Grenke Leasing
Achtung: Analyse auf Weekly-Basis!
greetz nuessa
Marc Klößchen: #4691 - 02.02.2025 - Für 2025 Kurspotenzial von ca. 40 %.....die Aussichten für 2025 scheinen gut zu sein. Eine interessante Analyse dazu habe ich hier gefunden. Für 2025 werden ca. 40 % Kurspotenzial prognostiziert:....
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Aha, 40% in 2025. Wieviele Prozente haben wir davon schon? Und mit der gleichen Prognosequalität wurde ermittelt der Mond ist aus Käse? Wie ist der Kursverlauf seit deinem Posting? Oh, alles ganz anders? Aktienkurs fällt heute auf ein neues 13 Jahrestief. Und dann in #4696 auch noch dreist und frech mir kommen mit "lernen sie erstmal lesen". Keine Sorge, ich kann lesen und ich kann erkennen welcher User seriös erscheint und welcher nicht. Ich habe diesen Schrott-Link von damals hier bewußt nicht nochmal mitkopiert. Wie ich schon damals darauf geantwortet hatte (#4692), war dieser windige und obskure Pseudo-Analyse auf diesem unseriösen Kanal kompletter Käse, total an der Realität vorbei. Ein realer Blick auf die echte Kursentwicklung belegt dies auch nochmal. Ich hoffe keiner ist in die dort ausgelegte unseriöse Abo-Falle getappt im trüben Telegramm-Sumpf ( wenn man Telegramm sieht, sollte man eh besser gleich abwinken). Immer Vorsicht, wenn irgendwo bei merkwürdigen Links ein Unbekannter einem riesige kommende Kursgewinne vorgaukeln will.
Ein Marktteilnehmer wertete den Ausblick für 2025 als Enttäuschung. Grenke avisierte ein Konzernergebnis zwischen 71 und 81 Millionen Euro. Der Konsens liegt dem Experten zufolge bei 96 Millionen Euro. Verantwortlich sei die angenommene Schadenquote, die über den Erwartungen liege.
Der Leasingspezialist erwartet, dass man die Zunahme der Unternehmensinsolvenzen vor allem noch im ersten Halbjahr 2025 spüren wird. Grenke hatte die Vorboten bereits 2024 gespürt und die Risikovorsorge erhöht, was das Konzernergebnis belastete.
Quelle: dpa-AFX
https://www.sharedeals.de/grenke-aktie-ein-kurssturz-ohne-ende/
ALLEN Investierten Viel Erfolg !
Egal aber sind wir doch mal ehrlich - immer das Grünen Gebasche wegen teurer Energie. Die Ausrichtung hin zu erneuerbaren Energien ist doch so schlecht gar nicht - jedoch fehlte der Masterplan über sagen wir mal 10 bis 15 Jahren. Das muss solide und abfedernd gleitend und schonend von statten gehen. Grüne Ideologie halt.
Aber was Deutschland frisst ist Bürokratie hoch zehn.
und gerade dort sind die Eskens, Klingbeils und Heils geradezu Bremsklötze.
Wir müssen erst noch tief durchgereicht werden und die blaue Partei wird auf einmal koalitionsfähig werden ( siehe Linke).
Was viel schwerer liegt ist das Bürokratiemonster Europa. Das hat bisher nur in den fetten Jahren funktioniert.
Aber zurück zu Grenke - wir schaffen das :)
EPS 2024 i.H.v 1,44 EUR
Für 2025 am unteren Ende der Prognose 1,45 EUR erwartet.
Am oberen Ende ca. 1,62 EUR.
Das KGV 25 liegt bei einem Kurs von 13,90 demnach selbst am unteren Ende der Prognose klar unter 10.
Angesichts eines erwarteten nachhaltigen Umsatzwachstums im Bereich von 8 bis 10% eine absolute Witzbewertung.
Ich verstehe die Enttäuschung einiger Aktionäre, aber was ist passiert? Die Rezession hat die Unternehmsinsolvenzen in die Höhe getrieben und damit Grenkes Schadenquote deutlich belastet.
In einem enorm schwierigen Marktumfeld hat Grenke seine Umsatzerlöse zweistellig gesteigert und unter dem Strich immer noch 70 Mio EUR verdient, bei einem auf 600 Mio gefallenen Marktwert und einem EK Buchwert über 1,1 MRD EUR...
Dem Management ist anzulasten, dass man sich lange Zeit zu optimistisch über die Gewinnentwicklung äußerte. Die Unternehmenssubstanz hingegen hat ihre Resilienz einmal mehr bewiesen.
Ist es nicht genau das, was Investoren sehen wollen? Ein Geschäftsmodell, dass selbst in einer tiefen Industrierezession Wachstum generiert und hohe Profitabilität sicherstellt?
Was wäre passiert, wenn das Management von Anfang an einen Gewinnrückgang auf 70 Mio EUR prognostiziert hätte?
Stünde die Aktie dann auch bei 13,90?
Es hat doch gute Gründe, warum das Management die Lage im Nachhinein zu optimistisch sah. Man betrachte nur mal die Entwicklung der Wachstumsprognosen der Wirtschaftsweisen und Bundesregierung im Laufe des letzten Jahres.
Auch die EZB musste ihre Wachstumsprognosen wiederholt reduzieren...
Aber Grenke soll das alles perfekt prognostizieren und wird für einen 20% Gewinnrückgang mit einem 70% Absturz der Aktie bestraft?
Das ist lächerlich!
Angesichts des signifikant über Plan liegenden Umsatzwachstums ist davon auszugehen, dass das langfristige Gewinnpotenzial sich 2024 sogar gesteigert hat, der innere Wert des Unternehmens mithin entgegen der Kursentwicklung gestiegen ist.
M.E. war die Diskrepanz zwischen dem objektivierten Unternehmenswert und dem durch Sentiment und Momentum geradezu abgeschlachteten Marktwert noch nie höher als heute. Daher für mich ein Nobrainer.
Dass Unternehmen in Aufschwungphasen eine vorsichtige Prognose gerne mal deutlich übererfüllen, scheint in all dem Insolvenzgeschrei niemand mehr auf dem Schirm zu haben.
Wirtschaftswachstum ist immer auch eine Frage des Basiseffekts. Dtl. Industrie ist derart ausgebombt, dass schon ein kleiner Sonnenstrahl das Wachstumspflänzchen erblühen lassen kann.
Warum wohl ist der DAX so dermaßen stark und resilient gegen einen 10% Einbruch der US Börsen?
Das Industriewachstum kehrt gerade zurück und viel stärker als von Politik und Wirtschaftsweisen erwartet....
Das zentrale Problem einer hochverschuldeten Wirtschaft sind die FK Zinsen. 150 Basispunkte Zinssenkung der EZB beginnen mit üblicher Verzögerung um 3 bis 6 Monate zu wirken...
Allein die Reduktion der Finanzierungskosten entlastet die GuV kapitalintensiver Industriewerte und schiebt die Gewinne auch ganz ohne Umsatzwachstum nach oben.
Die Amis müssen gerade bitter lernen, dass Zinsen in einer unsicheren Welt Wachstum schlagen...
Euroland generiert durch die wachsende Zinsdifferenz zum USD Raum erhebliche Wettbewerbsvorteile... und die FED ist in der Trumpschen Inflationsspirale gefangen und kann der US Wirtschaft nicht mit Zinssenkungen unter die Arme greifen.
Frau Lagarde nutzt dieses Dilemma der FED knallhart aus und beantwortet den Zollkrieg der USA mit einem Zinskrieg.
Wer wissen will, wie Aktienmärkte laufen, wenn ein Land die Zinsen senkt oder stabil hält, während der Rest der Welt Zinsen erhöht, möge die extreme Outperformance des Nikkei in 2023 und 2024 betrachten.
Jetzt läuft m.E. genau diese Zinsdifferenzspekulation in Euroland...
Good News für Grenke!
https://cloud.brandmaster.com/original/gallery/...eVersion=1742217032
Ich gebe dir keinen Rat, ob du jetzt schon kaufen solltest oder nicht. Aber grundsätzlich nicht Analysten-BlaBla kritiklos nachreden, sondern aktive Eigenrecherche betreiben bezüglich der würfelnden Analysten und deren lausigen Trefferquoten. Gerade die Pommesbude Hauck &Aufhäuser ist einer der größten Versagerbuden, wenn es um KZ geht. Und das will schon was heißen, wenn man bedenkt das es z.B. Schrott wie Warburg oder Berenberg auch noch gibt. Ich kenne keine ernstzunehmenden Börsianer mit Erfahrung der auf diesen Analysten-Müll sonderlich viel gibt. Narrenbespaßung für unerfahren Börsianer und naive Rockzipfelsucher. Aber kann jeder machen wie er will. Wer empirische Fakten in den Wind schlägt, der soll sich weiter an solche Dinge klammern. Dem Rest empfehle ich weiterhin lieber eigene Recherchen zu machen bzw. das eigene Gehirn zu benutzen. Schließlich geht es auch um das eigene Geld.
Die Prognosemärchen der Analysten - https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/...der-analysten/9494668-all.html "...tatsächlich herrscht in der Finanzbranche weitgehend Einigkeit darüber, dass Analysten mit ihren Prognosen oft daneben liegen. Etliche unabhängige Studien zu Analystenschätzungen bestätigen, dass konkrete Aktienanalysen eine äußerst geringe Treffsicherheit besitzen.... zur Beurteilung einer Aktie wenig bis gar nicht brauchbar .... schon fast eine Zufallsschätzung.."
Viele Tipps – wenige Treffer - https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/...effer/1311278.html ".....Treffsicherheit der Analysten genauer unter die Lupe genommen und dabei 6700 Aktienempfehlungen von 32 Banken und Finanzinstituten aus eineinhalb Jahren untersucht. .... Das ernüchternde Ergebnis: Im Casino auf Rot oder Schwarz zu setzen, hätte wohl eine bessere Trefferquote gebracht...Zwei von drei Analysten liegen völlig falsch, sogar in der grundsätzlichen Tendenz.... Ein Privatanleger dürfe sich deshalb grundsätzlich nicht auf das Urteil eines Analysten verlassen, sondern müsse sich selbst ein Bild von einer Wunschaktie machen....Stutzig machen sollte einen Anleger auch die Dominanz von Kaufempfehlungen,...Analysten tun sich vor allem mit klaren Verkaufempfehlungen sehr schwer....Oft unterhalte eine Bank geschäftliche Beziehungen zu dem bewerteten Unternehmen und sei daher in einem Interessenkonflikt.
Aktien: Warum Prognosen von Analysten sinnlos sind - https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...nalysten-sinnlos-sind.html ".....was viele Anleger schon seit Langem beobachten: Analystenprognosen bringen an der Börse keinen Mehrwert. Bankenexperten scheinen die Anleger regelmäßig in genau die Werte zu scheuchen, die vor einer langen Durststrecke stehen – oder Schlimmeres....Analysten gehören zu den am stärksten überbezahlten Personengruppen. Diese Einschätzungen braucht kein Mensch!.."
Trefferquote der Analysten erschreckend niedrig - https://www.welt.de/print-welt/article434391/...hreckend-niedrig.html "....Fondsmanager Gottfried Heller hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: In der Hausse brauchen Anleger keine Analysten und in der Baisse sollte sie sich von ihnen fernhalten. Er scheint recht zu haben. ..."
Achtung, ein Analyst! - http://www.arvest.ch/wp-content/uploads/2015/09/...nlagekommentar.pdf ".....Angesichts dessen verwundert es kaum, dass überwiegend positive Empfehlungen abgeben. Was gut für den eigenen Arbeitgeber ist, ist auch gut für die eigene Karriere. Untersuchungen zu Analystenkarrieren deuten darauf hin, dass bei positiven Unternehmensanalysen die eigene Karrierechance spürbar verbessert wird.."
https://www.ariva.de/news/...ctoringgeschaeft-in-die-schweiz-11590487