EnviTec Biogas AG


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Neuester Beitrag: 21.03.24 16:04
Eröffnet am:03.07.07 10:49von: BackhandSm.Anzahl Beiträge:2.672
Neuester Beitrag:21.03.24 16:04von: VermeerLeser gesamt:495.230
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9956 Postings, 6435 Tage Vermeersensationell geradezu

 
  
    #1651
12.05.23 16:09

7153 Postings, 2437 Tage CoshaInterview mit dem Envitec CFO

 
  
    #1653
2
02.06.23 08:56

9956 Postings, 6435 Tage VermeerWas meint ihr

 
  
    #1655
17.08.23 16:18
ist das das Szenario, in dem wir sind?  
Angehängte Grafik:
etg3y.jpeg (verkleinert auf 26%) vergrößern
etg3y.jpeg

9956 Postings, 6435 Tage VermeerBlick ins neue Heizungsgesetz

 
  
    #1656
1
08.09.23 18:07
Neben den anderen Heizungsarten, zum Thema Gas: "Falls einem Haushalt künftig kein grüner Wasserstoff für Heizungen zur Verfügung stehen sollte, gelten ab 2029 zeitlich gestaffelte Auflagen: Ab 2029 muss in neu eingebauten Gasheizungen dann 15 Prozent, ab 2035 30 Prozent und ab 2040 60 Prozent Biogas eingesetzt werden. " ( https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/...ende-faq-100.html )  

1865 Postings, 3175 Tage CDee...

 
  
    #1657
29.09.23 13:27
Bärenstarke Zahlen...  

552 Postings, 2591 Tage Dr. QZahlen

 
  
    #1658
29.09.23 14:13

552 Postings, 2591 Tage Dr. QSonderertrag

 
  
    #1659
29.09.23 14:20
Will nicht zuviel Wasser in den Bio-Wein gießen, aber zumindest sollte man sich bewusst sein, dass das Ergebnis von Sonererträgen profitiert. Ändert aber nix am Gesamtbild.
----
Jörg Fischer, Finanzvorstand der EnviTec Biogas AG:
Der positive Ertragseffekt aus dem Stromhandel wird sich in dieser Form in den kommenden Jahren voraussichtlich nicht wiederholen. Auch andere Aspekte wie die hohen Preise für Rohstoffe und Baumaterialien könnten unsere Profitabilität perspektivisch belasten.  

134 Postings, 837 Tage Volto.

 
  
    #1660
29.09.23 16:59
Du hast schon recht.  

1865 Postings, 3175 Tage CDee...

 
  
    #1661
29.09.23 20:45
Es sollte wohl ein eps von 4 Euro für 2023 hängen bleiben, wenn nicht noch mehr. Selbst wenn dieses in 2024 wieder unter 3 Euro fallen wird, ist die aktuelle Bewertung noch sehr attraktiv...  

2 Postings, 198 Tage Dr.BiogasErgebnisschätzung

 
  
    #1662
6
02.10.23 11:12
@Dr.Q
Du hast natürlich schon recht, 15 Mio. Euro sind dem Stromkontrakthandel geschuldet. Aber das Ergebnis war auch negativ durch die nicht vollzogenen Schlussrechnungen einiger Projekte belastet. Dabei handelt es sich um normale Stichtagseffekte aufgrund des Projektcharakters der Geschäftstätigkeit. Wären die Projekte noch im ersten Halbjahr schlussgerechnet worden, wäre das Ergebnisbild nochmal deutlich besser. Aber auch ohne diesen Schlussrechnungseffekts, welcher im zweiten Halbjahr dann dazukommt. Ist das bereinigte Ergebnis mit einem Wachstum von 20% (von circa 20 Mio. Euro auf bereinigte 24 Mio. Euro) richtig stark.

Außerdem sind die positiven Effekte aus dem THG-Quotenhandel aus der Biogasanlage in Güstrow erst im zweiten Halbjahr vorhanden und werden nochmal stark positiv zum Ergebnis beitragen.

Im Segment Anlagenbau wird das Ergebnis zudem auf Gesamtjahressicht stark vom hohem Auftragsbestand (+41%) und Auftragseingang (+80%) profitieren.

All diese Faktoren ergeben in meinen Berechnungen ein EBT von mind. 100 Mio. Euro in 2023, was am oberen Ende des Prognosekorridors wäre.

Sehr wichtig für Envitec ist der THG-Quotenhandel. Und der beginnt für das Unternehmen ja erst Ende 2023 mit Güstrow. Zudem ist Güstrow erstmalig 2024 ganzjährig in Vollauslastung und wird ca. 100.000t CO2 bei der Produktion von ca. 10.000t BIO-LNG einsparen. Dabei wird ausschließlich HTK (Hühnermist) als Substrat verwendet. Das ist wichtig, da Envitec so die advanced THG-Quote erhält. Diese ist 80% oberhalb der THG-Quote für eAuto-Fahrer. Die 100.000t CO2-Einsparung ermöglichen den Erhalt und Handel von 100.000 advanced THG-Quoten.

Die große Frage ist jetzt, zu welchem THG-Quotenpreis der Handel stattfinden wird. Wie wir alle wissen, ist der THG-Quotenpreis seit dem ersten Quartal diesen Jahres deutlich abgesackt. Hintergrund waren die Importe von vermeintlich falsch deklarierten Biokraftstoffen aus Fernost.

Envitec hat ja schon vor längerem mal kommuniziert, dass es Abnahmeverträge für Güstrow abgeschlossen hat. Zwar nicht für die vollen 100.000 THG-Quoten, aber für den Großteil. Ich gehe mal von 70-80% aus.
Auch wäre das nur normal in der Biogasbranche, bereits vor Umbau- oder auch Bau einer neuen Anlage bereits Abnahmeverträge abzuschließen. Das entspricht also der herkömmlichen Vorgehensweise in der Branche. Auch sind die Abnahmeverträge normalerweise für mehrere Jahre abgeschlossen.
Sollte dem so sein, müsste sich Envitec den Abnahmevertrag bei einem THG-Quotenpreis für eAuto-Fahrer von mind. 300€ abgeschlossen haben.  Das wiederum entspricht einem advanced THG-Quotenpreis von mindestens 300*1,8 (da ja 80% Aufschlag für advanced) = 540€. Großzügig abgerundet 500€ je Quote.

Demnach müsste Güstrow in 2024 einen EBT-Beitrag von mindestens 50 Millionen Euro erzielen können. Kurzum: Auch wenn der positive Effekt der 30 Millionen Euro in 2024 wegfällt, sollte Güstrow dies überkompensieren können.

Zu überlegen bleibt dann noch, wie es nach 2024 weitergeht. Die THG-Quote ist ja wirklich im Keller. Aktuell bei ca. 130-150 Euro für eAuto-Fahrer. Für advanced THG also bei 230-270 Euro. Das ist dann wohl eher die Range, die man für die Anlagen in Forst, Suckow und Neuburg annehmen muss.

Um es mal in Zahlen auszudrücken:  (Private Annahme von mir)
2023: ca. 100 Mio. Euro EBT, Jahresüberschuss dann bei ca. 70 Mio. Euro.
2024: ca. 100 Mio. Euro EBT (Hier muss man aufpassen, Güstrow wird zwar die 30 Mio. Euro Stromeffekt kompensieren, trägt aber auch in 2023 bereits ein paar Wochen was bei. Zudem warnt das Unternehmen vor steigenden Kosten, was ich hier mit berücksichtige.)
2025: ca. 120 Mio. Euro EBT, Jahresüberschuss dann bei ca. 85 Mio. Euro

Damit ist das KGV in 2023 und 2024 bei circa 8 und in 2025 bei circa 6,5.

Hinweis: Das ist natürlich keine Handlungsempfehlung und stellt nur meine eigene, private Meinung dar.


 

2 Postings, 198 Tage Dr.BiogasErgebnisschätzung

 
  
    #1663
02.10.23 11:12
@Dr.Q
Du hast natürlich schon recht, 15 Mio. Euro sind dem Stromkontrakthandel geschuldet. Aber das Ergebnis war auch negativ durch die nicht vollzogenen Schlussrechnungen einiger Projekte belastet. Dabei handelt es sich um normale Stichtagseffekte aufgrund des Projektcharakters der Geschäftstätigkeit. Wären die Projekte noch im ersten Halbjahr schlussgerechnet worden, wäre das Ergebnisbild nochmal deutlich besser. Aber auch ohne diesen Schlussrechnungseffekts, welcher im zweiten Halbjahr dann dazukommt. Ist das bereinigte Ergebnis mit einem Wachstum von 20% (von circa 20 Mio. Euro auf bereinigte 24 Mio. Euro) richtig stark.

Außerdem sind die positiven Effekte aus dem THG-Quotenhandel aus der Biogasanlage in Güstrow erst im zweiten Halbjahr vorhanden und werden nochmal stark positiv zum Ergebnis beitragen.

Im Segment Anlagenbau wird das Ergebnis zudem auf Gesamtjahressicht stark vom hohem Auftragsbestand (+41%) und Auftragseingang (+80%) profitieren.

All diese Faktoren ergeben in meinen Berechnungen ein EBT von mind. 100 Mio. Euro in 2023, was am oberen Ende des Prognosekorridors wäre.

Sehr wichtig für Envitec ist der THG-Quotenhandel. Und der beginnt für das Unternehmen ja erst Ende 2023 mit Güstrow. Zudem ist Güstrow erstmalig 2024 ganzjährig in Vollauslastung und wird ca. 100.000t CO2 bei der Produktion von ca. 10.000t BIO-LNG einsparen. Dabei wird ausschließlich HTK (Hühnermist) als Substrat verwendet. Das ist wichtig, da Envitec so die advanced THG-Quote erhält. Diese ist 80% oberhalb der THG-Quote für eAuto-Fahrer. Die 100.000t CO2-Einsparung ermöglichen den Erhalt und Handel von 100.000 advanced THG-Quoten.

Die große Frage ist jetzt, zu welchem THG-Quotenpreis der Handel stattfinden wird. Wie wir alle wissen, ist der THG-Quotenpreis seit dem ersten Quartal diesen Jahres deutlich abgesackt. Hintergrund waren die Importe von vermeintlich falsch deklarierten Biokraftstoffen aus Fernost.

Envitec hat ja schon vor längerem mal kommuniziert, dass es Abnahmeverträge für Güstrow abgeschlossen hat. Zwar nicht für die vollen 100.000 THG-Quoten, aber für den Großteil. Ich gehe mal von 70-80% aus.
Auch wäre das nur normal in der Biogasbranche, bereits vor Umbau- oder auch Bau einer neuen Anlage bereits Abnahmeverträge abzuschließen. Das entspricht also der herkömmlichen Vorgehensweise in der Branche. Auch sind die Abnahmeverträge normalerweise für mehrere Jahre abgeschlossen.
Sollte dem so sein, müsste sich Envitec den Abnahmevertrag bei einem THG-Quotenpreis für eAuto-Fahrer von mind. 300€ abgeschlossen haben.  Das wiederum entspricht einem advanced THG-Quotenpreis von mindestens 300*1,8 (da ja 80% Aufschlag für advanced) = 540€. Großzügig abgerundet 500€ je Quote.

Demnach müsste Güstrow in 2024 einen EBT-Beitrag von mindestens 50 Millionen Euro erzielen können. Kurzum: Auch wenn der positive Effekt der 30 Millionen Euro in 2024 wegfällt, sollte Güstrow dies überkompensieren können.

Zu überlegen bleibt dann noch, wie es nach 2024 weitergeht. Die THG-Quote ist ja wirklich im Keller. Aktuell bei ca. 130-150 Euro für eAuto-Fahrer. Für advanced THG also bei 230-270 Euro. Das ist dann wohl eher die Range, die man für die Anlagen in Forst, Suckow und Neuburg annehmen muss.

Um es mal in Zahlen auszudrücken:  (Private Annahme von mir)
2023: ca. 100 Mio. Euro EBT, Jahresüberschuss dann bei ca. 70 Mio. Euro.
2024: ca. 100 Mio. Euro EBT (Hier muss man aufpassen, Güstrow wird zwar die 30 Mio. Euro Stromeffekt kompensieren, trägt aber auch in 2023 bereits ein paar Wochen was bei. Zudem warnt das Unternehmen vor steigenden Kosten, was ich hier mit berücksichtige.)
2025: ca. 120 Mio. Euro EBT, Jahresüberschuss dann bei ca. 85 Mio. Euro

Damit ist das KGV in 2023 und 2024 bei circa 8 und in 2025 bei circa 6,5.

Hinweis: Das ist natürlich keine Handlungsempfehlung und stellt nur meine eigene, private Meinung dar.


 

9956 Postings, 6435 Tage VermeerFundamental

 
  
    #1664
03.10.23 14:23
liefern sie bisher immer. Kurs immerzu wacklig. Beliebtheit ist halt nichts Rationales.  

9956 Postings, 6435 Tage Vermeerstatt wacklig hätt ich sagen sollen

 
  
    #1665
04.10.23 11:54
erratisch  

552 Postings, 2591 Tage Dr. QVorsichtig positiv

 
  
    #1666
31.01.24 14:17
Die Mitteilung ist nicht mehr ganz frisch aber erklärt den Kursverlauf der letzten Wochen. Formulierungen bzgl. '23 und '24 sind sehr vorsichtig.
Ich habe meine etwas zu groß gewordene Position mal reduziert bis der Auftritt wieder selbstbewusster wird.


https://www.envitec-biogas.de/infocenter/...t-ins-neue-geschaeftsjahr

 

574 Postings, 3698 Tage SmylEnvitec

 
  
    #1667
31.01.24 15:51
die Energiepreise sind unter Druck, das Jahr wird schwieriger, aber dies kann sich auch mal wieder schnell drehen. Envitec halte ich aber aus Überzeugung, weil ich einfach gerne in so einer Firma Anleger bin.  

629 Postings, 2261 Tage wavetrader1Immer noch gerne Anleger in so einer Firma ?

 
  
    #1668
21.02.24 10:26
In 2 Wochen von 38 auf 25€  

9956 Postings, 6435 Tage Vermeeraber ja

 
  
    #1669
21.02.24 14:01
gerade weil 25. Bei dem Kurs hab ich mich heute dann schon getraut aufzustocken.  

3645 Postings, 3220 Tage XaropeETG: gerne nicht

 
  
    #1670
21.02.24 14:20
Gerne nicht, aber bin noch, -40% Minus, wie lange noch kann ich nicht beurteilen, irgendwann zieh ich ev reißleine.  

3645 Postings, 3220 Tage XaropeETG: mit drei US-Standorten noch näher am Kunden

 
  
    #1671
15.03.24 19:58
EnviTec Biogas mit drei US-Standorten noch näher am Kunden

https://www.envitec-biogas.de/news/...tandorten-noch-naeher-am-kunden  

552 Postings, 2591 Tage Dr. QEnvitec per email heute.

 
  
    #1672
1
21.03.24 12:12
PRESSEMITTEILUNG

EnviTec Biogas AG ist größter Biogasproduzent Deutschlands und investiert weiter in den Ausbau
Eigenbetrieb liefert zuverlässig höchsten Umsatzanteil von EnviTec Biogas



Lohne/Saerbeck, 21. März 2024 – Derzeit läuft das mit über 100 Millionen Euro bislang größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte der EnviTec Biogas AG. „Der Ausbau des Eigenbetriebes und die massive Erweiterung unserer Energieproduktion ist Kern unserer Unternehmensstrategie“, sagt Olaf von Lehmden, CEO des aus Saerbeck und Lohne weltweit agierenden Mittelständlers.

Der Betrieb der Anlagen erfolgt dabei entweder zu 100 Prozent durch EnviTec selbst, oder aber mit Partnern aus der Landwirtschaft. „Unsere Partnerschaften funktionieren selbstverständlich immer auf Augenhöhe“, ergänzt Finanzvorstand Jörg Fischer – „gleichzeitig sind aber die Aufgaben klar verteilt – stellt der Partner beispielsweise den Standort und Inputstoffe zur Verfügung, kümmern wir uns um den kompletten Service und übernehmen die kaufmännische Leitung.“  

„Im Heimatmarkt Deutschland sind es inzwischen 81 Anlagen mit einer Jahresbiogaserzeugung von rund 1.500 GWh pro Jahr, im europäischen Ausland betreiben wir weitere sieben Anlagen mit einer Leistung von 180 GWh pro Jahr“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Mit der Fertigstellung der in 2023 begonnen Neuinvestitionen werde sich die Jahresbiogaserzeugung in 2025 auf rund 1.800 GWh/Jahr erhöhen. Davon beträgt der Anteil von Biogasaufbereitungsanlagen heute ca. ein Drittel - Tendenz stark steigend. EnviTec sei damit aktuell der größte Biogasproduzent in Deutschland, unterstreicht von Lehmden.

„Als Allrounder und führender Biogasproduzent Deutschlands tragen wir nicht nur maßgeblich zur Stromwende bei, sondern dekarbonisieren auch alle weiteren Energiebereiche – wie beispielsweise den Mobilitätssektor oder im Bereich der Gebäudeenergie“, so der Vorstandsvorsitzende. Einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors setzte EnviTec beispielsweise mit dem Ankauf des BioEnergie Parks Güstrow und der aufwändigen Umrüstung in Deutschlands größte integrierte Bio-LNG Anlage mitsamt CO2-Verflüssigung (LCO2). „Mit dieser eigenen Anlage firmieren wir erstmals auch als unabhängiger Anbieter von klimaneutralem Kraftstoff für den Nutz- und Schwerlastverkehr im Markt, stellen grünes LCO2 zur Verfügung und leisten echte Pionierarbeit“, sagt von Lehmden. Das grüne LCO2 findet in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Mittelfristig werde es außerdem unverzichtbar sein bei Wasserstoffderivaten. „Biomethanol oder Biokerosin benötigen, sofern sie aus Wasserstoff hergestellt werden, immer ein grünes Kohlenstoffmolekül“, erklärt von Lehmden. EnviTec sei damit schon heute Teil der Wasserstoffwende.



Dringlicher Appell an die Politik

Im Eigenbetrieb verzeichnet der weltweit agierende Mittelständler seit Jahren ein gesundes Wachstum. „Allerdings fehlen in der Politik langfristige Perspektiven und Stabilität in der Rahmensetzung“, so CFO Jörg Fischer. „Die aktuell sinkende THG-Quotenvergütung, die in nur einem Jahr von ehemals 430 auf 110 € pro Tonne CO₂ abgerutscht ist, wird regelrecht nicht beachtet“, moniert er. Dies führe zur Verunsicherung in der Branche und zu einem merklichen Rückgang an Investitionen in den Märkten Wasserstoff, grüne Mobilität und auch im Ausbau von Biogasanlagen, so Fischer abschließend. Hier gelte es, möglichst umgehend die Reißleine zu ziehen. „Wir hoffen, dass die Politik dieses Thema umgehend aufnimmt und entsprechend agiert“, so der Appell des Finanzexperten.





Prognose und Ausblick

- Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 wird weiterhin eine Gesamtleistung (oder Umsatz) in einer Bandbreite von 400 bis 450 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
- Unter Berücksichtigung eines Einmaleffekts im Bereich Energy wird beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erwartet, eine Bandbreite von 85-105 Mio. Euro zu erzielen.
- Auch für das Geschäftsjahr 2024 ist der EnviTec-Vorstand zuversichtlich, ungeachtet der teils schwierigen regulatorischen Rahmenbedingungen: „Wie schon im vergangenen Jahr mehrfach deutlich gemacht, werden wir im laufenden Jahr zwar nicht die Ergebnisse des Ausnahmejahres 2023 erzielen können. Aber wir werden in 2024 weiter in der Erfolgspur bleiben und wollen – auch mit Hilfe der genannten enormen Investitionen – weitere mittel- und langfristige Wachstumspotentiale für unsere Unternehmensgruppe erschließen“, so CFO Jörg Fischer abschließend.
- Der vollständige Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2023 einschließlich einer detaillierten Prognose für das laufende Geschäftsjahr erscheint am 15. Mai 2024.  

9956 Postings, 6435 Tage VermeerInteressant, aber

 
  
    #1673
21.03.24 16:04
die enthaltene Aussage "2024 wird nicht so gut wie 2023" ist interessierten Kreisen offenbar schon am 8.2. bekannt geworden. Was soll da eine E-Mail an Privatanleger lang danach...  

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