Ganz wichtig. Solch ein Land muß in die EU.


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Neuester Beitrag: 24.11.07 12:56
Eröffnet am:04.10.06 19:39von: BankerslastAnzahl Beiträge:104
Neuester Beitrag:24.11.07 12:56von: BankerslastLeser gesamt:14.368
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5801 Postings, 6669 Tage hkpbMinisterpräsident Erdogan fühlt sich wohl

 
  
    #51
6
17.04.07 13:43
wie in einem türkischen Basar, wenn er in Europa ist. Das muß der Mann einfach noch lernen, dass man hier in der UE die Geschäfte anders abschließt.  

8541 Postings, 6964 Tage kleinlieschenwarum eigentlich nur die Türkei

 
  
    #52
2
17.04.07 15:14
und nicht gleich ganz Vorder- Klein- und Hinterasien?
Dann wäre das schöne Öl in Europa, um die Terroristen kümmerte sich
Schäuble liebevoll und GasGerd würd wie Rumpelstilzchen
enden.

Alternativ könnte auch Russland aufgenommen werden -
gehört geographisch eh zu Europa, das schöne Gas auch,
um die Terroristen kümmerte sich Schäuble liebevoll
und GasGerd könnte von Merkel entlassen werden und endet
dann wie Rumpelstilzchen.

Gruß kaa-äll  

79561 Postings, 8973 Tage KickyTödliche Mission gegen christliche Missionare

 
  
    #53
3
18.04.07 23:54
Der Tagesspiegel vor 4 Stunden:Istanbul - Als türkische Polizisten am Mittwoch die Türen zu den Räumen des kleinen „Zirve“-Verlages im dritten Stock eines Bürohauses der ostanatolischen Stadt Malatya aufstießen, bot sich ihnen ein Bild des Grauens. Mit Händen und Füßen an Stühle gefesselt, saßen dort drei Männer mit durchgeschnittenen Kehlen.Zwei der Männer auf den Stühlen waren schon tot, als die durch einen Anruf alarmierten Beamten hereinstürmten, der dritte starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Unter den Opfern war ein Deutscher, der nach Aussagen von Augenzeugen aus dem Bürohaus schon länger in Malatya lebte. Was er bei dem Verlag tat, blieb zunächst unbekannt. Die Beamten nahmen vier Verdächtige fest, ein weiterer Mann, der kurz vor der Ankunft der Polizisten aus dem Fenster gesprungen war, gilt ebenfalls als mutmaßlicher Mittäter.

Die Szene erinnerte mehr an eine Hinrichtung als an einen Überfall. Erste  Erkenntnisse der Behörden schienen diesen Eindruck zu bestätigen: Der erste Verdacht richte sich gegen islamische Fundamentalisten, berichteten türkische Fernsehsender unter Berufung auf die Sicherheitskräfte. Darauf deutete nicht zuletzt die Art und Weise hin, wie die Gewalttaten begangen wurden – die Fesselung mit anschließendem Kehlschnitt gehörte in den neunziger Jahren zu den brutalen Erkennungszeichen der radikalislamischen türkischen Hisbollah. Aber auch türkische Rechtsnationalisten kommen in Verdacht: Sie hatten schon häufiger gegen den Verlag protestiert.

Denn der „Zirve“ („Gipfel“)-Verlag stand im Verdacht, christliche Missionarsarbeit zu unterstützen. Bei „Zirve“ erschienen christliche Werke wie die Bibel, das allein machte die Firma bei vielen in Malatya verdächtig. Verlagschef Hamza Özant berichtete von Drohungen gegen sein Unternehmen. „Zirve“ habe Bibeln verteilt, meldeten türkische Fernsehsender am Mittwoch. Christliche Missionarsarbeit ist in der Türkei zwar nicht verboten, wird von vielen Nationalisten und auch Regierungspolitikern jedoch als subversiver Angriff auf die Einheit des türkischen Staates verstanden.Thomas Seibert  
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/19.04.2007/3211374.asp  

79561 Postings, 8973 Tage KickyMalatya eine Hochburg der Nationalisten

 
  
    #54
4
19.04.07 00:06
Die Deutsche Welle :....Gegen den Zirve-Verlag hatte es schon mehrfach Proteste gegeben. Die Mitarbeiter seien kürzlich bedroht worden, sagte Geschäftsführer Hamza Ozant dem Sender CNN-Turk. Malatya gilt als Hochburg der Nationalisten. Aus Malatya stammte auch Mehmet Ali Agca, der 1981 das Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübte......Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Bischof Wolfgang Huber erklärte, Anlass der Tat sei, dass der Verlag in der Osttürkei Bibeln verteile. Dies dürfe niemals Grund dafür sein, Menschen an Leib und Leben zu bedrohen.Das Zentrum für Türkeistudien (ZfT) in Essen hat den Anschlag auf einen Bibelverlag in der Türkei "als neuen Höhepunkt nationalistisch-islamistischen Terrors" scharf verurteilt. "Es wird höchste Zeit, dass der Sumpf, in dem dieser Terror gedeiht, durch die türkischen Sicherheitskräfte ausgetrocknet wird", forderte ZfT-Direktor Faruk Sen.
Dem Überfall waren mehrere Angriffe auf die christliche Minderheit in der Türkei vorangegangen. Im Februar vergangenen Jahres wurde ein katholischer Priester in der Stadt Trabzon am Schwarzen Meer von einem Jugendlichen erschossen. Im gleichen Jahr wurden zwei weitere Priester überfallen.
Im Sender CNN-Turk gab es Spekulationen, die Attentäter könnten aus Kreisen der militanten Islamisten stammen. Möglicherweise stecke die Türkische Hisbollah dahinter, eine kurdische Organisation, die einen islamistischen Staat in der Türkei errichten will. http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2447195,00.html  

6506 Postings, 8319 Tage BankerslastSchlimm

 
  
    #55
4
19.04.07 09:02
Ermordeter Deutscher in der Türkei war Übersetzer

Istanbul (dpa) - Der bei einem Überfall auf einen Bibelverlag in der Türkei ermordete Deutsche hat in der Stadt Malatya als Übersetzer für eine Beraterfirma gearbeitet. Laut türkischen Zeitungen war der 46-Jährige verheiratet und hatte drei Kinder. Die Familie habe seit 2003 in der Türkei gelebt. Der Mann war zusammen mit zwei türkischen Mitarbeitern eines christlichen Verlagshauses brutal ermordet worden. Als mutmaßliche Täter wurden fünf Türken festgenommen. Sie sollen angegeben haben, für «Vaterland und Glauben» gehandelt zu haben.  

6506 Postings, 8319 Tage Bankerslastes soll noch Bundesbürger geben

 
  
    #56
6
19.04.07 09:25
die in einem solchen Land noch Urlaub machen. Nur weils billig ist?

Im Mordfall Dink haben die Ermittlungen inzwischen gezeigt, dass sowohl Polizeispitzel als auch ultra-nationalistische Politiker in die Tat verwickelt waren und dass die Istanbuler Polizei von dem Attentat vorab informiert war. Über Trabzon wissen wir inzwischen, dass dort über Mordpläne an Christen offen in den Teehäusern diskutiert wurde.



Auszug aus(dpa): "Bereits im vergangenen Jahre hatte die Türkei mit dem Mord an einem italienischen Geistlichen in der Schwarzmeerstadt Trabzon für Schlagzeilen gesorgt. Pater Andrea Santoro war im Februar 2006 von einem 16-jährigen Türken beim Gebet in der Kirche hinterrücks erschossen worden. In Samsun, ebenfalls am Schwarzen Meer, war wenige Monate später ein französischer Priester durch Messerstiche schwer verletzt worden.

Die Verbreitung von christlicher Literatur und Symbolen wird von türkischen Extremisten als verbotene Missionarstätigkeit angesehen. Auch im Zusammenhang mit dem Mord an dem italienischen Priester in Trabzon hatten türkische Medien spekuliert, dass der inzwischen wegen Mordes verurteilte Jugendliche von Extremisten aufgehetzt worden sein könnte."  

10041 Postings, 8008 Tage BeMiStellt Euch

 
  
    #57
7
19.04.07 11:21
bitte mal vor,
in Deutschland wären 2 Muslime und ein
türkischer Übersetzer eines muslimischen
Verlags irgendwo z.B. in Berlin
so bestialisch ermordet worden.

Ob Teile der islamischen Welt uns den Krieg
erklärt hätten?















Jetzt hagelt es aber Schwarze.
(grins)

Thx  

6506 Postings, 8319 Tage BankerslastFakt

 
  
    #58
4
19.04.07 11:32
Die Mitarbeiter des angegriffenen christlichen Verlags klagten schon seit Jahren darüber, dass örtliche Behörden und Parteipolitiker die Bevölkerung gegen sie aufhetzen.

 

6506 Postings, 8319 Tage BankerslastFakt II

 
  
    #59
4
19.04.07 11:36
Als lästige „Missionare“, die es auf die Unterwanderung der nationalen Einheit der Türkei abgesehen hätten, wurden sowohl die Christen von Malatya als auch Pater Santoro in Trabzon verfolgt. Die traurige Wahrheit ist, dass die türkische Nation noch immer eine Lüge lebt: Die Überzeugung, dass nur ein moslemischer Türke auch ein echter Türke sein kann, prägt nach wie vor die nationale Identität.  

8309 Postings, 8556 Tage maxperformance@bemi

 
  
    #60
3
19.04.07 11:37
wenn ich mir das vorstelle sehe ich auf jeden Fall
auch den Aufstand der "Anständigen" mit Fackelzügen allerorten.

Bin mal gespannt was heute Abend in Istanbul und Ankara los ist


gruß Maxp.  

8309 Postings, 8556 Tage maxperformanceEntsetzen über das "Schweinefessel-Verbrechen"

 
  
    #61
3
19.04.07 12:23
MORD AN BIBEL-VERLEGERN
Entsetzen über das "Schweinefessel-Verbrechen"
Von Ferda Ataman

Den Opfern waren die Kehlen durchschnitten, sie waren wie Schlachtvieh gefesselt: Türkische Zeitungen berichten heute schockiert über den Mord an Bibelverlegern. Laut ersten von Medien zitierten Aussagen wollten die Täter Religion und Vaterland beschützen.

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Berlin - "Der Alptraum geht weiter", titelt die linkskonservative Zeitung "Milliyet" heute in großen Buchstaben und erinnert besorgt an vorherige Gewaltverbrechen in der Türkei. "Erst das Santoro-Verbrechen, dann das Dink-Attentat und nun die Gräueltat von Malatya", heißt es in der Überschrift. Die Zeitungen zeigen sich besorgt um die Folgen des gestrigen Tages. "Die Türkei ist wieder mit einem Verbrechen auf der Tagesordnung", steht in einem Kästchen in der "Milliyet". Bei dem Überfall waren ein Deutscher und zwei türkische Mitarbeiter des Zirve-Verlags getötet worden, der Bibeln verlegt..

Auch das nationalkonservative Boulevardblatt "Hürriyet" sorgt sich vor allem um die Reputation des Landes. "Nachdem das internationale Ansehen der Türkei durch den Mord an Priester Santoro in Trabzon und dem Journalisten Hrant Dink in Istanbul bereits geschädigt war, wurde es gestern nach der Gewaltmeldung aus Malatya erneut erschüttert", so die "Hürriyet".


Mit den Worten "Wieder die gleiche Sorglosigkeit" macht das Blatt heute zum Malatya-Thema auf. Damit spielt es auf die vorhergehenden Drohungen gegen den christlichen Zirve-Verlag an, die wie im Fall des mehrfach bedrohten armenischen Journalisten Hrant Dink nicht zu Vorsichtsmaßname führten.

Unter dem Namen "Kayra" sei der Zirve-Verlag in Malatya in verschiedenen Zeitungen bereits 2005 der "missionarischen Tätigkeit" bezichtigt worden. Er habe dann aufgrund von konkreten Drohungen seinen Namen in "Zirve" (Gipfel) geändert, berichtet die Hürriyet. "In letzter Zeit sprachen die Mitarbeiter in Malatya immer öfter davon, dass sie bedroht werden", sagt der Haupt-Geschäftsführer des Zirve-Verlags, Hamza Özant, in der "Milliyet". Informationen über die Hintergründe der Drohungen seien Özant nicht bekannt.

Vom "Schweine-Fessel"-Verbrechen ("domuz bagi") berichten türkische Medien seit gestern, weil den Opfern die Kehlen durchschnitten und sie an Füßen und Händen wie Schlachtvieh gefesselt worden waren. Diese Mord-Merkmale sind den Ermittlungsbehörden und der Öffentlichkeit in der Türkei bekannt und lenken den Verdacht stark auf ein islamistisch motiviertes Gewaltverbrechen.

Die Ermittlungsberichte der Medien widersprechen sich zum Teil: "Hürriyet"-Online zitierte gestern eine Meldung der Polizeipräsidiums, wonach "der erste Ermittlungsstand keine Verbindung zu terroristischer Gewalt oder organisiertem Verbrechen" aufweise. Heute ist in den Zeitungen (auch in Hürriyet) zu lesen, dass das Polizeipräsidium Malatya die Verlags-Computer untersuche und dabei auch eine Verbindung zu den Mördern von Priester Santoro im Februar 2006 in Erwägung ziehe.

Laut "Hürriyet" erklärten vier der am Mittwoch Festgenommenen, sie hätten für "Vaterland und Glauben" gehandelt. "Wir haben das nicht für uns selbst getan, sondern für unsere Religion", zitierte "Hürriyet" die Verdächtigen. Der Überfall sei "eine Lektion für die Feinde unserer Religion". Laut der Nachrichtenagentur Anadolu hatte jeder der vier Männer einen Brief bei sich, in dem sie sich als "Brüder" bezeichnen, die in den Tod gehen. Medienberichten zufolge handelt es sich um Studenten, die in einem Gebäude einer islamischen Stiftung wohnten. Heute wurden fünf weitere Verdächtige festgenommen.

Laut "Hürriyet Internet" wurde festgestellt, dass der verletzte Emre Günaydin, der nach der Tat aus dem Fenster gesprungen sei, der Anführer der brutalen Angreifer war. Die im Verlagshaus gefassten mutmaßlichen vier Mittäter seien Studenten zwischen 19 und 20 Jahren. Entgegen der ersten Annahme, die Männer seien Brüder, haben sie unterschiedliche Nachnamen, trugen jedoch alle den gleichen Erklärungs-Brief bei sich.

Auch türkische Politiker zeigten sich in ersten Reaktionen entsetzt. Ministerpräsident Erdogan erklärte laut Medienberichten gestern in Malatya, der Vorfall sei "in erster Linie eine schreckliche Gräueltat". "Der Umstand, wie die der Mord begangen wurde und dass ein Deutscher zum Opfer gefallen ist, erweitern die Dimension des Vorfalls", so Erdogan. Außenminister Abdullah Gül sagte, der Überfall habe das Ansehen der Türkei im Ausland beschädigt. Er habe sich gegen den Frieden, die Tradition der Toleranz und die Stabilität des Landes gerichtet.

In Istanbul demonstrierten gestern Abend 150 Menschen am Taksim Platz mit Schildern, auf denen stand "Wir sind alle Christen" und "Hand in Hand gegen den Faschismus". Der Vorsitzende der Vereinigung Protestantischer Kirchen in der Türkei Ihsan Özbek sagte in der "Hürriyet" "Die Türkei ist unsere Heimat und wir werden sie nicht verlassen". Özbek ist Pastor in Ankara und damit auch für die Gemeinde des ermordeten Necati Aydin aus Malatya zuständig. "Bis jetzt haben wir die Drohungen immer runtergeschluckt. Jetzt wollen wir, dass der Staat Maßnahmen ergreift."


gruß Maxp.  

6506 Postings, 8319 Tage Bankerslastsag ich doch - dieses Land muß in die EU

 
  
    #62
3
03.05.07 09:11
Steinmeier ruft zu Unterstützung der Türkei auf (ooh jeee, in der Bild-Zeitung, ein SPD-Mann, wenn das Happie mitkriegt)

Berlin (dpa) - Angesichts der Regierungskrise in der Türkei hat sich der Bundesaußenminister zu Wort gemeldet. Frank-Walter Steinmeier rief in der «Bild»- Zeitung dazu auf, die Türkei auf ihrem Weg in Richtung EU jetzt besonders zu unterstützen. Er sei sich sicher, dass sich die maßgeblichen Kräfte in dem Land ihrer Verantwortung bewusst seien. Den türkischen Außenminister Abdullah Gül, dessen Übernahme der Präsidentschaft zunächst gescheitert war, bezeichnete Steinmeier als verlässlichen Partner.  

13011 Postings, 7021 Tage WoodstoreSehr schön, die Deutschen mal wieder ganz vorne...

 
  
    #63
5
03.05.07 09:20
dabei.

Am besten passt doch jetzt folgendes Szenario.

"Bundesrepublik entsendet 5000 Bundeswehrsoldaten zur
Überwachung einer demokratischen Wahl in der Türkei, sowie
zur Verhinderung eines militärischen Putsches"

Das alles während die 3er Cabriofahrenden Deutsch-Türken
am Baggersee die Frauen dieser o.g. Bundeswehrsoldaten
anschnackseln.

Sehr schön, dass ist Deutschland, ganz großes Kino!

Woodstore
-----------------------------------
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.  

6506 Postings, 8319 Tage Bankerslastuups

 
  
    #64
3
03.05.07 09:21
"Den türkischen Außenminister Abdullah Gül, dessen Übernahme der Präsidentschaft zunächst gescheitert war, bezeichnete Steinmeier als verlässlichen Partner."

Die SPD stellte mal einen Kanzler, der hatte auch mal ähnliches gesagt. Allerdings über ein anderes Land. Was war das nochmal....?  

18 Postings, 7629 Tage obolosholala

 
  
    #65
4
03.05.07 09:35
Verlässlicher Partner? Herr Steinmeier hat wahrscheinlich die Protestwelle gegen den verlässlichen Partner in Ankara und in Istanbul nicht gesehen......    

16763 Postings, 8311 Tage ThomastradamusBesteht eine privilegierte Partnerschaft nicht

 
  
    #66
3
03.05.07 09:42
aus verlässlichen Partnern? Dann ist doch alles geklärt und mit dem Status Quo scheint ja jeder zufrieden. Also kann alles bleiben wie es ist! ;-)

Gruß,
T.  

129861 Postings, 7491 Tage kiiwii..BILD? ganz schlecht; zitieren wir lieber hieraus

 
  
    #67
3
03.05.07 09:48
...damit sich die Beitrittts-Unterstützer wenigstens eindeutig äussern können...


FOCUS Online
Url: http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkei_aid_55171.html
03.05.07, 07:55

Türkei
Steinmeier ruft zur Unterstützung auf


Nach Ausbruch der Regierungskrise in der Türkei hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, dem Land auf seinem Weg in die Europäische Union jetzt besonders zu helfen.


Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD)

„Die Türkei hat sich in den letzten Jahren stetig in Richtung EU bewegt. Das sollten wir auch weiterhin unterstützen“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag. Er sei sicher, dass sich die maßgeblichen Kräfte in der Türkei der Verantwortung für ihr Land, der Notwendigkeit demokratischer Reformen und weiteren Annäherungen an die EU bewusst seien.

Gül „verlässlicher Partner“

Den türkischen Außenminister Abdullah Gül, der beim ersten Präsidentschaftwahlgang am vergangenen Freitag durchgefallen war, was die Krise ausgelöst hatte, bezeichnete Steinmeier als verlässlichen Partner: „Mit Abdullah Gül habe ich in den letzten Jahren immer gut und eng zusammen gearbeitet.“

Die religiös-orientierte Partei AKP will Gül – einen früheren Islamisten – in das höchste Staatsamt bringen, was das säkulare Lager und die Armee ablehnen. Sie fürchten ebenso wie weite Teile der Bevölkerung eine zunehmende Islamisierung, falls Gül den Posten bekommt. Im Gespräch sind nun Neuwahlen am 22. Juli.
Foto: ddp
Copyright © 2007 by FOCUS Online GmbH



MfG
kiiwii

 

5801 Postings, 6669 Tage hkpbDer Steinmeier fährt wohl immer noch auf der

 
  
    #68
5
03.05.07 09:55
Gas-Gerd Schiene. Es wird höchste Zeit, dass Frau Dr. Merkel ihm diese Flausen austreibt, denn das nenne ich Verrat in der deutschen Regierungsführung. Das kann so nicht stehenbleiben. Der Mann gehört ausgetauscht.  

129861 Postings, 7491 Tage kiiwiida genießt einer außenpolitische Narrenfreiheit

 
  
    #69
4
03.05.07 10:00
MfG
kiiwii

 

23107 Postings, 6518 Tage Malko07Die Türkei wird auch in 20 Jahren

 
  
    #70
8
03.05.07 10:15
nicht EU-kompatibel sein. Nur der militärische Druck verhindert ein zurückgleiten in einen religiösen Staat. Seit über 8 Jahrzehnten wird dieser Druck aufrecht erhalten und hat bis heute die Mehrheit der Bevölkerung nicht wirklich umgeformt.

Seit 4 Jahrzehnten ist die EU mit der Türkei zugange und macht ihr falsche Hoffnungen. Der Beitritt ist zwischenzeitlich zu einem innenpolitischen Taktieren auf beiden Seiten verkommen. In der Türkei hofft man, mit der in Europa üblichen "Religionsfreiheit" das Militär in die Schranken zu weisen und den Weg zurück zu ermöglichen. In der EU hoffen manche den politischen Einigungsprozess ganz zum Stillstand zu bringen indem man zu einer nicht mehr beherrschbaren Größe erweitert.

Am Sonntag wird wahrscheinlich in Frankreich Nicolas Sarkozy die Wahlen gewinnen. Gestern in der Fernsehdebatte versprach er das traurige Spiel mit der Türkei zu einem schnellen und eindeutigen Ende zu bringen. Er wird sich klar dafür aussprechen, dass die Türkei niemals in die EU kommen soll und dafür sorgen dass die Beitrittsverhandlungen beendet werden. Dann hat auch eine modifizierte EU-Verfassung wieder eine Chance.  

6506 Postings, 8319 Tage BankerslastSarkozy läßt ne Wolke raus *gg*

 
  
    #71
4
07.06.07 21:43
Sarkozy: «Die Türkei hat keinen Platz in Europa»

Paris (dpa) - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will nach dem EU-Gipfel am 21./22.

dpa

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will eine neue EU-Strategie vorschlagen, die die Türkei außen vor lässt.
Juni in Brüssel eine neue Strategie der Europäischen Union vorschlagen, die die Türkei außen vor lässt. «Die Türkei hat keinen Platz in Europa», sagte Sarkozy der Pariser Zeitung «Le Figaro».

Priorität habe für ihn im Juni der vereinfachte EU-Vertrag zur Überwindung der Verfassungskrise. Um die Türkei gehe es im Dezember. Er habe Gespräche mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan begonnen, um deutlich zu machen, dass er nicht gegen die Türkei sei, sondern dass es ihm um die Grenzen Europas gehe.

Ende Mai hatte der «Figaro» gemeldet, Sarkozy werde im Interesse der EU-Reformgespräche kein Veto gegen die Erweiterung der Aufnahmegespräche der EU mit der Türkei am 26. Juni einlegen. Er wolle aber, dass der EU-Gipfel im Dezember eine Arbeitsgruppe zu den Grenzen der EU einsetze. Sarkozy will die Türkei in eine umfassende «Mittelmeer-Union» einbeziehen, deren Grundlagen unter französischem EU-Vorsitz im zweiten Halbjahr 2008 gelegt werden könnten.  

7 Postings, 6194 Tage deutschbankerSo kann die Türkei nie Mitglied werden

 
  
    #72
07.06.07 21:48
das ist klar!

Aber, ob die in 20 Jahren auch nicht dazu in der Lage sind.......?

Meine es wäre schon nicht schlecht, wenn man in der EU ein Mitglied hätte, was hauptsächlch islamisch geprägt ist, allerdings auf keinen  Fall die Religion bestimmend ist. So wäre evtl das  Verhältnis zu allen anderen islamischen Ländern eher besser.    

5801 Postings, 6669 Tage hkpbMan kan zu Sakorzy stehen, wie man will

 
  
    #73
6
07.06.07 22:02
Auf jeden Fallist er kein soft-egg. Er will etwas gegen den Trend bewegen. Das finde ich, ist erst einmal positiv. Was die Anbindung der Türkei anbetrifft, sollte er man auch das Hinterland von der Türkei besuchen und dann nein neues Urteil bilden.  

7 Postings, 6194 Tage deutschbankerHinterland der Türkei soll mehr dafür

 
  
    #74
07.06.07 22:54
sprechen, dass die Türkei in die EU kommt?

Nehme an, du meinst das Gegenteil, oder?  

687 Postings, 6939 Tage EulenspiegelEin islamisch

 
  
    #75
8
07.06.07 23:25
geprägtes Land in der EU willkommen zu heißen bedeutet, sich mit Suizidgedanken  anzufreunden. Ich denke nicht, dass es irgend einen Grund gibt, sich noch mehr Probleme aufzuhalsen.
 

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