TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe


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Neuester Beitrag: 15.06.21 12:41
Eröffnet am: 11.12.20 08:43 von: Justachance Anzahl Beiträge: 2.805
Neuester Beitrag: 15.06.21 12:41 von: Bastinvesting Leser gesamt: 250.904
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3006 Postings, 4942 Tage JustachanceTECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

 
  
    #1
10
11.12.20 08:43
Hier ein interessanter neuer Player aus Norwegen , der wie im Namen enthalten zukunftsorientiert  bis 2030 und darüber hinaus im Wasserstoffsektor  ein gehöriges Wort auf den Weltmeeren und Flüssen mitreden möchte mit seinen  aussichtsreichen Technologien

https://teco2030.no/

Freue mich auf spannende Diskussionen

 
1780 Postings ausgeblendet.
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3006 Postings, 4942 Tage JustachanceChart stieg im Oktober

 
  
    #1782
14.06.21 13:10
auch bei McPhy ein mit 30 Millionen, darauf folgte ein 80% Anstieg des Kurses, könnte mir ein ähnliches Szenario hier gut vorstellen, Chart als Ankerinvestor würde passen, top Meldung heute !

 

735 Postings, 158 Tage GalvangaaarEventuell kann dadurch

 
  
    #1783
14.06.21 13:43
das CCS auch schon früher zur Verfügung stehen.
Schließlich hat Chart Industries ein fertiges Produkt und muss sich "nur" noch um die Integration kümmern. Eine Verkürzung der Timeline wäre schon sehr schön!
Also die Partnerschaft ist mal wieder ein wichtiger strategischer Schachzug, kein Wunder das sie sich so für das CCS einsetzen (mit der Meldung von letztem Donnerstag).

Hier Infos zum CCS von Chart Industries: https://www.chartindustries.com/Products/Carbon-Capture  

2222 Postings, 3916 Tage sonnenschein2010die Meldung

 
  
    #1784
14.06.21 13:47
ist TOP und stärkt Teco in deren Vorhaben.
... ob Chart Industires überhaupt einsteigen möchte oder Ankerinvestor werden will ist reine Spekulation.  

49 Postings, 46 Tage BastinvestingGute Resonanz

 
  
    #1785
14.06.21 14:11
Es gibt bereits erste Artikel zur Mitteilung (z. B. Finansavisen und Ship&Bunker). Außerdem wurde es über Agenturen diesmal weit verteilt - wahrscheinlich weil Chart Industries einfach eine große Nummer ist. Übrigens verbreitet sich die Meldung wohl deshalb auch so gut auf den amerikanischen News-Seiten.

Das macht mir Hoffnung, was die Bekanntheit der Marke TECO 2030 auf der anderen Seite des großen Teiches angeht. Und wer weiß: Vielleicht lockt die Meldung ja sogar den ein oder anderen Kleinaktionär aus den USA an.
 

50 Postings, 45 Tage fbo|229346825Hoert sich nicht schlecht an ... cool

 
  
    #1787
14.06.21 15:56

3006 Postings, 4942 Tage JustachanceTrotzdem muss nach so ner Neuigkeit

 
  
    #1788
14.06.21 16:01
mehr Dampf im Kessel sein, immer wieder werden 7000er Blöcke verkauft, wie gesagt der Euro wenn fällt, dann gibt es ein Feuerwerk  

446 Postings, 1897 Tage ByakahHier braucht es

 
  
    #1789
14.06.21 16:06
wie bei Hexagon nur mal den entscheidenden Funken  

50 Postings, 45 Tage fbo|229346825Es sind die Dumtaider, Schmarotzerpack halt

 
  
    #1790
14.06.21 16:24

2222 Postings, 3916 Tage sonnenschein2010mal sehen

 
  
    #1791
15.06.21 08:48
ob es heute noch eine(verspätete)  Kursreaktion auf diese top Nachricht gibt...

Der Markt scheint Teco eher als Langfrist-Invest zu sehen,
sonst wäre der Kurs doch schon locker um die 1€.

Gibt es eigentlich weitere News von der IMO?  

735 Postings, 158 Tage Galvangaaar@Sonnenschein

 
  
    #1792
15.06.21 09:23
Noch nichts Neues von der IMO bzw. dem MEPC Meeting.
Zumindest ist bisher nichts durchgesickert.
Donnerstag ist der letzte Tag, also sollten spätestens Freitag die Beschlüsse vorliegen und publik gemacht werden.

Hier kann man sich auch für ein Webinar zu dem Thema registrieren (von DNV GL) und sich zusammengefasst anhören, was dort beschlossen wurde:
https://www.dnv.com/events/...o2-emissions-regulations-adopted-202476
 

2222 Postings, 3916 Tage sonnenschein2010Danke Galvangaaar!

 
  
    #1793
15.06.21 09:39

735 Postings, 158 Tage GalvangaaarWerden die Entscheidungen

 
  
    #1794
15.06.21 10:07
des MEPC enttäuschen und der Umwelt nicht gerecht? Auf dem ersten Blick sieht es so aus, zumindest aus Sicht der USA. Leider sind bisher keine Details der beschlossenen Ziele bekannt.

https://splash247.com/...c-struggles-to-find-environmental-consensus/

Kongress entstaubt Gesetzentwurf für umweltfreundliche Schifffahrt, während MEPC um einen Umweltkonsens ringt

Nachdem das Maritime Environment Protection Committee (MEPC) der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) in dieser Woche nur minimale zusätzliche grüne Ziele für die Schifffahrt beschlossen hat, bereiten sich die Politiker im Kongress in Washington DC erneut darauf vor, die Emissionsproblematik selbst in die Hand zu nehmen.

Der Vorsitzende des Ausschusses für natürliche Ressourcen im Repräsentantenhaus, Raúl Grijalva, ein Demokrat aus Arizona, hat gestern erneut den Ocean-Based Climate Solutions Act (OBCSA) eingebracht, der darauf abzielt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Führungsrolle der USA in der internationalen Meerespolitik wiederherzustellen.

Die USA haben unter Joe Biden deutlich gemacht, dass sie eine Beschleunigung des Weges der Schifffahrt zur Dekarbonisierung unterstützen wollen.

John Kerry, Joe Bidens Klimabeauftragter, hat die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) aufgefordert, die Branche bis 2050 in Richtung Nullemissionen zu führen - eine komplette Kehrtwende gegenüber der Haltung der vorherigen Regierung in Washington gegenüber der Schifffahrt und der internationalen Gesetzgebung.

In einer Rede auf einer Konferenz, die von der Ocean Conservancy im April veranstaltet wurde, sagte Kerry: "Ich möchte ankündigen, dass die Vereinigten Staaten zur Unterstützung der globalen Bemühungen, uns in Reichweite von 1,5 Grad Celsius zu halten, und zur Unterstützung der globalen Bemühungen, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, sich verpflichten, mit den Ländern in der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zusammenzuarbeiten, um das Ziel zu übernehmen, bis 2050 Null-Emissionen aus der internationalen Schifffahrt zu erreichen."

Die USA sind auch einer der Hauptunterstützer der neuen Zero-Emission-Shipping-Mission, die Anfang dieses Monats angekündigt wurde und die sicherstellen soll, dass bis 2030 Hunderte von emissionsfreien Schiffen in Betrieb sind.

Die USA sind dafür bekannt, dass sie ihre eigene Agenda bei der internationalen Schifffahrtsgesetzgebung durchsetzen. Nach der Exxon-Valdez-Ölpest im Jahr 1989 befanden sich die US-Politiker in einer Situation, in der die Öffentlichkeit schnelles und gezieltes Handeln forderte.

Daraufhin wurde dem Tankersektor eine einseitige Regelung aufgezwungen, nämlich der Oil Pollution Act von 1990 (OPA90).

Etwas mehr als zehn Jahre später, als Reaktion auf die Al-Qaida-Anschläge von 2001, verabschiedeten die USA den Maritime Transportation Security Act von 2002 (MTSA). Wie jede andere branchenspezifische Regulierungsbehörde wurde auch die IMO damit beauftragt, ein globales Regulierungssystem zu entwickeln, um den maritimen Sektor vor terroristischen Manipulationen zu schützen. Damals wurde davon ausgegangen, dass die USA ihren eigenen MTSA einfach einseitig anwenden würden, wenn die IMO den globalen Code zur Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS) nicht zustande bringen würde. Daher trat der ISPS-Code schneller in Kraft als die meisten IMO-Vorschriften, nur etwas mehr als zwei Jahre, nachdem die entsprechenden Arbeiten eingeleitet worden waren.
 

735 Postings, 158 Tage GalvangaaarUnd da haben wir den Salat

 
  
    #1795
15.06.21 10:50
Das MEPC hat dementsprechend versagt und verhandelt nur noch über mittelfristige Maßnahmen. Sehr enttäuschend eine Verbesserung von 2% pro Jahr von 2023-2026 vorzugeben, dies wird schon ohne Probleme durch "Kleinigkeiten" erreicht. Zum Beispiel soll Tecos EPOS ja schon 3% liefern.
Viel schlimmer ist, dass die CO2 Emissionen bis 2030 laut NGO weiter steigen sollen und nicht weniger werden...
Falsche Richtung - nun können wohl nur noch massive Restriktionen durch einzelne Länder helfen.

https://splash247.com/...is-an-option-mepcs-deep-divisions-laid-bare/

Scheitern ist eine Option: Die tiefe Spaltung des MEPC offenbart

"Scheitern ist keine Option", warnte Kitack Lim zu Beginn des 76. Treffens des lebenswichtigen virtuellen Gipfels des Meeresumweltschutzausschusses (MEPC). Der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) äußerte seine Befürchtung, dass regionale Vorschriften in Kraft treten könnten, wenn nicht in dieser Woche bedeutende grüne Maßnahmen unterzeichnet würden. Seine Worte blieben ungehört, da gestern ein Paket verwässerter Maßnahmen vereinbart wurde, was viele Länder an einem Tag verärgerte, an dem Politiker im US-Kongress darüber diskutierten, grüne Maßnahmen für die Schifffahrt in ihre eigenen Hände zu nehmen.

Eine knappe Mehrheit der Länder in der UN-Schifffahrtsbehörde stimmte am Montag für ein Paket kurzfristiger politischer Maßnahmen, die nach Ansicht verschiedener Nichtregierungsorganisationen (NGOs) dazu führen werden, dass die derzeitigen CO2-Emissionen der Schifffahrt von 1 Mrd. Tonnen pro Jahr bis 2030 um bis zu 16% weiter steigen werden.

Die Delegierten des MEPC einigten sich auf eine Vereinbarung, nach der Schiffe ihre Kohlenstoffintensität zwischen 2023 und 2026 um 2 % pro Jahr verbessern sollen. Allerdings gibt es keinen Mechanismus zur Durchsetzung der Regeln. Viele westliche Mitgliedsstaaten, darunter die USA, die Europäische Union und Großbritannien, kritisierten den geringen Ehrgeiz des gestrigen Kompromisses.

Nachdem man sich auf das kurzfristige Maßnahmenpaket geeinigt hat, werden mittelfristige Maßnahmen wie der Vorschlag der Marshall-Inseln, einen globalen Kohlenstoffpreis von 100 Dollar pro Tonne zu erheben, für den Rest des Gipfels, der am Donnerstag zu Ende geht, diskutiert.

Neben den USA, die ihre eigenen Vorschriften für eine umweltfreundliche Schifffahrt entwickeln wollen, ist auch die Europäische Union auf dem besten Weg, die Branche in ihr Emissionshandelssystem einzubeziehen, was sowohl China als auch die USA in den kommenden Monaten in Erwägung ziehen könnten.  

45552 Postings, 6558 Tage joker67Weiß man denn, wer die größten Verweigerer

 
  
    #1796
15.06.21 11:23
einer akzeptablen Lösung sind?

Wenn die großen Wirtschaftsnationen nunmehr politischen Druck ausüben müssen, weil die Wählerschaft dies mit Argwohn beobachtet, dann stellt sich die Frage, wer nichts zu verlieren hat?!

Hängt das auch mit der Ausflaggung zusammen? Es gibt ja unzählige Schiffe die unter den Flaggen von Antigua und Barbuda, Zypern, Liberia oder Malta fahren.

In diesen Ländern dürfte der politische Druck von innen ziemlich überschaubar bleiben.

2222 Postings, 3916 Tage sonnenschein2010sehr schwach

 
  
    #1797
15.06.21 11:27
und absolut daneben, bis 2030 mehr auszutstoßen, wenn es eigentlich um Reduktion gehen sollte.

Jetzt bleibt nur die Hoffnung:

"Neben den USA, die ihre eigenen Vorschriften für eine umweltfreundliche Schifffahrt entwickeln wollen, ist auch die Europäische Union auf dem besten Weg, die Branche in ihr Emissionshandelssystem einzubeziehen,
...was sowohl China als auch die USA in den kommenden Monaten in Erwägung ziehen könnten.  

735 Postings, 158 Tage GalvangaaarWahrscheinlich waren

 
  
    #1798
15.06.21 11:36
es die etwas schwächeren Staaten die gegen eine starke Regulierung gestimmt haben.
Gerade Norwegen, USA, Dänemark und einige weitere EU Länder wollen schärfere Regeln.
Die Ausflaggung spielt in dem Fall keine Rolle, da ja jedes Land Restriktionen für seine Hoheitsgebiete erlässt.
Sobald die USA strengere Regeln erlässt werden sich alle Schiffe anpassen müssen, die in deren Hoheitsgebiete fahren.
Schiffe die in die EU kommen werden sich dann wohl am Emissionszertifikatshandel beteiligen und andere Länder folgen.

In Norwegen ist es ja schon lange bekannt, dass ab 2026 nur noch emissionsfrei in Fjorde eingefahren werden darf.
Die MEPC liegt sich damit nur selbst ein Ei, weil sie so ihre Ziele nicht erreichen kann und viele einzelstaatliche Regelungen zulässt.
Am Ende des Tages werden sich dann die Reedereien an den striktesten Regeln orientieren, damit sie in alle Gewässer fahren können. Also bleibt nur die Frage: Wer wird nun die schärfsten Regeln aufstellen? Die USA?  

83 Postings, 239 Tage ziggy07Nicht ganz zum Thema

 
  
    #1799
15.06.21 11:47
aber trotzdem interessant zu lesen.
Grüner Treibstoff für LKW Flugzeuge und Schiffe mit CO2 Abscheidung
https://splash247.com/...e/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter  

49 Postings, 46 Tage BastinvestingNicht unbedingt ein Nachteil für TECO, oder?

 
  
    #1800
15.06.21 11:59
Ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet. Aber sollten nicht unterschiedlichste Regeln in den einzelnen Staaten vielleicht sogar ein Vorteil für TECO 2030 und seine Produkte darstellen? Viele Produkte sind doch darauf ausgelegt, möglichst variabel und flexibel zu sein. Sie erfüllen doch jetzt schon verschiedenste Regularien und mit den Brennstoffzellen wird noch mehr möglich. Stichwort Emissionsarme Fahrten in Landnähe.

Dann werden die Schiffe halt mit TECO Produkten ausgerüstet und so funktionieren, dass sie in Norwegen wenig austoßen und z. B. in Marokko klassisch betrieben werden.

Natürlich bleibt das Klima so der große Verlierer. Ein einheitlich strenger Kurs aller Staaten ist langfristig unausweichlich und das einzige, das der Erde noch hilft. Aber für TECO 2030 ist das nicht weiter tragisch, oder?  

288 Postings, 1453 Tage Dagobert_0815MEPC

 
  
    #1801
15.06.21 12:03
Die Erwartungshaltung war sehr positiv, nun wird man leider wieder einmal auf den Boden der Tatsachen geholt, wenn es um wirklich globale gute grüne Ziele geht.
Der Kurs reagiert sofort und rutscht tief ins Minus.
Ich werde mich jedenfalls nicht kurzfristig beirren lassen und bleibe in TECO weiter investiert.
Mit diesem Invest kann ich mich auch zukünftig absolut identifizieren.
Ich hoffe inständig, dass es demnächst auch positive Entscheidungen der Weltmächte bzgl. einer grünen Politik gibt, ansonsten müssen unsere Nachfahren das ganze heutige Dilemma ausbaden.
 

83 Postings, 239 Tage ziggy07Bastinvesting

 
  
    #1802
15.06.21 12:09
Könntest recht haben, aber erst einmal sehen die meisten Investierten das anders, leider  

735 Postings, 158 Tage GalvangaaarAuswirkung des MEPC

 
  
    #1803
15.06.21 12:12
Die Hoffnung lag darin das, das MEPC eine klare Linie liefert und somit vielen Staaten eine Einmischung erspart.
Logischerweise kann Teco von regionalen strengeren Regeln profitieren, wenn dort viele Schiffe unterwegs sind - dies ist auch in den USA der Fall. Aber alle Schiffe, die wie in deinem Beispiel (Marokko) unterwegs sind und dessen Gewässer nicht verlassen werden sich nicht anpassen.
Gerade Kreuzfahrtschiffe werden im großen Stil betroffen sein.

Der einzige wesentliche Unterschied ist, dass es Zeit kostet und zusätzliche Arbeit für Reedereien. Die Frage ist auch, ob es eine globale Förderung gibt für den Umstieg oder ob die dann auch nur auf Länderebene stattfindet.
Jetzt wird jede Redeerei genau analysieren wo ihre Schiffe unterwegs sind und sich dann an die schärfsten Regeln anpassen, dies ist einfach ein unausgewogener Druck auf die Branche weil einige davon ja verschont bleiben können.

Es müssen ja auch Kompensationen entstehen - Investitionen müssen gestützt werden oder sich selbst auf eine längere Laufzeit tragen. Das MEPC hätte einen roten Faden bringen können und dazu einen finanzierten Topf aus CO2 Steuer für den Umstieg... vielleicht kommt der Topf ja noch.
Jetzt müssen wir wieder abwarten was nächsten Monat die EU bzgl. ETS sagt und was dann die USA bis dahin raus haut.  

3006 Postings, 4942 Tage JustachanceHierzu wäre

 
  
    #1804
15.06.21 12:32
jetzt ein Statement von Teco hilfreich, ich denke dies wird auch zeitnah kommen.

Da sind wir Aktionäre nicht wirklich nicht in der Lage um die Situation mit Vor und Nachteilen der ganzen Materie dieses Meetings aussagekräftig zu beurteilen, denke manche Länder wissen selber nicht auf was sie sich durch solche Beschlüsse einlasen. Kurzfristig gedacht ist meistens teurer auf Dauer  

735 Postings, 158 Tage GalvangaaarIch werde

 
  
    #1805
15.06.21 12:34
Teco logischerweise auch treu bleiben, einfach weil sie sich ja trotz allem bemühen einen ordentlichen Beitrag zu leisten! Dazu ist deren Technologie aus meiner Sicht der Spitzenreiter in der Branche und wird sich dementsprechend beweisen.

Ich möchte aber auch noch mal auf einen älteren Beitrag verweisen und dort findet man nun ja schon die ersten Ansätze zwischen einzelnen Ländern. In diesem Jahr werden sich wohl viele Regeln ergeben, aber gerade dabei sollte Teco profitieren wenn sie eine kostengünstige Lösung wie den Future Funnel mit CCS haben, wodurch dann Schiffe in alle Hoheitsgebiete einfahren dürfen.

https://www.reuters.com/business/...-emissions-ship-fuels-2021-06-11/

Die USA schließen sich Norwegen und Dänemark an, um emissionsfreie Schiffstreibstoffe voranzutreiben

Die Vereinigten Staaten arbeiten mit Norwegen, Dänemark und anderen Ländern zusammen, um emissionsfreie Treibstoffoptionen für Schiffe zu entwickeln, als Teil eines Vorstoßes zur Dekarbonisierung der Industrie, so die beteiligten Beamten.

Da etwa 90 % des Welthandels auf dem Seeweg transportiert werden, ist die globale Schifffahrt für fast 3 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.

Im April sagte der US-Klimabeauftragte John Kerry, Washington werde sich den internationalen Bemühungen anschließen, bis 2050 in der globalen Schifffahrtsindustrie Null-Emissionen zu erreichen.

Das US-Energieministerium teilte der Nachrichtenagentur Reuters per E-Mail mit, dass es mit Dänemark und Norwegen zusammenarbeiten werde, um die Entwicklung von umweltfreundlichen Schifffahrts- und Energietechnologien zu beschleunigen.

"Bis 2030 wollen wir, dass Schiffe, die mit Well-to-Wake-Null-Emissions-Kraftstoffen - wie grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak, grünem Methanol und fortschrittlichen Biokraftstoffen - betrieben werden können, mindestens 5% der globalen Hochseeflotte, gemessen am Kraftstoffverbrauch, ausmachen", so das Ministerium.

Well-to-wake" bezieht sich auf die Messung der Emissionen von der Treibstoffproduktion bis zum Treibstoffverbrauch an Bord eines Schiffes. Es wird geschätzt, dass es mehr als 50.000 Schiffe in der globalen Flotte gibt.

Das Ministerium fügte hinzu, es wolle, dass bis zum Ende des Jahrzehnts mindestens 200 Schiffe auf den wichtigsten Hochseeschifffahrtsrouten primär diese Kraftstoffe verwenden.

Dänemarks Wirtschaftsminister Simon Kollerup sagte separat, das gemeinsame Ziel der Initiative sei es, emissionsfreie Schiffe zur "natürlichen Wahl" für Schiffseigner zu machen, wenn diese ihre Flotte erneuern.

Schifffahrtsbeamte sagen, dass sich die Aufträge für neue Schiffe derzeit verlangsamen, teilweise aufgrund der Unsicherheit, in welche Technologie investiert werden soll.

Indien, Marokko, Großbritannien, Singapur, Frankreich, Ghana und Südkorea werden die Initiative unterstützen, einschließlich des Informationsaustauschs, so die Beamten.

Die Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen der Industrie bis 2050 um 50 % gegenüber dem Stand von 2008 zu reduzieren. Dieses Ziel erfordert die rasche Entwicklung von emissionsfreien oder -armen Kraftstoffen und neuen Schiffsdesigns.

Das gemeinnützige Global Maritime Forum und das Maersk Mc-Kinney Moller Center for Zero Carbon Shipping sind separat an dem Projekt beteiligt.  

49 Postings, 46 Tage BastinvestingUnd noch was Positives:

 
  
    #1806
15.06.21 12:41
Und um es noch weiter positiv für TECO 2030 zu sehen:

Die Länder, die die Regeln ohnehin verschärfen wollten, werden dies nun schneller tun können, als es ursprünglich – mit einem Kompromiss aller Mitgliedsstaaten im Rücken - geplant war. Da hätte man nämlich teilweise Rücksicht auf die Schwächeren genommen.

Da es jetzt keinen Kompromiss gibt, werden einige Länder (und dies sind vor allem die für TECO relevanten Staaten) ihr Ding durchziehen. Gerade auch, weil deren strengere Regeln dazu beitragen, die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen schneller zu erreichen.

Ich glaube, zumindest für TECO ist das alles nicht negativ. Das wird keiner von TECO so sagen können (man ist natürlich am großen Ganzen interessiert) und man sieht es dem Kurs aktuell auch nicht an. Ich bin aber überzeugt, dass durch die strengeren Regeln einzelner Staaten - und die werden kommen - Aufträge für das Unternehmen folgen werden.
 

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