2022 QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY
Bei Cegedim, welches ähnlich oszilliert versuche ich zw 23 und 28 zu traden. Hat einmal funktioniert, jetzt warte ich. Da Aktien und keine Finanzprodukte, habe ich einen langen Atem.
"„Die Welt könnte bald am Rande einer globalen Rezession stehen.“ Mit dieser wenig ermutigenden Einschätzung legte der Internationale Währungsfonds gestern seine Konjunkturprognose vor. Die Wachstumserwartungen wurden insbesondere für 2023 deutlich zurückgenommen. Insgesamt ist die Nachrichtenlage dieser Tage sehr eingetrübt, weshalb positive Signale aus dem amerikanischen Big-Tech-Sektor mit umso größerer Freude aufgenommen werden. Im Vorfeld der heute Abend erwarteten Leitzinsanhebung durch die Fed sollte aber noch einmal auf die Leitzinsen in der Eurozone verwiesen werden: Mit dem heutigen Beginn der Mindestreserveperiode ist die Zeit der negativen Leitzinsen in der Eurozone auch de facto beendet.
Gestern legte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine neuen Konjunkturprognosen vor. Es war zwar keine Überraschung, dass der IWF die Wachstumsaussichten skeptischer beurteilen würde, das Ausmaß der Prognoserevision war dann aber doch erstaunlich, insbesondere für das Jahr 2023: USA minus 1,3 Prozentpunkte (PP) auf 1,0%, Eurozone minus 1,1 PP auf 1,2%, Deutschland minus 1,9 PP auf 0,8%. IWF Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas kommentierte die Zahlen mit den Worten, „The world may soon be teetering on the edge of a global recession.”
Die Energiekrise wird dabei insbesondere für Europa und Deutschland zu einer immer stärkeren Belastung. Ab heute dürfte Russland nur noch 20% der Kapazität durch die Gasleitung Nord Stream 1 liefern. Die börsennotierten Energiepreise verzeichneten gestern allesamt einen kräftigen Anstieg. Der Benchmark-Kontrakt für Gas kletterte um 21% auf 214 EUR/MWh. Heute früh steigen die Notierungen sogar auf über 220 EUR/MWh. Anfang März sprangen die Preise für wenige Stunden mal bis auf 345 EUR/MWh, jenseits dieses Ausbruchs befinden wir uns aktuell jedoch auf Rekordniveau. Die Benchmark-Notierungen für Strom und Kohle stiegen gestern jeweils um rund 10% ebenfalls auf neue Höchststände. Das hohe Inflationsniveau im Allgemeinen und die Unsicherheit über Energiepreise und -versorgung im Besonderen drückt immer stärker auf die Konsumlaune der Verbraucher. Das GfK Konsumklima in Deutschland fiel heute früh auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung für Gesamtdeutschland vor über dreißig Jahren. Ähnlich in Frankreich, wo die Verbraucherstimmung auf Niveaus deutlich unterhalb jener Werte rutschte, die im Zuge der Corona-Krise vorherrschten, wenngleich das Stimmungsbarometer während der europäischen Staatsschuldenkrise vor knapp zehn Jahren kurzzeitig noch niedriger notierte.
Wenigstens an den Finanzmärkten sehen die Anleger Grund für etwas mehr Zuversicht: Die Quartalszahlen und vor allem die Geschäftsaussichten zweier Big-Tech-Schwergewichte wurden von den Investoren sehr positiv aufgenommen. Der Nasdaq Future steht mit rund 1½% im Plus, was exakt ausreichen würde, um die Verluste des gestrigen Tages auszugleichen. Andere (auch europäische) Indizes werden von dieser Entwicklung mit nach oben gezogen. In verschiedenen Marktkommentaren wird nun verstärkt nach Hinweisen gesucht, wonach die Konjunkturaussichten insbesondere in den USA ja vielleicht doch nicht so trübe seien. Zwar verbuchte auch in den USA die Verbraucherzuversicht (nach Umfrage des Conference Board) einen Rückgang, das Indexniveau blieb aber deutlich oberhalb der Corona-Tiefs und meilenweit entfernt von früher markierten Tiefs. Die Unternehmensberichte deuten an: Der amerikanische Kunde konsumiert fleißig weiter, aber er konsumiert anders. Er fragt mehr Dienstleistungen und weniger Güter nach, und er ist insgesamt wählerischer und preisbewusster.
Bei Inflationsraten oberhalb von 9% ist eine gewisse Preissensibilität sicherlich nicht überraschend. Die amerikanische Notenbank Fed wird zur Eindämmung der Inflationsrisiken ihren Leitzins heute aller Voraussicht nach ein zweites Mal in Folge gleich um 0,75 Prozentpunkte auf dann 2,50% anheben. Damit hätte sie innerhalb von nur viereinhalb Monaten und mit lediglich vier Schritten den Leitzins von fast Null auf neutrales Niveau angehoben. Entscheidend für die Anleger dürfte sein, inwieweit Notenbankchef Jerome Powell heute eine langsamere Gangart in Aussicht stellt. Der Markt antizipiert für dieses Jahr noch weitere Anhebungen im Umfang von knapp 100 Bp, für nächstes Jahr jedoch auch schon wieder Leitzinssenkungen im Ausmaß von rund 70 Bp. Wir werden nur wenig Zeit haben, die Fed-Entscheidungen zu verarbeiten, denn schon ab morgen früh um 6:30 Uhr werden die Inflationszahlen einiger deutscher Bundesländer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen…"
Quelle: On the edge... - onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG)
https://finance.yahoo.com/news/...ava-sciences-faces-u-100552186.html
Da wird die FED keinen Rückzieher machen und wie geplant am Zinserhöhungspfad festhalten incl. Verkäufen von Anleihen.
Der amerikanische Aktienmarkt ist schon speziell. Da kommen 2 Schwergewichte mit Profitwarnings und malt es sich rosarot. Bei Google waren es sogenannte Whisperschätzungen, die angeblich übertroffen wurden; bei Microsoft war der anschließende Call positiv. Es sind die großen US-Banken, die die Meinung vorgeben und der anleger trabt brav hinterher. Nichtsdestotrotz werden wir eine Reduktion der Schätzungen sehen und der eine oder andere Quantfonds wird mit Verspätung darauf reagieren müssen.
Tech ( der Nasdaq) läuft momentan so ähnlich wie beim Platzen der Dotcom-Bubble 2000. Erst scharf runter, eine Erholung im Sommer und dann ???? 2000 ging´s dann erst ab September wieder südwärts - für lange Zeit. Die Erklärung geht wie folgt. Im ersten Schritt mussten die Fondsmanager die Übergewichtung abbauen und dann sogar ins Untergewicht gehen um Performanceverluste auszugleichen. Im Sommer vor dem Urlaub geht man wegen Abwesenheit vom Arbeitsplatz Richtung neutrale Gewichtungen; man legt Cash an und ändern die Branchenstruktur. Nach dem Urlaub wird man dann wieder aktiver und verfolgt wieder die alte Strategie. So ähnlich könnte es auch diesmal laufen. Denn es ist einfach nicht normal, dass wir immer noch oberhalb des Niveaus stehen, das wir vor Corona gesehen haben - trotz Krieg und vor allem trotz der heftigen Zinswende. Ich bleibe auch dabei, dass eine Spekulation für eine expansive FED-Politik viel zu früh ist. Für eine Wende braucht es Blut auf der Strasse. Steigende Arbeitslosenzahlen, Kapitulation an den Finanzmärkte, also eine deutliche Rezession. Das einzige was wohl stimmt, ist, dass die Amerikaner weiter sind als wir und eines Tages früher umdrehen können.
Heute meldet sich der Chef der Bundesnetzagentur Klaus Müller zu Wort im Deutschlandfunk. Er sieht erste Einsparerfolge beim Gasverbrauch in Deutschland. Private Haushalte und Industrie verbrauchen seiner Aussage nach bereits fünf bis sechs Prozent weniger Gas. Dieser Wert sei temperaturbereinigt, also nicht nur auf das warme Sommerwetter zurückzuführen. Klaus Müller rief zu weiteren Sparinitiativen auf, wie man sie derzeit auch täglich von zahlreichen Politikern hört.
Deutschland will den Gasverbrauch möglichst noch stärker absenken
Erst gestern, als der EU-Plan mit der europaweiten freiwilligen Anstrengung von 15 Prozent Einsparung beim Gasverbrauch beschlossen wurde, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck laut Berichten, dass Deutschland mehr als 15 Prozent Gas einsparen will. Vielleicht seien je nach Härte des Winters auch 16 oder 20 Prozent zu schaffen.
Es ist gut möglich, dass 15 Prozent oder noch mehr Einsparung beim Gasverbrauch gerade in Deutschland machbar ist – aber aus den falschen Gründen! Es geht eben nicht darum, dass Handwerk und Industrie von sich aus so viel Einsparpotenzial entdeckt hätten oder jetzt ihre Anlagen effizienter gemacht haben, und nun im „Kampf gegen Putin“ den Gasverbrauch drosseln können. Nein, sie müssen ihn drosseln. Die Gaspreise sind inzwischen so teuer, dass zahlreiche Unternehmen bereits jetzt damit angefangen haben ihre Produktion zu drosseln oder ganz einzustellen. Denn würde man weiter produzieren, würde man Verlust machen. Es ist also ein erzwungener geringerer Gasverbrauch, weil die Produktion unwirtschaftlich wäre. Das ist ein trauriger Erfolg!
Die traurige Wahrheit über den bereits jetzt reduzierten Gasverbrauch in Deutschland
Woher wir das wissen, dass der Gasverbrauch jetzt bereits auf abgesenkter Produktion basiert, und nicht auf Einsparanstrengungen und Optimierungen in den Betrieben? Der Deutsche Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hat dies vorgestern verkündet basierend auf einer Umfrage unter 3.500 Unternehmen. Insgesamt sehen sich demnach 16 Prozent der Industriebetriebe gezwungen auf die aktuelle Energielage mit einem Zurückfahren der Produktion oder einer zumindest teilweisen Aufgabe von Geschäftsbereichen zu reagieren. Knapp ein Viertel davon hat dies nach eigenen Angaben bereits umgesetzt, ein weiteres Viertel ist gerade dabei. „Das sind alarmierende Zahlen“, so sagt es DIHK-Präsident Peter Adrian. Sie würden zeigen, wie stark dauerhaft hohe Energiepreise eine Belastung des Standortes Deutschland sind. Vielen Unternehmen bleibe nichts anderes übrig als zu schließen oder die Produktion an andere Standorte zu verlagern.
Die traurige Wahrheit ist also: Die Industrie reduziert ihren Gasverbrauch derzeit – aber nicht weil man es geschafft hat durch mehr Effizienz weniger zu verbrauchen – sondern weil Gas so teuer geworden ist, dass man nicht mehr kostendeckend produzieren kann, und daher gezwungen ist seine Produktion zu drosseln oder sogar ganz einzustellen. Und diese dramatische Entwicklung dürfte sich verschärfen. Denn diese Woche sieht man eine weitere Eskalation der Energiekrise – die Gaspreise steigen kräftig, und Strompreise rennen auf neue Rekordniveaus.
Sparanstrengungen
Natürlich mag ein gewisser Teil des aktuell reduzierten Gasverbrauchs auch auf echte Sparanstrengungen zum Beispiel von Bürgern und staatlichen Einrichtungen zurückzuführen sein. Aber wenn es darum geht, wie fleißig die Industrie nun dabei ist Gas zu sparen, dann sollte man sich darüber klar sein, warum die Industrie weniger verbraucht!
Zeitpunkt: 28.07.22 09:55
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers
"Der Dow Jones sackte im gestrigen Handel weiter ab, durchschlug die Unterstützung bei 31.885 Punkten und schloss mit 31.761 Punkten wenige Punkte unter dem EMA50.
Die Bullen versuchen sich heute dennoch an einem Konter, die Vorbörse ist grün. Es dürfte die letzte Chance sein, die offenen Kursziele in Form des Gaps bei 32.272 Punkten und der Oberkante eines Trendkanals noch anzusteuern. Ein Bruch des EMA50 und der Unterstützung bei 31.645 Punkten könnte dagegen Abgaben in Richtung 31.394 Punkte nach sich ziehen.
Dow-Jones-Chartanalyse
Chart auf Tradingplattform Guidants öffnen
Der Nasdaq 100 kannte im Dienstagshandel nur eine Richtung: gen Süden. EMA50 wie auch das Ausbruchslevel wurden nahezu kampflos aufgeben. Der Index schloss wenige Punkte über der unteren Begrenzung eines Gaps aus dem Juni bei 12.082 Punkten.
Durch die vorbörslichen Aufschläge bei den Schwergewichten Alphabet und Microsoft dürfte der Index heute freundlich eröffnen. Auch hier gilt: Jede weitere Schwäche könnte in einen massiven Abverkauf münden mit einem ersten Zwischenziel bei 11.820 Punkten. Verteidigt der Index dagegen die vorbörslichen Aufschläge, bilden erneut 12.439 Punkte und das Zwischenhoch bei 12.662 Punkten Widerstände.
Nasdaq-100-Chartanalyse
Chart auf Tradingplattform Guidants öffnen
Der S&P 500 reihte sich in die schwache Vorstellung am Dienstag ein und schredderte sowohl den EMA50 als auch das Ausbruchslevel bei 3.945 Punkten als Supports. Erst am Zwischenhoch bei 3.918 Punkten gelang den Bullen eine Stabilisierung. Der Schlusskurs lag drei Punkte darüber.
Vorbörslich peilt der Index den Rebreak über die Marke von 3.952 Punkten an. Gelingt dies, könnte er erneut einen Anlauf in Richtung des Gap-Bereichs zwischen 3.974 und 4.017 Punkten unternehmen. Dort wird in Kürze auch ein im März startender Abwärtstrend auftreffen. Unter 3.918 Punkten warten dagegen Ziele in Form der Abwärtstrendlinie bei rund 3.870 Punkten und darunter bei 3.838 Punkten."
S&P-500-Chartanalyse
"...Denn am 29.06.2022 wurden vom Bundesministerium der Finanzen (Bundesfinanzministerium) Eckpunkte für ein Zukunftsfinanzierungsgesetz vorgestellt.
Ein Download des entsprechenden Dokumentes ist hier möglich: www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/...=publicationFile&v=6
Darin heißt es unter anderem:
"Wir machen die Aktien- und Vermögensanlage steuerlich attraktiver, insbesondere durch die Förderung von Aktiensparen.
• Um stärkere Anreize für die Aktienanlage zu erzeugen, wollen wir einen
Freibetrag für im Privatvermögen erzielte Gewinne aus der Veräußerung von
Aktien und von Aktienfondsanteilen einführen.
• Darüber hinaus wollen wir die Rahmenbedingungen für die Aktienanlage
verbessern, indem wir den gesonderten Verlustverrechnungskreis für
Aktienveräußerungsverluste abschaffen.
• Damit wir auch eine wesentliche Vereinfachung im Abgeltungssteuerverfahren
erreichen, wollen wir gleichzeitig die gesonderten Verlustverrechnungskreise
für Verluste aus Termingeschäften und aus Forderungsausfällen im
Privatvermögen aufheben."
Neuer Li 31.878, TP 32.100 und SL 31.800 im Dow.
die hochs werden gleich geshortet. soviel steht fest