WDI Forum für Verantwortungsbewusste
Wenn sich sich die LV und die Medien sicher gewesen sein sollten, dass (nachweislich) Betrug bei den Treuhandkonten vorliegen sollte, dann kommen die aber auch noch in Schwierigkeiten. In so einem Fall hätten die doch auch Anzeige erstatten müssen.
Buuhh.... Das ist jetzt nochmals auf eine für mich unerwartete Art aufregend und spannend geworden. Wenn dem so wäre wie oben beschrieben, dann steht EY auch nicht gut da. Hoffentlich haben die ein hohe Haftpflichtversicherung!!
Immerhin: Markt, Geschäftsmodell und Kundenstruktur sind hochattraktiv, irgend jemand wird den Laden weiterführen wollen.
Falls dann noch herauskommt, dass die Situation nicht dem worst case entspricht, dann könnte das doch noch irgendwann etwas werden. So oder so braucht es jetzt aber einen Neustart.
Dann hat er Umsätze vorgetäuscht und vorgegeben, diese auf Bankkonten zu transferieren, die natürlich auch nicht vorhanden sind.
Dafür gab es dann die Provision von WDI.
Und je doller sich das Rad drehte, desto mehr Provisionen sind geflossen. Eigentlich ganz einfach. Und eigentlich auch ganz naiv, sich da zu 100% darauf zu verlassen, dass alles gut ist. Ich mag es kaum glauben, wie man so leichtgläubig sein kann.
Da kann man jetzt Strafanzeigen stellen, so viel man will. Von dem Geld wird kaum mehr etwas vorhanden sein und zu WDI in die Kassen fliessen. Das sollte man sich nicht schön reden. Wir sind getäuscht worden. Und auch dieser Wahrheit muss man klar ins Auge sehen.
Es wäre von Vorteil hier sachlich alle vorhandenen Daten zusammen zu tragen, um einen groben Überblick zu bekommen!
Laut WDI ist momentan folgendes der Fall:
"Wirecard AG verschiebt Jahresabschluss 2019
- Umsatzwachstum und Mittelzuflüsse positiv überprüft
- Treuhandkonten für Drittpartnergeschäft von Banken nicht bestätigt"
Dementsprechend ist das Geschäftsmodell ja intakt und die 2,8Mrd. Umsatz vorhanden.
Weiterhin fehlen knapp 1,8Mrd. auf Konten nach momentaner Aussage.
Daraus resultierend, meiner Meinung nach, werden Banken kein laufendes Geschäft in Grund und Boden stampfen. Ja, es wird definitiv bei einer Kurskorrektur bleiben, da liquide Mittel (nach momentanem Stand) fehlen, aber WDI hat ja auch GEWINN erwirtschaftet. Ich denke hier könnten sich WDI und Banken auf Fristverlängerung o.a. einigen.
Also braucht man per sofort rund 3,5 MRD um den Geschäftsbetrieb überhaupt noch aufrecht erhalten zu können.
Aussichten: sehr trübe !
- jetzt ein Ankerinvestor mit 4 Mrd cash-Einlage oder eine Übernahme zu Kursen von 100 - ich würde akzeptieren müssen.
Stellt sich die Frage, ob WDI und Dr. Braun auch Betrüger sind.
Mit der Info das es ein uneingeschränktes Testat gibt und einer fehlenden weiteren adhoc erst heute diese katastrophale Info raus zu geben - unter aller Sau.
Ich hoffe, das Dr.Brauns Papiere jetzt zu Tiefskursen zwangsliquidiert werden - kalte Enteignung sozusagen
"Vielleicht hat der Treuhänder eine Provision für seine Geschäfte direkt von WDI bekommen......"
Du kannst es auch nicht lassen, wild zu spekulieren.
Das WDI aber auch unschuldig und damit Opfer sein könnte, das steht auch noch im Raum.
also die "Welt" hatte vor drei Monaten berichtet, dass ein erheblicher Teil der Forderungen gegenüber anderen Unternehmen in den Büchern von WireCard laut FT nicht stimmen könne, weil diese bei Wirecard angeblich in der Kreide stehenden Unternehmen teilweise nicht existierten oder aber keine Geschäftsbeziehung unterhielten.
Ich bin vorhin in einem Gier-Reflex rein - billig,billig, billig - und habe versehentlich eine Order für 28 Aktien zu Limit 150 reingehauen statt umgekehrt, die auch prompt ausgeführt wurde - *schwitz* - zum Glück bei 50. Gleich wieder verkauft bei 51. Ist mir deutlich zu heiss die Kartoffel
Ja, die 1,9Mrd. fehlen als liquide Mittel / Liquidität.
Woher nimmst du aber, dass die 2Mrd. Kredit Liquidität sind? Wir wissen doch gar nicht, in was diese 2Mrd. investiert wurden? Oder glaubst du, dass WDI 2 Mrd. Kredit aufgenommen hat und diese nur auf Bankkonten liegen?
Bei fehlenden liquiden Mitteln von 1,9Mrd. und möglichen anderen liquiden Mitteln (Annahme!) von ~ 0,5Mrd. sieht das ganz anders aus gegenüber 2 Mrd. Krediten
Auf diese Konten haben Wirecard-Tochtergesellschaften demnach Sicherheitsleistungen von insgesamt 1,9 Milliarden Euro eingezahlt.
Hat da einer alles abgehoben, die Konten gibt's nicht mehr?
Die Gewinne stimmen aber?
dann wäre aber davon auszugehen. dass „nur“ der neue treuhänder dieses spielchen mit wtc betrieben hätte. seit ende 2019. dann wäre ey mit dem 2018 er testat wohl aus dem schneider.
und wie soll das mit dem seit 12/19 greifenden elastic engine möglich gewesen sein?
und warum kommt ey jetzt danit um die ecke? wenn dies so wäre wäre schon wochen/ monate zw ey und wtc darüber gesprochen worden sein samt kpmg.
ne, kein szenario, für mich nicht.
unabhängig davon das dies ein nightmare ist aber da fehlt es überall an der kausalität.
ein testat war doch sicher schon zumindest mündlich abgesprochen. und irgendeiner hat ey in den letzten stunden, nach veröffentlichung der top für die veröffentlichung noch irgendwas gesteckt, das ey kalte füsse bekommen hat.
Unter momentanen Umständen fehlen diese 1,9 Mrd. aber.
D.h., es müssten im worst case 2 Mrd. bedient werden bei einer Liquidität von rund 500 Mio. (diese Zahl deswegen, da 2019 ein Gewinn von knapp 500Mio. erwirtschaftet wurde und dieses Jahr auch unter selbiger Annahme 250Mio. Gewinn erwirtschaftet wurden + Abzug, da der Gewinn z.T. reinvestiert wurde).
Sprich immer noch bescheidene Verhältnisse, aber 0,5 zu 2,0 sieht besser aus als deine angegebenen 0,5 zu 3,9 @logo ;)
Hier wurde sogar ein Filmchen gedreht, meine Güte, haben einige Personen viel Zeit, Zeit die ich mir beim Lesen oder Film gucken hätte schenken können.
Es kommt mir vor, wie im wahren Leben, es wird viel rumgelabert, kritische Anmerkungen verworfen und oft ist das Ergebnis schlecht, die handelnden Personen tauchen urplötzlich unter.
Ist das die Definition von Verantwortung ?
Ich jedenfalls habe eine Mengen Geld durch Wirecard verbrannt, für mich ist das Kapitel abgeschlossen. Ich wünsche trotzdem allen weiter Investierten viel Glück und Erfolg.
1. er kein Verbrecher/Betrüger ist
2. man ihn bereits vor Tagen (spätestens gestern) nach Aschheim zitiert hat, in der Hoffnung, das "Missverständnis" aufzuklären
@difi: "irgendeiner hat ey in den letzten stunden, nach veröffentlichung der top für die veröffentlichung noch irgendwas gesteckt, das ey kalte füsse bekommen hat."
das könnte ich mir auch so vorstellen. Aber wenn das hier stimmt: "Der Grund liegt in aktuellen Mitteilungen der beiden die Treuhandkonten seit 2019 führenden Banken, wonach die betreffenden Kontonummern nicht zugeordnet werden konnten", dann ist da schon irgendwas schief gelaufen und es ist nicht nur ein Verdacht. Ich hoffe auch sehr, dass das Geld noch da ist...
Wie können Gelder eingezahlt werden wenn jetzt Kontonummern nicht mehr zugeordneten werden konnten?
Ich will aber an dieser Stelle aufhören mit Kritik, Spekulationen und sonstigem Gedankengängen. Auf Aussagen von WDI werde ich nicht schlau weil zu wortkarg. Ich kaufe auch nicht, dass WDI davon nichts wusste. Und deshalb ist es mir völlig Schleierhaft wie man vor Wochen sagen kann, dass alle die Prüfungen aller Auslandsgesellschaften angeschlossen ist.
Wie man hier sieht Wissen die Leerverkäufer scheinbar doch mehr als viele andere.
oder
2. Die "Treuhandbanken" / Treuhänder haben WDI geprellt dann bleibt die Frage wann, denn KPMG hat die Treuhandgelder ja noch forensisch bestätigt.
Im KPMG Bericht war noch erklärt, dass E&Y Saldenbestätigungen der Banken vorlagen.
Warum hat KPMG noch einmal angefragt? Und wann? Eventuell hat KPMG , die ja auch angefragt hatten und noch keine Antwort erhielten, in den letzten Wochen die Statements der Banken erhalten, die da aussagten, "nicht zuzuordnen". Dann musste KPMG last minute anfragen und hat nun die gleiche Info erhalten "Kontonummer nicht zuzuordnen".
Wie erfolgt grundsätzlich eine solche Anfrage? Schreiben an die Bank "bitte bestätigen Sie uns den Saldo am 31.12.2019 für die Kontonummer 1111112222 der Wirecard AG.
Bank prüft, und entdeckt, dass es das Konto nicht gibt? Muss es aber, denn Wirecard hat ja darauf überwiesen. Dann liegt es womöglich an dem Umstand, dass das Konto nicht auf Wirecard lautet.
In diesem Fall würde die Bank mitteilen, dass das Konto nicht zuzuordnen ist.
Seltsam, dass das nicht innerhalb von Stunden zu regeln ist. Auch die Einstellung des ARP passt ins Bild. Liquidität schonen. Dann sind die Probleme aber schon früher bekannt gewesen und noch seltsamer, dass eine Klärung nicht erfolgen konnte.
Jetzt wissen wir gerade gar nichts.
Ich zähle auch zu den WDI-Fürsprechern bzw. Aktionären, die nach wie vor dabeibleiben! Kritische Stimmen gehören zu einer lebhaften und guten Diskussion dazu, aber, wenn man beleidigend wird, dann hört es auf!
Sie stehen für mich aber in keinster Weise besser als irgendwelche Pusher oder Basher. Gerade mit der Frage nach der Verantwortung...
Ist es nicht ratsam den Sachverhalt erst einmal aufzuklären und weitere Stellungnahmen abzuwarten?
Ist es nicht verantwortungsbewusst WDI die Möglichkeit einer Stellungnahme und Aufklärung zu geben?
NEIN, lieber draufhauen (verstehen Sie mich nicht falsch, das geht in beide Richtungen)...
Vielleicht ist es KLUG einfach mal abzuwarten und weiter abzuwarten und danach sich ein Urteil erlauben...
Fakten zusammentragen, sich äußern -> Verantwortung!