BP Group
Dann lieber das Geld nehmen und mit ROSNEFT kooperieren...
Das Problem in Russland, beziehungsweise das Scheitern von TNK-BP bei der Bildung einer Allianz hin damals am TNK-BP-Anteilseigner AAR! Der BP-Teil von TNK-BP und Rosnfet wollten den Deal, AAR nicht! Wenn nun also AAR nicht mehr mitspielen würde, und Rosneft direkt die 50% von AAR im Joint-Venture übernehmen würde, wärs das deutlich positiv zu werten weil dann die beiden Partner am Start sind die auch wirklich an einem Strang ziehen wollen!
hat schonmal nicht überzeugen können mit seinen Zahlen, sind wir mal auf "unsere" Zahlen am Dienstag gespannt!
"Die britisch-niederländische Royal Dutch Shell Group, der größte Ölkonzern in Europa, hat ihren Gewinn im zweiten Quartal mehr als halbiert.
Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 4,06 Mrd. US-Dollar, im Vergleich zu 8,66 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Der um Bestandswertveränderungen bereinigte Gewinn (CCS) lag bei 5,96 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 7,99 Mrd. US-Dollar). Der um Bestandswertveränderungen und Einmaleffekte bereinigte Gewinn betrug 5,72 Mrd. US-Dollar (-13 Prozent). Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 6,3 Mrd. US-Dollar erwartet.
Der Umsatz des Konzerns erreichte im Berichtsquartal 117,07 Mrd. US-Dollar und lag damit deutlich unter dem Niveau des zweiten Quartals 2011 (121,26 Mrd. US-Dollar). Die gesamte Öl- und Gasproduktion lag bei 3,10 Millionen BOE (Barrels of Oil Equivalent) pro Tag, was einem Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht."
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...fehlt-Erwartungen-1970432
Der Quartalsgewinn ging aufgrund mehrerer Faktoren recht deutlich zurück auf 3,7 Mrd $. Dividende bleibt erwartungsgemäß stabil bei 0,08$/Aktie.
Muss mich erstmal noch weiter einlesen, weiteres folgt.
http://www.investegate.co.uk/Article.aspx?id=201207310700218828I
D.h. wer Dividende kassieren will, sollte spätestens am 07.08. die Scheine im Depot haben! Zahltag ist der 25.09.
Abschreibungen auf Raffinerien und anderen Anlagen in den USA in Höhe von fünf Milliarden Dollar wurden bilanziert
London - Der britische Ölkonzern BP hat wegen einer Milliardenabschreibung für US-Geschäfte im zweiten Quartal einen Verlust verbucht. In den abgelaufenen drei Monaten seien Abschreibungen unter anderem auf den Wert von Raffinerien und anderen Anlagen in den USA in Höhe von 5 Mrd. Dollar (4,08 Mrd. Euro) bilanziert worden, teilte BP am Dienstag mit. Dies habe zu einem Verlust in Höhe von 1,385 Mrd. Dollar geführt. Bereinigt um die Abschreibung und andere Sonderposten ergab sich ein Gewinn auf dieser Basis von 3,685 Mrd. Dollar. Hier hatten Analysten mit 4,8 Mrd. Dollar gerechnet.
Die Abschreibung ist größer als üblicherweise ein gesamter Quartalsgewinn von BP. Der Ölmulti traf den Angaben nach auch weitere Vorsorge für Entschädigungen im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe aus dem Jahr 2010. Die Rückstellung belaufen sich mittlerweile auf 38 Mrd. Dollar. Mit der Katastrophe sei immer noch eine "deutliche Ungewissheit" verbunden, teilte BP mit
http://derstandard.at/1342948156736/...reibungen-bescheren-BP-Verlust
Na, ich denke mit 28 Mrd $ Rückstellungen sollte man nun gegen das gröbste abgesichert sein......das waren ja die Wort-Case-Szenarios.
Mal sehen, was die nächste Zeit so bringt...
wenn die Flut kommt - dann steigt überall das Wasser.
Freuen wir uns auf die nächsten grünen Vorzeichen.
an die erfahrenen BP-Aktionäre. Habe heute von meinem Broker einen Schrieb über die Dividende ( Dividendenankündigung ) bekommen mit folgendem Nachsatz:
" Sie haben die Möglichkeit, diese Dividende wieder in Aktien anzulegen. Der Bezugspreis wird erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht ".
Bringt das irgendwelche Vorteile ( steuerlich/preislich ) ggü. der Bardividende???
direkt die Div in Aktien umwandeln zu lassen?
Danke für eine Antwort.
Quellensteuer fällt in keinem der beiden Fälle an, weil GB generell keine Quellensteuer erhebt!
Persönlich sehe ich keine Vorteile darin, sich die Dividende in Aktien auszahlen zu lassen, AUSSER man möchte seinen Bestand langfristig konsequent erhöhen UND ist eher faul veranlagt. Nachteil: Wenn die Aktie hoch steht, "kauft" man diese quasi teuer ein, UND man zahlt Ordergbühr an seine Bank!
Vorteil bei der Bar-Dividende, man kann diese erst einmal einstreichen und selbst einen günstigen Kauf-Zeitpunkt wählen. So ist es mir persönlich lieber.
Mehr als zwei Jahre nach dem Beginn der größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA zieht sich der britische Öl-Multi BP aus den Gewässern im Golf von Mexiko zurück. Eine Sprecherin bestätigt entsprechende Verkaufsgerüchte. Angaben zum Preis macht sie nicht. Er soll in die Milliarden gehen.
Der britische Rohstoffkonzern BP will mit dem Verkauf von Ölfeldern im Golf von Mexiko Medienberichten zufolge bis zu 7,9 Mrd. US-Dollar einnehmen. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte die Verkaufsabsicht. Es handele sich um für BP strategisch nicht bedeutsame Felder, hieß es. Grund zur Aufregung sah sie allerdings nicht: Die Verkaufsabsichten seien bereits im Mai veröffentlicht worden, betonte sie.
Die Berichte zur Höhe der Verkaufserlöse wollte die BP-Sprecherin dagegen nicht kommentieren. "Das kommt nicht von uns", sagte sie mit Blick auf die kolportierte Zahl von fast 8 Mrd. Dollar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte sich bei diesen Angaben auf Informationen von mit dem Verkaufsprozess betrauten Personen berufen.
BP-Vorstandschef Bob Dudley hatte vor zwei Wochen erklärt, das Unternehmen verfolge seinen eingeschlagenen Weg des Zurückfahrens von Aktivitäten in der Region.
Den Informationen zufolge werden auf den Ölfeldern derzeit 58.000 Barrel (je 159 Liter) Rohöl pro Tag gefördert. Insgesamt umfassten die Reserven dort 120 Mio. Barrel Öl. BP wolle sich im Golf von Mexiko auf nur noch wenige, besonders viel versprechende Aktivitäten konzentrieren, hieß es.
Beobachter sehen einen Zusammenhang mit der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im April 2010. Das Unglück kostete elf Menschen das Leben und verursachte einen Milliardenschaden. Über Monate strömte Rohöl aus dem havarierten Bohrgestänge unter hohem Druck ungehindert ins offene Meer. Das Ereignis ging als die bislang größte und folgenschwerste Umweltkatastrophe in die Geschichte der USA ein.
BP beschloss daraufhin, sich von Firmenwerten in Höhe von 38 Mrd. US-Dollar zu trennen, um die Kosten decken zu können. Zu Wochenbeginn verkündete das britische Unternehmen den Verkauf einer US-Raffinerie im Wert von 2,5 Mrd. Dollar.
Noch sind die finanziellen Folgen der Katastrophe nicht ausgestanden: BP hat sich zwar bereits mit zahlreichen Klägern aus dem Kreis von Privat- und Geschäftsleuten geeinigt. Es steht jedoch noch eine Einigung auf die Entschädigung der US-Bundesregierung und von fünf Bundesstaaten aus. Inwieweit die empfindliche Flora und Fauna im Golf von Mexico dauerhaft geschädigt bleibt, wird sich Experten zufolge erst nach Jahren oder Jahrzehnten herausstellen
http://www.n-tv.de/wirtschaft/...bt-Oelfelder-auf-article6969356.html
Leider habe ich es versäumt eine Aufstellung zu machen, was schon alles verkauft wurde oder wird.
Russland-Geschäft ?
GoM
Felder vor Brasilien
einige Raffinerien in den USA
Hoffentlich bleibt am Ende nicht nur Aral übrig.
Verkauft haben sie wirklich schon einiges (war aber auch so geplant).
Was das Russland-Geschäft angeht, so gehe ich nicht davon aus, dass sie sich komplett aus Russland verabschieden werden. Das Ziel ist es, den langjährigen Kleinkrieg mit AAR zu beenden und wenn das mit Hilfe von Rosneft passiert, kann man mit diesem Partner gleich weitermachen. Die Regeln sind einfach: Bietet AAR zu wenig für den BP-Anteil an BP-TNK, dann kann BP zum gleichen Preise auch den AAR-Anteil übernehmen und das ganze als 100%ige Tochtergesellschaft weiterführen. Bieten Sie sehr viel Geld, kann man das Geld mitnehmen und vielleicht in eine Kooperation mit Rosneft einbringen. Oder man kann Rosneft bei der BP-TNK mit ins Boot holen. Ich denke, dass sie die Millarden brauchen, um in Russland ein vernünftiges Konzept umzusetzen und außerdem steht noch die Einigung mit der US-Regierung über den Schadensersatz aus.
Auf jeden Fall bleibt es spannend. Ich kenne kaum andere Unternehmen, die sich so verändern (müssen)...