über Sohnemanns Funkgerät sprechen will... So wenig öffentliche Reaktion es auf den MM-Artikel gab, so viel war hinter den (meinen) Kulissen los.

ok, die Antwort wollte ich schreiben, Fred, aber der Beitrag lief dann woanders hin...

Fred fragte
"Kannst du mal versuchen, in einer klaren, für alle intellektuell durchschnittlich ausgestatteten Forenmitglieder verständlichen Kausalkette darzulegen, warum der Wirecard-Kurs aufgrund der in deinen Recherchen dargelegten Umstände sich verändern sollte? Oder bist du der Meinung - wie zuletzt geschrieben - dass der Kurs auch weiterhin nicht moralischen Grundsätzen folgen wird?"

Der Kurs sollte fallen, weil das, was war, dermaßen der Sichtweise widerspricht, die viele Leute von der wirecard haben und weil es deshalb Sorgen auslöst, dass jederzeit wieder eine böse Überraschung kommen könnte (mal abgesehen davon, dass wirecard zwangsläufig kollabieren MUSS, wenn die das Zahlenwerk betreffenden Vorwürfe stimmen)

an eine direkte Ursache-Wirkung-Geschichte glaube ich nicht (also zB: Eine Behörde hat alles geprüft und sagt "ui, da müssen wir JETZT einschreiten"... selbst wenn es da noch Dinge gäbe, die zu klären wären, würde jede Behörde, die jetzt plötzlich daherkommt und sagt, "wir müssen was tun gegen wirecard" sich lächerlich machen - denn es liegt doch alles an Vorwürfen auf dem Tisch...)

Die Gefahr für wirecard liegt im "sentiment". Selbst wenn alles irrelevant wäre, würde man doch ganz schön schlucken, wenn es stimmen würde... "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht". Würde diese Gefahr nicht bestehen, hätte wirecard anders reagiert. Man will GAR KEINE Diskussion. Das ist verdächtig... Kann man denn die alten Geschichten nicht aus der Welt schaffen, indem man sie offensiv angeht? Scheinbar nicht.

Das geht so weit, dass man sich einem schwierigen Risiko aussetzt...
Was tut man mit dem Dohmsartikel? Kann man ihn wegklagen? Nein, denn es stimmt alles - und die Folgerungen zieht er ja nicht einmal. Glaubt ihr ernsthaft, dass alle denken "Hui, wass schreibt er wieder für einen Quatsch, der Dohms?". Nein, seine Kollegen werden sich wundern... Jahrelang schrieb Dohms ganz anders, was ist da passiert?

Und was das Lustige daran ist: jeder Journalist, der Zeit und Lust hat, kann sich ein Thema aussuchen. Es gibt unzählige Themen, aus denen man so schöne Artikel machen kann...

Kleiner Tipp an Journalisten:
BRINKEN MERCHANT INCORPORATIONS heißt die Firma. Aber wenn man sich alle Unterlagen anschaut, steht da auch mal ein anderer Name... es fehlt wieder mal ein S. Und wenn man das googlet, sollte man mal sorgfältig die Suchergebnisse anschauen. Ist nicht schwer, es sind nur drei :) Viel Spaß :)
 
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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

403 Postings, 198 Tage PastaPastazwetschgenquetsche

 
  
    #4269
23.04.17 01:16

Wo steht, dass alles Geld in diesem Konstrukt über die Wirecardbank lief? Und vor allem, wie lange und in welchem Umfang?

Was meinst Du jetzt? Ich meinte, dass es um BMI herum zahllose Geschichten gibt, da ging es um Millionen. Bluetool ist eine davon und die Millionen willst du da sicher nicht ernsthaft leugnen. Aber es gibt auch die "Beeren-Geschichte" (Akaibeeren) und andere... Und es gibt noch eine bestimmte Gruppe von Consettfirmen, die noch nicht in der Diskussion ist. Das wird aber noch kommen. Da geht es dann wieder um viele Millionen. Ich wurde in Sachen Knöchelmann heftigst kritisiert, weil ich eine Zeitangabe machte ("Prozeß wird wohl im August sein"). Das mache ich nie wieder. Aber man wird noch etwas hören über sehr viele Consettfirmen. Bald.

Illegale Aktivitäten lassen sich nie gänzlich verhindern und aufdecken und jede Bank hatte oder hat irgendwo mal Schmutz gehabt.

Wirecard schließt es aus, dass über ihr Netzwerk illegale Aktivitäten laufen. Kategorisch!

Aussage der Wirecard vor dem Landgericht München:

Zum anderen hat die Beklagte schriftsätzlich dezidiert vorgetragen, sie  wickle keine Zahlungstransaktionen von US-Bürgern bzw. US-Residents im  Rahmen von Internet-Glücksspielen ab. In diesem Zusammenhang verwies die  Beklagte weiterhin darauf, den strengen Compliance-Richtlinien der  Kreditkartenorganisationen VISA und MasterCard zu unterliegen, die unter  anderem die Zahlungsabwicklung von Glücksspiel für US-Kunden bzw. in  den USA ausgegebenen Kreditkarten untersagen. Sie trug zusätzlich vor,  ein umfassendes Compliance-System implementiert zu haben, dass die  Zahlungsabwicklung von rechtswidrigen Grundgeschäften ausschließe.

https://openjur.de/u/495630.html

Ein Compliancesystem sieht ja wohl nicht so aus, dass die VP Sales Mitihaberin einer Firma ist, die laut Simon Dowsons Aussage dazu geschaffen wurde, hier zu tricksen. Das soll die Wirecard dann mal dem Landgericht München erklären...

Es ist schon noch ein Unterschied, ob ich als Bank eine Laus im Pelz habe, wie z.B. die Banken des Herrn Schütt (die dann auch alle die Konten von Schütt gesperrt haben, auch ohne dass das FBI anfragen musste... lies doch mal die Dokumente zum Schüttverfahren...) - oder ob ich eine Firma habe, die Läuse züchtet...

Aussage von Burkhard Ley in FINANCE Mai/Juni 2016, S. 24

Auch Wirecard unterliegt der Auage „Know your Customer“. Können Sie als Verantwortlicher überhaupt erkennen, welche Leute welche Geschäfte über Ihre Plattform abwickeln? Sie wären es ja, der haftet, wenn es zu illegalen Transaktionen käme.
Bei uns werden keine illegalen Geschäfte gemacht. Es ist genau die Aufgabe unseres Risikomanagements, dies zu verhindern. Wenn wir einen Kunden neu einbinden, greifen dieselben Prüfprozesse, die der Kunde auch bei einer Großbank in Frankfurt oder London vor(f)inden würde. Für die folgende Zusammenarbeit haben wir ein intensives tägliches Monitoring. Ein funktionierendes Risikomanagement vermindert Betrug bei den Händlern, die mit uns zusammenarbeiten, und gleichzeitig verhindert es, dass uns Geschäfte angeboten werden, die nicht compliant sind.

Wie ist es mit dem hohen Anspruch der Wirecard zu vereinbaren, dass über ein jahrzehnt hochrangige Mitarbeiter Teilhaber einer Firma sind, die es als Geschäftszweck hat, KYC auszuhebeln???

 

Leider. Dass aber Wirecard in diesem ganzen Konstrukt involviert war, auch noch absichtlich und aktiv, ist, solange du mir keine Quelle dafür nennst, ist das für mich so nicht nachvollziehbar.

Na klar kann die Wirecard sagen: Privatvergnügen unserer Sales-Leute. Hat nichts mit uns zu tun. Das Gegenteil kann ich nicht beweisen. Das kann nur eine Staatsanwaltschaft. Aber bitte erkläre es mir doch andersherum: was, wenn nicht eine Verwicklung der Wirecard, wäre ein logischer Schluß aus der Tatsache, dass zwei Personen, die bei der Wirecard denselben Job ausübten, nacheinander Gesellschafter dieser Firma waren?

Zudem: Wo steht, dass die ausländischen Online-Shops, die sich mit den Briefkastenfirmen für Kreditkartenzahlungen qualifizierten, Verträge mit Wirecard hatten?

In den Unterlagen der Wirecard steht das, nehme ich an.

Wo steht, dass Wirecard deren Acquring-Partner war? Selbst wenn, kann es nicht auch sein, dass Visa und Mastercard hinter solch einem Briefkastenkonstrukt steckten und andere "Partner" mit ins Boot holen bzw. dazu erpressten?

Oha! Jetzt wird es aber sehr abstrus... Das ist - in aller Offenheit - nicht ausgeschlossen und wenn Du diese Theorie weiter verfolgen willst, gebe ich Dir einen klitzekleinen Tipp: wann ging Visa an die Börse in New York und was passierte kurz davor? :)

Schließlich haben sie ja das vordergründigste Interesse daran, dass Kreditkartenzahlungen verbreitet werden. Auch weiß man nix zu den Motiven und dem finanz. und inhaltlichem Involvement von Brigitte A.! Ob sie es bewusst tat, ob sie es aus Profitgier und überhaupt zu deinen und Dohms gemutmaßten Absichten tat, weiß man leider (noch) nicht.

Da ihr Vorgänger bei der Wirecard ebenfalls Gesellschafter war, kann man zumindest begründet annehmen, dass die Tatsache, dass sie dort Teilhaberin ist, eher etwas mit ihrer Position bei der Wirecard zu tun hatte als mit irgendwelchen anderen Motiven. Sie ist bis zum Schluß dort als Gesellschafterin eingetragen gewesen. Den Rest kann sie Dir gerne erklären, solange ich aber nichts Gegenteiliges höre, gehe ich davon aus, dass jemand über die Geschäfte einer Firma Bescheid weiß, bei der er Gesellschafter ist. 

Auch wird Brigitte nur bei BMI genannt, die ja seit Jahren geschlossen ist.

Aufgelöst am 29. September 2015. Nichts da mit "seit Jahren aufgelöst"

Sollte es Nachfolgeorganisationen geben, welche sind das und wäre da Brigitte erneut mit an Bord oder überhaupt jmd. mit Wirecard-Bezug?

Was meinst Du mit "Wirecard-Bezug?" Vielleicht Andy Quinn in Dublin?

Kann es nicht auch sein, das Reuters deswegen keinen Bezug zu Wirecard herstellte, weil sie feststellten, dass es keinen gibt?

Ich gehe davon aus, dass Alasdair Pal nicht über die Information verfügte, da er die beiden Namen auf Nachfrage nicht mit der Wirecard in Verbindung bringen konnte. Er wurde im Dezember 2016 öffentlich dazu aufgefordert, den Zusammenhang herzustellen:

https://twitter.com/FollowValue1/status/805885845987332096

:@AlasdairPal ask the question that instigated the research into Consett? Is Dowson connected to @Wirecard?

 

Oder nur in äußerst geringfügigem Maße? Zudem: Das alles ist Jahre her, hat auch nicht viele Jahre gedauert und ob es überhaupt im Ansatz fortbesteht, weiß man auch nicht.

Du scheinst immer noch nicht begriffen zu haben, was für die Wirecard auf dem Spiel steht! Von mindestens 1.05.2007 bis zur Auflösung der Firma war dort ein Mitarbeiter der Wirecard Gesellschafter, der auf einer offiziellen Wirecardseite als "Vice President Sales" geführt wurde und bei mehreren Veranstaltungen eindeutig als Wirecardmitarbeiter geführt wurde. Er gehört zu den ältesten Mitarbeitern der Firma und hat bereits im Jahr 2002 derartige Dienste im Namen der (damaligen) EBS angeboten. Es handelt sich nicht um Zufall, definitiv nicht!

 

(Iris Stöckl in ihrer mail) Any claim that Wirecard obfuscates payment jurisdiction and associated merchant risk, to circumvent high risk categorization and authentication requirements within the credit card organisation networks, is wrong.

Wie an anderen Stellen ihrer lächerlichen Widerlegung schreibt die Wirecard hier in der Gegenwartsform. Warum? Weil es eben nur in der Gegenwart richtig ist? Weil die exakt gleichebn Aktivitäten in Asien durch den "nicht verbundenen" Arnold Marcellana nicht gelten? Weil es jeder so macht?

Es gibt nicht nur die Bluetool Limited... Aber 2010 ermittelten die US-Behörden wegen dieser Firma. Es ist eine klassische Consettfirma. Ob andere Banken das auch gemacht haben oder nicht, steht überhaupt nicht zur Diskussion. Ich wiederhole mich: Fahr mal bei rot über eine Ampel und wenn Du erwischt wirst, sag "das machen doch andere auch"...

Ich sehe in dem Ganzen momentan wenige Indizen, keine Beweise und sehr viele Mutmaßungen in alle Himmelsrichtungen. Ich bin gespannt wie die Sache weitergeht, denn ein kritischer Blick schadet ja nicht. Ein abstruser Blick schon!

In bester Jochen-Reichert-Manier tust Du so, als ob Du ernsthaft prüfen wolltest, annulierst es aber gleich wieder ("abstruser Blick"). Keine Angst, Eurer Firma passiert schon nichts. Aber es stinkt gewaltig in Dornach... Für die Leiche VOR der Firma neulich konnte man nichts, aber ob Leichen im Keller liegen, liegt in der Verantwortung der Firma.

Das es eine Auswirkung auf Wirecard von heute haben wird, glaube ich nicht. Wieso auch? Selbst wenn was dran wäre: Es ist Vergangenheit. Und skandalfreie Unternehmen gibt es sowieso nicht. Bei den einen sind es Kartelle, bei den anderen Datenschutzskandale, etc.

Wieder dieses lächerliche auf-andere-zeigen. Hunderttausend Mal wurde geschrieben, dass 2008 und 2010 alle Vorwürfe ausgeräumt wurden, dass nichts aber auch gar nichts nachgewiesen werden konnte... und jetzt plötzlich ist es gar nicht mehr so wichtig, ist ja so lange her... Aber dass diese Aktie möglciherweise nicht von alleione so nach oben geklettert ist, ein Anstieg wie im Märchen, blubber blubber - das zählt schon.

Es ist so lächerlich und so absurd. Und es wird nicht funktionieren.

 

 

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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

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    #4270
23.04.17 01:21
Du scheinst immer noch nicht begriffen zu haben, was für die Wirecard auf dem Spiel steht! Von mindestens 1.05.2007 bis zur Auflösung der Firma war dort ein Mitarbeiter der Wirecard Gesellschafter, [xxx] der auf einer offiziellen Wirecardseite als "Vice President Sales" geführt wurde und bei mehreren Veranstaltungen eindeutig als Wirecardmitarbeiter geführt wurde. Er gehört zu den ältesten Mitarbeitern der Firma und hat bereits im Jahr 2002 derartige Dienste im Namen der (damaligen) EBS angeboten. Es handelt sich nicht um Zufall, definitiv nicht!

da ging was durcheinander... bei  [xxx] fehlt "Zu beginn war das Patrick M.,..." und im zweiten Teil fehlt die Überleitung auf Brigitte A. Liegt an der Müdigkeit...  
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"Der Kurs der Wirecard ist so hoch wegen der Sturheit der Investoren. Ignoriere ihn einfach."

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