Wird wohl nix mit der Freiheit im Irak..


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Neuester Beitrag: 05.12.08 09:09
Eröffnet am:31.07.03 15:28von: RheumaxAnzahl Beiträge:2.495
Neuester Beitrag:05.12.08 09:09von: LandgräfinLeser gesamt:72.277
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8584 Postings, 8501 Tage RheumaxDie Sorgen der Amis

 
  
    #26
03.09.03 14:40

USA wollen mehr Länder an Irak-Einsatz beteiligen


Washington - Als Reaktion auf die katastrophale Sicherheitslage in Irak wollen die USA über eine neue UN-Resolution mehr Länder an ihrem Einsatz beteiligen. Der Entwurf sei bereits ausgearbeitet und solle in Kürze dem UN-Sicherheitsrat vorgelegt werden, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter in Washington. Die USA wollten schon in den kommenden Tagen die Gespräche mit anderen Regierungen aufnehmen.

Hilferuf wegen der Kosten?

Bei der Entscheidung dürften auch die immensen Kosten des Irak-Einsatzes eine Rolle gespielt haben: Der derzeitige Umfang der US-Stationierung in der Golf-Region lasse sich nur noch bis März aufrecht erhalten, warnte die dem US-Kongress unterstellte Haushaltsbehörde CBO. Falls wie bisher rund 180.000 Soldaten in Irak und der Golfregion stationiert bleiben sollten, müsse entweder die Stärke der gesamten Armee erhöht werden, oder es sei ein Truppenabzug aus anderen Regionen erforderlich.

Höchstens 64.000 Soldaten

Unter den derzeitigen Bedingungen könnten die USA dauerhaft nur zwischen 38.000 und 64.000 Soldaten für Irak abstellen, hieß es in dem CBO-Bericht weiter. Allein eine solch reduzierte Stationierung würde den US-Steuerzahler schon bis zu zwölf Milliarden Dollar kosten.

Vier Milliarden Dollar pro Monat

Die Kosten des derzeitigen US-Einsatzes in Irak werden auf rund vier Milliarden Dollar pro Monat geschätzt. Trotz des massiven Aufgebots scheint die Lage den US-geführten Streitkräfte zunehmend zu entgleiten. Seit dem offiziellen Kriegsende am 1. Mai wurden fast 70 US-Soldaten bei Anschlägen oder Überfällen getötet.

Powell drängt Bush

US-Präsident George W. Bush habe den Entwurf für eine neue UN-Resolution nach einer Unterredung mit Außenminister Colin Powell im Weißen Haus gebilligt, sagte der Regierungsvertreter weiter. Powell habe Bush zu dieser Entscheidung gedrängt. Washington hoffe, dass die neue Resolution die Bedenken derjenigen Länder ausräumen werde, die sich bisher gegen die Entsendung ihrer Soldaten ausgesprochen hatten.

Der US-Verwalter in Irak, Paul Bremer, sprach sich nach den verheerenden Anschlägen der vergangenen Wochen für einen raschen Ausbau der irakischen Polizei aus. Der irakischen Übergangsregierung räumte Bremer ein begrenztes politisches Mitspracherecht ein. "Die Führung der Alltagsgeschäfte der Regierung wird in ihren Händen liegen", sagte Bremer. Allerdings werde es weiterhin "Berater der Koalition" aus USA und Großbritannien in den Ressorts geben. Die Regierung soll im Lauf des Tages vereidigt werden. (AFP)
 

8584 Postings, 8501 Tage Rheumax..und auch nix in Afghanistan

 
  
    #27
10.09.03 09:23
 
Vier afghanische Mitarbeiter einer Hilfsorganisation erschossen


Kabul - Bei einem Angriff mutmaßlicher Taliban in Afghanistan sind vier afghanische Mitarbeiter einer internationalen Hilfsorganisation getötet worden. Ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt, wie am Mittwoch aus Kreisen von Hilfsorganisationen in Kabul verlautete. Die fünf Mitarbeiter einer dänischen Flüchtlingsorganisation seien im Osten des Landes in einen Hinterhalt geraten. Bewaffnete hätten den Wagen in der Provinz Ghasni gestoppt und auf die Insassen geschossen. Anschließend seien die Angreifer mit dem Wagen geflohen. (AFP)

10.09.03, 08:13 Uhr








 

25551 Postings, 8466 Tage DepothalbiererDie brauchten wohl dringend ein Auto....

 
  
    #28
10.09.03 09:31
... das sie demnächst mit Sprengstoff vollpacken können und mit freundlichen Grüßen zurückschicken.  

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxNein, die sind nicht nervös oder gar verängstigt..

 
  
    #29
12.09.03 15:07
 


 
Zwei US-Soldaten in zentralirakischer Stadt Ramadi getötet


Bagdad - Zwei US-Soldaten sind in der Nacht zu Freitag bei einer Schießerei in der zentralirakischen Stadt Ramadi getötet worden. Sieben weitere wurden nach Angaben der US-Armee verletzt. Zuvor hatte die irakische Polizei mitgeteilt, US-Soldaten hätten in Falludscha zehn irakische Polizei- und Sicherheitskräfte erschossen. Bei dem Zwischenfall starb nach Angaben eines jordanischen Offiziers auch ein jordanischer Leibwächter. Im Krankenhaus des jordanischen Roten Halbmondes, in dessen Nähe die US-Soldaten auf die Iraker schossen, wurden fünf Jordanier und ein Iraker verletzt. (AFP)

12.09.03, 14:04 Uhr




 

2875 Postings, 8891 Tage HillUS-Soldaten erschießen zehn irakisch Polizisten

 
  
    #30
12.09.03 15:17
Freitag 12. September 2003, 14:35 Uhr
US-Soldaten erschießen versehentlich zehn irakische Polizisten

Bagdad (dpa) - In der westirakischen Unruhe-Stadt Falludscha haben US-Soldaten offenbar versehentlich zehn irakische Polizisten und Angehörige einer Schutztruppe getötet. Arabische TV-Sender berichten, die Männer seien in ihrem Fahrzeug von den Amerikanern erschossen worden, als sie gerade ein Auto mit mutmaßlichen Räubern verfolgten. Auch die Verfolgten seien ums Leben gekommen. Der arabische TV-Sender El Dschasira berichtete zudem von mindestens vier neuen Angriffen auf US-Soldaten im Irak. Über Opfer wurden keine Angaben gemacht.

 

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxDies war der zweite Vorfall diese Woche

 
  
    #31
12.09.03 15:31
wo US-Soldaten versehentlich frisch von ihnen ausgebildete Sicherheitskräfte erschießen.
In Meldungen arabischer Nachrichtenagenturen ist von 17 Toten die Rede.

Was ein richtiger Cowboy ist, der hat die Finger halt schnell am Abzug.
Oder werden die Jungs etwa doch nervös?  

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxSo schafft man sich Freunde

 
  
    #32
13.09.03 14:10
  
  

  
Mindestens 14 Tote bei schweren Zwischenfällen in Irak



Bagdad/Washington - Einen Tag vor den Beratungen der fünf Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat über eine größere Beteiligung der UNO in Irak sind bei drei schweren Zwischenfällen mindestens 14 Menschen getötet worden. In der sunnitischen Hochburg Falludscha schossen US-Soldaten offenbar versehentlich auf irakische Sicherheitskräfte, zehn Polizisten sowie ein jordanischer Leibwächter wurden getötet. In Ramadi, unweit von Falludscha, wurden zwei US-Soldaten, in Kirkuk ein irakischer Zivilist erschossen. US-Außenminister Colin Powell machte deutlich, dass die USA der UNO zwar mehr Vollmachten in Irak geben, die Federführung aber behalten wollen.

Vorfall soll untersucht werden

Nach Angaben des Polizeichefs von Falludscha verfolgten die Polizisten kurz nach Mitternacht einen BMW, aus dem Schüsse auf ein Regierungsgebäude abgegeben worden waren. Am Stadtrand in der Höhe eines vom jordanischen Halbmond betriebenen Krankenhauses gerieten sie unter Beschuss von US-Soldaten; zehn Polizisten wurden getötet, die restlichen fünf verletzt. Querschläger schlugen auch in das Krankenhaus ein, dabei starb nach jordanischen Angaben der Leibwächter des Hospitalleiters, fünf weitere Jordanier und ein Iraker erlitten Verletzungen. Mitarbeiter des Hospitals warfen den US-Soldaten vor, sie hätten zunächst nicht einmal Rettungsfahrzeuge zu den Verwundeten vorgelassen. Ein US-Militärsprecher sagte, der Vorfall werde untersucht.

Widerstand wächst

Nach dem Vorfall herrschte in der zentralirakischen Stadt eine angespannte Atmosphäre. Wütende Bewohner marschierten vor den Regierungssitz und forderten von der US-Armee die Herausgabe der Leichen der zehn getöteten Polizisten. In der überwiegend von Sunniten bewohnten Stadt ist der Widerstand gegen die Besatzungstruppen groß. Fast täglich werden sie von Anhängern des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein oder von sunnitischen Fundamentalisten angegriffen.

UNO will weiter helfen

Trotz der zusehends prekärer werdenden Sicherheitslage will die UNO ihre humanitäre Hilfe in Irak fortsetzen. Alle UN-Hilfsorganisationen werden im Land bleiben, versicherte UN-Generalsekretär Kofi Annan am Freitag nach einem Treffen mit Vertretern der wichtigsten internationalen Hilfsorganisationen in Genf. "Die Menschen in Irak brauchen uns, wir können sie nicht im Stich lassen", betonte der Generalsekretär. Er kündigte an, bei seinem Treffen am Samstag mit den Außenministern der fünf ständigen Mitglieder im Sicherheitsrat auch darauf zu pochen, dass die Sicherheit der Helfer verstärkt wird. (fw/AFP)



 

8584 Postings, 8501 Tage Rheumax"Instabile Sicherheitslage"

 
  
    #33
15.09.03 09:04
Bagdad - US-Außenminister Colin Powell hat sich bei seinem ersten Besuch in Bagdad nicht auf einen Zeitpunkt für den Abzug der US-Truppen festgelegt. Gleichzeitig betonte er den provisorischen Charakter der irakischen Regierung. Die US-Truppen könnten den Irak erst verlassen, wenn eine neue, vom Volk gewählte Regierung ihre Arbeit aufgenommen habe. Dies habe er dem provisorischen Rat bei einem Treffen in Bagdad am Sonntag "in deutlichen Worten zu verstehen gegeben".

Irakischer Regierungsrat soll Zeitplan erarbeiten

Powell umriss die Etappen des Demokratisierungsprozesses. Der nächste Schritt werde die Erarbeitung einer Verfassung sein, sagte Powell nach einem Treffen mit dem amtierenden irakischen Außenminister Hoschjar Sebari. "Das wird zu einem demokratischen Irak führen, dem wir zu gegebener Zeit sehr gern die Verantwortung übertragen werden", fügte Powell hinzu. Den Zeitplan überließ er jedoch dem irakischen Regierungsrat. Das Gremium solle in Zusammenarbeit mit der US-geführten Übergangsverwaltung und dem zuständigen UN-Sondergesandten "einen Plan für die Rückgabe der vollen Gewalt in die Hände der Iraker" ausarbeiten, sagte Powell dem US-Sender Fox. Ein Termin im nächsten Monat sei aber "nicht realisierbar".

Wahlen erst Mitte oder Ende 2004 möglich

Sebari äußerte die Erwartung, dass "gegen Mitte oder Ende 2004" eine demokratische Übergangsregierung gewählt werden könne. Derzeit werde an Plänen über die Registrierung der Wähler und den Wahlablauf gearbeitet. Der Zeitpunkt hänge maßgeblich von organisatorischen Dingen und der Sicherheitslage ab.

Auch Powell bezeichnete die instabile Sicherheitslage als Problem. "Die größte neue Bedrohung geht von Terroristen aus, die in das Land einzudringen versuchen, um den hoffnungsvollen Prozess durcheinander zu bringen", sagte Powell. Seit dem offiziellen Ende der Kampfhandlungen sind bei fast täglichen Angriffen bereits 75 US-Soldaten ums Leben gekommen.

Erneut US-Soldat getötet

Auch während Powells Besuch hielten die Angriffe auf US-Soldaten an. Nach Angaben von Augenzeugen wurde nahe der westirakischen Stadt Falludscha mindestens ein Soldat getötet und sechs weitere verletzt, als ein Sprengsatz ihr Fahrzeug zerstörte. Bei einem Schusswechsel zwischen US-Soldaten und bewaffneten Angreifern in der nordirakischen Stadt Mosul kamen nach Informationen des arabischen TV-Senders El Arabija in der Nacht zum Sonntag zwei Amerikaner und ein Iraker ums Leben. Von Seiten des US- Militärs war dagegen von drei verletzten Soldaten die Rede. (joe/dpa/AFP)
 

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxUS-Soldaten erschießen 14jährigen Iraker

 
  
    #34
18.09.03 10:13
Sie feuerten in eine Hochzeitsgesellschaft, nachdem dort Salutschüsse gefallen waren.
Fünf weitere Personen wurden verletzt.  

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxDrei US-Soldaten bei Angriff in Irak getötet

 
  
    #35
19.09.03 08:30


Bagdad - Bei einem Angriff in der Nähe der irakischen Stadt Tikrit sind am Donnerstagabend drei US-Soldaten getötet worden. Zwei weitere Soldaten seien bei dem Angriff aus dem Hinterhalt verletzt worden, teilte ein Armeesprecher am Freitag in Bagdad mit. Die Soldaten der vierten Infanteriedivision hätten acht Kilometer südlich von Tikrit, der Heimatstadt des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein, eine verdächtige Artilleriestellung untersucht. (AFP)

19.09.03, 02:49 Uhr

 

3374 Postings, 8987 Tage PieterKeine Bundeswehrsoldaten in den Irak

 
  
    #36
19.09.03 09:10
Ich hoffe, unsere Regierung macht mal etwas richtig und wird einen Einsatz unserer Bundeswehr im Irak verweigern, selbst wenn die UN sogar darum bitten sollte.

Ich sehe einfach nicht ein, warum Deutsche ihren Kopf hinhalten sollen um die Scheisse auszulöffeln, die Bush und seine Kriegstreiber sich und den GI's selber eingebrockt haben. Wenn es schon Tote geben muß, dann sollen lieber GI's in Plastiksäcken nach Hause geschickt werden als Bundeswehrsoldaten zum großen Zapfenstreich. Ist nur meine Meinung.
Klar, wenn natürlich Deutsche umbedingt auch Krieg spielen wollen, dann sollen sie eben selber auf eigene Faust in den Irak gehen, könnten sich ja zum Beispiel von der US Armee anheuern lassen und dann als Kanonenfutter ab in den Irtak.

Pieter  

1502 Postings, 8641 Tage MaxCohenEin GI berichtet aus dem Irak

 
  
    #37
19.09.03 10:08

We are facing death in Iraq for no reason


A serving US soldier calls for the end of an occupation based on lies

Tim Predmore
Friday September 19, 2003
The Guardian

For the past six months, I have been participating in what I believe to be the great modern lie: Operation Iraqi Freedom.

After the horrific events of September 11 2001, and throughout the battle in Afghanistan, the groundwork was being laid for the invasion of Iraq. "Shock and awe" were the words used to describe the display of power that the world was going to view upon the start of Operation Iraqi Freedom. It was to be an up-close, dramatic display of military strength and advanced technology from within the arsenals of the American and British military.

But as a soldier preparing to take part in the invasion of Iraq, the words "shock and awe" rang deep within my psyche. Even as we prepared to depart, it seemed that these two great superpowers were about to break the very rules that they demanded others obey. Without the consent of the United Nations, and ignoring the pleas of their own citizens, the US and Britain invaded Iraq. "Shock and awe"? Yes, the words correctly described the emotional impact I felt as we embarked on an act not of justice, but of hypocrisy.

From the moment the first shot was fired in this so-called war of liberation and freedom, hypocrisy reigned. After the broadcasting of recorded images of captured and dead US soldiers on Arab television, American and British leaders vowed revenge while verbally assaulting the networks for displaying such vivid images. Yet within hours of the deaths of Saddam Hussein's sons, the US government released horrific photographs of the two dead brothers for the entire world to view. Again, a "do as we say and not as we do" scenario.

As soldiers serving in Iraq, we have been told that our purpose is to help the people of Iraq by providing them with the necessary assistance militarily, as well as in humanitarian efforts. Then tell me where the humanity is in the recent account in Stars and Stripes (the newspaper of the US military) of two young children brought to a US military camp by their mother in search of medical care.

The two children had, unknowingly, been playing with explosive ordnance they had found, and as a result they were severely burned. The account tells how, after an hour-long wait, they - two children - were denied care by two US military doctors. A soldier described the incident as one of many "atrocities" on the part of the US military he had witnessed.

Thankfully, I have not personally been a witness to atrocities - unless, of course, you consider, as I do, that this war in Iraq is the ultimate atrocity.

So what is our purpose here? Was this invasion because of weapons of mass destruction, as we have so often heard? If so, where are they? Did we invade to dispose of a leader and his regime because they were closely associated with Osama bin Laden? If so, where is the proof?

Or is it that our incursion is about our own economic advantage? Iraq's oil can be refined at the lowest cost of any in the world. This looks like a modern-day crusade not to free an oppressed people or to rid the world of a demonic dictator relentless in his pursuit of conquest and domination, but a crusade to control another nation's natural resource. Oil - at least to me - seems to be the reason for our presence.

There is only one truth, and it is that Americans are dying. There are an estimated 10 to 14 attacks every day on our servicemen and women in Iraq. As the body count continues to grow, it would appear that there is no immediate end in sight.

I once believed that I was serving for a cause - "to uphold and defend the constitution of the United States". Now I no longer believe that; I have lost my conviction, as well as my determination. I can no longer justify my service on the basis of what I believe to be half-truths and bold lies.

With age comes wisdom, and at 36 years old I am no longer so blindly led as to believe without question. From my arrival last November at Fort Campbell, in Kentucky, talk of deployment was heard, and as that talk turned to actual preparation, my heart sank and my doubts grew. My doubts have never faded; instead, it has been my resolve and my commitment that have.

My time here is almost done, as well as that of many others with whom I have served. We have all faced death in Iraq without reason and without justification. How many more must die? How many more tears must be shed before Americans awake and demand the return of the men and women whose job it is to protect them, rather than their leader's interest?

· Tim Predmore is a US soldier on active duty with the 101st Airborne Division, based near Mosul in northern Iraq. A version of this article appeared in the Peoria Journal Star, Illinois





Grüße Max  

8584 Postings, 8501 Tage Rheumax"For no reason" wohl nicht

 
  
    #38
19.09.03 10:52
Er weiß, warum er dort ist: "Oil - at least to me - seems to be the reason for our presence"

Wie er da bloß draufgekommen ist....

 

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxWahlkampfspenden gegen Aufträge im Irak

 
  
    #39
31.10.03 09:11


Löwenanteil geht an Firmen mit Kontakten nach Washington

Washington - Der Löwenanteil der Aufträge in Irak und Afghanistan wurde nach einer jüngsten Studie an US-Firmen vergeben, die vor drei Jahren den Wahlkampf von Präsident George W. Bush mit großzügigen Spenden unterstützt hatten. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des "Zentrums für öffentliche Rechtschaffenheit" erhielten über 70 der betreffenden Firmen Aufträge im Gesamtvolumen von acht Milliarden Dollar. Für Bushs Wahlkampf hätten sie insgesamt 500.000 Dollar gespendet. Nach Angaben des Zentrums wurden die meisten Aufträge direkt vergeben, da die Auftraggeber - zumeist das Verteidigungsministerium, das Außenministerium oder die staatliche Behörde für Entwicklungshilfe - nach eigenen Angaben keine Zeit für langwierige Ausschreibungen hatten. (AFP)







Die 500000 $ haben sich gerechnet...

 

3374 Postings, 8987 Tage PieterIch frage mich, was mit diesen "Verträgen" passier

 
  
    #40
31.10.03 09:46
t, wenn in einem halben oder in einem Jahr die US-GI's mit Schimpf, Schande, Schmach und eingekniffenem Schwanz abziehen. Weil sich USA die vielen Milliarden monatlich nicht mehr leisten kann und auch die US Bevölkerung nicht mehr sosehen will, das regelmässig GI's im ihren Bodypags nach hause gebracht werden.

Schätze, am selben Tag, wo die Amis aus dem Irak verschwinden, werden diese ganzen Verträge im Mülleimer landen.

Pieter

Nur meine nüchterne Meinung.  

5937 Postings, 8089 Tage BRAD PIT@Pieter

 
  
    #41
31.10.03 09:55
Mit den Erlösen aus diesen Verträgen werden die US-Firmen bis dann in der Lage sein die Mehrheiten an den bedeutendsten europäischen Konzernen auszubauen, die dann wiederum ihren Sitz aus Deutschland verlegen und deutsche Arbeitnehmer zugunsten von Billigproduktionsländern entlassen....

Hahaha.. Klingt ganz schön nach Hetze ..? Spaß muß halt sein.

Wohlstand und Glück für ALLE.  

12850 Postings, 8228 Tage Immobilienhaibedeutende europäische konzerne?

 
  
    #42
31.10.03 10:00
die gibt es doch aus us-sicht garnicht...und warum als ceo beteiligungen auf nem ungeliebten kontinent kaufen, mit dem man demnächst häufiger in politischen spannungen stehen könnte, wenn man das geld über boni und tantiemen wunderbar in die eigene tasche fliessen lassen kann?

naja, da sieht man mal wieder die erfahrung des großunternehmers...  

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxDie Frage ist, ob das Marionettenregime in Bagdad

 
  
    #43
31.10.03 10:04
nach dem Abzug der Amis standhalten wird.
In Südvietnam hat es jedenfalls nicht geklappt.
Bricht die Regierung in Bagdad genauso zusammen, sind diese Verträge Makulatur.

Ist aber auch denkbar, dass es den Amis gelingt, das angerichtete Schlamassel doch noch an die UNO abzuwälzen. Dann werden wir für diese sauberen Geschäfte mitbezahlen.  

5937 Postings, 8089 Tage BRAD PITImmo. Dein Beitrag Nr.42 sagt nur eines:

 
  
    #44
31.10.03 10:09


Zicken-Alarm  

3374 Postings, 8987 Tage PieterBrad, in dem Jahr wird da nicht viel an

 
  
    #45
31.10.03 10:10
Zahlungen von Irak an US Unternehmen passieren, aus leeren Tresoren kann man nix auszahlen, höchstens auf dem Papier und das landet dann ganz schnell im Ofen. Höchsten an die US Regierung werden diese US Firmen Ansprüche haben, die wird wohl dafür Bürgen.
Tja, der US Bürger wirds wohl zahlen müssen, erst den Kriegsmaterialverbrauch, die Toten und die Hinterlassenenrenten, die heutigen Stationierungskosten und später auch noch das, was US Konzerne nicht mehr vom Irak eintreiben werden können.
Ein schönes Süppchen, was die selbst ernannte Terroristenjäger den US Bürger das eingebrockt hat.

Tja Brad, ganz schön gehässig, gelle

Pieter  

3374 Postings, 8987 Tage PieterUnd macht euch da keine falschen Hoffnungen

 
  
    #46
1
31.10.03 10:22
In einem Jahr werden wir im Irak einen Islamischen Gottesstaat haben oder der Saddam kehrt sogar nochmal wieder zurück.
Nachdem jetzt auch die bislang sich ruhig verhaltenden Shiiten im Süden offen gegen die Amis wenden gibt es da keine Hoffnung mehr, die Amis könnten es doch noch schaffen und einen "demokratischen" Staat Marke Westen schaffen. Und die UN tut gut daran, sich da ganz raus zu halten, höchstens Vermittlungsgespräche über die Abzugsbedingungen zwischen den Amis und dem Irakischen Untergrund sollte die UN anstreben.
Alles andere wäre ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang für die UN.

Pieter  

1232 Postings, 9090 Tage mob1@pieter,

 
  
    #47
31.10.03 10:32
P40, der Irak ist auf Dauer zu wichtig für Amerika um
dort einfach sang- und klanglos abzuziehen. Das wird
da noch 'ne Weile so gehen, wenn nicht der Rest der
Welt einknickt.
Um die eigene Bevölkerung ruhig zu halten ist den
amerikanischen Medien ja erstmal verboten worden
Leichensäcke /-särge die in die Heimat kommen in
den Nachrichten als Bildchen zu zeigen. "Aus
moralischen Gründen den Gefallenen gegenüber."

Gruesse
MOB  

8215 Postings, 8479 Tage SahneGlaube ich auch nicht, MOB

 
  
    #48
31.10.03 10:43
Außerdem haben sie jetzt eine Front an der sie gegen die Terroristen kämpfen können.
Vorher hatten sie die nicht. Und scheinbar kommen die militanten Islamisten
aus aller Herren Länder in den Irak...

Gruesse  

8584 Postings, 8501 Tage RheumaxEs kommt von Tag zu Tag dicker..

 
  
    #49
1
02.11.03 18:02
Mindestens 15 US-Soldaten bei Hubschrauber-Abschuss getötet.



Bagdad - Beim Abschuss eines US-Militärhubschraubers westlich von Bagdad sind am Sonntag mindestens 15 amerikanische Soldaten getötet worden. Weitere 21 Soldaten seien verletzt worden, sagte eine Sprecherin des US-Militärkommandos in Bagdad weiter. Dies ist die höchste Zahl von US-Opfern, die es seit dem Einmarsch der Amerikaner in der irakischen Hauptstadt am 9. April bei einem einzigen Angriff gegeben hat.

Angriff in der Nähe Falludschas

Nach Angaben der Militärsprecherin wurde der Hubschrauber vom Typ "Chinook" bei Amarija in der Nähe der Kleinstadt Falludscha getroffen und stürzte ab. Falludscha gilt als ein Zentrum des Widerstands gegen die US-Besatzer im Irak. Der US-Fernsehsender CNN berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, der Hubschrauber sei von einer schultergestützten Rakete getroffen worden.

Viele der Opfer auf dem Weg zum Fronturlaub

Die US-Soldaten sollten nach Angaben der Militärsprecherin zusammen mit Kameraden an Bord von zwei Helikoptern nach Bagdad geflogen werden, um einen Fronturlaub anzutreten. "Einer der (zwei) Hubschrauber bekam einen Treffer ab und ging dann nieder", sagte sie. Das Feld, auf dem die rauchenden Trümmer des Transporthelikopters lagen, wurde nach dem Absturz von US-Soldaten abgesperrt.

Rumsfeld: "Von Zeit zu Zeit passiert das"

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte in einer ersten Reaktion, solche Angriffe seien unausweichlich. Tragbare Boden-Luft-Raketen, mit denen Hubschrauber abgeschossen werden können, seien leicht erhältlich. "Von Zeit zu Zeit passiert das an verschiedenen Orten", sagte Rumsfeld.

Im Fernsehsender Fox sprach Rumsfeld später von einem "tragischen und schlechten Tag". In einem Krieg gebe es solche Tage aber immer mal wieder und damit müsse man einfach rechnen. Zu den Bilder von tanzenden Irakern am Ort eines anderen Anschlags am Sonntag erklärte der Minister, diese Aufnahmen vermittelten kein typisches Bild. Die überwiegende Mehrheit der Iraker sei froh, dass das Regime von Saddam Hussein besiegt sei.

Hubschrauber zuletzt häufig Ziel von Angriffen

Bereits vor einer Woche war ein US-Kampfhubschrauber in der Nähe von Tikrit, der 160 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Heimatstadt von Saddam Hussein, von Unbekannten abgeschossen worden. Auch in der Nähe des vom US-Militär kontrollierten Bagdader Flughafen war es in der Vergangenheit immer wieder zu Zwischenfällen gekommen. Unbekannte hatten mehrfach mit schultergestützten Luftabwehrraketen auf anfliegende Flugzeuge geschossen. Die Raketen hatten aber bei diesen Zwischenfällen ihre Ziele stets verfehlt.

Der Transporthubschrauber CH-47 "Chinook" ist seit vielen Jahren bei der US-Armee im Einsatz. Der von der Flugzeugfirma Boeing entwickelte Großraum-Helikopter kann mit zwei Mann Besatzung mehr als 40 Soldaten oder gewaltige Lasten befördern.

Weiterer US-Soldat tot

Nach Angaben des US-Militärs starb ein weiterer amerikanischer Soldaten, dessen gepanzertes Fahrzeug am frühen Sonntagmorgen auf einen Sprengsatz gefahren war. Der schwer verletzte Soldat sei im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

Erst vor zwei Tagen hatte die US-Armee die Ausweitung ihres Heimaturlaub-Programmes bekannt gegeben, das die Moral der seit Monaten im Irak stationierten Soldaten stärken soll. (pf/dpa)

 

13998 Postings, 8906 Tage TimchenIst doch noch alles in Butter im Irak

 
  
    #50
02.11.03 23:55
Warten wir es erst mal ab, bis die Schiiten mal so richtig loslegen.
Dann ist ein Regierungswechsel in den USA in 2004 sicher.

timchen  

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