JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.


Seite 1 von 296
Neuester Beitrag: 09.04.21 21:34
Eröffnet am: 31.01.08 12:15 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 8.39
Neuester Beitrag: 09.04.21 21:34 von: Blackqop Leser gesamt: 1.809.734
Forum: Börse   Leser heute: 289
Bewertet mit:
23


 
Seite: < 1 | 2 | 3 | 4 |
294 | 295 | 296 296  >  

17100 Postings, 5748 Tage Peddy78JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

 
  
    #1
23
31.01.08 12:15
News - 31.01.08 12:03
Shell verbucht Rekordgewinn

Der Ölgigant Royal Dutch Shell hat im vergangenen Jahr kräftig von den hohen Rohölpreisen profitiert. Shell verbuchte allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von mehr als 8 Milliarden Dollar. Da die Benzinpreise gleichzeit ständig gestiegen sind, steht der Ölriese jetzt wegen seiner enormen Gewinne in der Kritik.



HB DEN HAAG. Das niederländisch-britische Unternehmen Royal Dutch Shell steigerte den Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro). "Das ist angesichts sinkender Raffinerie-Margen und steigender Kosten ein zufriedenstellendes Ergebnis", sagte Finanzchef Peter Voser am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen. Damit schließt der Konzern das gesamte Jahr 2007 mit einem Überschuss von 31,3 Milliarden Dollar ab.

Vorstandschef Jeroen van der Veer wies Kritik an derartigen Gewinnen bei gleichzeitig steigenden Benzinpreisen zurück. Shell verdiene vor allem bei der Förderung und nicht an den Zapfsäulen, wo auch hohe Steuern abgezweigt würden, betonte er. Außerdem investiere sein Unternehmen allein in diesem Jahr rund 33,3 Milliarden Dollar unter anderem in neue Technologie.

Die Öl- und Gasproduktion ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Im Durchschnitt produzierte Shell im vergangenen Jahr täglich umgerechnet 3,44 Millionen Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter), 2006 waren es 3,65 Millionen Barrel. Finanzvorstand Voser sagte für 2008 einen weiteren leichten Rückgang voraus.

Bemerkbar machen sich vor allem Sicherheitsprobleme im Niger-Delta, die Shell dort an der Ölförderung hindern. Im Gegensatz zu früheren Jahren will Shell die wichtige Angabe über seine Ölreserven erst im März bei der Vorlage des Jahresberichts geben. Dies sei eine Anpassung an die Praxis der anderen Ölkonzerne, sagte van der Veer. Shell zahlt seinen Aktionären für das vierte Quartal eine Dividende von 0,36 Dollar, damit ergibt sich eine Jahresdividende von 1,44 Dollar je Anteil. Für das erste Quartal 2008 kündigte Voser eine Dividende von 0,40 Dollar an.





Quelle: Handelsblatt.com



News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
RDS 'A' 'A' ORD EUR0.07 1.767,00 -1,28% London Dom Quotes
 
7365 Postings ausgeblendet.
Seite: < 1 | 2 | 3 | 4 |
294 | 295 | 296 296  >  

1972 Postings, 4886 Tage Floyd07Hoffentlich kommt es so,

 
  
    #7367
06.04.21 16:34
wie du schreibst. Momentan schaue ich ein wenig neidisch rüber zu BP.  

1441 Postings, 241 Tage Adhoc2020Royal Dutch leidet auch wegen Nord Stream 2

 
  
    #7368
06.04.21 17:50

301 Postings, 754 Tage stksat|229185074@FLOYD07

 
  
    #7369
2
07.04.21 08:20
BP scheint im Gegensatz zu Shell zwar derzeit resistenter gegen Kurskorrekturen zu sein, aber mittel- bis langfristig hat mMn Shell weit bessere Karten. BP hat während der Coronakrise weiterhin hohe Dividenden gezahlt obwohl man wie die Konkurrenz starke Verluste gemacht hat - und das obwohl die Verschuldung von BP im Vergleich zur Konkurrenz nicht gering ist.

Shell hat aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Man hat den Kursverfall Anfang 2020 genutzt, um die Dividende zu kürzen. Jetzt nutzt man diese Einschnitte um die Bilanz aufzufrischen und die Schulden zu reduzieren. Wenn man bei den Schulden das selbst gesetzte Ziel erreicht hat, dann will man wieder kräftiger an die Aktionäre ausschütten. Ist jetzt nicht meine Sicht der Dinge, sondern wird so aktiv vom Management kommuniziert. Hier wird daran gearbeitet den Konzern zukunftsfit zu machen und noch langfristig Geld für die Aktionäre sprudeln zu lassen. Das macht das Unternehmen im Vergleich zu BP zwar kurzfristig weniger attraktiv, aber auch BP wird irgendwann nicht darum herumkommen seine Schulden anzugehen. Shell hat diesen Schritt nur zuerst gewagt und dazu die Coronakrise clever genutzt.  

302 Postings, 238 Tage BlackqopDer Schuldenabbau

 
  
    #7370
07.04.21 08:37
Gebe dir mit Shell recht skat.

BP konnte ihr Schuldenziel von 35 mrd bereits dieses Quartal erreichen.

Shell wird nicht weniger profitabel gewesen sein. Aber wie wurde das bei Shell kommuniziert? Wo liegt hier die Grenze damit mehr Aussgeschüttet werden Könnte?  

301 Postings, 754 Tage stksat|229185074@BLACKQOP

 
  
    #7371
1
07.04.21 09:54
Hallo Blackop,

die Ziele finden sich derzeit in fast jedem Quartals- bzw Jahresbericht und diversen Presseaussendungen. Ziel ist es auf eine Nettoverschuldung von 65 Mrd runterzukommen und danach wieder 20-30% des operativen Cashflows an die Aktionäre auszuschütten und bei Bedarf Aktienrückkäufe zu starten:

Shell reiterated its cash priorities to deliver value for shareholders today while growing value for tomorrow, including:

- Maintain the progressive dividend policy, increasing dividend per share by around 4% per year, subject to Board approval.
- Retain near-term annual Cash capital expenditure of $19-22 billion.
- Reduce net debt to $65 billion.
- On reducing net debt to $65 billion, target total shareholder distributions of 20-30% of cash flow from operations; increased shareholder distributions achieved through a combination of Shell’s progressive dividends and share buybacks.
- Disciplined and measured capital expenditure growth balanced with additional shareholder distributions and further strengthening of our balance sheet.

Quelle: https://www.shell.com/media/...ions-with-customer-first-strategy.html

Das Jahr 2020 war diesbezüglich natürlich eine Challenge. Das Unternehmen hat mal damit angefangen die Current Liabilities anzugehen, mit 2021 und höheren Einnahmen wird man sich als nächstes die non-current-liabilities vorknöpfen. Ich glaube man ist auf dem richtigen Weg.

Schon alleine wenn ich mir das Verhältnis Eigen- zu Fremdkapital ansehe ist Shell attraktiver:

Shell: 159 Mrd Eigenkapital zu 221 Mrd Fremdkapital (Shell Jahresbericht 2020, S. 218)

BP: 86 Mrd Eigenkapital zu 182 Mrd Fremdkapital (BP Jahresbericht 2020, S. 158)

Da hat Shell schon mal eine weitaus bequemere Ausgangsposition, auch wenn natürlich BP ebenfalls die Schulden reduziert (mMn zu Lasten des Cashflows from investing activities, wo Shell während der Coronakrise praktisch genauso stark investiert hat wie davor - sowohl was das traditionelle Geschäft anbelangt, als auch erneuerbare Energien, da man sich langfristig hier ein weiteres Standbein aufzubauen versucht). Das liest sich auch schön in dem Pressestatement: Reduktion der Schulden, aber eben bei kontinuierlich starkem CAPEX, um nicht die Schulden auf Kosten der Investitionen zu tilgen. Die Dividende ist hier nur die Kirsche auf dem Eis, die nur wirklich groß ausgeschüttet wird, wenn alle anderen Variablen (Verschuldung & CAPEX) auf Schiene sind.

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich glaube dass sowohl Shell als auch BP deutlich zulegen werden. Ich persönlich bin weniger der Dividendeninvestor sondern hab es lieber wenn ein Unternehmen investiert anstatt auszuschütten - gerade wenn es mal nicht so rosig läuft. Aber hier hat jeder seine eigenen Präferenzen. Beide Unternehmen sind mMn klar unterbewertet.

liebe Grüße
stksat  

112 Postings, 2061 Tage phönix555Shell Update-Hinweis für das erste Quartal 2021

 
  
    #7372
07.04.21 10:15

https://www.shell.com/investors.html

Shell Update-Hinweis für das erste Quartal 2021 (google Übersetzung)

7. April 2021

Dies ist eine Aktualisierung des Ausblicks für das erste Quartal 2021, der in der Bekanntgabe der Ergebnisse des vierten Quartals am 4. Februar 2021 enthalten ist. Die hier dargestellten Auswirkungen können von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen und unterliegen der endgültigen Festlegung des Ergebnisse des ersten Quartals 2021. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die dargestellten Auswirkungen auf das bereinigte Ergebnis nach Steuern.

Der Wintersturm in Texas hatte Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit und wird voraussichtlich insgesamt negative Auswirkungen von bis zu 200 Millionen US-Dollar auf das bereinigte Ergebnis haben. Die einzelnen segmentalen Auswirkungen werden nachstehend näher erläutert.
Integriertes Gas

   Die Produktion wird voraussichtlich zwischen 920 und 960.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen.
   Das LNG-Verflüssigungsvolumen wird voraussichtlich zwischen 7,8 und 8,4 Millionen Tonnen liegen.
   Die Abschreibungen vor Steuern werden voraussichtlich zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden US-Dollar liegen.
   Handels- und Optimierungsergebnisse werden voraussichtlich deutlich unterdurchschnittlich sein.
   Ungefähr 80% unserer Laufzeitverkäufe von LNG im Jahr 2020 waren Ölpreise, die mit einer Preisverzögerung von bis zu 6 Monaten verbunden waren. Die Volatilität des JKM-Kassakurses im Januar hatte nur begrenzte Auswirkungen auf das bereinigte Ergebnis.
   Die operativen und finanziellen Nettowirkungen des Wintersturms in Texas werden voraussichtlich begrenzt sein, da die Handelsmargen durch Rückstellungen aufgrund des damit verbundenen Kreditrisikos der Gegenpartei ausgeglichen werden.
   Es wird erwartet, dass der CFFO durch einen Abfluss von Betriebskapital beeinflusst wird, der durch erhöhte Forderungen aufgrund des höheren Rohstoffpreisumfelds bedingt ist.
   Der CFFO ohne Betriebskapital wird voraussichtlich nicht wesentlich von den Cashflows im Zusammenhang mit Warenderivaten beeinflusst.

Upstream

   Das bereinigte Ergebnis wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 positiv sein und den Aufwärtstrend des aktuellen Rohstoffpreisumfelds ausgleichen.
   Die Produktion wird voraussichtlich zwischen 2.400 und 2.475.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen, einschließlich 10 bis 20.000 Barrel Öl pro Tag weniger Produktion aufgrund des Wintersturms in Texas.
   Das bereinigte Gesamtergebnis wird voraussichtlich durch bis zu 40 Millionen US-Dollar aufgrund der betrieblichen Auswirkungen des Wintersturms in Texas beeinträchtigt.
   Die Abschreibungen vor Steuern werden voraussichtlich zwischen 3,1 und 3,4 Milliarden US-Dollar liegen.
   Es wird erwartet, dass Währungseffekte das bereinigte Ergebnis um bis zu 200 Mio. USD nachteilig beeinflussen.
   Die Steueraufwendungen werden voraussichtlich zwischen 700 und 1.100 Millionen US-Dollar liegen.
   Die gezahlten Steuern werden voraussichtlich zwischen 500 und 750 Millionen US-Dollar liegen.
   Betriebskapitalabflüsse wie erwartet aufgrund gestiegener Forderungen aufgrund des höheren Rohstoffpreisumfelds.

Ölprodukte

   Die Raffinerieauslastung wird voraussichtlich zwischen 71% und 75% liegen. Die neuesten Rohstoffdestillationskapazitäten für Raffinerien sind im Jahresbericht 2020 aufgeführt und ersetzen den Kalendertag durch den Stromtag.
   Die verfeinernde indikative Marge liegt bei 2,6 USD / Barrel und hat sich gegenüber 1,6 USD / Barrel im vierten Quartal 2020 leicht verbessert. Definition und Formel finden Sie am Ende dieser Version.
   Die Handels- und Optimierungsergebnisse werden voraussichtlich durchschnittlich und höher sein als im vierten Quartal 2020.
   Das Verkaufsvolumen wird voraussichtlich zwischen 3.700 und 4.700.000 Barrel pro Tag liegen.
   Die Marketingergebnisse werden voraussichtlich höher sein als im vierten Quartal 2020, da höhere Margen und niedrigere Kosten niedrigere Verkaufsmengen mehr als ausgleichen.
   Die Abschreibungen vor Steuern werden voraussichtlich zwischen 0,9 und 1,1 Milliarden US-Dollar liegen.
   Das bereinigte Gesamtergebnis wird voraussichtlich durch bis zu 80 Millionen US-Dollar aufgrund der betrieblichen Auswirkungen des Wintersturms in Texas beeinträchtigt.
   Abflüsse des Betriebskapitals werden aufgrund des höheren Rohstoffpreisumfelds erwartet.
   Der CFFO ohne Betriebskapital wird voraussichtlich durch die niedrigeren Cash-Umsatzkosten positiv beeinflusst.

Chemikalien

   Das bereinigte Ergebnis von Chemikalien wird voraussichtlich durch verbesserte Basismargen und leicht höhere Zwischenmargen im Vergleich zum vierten Quartal 2020 positiv beeinflusst.
   Die Auslastung der Chemiefabrik wird voraussichtlich zwischen 77% und 81% liegen.
   Der Absatz von Chemikalien wird voraussichtlich zwischen 3.500 und 3.700.000 Tonnen liegen.
   Die Abschreibungen vor Steuern werden voraussichtlich zwischen 250 und 350 Millionen US-Dollar liegen.
   Das bereinigte Gesamtergebnis wird voraussichtlich aufgrund der betrieblichen Auswirkungen des Wintersturms in Texas um rund 60 Millionen US-Dollar beeinträchtigt.Es wird erwartet, dass der CFFO aufgrund des zeitlichen Effekts der von Joint Ventures & Associates erhaltenen Dividenden um 150 bis 250 Millionen US-Dollar negativ beeinflusst wird.

Corporate

   Das bereinigte Ergebnis des Unternehmenssegments wird für das erste Quartal voraussichtlich einen Nettokostenaufwand von 600 bis 700 Millionen US-Dollar betragen. Dies schließt die Auswirkungen von Wechselkurseffekten aus.


 

301 Postings, 754 Tage stksat|229185074Nachtrag

 
  
    #7373
1
07.04.21 10:22
beinahe hätte ich die süßeste Kennzahl vergessen:

Operativer Cashflow 2020:

Shell: 34 Mrd (bei rund 130 Mrd Market Cap)
BP: 12 Mrd (bei rund 62 Mrd Market Cap)

Bei Shell sprudeln die operativen Ergebnisse also während Corona nur so (BP natürlich auch, nur in geringerem Ausmaß), allerdings ist das aufgrund der in meinem letzten Post genannten strategischen Entscheidungen noch nicht wirklich durchgedrungen, da man das Geld dazu verwendet seine Hausaufgaben zu machen. :-)  

1441 Postings, 241 Tage Adhoc2020Ich persönlich bevorzuge trotzdem BP

 
  
    #7374
07.04.21 16:35
Alleine schon deshalb, weil die Milliarden an Strafzahlung durch die Deepwater Horizon Katastrophe demnächst abgeschlossen sind. Da gehen jedes Jahr Milliarden drauf. Auch der UK Standort wird in Zukunft steuerlich einiges gut machen. Ist aber nur meine persönliche Meinung.
 

265 Postings, 4415 Tage penda@adhoc

 
  
    #7375
07.04.21 19:15
Habe zwar nicht so viel BP aber umso mehr RDS B, da ich ebenfalls vermute, dass UK etwas Aufholbedarf hat und sich der Pfundkurs bei den B Shares auf lange Sicht bemerkbar machen sollte.  

302 Postings, 238 Tage BlackqopB

 
  
    #7376
07.04.21 20:29
Wenn man bedenkt das die B Aktien vor Corona generell höher standen als A.

Habe auch nur B.


 

1798 Postings, 542 Tage RonsommaRückkauf

 
  
    #7377
08.04.21 14:53
Habe ihr den letzten Stand wann Shell Rückkauf starten wollte?  

10 Postings, 409 Tage Tommy41EK

 
  
    #7378
08.04.21 15:45
Hallo zusammen,
was ist nur los mit dem Kurs von RDS, schmiert in letzter Zeit nur noch ab. Hoffe dass ich den EK von 20€ dieses Jahr noch sehen werde, dann nichts wie raus hier.
 

112 Postings, 2061 Tage phönix555Shell 1. Quartal wieder Geld verdient

 
  
    #7379
08.04.21 20:06
https://www.effecten-spiegel.com/news/news-detail/...lung-am-horizont


07.04.21
Trends
Shell sieht wieder Erholung am Horizont

Shell hat mit der Ölförderung im 1. Quartal erstmals seit Beginn der Coronapandemie wieder Geld verdient. Das Geschäft mit der Erkundung und Förderung habe von den gestiegenen Rohölpreisen profitiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Den Haag mit. Das bereinigte Ergebnis des Bereichs dürfte daher im schwarzen Bereich liegen. Die zeitweilige Unterbrechung der Öl- und Gas-Produktion durch die Winterstürme in Texas werde den bereinigten Gewinn des Konzerns jedoch mit bis zu 200 Mio. $ belasten.
Im Gegensatz zu anderen Unternehmensteilen wie der Raffinerie-Sparte hatte das Ölgeschäft des Konzerns wegen des Verfalls der Energiepreise infolge der Pandemie 2020 durchgängig Verluste geschrieben. Auch im Raffinerie- und Kraftstoffsegment habe sich die Entwicklung im Vergleich zum vierten Quartal etwas verbessert, hieß es nun. Das Geschäft war trotz der Pandemie auch im vergangenen Jahr größtenteils profitabel geblieben.

....und warum ist der Kurs so schlecht?  

3163 Postings, 520 Tage Aktiensammler12Nun ja Tommy,

 
  
    #7380
08.04.21 20:57
dann hast ja wenigstens Dividenden kassiert. Wenn die jedoch wieder 20 Euro erreichen, ist die Chance von zumindest 23-24 Euro gar nicht so gering.
Vielleicht gehst sogar noch mit Plus raus? Börse ist oftmals verwirrend...  

536 Postings, 396 Tage Loonijawer shell bei 20 verkauft

 
  
    #7381
2
08.04.21 21:25
hat meiner Meinung nach nichts verstanden oder eben andere Ziele. Aber der Sprung von 20 auf 23-25 ist einfach als von jetzt auf 20. Das Unternehmen wird gerade umgestaltet und wird langfristig noch ordentlich Power machen. Wenn die Divi noch mal angepasst wird geht's rund. Stück für Stück zum Glück.  

302 Postings, 238 Tage BlackqopDenke auch

 
  
    #7382
08.04.21 21:52
Aktuell scheint es eher das viele lieber auf hype Aktien mitschwimmen. 88 energy, Otto und was weiß ich alles.

Shell b stand vor vier Wochen fast bei 18 Euro... warum sollte sie das nicht wieder bzw Überschreiten?

Ich habe grade im Gefühl das hier versucht wird Leute aus der Aktie zu treiben...denn so wie es scheint werden wir nach den q1 Zahlen kräftig zulegen und danach ist nichts mehr mit Zitterhänden die man abgrasen kann.
Aber ka...
 

1441 Postings, 241 Tage Adhoc2020Royal Dutch B

 
  
    #7383
09.04.21 10:47
Derzeit auch unterbewertet. Vor Corona immer um 30.- Euro
Neben BP jetzt auch hier meine erste Position eingetütet :)
 

301 Postings, 754 Tage stksat|229185074man braucht kein Hellseher sein..

 
  
    #7384
5
09.04.21 11:18
...um zu ahnen wo sich Shell bis Jahresende hinbewegen wird. Der Ölpreis ist da wo er früher war und jetzt muss sich das noch in den Quartalsergebnissen niederschlagen. Im Q1 fängt es an, ab Q2 sollte es dann richtig Fahrt aufnehmen. In der zweiten Jahreshälfte sollten wir dann langsam aber sicher auf alte Höhen zusteuern.

Lest euch doch einfach die letzten 10 Analystenkommentare durch: Da ist von niedrigster Fördermenge seit den 90ern zu lesen (man braucht keinen PhD in VWL um zu kapieren was bei plötzlich stark steigender Nachfrage bei nur mäßig anziehenden Angebot passiert). Wieder ein anderer (eher konservativer/neutraler Analyst) schreibt davon, dass Shell in den nächsten 5 Jahren 50% seiner derzeitigen Marktkapitalisierung als Dividende ausschütten wird. Fast alle Analysten sehen in Shell einen klaren Kauf, selbst jene mit konservativen Kurszielen sehen der Kurs mittelfristig bei 20 EUR oder mehr.

Die Nettoverschuldung ist bei 73 Mrd, man zahlt jetzt Quartalsweise Schulden ab und das Unternehmen hat zugesichert, dass es ab einer Nettoverschuldung von 65 Mrd mit Aktienrückkäufen beginnt und 20-30% des operativen Cashflows ausschütten wird. Was will man denn bitte mehr?

Ich fasse zusammen:
- (fast alle Analysten sehen großes Kurspotential)
- der Ölpreis is back
- die Quartalsergebnisse werden jetzt alle 3 Monate besser und besser werden (den Anfang macht Q1 2021)
- die Fördermenge ist immer noch gering und bis Sommer werden viele Menschen geimpft sein = plötzlich wieder fette Nachfrage
- die IEA prognostiziert ein sehr starkes zweites Halbjahr für Öl (was immer das heißt, denn der Ölpreis ist schon zurück auf alten Höhen!)
- Shell zahlt Schulden ab
- Shell hat Kosten reduziert
- Shell hat immer in neue Projekte investiert, selbst während der Coronakrise

..und hier wird tatsächlich gejammert dass der Kurs von Shell noch immer niedrig ist? Da habt ihr eine Aktie vor euch mit Prognosen/Aussichten für Unternehmen & Gesamtmarkt gleich "geil, geiler, megaaffensupergeil" und ihr beklagt euch, dass sie billig ist? Was wollt ihr denn noch, verfolgt ihr etwa eine buy high & sell low Strategie, kauft ihr einfach gerne teuer ein, oder habt ihr den Chart verkehrt herum gelesen?

Kleiner Tipp: Man sollte Aktien kaufen wenn sie billig sind - aber pssst, sagt es ja nicht weiter! ;-)

 

26 Postings, 194 Tage FundamentalForelleLetzte Dividende Zahlungstermin

 
  
    #7385
09.04.21 12:07
Kurze Zwischenfrage. Kam bei euch schon die letzte Dividendenzahlung auf dem Konto an? Hatte einen Depotübertrag und mache mir Sorgen, dass das eventuell zu Problemen geführt haben könnte. Danke für eure Hilfe  

1972 Postings, 4886 Tage Floyd07Letzte Dividende

 
  
    #7386
09.04.21 12:14
ist schon angekommen (Zahlbarkeitstag: 29.3.).  

16 Postings, 427 Tage Hedriks@Fundamental

 
  
    #7387
09.04.21 14:13
Ich hab gerade auch einen Depotübertrag hinter mir und bei mir wurde die Dividende bei meinem alten Broker ausgezahlt, obwohl die Aktien schon beim Neuen waren.  

4 Postings, 89 Tage romeo20031Hedriks

 
  
    #7388
09.04.21 17:11
Ich will gerne auch flatex kündigen und suche neue Broker... Kann jemand empfehlen  

16 Postings, 427 Tage HedriksTrade Republic

 
  
    #7389
09.04.21 18:23
Ich habe auch lange gezögert und es ist dort auch nicht alles perfekt, aber 0€ Gebühren für Sparpläne und 1€ Gebühren für Einzelkäufe haben mich überzeugt.  

30 Postings, 657 Tage Madien43Erfahrungen

 
  
    #7390
09.04.21 18:40
mit Trade Republic erst mal lesen .  

302 Postings, 238 Tage BlackqopFlatex

 
  
    #7391
09.04.21 21:34
Als ich bei flatex den Übertrag beauftragt habe kam ein netter Anruf und mir wurden ganz nette Konditionen unterbreitet.

Werde zum Jahreswechsel nachverhandeln.

Ging aber auch um Kreditzinsen...

Ich wäre zu smartbroker gegangen... hab aber auch hier mehr oder weniger nur den günstigsten Zins gesucht.
 

Seite: < 1 | 2 | 3 | 4 |
294 | 295 | 296 296  >  
   Antwort einfügen - nach oben