BP Group
WÄRE ES mal an der zeit wenn BP wieder was auf die reihe bringt sonst seh ma bald wieder kurse um die 4,5 euro
allerdings haben heute alle ÖL Riesen federn lassen müssen bei BP kommt halt auch noch der kursverlust der pfund hinzu
Kein Russlanddeal, hohe Schadensforderungen in Milliardenhöhe, dadurch wahrscheinlich keine Erhöhung der Dividende oder im schlimmsten Fall die Streichung.
Die taumeln einfach nur noch vor sich hin.
Das gibt wohl wieder keine Entscheidung und keine Einigung.
Eher noch mehr Stress. Auch damit wird man eine Dividendenerhöhung erstmal ausschließen. Zu viel Unsicherheit und der Stress in Amerika geht erst noch richtig los.
Laut einem Bericht der "Financial Times" leite Michael Fridman, CEO von TNK-BP und Leiter der Investorengruppe AAR, rechtliche Schritte gegen BP sowie das Senior Management, hierunter CEO Bob Dudley und den Leiter des Russland-Geschäfts David Peattie, ein. Fridman verlange demnach Schadenersatz bis zu 10 Mrd. USD im Zusammenhang mit Explorationsaktivitäten in der Arktis. Die Auseinandersetzungen zwischen BP und AAR würden damit nun eskalieren.
Bei der UBS halte man den genannten Betrag von 10 Mrd. USD allerdings für unwahrscheinlich, da es kaum möglich sei, die potenziellen Explorationschancen in der Arktis genau zu beziffern. Die Auseinandersetzungen würden jedoch der Glaubwürdigkeit des BP-Managements schaden. Bei der UBS halte man die BP-Aktie auf dem aktuellen Niveau für günstig bewertet. Das Kursziel der Aktie belasse man bei 5,50 GBP.
Die Analysten der UBS vergeben für den Anteilschein von BP das Rating "buy". (Analyse vom 12.04.2011) (13.04.2011/ac/a/a)
maßlos entäuscht was hier bei BP abgeht habe langsam kein vertrauen mehr in den verein (haben bei meinem hockeyverein ein besseres managment) frag mich echt langsam was die obersten köpfe ausser abcashen sonst noch können
- Strategisch gesehen der geplante weitere Vorstoß nach Russland mit Rosneft per se kein schlechter Schachzug ist, zumindest in der Theorie...
- Dieser Konflikt wohl auf die eine oder andere Art & Weise 'ner Lösung zugeführt werden wird... ...schön wäre es, wenn die Konfliktlösung auf die in #4251 von Motobiker benannte Art (schnell & unbürokratisch) von statten gehen würde...
- Selbst wenn BP nicht auf die schnelle eine Lösung finden sollte, ist BP durchaus in der Lage "erfolgreich zu wirtschaften", meines Wissens hat BP die Förderung und den Vertrieb von Erdöl- / Erdölprodukten nicht eingestellt, derzeit sollte BP trotz aller Schwierigkeiten aufgrund der Rahmenbedingungen (Rohölpreis, Spritpreis für 'n Liter Super vs. 'n Liter Super Plus) anständig verdienen, jeder der bisher "nur" Super tankt wird mir das wohl bestätigen...
- Die "angekratzte" Glaubwürdigkeit des BP- Managements welche hin und wieder auch in den Medien thematisiert wird, wird medial noch schneller vergessen sein als die Explosion der Deepwater Horizon, welche sich in einigen Tagen jährt... ...im Übrigen halte ich die Probleme in Russland für deutlich weniger existenzbedrohend für BP als seinerzeit den Untergang der Deepwater...
Im gegensatz zu allen Unkenrufen seinerzeit hat BP den Untergang der Deepwater Horizon überstanden sowie noch vor Ablauf eines Jahres wieder die Dividendenzahlungen wieder aufgenommen, ich vermute, daß ein paar renitente Oligarchen BP auch nicht in die Knie zwingen werden...
MfG PB
aber durch den geplatzen deal fehlen halt kursphantasien , ja natürlich wird BP ein gutes quartal hinlegen aber jetzt wird erstmal die entäuschung im vordergrund stehen das der deal gescheitert ist
BP und Rosneft stellen Gespräche mit AAR ein - Einigungsversuch gescheitert
Das versaut wieder das ganze Jahr.
Inwiefern ist ist bei AAR ein Schaden entstanden? Die Forderung ist doch unbegründet wenn der Deal platzt(?)
... der Schaden soll entstanden sein, da TNK-BP ein bevorzugtes Instrument sei.
Durch das vorhaben und die späteren Einigungsversuche ist TNK-BP als potentieller Rosneft-Partnerjedoch verheizt.
Selbst wenn Rosneft jetzt einen deal mit TNK-BP und ohne BP machen würden - rein theoretisch, bestünde nach dieser Argumentation ein Schaden, da dieser deal möglicherweise aus ein schlechteren verhandlungsposition heraus geführt worden wäre. so versteh ich das.
übrigens hat noch keiner -soweit ich weiß- einmal alles andersherum betrachtet.
Der Deal wäre auch gerettet wenn BP seine Anteile von TNK-BP an AAR verkauft, dann natürlich notgedrungen gaaanz billig!!!!
BP brauch eh noch immer Kohle ...
Und man sollte jetzt in Indien mehr Gas geben. Und nen neuen Chef einsetzten.
Die riskante Russland-Strategie von BP, bei der der Ölkonzern auf eine Dreierkonstellation gesetzt hat, steht vor dem Scheitern. Rückschläge an mehreren Fronten brachten den Konzern, dessen Chef Bob Dudley sich am Donnerstag auf der Hauptversammlung in London rechtfertigen muss, Mittwochabend schwer in Bedrängnis.
Zum einen steht die 16 Mrd. Dollar schwere Überkreuzbeteiligung mit dem Staatskonzern Rosneft praktisch vor dem Aus, da der russische Partner die am Donnerstag endende Frist für die Ausarbeitung der Details des Abkommens nicht ausgeweitet hat. "Die Frist wird nicht verlängert", sagte ein Rosneft-Sprecher. Der Schritt ist Ausdruck der tiefen Verärgerung von Rosnefts Management über die lange Hinhaltetaktik der Briten. Parallel brachen auch Verhandlungen mit dem bestehenden Partner TNK-BP zusammen.
Durch die dramatische Entwicklung droht das Aus der guten Beziehungen zu zwei der wichtigsten Energiekonzerne in einem der ölreichsten Länder der Welt und damit für bedeutende strategische Chancen.
In den Verhandlungen mit TNK-BP sollte die Übernahme des russischen Anteils an dem Gemeinschaftsunternehmen durch die Briten geregelt werden. Nach Informationen der Financial Times verlangte das Investorenbündnis, das aus vier Oligarchen besteht, jedoch einen Preis, der das Unternehmen mit 70 Mrd. Dollar bewertet. Analysten schätzen den Wert allerdings auf maximal 55 Mrd. Dollar.
Hätte BP sich mit den vier Milliardären auf einen Deal geeinigt, hätte das möglicherweise den Weg für eine Allianz zwischen BP und Rosneft frei gemacht, da die vier Oligarchen sich direkt an BPs Allianz mit Rosneft beteiligt hätten. Rosneft dürfte sich laut Branchenkennern nun nach anderen Ölmultis als Partner umsehen, infrage kommen der US-Konzern Exxon oder auch der britische-niederländische BP-Rivale Royal Dutch Shell.
Mit BPs russischen Partnern bei TNK-BP dürften die Beziehungen auf den Nullpunkt gesunken sein. "Wir sondieren, was wir nun tun können", sagte ein BP-Sprecher. Man wolle weiterhin mit Rosneft und TNK-BP zusammenarbeiten. Aus dem Konzernumfeld verlautete jedoch, BP erwäge eine Klage gegen die vier Oligarchen wegen der Verhinderung des Deals mit Rosneft. Die Partner im Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP waren vor Gericht gezogen, wo sie bereits zweimal ihr vertragliches Recht zugesprochen bekamen, einziger BP-Partner in Russland sein zu dürfen.
BP ist seit Jahren 50-Prozent-Anteilseigner von TNK-BP. Das Unternehmen, drittgrößter Ölproduzent des Landes, ist eine lukrative Stütze für den Konzern. Es stellt 25 Prozent der Öl- und Gasreserven und 20 Prozent der Förderung der Briten.
Im Januar hatte sich Dudley jedoch zusätzlich auf eine Allianz mit Rosneft eingelassen. Hauptziel war die Ausbeutung der Energievorkommen im Nordpolarmeer. Dudley wollte BP so neue Einnahmequellen erschließen, weil der Konzern seine US-Lizenz verlieren könnte. Der BP-Chef hatte die Strategie offenbar zu wenig mit dem bestehenden Partner abgesprochen. Etliche Investoren zweifeln inzwischen an den Führungsqualitäten des Amerikaners. Dudley war erst im Herbst als Nachfolger von Tony Hayward angetreten, der wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zurücktreten musste.
www.ftd.de
Ich bemerke ebenfalls starte Stimmungschwankungen hier im Forum was die BP-Aktie angeht. Ich führe das auf die unterschiedlichen Anlagehorizonte der einzelnen Akteure zurück. Ultra Longies wie ich und manch andere Forumsteilnehmer (PB sei hiermit herzlich gegrüßt) stehen dem derzeitigen Formtief eher gelassen gegenüber, während andere enttäuscht sind die auf kurzfristig Gewinne ausgerichtet waren. Eventuell sind diese Personen auch höher investiert als es Ihnen gut tut.
Auf lange Sicht gesehn ist BP ein Unternehmen an dem ich gerne beteiligt bin. Das Unternehmen verdient viel Geld mit Produkten die wir alle täglich direkt oder indirekt benötigen, und das auf noch viele Jahrzente gesehn. Die nächsten Quartalszahlen am 27.04. werden das sicherlich wieder untermauern. Durch politische Umstände und eine generell freundliche Aktionärspolitik kann und wird jetzt und in Zukunft mit ansehnlichen und steigenden Dividenden gerechnet werden.
Das alles lässt mich entspannt bleiben, und ich werde bei eventuellen Rücksetzern meine Dividende und frisches Kapital gerne dazu nutzen meinen Anteil zu erhöhen *g*
Heute soll lediglich der Gesamtjahresrückblick 2010 veröffentlich werden, die Q1 /2011 Zahlen kommen wie gesagt erst Ende April am 27.04.