Potential ohne ENDE?


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Neuester Beitrag: 25.05.20 01:15
Eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 38.567
Neuester Beitrag: 25.05.20 01:15 von: FullyDiluted Leser gesamt: 5.418.880
Forum: Hot-Stocks   Leser heute: 72
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19 Postings, 4131 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

 
  
    #1
69
11.03.09 10:23
Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
37542 Postings ausgeblendet.
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400 Postings, 3540 Tage supra1Der Plan...

 
  
    #37544
3
23.05.20 13:11
.. Ist in meinen Augen der erste Entwurf / Vorschlag.
Dass Calabria erst einmal den worst case vorschlägt ist erst mal gesehen normal.
Es gibt ja jetzt die Frist, in der man Einwände, Vorschläge und Gegenargumente bringen kann / soll!
Ich denke Calabria wird dann summa sumarium machen und dadurch eine geringere Summe an Eigenkapital festsetzen. So hat er eine reine Weste, da er auf all die
Eingaben eingegangen ist...  

720 Postings, 3854 Tage Finanzadlerfully, hast du mehr als 7% verkauft?

 
  
    #37545
1
23.05.20 13:19

2205 Postings, 4048 Tage KeyKeyBigbqq: Medien / Meinungen Börsenexperten ?

 
  
    #37546
1
23.05.20 13:25
Das war doch um den Zeitraum herum wo so viele gehandelt wurden.
Zumindest spielt es doch immer ein wenig mit rein.
Ob allerdings die hohe gehandelte Stückzahl damit gerechtfertigt werden kann, das kann ich auch nicht beurteilen. Naja, bleibt spannend. Ich hab keine verkauft obwohl ich auch drüber nachgedacht habe und eigentlich ein paar verkaufen wollte, aber dann war es mit den Aufwand nicht wert :-)

https://seekingalpha.com/article/...g-bang-fannie-mae-and-freddie-mac
 

2894 Postings, 1834 Tage s1893BIGBQQ

 
  
    #37547
1
23.05.20 15:35
Die werden das Ding vor dem 01.01.21 freigeben müssen was ja indirekt so angekündigt wurde.

Unterm Strich ist f&f jetzt über ein Jahrzehnt in Staatshand und wir blockiert um zu profitieren. Berechnungen in den USA die seriös aussehen sehen den Kurs jetzt trotz hohen Kapitalanforderungen nach dem Recap bei über 10 $.

Es ist so wie supra schreibt, das es jetzt glaub ne Frist bis Anfang Juli gibt? 6 Wochen? Für Vorschläge und Einsprüche.

Die Rückzahlung von Überbezahlungen an die GSEs seitens des Treasury muss passieren um die überwiegende Mehrheit der Klagen beizulegen.

Seriös Kapital zu besorgen oder andersherum gesehen welche Firma investiert wenn die Klagepunkte nicht geklärt sind. Das muss vorher passieren. Deswegen denke ich Helmut Dietrich, Margaret Sweeney und die anderen Richter werden urteilen müssen...  

973 Postings, 552 Tage tuesHi.

 
  
    #37548
23.05.20 16:00
Wie hoch ist denn die Summe der Überbezahlung etwa ? Danke  

57 Postings, 738 Tage Tante Funny@fully

 
  
    #37549
23.05.20 17:10
Am Mittwoch wurde ja mal der "Vorschlag" veröffentlicht. Mir ist nicht ganz klar, wer dann jetzt Einwände, Vorschläge und Gegenargumente bringt, welches Gewicht diese haben und die andere Frage ist, ob die Kapitalforderungen dann wirklich sinken oder noch weiter steigen werden/können. Die diversen Berechnungen aufgrund der Verwässerung der vorgeschlagenen Kapitalforderung gehen ja ziemlich auseinander von USD 3-6 bis zweistellig pro Share - das wäre ja auch nur mal ein erster Kurs, der sich dann ja auch weiter entwickeln wird - oder mache ich da einen Überlegungsfehler. Ein anderer Punkt ist dann auch wie Fannie aus der OTC raus kommen soll/muss und wo der Minimumpreis pro Share dazu zwingend liegen muss. Im Juni/Juli haben wir noch eine Entscheidung des Supreme Court in Sachen Seila Law ausstehend - wohin könnten die einbehaltenen Gewinne fliessen?  

2894 Postings, 1834 Tage s1893Tante Funny

 
  
    #37550
23.05.20 17:39
Sheila Law - vorallem tun wir mal so als ob wir gewinnen. Unterscheiden wir mal wir gewinnen grundsätzlich Kagen vor oder nach dem racap.

Dann würden ja nach der Verwässerung viele gewinnen und sich der Zugewinn durch viele teilen. Nächste Sauerei wenn das so wäre...  

57 Postings, 738 Tage Tante Funny@s1893

 
  
    #37551
23.05.20 17:59
Genau: falls "wir" gewinnen sollten. Sind ja doch einige Milliarden. Direkt zurück an Fannie zum Kapitalaufbau? An die preferred?  

494 Postings, 3496 Tage silverjohn-ecuadorWenn es stimmt

 
  
    #37552
3
23.05.20 18:05
Re: navycmdr post# 611001 0Post #  of 611008 According to FHFA doc- overpayment is prepaid asset

Navy,
FHFA doc also says overpayment will be treated as prepaid asset.

Download FHFA doc:
Just read relevant section in 400+ page using control F.

1. search for prepaid.
2. search for stock - it will show you fund raise by new common and new preferred.

It looks FED can give buffer $100B at 2%, then GSE will have 100B(FED) + 30B(GSE cash) +22B(loan loss reserve) +30B(prepaid) = $182B.

Relist, Release then recap  

973 Postings, 552 Tage tuesVerwässerung ?

 
  
    #37553
23.05.20 18:09
wenn man mit den Servicern an den Credit Risk Sharing Progrmmen änderungen vornimmt, sollte
es doch auch Effekt auf nen Kapitalpuffer haben ?  

2894 Postings, 1834 Tage s1893Silberjohn Ecuador

 
  
    #37554
23.05.20 18:14
Hab nachgeschaut im Dokument,  steht da so drin mit "Prepaid". Da reicht es jetzt wir gewinnen die klage oder Mnuchin sagt, das es "overpaid" war...
Ich bin aber kein Jurist, aber das wäre natürlich schön clever vorausgeschaut und ein Wink mit dem Zaunpfahl...

...das wäre jetzt mega geil...  

2894 Postings, 1834 Tage s1893Tues

 
  
    #37555
1
23.05.20 18:42
109,7 Milliarden Dollar wurden zuviel zurückbezahlt ans amerikanische Finanzministerium.  

57 Postings, 738 Tage Tante Funny@s1893

 
  
    #37556
1
23.05.20 19:06
Ist das so? ...somit hätten wir natürlich eine grundlegend andere Ausgangslage, wenn explizit im Vorschlag enthalten. Eine hohe Kapitalforderung als Taschenspielertrick, der noch einige unliebsame Aktionäre abschüttelt? Ein Gerichtsurteil, das eigentlich bereits bekannt ist und so die wesentlich höhere Kapitalforderung durch die Hintertür indirekt wieder runtersetzt - wär wohl zu schön um wahr zu sein. Ein bisschen Anchor Management während den letzten Monaten (wurde so ziemlich sicher betrieben, denn ein solcher Vorschlag kommt nicht out of the blue) und die Sache wär geritzt. So könnte der Supreme Court die Rekapitalisierung in einem riesen Schritt vorantreiben. Aber je nach dem könnte das Finanzministerium den Kopf aus der Schlinge ziehen; wenn gerichtlich angeordnet und Frannie wäre hervorragend kapitalisiert. Der gesunde Menschenverstand würde es eigentlich anbieten; aber bei Frannie ist der bereits seit Conservatorship ausgeschaltet. Leider hab ich noch nie davon gehört, dass ein Staat Geld zurückzahlt - wahrscheinlich ist hier auch wieder mal der Wunsch Vater vom Gedanken.  

2894 Postings, 1834 Tage s1893@tantefunny

 
  
    #37557
23.05.20 20:22
Ja, wäre schon zu schön um wahr zu sein. Calabria hätte dadurch aber auch zwei brutal gut kapitalisierte Gesellschaften. Prepaid mit eingebunden ...und die restlichen 59 Mrd was gerade im ihub rumschwirrt auch schnell beieinander.

Zudem könnten sehr schnell wieder Dividende bezahlt werden. Für neue Investoren ein wichtiges Argument.  

2894 Postings, 1834 Tage s189352 Mrd Rest

 
  
    #37558
23.05.20 20:24
Meinte vorher 52 Mrd. statt 59 Mrd. Rest.  

412 Postings, 479 Tage BigbqqDa sind

 
  
    #37559
23.05.20 21:15
Wir wieder dabei.  Fremdes Land fremde Sprache...

 

1838 Postings, 3253 Tage oldwatcherLängere Abhandlung von Glen Bradford.

 
  
    #37560
1
23.05.20 23:23

412 Postings, 479 Tage BigbqqWochende

 
  
    #37561
24.05.20 19:14
Alle mal drüber geschlafen?  

2894 Postings, 1834 Tage s1893@bigbqq

 
  
    #37562
24.05.20 19:26
Es gibt nach wie vor viele Unbekannte. Der Recap Vorschlag ist ja auf Calabria's Mist gewachsen, ich könnte mir schon vorstellen das hier noch Einsprüche oder Vorschläge kommen.

Die Klagen sind nicht geklärt. Ich glaube das es jetzt sehr schnell gehen wird, aber die Klagen? Wie soll es da schnell gehen, die bekommen ja seit Jahren den korrupten Arsch nicht hoch.  

2681 Postings, 2478 Tage FullyDilutedOverpayment

 
  
    #37563
24.05.20 21:48
Was ist von den Gerichten oder von einem Vergleich(Settlement) zu erwarten?
1.  Mnuchin behält seine Vorzugsaktien(SPS) im Wert von 200 Milliarden Dollar und gibt 125 Milliarden Dollar an die Firmen zurück.
Ein Ende des NWS.
2.  Mnuchin löscht seine Vorzugsaktien und gibt den Firmen ca. 16 Milliarden Dollar zurück. Diese Summe entspricht der Überzahlung(Overpayment) der ursprünglich vereinbarten 10% Dividende auf die SPS.
Ein Ende des NWS.

Anwalt Thompson, der bei Sweeney und auch Collins und vor anderen Gerichthöfen in unserem Fall federführend ist, meinte auf die Frage hin, warum Mnuchin überhaupt einen Vergleich eingehen sollte, dass der Finanzminister die 16 Milliarden Dollar Überbezahlung behalten könne, wenn er zu ihm käme, um einen Vergleich anzustreben.

Die Kapitalanforderungen sind, mit Verlaub, scheisse. Diese Höhe hatte ich auf meiner Liste ganz unten geführt - mit dem Vermerk: absolute wirtschaftliche Obergrenze.
Calabria hatte sich zuletzt mit dem hier maßgeblichen ROE (return on equity) auseinandergesetzt. Das hatte mich bis zuletzt hoffnungsvoll gestimmt, dass die Höhe "vernünftig" ausfüllen würde. Aber Pustekuchen! Calabria droht viel Gegenwind wegen des niedrigen ROE. Aber eine signifikante Veränderung der Anforderungen erwarte ich nicht von ihm.

Jetzt kann jeder, der will, auf der FHFA-Hompepage seinen Kommentar abgeben. Der wird dann auch veröffentlicht und bleibt quasi für immer online. Selbst, wenn ihr inhaltlich Belangloses schreibt wie: "Ihr seit alles Betrüger." Dafür hat man nun 60 Tage Zeit. Eine Verlängerung der "60 day comment period" um weitere 60 Tage ist denkbar. Dann prüft die FHFA die Vorschläge und bringt dann irgendwann dieses Jahr die Final Rule heraus. Sie sagte, dass sie die Angelegenheit bis Ende des Jahres erledigt haben möchte.

@Finanzadler: Ich habe 73% meines Bestandes verkauft. Darüber bin ich gerade nicht glücklich. Aber wer weiß, wie das in einer Woche aussieht...
3 Sachen haben mir überhaupt nicht gefallen, als ich Calabrias Kapitalvorschlag las:
1. 60 Milliarden Dollar zu hoch, nur Fannie betrachtet
2. die Legitimität der 2 Conservatorships wird aufrecht erhalten und weiterhin behauptet, dass Fannie in 2008 Rettungsgelder gebraucht hätte.
3. das CET1 Gesabbere. Um das zu erklären, müsste ich mind. 5 Seiten schreiben. Nur soviel sei gesagt: Calabria hat festgelegt, dass Stammaktien die Hauptform des Aktionärsvermögens in der Kaitalstruktur bilden müssen. Daher ist mehr und mehr davon auszugehen, dass es eine Wandlung der JPS-Juniorvorzugsaktien in unsere Stammaktien geben wird. Und wenn der Zeitpunkt der Wandlung beispielsweise gleichzeitig mit der Ankündigung eines Vergleiches kommen sollte und der Kurs daher keine Zeit hat zu reagieren, dann droht uns Fannieaktionären ein richtig bitterer Wechselkurs von 19,1 Milliarden Dollar in Vorzugsaktien. Wenn diese zu 10$ gewandelt würden, gäbe es 1,91 Milliarden neue Stammaktien. Falls dies zu 2$ geschehen sollte, gäbe es 9,55 Milliarden neue Stammaktien, die uns gehörig verwässern würden, sollte die Wandlung nicht zum "fairen Marktwert" unserer Aktien stattfinden. Dieses Risiko ist nicht neu, aber die Sprache des Calabria-Berichts gefällt mir teilweise gar  nicht.



 

2894 Postings, 1834 Tage s1893@fully

 
  
    #37564
24.05.20 21:51
In den USA wird ja aktuell darüber diskutiert wie und ob das Finanzministerium die Überbezahlung der 109 Milliarden (vorausbezahlte Vermögenswerte) als Gutschrift auf das Kernkapital bucht? buchen kann?

Wie könnte das funktionieren? Für wie realistisch hälst du das Szenario? Würde das die Kläger beruhigen?  

2894 Postings, 1834 Tage s1893@fully

 
  
    #37565
24.05.20 21:54
Da haben wir uns verpasst...und gleichzeitig gepostet  

245 Postings, 3486 Tage Pink-OrangeFully....

 
  
    #37566
24.05.20 22:51
....dann können wir also nur noch auf die Gerichtsentscheidungen bis Ende des Jahres hoffen, speziell auf den Collins Fall (Sweeney).

Das habe ich irgendwie befürchtet, erst schmiert der Calabria (und Mnuich) den Aktionären Honig um den Mund, aber dann umwickelt er ihre Köpfe mit Stacheldraht....der ist ebenso ein falscher "HUND" wie all die anderen, die Fannie sich untertan gemacht haben....der größte Betrug aller Zeiten...  

57 Postings, 738 Tage Tante Funny@fully

 
  
    #37567
24.05.20 23:40
vielen Dank für Deinen Post.

Tönt sehr ernüchternd und Dein Enthusiasmus scheint nun deutlich abgeflacht zu sein. Wieder einmal steht alles auf der Kippe.

Im angefügten Papier habe ich unter Punkt 5 gelesen, dass die FHFA alles unternehmen muss damit Fannie wieder an einer nationalen/regionalen Börse gelistet wird. Wie könnte das von statten gehen und gibt es dazu einen Mindestwert pro Share? hat dieser Punkt irgendeine Bedeutung für uns?

https://www.treasury.gov/press-center/...es/Documents/warrantfnm3.pdf

Laut Deiner Berechnung nach Verwässerung könnte dann der Preis deutlich unter 2 USD liegen; sehe ich das richtig?

 

2681 Postings, 2478 Tage FullyDilutedDie NYSE-Anforderungen

 
  
    #37568
25.05.20 01:15
sehen einen Mindestkurs von 4$ über einen bestimmten Zeitraum vor. Aber das spielt für uns keine Rolle, da Aktiengesellschaften immer in der Lage sind, den Kurs mittels Split anzupassen. Ein 10/1 Reversesplit z.B. würde den Kurs verzehnfachen, aber jeder Aktionär hätte dann nur noch ein Zehntel an Aktien.

Und die Gerichtsurteile spielen insofern keine wirkliche Rolle mehr, da davon auzugehen ist, dass wir eine der beiden oben genannten Varianten der Klagabhilfe zugesprochen bekommén werden. Das geschieht wahrscheinlich per Vergleich, da Mnuchin ansonsten den geplanten Release der Firmen verhindern würde. Und dieser Vergleich findet vermutlich nicht einmal vor Gericht statt, sondern Mnuchin und Calabria vereinbaren ein 4th amemdment, welches den NWS stoppt und die SPS löscht. Das wars auch schon. Übrigens möchte ich am Tag dieser Verkündung unbedingt wieder voll investiert sein.

Wie der Kurs sich in naher Zukunft entwickeln wird, weiß ich auch nicht. Vielleicht habe ich mich verzockt. Sei's drum - kommt vor. Allerdings war ich 8 Jahre lang äußerst diszipliniert, was meinen Fanniebestand anbelangt...
Allerdings würde ich nicht sagen, dass wieder einmal alles auf der Kippe steht. Im Gegenteil: Fannie wird entlassen. Die größte noch verbliebene Unbekannte ist eine mögliche Wandlung der JPS in Stammaktien. Dieses Szenario ist nach dem Kapitalvorschlag Calabrias nun wahrscheinlicher geworden.
Wenn das ordentlich gemacht wird, beispielsweise ein Wandlungskurs zum Ausgabekurs der neuen Stammaktien bei einer Kapitalerhöhung, ist alles okay und es sind 10$ oder etwas mehr drin. Von mir aus auch nur 7$. Das haben wir den Kapitalanforderungen zu verdanken.
Aber wenn hier die JPS-Aktionäre bevorzugt würden - und die Möglichkeit besteht, dann klauen uns die Vorzugsaktionäre beispielsweise 90% unseres Aufwärtspotentials, falls zu 2$ gewandelt würde. Und es gibt Grund zur Besorgnis, da einer der größten Vorzugsaktionäre Berkowitz ist, dem Mnuchin viel zu verdanken hat; und Paulson, der einer der größten Trump-Wahlkampfspender war. Gegen deren Lobbyisten kämpfe ich seit 2 Jahren an. Da hab ich jetzt keinen Bock mehr. Es erscheint mir immer mehr, dass sie Mnuchin und jetzt auch Calabria im Sack haben. Denn die CET1-Anorderungen schreien förmlich nach einer JPS-Wandlung in Stammaktien. Wie gesagt: Der Wandlungskurs ist entscheidend. Und dieser hängt vom Zeitpunkt der Wandlung ab: Vor oder nach Verkündung des 4. amendments. Sollten Calabria und Mnuchin verkünden, dass der SPS gelöscht wird, der NWS gestoppt, die 2 Warrants sofort ausgeübt werden und die JPS-Aktionäre ein Wandlungsangebot erhalten, wonach sie den Ausgabepreis ihrer Aktien in Stammaktien erhalten, wobei der Kurs der letzten 2 Wochen herangezogen wird, dann hätten sie uns abgezockt. Machbar wär's, aber schmutzig. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass diese Entscheidung vom Finanzberater gefällt wird. Und dieser würde höchstwahrscheinlich ein Wandlungsangebot zum ermittelten Ausgabepreis der neuen Aktien unterbreiten. Das liegt auf der Hand.
Das Problem: Ich traue den Jungs nicht mehr. Das liegt nicht an der Höhe der Kapitalanforderungen, sondern an der Rhetorik, die ich zuletzt bei der  Citibank-Geschichte gelesen habe: a la "high quality capital".  Puh, eigentlich nicht vergleichbar. Aber die Verwässerung der Citi-Stammaktionäre durch eine vom Finanzminister initiierte Wandlung seiner und der privaten Vorzugsaktien hat damals keine hohen Wellen geschlagen, zumal diese Vorzugsaktien nach der Wandlung auch ordentlich im Minus waren. Und das wird der Berkowitz dem Mnuchin auch schon oft gesagt haben: "Tu es doch einfach. Da kräht kein Hahn danach."
 

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