►PTT-Trading 9. KW


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Neuester Beitrag: 25.04.21 10:01
Eröffnet am:24.02.08 07:00von: moyaAnzahl Beiträge:17
Neuester Beitrag:25.04.21 10:01von: MichelleigtnaLeser gesamt:3.273
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1316414 Postings, 7248 Tage moya►PTT-Trading 9. KW

 
  
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24.02.08 07:00

 

P T T

9. KW 2008

Ausblick DAX

von Rüdiger Maaß

 

 

 

Chart

Rückblick:

14.02. Der DAX sollte vor der Marke bei 7070 fallen bis in den Bereich 6880 fallen. Das Hoch wurde bei 7059 und das bisherige Tief bei 6939 gehandelt.

15.02. Auf der Basis 6900 sollte eine steigende Korrektur in den Bereich 7003 führen. Anschließend sollten fallende Kurse in den Bereich 6766 entstehen. Das Tief wurde bei 6803 gehandelt.

19.02. Die Marke bei 7070 wurde um drei Punkte überschritten. Anschließend folgten fallende Kurse.

20.02. Es sollten fallende Kurse bis 6854 entstehen. Das Tief wurde bei 6855 gehandelt.

21.02. Es sollten steigende Kurse bis 7028 entstehen. Das Hoch wurde bei 7009 gehandelt. Anschließend sollten sich fallende Kurse bis in den Bereich 6918 entwickeln. Das zweite Kursziel lag bei 6855. Das Tief wurde bei 6882 gehandelt.

Ausblick DAX:.

 

1. Die Welle v sollte im Bereich 6805 enden.

2. Sollte sich auf dieser Basis eine steigende Korrektur (abc Muster) in einem fallenden Markt bis 6950 entwickeln, folgen fallende Kurse bis in den Bereich 6651.

Termine in der 9. KW 

Montag, den 25.02.2008

10:00 Uhr Die Zahlen zum italienischen Einzelhandelsumsatz (Commercio al dettaglio) für Dezember 2007 werden veröffentlicht.

16:00 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Verkäufen bestehender Häuser (Existing Home Sales) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

17:00 Uhr Ankündigung zur anstehenden Auktion vierwöchiger Bills

Dienstag, den 26.02.2008

10:00 Uhr Die Zahlen zum deutschen ifo Geschäftsklimaindex für Februar 2008 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die Zahlen zum US-amerikanischen Erzeugerpreisindex (Producer Price Index, PPI) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

14:55 Uhr Das LJR Redbook, der Zahlen zu den US-amerikanischen Einzelhandelsumsätzen von Supermarktketten der Vorwoche wird veröffentlicht.

16:00 Uhr Die Zahlen zum Verbrauchervertrauen (Consumer Confidence) des Conference Boards für Februar 2008 werden veröffentlicht.

Mittwoch, den 27.02.2008

10:00 Uhr Die Zahlen zum Geldvolumen in der Eurozone für Januar 2008 durch die Europäische Zentralbank (EZB) werden veröffentlicht.

13:00 Uhr Die Zahlen zu den MBA Hypothekenanträgen (Mortgage Bankers Association of Ameriac's Mortgage Application Survey) in den USA für die Vorwoche werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

16:00 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Verkäufen neuer Häuser (New Home Sales) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

16:30 Uhr Der wöchentliche Ölmarktbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung wird veröffentlicht.

Donnerstag, den 28.02.2008

10:00 Uhr Die deutschen Arbeitsmarktdaten für Februar 2008 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die vorläufigen Zahlen zum US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukt (Gross Demestic Product, GDP) für das vierte Quartal 2007 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Initial Jobless Claims) für die Vorwoche werden veröffentlicht.

16:30 Uhr Der wöchentliche Erdgasbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US Lagerhaltung wird veröffentlicht.

22:30 Uhr Die US-amerikanischen Zahlen zum Wochenausweis der Geldmenge (Money Supply) werden veröffentlicht.

Freitag, den 29.02.2008

11:00 Uhr Die Zahlen zur europäischen Geschäfts- und Verbraucherstimmung für Februar 2008 werden veröffentlicht.

11:00 Uhr Die europäischen Zahlen zur Arbeitslosigkeit für Januar 2008 werden veröffentlicht.

11:00 Uhr Die Zahlen zum harmonisierten europäischen Verbraucherpreisindex (HVPI) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

11:00 Uhr Die Zahlen zum Geschäftsklimaindex für die Eurozone für Februar 2008 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die US-amerikanischen Zahlen zu den persönlichen Auslagen (Personal Outlays) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die US-amerikanischen Zahlen zu den persönlichen Einkommen (Personal Income) für Januar 2008 werden veröffentlicht.

15:45 Uhr Die Zahlen zum Chicagoer Einkaufsmanagerindex (Chicago PMI, NAPM Chicago) für Februar 2008 werden veröffentlicht.

16:00 Uhr Die endgültigen Zahlen zum Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan (Michigan University Consumer Sentiment) für Februar 2008 werden veröffentlicht.

 

1316414 Postings, 7248 Tage moyaWer empfiehlt was

 
  
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24.02.08 07:20

Wer empfiehlt was

von Cindy Bach

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie ich Ihnen gestern berichtete, ist das Ringen um das künftige Standardformat für Filmspeichermedien beendet. Blu-Ray hat den Ringkampf um eine technische Vorherrschaft für die Zukunft für sich entschieden und stürzt nun einige Unternehmen der Branche und auch deren Aktionäre in einen wahren Freudentaumel.
And the winner is... Singulus. Das auf die Herstellung von Fertigungsanlagen zur Produktion von optischen Speichermedien spezialisierte Unternehmen stellt nämlich die Anlagen für die Blu-Ray-Disc her. Und so scheint mit dem „Blu-Ray-Coup“ auch für die Singulus-Aktie eine Trendwende eingeläutet.

Während für die meisten TecDAX-Werte und deren Aktionäre der Januar schwärzer nicht hätte sein können, glänzte die Singulus-Aktie mit Kurszuwächsen von bis zu 60 Prozent. Zu viel um hier noch einzusteigen? Langfristig sicher nicht. Denn von alten Höhen aus dem Jahr 2000 ist man noch weit, um genau zu sein sogar 700 Prozent, entfernt. Potenzial nach oben ist hier also mehr als genug vorhanden.

Chart

Die wichtige Marke (Widerstand) von 10 Euro wurde in den letzten Tagen nachhaltig nach oben durchbrochen. Es kann also auch charttechnisch los gehen bei Singulus.

Der Aktionär: „Blaues“ Wunder Singulus

Das sehen auch die Analysten von Der Aktionär so. In Ihrer aktuellen Ausgabe empfehlen sie Singulus mit folgenden Worten zum Kauf: „Singulus profitiert von der Entscheidung von Warner Bros. für Blu-Ray und damit gegen HD-DVD. (...) Dies dürfte sich bereits in den 2008er-Ergebnissen bemerkbar machen. Zusätzliche Fantasie birgt der Solar-Bereich. (...) Spekulative Anleger nutzen Rücksetzer zum Einstieg.“

Ebenfalls von dieser Entwicklung profitieren, dürfte natürlich Sony. Zur Aktie des japanischen Elektronikkonzerns, dessen Konzern-Name sich aus dem lateinischen Wort „Sonus“ zu Deutsch „Klang“ und dem englischen Wort „sonny“ für „kleiner Junge“ zusammensetzt, finden sich derzeit mehrere Kauf-Empfehlungen in verschiedenen Börsendiensten.

Asia Investor: „Sony ist mindestens eine spekulative Chance“

Die auf asiatische Werte spezialisierten Experten Carsten Müller und Tom Schulze vom Asia-Investor haben Sony aktuell auf der Kaufliste. Der Elektronikriese habe zwar mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie alle Konsumwerte, doch die strategischen Ziele sollten das Unternehmen auch weiterhin voran bringen. Als die Experten die Empfehlung heraus brachten, war die Entscheidung um Blu-Ray contra HD-DVD noch nicht einmal endgültig entschieden. Doch man gab Sony die besseren Chancen, aus diesem Kampf als Sieger hervor zu gehen.

Doch lesen Sie am besten selbst einen Auszug aus dem Empfehlungstext der Analysten: „(...) Die Industrie will sich jetzt mit aller Deutlichkeit auf einen Standard einigen und Sony wird als Gewinner hervorgehen. (...) Die Charttechnik bei Sony gibt einiges her. Der Kurs wird nun fraglos einen Durchmarsch bis etwa 6.000 Yen machen können. (...) Wir setzen spekulativ darauf und sind bereits (...) eingestiegen. Der Stop-Loss-Kurs zur Absicherung sollte bei 29,00 Euro vorgesehen werden.“

Chart

AKTIEN-MONITOR: „Für Sony geht dank Blu-Ray wieder die Sonne auf“

Auch in der Februar-Ausgabe vom AKTIEN-MONITOR gehört Sony zu den „Top-Empfehlungen“. Schon die Halbjahreszahlen des Konzerns hätten den Markt überzeugt, so dass man mit einer Anhebung der Jahresprognose aufwarten konnte, ist hier von Chefredakteur Jürgen Schmitt zu lesen. Seine Einschätzung zu Sony lautet: „Wichtige Bereiche des Unternehmens entwickeln sich sehr solide und das Restrukturierungsprogramm zeigt nachhaltige Wirkung. Die derzeit noch in der Verlustzone befindliche Spielesparte steht nach wie vor auf wackeligen Beinen, wenngleich die neue Spielekonsole Playstation 3 sich offenbar zu einem Renner entwickelt. Wir empfehlen den Wert zum Kauf.“

Quelle: Insider Daily Abonnenten

1316414 Postings, 7248 Tage moyaStagflation in einer Seitwärtsbewegung

 
  
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24.02.08 07:23

Stagflation in einer Seitwärtsbewegung und satte Banken

von Jochen Steffens

Wie schön ist es, wenn man die Chance hat, am lebenden Objekt wissenschaftliche Studien zu betreiben! Nein, es geht nicht um Medizin, sondern um den Dax-Future. Gestern hatte ich geschrieben, dass ich innerhalb einer Seitwärtsbewegung nichts und niemanden traue. Und tatsächlich, all die schönen bullishen Signale wurden mit einem Mal zunichte gemacht. Als hätte der Dax mir zugehört und wollte damit ausdrücken: „Recht haste, Alter...“

Der Dax brach ohne größeres Aufhebens die aufwärtsgerichtete Trendlinie (rote Linie) und machte alle die zarten Bullenhoffnungen zunichte, zumal sich anschließend auch noch ein kleines tieferes Tief ausbildetet:

Chart

Aber auch darauf können Sie nichts geben. Es kann sein, dass der Dax nun wieder zur unteren Begrenzung läuft, aber es kann auch alles andere sein. Schlimmer noch, ganz typisch für eine Seitwärtsbewegung ist, dass diese vor der eigentlichen Bewegung erst einmal in die andere Richtung antäuscht, der berüchtigte falsche Ausbruch, der "False Break":

Ein häufiges Phänomen, der falsche Ausbruch

Ich hab Ihnen hier einmal nur den Nasdaq100-Chart der letzten Jahre mitgebracht:

Chart

Darin sind ein paar große Seitwärtsbewegungen eingezeichnet. Drei von diesen vieren brechen erst einmal nach unten, bevor sie nach oben aufgelöst werden (blaue Rechtecke und rote Kreise). Lediglich eines (rotes Rechteck) verläuft ganz normal, und dem Bruch folgen erst einmal weiter fallende Kurse.

Das ist kein Zufall, sondern genau so sehr typisch für Seitwärtsbewegungen. Für uns bedeutet das, dass wir im Future-Dax aufgrund der mittlerweile hohen Eindeutigkeit der Seitwärtsbewegung ebenfalls mit falschen Ausbrüchen rechnen müssen.

Der Retest als weiteres Hiflsmittel

Ein guter Indikator ist: Bricht ein Kurs aus dem Rechteck aus, kommt es meistens zu einem Retest der Ausbruchslinie. Führt dieser Retest nicht dazu, dass die Kurse wieder ins Rechteck hineinlaufen, muss man von einem echten Bruch ausgehen (siehe auch das rote Rechteck: Dort laufen die Kurse nach dem Bruch noch mal von unten an die untere Linie, schaffen es aber nicht, das Rechtecksniveau zurückzuerobern).

Laufen die Kurse anschließend jedoch wieder in das Rechteck und schaffen es dann auch noch, die Mitte des Rechtecks zu überwinden, muss man von einem „False Break“ mit anschließendem Ausbruch nach oben ausgehen.

Und in der Zwischenzeit wird Miss Börse wie gewohnt weiter rumzicken...

Die fundamentale Analyse

Um zu beurteilen, ob es zu einem „False Break“ nach unten kommt, sollte man natürlich auch die fundamentale Situation analysieren. Und hier ist gestern etwas Interessantes passiert:

Der Philly-Fed Index ist zwar noch weiter nach unten abgerutscht (siehe Konjunkturdaten gestern), aber die Preisindizes haben ihren Aufwärtstrend nicht mehr fortsetzen können.

Eigentlich, wenn genug großes Geld im Markt wäre, hätte das nach den anfänglichen Verlusten zu Kurssteigerungen im weiteren Verlauf führen müssen. Denn eigentlich heißt das: Die Wirtschaft schwächt sich weiter ab, aber gleichzeitig sinkt das Inflationsrisiko. Und das wiederum würde der Fed notfalls weitere Zinssenkungen erleichtern.

Das große Geld ist noch nicht im Markt?

Doch die Kurse sind weiter gefallen und das kann bedeuten, dass das große Geld noch nicht richtig im Markt ist. Die Masse hingegen hält sich im Moment bei dem Stichwort „Stagflation“ auf, also Inflation + stagnierendes Wirtschaftswachstum.

Stagflation

Stagflation ist ein Begriff aus den 70er Jahren im Zusammenhang mit den Ölkrisen. Damals führten die enormen Öl-Preissteigerungen zu einer Inflation und zu einer Wachstumsdelle in der Wirtschaft.

Wenn die Analysten heute von Stagflation reden, vergessen sie dabei aber einen entscheidenden Aspekt: Damals reagierten die Zentralbanken auf die durch die steigenden Energiepreise verursachte Preisanstiege mit deutlichen Zinserhöhungen, um die Inflation zu bekämpfen. Die steigenden Zinsen führten aber dazu, dass die Unternehmen sich kein Geld beschaffen konnten, um Maßnahmen gegen die höheren Ölpreise zu treffen (Modernisierung, etc). Zudem konnten die Unternehmen auch nicht mehr expandieren (investieren) und waren also quasi gezwungen zu schrumpfen, da sie auf der einen Seite durch die höheren Energiepreise mit sinkenden Gewinnmargen zu tun hatten und auf der anderen Seite durch die steigenden Zinsen mit höheren Kreditkosten.

Seit damals weiß man, dass in so einer Situation eine zu rigide Zinspolitik zu einer Rezession führen wird.

Die Banken saugen sich voll

Der entscheidende Unterschied zu damals ist, dass die Fed die Zinsen massiv gesenkt hat. Da die Banken die niedrigen Zinsen erst einmal nicht an ihre Kunden weitergeben, können sie so von einer höheren Gewinnspanne profitieren. Kurz, das Geld, das die Fed in die Märkte pumpt, wird aktuell erst einmal noch von den Banken aufgesogen. Erst wenn diese satt sind, wird es explosionsartig den Markt überspülen.

Dann werden auch die Unternehmen von den billigen Krediten profitieren und entsprechend investieren können. Das bedeutet, die Effekte durch die steigenden Ölpreise werden nicht so dramatisch auf die Unternehmen durchschlagen wie in den 70ern.

Und damit ist das Stagflationsszenario zurzeit nicht sonderlich wahrscheinlich (jedenfalls nicht auf längere Sicht). Solange die Liquidität aber noch die durch die Kreditmarktkrise gerissenen Löcher füllt, kann die Seitwärtsbewegung an den Märkten durchaus weiter gehen. Es ist sogar vorstellbar, dass aufgrund der typischen Börsen-Hysterie die Kurse sogar noch einmal nach unten wegbrechen. Dann müssen wir genau aufpassen, ob es nur ein False Break wird oder ob die Märkte tatsächlich noch eine große Ebene tiefer laufen.

Sollten es noch zu einem weiteren "massiven" Abschwung kommen, dann wäre das ein höchst günstiger Zeitpunkt, aggressiv bei Substanzaktien zuzugreifen. Aber dazu werde ich mehr schreiben, wenn es passiert. Wenn nicht, muss man bei steigenden Kursen nach und nach einsteigen und spätestens beim Bruch der Allzeitshochs aggressiver vorgehen.

Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere fast schon liebgewonnene Seitwärtsbewegung im Dax zu beobachten ...

In diesem Sinne

Ein geruhsames Wochenende, schonen Sie Ihre Kräfte, Sie werden Sie bald brauchen!

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

1316414 Postings, 7248 Tage moyaWall Street-Schluss: Indizes drehen ins Plus

 
  
    #4
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24.02.08 07:34
Die amerikanischen Börsen gingen am Freitag mit Zugewinnen aus dem Handel. Nach den schwachen Konjunkturdaten gestern setzte sich die Sorge vor negativen Impulsen aus ebenfalls schwachen Konjunkturdaten nächste Woche fort. Kurz vor Handelsende sorgten dann Gerüchte über eine baldige Rettung des Kommunalanleihenfinanzierers Ambac für gute Laune.

Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 0,79 Prozent bei 12.381,02 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.353,11 Zähler und damit 0,79 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,16 Prozent fester bei 2.303,35 Punkten aus dem Handel.


Die Aktie von Huntsman gewann 3,6 Prozent. Der Chemiekonzern musste im abgelaufenen Quartal einen kräftigen Ergebnisrückgang hinnehmen, wobei die Erwartungen der Analysten verfehlt wurden. Der Umsatz entwickelte sich unterdessen besser als prognostiziert.


Papiere von Intuit gaben hingegen über 9 Prozent ab. Der Anbieter von Steuer- und Finanz-Software hat im abgelaufenen Quartal auf bereinigter Basis unerwartet viel verdient, jedoch konnten weder die Umsatzentwicklung noch der Ausblick überzeugen.


Mit einem Abschlag von rund 24 Prozent fielen Titel von United Natural Foods deutlich aus dem Rahmen. Der Lebensmittelkonzern musste im zweiten Fiskalquartal trotz gestiegener Umsatzerlöse einen Ergebnisrückgang vorweisen und schockte seine Anleger mit einer drastischen Gewinnwarnung.


Titel des Gesundheitsdienstleisters Express Scripts, der gestern Abend überzeugende Ergebnisse auf den Tisch gelegt hat, gewannen 2,4 Prozent. Der Konzern hatte seinen Gewinn im vierten Quartal 2007 auf bereinigter Ebene um 33 Prozent gesteigert und die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz erhöhte sich ebenfalls stärker als erwartet.


Bei PG&E ging es leicht nach oben. Der Energieversorger konnte seinen Gewinn im vierten Quartal um 34 Prozent steigern, was mit Investment-Erträgen und Belastungen im Vorjahr zusammenhängt. Zudem wurden die Jahresprognosen 2008 und 2009 bestätigt.


Motorola legten nach einem Wechsel in der Führungsetage über ein Prozent zu. Der Technologiekonzern und weltweit drittgrößte Mobiltelefonhersteller hat Paul J. Liska mit Wirkung zum 1. März 2008 zum Executive Vice President und CFO bestellt. Liska tritt damit die Nachfolge von Interims-CFO Tom Meredith an, der dieses Amt übernommen hat, nachdem David Devonshire im März 2007 seinen Rücktritt als CFO angekündigt hatte.

1316414 Postings, 7248 Tage moyaAusblick DAX

 
  
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25.02.08 20:15

Ausblick DAX

von Rüdiger Maaß

Chart

Rückblick:

19.02. Die Marke bei 7070 wurde um drei Punkte überschritten. Anschließend folgten fallende Kurse.

20.02. Es sollten fallende Kurse bis 6854 entstehen. Das Tief wurde bei 6855 gehandelt.

21.02. Es sollten steigende Kurse bis 7028 entstehen. Das Hoch wurde bei 7009 gehandelt. Anschließend sollten sich fallende Kurse bis in den Bereich 6918 entwickeln. Das zweite Kursziel lag bei 6855. Das Tief wurde bei 6882 gehandelt.

22.02. Es sollten fallende Kurse bis 6805 entstehen. Das Tief wurde bei 6763 gehandelt. Anschließend sollten sich steigende Kurse in den Bereich 6950 entwickeln. Das bisherige Hoch beim DAX liegt bei 6922.

 

Ausblick DAX:.

 

1. Die Welle v endete bei 7806.

2. Sollte sich auf dieser Basis eine steigende Korrektur (abc Muster) in einem fallenden Markt bis 6960 entwickeln, folgen fallende Kurse bis in den Bereich 6540.

1316414 Postings, 7248 Tage moyaWall Street Update:

 
  
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25.02.08 20:22
Der Kehrtwende vom Freitag, als die US-Indizes nach zwischenzeitlichen Verlusten noch deutlich im Plus geschlossen hatten, folgen heute weitere moderate Zugewinne. Aktuell gewinnt der Dow Jones Industrial 0,27 Prozent auf 12.415 Punkte. Der S&P 500 gewinnt 0,14 Prozent auf 1.355 Zähler. Der NASDAQ Composite verbucht ein Plus von 0,20 Prozent auf 2.308 Indexpunkte.

Positiv wurden die vorbörslich veröffentlichten Konjunkturdaten aufgenommen. Die Federal Reserve Bank of Chicago meldete für Januar einen Anstieg beim National Activity Index. Von -0,69 Punkte verbesserte sich der Index im Januar auf 0,58 Zähler. Außerdem wurde bekannt, dass die Verkäufe bestehender Häuser im Januar leicht um 0,4 Prozent auf 4,89 Millionen zurückgingen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 4,80 Millionen gerechnet.


Tagesgewinner im Dow Jones sind derzeit die Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa, die um fast 4 Prozent zulegen. Dagegen verlieren Papiere von General Motors gegen den Trend rund 1 Prozent. Analysten der Deutschen Bank haben die Aktie des Automobilkonzerns von "Buy" auf "Hold" abgestuft.


Papiere von Lowe´s legen nach der Vorlage von Geschäftszahlen 4 Prozent. Die zweitgrößte Baumarktkette in den USA verbuchte wegen der Schwäche auf dem US-Häusermarkt im vierten Quartal einen Gewinnrückgang um gut 33 Prozent, übertraf damit aber die Erwartungen der Analysten, die im Vorfeld mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet hatten. Der Umsatz lag knapp unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Für das laufende Quartal erwartet Lowe´s einen Gewinn von 38 bis 42 Cents je Aktie, während Analysten ein EPS von 41 Cents prognostizieren.


Aktien von Henry Schein verlieren derzeit rund 1 Prozent. Das Vertriebsunternehmen für Gesundheitsprodukte meldete ebenfalls Geschäftszahlen. Der Konzern steigerte den Gewinn im vierten Quartal um 24 Prozent, was leicht über den Erwartungen lag. Der Umsatz verbesserte sich um 16 Prozent. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2008.


An der Technologiebörse NASDAQ stehen Anteilscheine von Take-Two Interactive Software im Fokus der Anleger. Die Aktie verbucht ein Plus von über 50 Prozent, nachdem der Konkurrent Electronic Arts am Wochenende ein Übernahmeangebot in Höhe von rund 2 Mrd. Dollar vorlegt hat. Im Rahmen der Offerte bietet Electronic Arts den Aktionären von Take-Two Interactive jeweils 26 Dollar je Aktie in bar. Papiere von Electronic Arts geben derzeit um fast 5 Prozent nach.


Einen Sprung um über 30 Prozent machen Papiere von Getty Images. Der weltgrößte Lieferant von Bildern und Videos für Medien- und Werbeunternehmen, hat einer Übernahmeofferte des Finanzinvestors Hellman & Friedman LLC zugestimmt. Die Aktionäre von Getty Images sollen im Rahmen der Vereinbarung 34,00 Dollar je Aktie in bar erhalten. Das Gesamtvolumen der Übernahmeofferte beläuft sich damit auf 2,4 Mrd. Dollar.


Um rund 9 Prozent verbessern sich Aktien des Biotechnologiekonzerns Genentech. Wie am Freitag nach Börsenschluss bekannt wurde, hat die US-Tochter des Schweizer Pharmakonzerns Roche von der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Krebsmedikament Avastin überraschend ein beschleunigtes Zulassungsverfahren bei Brustkrebs erhalten.

1316414 Postings, 7248 Tage moyaTrübe Aussichten

 
  
    #7
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25.02.08 20:26

Trübe Aussichten

von Martin Weiss

In der vergangenen Handelswoche erreichte der Dax zwischenzeitlich die Marke von 7000 Punkten. Am Freitag ging er aber wieder merklich schwächer bei 6800 Punkten aus dem Handel.

Der Markt tut sich wahrlich schwer, die psychologisch wichtige 7000er-Hürde nachhaltig zu überwinden. Geschweige denn, überhaupt in die Nähe der wichtigen Widerstandszonen bei 7200 Punkte zu kommen.

Hohe Abwärtsrisken

Es wird sehr spannend sein, ob der Dax es schafft, trotz der mehr als nur ernüchternden Flaute in der Realwirtschaft zumindest innerhalb der Seitwärtsbewegung zu verharren. Zumindest die Unterstützungszone im Bereich von 6700 Punkten sollte nicht nachhaltig unterschritten werden. Wenn dieser Kampf für die Bullen verloren gehen sollte, werden sie sich auf die Januar-Tiefs zurückziehen. Sollte es auch bei 6400 Punkte kein Halten mehr geben, sind Notierungen deutlich unter 6000 Punkte im Bereich des Möglichen.

Ifo-Index am kommenden Dienstag

Am deutschen Markt dürfte am kommenden Dienstag die Bekanntgabe der Februar-ifo-Geschäftsklima-Zahlen in den Focus der Investoren kommen. Im Konsens wird ein Rückgang erwartet, und zwar auf 102,8 Punkte. Im Januar stand der Index noch bei 103,4. Gut möglich, dass die Bären nach einem schwächer als erwartet ausgefallenen Geschäftsklima-Index die Oberhand gewinnen.

Unterirdisch schwacher „Philly Fed Index“

In den USA überraschte indes der am Donnerstag veröffentlichte „Philly Fed Index“ negativ. Nachdem schon im Januar ein Absturz auf minus zehn Punkte zu beklagen war (ein Wert unter Null zeigt rückläufige Wirtschaftsaktivitäten im Großraum Philadelphia an), kollabierte der Index im Februar. Ein Rückgang auf sage und schreibe minus 24 Punkte braucht nicht näher kommentiert zu werden.

Geopolitische Instabilität

Abseits der kriselnden US-Wirtschaft treten zunehmend diverse Krisen auf die agenda. Seien es die Unruhen in Serbien nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo, sei es die angespannte Lage im Gaza-Streifen oder jüngst der Einmarsch türkischer Truppen in den Nordirak. Es spricht aktuell sehr wenig dafür, dass geopolitisch Stabilität und Frieden vorherrschen werden. Eher das Gegenteil ist der Fall, und das Thema Terror (-anschläge) könnte schneller „aktuell“ werden als es uns allen lieb ist.

Gold und Öl stark

Kein Wunder also, dass der Goldpreis im Geleitzug mit einem bisweilen auf 100 Dollar steigenden Ölpreis von einem Rekord zum nächsten eilt. Am Freitag ging der Preis für eine Feinunze des gelben Edelmetalls bei 944 Dollar oder 636 Euro aus dem Handel. Nicht ausgeschlossen, dass der Goldpreis noch vor dem Osterfest die magische Marke von 1000 Dollar erreichen wird.

1316414 Postings, 7248 Tage moyaUnternehmens- und Wirtschaftstermine vom Dienstag

 
  
    #8
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25.02.08 20:28
07:30 - AT OMV Jahresergebnis
08:00 - EU ACEA Nfz-Neuzulassungen Januar
08:00 - DE BIP 4. Quartal
08:00 - DE Maastricht-Defizit-Quote 2007
08:00 - DE Schüler an allgemeinbildenden Schulen 2007/2008
10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex Februar
10:00 - DE Puma Rudolf Dassler Sport BI-PK
10:00 - SE Rede Riksbank Gouverneur Ingves
11:00 - DE Gerresheimer Jahresergebnis
11:15 - EU EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender
11:30 - DE debitel Jahres-PG
13:45 - US ICSC-UBS Index (Woche)
14:30 - CA Arbeitsmarktbericht Dezember
14:30 - CA Beschäftigtenversicherung Dezember
14:30 - US Erzeugerpreisindex Januar
14:55 - US Redbook (Woche)
15:00 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
16:00 - US Verbrauchervertrauen Februar
18:15 - US Rede Fed-Gouverneur Kohn
19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
22:45 - NZ Baugenehmigungen Januar

Außerdem:


- DE ersol Solar Energy Jahresergebnis
- US Home Depot Ergebnis 4. Quartal
- AT Sanochemia Pharmazeutica Ergebnis 1. Quartal
- DE schlott gruppe HV
- FR Suez Jahresergebnis

344 Postings, 5775 Tage CashnCarryDas ist ja z.Ztein echter Balanceakt an den Börsen

 
  
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25.02.08 20:37


Angehängte Grafik:
elefant2.jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
elefant2.jpg

2696 Postings, 6048 Tage Ischariot MDifo-Skepsis

 
  
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26.02.08 19:43

 

Börsen-Zeitung: Für die Entwarnung zu früh

Börsen-Zeitung: Für die Entwarnung zu früh, Kommentar von Reinhard Kuls zur jüngsten Umfrage zum Ifo- Geschäftsklimaindex

   Frankfurt (ots) - Es fällt immer schwer, beim Ifo-Geschäftsklimaindex nicht sofort an Wetter zu denken, nicht nur des Wortes Klima wegen. Derzeit kommt man an dieser Assoziation aber noch weniger vorbei. Fast täglich ist in den aktuellen Wettermeldungen der Begriff "für die Jahreszeit zu mild" zu finden. Und bei dem jüngsten, überraschenden Anstieg des von den Münchener Konjunkturforschern ermittelten Stimmungsbarometers für die Wirtschaft in Deutschland und auch in der Eurozone könnte man analog sagen: "Angesichts der globalen Rezessionsgefahren zu positiv."

Eine exaktere Betrachtung der einzelnen Komponenten der jüngsten Umfrage zum Ifo-Geschäftsklimaindex fördert freilich ein sehr viel differenzierteres Bild zutage, als es der Blick nur auf den umfassenden Indikator zeigt. Zwar ist dieser schon wieder besser ausgefallen als von den Volkswirten erwartet. Die ketzerische Frage, wessen Schuld das nun letztlich ist, ist müßig. Wichtig ist allein, dass die deutschen Unternehmen ihre aktuelle Lage nach dem Dämpfer in den beiden Vormonaten wieder besser einschätzen: Die US-Wachstumsverlangsamung hat die wirtschaftliche Aktivität diesseits des Atlantik offensichtlich noch nicht gelähmt.

   Aber für eine Entwarnung angesichts der großen Rezessionsangst, die in vielen Wirtschaftskreisen die Gemüter umklammert, ist es auch nach den neuen Ifo-Zahlen noch zu früh. Denn die Zukunftserwartungen sind wieder auf den Stand von vor zwei Monaten zurückgefallen. Und dieser ist so schlecht wie seit gut zwei Jahren nicht mehr. Eine konjunkturelle Abkühlung der deutschen Wirtschaft steht also weiter an. Zusätzlich Sorge aufkommen lässt auch, dass die Prognosen der Unternehmen an den Export, bislang der Hauptmotor für das Gesamtwachstum, nun deutlich von ihrem bislang schon fast trutzigen Optimismus eingebüßt haben.

   Folgt dem ungewöhnlich milden Konjunkturwinter also jetzt der alles erstarrende Frosteinbruch? Auch das ist nicht gewiss. Denn es zeigt sich ein Hoffnungsschimmer, wo man ihn nach den schlechten Zahlen des vierten Quartals 2007 gar nicht vermuten würde: beim privaten Konsum. War dieser von Oktober bis Dezember saisonbereinigt um fast 1% eingebrochen, zeigt sich der deutsche Einzelhandel in der Februarumfrage des Ifo-Instituts so gut gelaunt wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Konjunkturell geht die Zitterpartie weiter.

 (Börsen-Zeitung, 27.2.2008)
Originaltext:         Börsen-Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2

 

2696 Postings, 6048 Tage Ischariot MDifo-Skepsis (x. Versuch)

 
  
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26.02.08 19:47

Börsen-Zeitung: Für die Entwarnung zu früh

Börsen-Zeitung: Für die Entwarnung zu früh, Kommentar von Reinhard Kuls zur jüngsten Umfrage zum Ifo- Geschäftsklimaindex

   Frankfurt (ots) - Es fällt immer schwer, beim Ifo-Geschäftsklimaindex nicht sofort an Wetter zu denken, nicht nur des Wortes Klima wegen. Derzeit kommt man an dieser Assoziation aber noch weniger vorbei. Fast täglich ist in den aktuellen Wettermeldungen der Begriff "für die Jahreszeit zu mild" zu finden. Und bei dem jüngsten, überraschenden Anstieg des von den Münchener Konjunkturforschern ermittelten Stimmungsbarometers für die Wirtschaft in Deutschland und auch in der Eurozone könnte man analog sagen: "Angesichts der globalen Rezessionsgefahren zu positiv."

Eine exaktere Betrachtung der einzelnen Komponenten der jüngsten Umfrage zum Ifo-Geschäftsklimaindex fördert freilich ein sehr viel differenzierteres Bild zutage, als es der Blick nur auf den umfassenden Indikator zeigt. Zwar ist dieser schon wieder besser ausgefallen als von den Volkswirten erwartet. Die ketzerische Frage, wessen Schuld das nun letztlich ist, ist müßig. Wichtig ist allein, dass die deutschen Unternehmen ihre aktuelle Lage nach dem Dämpfer in den beiden Vormonaten wieder besser einschätzen: Die US-Wachstumsverlangsamung hat die wirtschaftliche Aktivität diesseits des Atlantik offensichtlich noch nicht gelähmt.

   Aber für eine Entwarnung angesichts der großen Rezessionsangst, die in vielen Wirtschaftskreisen die Gemüter umklammert, ist es auch nach den neuen Ifo-Zahlen noch zu früh. Denn die Zukunftserwartungen sind wieder auf den Stand von vor zwei Monaten zurückgefallen. Und dieser ist so schlecht wie seit gut zwei Jahren nicht mehr. Eine konjunkturelle Abkühlung der deutschen Wirtschaft steht also weiter an. Zusätzlich Sorge aufkommen lässt auch, dass die Prognosen der Unternehmen an den Export, bislang der Hauptmotor für das Gesamtwachstum, nun deutlich von ihrem bislang schon fast trutzigen Optimismus eingebüßt haben.

   Folgt dem ungewöhnlich milden Konjunkturwinter also jetzt der alles erstarrende Frosteinbruch? Auch das ist nicht gewiss. Denn es zeigt sich ein Hoffnungsschimmer, wo man ihn nach den schlechten Zahlen des vierten Quartals 2007 gar nicht vermuten würde: beim privaten Konsum. War dieser von Oktober bis Dezember saisonbereinigt um fast 1% eingebrochen, zeigt sich der deutsche Einzelhandel in der Februarumfrage des Ifo-Instituts so gut gelaunt wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Konjunkturell geht die Zitterpartie weiter.

 (Börsen-Zeitung, 27.2.2008)
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2696 Postings, 6048 Tage Ischariot MDUnd wieder mal Lohrke ...

 
  
    #12
6
27.02.08 10:55

Arbeitest Du noch oder transferst Du schon?


        09:26 27.02.08 (ariva.de, wo sonst  ;o)

Mit Erschrecken habe ich heute Zahlen über die Sozialleistungsbezieher in unserem Land zur Kenntnis genommen. Die überraschende und traurige Botschaft lautet, dass in unserer Bundesrepublik Deutschland nur noch eine Minderheit von der eigenen Arbeit lebt. [nun ja, das ist nicht ganz neu ...]

Laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes in 2006 leben nur noch etwa vier von zehn Menschen im Wesentlichen von dem, was sie erarbeiten. Demnach leben 41 % von ihrer Erwerbstätigkeit, 28 % vom Unterhalt durch Angehörige, 22 % von Rente oder Pensionen und 6 % von Arbeitslosengeld I oder II. Bezieher von Sozialhilfe, Grundsicherung und Asylbewerberleistungen machen gerade einmal 1 % aus. Wie auch die Bafög-Bezieher.

Die Sozialleistungsquote, also der Betrag der für soziale Leistungen in Relation zum Bruttoinlandsprodukt ausgegeben wird, liegt in 2006 bei 30,3 % (1960: 21 %). Damit ist Deutschland der drittgrößte Sozialstaat weltweit. Nur Schweden und Frankreich liegen noch vor uns.

Diese gigantische Umverteilung wird mit Steuern und Abgaben von den Leistungsträgern dieser Gesellschaft finanziert. Wenn man nur einmal die Steuern betrachtet, so wundert man sich, dass die Neidappelle der aufstrebenden Linken in unserem Lande noch ernst genommen werden. Denn im Gegensatz zur allgemein vorherrschenden Meinung zahlen die 10 % der Bestverdienensten mehr als die Hälfte der Einkommensteuer. Die untere Hälfte der Einkommensbezieher trägt lediglich 20 % zur Einkommensteuer bei. Und bei den Abgaben wird es nicht viel anders aussehen.

Diese Zahlen sind aufs Höchste alarmierend. Denn als ob es nicht schlimm genug wäre, dass heute nur noch vier von zehn Menschen dieses Land tragen. Erschwerend kommt zusätzlich hinzu, dass unsere Bevölkerung immer älter wird. Was viele (absichtlich) verdrängen. Und damit die Zahl derjenigen, die soziale Leistungen in Form von Renten und Pensionen beziehen, zukünftig steigen wird. Und unsere gesamten Systeme, sei es das Gesundheitssystem oder das Rentensystem, heute nicht im Mindesten diesen Herausforderungen gerecht werden.

Ohne schwarz malen zu wollen. Wenn sich in diesem Lande nicht bald etwas gravierend ändert, gehen wir sehr schweren Zeiten entgegen.

Und was die Auswirkungen der gigantischen Umverteilung anbetrifft, so ist sie in zweifacher Hinsicht schädlich. Zum einen entmündigt sie die halbe Bevölkerung und hält sie in Abhängigkeit. Was von den Parteien und Politikern aus Machtstreben sogar gewünscht sein mag. Zum anderen wirkt die hohe Steuer- und Abgabenlast leistungsdämpfend, was nicht nur zu Ausweichbewegungen im steuerlichen Bereich führt. Und wenn sich jetzt unser Finanzminister Steinbrück mit seinen Finanzbürokraten hinstellt und die zusätzlichen 200 Mio. Euro aus Steuerhinterziehung als Großtat hinstellt, erntet er von mir dazu nur einen Lacher und ein wenig Mitleid. Man stelle sich nur mal vor, dass diejenigen, die derzeit bezüglich der Steuerhinterziehungen Interviews geben, in unserem Land zukünftig mehr zu sagen hätten. Dann gute Nacht, fällt mir dazu nur noch ein.

Viel schlimmer ist das, was schleichend bewirkt wird und was wir alle (noch) nicht sehen. Nämlich z.B. dass der ein oder andere resigniert und ebenfalls seine Leistung zurückschraubt. Oder jemand keinen Bock mehr hat, was Neues zu beginnen, weil es sich ja doch nicht lohnt. Also die innere Aufkündigung der Leistungsbereitschaft. Die lässt sich schon in einem Unternehmen schwer messen, obwohl sie sich verheerend auswirkt. Wie viel stärker muss Sie in einem gesamten Staat ins Gewicht fallen?

Es ist an der Zeit, dass wir dem Einzelnen wieder etwas mehr Freiraum geben und ihn auch stärker in die Verantwortung nehmen. Der Sozialstaat muss endlich entschlackt und massiv zurückgeführt werden. Leistung muss sich wieder lohnen, sollte nicht nur als billiger Wahlkampfspruch missbraucht werden, sondern tatsächlich in konkrete Politik umgesetzt werden.

Und passt auf, dass unser kranker Patient, die Soziale Marktwirtschaft, das alles halbwegs übersteht. Denn wenn die einmal ins Stocken gerät, wird’s zappenduster. Und, wenn auch derzeit alle beim Unwort Rezession in Richtung USA schauen, will ich daran erinnern, dass auch irgendwann die nächste Rezession bei uns ansteht. Ich hoffe, dass wir darauf dann halbwegs vorbereitet sind.

Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen

Ihr Norbert Lohrke

 

1316414 Postings, 7248 Tage moyaDer DAX Ausblick

 
  
    #13
5
27.02.08 19:19

Ausblick - DAX

von Rüdiger Maaß

Chart

Rückblick:

19.02. Die Marke bei 7070 wurde um drei Punkte überschritten. Anschließend folgten fallende Kurse.

20.02. Es sollten fallende Kurse bis 6854 entstehen. Das Tief wurde bei 6855 gehandelt.

21.02. Es sollten steigende Kurse bis 7028 entstehen. Das Hoch wurde bei 7009 gehandelt. Anschließend sollten sich fallende Kurse bis in den Bereich 6918 entwickeln. Das zweite Kursziel lag bei 6855. Das Tief wurde bei 6882 gehandelt.

22.02. Es sollten fallende Kurse bis 6805 entstehen. Das Tief wurde bei 6763 gehandelt. Anschließend sollten sich steigende Kurse in den Bereich 6950 entwickeln. Das bisherige Hoch beim DAX liegt bei 6922.

25.02. Es sollten steigende Kurse bis 6960 entstehen. Das Hoch lag bei 7006.

26.02. Die Marke bei 7006 wurde um wenige Punkte überschritten.

Ausblick DAX:.

Nachdem die Stoppmarke bei 7009 vom Vortag überschritten wurde, sind direkt fallende Kurse unwahrscheinlich geworden. Heute soll die Make or Break Linie helfen, die nächsten Kursziele zu ermitteln.

Kurse unter 6912 sind ein erstes Signal für fallende Kurse. Ziele werde ich morgen nennen.

Risiko: Sollte die Make or Break Linie bei 6912 halten, sind Kurse kurz über 7015 möglich.

1316414 Postings, 7248 Tage moyaUnternehmens- u Wirtschaftstermine vom Donnerstag

 
  
    #14
3
27.02.08 19:23
Unternehmenstermine:

Abertis Infraestructuras S.A., ABN AMRO Holding N.V., Alaska Communications Systems Group Inc., American International Group Inc., Amlin plc, Aviva plc, AXA S.A., Barr Pharmaceuticals Inc., Bayer AG, BEA Systems Inc., Beiersdorf AG, Bonduelle S.A., BRE Bank S.A., British American Tobacco plc, Bruker BioSciences Corp., Canadian Natural Resources Ltd., Cattles plc, CDI Corp., Cooper Tire & Rubber Co., Crédit Agricole S.A., Del Monte Foods Co., Dell Inc., Deutsche Telekom AG, El Paso Electric Co, EMC Insurance Group Inc., EMS Technologies Inc., EVN AG, Federal Home Loan Mortgage Corp. (Freddie Mac), Fielmann AG, Gap Inc., Gestevision Telecinco S.A., GfK AG, Hansen Natural Corp., Head N.V., Heiler Software AG, Hrvatska Telekomunikacija DD, IDS Scheer AG, InBev S.A., InterDigital Inc., MAGIX AG, MorphoSys AG, MPC Münchmeyer Petersen Capital AG, National Express Group plc, Omnicare Inc., OmniVision Technologies Inc., Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG, Pernod Ricard S.A., PKN ORLEN S.A., Plaut AG, Portugal Telecom SGPS S.A., Repsol YPF S.A. , Revlon Inc., Royal Bank of Scotland Group plc, Saga Communicatons Inc., Sapient Corp., Sears Holdings Corp., Stolt-Nielsen S.A., Tele Atlas N.V., Telefonica S.A., The First American Corp., Tognum AG, Unipetrol A.S., Utimaco Safeware AG, Viacom Inc., XM Satellite Radio Holdings Inc.


Wirtschaftstermine:


DE; ILO-Arbeitsmarktstatistik Januar


DE; Großhandelsumsatz Januar


DE; Tariflöhne und Gehälter 2. Halbjahr 2007


DE; Preisentwicklung im IT-Bereich Januar


DE; Ausgaben außeruniversitärer Forschungseinrichtungen 2006


01:30: AU; Investitionsausgaben Dezember-Quartal


08:45: FR; Verbrauchervertrauen Februar


09:30: EU; EuroCOIN Indikator Februar


09:30: SE; Zahlungsbilanz 4. Quartal


09:55: DE; Arbeitsmarktdaten Februar


10:00: IT; Arbeitsmarktindikatoren Großfirmen Dezember


14:30: US; BIP 4. Quartal


14:30: US; Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


16:00: US; Help Wanted Index Januar


16:30: US; EIA Erdgasbericht (Woche)


17:00: US; Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills


19:00: US; Auktion 5-jähriger Notes


22:30: US; Wochenausweis Geldmenge


22:45: NZ; Außenhandel Januar

1316414 Postings, 7248 Tage moyaWall Street Update: Deutliche Zugewinne

 
  
    #15
2
27.02.08 19:33
Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Mittwochmittag New Yorker Zeit mit deutlichen Zugewinnen. Im Fokus stehen unter anderem der Rekordölpreis sowie das Dollar-Tief. Wie das Handelsministerium vor Handelsstart mitteilte, verzeichnete man im Januar beim Auftragseingang langlebiger Güter einen kräftigen Rückgang. Demnach sank bei Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren die Zahl der Bestellungen binnen Monatsfrist um 5,3 Prozent, während Volkswirte lediglich ein Minus von 4,0 Prozent prognostiziert hatten. Für Aufsehen dürfte im weiteren Handelsverlauf auch eine Rede von Fed-Chef Ben Bernanke vor dem Repräsentantenhaus sorgen.

Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,40 Prozent auf 12.736,13 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,35 Prozent auf 1.386,08 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Plus von 0,62 Prozent auf 2.359,51 Punkte.


Zur Wochenmitte findet sich die Aktie von Microsoft im Blick. Wie die EU-Kommission heute mitteilte, hat sie gegen den Software-Riesen ein Rekordstrafgeld in Höhe von 899 Mio. Euro verhängt. Der Wert verliert derzeit leicht.


Für Anteilsscheine von Nortel Networks geht es indes um mehr als 13 Prozent nach unten. Der kanadische Netzwerkausrüster ist im abgelaufenen Quartal angesichts einer hohen Sonderbelastung noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Gleichzeitig kündigte der Konzern den Abbau von rund 2.100 Arbeitsplätzen an.


Autodesk, der Hersteller der Design-Software AutoCAD, hat am Vorabend einen Blick in seine Bilanzen gewährt. Dabei hat der Konzern die Schätzungen der Analysten verfehlt, zudem enttäuschte der Ausblick. Die Aktie bricht in der Folge um knapp 15 Prozent ein.


DreamWorks legen unterdessen mehr als 5 Prozent zu. Das US-Filmstudio konnte Umsatz und Ergebnis im vergangenen Vierteljahr deutlich steigern und die Erwartungen übertreffen.


Papiere des Hypothekenfinanzierers Fannie Mae, der für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Milliardenverlust ausweisen musste, verbessern sich um mehr als 3 Prozent. Der größte Hypothekenfinanzierer in den USA hatte trotz des Einbruchs am US-Häusermarkt die Erwartungen geschlagen.


Anteilsscheine von Toll Brothers stehen ebenfalls auf der Einkaufliste der Anleger und gewinnen 3,6 Prozent. Angesichts hoher Abschreibungen musste der Baukonzern im ersten Quartal einen Verlust verbuchen. Vor Einmaleffekten wurde indes überraschend ein Gewinn verbucht.


Der kanadische Automobilzulieferer Magna International meldete für das vierte Quartal einen leichten Gewinnrückgang. Vor Einmaleffekten lag der jüngste Gewinn unter den Prognosen des Marktes. Aktuell verliert der Titel 0,7 Prozent.


Der Computerspiele-Hersteller Electronic Arts schließt nach Angaben der "New York Post" ein feindliches Übernahmeangebot für seinen Konkurrenten Take-Two Interactive Software nicht aus. Electronic Arts hatte am Sonntag ein unaufgefordertes Übernahmeangebot in Höhe von 2 Mrd. Dollar für Take-Two vorgelegt. Beide Aktien verlieren derzeit deutlich.

344 Postings, 5775 Tage CashnCarryVon wem erhält moya bloß immer seine Infos ? :-)

 
  
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27.02.08 22:51
Angehängte Grafik:
sweetanimals2_(9).jpg (verkleinert auf 93%) vergrößern
sweetanimals2_(9).jpg

1520 Postings, 6277 Tage anniemoin, moin....

 
  
    #17
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28.02.08 08:29
...war klar, dass das up gestern auf bens rede mit neuer zinssenkungsanspielung zurückzuführen war. http://newsticker.welt.de/index.php?channel=wir&module=dpa&id=17053518
aber mit jeder neuen zinssenkung sehen wir auch, dass die positive wirkung darauf immer schneller verpufft. dieses seitwärtsgeschiebe an den märkten ist nicht nur nervig sondern auch gefährlich und macht keinen spaß mehr. die zeit kann man wirklich sinnvoller nutzen.
in diesem sinne, viel erfolg allen investierten, grüße  

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