Löschung


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Neuester Beitrag: 04.05.08 23:45
Eröffnet am:29.11.07 18:27von: Börsenfreak8.Anzahl Beiträge:270
Neuester Beitrag:04.05.08 23:45von: johannahLeser gesamt:17.608
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657 Postings, 7158 Tage 96ervon 1941 bis 45 haben 10 Millionen Soldaten

 
  
    #201
4
30.11.07 00:20
an der Ostfront gekämpft, von denen waren nach Schätzungen von Historikern höchtens 500.000 mit Greueltaten in Berührung gekommen.

Die Lebenserwartung eines Rekruten an der Ostfront Betrug 1943 keine 4 Wochen und sank im weiteren Kriegsverlauf rapide. Da war natürlich sehr viel Zeit das man all die Verbrechen auch sieht.  

129861 Postings, 7492 Tage kiiwiiJede deutsche Familie hat ein oder mehrere

 
  
    #202
1
30.11.07 00:39
Angehörige an der Ostfront verloren. Und aus eigenem Erleben weiß ich, daß auch im kleinsten Dorf und in der ärmsten Familie unter den Hinterbliebenen das Wissen um die Verbrechen im Osten vorhanden war...

Genauso wie das Wissen um die unerhört hohen Verluste der Truppen mangels Ausrüstung und Ernährung...

Man wußte (!) im hintersten deutschen Dorf, daß (deutsche) Soldaten zu Tausenden verhungert waren, erfroren waren, ja sogar aufgefressen worden waren...





MfG
kiiwiipedia

ariva.de  

657 Postings, 7158 Tage 96erAlso mein Großvater ist in Italien gefallen, war

 
  
    #203
30.11.07 00:42
das auch Ostfront?

Ansonsten sehr interessante Unterstellung was die Familien so wußten was im fernen Osten passiert. War ja nicht so dass die Post zensiert und der Rundfunk staatlich kontrolliert, aber die haben natürliche alle Radio Eriwan gehört weil die so gut russisch konnten.  

129861 Postings, 7492 Tage kiiwiiwas heißt 96er ? Ist das ein Hinweis

 
  
    #204
2
30.11.07 00:47
auf deinen IQ ?

Dein Posting klingt jedenfalls so.

MfG
kiiwiipedia

ariva.de  

6255 Postings, 6122 Tage aktienbärKriegsverbrechen

 
  
    #205
30.11.07 00:50
Ein Verwandter erzählte vor langer Zeit:
"Wir machten hinter der Front Rast ca. 100 m hinter einem Dorf.
Die Sonne schien, Kinder spielten, Frauen hängten die Wäsche auf.
Plötzlich aus dem Dorf heftigster Beschuss, meinem besten Freund
neben mir flog der Kopf weg, Schreie von Getroffenen. Ich sah auf
meinen Freund, mich packte eine unheimliche Wut. Verzweifelt und
wütend haben wir dahin geballert, wo die Schüsse kamen.
Partisanen"
Solche und ähnliche Kriegserlebnisse in der Wehrmacht habe ich
viele gehört.
Wie hättet Ihr Euch als edle Menschen in dieser Situation verhalten?  

69033 Postings, 7505 Tage BarCodeZum einen haben alle davon erfahren.

 
  
    #206
4
30.11.07 00:52
Alle wussten davon. Aber da muss man wohl in meinem Alter sein, um das mitbekommen zu haben. Mein Vater war in Russland. Alle seine bekannten waren im Krieg gewesen. Es war in meiner Kindheit völlig normal, dass einem ständig kriegsverstümmelte Männer begegneten. Und irgendwann fingen sie alle mal an, davon zu erzählen...

Zum andern: Es geht auch nicht darum - das hatte ich schon ganz am Anfang gesagt - aus sämtlichen Wehrmachtsangehörigen Verbrecher zu machen. Es geht darum, dass sich diese Armee zur Handlangerin in Hitlers Vernichtungsfeldzug hergegeben hat. Deshalb kann man sie eben nicht "heroisieren" für ihre dollen Leistungen. Diese bestanden nunmal aus einem Verbrechen, was den Krieg insgesamt angeht und außerdem haben Teile der Armee mehr als willige, freiwillige "Dienste" geleistet bei der Realisierung der Vernichtung.



 

Gruß BarCode

 

129861 Postings, 7492 Tage kiiwiiwie konntest Du viele "solche und ähnliche

 
  
    #207
30.11.07 00:53
Kriegserlebnisse" gehört haben...?

Ach sry, 96er sagte ja grade, warum:

"War ja nicht so dass die Post zensiert und der Rundfunk staatlich kontrolliert, aber die haben natürliche alle Radio Eriwan gehört weil die so gut russisch konnten."



MfG
kiiwiipedia

ariva.de  

3491 Postings, 7036 Tage johannahdem #202 muß ich hier energisch wiedersprechen

 
  
    #208
30.11.07 01:03
Das Wissen um die Verbrechen im Osten war nicht vorhanden, weil es diese Verbrechen in dem hier beschriebenen Ausmaß gar nicht nicht gab.

Die Verluste der Truppen waren mit 1:5 verhältnismäßig gering.

Wehrmachtsangehörige sind hauptsächlich in Stalingrad erfroren. Einige wenige sind vermutlich auch verhungert. Sich gegenseitig aufgefressen haben sie sich definitiv nicht.

kiiwii, hast du hier mit Absicht daneben recherchiert?

MfG/Johannah  

6255 Postings, 6122 Tage aktienbärWer die Ostfront überlebt hat,

 
  
    #209
30.11.07 01:03
hat selten etwas nach 1945 zuHause über
Verbrechen erzählt.
Sie haben nur bis zu ihrem Tod jede Nacht davon Alpträume gehabt.
Jedoch die Verbrecher sicher nicht.

kiiwii, ich habe jeden beim Bier unter 4 Augen danach gefragt.
Dann wurden sie redselig.
Vor kurzem traf ich auf Sylt einen ehemaligen Bundesbank-Oberen.
Der meinte noch mit seinen 87 Jahren:
"Es war alles anders als jetzt dargestellt!"
Wir hatten ein langes heftiges Gespräch auf unserer Wanderung am Strand
entlang von Kampen nach Rantum.
Er war ein kerniger, scharfsinniger Mensch, aber ideologisch geprägt.  

69033 Postings, 7505 Tage BarCodeJohannah

 
  
    #210
4
30.11.07 01:07
Ich glaube du gehst besser wieder Hakenkreuzchen malen. Du scheinst seit dieser Zeit der "heiligen Unschuld" als Kind im Kommunismus nicht viel dazugelernt zu haben...

 

Gruß BarCode

 

3491 Postings, 7036 Tage johannahzu 210. BarCode,

 
  
    #211
2
30.11.07 01:26

ich schlage vor, daß du mir demnächst aus dem Weg gehst. Auf sinnlose Diskussionen mit einem so engstirniger Moderator, wie du es einer bist, will ich mich nicht schon wieder einlassen. Du kannst mich wegen diesem Posting sperren. Tust du es, dann kannst du dich aber auch auf bitterböse Kommentare an deine Chefs wegen deiner Unfähigkeit zur objektiven Beurteilung von bestimmten Postings gefaßt machen.

 

MfG/Johannah

 

657 Postings, 7158 Tage 96erbarcode, nicht die armee hat sich zu handlangern

 
  
    #212
2
30.11.07 01:26
in hitlers vernichtungsfeldzug gemacht, sondern der generalstab. denn der per wehrpflicht eingezogene landser, der hatte relativ wenig möglichkeiten dem ganzen zu entgehen. eigentlich ausser sich selbst zu erschiessen keine. fahnenflucht, selbstverstümmelung, befehlsverweigerung wurden hart bestraft, kriegsdienstverweigerung kannte man damals noch nicht. die haben sich nur dafür interessiert wie sie ihren arsch heile durch den ganzen zirkus kriegen.  

69033 Postings, 7505 Tage BarCodeIrgendwie lebst du in der Vergangenheit...

 
  
    #213
2
30.11.07 01:27
Ach ja. Meine Chefs würde ich auch mal gerne kennenlernen. Wer sind die?

 

Gruß BarCode

 

3491 Postings, 7036 Tage johannahBarCode,

 
  
    #214
1
30.11.07 01:33
kennst du überhaupt die "heiligen Unschuld", die man "als Kind im Kommunismus" erleben kann? Vermutlich nicht!

Halte also deine Klappe, wenn du nicht weisst, worüber du da so dahinphilosopierst.





MfG/Johannah

 

3491 Postings, 7036 Tage johannahBist du ertwa nicht mehr MOD bei Ariva?

 
  
    #215
1
30.11.07 01:36
Kann es sein, daß ich etwas dazu beigetragen habe?

Das tut mir aber sooooo leid.

MfG/Johannah  

69033 Postings, 7505 Tage BarCodeTja. Das Schicksal ist manchmal unerbittlich.

 
  
    #216
3
30.11.07 01:39
Eines Tages kam eine mail von ganz oben: "Du warst nicht lieb zu Johannah, du bist entlassen."

 

Gruß BarCode

 

6198 Postings, 7589 Tage Palmengeldie Entlassung als Mod begründete sich

 
  
    #217
30.11.07 01:41
aber bestimmt eher mit deiner rücksichslosen Löschwut von roten Fäßchen :-)
komm gibs doch zu BC, Kalli erfährts auch nicht von mir
.................................................................­.

......Palme......
Smilies  

3491 Postings, 7036 Tage johannahSo ähnlich muß es gewesen sein.

 
  
    #218
1
30.11.07 01:44
Allerdings nicht nur wegen der "Unfreundlichkeit" zu Johannah alleine.



MfG/Johannah  

129861 Postings, 7492 Tage kiiwii"nicht die armee hat sich zu handlangern

 
  
    #219
1
30.11.07 01:51
in hitlers vernichtungsfeldzug gemacht, sondern der generalstab. denn der per wehrpflicht eingezogene landser, der hatte relativ wenig möglichkeiten dem ganzen zu entgehen. eigentlich ausser sich selbst zu erschiessen keine."



Wer führt denn eine Armee ? Der kleine Landser oder die Generalität und der Generalstab ??


Wenn die Armee sich zum Handlanger gemacht hat (und das hat sie), dann natürlich durch das Verhalten und durch die Entscheidungen ihrer Führung.
Was denn sonst !? Dein Posting ist obsolet.


Hättest Du meine Beiträge zu dem Thema gelesen, dann hätest Du bereits im allerersten etwas über den Chef  des OKW von 38 - 45, Keitel, lesen können...



MfG
kiiwiipedia

ariva.de  

10665 Postings, 7299 Tage lumpensammlernö, zu mir war er auch nie nett

 
  
    #220
1
30.11.07 01:51

10665 Postings, 7299 Tage lumpensammlernicht ganz, 96er und kiiwii

 
  
    #221
30.11.07 01:54
es gab zwar die befehle, z.B. auch den, beim rückzug nur noch verbrannte erde zu hinterlassen. aber wenn du schilderungen aus erster hand hörst, war der rückzug alles andere als geordnet, die haben sich über hunderte von kilometern in relativ kleinen gruppen und ohne ausrüstung durchgeschlagen. da denkt man zu allererst an sein eigenes überleben und scheißt auf jeden befehl und trotzdem wurden dörfer platt gemacht, frauen und kinder erschossen. das ist das, was ich aus erster hand von einem über sich selbst verwunderten teilnehmer gehört habe. er war feldwebel in der wehrmacht. der feldzug mit der partisanenausrede war nicht viel besser. aus derselben quelle: er konnte keine frauen und kinder erschießen, also hat er den gesamten viehbestand von familien töten lassen, die potentiell partisanen unterstützen könnten, und das waren so ziemlich alle, die noch etwas zu futtern hatten. dafür hasste er sich noch 40 jahre später. und obwohl er bis 1949 in einem sibirischen lager in kriegsgefangenschaft war, kam nie ein großartiges klagen über die russen, und das bestimmt nicht, weil die ihn dort so gut behandelt hätten.  

6255 Postings, 6122 Tage aktienbärPartisanenkrieg an der Ostfront

 
  
    #222
30.11.07 02:09
Die nur annäherungsweise bestimmbare Anzahl der Partisanen wuchs von Januar 1942 bis Sommer 1943 von ca. 30.000 auf etwa 200.000. Mit Rückeroberung der besetzten Gebiete durch die Rote Armee reduzierte sie sich allerdings kontinuierlich.
Insgesamt kämpften zwischen 1941 und 1944 schätzungsweise rund 400.000 bis 500.000 Einwohner der Sowjetunion als Partisanen gegen die Wehrmacht und ihre ausländischen Verbündeten. Sie operierten zumeist in Gruppen von 300 bis zu 2.000 "Volksrächern" - wie sie sich selbst bezeichneten.
http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/partisanenost/index.html  

129861 Postings, 7492 Tage kiiwiibei allem Respekt, wir sollten jetzt nicht in

 
  
    #223
3
30.11.07 02:13
typische heutige Journalisten-Verhaltensweisen abrutschen, über ergreifende Einzelschicksale zu berichten... das illustriert vielleicht das eine oder andere und erzeugt Emotionen, ist aber nicht entscheidend für die Analyse und der Erkenntnisgewinn.


...es geht um etwas anderes:

Um die von der politischen (diktatorischen) Führung gewollte und von der militärischen Führung in falschverstandener, aber aufgrund der preussischen Geschichte verständlicher Loyalität umgesetzte Durchführung eines Vernichtungskrieges mit allen Erscheinungen und Konsequenzen...  (...gegen Armeen und gegen ganze Völker)


Und dazu hat die Wehrmacht mehr als nur eine Hand gereicht.


MfG
kiiwiipedia

ariva.de  

3491 Postings, 7036 Tage johannahlieber kiiwii

 
  
    #224
1
30.11.07 02:20
so genau will ich es doch gar nicht wissen.

Ich gehöre zu den ersten Danachgeborenen und könnte, demnächst, mich mit Danachgeborenen in der vierten Generation auseinandersetzen.

Wie sollich denn dieser jungen Leuten den Unterschied in der Weltanschauung der früheren Generationen politisch konform darstellen?


MfG/Johannah  

6255 Postings, 6122 Tage aktienbärDie hohen Militärs waren meistens unpolitisch,

 
  
    #225
30.11.07 02:23
aber karriere-
geil und nationalistisch.
Was sagt mein 89jähriger Nachbar:
"Wir waren fast alle national gesonnen ohne unbedingt
Anhänger der NSDAP zu sein. Die waren uns zu primitiv.
Nationale Gesinnung, das war eben der damalige Zeitgeist."  

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