Inside: THYSSEN
Ich muss mich natürlich darauf verlassen, dass die Autoren richtig recherchiert haben:
"Die schlechten Erfahrungen mit Steinbruch kommen Hiesinger alles andere als zupass, denn eigentlich muss er so schnell wie möglich Ballast abwerfen. Denn die beiden Stahlwerke in Brasilien und Alabama (USA), die 2010 in Betrieb gingen, produzieren monatlich 150 Millionen Euro Verlust. Die Finanzschulden des Konzerns belaufen sich aktuell auf 5,3 Milliarden Euro. Die aktuelle Geschäftslage ist düster. Allein im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres häufte der Konzern einen Verlust in Höhe von 822 Millionen Euro an. Jeder Monat, der weitere Miese beschert, verschärft die Not bei ThyssenKrupp."
www.wiwo.de/unternehmen/industrie/...-riesige-verluste/8248118-2.html
"In China gibt es eine robuste Nachfrage und man möchte zu den Wettbewerbern aufschließen."
www.wallstreetjournal.de/article/...7324063304578522770102193236.html
hätte man da nicht vor 5 jahren drauf kommen können?
die lernen es einfach nicht. ist antizyklisches investieren wirklich so schwer???? muss man die gleichne fehler ständig wiederholen?
Wahrscheinlich sind die vor 5 Jahren bereits darauf gekommen, aber aus Angst, Fehler zu begehen, hat es so lange gedauert, sich endgültig zu diesem Schritt zu entschließen. Ich war überrascht, in dem Verlust-Artikel darüber zu lesen, dass die Manager so viel Angst hätten und dass sie sich gegenseitig bei Besprechungen nur aus Akten vorlesen. Das lähmt natürlich die Entscheidungsprozesse.
Ein aufsteigendes Dreieck wäre angeblich bei einem Schlusskurs über 15,90 € aktiviert!
www.godmode-trader.de/nachricht/...Dreieck-Thyssenkrupp,a3101368.html
Ich habe mir jedenfalls Scheinchen für beide Richtungen rausgesucht.
Der Artikel ist glaube ich nicht mehr ganz aktuell und in den 150 Mio. sind Abschreibungen enthalten.
Für die operativen Verluste hätte ich folgende Quelle anzubieten
"Die Ergebnisse der als nicht fortgeführte Aktivität klassifizierten Business Area Steel Americas"
http://www.thyssenkrupp.com/financial-reports/...tatements/notes.html
ist doch komisch, dass der Cromme im Siemens-AR und allen anderen so toll sein soll und nur bei thyssen, die er aus dem EffEff kennt, angeblich total versagt hat.
die fehler wurden/werden woanders gemacht. und das was tbarth anführt, kommt der jetzigen lage wohl so ziemlich nahe und ist der grundstock für weitere desaster.
ich will gar nicht wissen, wie viele aufzug- und autoteilewerke in der zwischenzeit entstehen bevor thyssens an den markt gehen.
und das mit den lohnkosten haben die auch immer noch nicht kapiert. die wachsen ja heute schon zweistellig p.a. und der demographische faktor macht sich noch nicht einmal negativ bemerkbar - kommt aber.
Egal welche Entscheidungen von TK getroffen werden - hier im Forum glauben einige stets zu wissen, dass diese absolut falsch sind.
Alle haben nach Investitionen für Technologies geschrien, jetzt wo sie angekündigt werden sind Ort und/oder Zeit falsch.
Kritisieren von Vorständen ist einfach, vor allem im Nachhinein.
Wenn hier im Forum einige glauben so gut zu wissen wie so ein Konzern richtig zu führen ist und wie sich der Markt an den veschiedenen Schauplätzen in den nächsten Jahren entwickeln wird dann bitte ich hiermit um ein paar konstruktive Vorschläge, welche strategischen Entscheidungen ihr treffen würdet.
Diese Vorschläge zu diskutieren wäre doch viel interessanter als den ganzen alten Mist immer wieder durchzukauen.
peinliches posting von dir.
Ihr bezieht Eure Informationen nur aus Presseartikeln und Analystenkommentaren. Das ist kein Vorwurf!
Würdet ihr etwas näher zu TK stehen wüsstet ihr besser was Hiesinger alles bewegt.
Seht Euch diese Bemerkung ruhig nochmal in 2-3 Jahren an. Hiesinger ist für alle langfristigen Aktionäre von TK Gold wert.
Er kennt bei TK keine Freunde, Verbündeten und heiligen Kühe sondern räumt radikal auf und zwar mit einer Konsequenz die kein anderer an den Tag gelegt hat.
Ich gehen fest davon aus, dass er in wenigen Jahren als Sanierer gefeiert wird.
wenn der Heini demnächst bekannt gibt das es in nächster Zeit
nicht zu einem Verkauf der ausländischen Werke kommen wird.
Die angeblichen Bieter sind ja selbst alle nicht kreditwürdig.
Gleich zu Beginn seiner CEO Zeit hätte der Heini seine Verlust
bringenden Werke für 7 MRD spielend verkaufen können.
das ist keineswegs Schwachsinn.
Der Heini bekommt keine 3,5MRD , und für weniger
macht er den Verkauf nicht.
Somit wartet er auf bessere Zeiten und nimmt weiterhin
die monatlichen Verluste auf Kosten der Aktionäre in Kauf.
Das ist die Realität.
Warum ist ThyssenKrupp heute im frühen Handel größter Gewinner? Hat ThyssenKrupp die Schadenersatzforderungen beglichen und damit Zahlungsfähigkeit demonstriert? Ich lese hier nur Schlagzeilen, dass ThyssenKrupp endlich blechen soll :-)