IPO:The Naga Group AG
Interessant ist die Liquiditätssituation auf Seite 22/23. Die Liquidität schwindet sehr schnell. Nach Tilgung der kurzfrstig fälligen Schulden kann nur noch auf das kurzfristig gebundene Vermögen zurückgegriffen werden kann. Was sich wohl hinter dieser Position verbirgt? Das wird ja wohl hoffentlich keine Anlage in den Naga-Coin sein.
Bedenklich stimmt auch der Risikohinweis auf Seite 28: "Im ungünstigsten Fall könnte sich das Geschäftsmodell als nicht profitabel oder nichtmehr durchführbar erweisen. Dies könnte Wertberichtigungen insbesondere bei aktivier-ten langfristigen Vermögenswerten erfordern sowie weitere wesentliche nachteilige Aus-wirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Naga haben."
Spannend wird die Restrukturierung der Naga Group. Wenn man sich allein ansieht, welchen Goodwill man beim Erwerb der HBS bezahlt hat, steht eine Menge zur Verfügung.
https://www.finanz-szene.de/fintech/...burger-fintechs-naga-gelandet/
Das zusammen mit der Feststellung, dass die Forderungen von NAGA an die NDAL schon nach einem Jahr wertberichtigt werden, sagt doch eigentlich alles.
"Im ungünstigsten Fall könnte sich das Geschäftsmodell als nicht profitabel oder nicht mehr durchführbar erweisen. Dies könnte Wertberichtigungen insbesondere bei aktivierten langfristigen Vermögenswerten erfordern sowie weitere wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Naga haben."
Ich befürchte, dass genau dieser Fall eintreten wird und dass der WP in seinem Testat für das laufende Jahr darauf bestehen wird, die aktivierten Vermögenswerte ganz oder teilweise abzuschreiben. Dann wird ein zweistelliger Millionenbetrag in der Bilanz flöten gehen, der zwar nicht cash-wirksam ist, aber wahrscheinlich zur Anzeige des Verlusts von mehr als der Hälfte des GK führen würde. Genau denselben Weg vor einem ähnlichen Hintergrund musste ja Staramba gehen. Und die Aktie wurde zuletzt ja schon unter dem Wert des Grundkapitals bewertet.
Ich denke daher, dass wir die 50 Cent noch in diesem Jahr von unten sehen werden - es sei denn, es geschieht ein Wunder !
Mittlerweile konnten sich ja alle davon überzeugen , dass alles was ich hier am Wochenende schrieb 1:1 im Geschäftsbericht wiederfindet . Die Lügner und Fake news kommen also aus den Reihen der Nagatiere . Und diesmal schwarz auf weiss
Herr Bildki , schämen Sie sich („Wasser predigen und Wein saufen“)
Totaler Misserfolg auf der ganzen Linie was die Steigerung des Unternehmenswertes angeht und dann bei nicht einmal 20 mio Umsatz mehr als 1 mio Bezüge für den Vorstand „Pfui“
Jetzt muss Herr bilski aber mal wirklich was mitbringen aus China. Wenn da jetzt was sensationelles kommt, dann hat die AG und damit auch die Aktie eine Chance sich zu Erholen . Ansonsten wird es ganz düster
https://financefwd.com/de/...er-so-protzt-der-naga-cto-auf-instagram/
Zeitpunkt: 04.07.19 14:12
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage / Falschaussage
Zeitpunkt: 04.07.19 12:22
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage
Also antworte endlich mal auf meine Frage, oder erfreue dich einfach an dem aktuellen Kursverlauf. Aber mit deinen Beiträgen bringst du hier niemanden weiter
Sehe ich das richtig, dass die Erlöse aus der "Zusammenarbeit" mit der NDAL, die 2017 erfolgswirksam gebucht wurden, jetzt wegen Uneinbringlichkeit sukzessive wieder abgeschrieben werden?
Was passiert dann mit den 8 Mio., aus der "Zusammenarbeit" mit der NDAL, die 2018 in die G+V gingen, im nächsten Abschluss? Werden die dann auch abgeschrieben?
Wieviel genau und zu welchem Kurs getauscht wurde, ist nicht angegeben. Man sagt nur "wesentliche Teile" und "Anfang des Jahres".
Man sagt auch, dass dies zur Bezahlung der Forderungen von Naga geschah. Insofern ist es in der Tat sehr merkwürdig, dass dort 1,7 Mio abgeschrieben wurden.
Was mit den weiteren Forderungen gegen NDAL passiert, bleibt abzuwarten. Ob man die Hintergruende jemals erfahren wird, ebenso. Vielleicht gibt es ja im Zwischenbericht fuers 1. Halbjahr 2019 ein paar Hinweise...
Aber so, wie es aussieht, ist doch auch das nur ein Luftschloss gewesen !? Entweder sind die Einnahmen aus dem NGC von den handelnden Personen dort "entnommen" worden oder man hat diese nicht oder nicht schnell genug in "echtes Geld" umgetauscht. Man muss sich ja jetzt schon fragen, ob überhaupt echtes Geld von der NDAL an NAGA bezahlt wird bzw. bezahlt werden kann.
Das könnte eine Geschichte werden, die bei der Staatsanwaltschaft landet ...
Forderungen als uneinbringlich zu bezeichnen , obwohl es dafür eine klare Vertragsgrundlage gibt, das Unternehmen in Geld schwimmt und man sich 2018 neue Umsätze und Forderungen eingebuchtet hat, wäre im Falle des Scheiterns des Unternehmens sicherlich ein Fall für den Insolvenzverwalter und damit dann eventuell auch für einen Staatsanwalt .
Meines Erachtens fehlt jede plausible Erklärung im Jahresabschluss , auch eine erklärende Pressemitteilung ist ja Fehlanzeige. Somit ist es legitim zu sagen : da stinkt etwas zum Himmel
Zeitpunkt: 05.07.19 11:49
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers
https://www.gruenderszene.de/business/...hlen-2018?interstitial_click
Dort heißt es ja:
In seinem Bericht würde das börsennotierte Unternehmen schreiben , dass der Umsatz mit nur etwa 16 mio Euro den Erwartungen entspreche - doch gegenüber Gründerszene habe Naga-Gründer Benjamin Bilski noch Ende 2018 ein Umsatzziel von 19 Millionen Euro kommuniziert.
Damit dann erst ein April hinterm Ofen hervorzukommen obwohl man im Jahresbericht auf ein monatliches Controlling verweist , sagt doch vieles über die Qualifikation des Vorstandes
So sieht die Zukunft eines "wachstumsstarken Fintechs" aus (Zitate aus dem GB der Gesellschaft vom 1. Juli):
Prognose zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren
Handelserlöse:
Die Entwicklung im 1. Quartal 2019 deutet auf ein schwächeres Jahr hin, so dass wir unsere Erwartungen gegenüber dem Vorjahr reduzieren müssen. Trotz der Erwartungen von steigenden Kundenzahlen sowie einem steigenden Handelsvolumen gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr rechnen wir mit einer leichten Reduzierung der Handelserlöse.
Dienstleistungsumsätze:
Die Umsätze mit der NDAL werden stark zurückgehen
Anmerkung: Man kann davon ausgehen, dass die Umsätze von NAGA in 2019 sich in etwa halbieren, da die Einnahmen von der NDAL (Belize-Gesellschaft), die bisher etwa 50 % der Umsätze ausgemacht haben, weitgehend entfallen werden und selbst die Erlöse aus dem operativen Geschäft zurückgehen sollen.
Wieder Zitate aus dem GB des Unternehmens:
EBITDA
Durch die leicht sinkenden Handelserlöse und die stark sinkenden Dienstleistungserlöse rechnen wir im GJ 2019 mit einem erheblich geringeren EBITDA als im GJ 2018. Auch die eingeleitete Restrukturierung und die Erschließung der neuen Märkte werden nicht für ein gleichbleibendes EBITDA wie im abgelaufenen Geschäftsjahr sorgen (Anmerkung: Das EBITDA war schon in 2018 annähernd "0") ...
Periodenergebnis
Wir erwarten für das GJ 2019 ein stark fallendes Periodenergebnis gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Grund hierfür sind einmalige außergewöhnliche Aufwendungen, die mit der Restrukturierung des Konzerns zusammenhängen sowie die leicht sinkenden Handelserlöse und die stark zurückgehenden Dienstleistungserlöse.
Anmerkung: Ich rechne damit, dass Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter sowie die Sacheinlagen in zweistelliger Millionenhöhe erfolgen und daher in 2019 ein Verlust von über 10 Mio. EUR entstehen wird. Evtl. könnte ein Anzeige über den Verlust der Hälfte des EK nötig werden.
Dabei müssten die Moderatoren sich einfach nur mal den Jahresbericht 2018 durchlesen :
Er wurde wie dort ausgewiesen mit Datum vom 24.6. unterschrieben . Die schlechte Prognose für 2019 ist dort schriftlich aufgeführt . Am 24.6. hat das Unternehmen aber nur gemeldet dass 2018 schlechter ausfallen wird als prognostiziert , dass aber sowohl der operative Umsatz sinken wird als auch die Erlöse aus Belize deutlich sinken werden hat er mal schön zurückgehalten und erst durch die eine Woche spätere Veröffentlichung des Jahresberichtes preisgegeben obwohl dies wesentliche Informationen für die Aktionäre sind.
Was also für einen Beleg bedarf es? Wer lesen kann ist halt im Vorteil