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Seite 2 von 2 Neuester Beitrag: 18.01.07 12:26 | ||||
Eröffnet am: | 11.01.07 20:28 | von: ariva | Anzahl Beiträge: | 36 |
Neuester Beitrag: | 18.01.07 12:26 | von: feuerblume | Leser gesamt: | 4.911 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 2 | |
Bewertet mit: | ||||
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Und wenn man es ganz eng nimmt,hardy........95 % aller Postings hier sind subjektiv gefärbt.Somit sind wir alle irgendwie Pusher oder Basher,wenn auch mit mehr oder weniger Seriosität und Willen zum Dialog ausgeprägt.....das ist aber wohl das Wesen sämtlicher Internetforen bzgl. Aktien.Dann darf man nirgends mehr reinlesen.
Wenn es allerdings zu deutlich in kommerzielle Rattenfängerei ausufert bin ich völlig bei Dir.Aber wie gesagt,selbst dann macht der Ton die Musik,und die beste Reaktion auf so etwas ist dauerhafte Nichtbeachtung und/oder gnadenlose sachliche "Überführung" von Falschaussagen und permanent einseitigen und falschen Prognosen (wenn möglich.....) ......damit nimmt man entsprechenden Typen mittelfristig schon sehr die Lust und Laune daran.
Feuerblume, du übertreibst schon lange! Geh mal Gas, Bübchen!
Und ja, Börse ändert sich laufend und man muß ständig flexibel bleiben! Die hundertprozentige Gewissheit wird es an der Börse nie geben! Und das Bewußtsein, daß das so ist, ist schon mal ne Menge wert!
Und auch mit Werten, mit denen man mal ne Menge verbrannt hat, kann man zum richtigen Zeitpunkt wieder gutes Geld verdienen!
Mein Gott, laßt mal euer infantiles Kindergartengelaber nun bleiben und verhaltet euch wie mündige Börsianer!
Liest sich ja schrecklich hier!
Deshalb hast du mit Deiner Aussage, sich dann fern zu halten voll ins Schwarze getroffen, wenn man sich nicht auf endlose Diskussionen einstellen will.
Die gnadenlose sachliche "Überführung" von Falschaussagen und permanent einseitigen und falschen Prognosen (wenn möglich.....) ......damit nimmt man entsprechenden Typen mittelfristig schon sehr die Lust und Laune daran.
Stimmt das habe ich an deinem "Mod-Kollegen" shortkiller gemerkt, der hat auch mit der Zeit kapituliert, traut sich jetzt aber wieder etwas heraus da das Ego halt doch zu stark zu sein scheint*ggg*
Na ja wer seit 5700 short ist und jetzt bei 6700 wieder short schreit, wird mit Sicherheit irgendwann mal Recht haben.
Nur wann das ist immer die Frage, ich weiss es nicht und halte deshalb lieber die Klappe.
Diese Selbstbeweihräucherung hätte man sich sparen können und stattdessen zumindest ein paar Fundamentals darstellen können. Das wäre zielgerichteter gewesen und hätte die Sache auch adäquat abgerundet.
Hier ist schon von anderen Sachlichkeit angemahnt worden. Diese würde es verbieten, aus einem Satz "Die Auseinandersetzungen gipfelten in einer öffentlichen Morddrohung.", der aus einem mit "Rückblick" überschriebenen Absatz stammt, herauszulesen, diese wäre als "Fundament einer Analyse/Prognose genutzt" worden.
Gruß
Talisker
1. "Die Gier, die Angst und das Drama", ein Beitrag der ausschließlich auf mich abzielt und der von falschen Schlussfolgerungen nur so strotzt
2. Dieser Beitrag, bei dem eine angebliche Morddrohung als Aufhänger genutzt wird, und desssen Darstellung des Sachverhaltes ebenfalls nicht unwidersprochen hingenommen werden kann
3. Der unlauteren Werbung mit einer nicht vorhandenen Geschäftsadresse "Analysen von der Königsallee"
4. Copyright-Verletzungen zu Lasten der Comdirekt, die zum Löschen von ganzen Threads führte, nachdem die Comdirekt ihre Recht wahr nahm
5. Obskuren Updates bei De Beira
Der Käse mit der angeblichen Morddrohung hatte sowohl in dem Chart als auch in der Beschreibung nichts zu suchen. So viel zum Thema Sachlichkeit.
Außerdem hänge ich nicht an Red Shoes Hacken. Sondern er hing mal an meiner:
Zitat Red Shoes: "Feuerblume ist unsere Königin. CP, Santiagero und ich sind ihre Musketiere".
Und Werbeaussagen wie "Der Kommentar aus der Stadt mit der Königsallee" (also die Richtigstellung des ehemaligen Slogans "Analysen von der Königsallee") residieren nahe an der Lächerlichkeit.
Eine Analyse beginnt man mit einer kurzen Historie der Fakten. Zu diesen Fakten gehört auch die Entwicklung des Kurses. Aber auch die der wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere die Entwicklung der Ertragslage. Ein Quatsch wie der mit der Morddrohung gehört nicht dazu, zumal der Kurs nicht wegen der Morddrohung gecrasht ist - auch wenn dies so geschrieben wurde:
"Die Auseinandersetzungen gipfelten in einer öffentlichen Morddrohung. Es half alles nichts. Der Täter wurde ermittelt und der ehemalige Highflyer des Neuen Marktes krachte in sich zusammen".
Größenwahn?
Eine Kursentwicklung kann auch nicht mit der Entwicklung des Kurses selbst erklärt werden, sondern nur mittels Gegenüberstellung der Fundamentals. Und auch daran mangelte es in dieser sog. "Analyse".
Früher hatte sich Red Shoes echt Mühe gemacht und den Chart und die Trendsignale akribisich ausgewertet. Letztlich kam zwar nur ein "Sowohl als auch"-Ergebnis dabei raus (es könnte so oder so sein), jedoch immerhin. Das hatte etwas Handwerkliches und Seriöses an sich. Die "Todesküsse" und sich in "in die Tiefe bohrende Kurse" gab es damals auch noch nicht. Die Beiträge waren auch weniger gestelzt und phrasenüberladen und weniger von Chartesoterik getragen.
Offenbar hat hier irgendwann ein Paradigmenwechsel in Richtung Krawall-Analyse stattgefunden. Rein "sentimentstechnisch" natürlich. Für eine Qualifizierung als Musketier reicht so etwas natürlich nicht, zumal auch der geordnete Rückzug beherrscht werden muss.
"Notice that the stiffest tree is most easily cracked, while the bamboo or willow survives by bending with the wind". (Bruce Lee)
Von Karsten Stumm
Dem bedeutendsten deutschen Medienfondshaus droht ein Desaster: Der Fiskus hat die Steuervorteile für zwei der wichtigsten VIP-Fonds aberkannt. Tausenden Anlegern drohen gewaltige Steuernachzahlungen - und die Branche muss mit ihrer althergebrachten Geschäftsform brechen.
Düsseldorf - Damit haben die Anleger der VIP-Medienfonds III und IV nicht gerechnet. Bis zuletzt hofften sie, ungeschoren davonzukommen. Doch jetzt steht fest: Ihr Steuersparinvestment ist in akute Gefahr geraten.
Das zuständige Finanzamt München II hat den sogenannten Grundlagenbescheid für beide Fonds geändert, und zwar zulasten der Anleger. Bisher galt, dass sie die Produktionskosten für jene Filme, die von ihrem Fondskapital gedreht worden sind, auf einen Schlag mit ihren übrigen derzeitigen Einkommen verrechnen dürfen - und unter dem Strich so heute weniger Steuern zahlen müssen. Doch genau das drohen die Finanzbehörden nun zu unterbinden.
CONSTANTIN FILM
"Das Parfum": Teuerste deutsche Filmproduktion aller Zeiten - und zum Teil von VIP-Medienfondsinvestoren finanziert
Der Fiskus lässt die angefallenen Verluste des VIP-Fonds III der Jahre 2002 und 2004 sowie des VIP-Fonds IV aus dem Jahr 2004 zum allergrößten Teil nicht mehr als Steuerverschiebungs- und damit Steuersparmöglichkeit gelten. Einzig ein Miniverlust von 8.944.370 Euro rechnen die Beamten den Anlegern des VIP-IV-Fonds als Verlustzuweisung an. Gemessen an dem gesamten Investitionsvolumen der beiden Fonds in Höhe von 627 Millionen Euro ist das nur noch eine Restgröße; der entsprechende Steuerbescheid des Finanzamts München II, datiert vom 12. Dezember 2006, liegt manager-magazin.de vor.
Die Konsequenzen daraus werden die Medienfondsanleger vielleicht schon bald auf ihrem Bankkonto ablesen können. Spätestens sobald dieser Grundlagenbescheid den Finanzämtern zugestellt wird, bei denen die Anleger ihre persönliche Einkommensteuererklärung einreichen. Dann haben die Beamten die Möglichkeit, von den Investoren Steuern nachzufordern - und das unabhängig davon, ob Anleger oder VIP-Anwälte den neuen Grundlagenbescheid des Finanzamtes München II derweil anfechten werden. Und das wird für die Investoren teuer.
Tausende Euro Steuernachzahlung
Je nach Anlagesumme werden schnell mehrere Tausend Euro Steuernachzahlung fällig, und das zugleich bei etwa 11.000 VIP-III- und VIP-IV-Fondsanlegern. Denn die Zugangshürde zu dem einst begehrten und glamourösen Filminvestment lag bei einer Mindestanlagesumme von immerhin 25.000 Euro. Und zumindest um diesen Betrag haben die Anleger ihre eigentliche Steuerschuld zuvor kleingerechnet.
Mehr noch: Einen Teil dieser Summe mussten die Anleger zwangsweise per Kredit bei einer der begleitenden Banken wie etwa der HypoVereinsbank finanzieren. Das war auch sinnvoll, solange die Fonds als Steuersparmodelle beim Fiskus durchgegangen sind. Denn so konnten die Anleger die Finanzierungskosten für ihren Fondskredit zusätzlich zu den anfänglichen Fondsverlusten aus der Filmproduktion von ihren sonstigen Einkommen abziehen. Jetzt aber schlägt das Pendel in die andere Richtung aus: Die Kreditfinanzierung steigert die mögliche Steuerrückzahlung zusätzlich.
"Das VIP-Verfahren dürfte auch deshalb schon jetzt als das größte Steuerstrafverfahren Deutschlands anzusehen sein. Die VIP-Verfahren haben darüber hinaus auch das Potential, als größtes Kapitalanlagemusterverfahren mit dem höchsten Schadensvolumen noch vor den Telekom-Verfahren Rechtsgeschichte zu schreiben", meint deshalb auch Rechtsanwalt Dietmar Kälberer zu manager-magazin.de.
Bei der Fondsfirma VIP in München ist dann auch Hektik ausgebrochen. Kurz nach Eintreffen des geänderten Grundlagenbescheids vor dem Weihnachtsfest 2006 riefen die Fondsinitiatoren flugs ihre eigenen Steuerberater zu Hilfe. Schließlich droht ihr gesamtes Geschäft zu platzen. Doch die eigene Expertenschar machte dem Management des Münchner Finanzdienstleisters um Geschäftsführer Dirk Specht wenig Hoffnung.
In einer Nachricht an "Herrn CEO/Geschäftsführer Dirk Specht, persönlich/vertraulich" schilderten sie die tristen Aussichten der Anleger vielmehr schonungslos; der neunseitige interne Brief vom 5. Januar 2007 liegt manager-magazin.de vor. Man müsse wohl "Klage vor dem Finanzgericht München erheben, um den Eintritt der Bestandskraft der angefochtenen Bescheide zu verhindern", so die ernüchternde Erkenntnis der VIP-Berater.
Auch noch Zinsen fällig?
Doch der Ausgang solch eines Verfahrens ist alles andere als sicher. Niemand weiß schließlich, ob sich die Richter überhaupt gegen die Meinung der Steuerbehörden stellen werden. Zudem kann sich so ein Prozess über Jahre hinziehen. Und für einen Teil dieser Zeit müssen Steuerpflichtige gegebenenfalls auch noch Zinsen auf ihre Steuernachforderung zahlen - und das mit 6 Prozent jährlich nicht zu knapp.
Die VIP-Steuerexperten haben für die VIP-III- und IV-Anleger des einst bedeutendsten deutschen Medienfondshauses dann auch nur einen lakonischen Rat parat: "Soweit die erforderliche Liquidität vorhanden und kurzfristig verfügbar ist, sollten auf geänderte Einkommensteuerbescheide Zahlungen geleistet werden."
Mit anderen Worten: Die Steuervorteile der Investoren sind auch ihrer Meinung nach zumindest vorerst perdu. Mit dem drohenden Verlust der Steuervorteile rückt jetzt ein generelles Manko dieser Investmentart ins Gedächtnis der Anleger zurück: Ohne den Steuerkick sind die althergebrachten Fonds zumeist unrentabel.
Die besten schafften mit ihrer Filmfinanzierung in der Vergangenheit pro Jahr gerade einmal eine Rendite von gut 3 Prozent - selbst, wenn die Fondsmanager einen ungewöhnlich guten Riecher bei der Auswahl ihrer Filmprojekte bewiesen hatten und eine vergleichsweise große Zahl von Kinoerfolgen am Ende der Produktionszeit zu Buche stand. In den meisten Fällen war das Ergebnis der Medienfonds ohne Steuervorteil allerdings viel schlechter.
Von zuletzt mehr als 100 untersuchten Fonds erreichte nur ein Bruchteil dieser Filmfinanzierungsvehikel ein kleines Plus für ihre Anleger, zeigte ein Listungsvergleich der Branche. Die meisten aber krebsten an der Nulllinie herum.
Weil das unter der Teuerungsrate liegt, haben die Investoren ohne Steuervorteile oftmals Verluste mit ihrem Investment eingefahren. Genau diese Situation fürchten jetzt die 11.000 VIP-Anleger, die nach Angaben des Unternehmens im Februar mit genauen Zahlen rechnen können.
In gewagte Fondsmodelle investiert
"Die historischen Ergebnisse zeigen, warum es Medienfonds nicht mehr gibt und geben wird, die nur auf Steuervorteile abgezielt haben. Dagegen glaube ich, dass sich im transparenten deutschen Markt mit dem Modell der Filmförderung, dem neuen Anreizmodell der Bundesregierung sowie der Zusammenarbeit mit TV-Sendern durchaus vertretbare Renditen erzielen lassen", kommentiert David Groenewold das Branchenergebnis gegenüber manager-magazin.de.
Groenewold finanzierte mit seinem Unternehmen German Filmproduction selbst Kinostreifen wie "Das Wunder von Lengede", die Wallace-Persiflage "Der Wixxer" oder "Elementarteilchen" mit Moritz Bleibtreu, Franka Potente, Jasmin Tabatabai und Uwe Ochsenknecht in den Hauptrollen.
Doch selbst Anlegerschützer machen für das Desaster der althergebrachten Medienfonds nicht nur die Fondsinitiatoren verantwortlich. "Seit Jahren schon ist klar, dass der Gesetzgeber die Steuersparfonds dieser Art am liebsten abschaffen will", sagt beispielsweise Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz zu manager-magazin.de.
Tatsächlich gingen die Berliner Abgeordneten schon im Jahr 2003 mit besonderen Steuererlässen gegen Medienfonds vor. Im November 2005 änderten sie dann sogar die einschlägigen Paragrafen des Einkommensteuerrechts. "Die Schlinge wurde immer enger gezogen, und das musste jedermann bemerken", sagt Kurz. Dennoch ließen sich Anleger immer wieder dazu hinreißen, Geld in die Fonds zu stecken. "Die Aussicht auf ein paar Euro Steuerersparnis hat die Selbstkontrolle der Investoren vielfach außer Kraft gesetzt", glaubt der Sprecher der Düsseldorfer Schutzvereinigung. So investierten sie ihr Bares weiterhin in immer gewagtere Konstruktionen und tasteten sich mit ihren Fonds immer näher an die Toleranzgrenze des Fiskus heran.
Dass es jetzt die Investoren der VIP-III- und VIP-IV-Medienfonds erwischt hat, muss die Anleger in andere Fonds auch noch besonders beunruhigen. Denn VIP München gilt als Vorreiter in der Branche für den vielleicht letzten Steuerdreh dieser Anlageklasse. Denn das Unternehmen ist eines der ersten, das seinen Anlegern scheinbar besondere Sicherheiten für ihre Investments einräumte - und andre Anbieter zogen mit ähnlichen Modellen flugs nach.
Weitere Fonds in Gefahr
Renommierte Banken sicherten zuerst den VIP-Anlegern zu, nach Ende der Fondslaufzeit im Jahre 2011 und 2014 mindestens das eingezahlte Kommanditkapital zu erstatten - egal wie gut oder schlecht sich das Filmgeschäft der Fonds bis dahin entwickeln sollte. Die Garantien für die VIP-III-Anleger übernahm die Dresdner Bank, die HypoVereinsbank sprang für die VIP-IV-Investoren in die Bresche.
Doch die Abwicklung dieser Konstruktion ging den Steuerbehörden endgültig zu weit - und sie zeigten gleich der gesamten Fondskonstruktion die rote Karte. Die aber haben andere Medienfondsanbieter von VIP längst kopiert und Investoren ihrerseits ähnliche Steuersparvehikel angeboten. "Wir rechnen jetzt mit einem Flächenbrand und nochmals vielen, vielen betroffenen Medienfondsanlegern", sagt Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen zu manager-magazin.de, der 280 Medienfondsanleger vertritt.
Der Mann könnte recht haben. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Büros der Filmfondsanbieter Apollo Media und Equity Pictures durchsuchen lassen. Beide Finanzdienstleister haben Medienfonds im Angebot, deren Konstruktion den beiden "VIP-Garantiefonds" ähnelt.