Weihnachtliches Gedicht


Seite 1 von 1
Neuester Beitrag: 22.12.03 11:49
Eröffnet am:22.12.03 11:49von: WebaerAnzahl Beiträge:1
Neuester Beitrag:22.12.03 11:49von: WebaerLeser gesamt:1.919
Forum:Börse Leser heute:2
Bewertet mit:


 

308 Postings, 8706 Tage WebaerWeihnachtliches Gedicht

 
  
    #1
22.12.03 11:49
Weihnachtsgedicht


Am 24.12 ist dieses Jahr Weihnacht,
und wir scheissen dass es kracht,
es sagt uns dann am meisten zu,
denn man hat in dieser Zeit die Ruh.

Draussen liegt der weisse Schnee,
der Arsch, der tut uns noch nicht weh.
Über Durchfall gibt es keine Klagen,
noch nicht überfüllt ist unser Magen.

Am Mittag gehn wir Glühwein saufen,
aber von Diesem -  machen wir nur kleine Haufen,
denn unsere Jungmusik muss man unterstützen,
wem soll ein grosser Haufen nützen?

Am Abend des 24sten hauen wir dann rein,
wir sitzen auf der Schüssel und könnten schrei`n.
Mit einem Knall löst sich der Knoten,
man denkt, man aufersteht von den Toten.
Zum Schluss noch etwas Bier und Wein,
Dann riecht es  am 25sten auf der Schüssel fein.

Am 1. Weihnachtsfeiertag – was sind wir froh,
geht man doch zuerst aufs Klo.
Ein kleiner Schiss, das tut gut,
gibt für diesen Tag Kraft und Mut!

Beim musizieren merken wir sofort,
scheissen müssen wir an einem anderen Ort.
Im Cafe Egger, den heiligen Hallen,
erstmal saufen bis wir lallen.
Dann nach Hause und wieder schlemmen,
wir fühlen uns als hätten wir Ranzenklemmen.

Jetzt wird`s aber höchste Zeit,
das Klo ist frei und wir bereit.
Schweissausbruch und Gänsehaut,
mit einem Schlag hat sich der Haufen aufbaut.

Mit einem kleinen Schiss zur Mittagszeit,
geniessen wir die Sinnlichkeit.
Ein paar Zuckerbrötli ruck zuck,
geben wir unserem Magen Druck.

Am Abend spachteln wir mit aller Gewalt,
in unserem Ranzen hat jemand die Faust geballt.
Das grosse Finale naht, man kann es schon spüren,
eine Mischung aus Halbverdautem und Pilsgeschwüren.

Die Erlösung bahnt sich langsam an,
die letzten Kalorien saugen wir auf wie ein Schwamm.
Jetzt beginnt es im Bauch zu leben,
ein Gefühl wie ein kleines Erdbeben.

Auf geht`s, schnell  am Tisch vorbei,
die Gäste verwirrt mit wildem Geschrei,
die Schüssel leuchtet dunkelrot,
wir wissen nicht, schweben wir oder sind schon tot!

Wir pressen nun mit aller Kraft
und hoffen wir haben`s bald geschafft.
Eine Kernexplosion, Ebbe und Flut,
Meine fresse das tut gut!

In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen,
schöne Weihnacht und am scheissen viel gefallen!

 

   Antwort einfügen - nach oben