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K+S wird unterschätzt


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Neuester Beitrag: 17.10.19 18:40
Eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 38.795
Neuester Beitrag: 17.10.19 18:40 von: And123 Leser gesamt: 5.198.943
Forum: Börse   Leser heute: 3.352
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89 Postings, 3398 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

 
  
    #1
37
28.01.14 12:31
Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel „Alle Krähen hacken auf K+S“  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17€-18€. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres „ Alle Krähen hacken auf K+S“ sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30€. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60€.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46€ pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49€ pro Aktie zusätzlich. Also 1,46€ + 0,49€ = 1,95€ pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50€ - 60€ hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23€!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 

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37770 Postings ausgeblendet.
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251 Postings, 349 Tage hugo1973@borntotrade

 
  
    #37772
15.10.19 17:19
Die 13 bekommen wir mal kurz gezeigt, Ziel sind 8,50 € und der Einstieg eines unternehmerischen Investors,
sonst wird das nichts mehr mit Onkel Norberts Knallhütte  

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6588 Postings, 3268 Tage doschauher8,50

 
  
    #37773
15.10.19 19:03
Wie kommst Du da drauf ? Ist wohl einer short.  

2150 Postings, 4341 Tage DerLaie@ Dosch...

 
  
    #37774
2
15.10.19 19:16

Nö, ist nur die logische Konsequenz.

Hat man in den letzten Jahren in diesem Forum das Management gegen jedwede Vernunft verteidigt und ist damit so was von auf die Schnau... gefallen, gilt es nun das "Management" mit einem anderen Ansatz positiv zu flankieren.

Riesige Sprünge, wie z.B. die lächerlichen 41 Euro plus x, glaubt selbst der naive Kleinanleger nicht mehr, folglich gilt es tief zu stapeln, in der Hoffnung später posten zu können, na seht ihr, das Management ist ja doch besser als die Erwartung, das sieht man mal wieder, man muss bei einem Rohstoffwert nur zuwarten können. Der Vorstand ist schon klasse.

Und solle es wieder erwarten doch so weit runter gehen, kann man das als vertrauensbildende Maßnahme verbuchen. Im Grunde wie aus dem Lehrbuch. Also weniger auf pauschale Aussagen achten, sondern vielmehr auf deren Herleitungen.... Besonders wenn als zu oft ein Pförtner, der Tennisclub, die schnöde Eckkneipe oder die Kantine als Wissenslegitimation herhalten muss.



Wie immer meine pers. Meinung wink

 

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2190 Postings, 1100 Tage And123Q3 Season

 
  
    #37775
15.10.19 19:39


Stocks continue climb as Q3 surprises to the upside
https://seekingalpha.com/news/3505868
 

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251 Postings, 349 Tage hugo1973Kurs 8,50 € - Warum ?

 
  
    #37776
1
15.10.19 21:40
Ein Kurs von 8,50 € ist ein Wert, der für einen strategischen Investor interessant ist einzusteigen. Ohne  einen strategischen Investor, der die unternehmerische Führung übernimmt, droht K+S so zu enden wie KARSTADT oder HOLZMANN. Dubios ist für mich immer noch die Rolle der BASF, die sich lt. Hambrecht von K+S trennen musste, weil dieser Angst hatte der BASF könnte de Haldenproblematik auf die Füsse fallen, dominiert aber noch den K+S Aufsichtsrat.

Die Führungsebenen unterhalb des Vorstands führen die Firma und die mauern, zusammen mit Betriebsrat und Gewerkschaften. Wohlgemeinte Entscheidungen kommen unten nicht an oder werden verschlimmbessert. Die Firma ist zwar nicht führungslos, aber weitesgehend handlungsunfähig. Mit einer internen selbsttragenden Erneuerung ist nicht zu rechnen. So wie das jetzt ist, wird das alles sehr schwer und lange dauern.  

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5958 Postings, 6455 Tage BossmenWarum 8,50 und nicht 10 oder 1 Euro?

 
  
    #37777
15.10.19 22:41
 

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251 Postings, 349 Tage hugo19738,50 €

 
  
    #37778
15.10.19 23:38
Weil man bei einer Übernahme rd. 25 & drauflegen muss, dann sind wir bei 11 € und mehr wie 11 € sind die Steinsalz - und Kanadaaktivitäten nicht wert. Die Kaliaktivitäten in Deutschland und die anderen Aktivitäten ( auch die Algen und die Bienen ) sind ja nicht werthaltig, wie auch nicht nur die Kassen leer sind, sondern die Verschuldung ist ja auch nicht ohne.  

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2190 Postings, 1100 Tage And1238,50

 
  
    #37779
16.10.19 06:54
Turn-Around-King Lohr schafft wert für die Aktionäre!  

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2190 Postings, 1100 Tage And123Ziele Ambitionen Prognosen

 
  
    #37780
16.10.19 08:48

Bzgl. Halten der 2020 und 2023 Ziele

->> LOHR hat nie gesagt wie er die Ziele zur Not erreichen möchte. Die Kennzahl Nettofinanzverschuldung/EBITDA kann ich auch ohne FCF und EBITDA Wachstum verbessern!

Kapitalerhöhung!  

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2190 Postings, 1100 Tage And123NTR

 
  
    #37781
16.10.19 08:50
NUTRIEN ANNOUNCES RELEASE DATES FOR THIRD QUARTER 2019 RESULTS AND CONFERENCE CALL
Nutrien Ltd. plans to release third quarter results on Monday, Nov. 4, 2019, after the market close.


https://www.stockwatch.com/News/Item.aspx?bid=Z-C%3aNTR-2819778  

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5958 Postings, 6455 Tage BossmenUm auffällig ist, das jeden Tag erstmal die

 
  
    #37782
16.10.19 09:18
Sausen nach unten kommt, auch ohne negative Meldung. Die Aktie soll auf keinen Fall die 12, 90 überschreiten.....  

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2190 Postings, 1100 Tage And123Salz

 
  
    #37783
16.10.19 10:18
Salt Business - Wettbewerber CMP


„As investors absorbed the company's results and dug into the bigger picture, however, Wall Street got more comfortable with the fact that the weak first half would likely set up a stronger second half. Indeed, Compass expects strong pricing for salt coupled with a delivery pickup (partially to make up for the flooding-related delays) to lead to a strong second half for its salt operations“


https://www.fool.com/investing/2019/10/09/...ose-13-in-september.aspx


>>> ist die Frage ob das auch für uns gilt  

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2784 Postings, 4193 Tage tommi12Soll ich es kommentieren ?

 
  
    #37784
2
16.10.19 12:13
:-)

Nö, ich kaufe lieber ein paar Aktien von Speditionen. K+S reicht ja alles wieder durch...  

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5958 Postings, 6455 Tage Bossmen12.90

 
  
    #37785
16.10.19 15:52
Und wieder wird sofort gedrückt.....
 

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261 Postings, 3555 Tage Fritzfasson#37784

 
  
    #37786
16.10.19 16:06
HapagLloyd ... aber das ist jetzt zu spät . Kühne&Nagel hatte den Kurs sagenhaft nach oben getrieben... Die Anleihe zu 6,75 % pa war ein Traum !  

251 Postings, 349 Tage hugo1973Kaliabsatz

 
  
    #37787
1
17.10.19 01:50
 

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Angehängte Grafik:
k_s2019.jpg (verkleinert auf 51%) vergrößern
k_s2019.jpg

624 Postings, 679 Tage BaerStierPantherWinter

 
  
    #37788
2
17.10.19 02:44
wird kalt Salz braucht die Straße viel Glück ihr Basher  

43 Postings, 305 Tage kaohneesSalz

 
  
    #37789
17.10.19 07:18
.. Deshalb ein IPO Salz endlich umsetzen ..  

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43 Postings, 305 Tage kaohneesRichtungsänderung

 
  
    #37790
17.10.19 07:26
.. bedeutet dann auch die eingeschlagene Strategie bis 2030, an die sowieso keiner mehr glaubt verlassen.
Endlich für den Aktionär sichtbare, spürbare Werte schaffen.
.. oder muss tatsächlich erst eine Eliot Druck ausüben ...??  

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2190 Postings, 1100 Tage And123Salt IPO

 
  
    #37791
17.10.19 09:48
Ach komm... da verlieren wir doch die ganzen Synergien!!  

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62 Postings, 59 Tage Trader2022Schöne Zusammenfassung

 
  
    #37792
3
17.10.19 12:58
K+S IM FOKUS: Düngerflaute zur Unzeit lässt Anleger einmal mehr zweifeln

Beim Dünger- und Salzkonzerns K+S läuft es alles andere als rund. Zwar hat das Unternehmen seine produktionstechnischen Probleme aus dem vorherigen Jahr weitgehend in den Griff bekommen - doch schwächelt ausgerechnet jetzt die Nachfrage. Für K+S kommt die Flaute zur Unzeit. Aktionäre, für die dicke Erträge schon lange ein Wunschtraum sind, müssen sich weiter gedulden. Der Kurs kennt seit einiger Zeit nur eine Richtung: nach unten. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI K+S:

Endlich läuft es wieder rund - so dürften die Investoren nach dem ersten Halbjahr gedacht haben. Höhere Düngerpreise und ein gestiegener Absatz lieferten den Kasselern zunächst Rückenwind. Doch wie so oft in den vergangenen Jahren ließ die Ernüchterung nicht lange auf sich warten. Schon im September kündigte das im Index der mittelgroßen Werte MDax gelistete Unternehmen an, wegen einer sich abschwächenden Nachfrage die Kaliproduktion zu senken. Um bis zu 80 Millionen Euro könnte der Schritt das operative Ergebnis (Ebitda) schmälern, hieß es. Damit wäre selbst das untere Ende der Jahresprognose 2019 von Konzernchef Burkhard Lohr in Gefahr. Der peilte im August noch einen im Vergleich zu 2018 deutlichen Ebitda-Sprung auf 730 bis 830 Millionen Euro an.

Die Schwierigkeiten bei K+S setzen sich damit fort. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kasseler mit massiven Problemen zu kämpfen, die jedoch nicht einer mangelnden Nachfrage geschuldet waren: So fehlten im hessisch-thüringischen Kalirevier 2018 Fachkräfte und Maschinen - Engstellen, bei denen K+S gegensteuerte. Zudem musste die Produktion entlang der Werra wegen Niedrigwassers immer wieder gestoppt werden, da nicht ausreichend Produktionsabwässer eingeleitet werden konnten. Hier sah es in diesem Jahr bislang deutlich besser aus.

K+S hat mittlerweile mehr Spielraum: Dank eines Zwischenspeichers für Salzabwässer in 700 Metern Tiefe in einem ehemaligen Abbaubereich ist der Kasseler Kali- und Salzproduzent mittlerweile besser gegen Produktionsausfälle durch Trockenheit gerüstet. Eines der größten Probleme der vergangenen Jahre ist damit zumindest abgefedert.

Und auch im neuen Werk in Kanada lief es in den vergangenen Monaten endlich besser, nachdem Anlaufschwierigkeiten der Milliardeninvestition K+S zuvor größere Probleme bereitet hatten. So verklumpte der Dünger beim Transport nach Übersee teilweise und musste dann für viel Geld wieder zermahlen oder mit Rabatt verkauft werden. Hier wurde zuletzt weitere Technik nachgerüstet, um die Produktqualität zu verbessern.

Angesichts dieser operativen Fortschritte kommt die Eintrübung des Kalimarktes zu einer Unzeit. So wollte K+S nach Jahren der Investitionen - vor allem in Kanada - 2019 endlich wieder einen freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) erzielen, der 2020 eigentlich weiter steigen sollte. Gerade die Entwicklung des sogenannten Free Cashflow hatte die Sorgen vieler Investoren mit Blick auf die hohe Verschuldung es Konzerns im August bei der Vorlage der Halbjahreszahlen noch gemildert.

Vor diesem Hintergrund dürfte nun einiges am Salzgeschäft hängen. Das lief im zweiten Quartal etwa bei Salzen für Verbraucher zum Würzen und Kochen oder Geschirrspülsalz zwar besser, der Gewinn im Geschäft mit Salzen für die Chemiebranche und die Lebensmittelindustrie litt allerdings unter abermals hohen Frachtkosten. Und das Geschäft mit Auftausalz läuft in den Sommermonaten in der Regel ohnehin mager.

Konzernchef Lohr hatte K+S im Herbst 2017 eine neue Strategie verordnet, die auf den zwei Geschäftsfeldern Kali und Salz fußt - viele Investoren hatten damals auf eine Trennung vom Salzgeschäft gehofft. Geplant ist, das operative Ergebnis bis 2030 auf 3 Milliarden Euro zu steigen. Neben einem Geschäftsausbau sollen dazu auch Kosteneinsparungen beitragen. K+S streicht Stellen in der Verwaltung und arbeitet an effizienteren Produktionsabläufen, um die Sparziele zu erreichen.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Aktien stehen, abgesehen von wenigen Erholungsphasen, seit mehr als einem Jahrzehnt unter Druck. Im Jahr 2008 - kurz vor der globalen Finanzkrise - hatten die Papiere 97,35 Euro gekostet. Im Oktober 2019 waren es phasenweise weniger als 12 Euro und damit ein Tief seit dem Jahr 2005. Das Minus in diesem Zeitraum: fast 88 Prozent. Zuletzt kosteten die Aktien rund 12,80 Euro.

Auf den Kurseinbruch im Sog der Weltfinanzkrise 2008 bis 2009 folgte eine Erholung bis ins Jahr 2011 hinein. Anschließend purzelte der Aktienkurs wieder. 2015 trieb das Interesse des kanadischen Wettbewerbers Potash den Kurs nochmal bis auf rund 40 Euro. Allerdings gab Potash - das mittlerweile mit Agrium zu Nutrien fusionierte - die Pläne wegen des Widerstands des Managements von K+S sowie einer Eintrübung des Kali-Marktumfeldes auf. Seither geht es für den K+S-Kurs beständig abwärts: etwa 70 Prozent haben die Papiere seither verloren.

Für 2019 steht bislang ein Minus von rund 18 Prozent auf dem Kurszettel. Das bedeutet einen der letzten Plätze im MDax, der im gleichen Zeitraum um rund ein Fünftel zulegte. An der Börse bringt es K+S damit noch auf einen Wert von rund 2,45 Milliarden Euro, womit es das Unternehmen bei der Marktkapitalisierung nur unter die letzten zehn im Index der mittelgroßen Werte schafft.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Die meisten der zwölf im dpa-AFX-Analyser erfassten Experten sehen nach dem nochmals verschärften Kursrutsch der vergangenen Wochen Luft nach oben für die Papiere. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 15,58 Euro. Dabei sprechen vier Experten einen Kaufempfehlung aus, sechs sagen "Halten" und zwei raten, sich von den Papieren zu trennen.

Größere Kursrisiken sieht indes nur Chetan Udeshi von der Bank JPMorgan, der ein Kursziel von 11 Euro errechnet und die Aktien daher mit "Underweight" einstuft. Schwächere Kalipreise vor allem 2020 dürften für weiteren Gegenwind für die Gewinne sorgen, erklärte der Experte im September nach der Ankündigung der Produktionskürzungen durch K+S. Daher sei es noch zu früh, von einer Bodenbildung beim Aktienkurs auszugehen. Patrick Rafaisz von der Schweizer Bank UBS ist ebenfalls zurückhaltend und verweist mit Blick auf die gesamte Branche und deren Kunden auf volle Kalilager in vielen Regionen, während die Nachfrage nun schwächle.

Einige Analysten können den jüngsten Kapazitätseinschränkungen von Kaliproduzenten - so hatte Nutrien schon die Stilllegung von Minen angekündigt - indes auch Positives abgewinnen. So sieht Jonas Oxgaard von Bernstein Research darin ein Zeichen von Disziplin auf der Angebotsseite, die langfristig zu höheren Verkaufspreisen führen dürfte.

So sehen es auch die Analysten der DZ Bank: Die Produzenten schienen mehr an stabil hohen Kalipreisen als an kurzfristigen Marktanteilsgewinnen interessiert, was insbesondere für K+S von hoher Bedeutung sei. Gerade vor den jährlichen Preisverhandlungen seien die Kürzungen der Produktion durch die Unternehmen wohl auch ein Signal der Branche an die Großkunden China und Indien.

So sollte gerade K+S vom zuletzt deutlich reduzierten Branchensabsatz profitieren, erklärt Analyst Christian Faitz vom Investmenthaus Kepler Cheuvreux. Die Maßnahmen schienen zudem endlich zu wirken: In einigen Regionen wie Brasilien hätten die Kalipreise jüngst wieder zugelegt. Faitz ist denn auch der optimistischste der zwölf erfassten Experten. Mit einem Kursziel von 20 Euro sieht er für die Aktien mittelfristig rund zwei Drittel Luft nach oben./mis/nas/fba

https://www.finanznachrichten.de/...eger-einmal-mehr-zweifeln-016.htm  

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5958 Postings, 6455 Tage BossmenDas ist ein klopapier

 
  
    #37793
17.10.19 15:38
Ehrlich....  

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5958 Postings, 6455 Tage BossmenSo raus und nie wieder....

 
  
    #37794
17.10.19 16:28
Viel Glück allen..  

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2190 Postings, 1100 Tage And123BHP

 
  
    #37795
2
17.10.19 16:55
Noch ist BHP nicht weg

BHP sets early 2021 for decision on Jansen potash project


https://www.reuters.com/article/...ansen-potash-project-idUSKBN1WV2S4  

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2190 Postings, 1100 Tage And123Unter 13

 
  
    #37796
1
17.10.19 18:40
Euro pro Aktien

The new normal?

Man man man... naja... Lohr muss ja nur bis zum Ende seines Vertrages durchhalten/aussitzen. Das schafft er schon... der Turn-Around-King  

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