TUI (WKN: TUAG00) - Was wird aus der Holding?
Die Lage im Moment: ab der 12. Kalenderwoche wird die TUI-AG im wesentlichen bestehen aus:
43,33 % Anteil an Hapag Lloyd (die genauen Bedingungen für den endgültigen Ausstieg in ein paar Jahren sind mir noch nicht bekannt)
ein paar Kreuzfahrtschiffen (die bis zum Anschlag beliehen sein dürften)
50,1 % Anteil an TUI-Travel (von denen im Moment 10,7 % verliehen sind als Unterlegung einer Wandelanleihe). Derzeitiger Stand hierzu: das verliehene Aktienpaket soll am Ende der Laufzeit der Anleihe zurückgekauft werden. Ob irgendwann in nächster Zeit weitere Anteile an TUI-Travel gekauft werden, ist nicht ganz klar. Bei der Vorstellung des Verkaufes von Hapag wurde dies in Aussicht gestellt, neulich ruderte Finanzvorstand Feuerhake etwas nebulös wieder zurück, Tenor: das sei eine Option, es gäbe aber auch andere Optionen. Welche das sein könnten, ist mir absolut unklar. Am wahrscheinlichsten halte ich die These, daß man derzeit den Aktienkurs von TUI-Travel unter Kontrolle halten möchte.
Die Holding ist im Moment sehr niedrig bewertet (der Aktienkurs liegt bei EUR 4,5), fast ein historischer Tiefststand. Dafür gibt es gute Gründe (Vertrauensverlust des Managements am Kapitalmarkt, Schulden, mehrere Strategieschwenks in den letzten Jahren, unglückliche Zukaufspolitik, diverse Giftpillen, die family & friends Aktionärsstruktur), andererseits: für das, was das Bieterkonsortium allein für Hapag zahlt, hätte man theoretisch auch den ganzen Laden bekommen ("theoretisch", da sich de facto die Großaktionäre vermutlich nicht für 5 EUR abspeisen hätten lassen).
Nachdem im bisherigen TUI-Hauptthread kritische Stimmen unerwünscht waren, mit der reinen Holdingstruktur jetzt eine neue Struktur entstanden ist (die erstmal ihre Extrakosten einer zweiten Top-Managementebene rechtfertigen muß) und ich den Wert seit fast 20 Jahren beobachte, sei hiermit ein neuer TUI-Thread eröffnet. Gerne auch positive Einschätzungen, natürlich, aber bitte ohne ins Persönliche abzugleiten (nach dem Motto: sieht man mal wieder, daß du keine Ahnung hast etc. etc.).
Meine persönliche Meinung zur Aktie ist sehr unentschieden: solange das alte Management, das die trostlose Aktienkursentwicklung des letzten Jahrzehnts zu verantworten hat (der Börsenwert der gegen die Touristik getauschten Tochter Salzgitter liegt weit höher als die TUI), am Ruder ist, bin ich sehr kritisch gestimmt. Trotzdem sollte man die TUI sehr aufmerksam beobachten, da allein das von der TUI gehaltene TUI-Travel Paket die gegenwärtige Marktkapitalisierung der TUI übertrifft.
Die Aktienkursperspektiven dürften meines Erachtens vor allem von der Entwicklung der Touristik abhängen. Diese wird von London aus von einem krisenerprobten Manager geführt, muß aber nach der Fusion FirstChoice/TUI noch den Nachweis nachhaltiger Profitabilität erbringen. Daß die Touristik keine Goldgrube ist, weiß seit dem 11. September jeder. Im Moment besteht die Hauptaufgabe darin, die Kapazitäten so zu planen, daß die Reisen bei immer schwieriger werdender Nachfrage in der Weltwirtschaftskrise nicht verramscht werden müssen.
Ich selbst halte keine TUI-Aktien (nur TUI-Travel), aber meine Frau ist seit den besseren Tagen dabei.
43,33 % Anteil an Hapag Lloyd (die genauen Bedingungen für den endgültigen Ausstieg in ein paar Jahren sind mir noch nicht bekannt)
ein paar Kreuzfahrtschiffen (die bis zum Anschlag beliehen sein dürften)
50,1 % Anteil an TUI-Travel (von denen im Moment 10,7 % verliehen sind als Unterlegung einer Wandelanleihe). Derzeitiger Stand hierzu: das verliehene Aktienpaket soll am Ende der Laufzeit der Anleihe zurückgekauft werden. Ob irgendwann in nächster Zeit weitere Anteile an TUI-Travel gekauft werden, ist nicht ganz klar. Bei der Vorstellung des Verkaufes von Hapag wurde dies in Aussicht gestellt, neulich ruderte Finanzvorstand Feuerhake etwas nebulös wieder zurück, Tenor: das sei eine Option, es gäbe aber auch andere Optionen. Welche das sein könnten, ist mir absolut unklar. Am wahrscheinlichsten halte ich die These, daß man derzeit den Aktienkurs von TUI-Travel unter Kontrolle halten möchte.
Die Holding ist im Moment sehr niedrig bewertet (der Aktienkurs liegt bei EUR 4,5), fast ein historischer Tiefststand. Dafür gibt es gute Gründe (Vertrauensverlust des Managements am Kapitalmarkt, Schulden, mehrere Strategieschwenks in den letzten Jahren, unglückliche Zukaufspolitik, diverse Giftpillen, die family & friends Aktionärsstruktur), andererseits: für das, was das Bieterkonsortium allein für Hapag zahlt, hätte man theoretisch auch den ganzen Laden bekommen ("theoretisch", da sich de facto die Großaktionäre vermutlich nicht für 5 EUR abspeisen hätten lassen).
Nachdem im bisherigen TUI-Hauptthread kritische Stimmen unerwünscht waren, mit der reinen Holdingstruktur jetzt eine neue Struktur entstanden ist (die erstmal ihre Extrakosten einer zweiten Top-Managementebene rechtfertigen muß) und ich den Wert seit fast 20 Jahren beobachte, sei hiermit ein neuer TUI-Thread eröffnet. Gerne auch positive Einschätzungen, natürlich, aber bitte ohne ins Persönliche abzugleiten (nach dem Motto: sieht man mal wieder, daß du keine Ahnung hast etc. etc.).
Meine persönliche Meinung zur Aktie ist sehr unentschieden: solange das alte Management, das die trostlose Aktienkursentwicklung des letzten Jahrzehnts zu verantworten hat (der Börsenwert der gegen die Touristik getauschten Tochter Salzgitter liegt weit höher als die TUI), am Ruder ist, bin ich sehr kritisch gestimmt. Trotzdem sollte man die TUI sehr aufmerksam beobachten, da allein das von der TUI gehaltene TUI-Travel Paket die gegenwärtige Marktkapitalisierung der TUI übertrifft.
Die Aktienkursperspektiven dürften meines Erachtens vor allem von der Entwicklung der Touristik abhängen. Diese wird von London aus von einem krisenerprobten Manager geführt, muß aber nach der Fusion FirstChoice/TUI noch den Nachweis nachhaltiger Profitabilität erbringen. Daß die Touristik keine Goldgrube ist, weiß seit dem 11. September jeder. Im Moment besteht die Hauptaufgabe darin, die Kapazitäten so zu planen, daß die Reisen bei immer schwieriger werdender Nachfrage in der Weltwirtschaftskrise nicht verramscht werden müssen.
Ich selbst halte keine TUI-Aktien (nur TUI-Travel), aber meine Frau ist seit den besseren Tagen dabei.
ich bin auch bei TUI investiert !
Denn noch gehe ich mit all meinen Investments in meinem Depot kritisch um.
Wenn nicht bald zeitnah der Reiseverkehr wieder anrollen sollte,
sehe ich ganz große Gewitterwolken am TUI-Himmel.
Mit " zeitnah " meine ich spätestens den Anfang Monat Juni .
Ich denke, das dieses von mir beschriebene Szenario Jeder so sehen wird.
Es reicht nicht aus ,in einer Firma die Leute zu entlassen,
in der Hoffnung dadurch die Firma wieder auf die Beine zu bringen oder retten zu wollen.
Bei TUI will man jetzt zig tausend Mitarbeiter entlassen,
habe ich irgendwo gelesen.
Man kann nur hoffen,das irgendwann die Grenzen wieder geöffnet werden,
und das Reisen wieder möglich wird.
Ähnlich ist das mit dem Fliegen.
Fazit:
Auf der Welt,ist nichts mehr,wie es einmal war.
Hoffentlich lernen die Menschen etwas daraus.
Denn noch gehe ich mit all meinen Investments in meinem Depot kritisch um.
Wenn nicht bald zeitnah der Reiseverkehr wieder anrollen sollte,
sehe ich ganz große Gewitterwolken am TUI-Himmel.
Mit " zeitnah " meine ich spätestens den Anfang Monat Juni .
Ich denke, das dieses von mir beschriebene Szenario Jeder so sehen wird.
Es reicht nicht aus ,in einer Firma die Leute zu entlassen,
in der Hoffnung dadurch die Firma wieder auf die Beine zu bringen oder retten zu wollen.
Bei TUI will man jetzt zig tausend Mitarbeiter entlassen,
habe ich irgendwo gelesen.
Man kann nur hoffen,das irgendwann die Grenzen wieder geöffnet werden,
und das Reisen wieder möglich wird.
Ähnlich ist das mit dem Fliegen.
Fazit:
Auf der Welt,ist nichts mehr,wie es einmal war.
Hoffentlich lernen die Menschen etwas daraus.
war auch der Meinung, dass das Reisen in 2020 ausfällt. Später erschien es mir möglich, wenigstens innerhalb Deutschlands zu reisen. Jetzt sehe ich allerdings, wie dynamisch nicht nur das Virus ist: es wird sehr viel getan, um auch Reisen ins Ausland zu ermöglichen. Sobald die europäischen Länder öffnen, wird's losgehen. In welchem Umfang? Wird man sehen. Wird's Spass machen? Für mich wäre es nichts, aber ich weiß, dass andere das "lockerer" sehen. Nachfrage ist jedenfalls enorm...
Ich vermute, du hast dich vertan: es gibt kein ReiseVERBOT. Es ist eine ReiseWARNUNG.
Du kannst theoretisch fahren/fliegen...
Faktisch kannst du NICHT fliegen, aber auch nicht (weit) fahren, da alle Grenzen dicht sind (ausser NL). Bei Rückkehr droht derzeit noch anschliessende Quarantäne.
Kleiner, aber feiner Unterschied...
Du kannst theoretisch fahren/fliegen...
Faktisch kannst du NICHT fliegen, aber auch nicht (weit) fahren, da alle Grenzen dicht sind (ausser NL). Bei Rückkehr droht derzeit noch anschliessende Quarantäne.
Kleiner, aber feiner Unterschied...
In letzter Zeit höre ich häufig, das Geld bei TUI reicht nicht lange, eine Kapitalerhöhung könnte kommen.
Wie würde das Praktisch aussehen ? wieviel Kapital muß TUI aufnehmen damit es sich lohnt ? Aus dem Bauch heraus würde ich sagen mind 2 - 3 Mrd.
Bei einem Aktienkurs von aktuell ca EUR 3,00 und einer Aktienanzahl von ca 590 Mio Stk beträgt die Martkap.aktuell ca 1,8 Mrd.
meine Frage:
Wieviele neue Aktien müßten ausgegeben werden um 2 - 3 Mrd einzusammeln ? die Anz der Aktien müßte mindestens verdoppelt werden, dazuz kommt das bei einer KE die neuen Aktien meist billiger angeboten werden als die Alten.
Ist das Realistisch ? Die Anzahl der Aktien zu verdoppeln ? oder gar noch mehr auszureichen ?
Oder muß sich der Aktienkurs erst verdoppeln, bevor eine KE lohnenswert ist ?
Bei diesem niedrigen Kurs sehe ich schlechte Changsen frisches Kapital über ein KE einzusammeln
Woher könnte Geld kommen? Stocken die Großaktionäre auf?
Was meint Ihr dazu ?
Wie würde das Praktisch aussehen ? wieviel Kapital muß TUI aufnehmen damit es sich lohnt ? Aus dem Bauch heraus würde ich sagen mind 2 - 3 Mrd.
Bei einem Aktienkurs von aktuell ca EUR 3,00 und einer Aktienanzahl von ca 590 Mio Stk beträgt die Martkap.aktuell ca 1,8 Mrd.
meine Frage:
Wieviele neue Aktien müßten ausgegeben werden um 2 - 3 Mrd einzusammeln ? die Anz der Aktien müßte mindestens verdoppelt werden, dazuz kommt das bei einer KE die neuen Aktien meist billiger angeboten werden als die Alten.
Ist das Realistisch ? Die Anzahl der Aktien zu verdoppeln ? oder gar noch mehr auszureichen ?
Oder muß sich der Aktienkurs erst verdoppeln, bevor eine KE lohnenswert ist ?
Bei diesem niedrigen Kurs sehe ich schlechte Changsen frisches Kapital über ein KE einzusammeln
Woher könnte Geld kommen? Stocken die Großaktionäre auf?
Was meint Ihr dazu ?
zitat aus: https://boerse.ard.de/aktien/...verlustbringer-fallengelassen100.html
"dass Tui in den vergangenen Jahren stark genug gewesen sei, um "die strukturell schwächeren Gesellschaften im Konzern durchzubringen". Das habe sich jetzt geändert. Konzernteile, die schon länger Verlust machten und deren Ausblick auch nicht besser ist, müssten sich neu aufstellen. "Wenn dies nicht möglich ist, werden wir uns von Einheiten trennen oder ihren Betrieb einstellen""
für mich eigentlich die erste wirklich gute nachricht seit langem, aber da frage ich mich schon, wieso man bisher sparten zugesehen hat, "die schon länger Verlust machten und deren Ausblick auch nicht besser ist", wobei die betonung auf "schon länger" und "auch nicht besser" liegt. ...
"dass Tui in den vergangenen Jahren stark genug gewesen sei, um "die strukturell schwächeren Gesellschaften im Konzern durchzubringen". Das habe sich jetzt geändert. Konzernteile, die schon länger Verlust machten und deren Ausblick auch nicht besser ist, müssten sich neu aufstellen. "Wenn dies nicht möglich ist, werden wir uns von Einheiten trennen oder ihren Betrieb einstellen""
für mich eigentlich die erste wirklich gute nachricht seit langem, aber da frage ich mich schon, wieso man bisher sparten zugesehen hat, "die schon länger Verlust machten und deren Ausblick auch nicht besser ist", wobei die betonung auf "schon länger" und "auch nicht besser" liegt. ...
Der Reisekonzern Tui erhält zusätzliches Geld vom Staat. Freshfields, Latham & Watkins und Clifford Chance beraten im Zusammenhang mit der Aufstockung der bestehenden KfW-Kreditlinie um über eine Milliarde Euro.
Tui und die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben sich darauf verständigt, die bereits bestehende KfW-Tranche um 1,05 Milliarden Euro aufzustocken. Die Inanspruchnahme dieses Zusatzbetrags ist abhängig davon, dass eine Wandelschuldverschreibung an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von 150 Millionen Euro ausgegeben und die im Oktober 2021 fällige Anleihe durch die Anleihegläubiger angepasst wird. Beide Bedingungen und andere formale Anforderungen müssen bis zum 30. September dieses Jahres erfüllt werden.
Freshfields Bruckhaus Deringer hat Tui rechtlich bei der Beantragung und Gewährung des Überbrückungskredits begleitet; die Federführung lag bei Dr. Frank Laudenklos. Latham & Watkins-Partnerin Sibylle Münch begleitete mit ihrem Team das Bankenkonsortium bei der Bereitstellung der Tranche.
Es handelt sich um eine weitere Finanzierung unter dem KfW-Sonderprogramm 855, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Krise abgemildert werden sollen. Freshfields hatte Tui bereits im April beraten, als der Konzern erstmals das Stützungspaket der Bundesregierung in Anspruch genommen hat, damals hat die KfW 1,8 Milliarden Euro an Tui ausgegeben.
Der von der Bundesregierung im März beschlossene "Corona-Schutzschild" gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise gilt als das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik. Dazu gehört auch das Sonderprogramm für Konsortialfinanzierungen, das sich an mittelständische und große Unternehmen richtet, die wegen der Corona-Krise in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Clifford Chance begleitet die KfW bei der Umsetzung dieses Sonderprogramms insgesamt und begleitete auch die Kreditaufstockung für Tui mit einem Team um Dr. Florian Mahler.
Tui und die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben sich darauf verständigt, die bereits bestehende KfW-Tranche um 1,05 Milliarden Euro aufzustocken. Die Inanspruchnahme dieses Zusatzbetrags ist abhängig davon, dass eine Wandelschuldverschreibung an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von 150 Millionen Euro ausgegeben und die im Oktober 2021 fällige Anleihe durch die Anleihegläubiger angepasst wird. Beide Bedingungen und andere formale Anforderungen müssen bis zum 30. September dieses Jahres erfüllt werden.
Freshfields Bruckhaus Deringer hat Tui rechtlich bei der Beantragung und Gewährung des Überbrückungskredits begleitet; die Federführung lag bei Dr. Frank Laudenklos. Latham & Watkins-Partnerin Sibylle Münch begleitete mit ihrem Team das Bankenkonsortium bei der Bereitstellung der Tranche.
Es handelt sich um eine weitere Finanzierung unter dem KfW-Sonderprogramm 855, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Krise abgemildert werden sollen. Freshfields hatte Tui bereits im April beraten, als der Konzern erstmals das Stützungspaket der Bundesregierung in Anspruch genommen hat, damals hat die KfW 1,8 Milliarden Euro an Tui ausgegeben.
Der von der Bundesregierung im März beschlossene "Corona-Schutzschild" gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise gilt als das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik. Dazu gehört auch das Sonderprogramm für Konsortialfinanzierungen, das sich an mittelständische und große Unternehmen richtet, die wegen der Corona-Krise in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Clifford Chance begleitet die KfW bei der Umsetzung dieses Sonderprogramms insgesamt und begleitete auch die Kreditaufstockung für Tui mit einem Team um Dr. Florian Mahler.
den horizont an. eine nahe angehörige hält die aktie seit den tagen, da sie preussag hieß ... und sie hat damit sehr viel geld verloren.
außerdem habe ich aus mehreren gründen aktien im blick, die dem gängigen narrativ vom aktionär widersprechen, da er im interessenskonfliktfeld: manager - mitarbeiter - kunden - (klein-)aktionäre den kürzeren gezogen hat
außerdem habe ich aus mehreren gründen aktien im blick, die dem gängigen narrativ vom aktionär widersprechen, da er im interessenskonfliktfeld: manager - mitarbeiter - kunden - (klein-)aktionäre den kürzeren gezogen hat
noch Werte erkennbar sein sollen, frage ich mich. Zwar kann das Unternehmen nicht so wahnsinnig viel dafür, dass die Einnahmen weggebrochen sind, aber für eine Normalisierung des Geschäftsbetriebes gibt es weniger denn je ein Zeitfenster. Wenn der Zock der Politiker auf Impfstoffe nicht voll aufgeht - schon eine Verzögerung um 1 Jahr (plus nochmal 1 Jahr Minimum für die Durchimpfung) würde die gesamte Gesellschaft (und ganz voran die TUI) in den absoluten Abgrund bringen, da man viel zu hoch auf den Baum geklettert ist, um ohne Impfstoffe wieder herunterzukommen (siehe die entgegen allen Beteuerungen jetzt in schneller Reihe gekommenen Lockdowns 2 in Europa).
Aber für die TUI muß viel früher Geld in die Kasse kommen.
Wintergeschäft 20/21: tot
Frühjahr 21: sehr ungewiß
Sommer: vielleicht mittel
Winter 21/22: relativ ungewiß
Stattdessen: Milliardenkredite zu 9,5 % Zinsen (wieso ging Joussen da nicht in die publizistische Offensive und hat die Politiker nicht besser erpreßt?); komplett unfähige Politiker mit Maximalforderungen am Verhandlungstisch für die nächste Finanzierungsrunde (Thema: Staatseinstieg/weiterer Kredit; Hofreiter mit Ökoauflagenideen, Arbeitsplatzgarantien etc., einen konnte man sogar vernehmen, dass man für das Geld doch gleich den ganzen Laden kriegen könnte).
4, 2 Euro: wer kann mir beim "fundamento in re" helfen?
Ich lese eher irgendetwas nahe null.
Aber für die TUI muß viel früher Geld in die Kasse kommen.
Wintergeschäft 20/21: tot
Frühjahr 21: sehr ungewiß
Sommer: vielleicht mittel
Winter 21/22: relativ ungewiß
Stattdessen: Milliardenkredite zu 9,5 % Zinsen (wieso ging Joussen da nicht in die publizistische Offensive und hat die Politiker nicht besser erpreßt?); komplett unfähige Politiker mit Maximalforderungen am Verhandlungstisch für die nächste Finanzierungsrunde (Thema: Staatseinstieg/weiterer Kredit; Hofreiter mit Ökoauflagenideen, Arbeitsplatzgarantien etc., einen konnte man sogar vernehmen, dass man für das Geld doch gleich den ganzen Laden kriegen könnte).
4, 2 Euro: wer kann mir beim "fundamento in re" helfen?
Ich lese eher irgendetwas nahe null.
"Wenn der Zock der Politiker auf Impfstoffe nicht voll aufgeht - schon eine Verzögerung um 1 Jahr (plus nochmal 1 Jahr Minimum für die Durchimpfung)..."
Da bist Du aber arg bemüht, einen Worst-Case-Fall zu konstruieren (... und das Wort "Zock" passt einfach nicht in diesem Zusammenhang.) Nach allem, was man derzeit lesen kann, wird das in vielen Ländern schneller gehen. Irgendwo auch logisch, jeder Tag kostet ja viel Geld (und nicht nur das).
Ich denke eher, es wird nicht diesen einen Tag geben, ab dem dann alles plötzlich gut ist, sondern es ist ein unmerklicher Übergang zur Normalität. An der Börse könnten das natürlich mehrere "Sprünge" sein, nicht jeder nur nach oben, aber in Summe schon aufwärts, denke ich. Eher ist die Frage, wieviel Zeit die Börse vorauseilt. Meine Meinung sind wir nächsten Sommer näher an der Normalität als am Corona-Ausnahmezustand.
Da bist Du aber arg bemüht, einen Worst-Case-Fall zu konstruieren (... und das Wort "Zock" passt einfach nicht in diesem Zusammenhang.) Nach allem, was man derzeit lesen kann, wird das in vielen Ländern schneller gehen. Irgendwo auch logisch, jeder Tag kostet ja viel Geld (und nicht nur das).
Ich denke eher, es wird nicht diesen einen Tag geben, ab dem dann alles plötzlich gut ist, sondern es ist ein unmerklicher Übergang zur Normalität. An der Börse könnten das natürlich mehrere "Sprünge" sein, nicht jeder nur nach oben, aber in Summe schon aufwärts, denke ich. Eher ist die Frage, wieviel Zeit die Börse vorauseilt. Meine Meinung sind wir nächsten Sommer näher an der Normalität als am Corona-Ausnahmezustand.
Schau mal, wie viele Start-Ups oder BioTech-Firmen jahrelang Geld verbrennen und keinen Gewinn in Ausblick stellen, nur mit der Aussicht, irgendwann mal mit einem Super-Coup das Große Geld zu machen. Bei Firmen wie TUI oder Lufthansa weißt Du zumindest, dass das Geschäftsmodell im Prinzip funktioniert. Der Turning Point ist vergleichsweise besser absehbar. Und nebenbei konsolidiert die Branche, was es für diejenigen leichter macht, die übrig bleiben. Dann rechne ich noch mit gewissen Nachholeffekten...
Wennn Du das alles erst in einem Jahr ("plus nochmal 1 Jahr Minimum") in Betracht ziehst, könnte der Zug an der Börse für Dich abgefahren sein...
Wennn Du das alles erst in einem Jahr ("plus nochmal 1 Jahr Minimum") in Betracht ziehst, könnte der Zug an der Börse für Dich abgefahren sein...
vergessen. Die Todesrate ist bei um die 1% und mit dem Impfstoff wird die Verbreitung und damit das Ansteckung risiko weiter sinken und damit sind wir dann auf Auswirkungen von vielen uns seit Jahren begleitenden Krankheiten, welche als normal und damit jenseits der Mainstreammedien als unter dem Radar laufen.
Sehe es wie mbu, wir wollen eine Lösung, egal ob eine richtige oder eine herbeigeredete. Jetzt sind wir mit dem Impfstoff psychologisch deutlich weiter als mit der Maske.
Sehe es wie mbu, wir wollen eine Lösung, egal ob eine richtige oder eine herbeigeredete. Jetzt sind wir mit dem Impfstoff psychologisch deutlich weiter als mit der Maske.